aaspere Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai vor 3 Minuten schrieb NCC1701: Also wenn eine entsprechende attraktive Nachfrage der lokalen Wirtschaft da gewesen wäre, wäre das so nicht passiert. Da hat man bei der LH sicher viel hin- und her gerechnet. Also, dann nochmal: Man hat niemanden in Bremen vorher informiert oder angefragt. Nicht den Senat, nicht den Flughafen, nicht die Handelskammer, die ja die lokale Wirtschaft repräsentiert.
NCC1701 Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai (bearbeitet) vor 16 Minuten schrieb aaspere: Man hat niemanden in Bremen vorher informiert oder angefragt. Nicht den Senat, nicht den Flughafen, nicht die Handelskammer, die ja die lokale Wirtschaft repräsentiert. Mit welcher Logik soll ein Unternehmen, wie die LH (Aktiengesellschaft), die von dir beteiligten Parteien anfragen und warum - der Höflichkeit wegen? Selbst wenn man "angefragt" hätte, was hätte das kurzfristig und vorallem "verbindlich" für die LH als Vorteil gebracht? > Flughafen : Senkung der Gebühren in BRE für die LH? -> Klagen der Mitbewerber. > Senat : Runden Tische? > Handelkammer : Abfrage der Unternehmen in/um Bremen? -> Dauert lange und mit welchem ungewissen Ergebnis? Also, dann nochmal: Man hat bei der LH entsprechende Zahlen, Statistiken und Rankings. Man wird da nicht ganz unbedacht gestrichen haben mit dem Ziel, was kann man kurzfristig tun. ...NCC1701 Bearbeitet 10. Mai von NCC1701 1
Faro Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai vor 3 Stunden schrieb NCC1701: Da gebe ich dir sogar recht. Auch für mich persönlich ist "Zug zum Flug" wegen der Thematik Gepäck nie eine Option. Aber wenn man erst STR und dann BRE nach FRA einstellt, stelle ich mir die Frage, wer bei LH weiterer innerdeutsch Kandidant seien kann und habe mal nach HAJ geschaut. Wie oben noATR schrieb, würde auch ich NUE da sehen. ...NCC1701 Hannover ist Messestadt. da gibt es viel internationales aber auch deutsches Publikum inklusiv denen, die dort dann als Aussteller arbeiten. Und Frankfurt hat viele internationale Flüge, die nicht unbedingt deckungsgleich mit denen in München sind. Zudem ist der innerdeutscher Luftverkehr auch ein Indikator der Wirtschaft, auch das gilt es zu bedenken, m.E. ist FRA-HAJ zu wichtig für einen Wegfall. 1
LH2112 Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai Die Frage die sich am Ende stellt ist ja, ob BRE-FRA durch die ursprünglich geplante CLH Schließung schon auf der internen Streichliste für den SFP27 oder WFP27/28 stand und vorgezogen wurde oder ob man zur sofortigen Stabilisierung des Flugplans noch eine weitere hochfrequentierte innerdeutsche Strecke streichen musste. In letzterem Fall hoffe ich natürlich stark, dass noch eine Wiederaufnahme in reduzierter Frequenz möglich ist, wenn erst einmal genügend VL A223 auf dem Hof in Frankfurt stehen. 3
BWE320 Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai vor 3 Stunden schrieb muc-ro-szg: MUC, VIE, ZHR werden weiter angeflogen. Der PAX steigt dann nicht mehr in FRA um sondern in MUC, VIE, ZHR Aber nicht nach Lagos, Malabo, Abuja, Bogotá, Chennai, etc……Frankfurt ist schon der Flughafen mit den unersetzlichsten Verbindungen. 5
TobiBER Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai Ist der Anteil der Leute wirklich so groß, die 3x im Jahr Bremen-Malabo fliegen?
