Starliner Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai In eurer Argumentation kommt mMn. das kleine aber feine Argument der „Marke“ zu kurz. Dass man ähnlich gute oder sogar schlechtere Produkte mit einer guten Marke teuerer verkaufen kann als die Konkurrenz ist jetzt auch nichts wirklich neues. Bespiele dafür gibt es zur genüge.
schneekiller Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai vor 8 Minuten schrieb Starliner: n eurer Argumentation kommt mMn. das kleine aber feine Argument der „Marke“ zu kurz. Genau da liegt das LH-Main Problem, man ist der Ansicht das man immer noch als First-Class-Marke fliegt, in der Realität hat man diesen Status aber leider schon verloren. Wer einmal in der Buisness-Class der LH 12 Stunden in alten durchgesessenen Sesseln (ja, die Sessel sind vielleicht schon mal getauscht worden) eines 25 Jahre alten A340 gesessen hat, der überlegt sich beim nächsten mal ob ich für den Preis nicht ein besseres Produkt erhalte, da es bei einem Abflughafen DUS gleich bleibt ob ich nach FRA, AMS, LHR oder CDG den Fedder nehme. 3
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai vor 29 Minuten schrieb Starliner: In eurer Argumentation kommt mMn. das kleine aber feine Argument der „Marke“ zu kurz. Dass man ähnlich gute oder sogar schlechtere Produkte mit einer guten Marke teuerer verkaufen kann als die Konkurrenz Klar, aber dafür braucht es halt eine Marke. Also vom Kunden wahrgenommene positive Unterscheidung. Ein weißer Kranich auf einem blauen Leitwerk ist ein Bild. Ein vom Lufthansa Vorstand gesagter Satz wie "Wir sinn eine Premium-Fluggesellschaft" ist ein Satz. Mehr nicht.
F13 Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai vor 33 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Klar, aber dafür braucht es halt eine Marke. Also vom Kunden wahrgenommene positive Unterscheidung. Ein weißer Kranich auf einem blauen Leitwerk ist ein Bild. Ein vom Lufthansa Vorstand gesagter Satz wie "Wir sinn eine Premium-Fluggesellschaft" ist ein Satz. Mehr nicht. Joa, ist eben auch das Gesamttbldl was in den zurückligenden Jahrfen vermittelt wurde.. LH mochte eben gerne einem vermuteten Zeitgeist vor- oder hinterherhecheln. Insofern nicht wundern wenn dann auch mal die "wir/unser"" Solidarität flöten geht. 1
locodtm Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai vor 2 Stunden schrieb Starliner: In eurer Argumentation kommt mMn. das kleine aber feine Argument der „Marke“ zu kurz. Dass man ähnlich gute oder sogar schlechtere Produkte mit einer guten Marke teuerer verkaufen kann als die Konkurrenz ist jetzt auch nichts wirklich neues. Bespiele dafür gibt es zur genüge. Ist das nicht genau der springende Punkt auf der Meta-Ebene der letzten 4 Seiten? (Vorsicht, rhetorische Frage...) Die Marke Lufthansa ist eben nicht mehr so stark wie früher. Etwas, was in den ganzen Dokus zum 100-jährigen, z.B. von Arte oder dem hr auffällt.
