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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 36 Minuten schrieb abdul099:

Okay, dass ich gleich mit dem Argument "die Crew muss aber fit sein" verprügelt werde, wusste ich schon. Aber die Dramatik vom "gewaltigen Risiko, sich das Trommelfell zu zerfetzen" hätte ich doch eher in der BILD-Zeitung erwartet...

 

Bleibt doch mal auf dem Boden. Wenn man Vollgas was in den Nebenhöhlen hat, ist nix mit fliegen, ganz klar. Aber ich hab noch nie solche dramatischen Probleme von nem normalen, kleinen Schnupfen gehabt, dass ich nicht einsatzfähig gewesen wäre. Und auch von Kollegen, Freunden und Familie nichts dergleichen gehört.

Anderseits hab ich Recht häufig gehört, dass Leute mit Kindern quasi ständig irgend ne kleinere Krankheit haben (und hab die selbe Erfahrung gemacht). Wenn wir da alle den Maßstab anlegen, der oben erwähnt wird, können wir halb Europa über den Winter zumachen.


Du verstehst es nicht.

Es geht darum, dass man handlungsfähig im Cockpit bleibt. 
Natürlich mag der leichte Schnupfen für Büro, Kasse, Werkstatt keine große Sache sein. 
Aber was ist, wenn der Druckausgleich aufgrund geschwollener Schleimhäute nicht funktioniert?

Im besten Fall unangenehmes Gefühl, trotzdem lenkt es ab.

Worst Case…. Schneller Druckabfall. Wenn da gesundheitlich was nicht passt, bist du eben schnell Out of Order, in einem Fall wo alle darauf zählen, dass du voll bei der Sache bist.

 

„Stell dich nicht so an“ ist in bestimmten Aspekten fehl am Platz in der Luftfahrt. Und eine LH tut gut daran, dies auch nicht zu verteufeln.

Geschrieben

Dann sage ich es jetzt mal krass. Bzw. Ein typisches Beispiel.

Ein Mitarbeiter deponiert zb bei uns seine Krankmeldung im Briefkasten nach Feierabend. Vorher am Telefon den sterbenden Schwann in der Stimme.

Am nächsten Tag fragt der Seniorchef was mit Person  x ist (Urlaub/Krank?), da

er ihn auf der Strasse mit Hund gesehen  hat. Wir sagen ihm wegen einem Infekt 10 Tage krank. Dann wundert es mich sehr das der betreffende Mitarbeiter(kein Einzelfall/nicht das erste mal) ein Tag später gesund ubd fit wieder arbeiten kann ohne Probleme, nur durch das  "Handauflegen" unseres Seniors.

Die neuste Masche ist jetzt, Urlaub eintragen, dann zu Beginn des Urlaubs krank werden und versuchen im weiteren Verlauf der Ferien den Urlaub dranhängen  komisch auch incl. Urlaubsfahrten in die Region, wo vorher das Wetter nicht optimal war.

Und noch als zusatz. 

Ich bin kein Personaler im Betrieb

Geschrieben (bearbeitet)
vor 50 Minuten schrieb abdul099:

Okay, dass ich gleich mit dem Argument "die Crew muss aber fit sein" verprügelt werde, wusste ich schon. Aber die Dramatik vom "gewaltigen Risiko, sich das Trommelfell zu zerfetzen" hätte ich doch eher in der BILD-Zeitung erwartet...

 

Bleibt doch mal auf dem Boden. Wenn man Vollgas was in den Nebenhöhlen hat, ist nix mit fliegen, ganz klar. Aber ich hab noch nie solche dramatischen Probleme von nem normalen, kleinen Schnupfen gehabt, dass ich nicht einsatzfähig gewesen wäre. Und auch von Kollegen, Freunden und Familie nichts dergleichen gehört.

Anderseits hab ich Recht häufig gehört, dass Leute mit Kindern quasi ständig irgend ne kleinere Krankheit haben (und hab die selbe Erfahrung gemacht). Wenn wir da alle den Maßstab anlegen, der oben erwähnt wird, können wir halb Europa über den Winter zumachen.

Wenn Schreibtischler, die den halben Arbeitstag in der Kaffeeküche oder Kantine verbringen über Jobs der Fliegenden urteilen. Köstlich…

Bitte beim nächsten Schnupfen den Arbeitgeber bitten 5 Kurzstreckenflüge quer durch Europa an einem Tag zu buchen oder alternativ eine Langstrecke an die Westküste, um bei 9 Stunden Jetlag so richtig auszukurieren. Bei der Landung in SFO abends  Ortszeit, 3 Uhr nachts in Deutschland bist du mit Schnupfen natürlich top fit nach einem 14 Stunden Arbeitstag.

