cr94 Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 34 Minuten schrieb Emanuel Franceso: Anderes Thema: Man scheint nun ernst zu machen und die Ausflottung der CRJ900 vorzuziehen. Zahlreiche Strecken sind momentan im Sommer 2026 gar nicht mehr oder nur noch in stark reduzierter Frequenz buchbar, u.a. Frankfurt - Bydgoszcz, Cork, Newcastle und München - Basel, Breslau, Dresden, Ljubljana, Lyon, Oradea, Sibiu, Stuttgart. Streikziel erfüllt?
im-exil Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 15 Stunden schrieb Blinski: Ich wollte es vorhin nicht zuspitzen, doch meine Schwägerin – als Juristin entsprechend eingeordnet – bestätigt, dass für die Lufthansa ein Gang der Mainline in die Sanierungsinsolvenz als ökonomisch stringenteste Option gelten könnte, um den Personalbestand zu restrukturieren. Flankierend ließe sich ein Wechsel in andere Konzerngesellschaften als sozialplanerische Lösung anbieten. Arbeitsrechtliche Risiken erscheinen dabei überschaubar; die Spruchpraxis der Gerichte tendiert seit Jahren eher arbeitgeberfreundlich, sodass über Kündigungsschutzklagen regelmäßig nur begrenzte Abfindungen – häufig kaum mehr als ein halbes Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr – zu erzielen sind. Die rechtlichen Voraussetzungen für eine Sanierungsinsolvenz seien angesichts der fortlaufenden Verluste der Mainline aus ihrer Sicht grundsätzlich gegeben. Im Grunde stellt sich bei dem ganzen hin und her doch immer mehr die Frage, wie die Tarifverträge und die ganzen Konstrukte drumherum bereinigt und klarer strukturiert werden können. Ähnlich wie bei der anstehenden Gesundheitsreform gehört es dabei zur Realität des Faktischen, dass dabei der/die ein oder andere etwas Federn (analog einige Arztgruppen oder die Pharmaindustrie) lassen dürfte, im Sinne des grossen und ganzen muss es aber so langsam ein "clean sheet" geben, um gerade die vielbeschworene Perspektive wieder sehen zu können. Pfründe aufzugeben tut immer weh und keiner gibt gerne ab, aber vielleicht gehört es dann zu einer Realität dazu, dass man dann auf dem Arbeitsmarkt sich auch umschauen mag, wo es ggf. besser ist. Ich kann nachvollziehen, dass gerade die berufliche Perspektive für den ein oder anderen Mitarbeitenden, sei es Cockpit oder Kabine, verloren gegangen ist bei dem Gestreite. Ich weiss nicht, ob der Weg unbedingt über eine Sanierungsinsolvenz laufen muss, aber ausschliessen würde ich es nicht. Ich fragemich wirklich, ob selbst die Tarifparteien noch einen Überblick über ihre ganzen Verträge haben? Oder läuft bei jeder Modifikation und Vertragsänderung inzwischen 3-mal eine KI drüber um Widersprüche und Bugs zu identfizieren (Ironie aus:-) ) Augenblicklich sieht es doch aus, das man sich nicht wundern sollte, wenn jedes neues AC oder nach einem Paint-Shop-Aufenhalt oder einer Cabin-Mod. zu einer anderen Gruppenairline/AOC ins Ausland wandert. Ich bin echt froh, dass ich meisten meiner zukünftigen Buchungen über SWISS getätigt habe und in LX-Flugzeugen sitze, mal schauen, was mit dem Rest passiert.