Starliner Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai vor 1 Minute schrieb locodtm: Ist das nicht genau der springende Punkt auf der Meta-Ebene der letzten 4 Seiten? (Vorsicht, rhetorische Frage...) Die Marke Lufthansa ist eben nicht mehr so stark wie früher. Etwas, was in den ganzen Dokus zum 100-jährigen, z.B. von Arte oder dem hr auffällt. Klar. Wenn aber alles schei*e ist (und das ist für mich eher der springende Punkt der letzten 4 Seiten), dann muss es ja trotzdem einen guten Grund geben, weshalb die Hansa trotzdem noch sehr fleißig gebucht wird. Weil der Umsatz geht ja nach oben. Dass eine starke Marke nicht unbedingt mit einem durchgängig starken Produkt zusammenhängen muss sieht man mMn. überall. Levi‘s will mir die dünne Billig-Hose mit Plastik Beimischung („Stretch“) auch für den gleichen Preis verkaufen wie eine og Hose mit dickem Stoff. Bei Apple kostet ein e-iPhone mit einer läppischen Kamera und 60 Hertz Display mehr als ein ähnliches Samsung mit gefühlt fünf Kameras usw…
schneekiller Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai Der Umsatz steigt wie bei den meisten Firmen in Deutschland, da die Preise steigen. Die Frage ist aber steigt der Umsatz auch inflationsbereinigt? Höherer Umsatz heisst ja noch lange nicht auch höhere Gewinne, denn auch die Kostenseite steigt inflationsbedingt! 1
oldblueeyes Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai Was mir in der Diskussion fehlt ist die Betrachtung der Kundenprofile. Die Marke Lufthansa lebt nicht vom typisch Deutschen Kunden, dafür hat man Eurowings und Discover. Klar, wenn man die Marke mit der Wettbewerbssituation vor 50J vergleicht hst sie an Glanz verloren , vor allem weil dieser nicht mehr vom Steuerzahler bezahlt werden muss. Klar ist auch, wie alle Legacies, musste man den Trend der Rationalisierung der Fläche gehen. Ansonsten seien wir alle darsn erinnert dass die zufriedensten Neuwagenkäufer die von Dacia sind. Nicht weil das Auto so toll ist, sondern weil sie sich neu nur den leisten können. Gleichzritig könnrm BMW5er und Audi A6 Fshrer viel unzufriedener srin weil bei 90% gewerblicher Käufer sie das fahren, was der Arbeitgeber finanziert. 1
Avroliner100 Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai (bearbeitet) Lufthansa findet gefallen an der Partnerschaft mit SkyHubPAD / DAT und kann sich durchaus noch mehr und intensivere Kooperationen dieser Art vorstellen, um das Streckennetz (gerade innerdeutsch) zu erweitern bzw. dünne Regionalrouten auch künftig aufrecht zu erhalten. Carsten Spohr spricht von einem “neuen kommerziellen System”. Vermutlich könnte @Lucky Luke erhört werden und diese Ankündigung als offene Einladung / Türöffner für die Wiedergeburt von “Team Lufthansa” interpretiert werden. Zitat Es könnte gut sein, dass dies nicht die letzten Kooperationen dieser Art bleiben. Gefragt nach den Codeshare-Anbindungen an Paderborn und Lübeck sprach Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Mittwoch (6. Mai) in einem Pressegespräch von einem «neuen kommerziellen System» und sagte: «Wir können uns durchaus vorstellen - weil die innerdeutschen Flüge, wie wir alle wissen, aufgrund der hohen Gebühren und Steuerbelastung sehr schwierig durchzuführen sind profitabel -, diese Partnerschaften zu erweitern.» Quelle: https://www.aerotelegraph.com/airlines/lufthansa-hat-lust-auf-mehr-ausgelagerte-kurzstrecken/c046gns Zusätzlich bekommt Lufthansa auf politischer und diplomatischer Ebene Rückendeckung von Friedrich Merz für einen möglichen Einstieg bei TAP. Zitat Bundeskanzler Friedrich Merz will die Lufthansa bei ihrer angestrebten Expansion in Portugal unterstützen. "Portugal wächst im Bereich der Luftfahrt", sagte der CDU-Chef am Dienstag in Berlin bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem portugiesischen Ministerpräsidenten Luís Montenegro. Er sehe große Chancen für beide Seiten durch eine Zusammenarbeit der Lufthansa und der portugiesischen Airline Tap. Quelle: https://www.airliners.de/merz-befuerwortet-lufthansa-einstieg-tap-air-portugal/87578 Bearbeitet 7. Mai von Avroliner100