Bearbeitet von Der_Insider
Geschrieben
Gerade eben schrieb schwarzerAbt:

Dann sage ich es jetzt mal krass. Bzw. Ein typisches Beispiel.

Ein Mitarbeiter deponiert zb bei uns seine Krankmeldung im Briefkasten nach Feierabend. Vorher am Telefon den sterbenden Schwann in der Stimme.

Am nächsten Tag fragt der Seniorchef was mit Person  x ist (Urlaub/Krank?), da

er ihn auf der Strasse mit Hund gesehen  hat. Wir sagen ihm wegen einem Infekt 10 Tage krank. Dann wundert es mich sehr das der betreffende Mitarbeiter(kein Einzelfall/nicht das erste mal) ein Tag später gesund ubd fit wieder arbeiten kann ohne Probleme, nur durch das  "Handauflegen" unseres Seniors.

Die neuste Masche ist jetzt, Urlaub eintragen, dann zu Beginn des Urlaubs krank werden und versuchen im weiteren Verlauf der Ferien den Urlaub dranhängen  komisch auch incl. Urlaubsfahrten in die Region, wo vorher das Wetter nicht optimal war.

Und noch als zusatz. 

Ich bin kein Personaler im Betrieb. 

Bei meiner Frau im Betrieb, 60 km entfernt, andere Branche das selbe Schauspiel 

 

 

vor 1 Minute schrieb Der_Insider:

Wenn Schreibtischler, die den halben Arbeitstag in der Kaffeeküche oder Kantine verbringen über Jobs der Fliegenden urteilen. Köstlich…

Bitte beim nächsten Schnupfen den Arbeitgeber bitten 5 Kurzstreckenflüge quer durch Europa an einem Tag zu buchen oder alternativ eine Langstrecke an die Westküste, um bei 9 Stunden Jetlag so richtig auszukurieren.

Da hast du ja deine Qualifikation in Bereich Kaffeeküche optimal bestätigt.

Es gibt sogar welche die außerhalb ihrer normalen Arbeitszeit mitdenken,arbeiten wenn was aus dem Ruder zu laufen droht, da sie sich mit ihrem Job/ Firma verbunden fühlen. Extras bekommen die nicht über Gewerkschaften odrr sonst was eingestreikt bekommen, da sie pro Fima und damit auch ihrem positiven Wohlergehen denken. 

Geschrieben

Ach Leute, sagt es doch gleich! Ihr meint gar keinen Schnupfen, sondern ne ausgewachsene Männergrippe! Damit ist natürlich nicht zu spaßen. Gleich mal den Rettungsdienst anrufen, damit die n Wagen vorheizen, falls man ihn gleich braucht.

 

Ich verstehe übrigens sehr gut, wie das Ohr aufgebaut ist und weiß, wie ein Druckausgleich funktioniert oder auch nicht. Wie oben geschrieben, wenn man es voll in den Nebenhöhlen hat, ist Essig mit Fliegen. Aber wenn ne leichte Rüsselpest schon solche Probleme verursacht (ich verweise auf die extremen Risiken, dass gleich das Trommelfell platzt - nein, das EXPLODIERT bestimmt!), wie kann dann irgendeine Fluggesellschaft auf diesem Planeten im Winter überhaupt irgend einen Flieger zuverlässig in die Luft bekommen?

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb abdul099:

Ach Leute, sagt es doch gleich! Ihr meint gar keinen Schnupfen, sondern ne ausgewachsene Männergrippe! Damit ist natürlich nicht zu spaßen. Gleich mal den Rettungsdienst anrufen, damit die n Wagen vorheizen, falls man ihn gleich braucht.

 

Ich verstehe übrigens sehr gut, wie das Ohr aufgebaut ist und weiß, wie ein Druckausgleich funktioniert oder auch nicht. Wie oben geschrieben, wenn man es voll in den Nebenhöhlen hat, ist Essig mit Fliegen. Aber wenn ne leichte Rüsselpest schon solche Probleme verursacht (ich verweise auf die extremen Risiken, dass gleich das Trommelfell platzt - nein, das EXPLODIERT bestimmt!), wie kann dann irgendeine Fluggesellschaft auf diesem Planeten im Winter überhaupt irgend einen Flieger zuverlässig in die Luft bekommen?


