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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Im kommenden Winter sollte man die Kontinentalflotte radikal stilllegen und die Phase der Umverteilung durch Subcharter überbrücken; Kameraden wie airBaltic, Avion Express oder GetJet Airlines dürften hinreichende Kapazitäten bereitstellen können.

Ich bin selbst gewerkschaftlich organisiert – doch Auftreten und Agieren der VC beschädigen die öffentliche Wahrnehmung und die Akzeptanz gewerkschaftlicher Arbeit mehr, als sie Nutzen stiften. So erweist man sich einen Bärendienst.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb BWE320:

Auf der Kontinentalflotte arbeiten aber nicht nur Piloten. Die VC vertritt nicht die Beschäftigten in der Kabine.

Also aktuell geben sich Kabine und Cockpit die Klinke in die Hand. :D 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb BWE320:

Auf der Kontinentalflotte arbeiten aber nicht nur Piloten. Die VC vertritt nicht die Beschäftigten in der Kabine.

 

Das stimmt, aber die UFO hat sich in diesen Karusell mitnehmen lassen. Zumindest lassen die Sequenzen der jeweiligen Streiks eine Koordinierung vermuten.

 

Und weil deren Streik am morgigen Tag stattfindet, würde mich auch nicht wundern, wenn man der UFO erst mal grundsätzlich weitere Gespräche verweigert und nicht zuerst die Schliessung der Cityline aussitzt.

Geschrieben

Die Kühne Holding hat in einem offenen Brief an UFO und VC gewandt und ein sofortiges Ende der Streiks gefordert.

Zitat

„Es ist aus unserer Sicht unverantwortlich, das Streikrecht in unverhältnismäßiger Art zu missbrauchen und persönlichen Egoismus weit über das Interesse der Gesamtheit zu stellen“, heißt es in einem offenen Brief an die beiden Spartengewerkschaften Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und Vereinigung Cockpit (VC).

 

Zitat

Das Streikrecht sei grundsätzlich legitim, erklärt Gernandt: „In der aktuellen Situation jedoch wird es aus unserer Sicht missbräuchlich eingesetzt, um Partikularinteressen mit maximaler öffentlicher Wirkung durchzusetzen, ohne ausreichende Rücksicht auf die langfristige Zukunft des Unternehmens, seiner Beschäftigten und seiner internationalen Kunden.“

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/luftfahrt-lufthansa-grossaktionaer-beklagt-missbrauch-des-streikrechts/100216878.html (möglicherweise hinter Paywall)

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Blinski:

Im kommenden Winter sollte man die Kontinentalflotte radikal stilllegen und die Phase der Umverteilung durch Subcharter überbrücken; Kameraden wie airBaltic, Avion Express oder GetJet Airlines dürften hinreichende Kapazitäten bereitstellen können.

Ich bin selbst gewerkschaftlich organisiert – doch Auftreten und Agieren der VC beschädigen die öffentliche Wahrnehmung und die Akzeptanz gewerkschaftlicher Arbeit mehr, als sie Nutzen stiften. So erweist man sich einen Bärendienst.

 

Man kann erst mal die Stillegung der 319 und der alten 321 beschliessen. Würde vermutlich auch ein bisschen Kurzarbeit bedeuten.

Geschrieben
Gerade eben schrieb oldblueeyes:

 

Man kann erst mal die Stillegung der 319 und der alten 321 beschliessen. Würde vermutlich auch ein bisschen Kurzarbeit bedeuten.

Und was passiert dann mit den Slots ? 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 38 Minuten schrieb d@ni!3l:

Und was passiert dann mit den Slots ? 

 

Ich habe nicht geschreben dass die Routen nicht bedient werden sollten.

 

Vielleicht hat Air Baltic um die 25 Flugzeuge über Winter gerade frei, die eine oder andere Marke in Konzern Freude an ein paar Ex Frontier 320NEOs und City kriegt bis dann auch noch paar 320NEOs.