cessna Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai vor 1 Stunde schrieb Avroliner100: Lufthansa findet gefallen an der Partnerschaft mit SkyHubPAD / DAT und kann sich durchaus noch mehr und intensivere Kooperationen dieser Art vorstellen, um das Streckennetz (gerade innerdeutsch) zu erweitern bzw. dünne Regionalrouten auch künftig aufrecht zu erhalten. Carsten Spohr spricht von einem “neuen kommerziellen System”. Vermutlich könnte @Lucky Luke erhört werden und diese Ankündigung als offne Einladung / Türöffner für die Wiedergeburt von “Team Lufthansa” interpretiert werden. Quelle: https://www.aerotelegraph.com/airlines/lufthansa-hat-lust-auf-mehr-ausgelagerte-kurzstrecken/c046gns Das könnte für den SCN eine Chance sein, wieder sinnvolle Linienverbindungen anzubieten. 2
Emanuel Franceso Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai (bearbeitet) Könnte für einige Flughäfen eine Chance sein, wenn man denn Geldgeber findet, die den Spaß finanzieren. Anderes Thema: In der Allegris First Class (und auch in der SWISS Senses First Class) kann die Doppelsuite in der Mitte bei Reisen ab Juli von Alleinreisenden Passagieren ohne Aufpreis gebucht werden (bislang fallen bis zu 1.900€ kostete bislang eine Reservierung der Suite für Alleinreisende). https://business.lufthansagroup.com/de/de/program/experts/news/book-a-first-class-suite-plus-with-no-asr-fee---for-travel-start.html Bearbeitet 7. Mai von Emanuel Franceso
cessna Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai vor einer Stunde schrieb Emanuel Franceso: Könnte für einige Flughäfen eine Chance sein, wenn man denn Geldgeber findet, die den Spaß finanzieren. Anderes Thema: In der Allegris First Class (und auch in der SWISS Senses First Class) kann die Doppelsuite in der Mitte bei Reisen ab Juli von Alleinreisenden Passagieren ohne Aufpreis gebucht werden (bislang fallen bis zu 1.900€ kostete bislang eine Reservierung der Suite für Alleinreisende). https://business.lufthansagroup.com/de/de/program/experts/news/book-a-first-class-suite-plus-with-no-asr-fee---for-travel-start.html Für Lufthansa Group ist der Schritt -neben Lufthansa bietet sie auch Swiss an - deshalb ein stilles Eingeständnis: Nicht jedes Premium-Angebot lässt sich beliebig zusätzlich monetarisieren. Gleichzeitig kann die neue Regelung kommerziell sinnvoll sein. Eine kostenfrei auswählbare Doppelsuite macht die First Class insgesamt attraktiver und schafft Buchungsanreize. Auch Crews übten Kritik an der Doppelsuite An der neuen Doppelsuite in der Mitte gab es allerdings früh auch andere Kritik - von Crews. Sie sei für Reisende gedacht, die gemeinsam essen oder schlafen wollen. In der Praxis habe sich das Modell jedoch nicht immer bewährt: Paare hätten selten dieselben Schlafrhythmen oder Filmvorlieben. Statt exklusiver Wohlfühlatmosphäre könne so eher ein Gefühl von Enge und Abstimmungspflicht entstehen. 3