Emanuel Franceso Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April Nachdem die VC im aktuellen Tarifkonflikt gestern eine Schlichtung vorgeschlagen hat, reagiert nun das Lufthansa Management: man ist zur Schlichtung bereit, möchte aber auch die Themen "Vergütung" und "Einsatzzeiten" miteinbeziehen (für beide Bereiche gibt es laufende Tarifverträge), um wieder Perspektiven bei Lufthansa Classic zu ermöglichen. https://www.aero.de/news-52356/Lufthansa-will-mit-Piloten-vorzeitig-ueber-Gehalt-und-Dienstregeln-sprechen.html
DieLizenzZumUpgraden Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April Auch wenn es in Summe keine Größenordnung im Vergleich zu den Gesamtkosten darstellt, haben die Gehaltssteigerungen beim Vorstand ein G‘schmäckle und sind den Mitarbeitern kaum zu vermitteln. Im Sinne von Wasser predigen und Wein trinken. 6
Emanuel Franceso Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 16 Minuten schrieb Emanuel Franceso: Nachdem die VC im aktuellen Tarifkonflikt gestern eine Schlichtung vorgeschlagen hat, reagiert nun das Lufthansa Management: man ist zur Schlichtung bereit, möchte aber auch die Themen "Vergütung" und "Einsatzzeiten" miteinbeziehen (für beide Bereiche gibt es laufende Tarifverträge), um wieder Perspektiven bei Lufthansa Classic zu ermöglichen. https://www.aero.de/news-52356/Lufthansa-will-mit-Piloten-vorzeitig-ueber-Gehalt-und-Dienstregeln-sprechen.html Die Antwort der VC dazu: Zitat „Wir haben einen konstruktiven Vorschlag zur Schlichtung unterbreitet, der auch in der Öffentlichkeit positiv aufgenommen wurde. Umso mehr bedauern wir, dass dieses Angebot abgelehnt wurde“, sagt Andreas Pinheiro. Die VC hatte mit ihrem Vorschlag bewusst einen Weg aufgezeigt, um die bestehenden Differenzen in einem strukturierten und lösungsorientierten Verfahren zu klären. Stattdessen wurden seitens der Arbeitgeberseite umfassende Forderungen zur Bedingung gemacht – unter anderem, dass nicht nur die offenen Tarifkonflikte verhandelt werden sollen, sondern auch abgeschlossene Tarifverträge mit teilweise langer Laufzeit einbezogen werden. Dies stellt aus Sicht der Gewerkschaft etablierte Vereinbarungen infrage und erschwert eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Das ist in etwa so, als würde bei der Novellierung einer Verordnung auch gleich das Grundgesetz zur Disposition gestellt“, so Pinheiro. Aus Sicht der VC sendet die Ablehnung eines Schlichtungsverfahrens ein klares Signal. „Wer ein solches Angebot ausschlägt und darüber hinaus auch keinerlei verhandlungsfähige Angebote macht, nimmt zumindest in Kauf, dass sich Tarifauseinandersetzungen weiter zuspitzen, anstatt aktiv an einer Deeskalation mitzuwirken“, so Pinheiro weiter. Dies gehe letztlich zulasten der Passagiere und des Unternehmens – „die Verantwortung dafür trägt die Arbeitgeberseite“. https://www.vcockpit.de/newsroom/lufthansa-lehnt-schlichtungsangebot-der-vereinigung-cockpit-ab/
oldblueeyes Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April Eine Verhandlung ist immer ein Geben und Nehmen. Die VC will On Top zu den gültigen Vereinbarungen etwas haben - eine verbesserte Altersversorgung. Der gesunde Menschenverstand besagt dass sie auch etwas im Gegenzug geben muss. Der LH sind Regelungen im MTV wichtig, der VC Altersversorgung. Fair genug wenn beide Seiten etwas geben und im Gegenzug auch was bekommen. Die Annahme der VC dass sie nur fordern kann ohne Gegenleistung ist im Kontext vielleicht fehl am Platz. 8
Netzplaner Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April Da muss ich Pinheiro sogar recht geben. Niemand der ernsthaftes Interesse an einer Schlichtung hat, würde auf diesen Vorschlag mit "ja, aber..." antworten. Was für ein selten dämlicher Move. 2
XWB Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 2 Stunden schrieb Emanuel Franceso: Anderes Thema: Man scheint nun ernst zu machen und die Ausflottung der CRJ900 vorzuziehen. Zahlreiche Strecken sind momentan im Sommer 2026 gar nicht mehr oder nur noch in stark reduzierter Frequenz buchbar, u.a. Frankfurt - Bydgoszcz, Cork, Newcastle und München - Basel, Breslau, Dresden, Ljubljana, Lyon, Oradea, Sibiu, Stuttgart. Ich glaube, verschiedene CLH Flüge werden gerade angefasst. Auch A319 Flüge sind auf einmal überbucht. Da scheinen generell Anpassungen vorgenommen zu werden, in welcher Form auch immer.