 

Ich befürchte leider dass die nächsten 18-24 Monate eine nicht so schöne Zeit werden, mit vielen Aktionen/Reaktionen die verhindert hätten werden können.

 

Die Mainline ist mit dem Rücken an der Wand finanziell, diese Streiks tragen ihren Beitrag dazu, ich wäre nicht verwundert wenn die wichtigsten Aktionäre dann auch die Ergebnisse der nächsten 1-2 Jahre frei geben um das Thema endgültig zu lösen.

 

 

Bearbeitet von oldblueeyes
Geschrieben
vor 59 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Das stimmt, aber die UFO hat sich in diesen Karusell mitnehmen lassen. Zumindest lassen die Sequenzen der jeweiligen Streiks eine Koordinierung vermuten.

 

Und weil deren Streik am morgigen Tag stattfindet, würde mich auch nicht wundern, wenn man der UFO erst mal grundsätzlich weitere Gespräche verweigert und nicht zuerst die Schliessung der Cityline aussitzt.

 

Man wird die Situation aussitzen. Dies erscheint in der gegenwärtigen Lage als die einzig angemessene Vorgehensweise. Wie irrwitzig muss man sein, angesichts der dramatisch steigenden Ölpreise weiterhin zu streiken? Sollten die Streiks am Wochenende tatsächlich eintreten, ist zu erwarten, dass ab der kommenden Woche in erheblichem Umfang Fremdanbieter eingesetzt werden und die Einstellungen bei VL beschleunigt vorangetrieben werden. Gerüchten zufolge soll zudem ein Wechsel-Programm für bereitwilliges Cityline-Personal mit Einmalboni eingeführt werden.

Geschrieben

Ich wollte es vorhin nicht zuspitzen, doch meine Schwägerin – als Juristin entsprechend eingeordnet – bestätigt, dass für die Lufthansa ein Gang der Mainline in die Sanierungsinsolvenz als ökonomisch stringenteste Option gelten könnte, um den Personalbestand zu restrukturieren. Flankierend ließe sich ein Wechsel in andere Konzerngesellschaften als sozialplanerische Lösung anbieten.

Arbeitsrechtliche Risiken erscheinen dabei überschaubar; die Spruchpraxis der Gerichte tendiert seit Jahren eher arbeitgeberfreundlich, sodass über Kündigungsschutzklagen regelmäßig nur begrenzte Abfindungen – häufig kaum mehr als ein halbes Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr – zu erzielen sind.

Die rechtlichen Voraussetzungen für eine Sanierungsinsolvenz seien angesichts der fortlaufenden Verluste der Mainline aus ihrer Sicht grundsätzlich gegeben.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Blinski:

bestätigt, dass für die Lufthansa ein Gang der Mainline in die Sanierungsinsolvenz

Die Lufthansa AG ist doch eine Firma; wie soll man da einen Teilbetrieb (Mainline) in die Insolvenz laufen lassen?

vor einer Stunde schrieb XWB:

Also aktuell geben sich Kabine und Cockpit die Klinke in die Hand

Ja, aber die haben eigentlich ziemlich unterschiedliche Interessen. Niggemann scheint es aber geschafft zu haben, dass alle jetzt gegen ihn sind

Geschrieben

Weiter geht die wilde Fahrt:

 

„Die Piloten der Lufthansa und ihrer Tochter Cityline werden ‌von der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zu einem weiteren zweitägigen ‌Streik am ‌Donnerstag und ⁠Freitag aufgerufen. ‌Das teilte die VC am Dienstag mit.“

Geschrieben (bearbeitet)

"Die Gewerkschaft VC schlug zugleich eine Schlichtung vor, mit welcher der Streik abgewendet werden könnte. Ein Lufthansa-Sprecher erklärte, das Unternehmen sei bereit, eine Schlichtung zu allen derzeit strittigen Tarifthemen einzugehen."

https://www.bild.de/politik/arbeitskampf-immer-laenger-lufthansa-streik-jetzt-auch-am-freitag-69de848229e54b63db390f2d

 

Na ob das was wird...