oldblueeyes Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai Zum Glück gibt es nur eine davon und worst case kann man sie mit 2 Einzelsitze ersetzen. Innovation bedeutet auch Dinge zu wagen, nicht alle Testversuche lassen sich auch in der Masse validieren. Die Frage ist ob man schnell aufgibt oder sich Zeit lässt bis das Angebot angenommen wird oder ob man stur darauf besteht. Bei <25 Sitze im Angebot dürfte man noch in der Lernphase sein. 1
Followthesun Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai vor 18 Minuten schrieb oldblueeyes: Zum Glück gibt es nur eine davon und worst case kann man sie mit 2 Einzelsitze ersetzen. Innovation bedeutet auch Dinge zu wagen, nicht alle Testversuche lassen sich auch in der Masse validieren. Die Frage ist ob man schnell aufgibt oder sich Zeit lässt bis das Angebot angenommen wird oder ob man stur darauf besteht. Bei <25 Sitze im Angebot dürfte man noch in der Lernphase sein. Die Kritik an der FC Suite war ja tatsächlich faktisch berechtigt. Nur ein Einstieg von einer Seite, entsprechendes "drüberkrabbeln" nötig (all aisle access is doch - zurecht - heutezutage ein Must-Have in Business, und dann macht man sowas in der F?) Nur ein gemeinsamer Bildschirm, ergo nur gemeinsames Programm möglich Keine Mittellehne zwischen den Sitzen Keine Abtrennung und dadurch separate Hell/Dunkelzone möglich, d.h. keine unterschiedlichen Schlafzyklen Ich glaube man wird nicht umhin kommen, eine normale "Doppelsuite" einzubauen wie die Biz Suite mit Türen von beiden Seiten, mit eigenem Bildschirm für jeden, und mit Separator dazwischen, um flexibel zwei Einzelsitze oder eine Doppelsuite zu haben. Wird dann vielleicht ein wenig enger als außen, aber muss doch irgendwie möglich sein. Und das muss man den Kritikern lassen: Dass das Produkt so nicht angenommen würde, haben sie einhellig vorhergesagt und damit offenbar Recht behalten. 2
oldblueeyes Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai vor 11 Minuten schrieb Followthesun: Die Kritik an der FC Suite war ja tatsächlich faktisch berechtigt. Nur ein Einstieg von einer Seite, entsprechendes "drüberkrabbeln" nötig (all aisle access is doch - zurecht - heutezutage ein Must-Have in Business, und dann macht man sowas in der F?) Nur ein gemeinsamer Bildschirm, ergo nur gemeinsames Programm möglich Keine Mittellehne zwischen den Sitzen Keine Abtrennung und dadurch separate Hell/Dunkelzone möglich, d.h. keine unterschiedlichen Schlafzyklen Ich glaube man wird nicht umhin kommen, eine normale "Doppelsuite" einzubauen wie die Biz Suite mit Türen von beiden Seiten, mit eigenem Bildschirm für jeden, und mit Separator dazwischen, um flexibel zwei Einzelsitze oder eine Doppelsuite zu haben. Wird dann vielleicht ein wenig enger als außen, aber muss doch irgendwie möglich sein. Und das muss man den Kritikern lassen: Dass das Produkt so nicht angenommen würde, haben sie einhellig vorhergesagt und damit offenbar Recht behalten. Oder man hat das Produkt nicht zu Ende entwickelt und konsequent als Mile High Privacy Suite vermarktet 5
Starliner Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai vor 40 Minuten schrieb oldblueeyes: Zum Glück gibt es nur eine davon und worst case kann man sie mit 2 Einzelsitze ersetzen. Man wird die mittleren Suite nicht durch zwei Einzelsitze ersetzen können, ohne die beiden außenliegenden Sitze ebenfalls komplett auszutauschen. Zumal man alle Sitze verschmälern müsste, um vier vollwertige Suiten zu erhalten. Das, zusammen mit einer komplett neuen Zertifizierung, wird man nicht umsetzen können/wollen. Könnte mir eher vorstellen, dass man die Doppelbelegung der Suite Plus langfristig aufgibt und den A350 nur noch mit drei Sitzen anbietet.