Beliebter Beitrag oldblueeyes Geschrieben 15. April Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 15. April vor 21 Minuten schrieb Netzplaner: Da muss ich Pinheiro sogar recht geben. Niemand der ernsthaftes Interesse an einer Schlichtung hat, würde auf diesen Vorschlag mit "ja, aber..." antworten. Was für ein selten dämlicher Move. Nein, sie ist nicht logisch. Es gibt gültige Vereinbarungen, VTV, MTV usw. Die VC ist formell mit einer neuen Forderung gekommen. Natürlich wäre es aus Sicht der VC günstig nur die aktuelle Zusatzforderung zu schlichten - man gibt nichts auf und man hofft einiges zu bekommen. Warum sollte die Gegenseite das tun, wenn sie auch etwas bekommen möchte? Spiegelverkehrt könnte die LH auch sagen, ab morgen wollen wir alle Regelungen auf das gesetzliche geregelte fahren und wir reden über nichts anderes. Wir kriegen am Ende x mehr Flugstunden, Y weniger Ruhezeiten, Z Einsparungen bei Übernachtungen, aber über eine Gegenkompesation der gestiegenen Produktivität wollen wir nicht reden. Wenn man grundsätzlich miteinander reden möchte, ist es legitim das alles auf den Tisch kommt und beide Seite Verbesserungen in aus ihrer Sicht wichtigen Punkte bekommen. Eine Verhandlung ist keine Erpressung, in der eine Seite aus Not aufgeben muss, sondern ein Kompromiss in dem beide Seiten wichtiges für sich absichern und auch Konzessionen machen. 10
d@ni!3l Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April Gerade eben schrieb XWB: Ich glaube, verschiedene CLH Flüge werden gerade angefasst. Auch A319 Flüge sind auf einmal überbucht. Da scheinen generell Anpassungen vorgenommen zu werden, in welcher Form auch immer. Das wird das ganze ja deeskalieren ...
101er Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 2 Stunden schrieb Emanuel Franceso: Anderes Thema: Man scheint nun ernst zu machen und die Ausflottung der CRJ900 vorzuziehen. Zahlreiche Strecken sind momentan im Sommer 2026 gar nicht mehr oder nur noch in stark reduzierter Frequenz buchbar, u.a. Frankfurt - Bydgoszcz, Cork, Newcastle und München - Basel, Breslau, Dresden, Ljubljana, Lyon, Oradea, Sibiu, Stuttgart. Damit einher wird der Trend zu größerem Gerät und Flügen zu anderen LH-Konzern-Hubs gehen. Nach Breslau fliegt man z.B. häufig aus Frankfurt und regelmäßig aus Zürich. Dann eben nicht mehr direkt aus München. Sibiu bedient auch Austrian. Oradea als nicht anderweitig bedienter Airport ist auch nur 50 km vom Lufthansa-Ziel Debrescen entfernt. Die VC muss m.E. aufpassen, dass sie momentan nicht überzieht. Wenn einige Flugzeuge wegen Kerosinmangeln und Kerosinpreisen sowieso auf die Abstellposition kommen, arbeitet ein Teil des Personals aktiv daran mit, ebenfalls da zu landen. 7
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 19 Minuten schrieb oldblueeyes: Der LH sind Regelungen im MTV wichtig, der VC Altersversorgung. Fair genug wenn beide Seiten etwas geben und im Gegenzug auch was bekommen. vor 13 Minuten schrieb oldblueeyes: Die VC ist formell mit einer neuen Forderung gekommen. Das Problem ist wenn beide Seiten sich strukturell auf Ziele festgelegt haben, die nicht oder nur schwer erreichbar sind. Lufthansa benötigt mehr Produktivität um die Stückkosten stabil zu halten. Soweit ich es verstehe befindet man sich im MTV schon an den zulässigen EASA-Grenzen. Flugstunden ausweiten ist, selbst wenn das Flugpersonal mitgehen würde kaum noch möglich. Die VC möchte, dass die Altersversorgung stabil gehalten wird - die Raum stehende "Verdoppelung" ist auch eine Folge der Inflation der vergangenen Jahre. Hieraus eine "neue Forderung" zu formulieren ist an der Grenze zur Irreführung. Da die Mitarbeiter jetzt das Risiko tragen möchten sie es "angemessen" vergütet haben. Das solche Forderungen kommen war absehbar mit der Umstellung von defined benefit auf defined contribution. Und die daraus drohenden finanziellen Belastungen für den Konzern. Meines Erachtens funktioniert dieses kleinteilige an einzelnen Stellschrauben in den dutzenden Tarifverträgen nicht mehr, sondern es bedarf eines klaren Cuts. Alle klassischen Tarifverträge für Neueinstellungen schließen, Einen kompletten Tarifvertrag auf City-Niveau für Lang- und Mittelstrecke und Zubringer Aufsetzen. Der langlaufend ist, aber auch Lohnwachstumspotential bietet. Die Frage ist halt, was muss man den Gewerkschaften dafür geben? Die Aufgabe der Strategie der vielen Flugbetriebe und der Wetlease, also Eurowings, Discover, Cityline, Air Dolomiti, Air Baltic, etc. aufgeben. Carsten Spohr und die Top 20 Manager in HR entlassen, die auf Arbeitgeberseite für die ausdrücklich gewollte aggressive Tarifpolitik in den letzten 10-15 Jahren verantwortlich sind. Oder wollen das beide Seiten gar nicht, weil die jeweils verantwortlichen finanziell profitieren. 2
oldblueeyes Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April Wenn man sich neu aufstellen will, braucht man beidseitig die Bereitschaft eines Clean Sheets. Solange jede Seite nur auf die in ihrem Interesse liegenden Themen ansprechen möchte, agiert man aneinander vorbei und läuft man Gefahr zu viele Themen als "non negotiable" zu betrachten. Ein Fehler war auch die Ankündigung 50% des Kontverkehrs auf günstigere Platformen haben zu wollen. Eine Scheinlösung und im Klein-Klein, typisch Deutsch, anstatt einen klaren Cut zu machen, den Zubringerverkehr in einer Gesellschaft und Tarifschiene zu beheimaten usw und auf dieser Basis Gespräche zu führen.