BWE320 Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai vor 19 Minuten schrieb TobiBER: Ist der Anteil der Leute wirklich so groß, die 3x im Jahr Bremen-Malabo fliegen? Ich weiß nicht, wieso du dich so auf Malabo kaprizierst. Ich wollte eigentlich nur eine beispielhafte Auswahl an Flugzielen anführen (und es war ja nicht nur Malabo), die von der Lufthansa Group exklusiv ab Frankfurt bedient werden. Da hätte ebenso gut Baku, Atlanta, Dallas/Fort Worth, Austin, Hyderabad oder sonstwas stehen können. Mein Grundgedanke sollte eigentlich sein, dass der Verlust der Hubanbindung an Frankfurt deutlich schwerwiegender ist als der Verlust einer Hubanbindung an einen anderen Hub der Lufthansa Group. 5
klotzi Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai Ein paar günstige Turboprops mit City-Besatzung könnten helfen, die Zubringerstrecken zu sichern.
d@ni!3l Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai vor 5 Minuten schrieb klotzi: Ein paar günstige Turboprops Was denn jetzt - günstig oder Turboprop?
oldblueeyes Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai Ich glaube hier wird ausschliesslich aus Sicht der Kundenasprüche alles gesehen. Und die Luftahnsa hatte über Jahrzehnte das grösste Europanetz und als Kunde konnte man bestenfalls 3mal am Tag von Bremen nach Timisoara oder von Breslau nach Verona. Dieser Markt ist mittlerweile aber in Hand der LCC, als Kunde erwartet man aber von einem Netzwerkcarrier das mehrfach am Tag eine Verbindung angeboten wird ( ergo kleinere Flugzeuge= höhere CASM), am besten mit Anbidung via mehrere Hubs (Zusatzkosten), aber der PReis darf nich wesentlich höher sein als bei einem LCC der 2 oder 3mal die Woche fliegt. Weil eben die Verfügbarkeit der Flüge nicht eingepreist werden darf und es wird nur über den fehlenden Kaffee gemeckert. Jetzt dreht die Lufthansa als Netzwerkcarrier den Spiess einfach mal um. Sie bietet primär Anbindungen an ihrer Langstrecke und optimiert die Frequenzen sodass die Kostenseote der Zubringer verbessert wird. Abseits aller persönlichen Annahmen die wir oft aus unserer eigenen Ecke sehen, dürfte auch eine Lufthansa genaue Zahlen haben - wieviele O&D Paxe zu den Hubs sie hat, wieviele man für die Langstrecke generiert und wieviele eigentlich systemische Verlustbringer sind. vor 54 Minuten schrieb klotzi: Ein paar günstige Turboprops mit City-Besatzung könnten helfen, die Zubringerstrecken zu sichern. Und sie würden die Kosten pro Sitzmeile gegenüber einer A223 knapp verdoppeln. Wenn bus zu teuer ist, dann ist Taxi die Lösung, stimmts?
oldblueeyes Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai vor 3 Stunden schrieb NCC1701: Mit welcher Logik soll ein Unternehmen, wie die LH (Aktiengesellschaft), die von dir beteiligten Parteien anfragen und warum - der Höflichkeit wegen? Selbst wenn man "angefragt" hätte, was hätte das kurzfristig und vorallem "verbindlich" für die LH als Vorteil gebracht? > Flughafen : Senkung der Gebühren in BRE für die LH? -> Klagen der Mitbewerber. > Senat : Runden Tische? > Handelkammer : Abfrage der Unternehmen in/um Bremen? -> Dauert lange und mit welchem ungewissen Ergebnis? Also, dann nochmal: Man hat bei der LH entsprechende Zahlen, Statistiken und Rankings. Man wird da nicht ganz unbedacht gestrichen haben mit dem Ziel, was kann man kurzfristig tun. ...NCC1701 Dazu : das ist alles schon letztes Jahr kommuniziert worden, das Hubanbindungen optimiert werden, sprich nicht alle Hubs bedient werden und die Transferpaxe gebündelt werden. Egal wie man es macht, auch wenn es kaufmännisch sinnvoll ist, wird es Unzufriedene geben. Wenn auch FRA als Hub solche Optimierungen hat, ist die gefühlte Symbolik am Spoke Weltuntergang. MAcht man es in MUC, schon platzt die Weisswurst in den hiesigen Foren.