abdul099 Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai vor 14 Minuten schrieb oldblueeyes: Oder man hat das Produkt nicht zu Ende entwickelt und konsequent als Mile High Privacy Suite vermarktet Oder man hat es zuende gedacht und bietet jetzt neue Dienstleistungen an. Hängt die Buchungsmöglichkeit für Alleinreise irgendwie damit zusammen? 🤔
klotzi Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai (bearbeitet) Frapot schießt ungewöhnlich offen und deutlich gegen die LH ("die Party ist vorbei"): https://www.aero.de/news-52552/Fraport-fuehlt-sich-von-Lufthansa-uebervorteilt.html Zitat "Wir stehen derzeit in engem Kontakt mit der Lufthansa", sagte Fraport-Finanzvorstand Matthias Zieschang am Dienstag in Frankfurt. "Wir befinden uns in intensiven Verhandlungen." Unter den aktuellen Lufthansa-Konditionen zahlt Fraport laut Zieschang seit fünf Jahren gewaltig drauf. "Es handelt sich um einen enormen kumulierten Verlust, den wir erlitten haben", sagte Zieschang. "Sozusagen war das eine Subvention für Lufthansa. Und wir haben klargestellt, dass die Party jetzt vorbei ist. Ab 1. April nächsten Jahres muss der neue Vertrag eine vollständige Kostendeckung gewährleisten." Bearbeitet 7. Mai von klotzi 2
d@ni!3l Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai Ich glaube Spohr muss Zieschang mal auf nen Kaffee einladen 1
Followthesun Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai vor 7 Minuten schrieb klotzi: Frapot schießt ungewöhnlich offen und deutlich gegen die LH ("die Party ist vorbei"): https://www.aero.de/news-52552/Fraport-fuehlt-sich-von-Lufthansa-uebervorteilt.html Swissport würde sich freuen, Lufthansa zu übernehmen, und LH könnte nach dem Erfolg des Münchner Modells womöglich doch wieder Blut geleckt haben, was Eigenabfertigung angeht. Fraport sollte ihr Blatt nicht überreizen.
oldblueeyes Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai (bearbeitet) Ohne die Schuld in die eine oder andere Richtung zu suchen, bleibt es festzustellen dass das Verhältnis Fraport-Lufthansa am Standort FRA unnatürlich ist. Benchmark: - Dubai - Emirates nutzt das neueste Terminal 3 - Madrid - Terminal 4 für Iberia - Paris - AIr France hauptsächlich im Terminal 2 -LHR - BA inn Terminal 5 ( Terminal 2 "new" wurde 6 Jahre später neu gebaut) Man kann die Liste weiter führen, aber im Regelfall ist es so dass an einem wichtigen Airport üblicherweise der Platzhirsch die neueste /State-of-the-art Infrastruktur bekommt. In Frankfurt ist es nicht der Fall. Solange dieses Thema nicht von beiden Seiten vorausschauend gelöst wird, wird es immer böses Blut geben. Fraport wird immer auch ohne es zu bennen frustriert sein dass der grösste Kunde anderswo Wachstum ansetzt und Lufthansa wird auch frustriert sein am wichtigsten Standort der Gruppe einen Kundenerlebnis 2ter Wahl anbieten zu müssen. Solange man nicht wider gemeinsam einen Ziel a la DDR Hymne "Auferstanden aus Ruinen" ausruft und eine Lösung für beiden Seiten findet, wird man sich immer im punktuellen Klein-Klein rumwühlen. Bearbeitet 7. Mai von oldblueeyes 3
SE-REG Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai vor 8 Minuten schrieb oldblueeyes: Ohne die Schuld in die eine oder andere Richtung zu suchen, bleibt es festzustellen dass das Verhältnis Fraport-Lufthansa am Standort FRA unnatürlich ist. Benchmark: - Dubai - Emirates nutzt das neueste Terminal 3 - Madrid - Terminal 4 für Iberia - Paris - AIr France hauptsächlich im Terminal 2 -LHR - BA inn Terminal 5 ( Terminal 2 "new" wurde 6 Jahre später neu gebaut) Man kann die Liste weiter führen, aber im Regelfall ist es so dass an einem wichtigen Airport üblicherweise der Platzhirsch die neueste /State-of-the-art Infrastruktur bekommt. In Frankfurt ist es nicht der Fall. Solange dieses Thema nicht von beiden Seiten vorausschauend gelöst wird, wird es immer böses Blut geben. Fraport wird immer auch ohne es zu bennen frustriert sein dass der grösste Kunde anderswo Wachstum ansetzt und Lufthansa wird auch frustriert sein am wichtigsten Standort der Gruppe einen Kundenerlebnis 2ter Wahl anbieten zu müssen. Solange man nicht wider gemeinsam einen Ziel a la DDR Hymne "Auferstanden aus Ruinen" ausruft und eine Lösung für beiden Seiten findet, wird man sich immer im punktuellen Klein-Klein rumwühlen. Soweit ich weiß, war das damals ein Wunsch von LH, im Norden zu bleiben. Nähe zur eigenen Infrastruktur, Cargo, Werften, etc 5