Eb Ot Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April @OliverWendellHolmesJr Meiner Einschätzung nach gut Zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Liest sich simple, die Lösung, Umsetzung komplex, aber mit dem Ziel vor Augen machbar. Stellt sich die Frage, warum man diesen Ansatz nicht verfolgt.
Blablupp Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 3 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr: Meines Erachtens funktioniert dieses kleinteilige an einzelnen Stellschrauben in den dutzenden Tarifverträgen nicht mehr, sondern es bedarf eines klaren Cuts. Alle klassischen Tarifverträge für Neueinstellungen schließen, Einen kompletten Tarifvertrag auf City-Niveau für Lang- und Mittelstrecke und Zubringer Aufsetzen. Der langlaufend ist, aber auch Lohnwachstumspotential bietet. Diesen Vorschlag gab es ja Anfang der 2010er, B-Lohnskala im KTV, etc. (Hatte gewisse Benefits, wie schnellere Progression auf den Linken Sitz). So richtig gewollt aus VC Sicht, war das aber auch nicht.
Emanuel Franceso Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April PM zum heutigen Festakt und zur Einweihung des "Hangar One". https://newsroom.lufthansagroup.com/lufthansa-feiert-100-jahre-und-eroeffnet-neues-konferenz--und-besucherzentrum/#
moddin Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 6 Stunden schrieb Emanuel Franceso: Anderes Thema: Man scheint nun ernst zu machen und die Ausflottung der CRJ900 vorzuziehen. Zahlreiche Strecken sind momentan im Sommer 2026 gar nicht mehr oder nur noch in stark reduzierter Frequenz buchbar, u.a. Frankfurt - Bydgoszcz, Cork, Newcastle und München - Basel, Breslau, Dresden, Ljubljana, Lyon, Oradea, Sibiu, Stuttgart. Die Flüge sind noch im System, allerdings komplett überbucht. Deswegen lassen sie sich nicht mehr buchen. Sind alle CRJ900-Ziele von betroffen. 2
Fluginfo Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April Besonders heftig wäre es in die Region Genf/Lyon. Hier gab es bis zum WFP 25/26 noch ex MUC bis 8 tägliche Flüge. Jetzt fliegt man GVA nur noch 2x und LYS 1-2x pro Tag. Vielleicht eine direkte Aufforderung an Easyjet hier was zu tun, weil wir als Lufthansa hier keinen Bedarf sehen.
XWB Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 32 Minuten schrieb moddin: Die Flüge sind noch im System, allerdings komplett überbucht. Deswegen lassen sie sich nicht mehr buchen. Sind alle CRJ900-Ziele von betroffen. Genau. Aber betrifft auch bisherige A319 Flüge mit CLH.