Bearbeitet von XWB
Geschrieben

Ich wäre generell dafür, dass vor einem Streik erstmal auch ein Schlichtungsversuch unternommen wird - aber das ist nur meine persönliche Meinung.

 

Schau ‘mer mal…

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb erwinw1974:

 

Man wird die Situation aussitzen. Dies erscheint in der gegenwärtigen Lage als die einzig angemessene Vorgehensweise. Wie irrwitzig muss man sein, angesichts der dramatisch steigenden Ölpreise weiterhin zu streiken? Sollten die Streiks am Wochenende tatsächlich eintreten, ist zu erwarten, dass ab der kommenden Woche in erheblichem Umfang Fremdanbieter eingesetzt werden und die Einstellungen bei VL beschleunigt vorangetrieben werden. Gerüchten zufolge soll zudem ein Wechsel-Programm für bereitwilliges Cityline-Personal mit Einmalboni eingeführt werden.

Gibt es hier nicht die Gefahr eines Betriebsüberganges und dann Mitnahme der Tarifverträge von CL zu VL? So wie bei Austrian damals?

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Blinski:

Im kommenden Winter sollte man die Kontinentalflotte radikal stilllegen und die Phase der Umverteilung durch Subcharter überbrücken; Kameraden wie airBaltic, Avion Express oder GetJet Airlines dürften hinreichende Kapazitäten bereitstellen können.

Ich bin selbst gewerkschaftlich organisiert – doch Auftreten und Agieren der VC beschädigen die öffentliche Wahrnehmung und die Akzeptanz gewerkschaftlicher Arbeit mehr, als sie Nutzen stiften. So erweist man sich einen Bärendienst.

Genau, dafür sollte sich der Vorstand dann aber bitte auch mal wieder einen Riesen-Boni einstreichen *Ironie aus* 


Es ist schon erschütternd, wie wenig Bewusstsein im Vorstand herrschen muss, soweit an den Mitarbeitern vorbei zu arbeiten, dass die Situation dermaßen eskaliert.

 

Herr Niggemann nimmt über Monate die (berechtigten) Klärungspunkte von VC/UFO überhaupt nicht für voll und lässt sie wie keine Schulkinder abtropfen. 
 

Jetzt ist der Schaden groß und Kühne und co müssen sich nicht aufregen. 
Sie haben durchaus die Möglichkeit auf den Vorstand einzuwirken.

Kann mich nicht erinnern, dass von seiner Seite ein Statement zur Belegschaft kam.

 

 

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb locodtm:

Gibt es hier nicht die Gefahr eines Betriebsüberganges und dann Mitnahme der Tarifverträge von CL zu VL? So wie bei Austrian damals?

 

Die Antwort wäre wie immer, kommt drauf an.

Know how würde nicht übertragen, in beiden Fälle gehört alles der LH.

Bei den 6 A319 gäbe es eine Überschneidung.

Prozesse könnten anders sein.

Vermutlich wird man CRJ Routen erst mal auch auf E99/95 konsolidieren.

 

vor 6 Minuten schrieb Jochen Hansen:

 

Herr Niggemann nimmt über Monate die (berechtigten) Klärungspunkte von VC/UFO überhaupt nicht für voll und lässt sie wie keine Schulkinder abtropfen. 

 

Du bist immer auf LH Bashing hinaus.

Könntest du diese Punkte konkretisieren und warum diese berechtigt sind, bei vorhandenen Tarifverträge?

 

Und bitte abseits vom interessierten Narrativ.