Fluginfo Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai vor 47 Minuten schrieb oldblueeyes: Ich glaube hier wird ausschliesslich aus Sicht der Kundenasprüche alles gesehen. Und die Luftahnsa hatte über Jahrzehnte das grösste Europanetz und als Kunde konnte man bestenfalls 3mal am Tag von Bremen nach Timisoara oder von Breslau nach Verona. Dieser Markt ist mittlerweile aber in Hand der LCC, als Kunde erwartet man aber von einem Netzwerkcarrier das mehrfach am Tag eine Verbindung angeboten wird ( ergo kleinere Flugzeuge= höhere CASM), am besten mit Anbidung via mehrere Hubs (Zusatzkosten), aber der PReis darf nich wesentlich höher sein als bei einem LCC der 2 oder 3mal die Woche fliegt. Weil eben die Verfügbarkeit der Flüge nicht eingepreist werden darf und es wird nur über den fehlenden Kaffee gemeckert. Jetzt dreht die Lufthansa als Netzwerkcarrier den Spiess einfach mal um. Sie bietet primär Anbindungen an ihrer Langstrecke und optimiert die Frequenzen sodass die Kostenseote der Zubringer verbessert wird. Abseits aller persönlichen Annahmen die wir oft aus unserer eigenen Ecke sehen, dürfte auch eine Lufthansa genaue Zahlen haben - wieviele O&D Paxe zu den Hubs sie hat, wieviele man für die Langstrecke generiert und wieviele eigentlich systemische Verlustbringer sind. Und sie würden die Kosten pro Sitzmeile gegenüber einer A223 knapp verdoppeln. Wenn bus zu teuer ist, dann ist Taxi die Lösung, stimmts? Ob die Rechnung aufgeht werden wir bald sehen, wenn nächstes Jahr mind. 5 oder gar 8 neue Langstreckenziele eingeführt werden. Ansonsten wird noch mehr auf der Lufthansa rungehakt werden. Die Messlate hatte sich Spohr recht hoch aufgelegt. Ausreden weil Airbus oder Boeing nicht rechtzeitig liefert sind evenfalls tabu genau wie Kerosinpreis usw..
Followthesun Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai vor 3 Stunden schrieb klotzi: Ein paar günstige Turboprops mit City-Besatzung könnten helfen, die Zubringerstrecken zu sichern. Hast Du schon bei SkyhubPAD angerufen und gefragt, wie die das machen? Vielleicht haben ja die zahlreichen von der Streichung betroffenen Bremer Geschäftsleute Lust, die Idee zu kopieren - auf ihr eigenes wirtschaftliches Risiko selbstverständlich. 1
schneekiller Geschrieben 10. Mai Melden Geschrieben 10. Mai vor 2 Stunden schrieb Fluginfo: Ob die Rechnung aufgeht werden wir bald sehen, wenn nächstes Jahr mind. 5 oder gar 8 neue Langstreckenziele eingeführt werden 5 bis 8 neue Langstreckenziele bedeutet ja nicht 5-8 Langstreckenziele mehr! Das es wirklich mehr Langstreckenziele bei LH aus Deutschland heraus werden glaube ich erst wenn sie auch fliegen!
0815 Geschrieben 11. Mai Melden Geschrieben 11. Mai vor 12 Stunden schrieb NCC1701: Mit welcher Logik soll ein Unternehmen, wie die LH (Aktiengesellschaft), die von dir beteiligten Parteien anfragen und warum - der Höflichkeit wegen? Selbst wenn man "angefragt" hätte, was hätte das kurzfristig und vorallem "verbindlich" für die LH als Vorteil gebracht? > Flughafen : Senkung der Gebühren in BRE für die LH? -> Klagen der Mitbewerber. > Senat : Runden Tische? > Handelkammer : Abfrage der Unternehmen in/um Bremen? -> Dauert lange und mit welchem ungewissen Ergebnis? Also, dann nochmal: Man hat bei der LH entsprechende Zahlen, Statistiken und Rankings. Man wird da nicht ganz unbedacht gestrichen haben mit dem Ziel, was kann man kurzfristig tun. ...NCC1701 Naja, ganz so simpel ist es in meinen Augen nicht. Die Lufthansa bewegt sich schon in einem sehr politischen Raum. Warum sollte das Bundesland Bremen noch einer Senkung der Luftverkehrsabgabe zustimmen, wenn man dann nur auf den Finanzierungskosten für andere Verkehrsträger als Land sitzen bleibt und die LH doch eh alles zusammenstreicht? Mal ganz abgesehen davon, dass es eigentlich Standard ist, dass man vorab bei so wichtigen Strecken informiert, es sei denn man heißt Ryanair...