Ich glaube alle haben deinen Punkt mittlerweile verstanden, in der Luftfahrt läuft es aber so nicht. Muss dir nicht gefallen, ist aber so. Wenn man aus welchen Gründen auch immer nicht „fit to fly“ ist, hat man als Besatzung in einem Flugzeug nichts verloren, die Gründe können vielfältig sein, von übermäßiger Müdigkeit über private Probleme hin zu diversen Infekten. 
 

@moderation: könntet Ihr bitte mal aufräumen? Das hat alles nichts mit aktuellem zur LH zu tun. 

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb viennafly:

Wenn man aus welchen Gründen auch immer nicht „fit to fly“ ist, hat man als Besatzung in einem Flugzeug nichts verloren, die Gründe können vielfältig sein, von übermäßiger Müdigkeit über private Probleme hin zu diversen Infekten. 

Das hab ich nicht mal in Frage gestellt. Nur, ob es wirklich gleich nicht fit to fly ist, wenn man einen (Zitat!) "schwächsten Schnupfen" hat.

Und mit LH hat das sehr wohl etwas zu tun, weil hier Leuten Möglichkeiten zugestanden werden, die außerhalb der Fliegerei so niemand erhält. Wenn da wirklich die Anweisung rausgegangen ist, beim schwächsten Schnupfen daheim zu bleiben (nur zur Sicherheit, wenn ein Pilot sich nicht fit fühlt, ist es ne andere Geschichte), muss man sich nicht wundern, warum manche beim Gedanken an LH oft spontan  an spätrömische Dekadenz denken müssen.

Geschrieben

Leute, was hat das Ganze jetzt mit dem Thema „Aktuelles zur DLH“ zu tun? Oder soll das jetzt zu einem fachlichen Austausch über Symptome im HNO-Bereich bzw.  möglicherweise fingierte Krankschreibungen ausarten? Get back to the topic, please! 🙄

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb abdul099:

Okay, dass ich gleich mit dem Argument "die Crew muss aber fit sein" verprügelt werde, wusste ich schon. Aber die Dramatik vom "gewaltigen Risiko, sich das Trommelfell zu zerfetzen" hätte ich doch eher in der BILD-Zeitung erwartet...

 

Bleibt doch mal auf dem Boden. Wenn man Vollgas was in den Nebenhöhlen hat, ist nix mit fliegen, ganz klar. Aber ich hab noch nie solche dramatischen Probleme von nem normalen, kleinen Schnupfen gehabt, dass ich nicht einsatzfähig gewesen wäre. Und auch von Kollegen, Freunden und Familie nichts dergleichen gehört.

Anderseits hab ich Recht häufig gehört, dass Leute mit Kindern quasi ständig irgend ne kleinere Krankheit haben (und hab die selbe Erfahrung gemacht). Wenn wir da alle den Maßstab anlegen, der oben erwähnt wird, können wir halb Europa über den Winter zumachen.

Das ist keine Dramatik ala Bild sondern schlicht Realität. Bei vielen Crews bleibt’s ja nicht bei einem Flug am Tag. Und am nächsten Tag ginge es weiter. Das Risiko ist mehr als präsent und wer sich mit der Thematik auseinandersetzen würde bevor er seinen Senf dazu gibt, der müsste auch nicht mit Bild oder sonstigem kommen.

vor einer Stunde schrieb jetstream:

Leute, was hat das Ganze jetzt mit dem Thema „Aktuelles zur DLH“ zu tun? Oder soll das jetzt zu einem fachlichen Austausch über Symptome im HNO-Bereich bzw.  möglicherweise fingierte Krankschreibungen ausarten? Get back to the topic, please! 🙄

Es geht um den aktuellen Crewengpass bei der LH in FRA. Das ist ein aktuelles Thema. Offenbar verstehen manche hier nicht, dass eine solche Situation speziell in Flugbetrieben nicht zwangsläufig mit mangelnder Arbeitsleistung bzw. ungerechtfertigten Krankschreibungen für zusätzliche Freizeit zu tun hat, sondern fast schon normal ist (aktuell wechselhafte Witterung, da sind schnell mal viele von Erkältung geplagt). 
 

Und am Ende sind wir hier immernoch in einem Forum, das von Diskussionen lebt. Soweit ich weiß ist die Anlaufstelle für die, die sich nur für die Themen an sich, ohne Diskussion interessieren sowas wie das news portal direkt von airliners.de, aerotelegraph etc. Da stehen die News, sofern man nicht zu weit nach unten scrollt auch ohne Diskussion.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb abdul099:

Das hab ich nicht mal in Frage gestellt. Nur, ob es wirklich gleich nicht fit to fly ist, wenn man einen (Zitat!) "schwächsten Schnupfen" hat.