Geschrieben

Macht den LH-Laden doch einfach zu. Mit den Gewerkschaften, insbesondere VC, kommt mir dies immer mehr vor wie in der Spätphase von Alitalia. Ich als Kunde bin nicht mehr bereit, diese ganzen Phantasien zu bezahlen.
LH sollte aufhören sich als Premiumairline zu titulieren. Da funktioniert nichts mehr. Bin diese Woche mehrfach von den Streiks betroffen. Am Sonntag ist das IT-System zusammengebrochen. Man konnte Online nichts mehr machen. Heute habe ich 45 min. in der Senatorhotline gebraucht um von Platz 33 auf Platz 27 zu rutschen. Liebe Piloten, macht Euren eigenen Kindergarten, wir als Kunden orientieren uns derweil um.

Und den Spohr nehmt gleich mit. Dem ging es immer nur um Sherholder-value und er hat dabei die Marke massiv beschädigt.

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Die Antwort wäre wie immer, kommt drauf an.

Know how würde nicht übertragen, in beiden Fälle gehört alles der LH.

Bei den 6 A319 gäbe es eine Überschneidung.

Prozesse könnten anders sein.

Vermutlich wird man CRJ Routen erst mal auch auf E99/95 konsolidieren.

 

 

Du bist immer auf LH Bashing hinaus.

Könntest du diese Punkte konkretisieren und warum diese berechtigt sind, bei vorhandenen Tarifverträge?

 

Und bitte abseits vom interessierten Narrativ.

Nein, bin ich nicht.

 

Einfach mal die Postings bei der UFO zu den Verhandlungen der letzten 1,5 Jahre durchlesen. 
 

Das ist eine Wechselbad der Gefühle zwischen Wut, Entgeisterung und völlig perplex sein, wie vom Vorstand mit Arbeitnehmervertretern umgegangen wird!
Dort sind auch alle Inhalte beschrieben, welche ich nicht aufzählen muss.

 

Gerade wenn man mit Spohr/Niggemann das Pendel soweit in eine Richtung aufzieht, muss man sich nicht wundern, wie weit es zurück schwingt. 
 

Das zum 100 Geburtstag die Flugzeuge stehen, wünscht sich keiner, aber der Vorstand scheint leider erst jetzt den Mitarbeitern zuzuhören.
Schade, das die Chancen vorher so wenig genutzt wurden. 
 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Minuten schrieb gerlino:

Liebe Piloten, macht Euren eigenen Kindergarten, wir als Kunden orientieren uns derweil um.

Dann macht es doch bitte auch endlich.

 

Ansonsten wird nämlich diese weinerliche Leier bei jedem Arbeitskampf irgendwann mal langweilig. Gerade drüben im VFT gibts eine Menge Experten, die bei jedem Streik hoch und heilig versprechen, nie wieder mit dem bösen Kranich zu fliegen. Komischerweise versprechen sie es dann zwei Jahre später wieder. Und dann wieder.

 

Vertragsfreiheit gilt für beide Seiten. Niemand zwingt euch, Lufthansa zu buchen.

 

Rational betrachtet ist sogar der Verzicht auf Lufthansa das beste Mittel, was Kunden in der Ökonomie zur Verfügung steht. Wenn Kunden irrational handeln und trotz schlechter Erfahrungen weiter LH buchen, führt das jede Grundidee des Homo Oeconomicus und eines selbstregulierenden Marktes ad absurdum.

 

Bearbeitet von Lucky Luke
Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Minuten schrieb Lucky Luke:

Vertragsfreiheit gilt für beide Seiten. Niemand zwingt euch, Lufthansa zu buchen.

Das frage ich mich sowieso schon lange wer innereuropäisch in seiner Freizeit noch LH bucht.

Das Gesamtpaket stimmt bei LH meiner Meinung nach schon lange nicht mehr und es wird immer schlechter.

Ich zahle ja gerne etwas mehr für einen guten Service, aber das was die Lufthansa meistens aufruft ist oft einfach nur absurd.

Dazu kommen noch die Streiks.

 

In Europa fliegt man gefühlt mittlerweile zuverlässiger mit Billig Airlines und das zu einem Bruchteil des Flugpreises.

 

Bearbeitet von Karlsruhe

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