klotzi Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb Followthesun: Swissport würde sich freuen, Lufthansa zu übernehmen, und LH könnte nach dem Erfolg des Münchner Modells womöglich doch wieder Blut geleckt haben, was Eigenabfertigung angeht. Fraport sollte ihr Blatt nicht überreizen. Naja, das Ganze ist auf mehreren Ebenen bemerkenswert. Es geht hier nicht einfach um das Nichtverlängern bzw. das (Nicht-)Neuaushandeln eines bestehenden Vertrags. Sowas wäre ja noch völlig alltäglich und verständlich. Aber Fraport will anscheinend nicht nur um alles in der Welt den Vertrag nicht weiterführen, sondern will zudem, dass dieses Ende mit großem Besteck in der Welt verkündet wird. Die Art und Weise, wie Fraport hier die LH öffentlich (!) "angreift", ist schon sehr befremdlich. So geht man in der Regel nicht mit Geschäftspartnern um, sie öffentlich derart zu diskreditieren. "Die Party ist vorbei" klingt eher nach einem hitzigen Debattenbeitrag einer Oppositionspartei in der Fragestunde im Bundestag. Man ist hier fast schon auf Ryanair-Niveau (oder sogar darunter?). Sowas lässt doch erhebliche Zweifel an der Professionalität des Sprechers bzw. Vorstands aufkommen. Verwunderlich ist zudem: Niemand hatte die Frapot gezwungen, den (bisherigen) Vertrag zu diesen Konditionen abzuschließen. Es spricht ja sogar eher GEGEN die Fraport, wenn sie einen VErtrag eingeht, über den sie sich dann anschließend so öffentlichkeitswirksam beschwert und das Ganze implizit als übervorteilendes Gebahren der LH darstellt. Damit blamiert sie sich gewissermaßen ja selbst, wenn sie sich offenbar so verkalkuliert hatte. Vielleicht ist man frustriert, dass man der LH bzgl. der Bodenabfertigung entgegenkam, nun aber MUC den Ausbau-Vorzug bekommen hat? Bearbeitet 7. Mai von klotzi
AeroSpott Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai vor 2 Stunden schrieb klotzi: Frapot schießt ungewöhnlich offen und deutlich gegen die LH ("die Party ist vorbei"): https://www.aero.de/news-52552/Fraport-fuehlt-sich-von-Lufthansa-uebervorteilt.html Die Frage ist, um welchen Betrag es sich dreht? Sind es sechs-, sieben- oder gar achtstellige Summen im Jahr? Welchen Impact hat die Erhöhung auf das eh schon desolate Ergebnis der LHA?
oldblueeyes Geschrieben 7. Mai Melden Geschrieben 7. Mai vor 36 Minuten schrieb AeroSpott: Die Frage ist, um welchen Betrag es sich dreht? Sind es sechs-, sieben- oder gar achtstellige Summen im Jahr? Welchen Impact hat die Erhöhung auf das eh schon desolate Ergebnis der LHA? Du kannst im Fraportbericht nachlesen, dass Bodendienstleistungen im Q1 196 Mio Umsatz und 15 Mio Verlust gemacht haben. Allerdings bezieht sich dies auf die ganze Gruppe und alle gemanagten Airports. Wie der Vertrag genau aussieht und welche Pflichten beidseitig gelten, wissen wir nicht. Auf der Seite der Lufthansa gab es auch eine gewisse Unzufriedenheit seit der Pandemie, weil die Bodenaberftigung nicht wider vernünftig wieder hochgefahren wurde und man deswegen auch eigene Opportunitätskosten hatte. Ich sehe die Aussage eher als Ritual: es gibt einen Vertrag und dieser Endet. Man will sicherlich den Kunden nicht verlieren, aber wenn dieser evtl. zukünftig mit Penalties usw bei Nicht- oder verspäteter Leistung die zu Folgezahlungen an Kunden führt auch nicht mitmachen oder eine entsprechende Risikomarge im Preis einbauen. 1
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