Und mit LH hat das sehr wohl etwas zu tun, weil hier Leuten Möglichkeiten zugestanden werden, die außerhalb der Fliegerei so niemand erhält. Wenn da wirklich die Anweisung rausgegangen ist, beim schwächsten Schnupfen daheim zu bleiben (nur zur Sicherheit, wenn ein Pilot sich nicht fit fühlt, ist es ne andere Geschichte), muss man sich nicht wundern, warum manche beim Gedanken an LH oft spontan  an spätrömische Dekadenz denken müssen.


Also geht es wieder rein um eine Neiddebatte? Hatte ich schon vermutet. 

 

Diesmal ist es nicht das Geld, nicht vermeintliche Macht, sondern das Gesundheitsverhalten was als Privileg dargestellt wird.

 

 

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb daxreb:

Tja vielleicht wäre die Problematik dann einmal ernsthaft anzusprechen. 
Die Lufthansa zumindest weist die eigenen Crews an, selbst bei schwächstem Schnupfen zuhause zu bleiben. Ist ja auch klar, Schnupfen und Fliegen birgt ein gewaltiges Risiko, sich das Trommelfell zu zerfetzen, da ist der Ausfall der Arbeitskraft dann schon etwas länger. Daher, im Interesse beider Seiten bei Schnupfen zuhause zu bleiben. 


OT: also von Zerfetzen kann da keine Rede sein. Mir ist das Trommelfall vor Jahren mal geplatzt/gerissen. Aufgefallen ist es erst beim Hörtest vom medizinischen Dienst der LH, da die Werte auf einem Ohr zu schlecht waren. Hatte vorab weder Blutungen noch Schmerzen im Ohr, weiß bis heute auch nicht, ob es beim Fliegen oder am Boden passiert ist. Bis zur OP war Fliegen auch kein Problem, nur nach der OP war das Fliegen von ärztlicher Seite erstmal für 6 Monate untersagt. Also kleine Wirkung, große Ursache.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb moddin:


OT: also von Zerfetzen kann da keine Rede sein. Mir ist das Trommelfall vor Jahren mal geplatzt/gerissen. Aufgefallen ist es erst beim Hörtest vom medizinischen Dienst der LH, da die Werte auf einem Ohr zu schlecht waren. Hatte vorab weder Blutungen noch Schmerzen im Ohr, weiß bis heute auch nicht, ob es beim Fliegen oder am Boden passiert ist. Bis zur OP war Fliegen auch kein Problem, nur nach der OP war das Fliegen von ärztlicher Seite erstmal für 6 Monate untersagt. Also kleine Wirkung, große Ursache.

Da geht’s ja schon los… “weiß […] nicht, ob es beim Fliegen oder am Boden passiert ist.”

 

Also man sollte schon voraussetzen können, dass verstanden wird, was passiert, wenn das Innenohr mit Luft gefüllt in Luftschichten gerät, in denen andere Druckverhältnisse herrschen. In dem Fall in der Luft ist der Druck im Innenohr größer als außen. Das Trommelfell ist der labilste Teil und je nachdem wie sehr sich die Krankheit verstopfend auswirkt platzt das Trommelfell. Das Prinzip Luftballon kennt man ja…

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb daxreb:

Also man sollte schon voraussetzen können, dass verstanden wird, was passiert, wenn das Innenohr mit Luft gefüllt in Luftschichten gerät, in denen andere Druckverhältnisse herrschen. In dem Fall in der Luft ist der Druck im Innenohr größer als außen. Das Trommelfell ist der labilste Teil und je nachdem wie sehr sich die Krankheit verstopfend auswirkt platzt das Trommelfell. Das Prinzip Luftballon kennt man ja…

Danke für den medizinischen Exkurs. Könnten wir uns jetzt vielleicht mal langsam wieder der Frage widmen, was der hohe Krankenstand bzw. die weiterhin angespannte Personalsituation ggf. für den Flugbetrieb in FRA und MUC (insbesondere auch im Hinblick auf die Herbstferien) für Auswirkungen haben könnte? Denke eine Diskussion hierüber interessiert Viele hier weit mehr.

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben

Carsten Spohr hat dem Tagesspiegel gesagt, dass Lufthansa die Bodenabfertigung der Flugzeuge auch wieder selbst übernehmen könnte, da er wohl nicht ganz zufrieden mit den Abfertigungsfirmen ist.