NCC1701 Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 4 Stunden schrieb 101er: Die VC muss m.E. aufpassen, dass sie momentan nicht überzieht. Wenn einige Flugzeuge wegen Kerosinmangeln und Kerosinpreisen sowieso auf die Abstellposition kommen, arbeitet ein Teil des Personals aktiv daran mit, ebenfalls da zu landen. Ich würde sagen, aus Sicht der GF und der Mehrheit der PAX hat sie schon überzogen. Ich bin nun wirklich kein Freund von CS und seiner Truppe, nur aus der VC werde ich überhaupt nicht mehr schlau. Und aus meiner Naivität heraus frage ich mal, wo den das Problem wäre zu sagen "Okay, dann 1-2 Blockstunden mehr im Monat" ? ...NCC1701 4
AeroSpott Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 1 Stunde schrieb moddin: Die Flüge sind noch im System, allerdings komplett überbucht. Deswegen lassen sie sich nicht mehr buchen. Sind alle CRJ900-Ziele von betroffen. Ab Sofort oder gibt es einen Stichtag? Mein Gefühl sagt mir, dass das Management gerade den Stecker bei CLH zieht. Bevor man sich den ganzen Sommer mit spontanen Streiks und dem ganzen Trubel drumherum beschäftigen muss, streicht man die Flüge lieber im Voraus und spart sich viel Geld für Kompensationen, Umbuchungen etc., zu mal viele dieser Flüge tendenziell eher kurzfristiger als langfristiger gebucht werden und somit noch nicht mal ansatzweise ausgelastet sein dürften. 3
XWB Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 25 Minuten schrieb AeroSpott: Ab Sofort oder gibt es einen Stichtag? Mein Gefühl sagt mir, dass das Management gerade den Stecker bei CLH zieht. Bevor man sich den ganzen Sommer mit spontanen Streiks und dem ganzen Trubel drumherum beschäftigen muss, streicht man die Flüge lieber im Voraus und spart sich viel Geld für Kompensationen, Umbuchungen etc., zu mal viele dieser Flüge tendenziell eher kurzfristiger als langfristiger gebucht werden und somit noch nicht mal ansatzweise ausgelastet sein dürften. Also ich habe Flüge Ende April und Anfang Mai gesehen. Aber ist natürlich nicht repräsentativ.
oldblueeyes Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 2 Stunden schrieb Fluginfo: Besonders heftig wäre es in die Region Genf/Lyon. Hier gab es bis zum WFP 25/26 noch ex MUC bis 8 tägliche Flüge. Jetzt fliegt man GVA nur noch 2x und LYS 1-2x pro Tag. Vielleicht eine direkte Aufforderung an Easyjet hier was zu tun, weil wir als Lufthansa hier keinen Bedarf sehen. Du solltest auch einige bekannte Faktoren dazurechnen. Swiss verliert in Genf Geld. Ziel ist primär nicht Verluste anzuhäufen, ein Unternehmen ist kein Hobby. Es läuft im Hintergrund eine Bereinigung/Optimierung der Zubringerströme - Ergebnis wir dweniger Frequenzen und grösseres Gerät sein. Die Hälfte der CRJs war auch in den letzten Wochen kaum mehr aktiv, Im Grossen Puzzle werden auch die E190 in 2 Jahren weg sein und von E195 bei Dolomiti abgelöst, daher ist eine Zielgrösse von +100 Paxe /Sektor eher ein Mindesmass in der vorausschauenden Planung.
vielflieger2020 Geschrieben 15. April Melden Geschrieben 15. April vor 4 Stunden schrieb AeroSpott: Ab Sofort oder gibt es einen Stichtag? Mein Gefühl sagt mir, dass das Management gerade den Stecker bei CLH zieht. Bevor man sich den ganzen Sommer mit spontanen Streiks und dem ganzen Trubel drumherum beschäftigen muss, streicht man die Flüge lieber im Voraus und spart sich viel Geld für Kompensationen, Umbuchungen etc., zu mal viele dieser Flüge tendenziell eher kurzfristiger als langfristiger gebucht werden und somit noch nicht mal ansatzweise ausgelastet sein dürften. Wäre es denkbar, die CLH ops durch die strauchelnde airbaltic zu ersetzen und diese mit noch mehr Fliegern als Wetlease Partner fliegen zu lassen? Damit könnte man CLH ersetzen und airbaltic hätte planungssichereit und könnte durch passende Verträge am leben gehalten werden.
oldblueeyes Geschrieben 16. April Melden Geschrieben 16. April vor 7 Stunden schrieb vielflieger2020: Wäre es denkbar, die CLH ops durch die strauchelnde airbaltic zu ersetzen und diese mit noch mehr Fliegern als Wetlease Partner fliegen zu lassen? Damit könnte man CLH ersetzen und airbaltic hätte planungssichereit und könnte durch passende Verträge am leben gehalten werden. Im Sommer 2026 schwierig. Auch Air Baltic hat ein eigenes Programm zu fliegen und es gibt auch Betriebsvereinbarungen zu Wetleases, diese zu ignorieren würde mehr Öl ins Feuer giessen. Aber eine Rationalisierung der kleinen Zubringer etwas früher könnte eine Option sein. Vermutlich gibt es einen Grundszenario ab Winter/November und die Frage ist wie man 5 Monate davor alles überbrückt.
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