Geschrieben

Na da bin ich ja mal gespannt. Er hatte schonmal intern davon gesprochen, dass insourcing ein Thema werden wird. Bis jetzt habe ich nichts davon mitbekommen… nur dass man weiter fleißig am outsourcen ist. 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb BWE320:

Carsten Spohr hat dem Tagesspiegel gesagt, dass Lufthansa die Bodenabfertigung der Flugzeuge auch wieder selbst übernehmen könnte, da er wohl nicht ganz zufrieden mit den Abfertigungsfirmen ist.

Nur in Frankfurt, oder allgemein? Ganz trivial ist das nämlich nicht. Insbesondere an den kleineren Destinationen dürfte das Recht ineffizient sein, die volle Personaldecke für ein oder zwei Flieger am Tag vorzuhalten.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Minuten schrieb abdul099:

Nur in Frankfurt, oder allgemein? Ganz trivial ist das nämlich nicht. Insbesondere an den kleineren Destinationen dürfte das Recht ineffizient sein, die volle Personaldecke für ein oder zwei Flieger am Tag vorzuhalten.

In ganz Deutschland wäre schon mal ein Anfang. Sind ja ne nach Destination dutzende Flüge am Tag allein bei der Mainline. (Am Hamburger Airport gerne auch gleich die würdelose Security, an der man 90 min wartet. )

Bearbeitet von SoBe2007
Geschrieben

MMn. würde es vor allem an den Stelle  Sinn machen, an denen der Kunde auch sieht, dass die Dienstleistung von LH erbracht wird. Ob die Loader jetzt von Swissport oder Aeroground kommen, den Kunden interessiert es erstmal nicht. Aber wenn am Check-in jemand von LH sitzt, wirkt das durchaus seriöser als ein generischer Abfertiger. Nur als Beispiel.

 

vor 15 Minuten schrieb SoBe2007:

Am Hamburger Airport

Hamburg zum Beispiel wurde ja vor nicht all zu langer Zeit erst geschlossen. Aber gerade an den großen Stationen könnte das durchaus Sinn ergeben.
Interessant auch, dass als Ziel eben keine Kosteneinsparungen genannt wurden, sondern die bessere operative Stabilität. Ist die Frage, wie viel mehr man betreibt ist, dafür zu zahlen.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb BWE320:

Carsten Spohr hat dem Tagesspiegel gesagt, dass Lufthansa die Bodenabfertigung der Flugzeuge auch wieder selbst übernehmen könnte, da er wohl nicht ganz zufrieden mit den Abfertigungsfirmen ist.

Na da bin ich echt mal gespannt. Insbesondere aus welchem Topf Herr Spohr das (vor allem an den Hubs mengenmäßig nicht unerhebliche Volumen an) Personal zaubern will. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Fluginfo:

50% Übernahme und 50% neues Personal.

Genau. Das alles dann wieder „ausgegründet“ in einen „Lufthansa Ground Services“-Ableger, ansässig in Moldawien aber … mit gaaanz tollen Anstellungsbedingungen und schon passt’s 🤦🏻‍♂️. Mein Gott, das da Niemand früher drauf gekommen ist…

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb abdul099:

Nur in Frankfurt, oder allgemein? Ganz trivial ist das nämlich nicht. Insbesondere a den kleineren Destinationen dürfte das Recht ineffizient sein, die volle Personaldecke für ein oder zwei Flieger am Tag vorzuhalten.

Man ist ja nicht darauf angewiesen, sich auf die LH Flieger zu beschränken. Außerdem, an Airports die als EW Base dienen hat man am Ende dann doch recht viel an Arbeit (Hamburg, Berlin etc.)

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb abdul099:

Nur in Frankfurt, oder allgemein? Ganz trivial ist das nämlich nicht. Insbesondere an den kleineren Destinationen dürfte das Recht ineffizient sein, die volle Personaldecke für ein oder zwei Flieger am Tag vorzuhalten.

Selbst wenn es nur die Gruppe ist, es gibt eine Konzernsicht ausserhalb der LH Marke.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb daxreb:

Man ist ja nicht darauf angewiesen, sich auf die LH Flieger zu beschränken. Außerdem, an Airports die als EW Base dienen hat man am Ende dann doch recht viel an Arbeit (Hamburg, Berlin etc.)

Ja, schon. Aber wenn man dann n allgemeinen Abfertigungsbetrieb in LH-Farben aufmacht, ist man entweder zu teuer oder in der selben Situation wie mit dem gegnerischen anderen Abfertiger.

Für die eigenen Flieger könnte man ja Qualität vor den Preis stellen, aber für konzernfremde Flieger würde das wenig Sinn ergeben.

Ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist oder komplett sinnfrei. Nur dass ich nicht glaube, dass es eine "machen wir halt mal, das klappt garantiert"-Entscheidung ist.

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