Avroliner100 Geschrieben 11. Mai Melden Geschrieben 11. Mai (bearbeitet) vor 38 Minuten schrieb 0815: Naja, ganz so simpel ist es in meinen Augen nicht. Die Lufthansa bewegt sich schon in einem sehr politischen Raum. Warum sollte das Bundesland Bremen noch einer Senkung der Luftverkehrsabgabe zustimmen, wenn man dann nur auf den Finanzierungskosten für andere Verkehrsträger als Land sitzen bleibt und die LH doch eh alles zusammenstreicht? Auf der anderen Seite ist Lufthansa kein Staatskonzern mehr und zu keiner Daseinsfürsorge verpflichtet. Fakt ist, dass mehrere ungünstige Faktoren zusammenspielen: Der Feederverkehr (insbesondere innerdeutsch) ist defizitar, die Standortkosten sind so hoch wie nie zu vor, der Sprit ist so teuer wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr und die Lufthansa Kernmarke hat jetzt schon mehrere Jahre hintereinander kein Geld mehr verdient. Daraus entsteht wirtschaftlicher Handlungsdruck, selbst wenn man im Grunde eigentlich Regionen anbinden will. Wenn man aber auf alle negativen Vorzeichen nicht reagiert, dann existiert man als Unternehmen irgendwann selbst nicht mehr. Bearbeitet 11. Mai von Avroliner100 2
oldblueeyes Geschrieben 11. Mai Melden Geschrieben 11. Mai Die interne Luftfahrt wurde politisch-ideologisch bekämpft. Warum sollte ein Unternehmen das am meisten daavon betroffen ist Rücksicht genau auf die (lokale) Politik nehmen? Gab es seitens aller Bürgemeister oder "Landesväter" Proteste als man den Inlandsverkehr verteufelte? Ist man da Sturm gegen den Gesetzgeber gelaufen, oder waren alle lautstark wie Quallen im Meer und sind mitgeschwommen um die eigene politische Karriere nicht zu gefährden? 3
Faro Geschrieben 11. Mai Melden Geschrieben 11. Mai vor 11 Stunden schrieb oldblueeyes: Ich glaube hier wird ausschliesslich aus Sicht der Kundenasprüche alles gesehen. (...) vor 10 Minuten schrieb oldblueeyes: Die interne Luftfahrt wurde politisch-ideologisch bekämpft. (...) Nun, in erste Linie existiert die Lufthansa ja nur wegen ihrer Kunden, sie verkauft eine Transportdienstleistung zu einem bestimmten Termin mit einer bestimmten Reisedauer von A nach B. Und das tut sie im Rahmen ihrer Flugpläne teils Monate im Voraus und lässt gerade jetzt nach dem Wegfall der Cityline viele Kunden im Ungewissen. Über das Preis/Leistungsverhältnis lässt sich streiten, aber eine gewisse Monopolstellung wirkt da schon. Ich finde es daher völlig in Ordnung, dieses in erster Linie aus Kundensicht zu sehen. Natürlich funktioniert das ganze nur, wenn ein Unternehmen wirtschaftlich agiert, aber letztlich springt der Kunde ab, wenn es zu krass wird. Und absolut Recht hast du, dass die Luftfahrt politisch-ideologisch bekämpft wird. Die Standortkosten sind in Deutschland vergleichsweise sehr hoch, das soll Flüge reduzieren und wir sollen alle auf die marode Bahn umsteigen. Die Politik ist wahrlich nicht unschuldig an dieser Situation. Und so zeigt sich auch am Beispiel der Luftfahrt die wirtschaftliche Talfahrt in Deutschland, das lässt sich nicht wegdiskutieren. 1
AeroSpott Geschrieben 11. Mai Melden Geschrieben 11. Mai vor 12 Stunden schrieb oldblueeyes: Ich glaube hier wird ausschliesslich aus Sicht der Kundenasprüche alles gesehen. Und die Luftahnsa hatte über Jahrzehnte das grösste Europanetz und als Kunde konnte man bestenfalls 3mal am Tag von Bremen nach Timisoara oder von Breslau nach Verona. Dieser Markt ist mittlerweile aber in Hand der LCC, als Kunde erwartet man aber von einem Netzwerkcarrier das mehrfach am Tag eine Verbindung angeboten wird ( ergo kleinere Flugzeuge= höhere CASM), am besten mit Anbidung via mehrere Hubs (Zusatzkosten), aber der PReis darf nich wesentlich höher sein als bei einem LCC der 2 oder 3mal die Woche fliegt. Weil eben die Verfügbarkeit der Flüge nicht eingepreist werden darf und es wird nur über den fehlenden Kaffee gemeckert. Und was ist mit Zielen, die Lufthansa nur 1x Daily anfliegt? Mit deiner Aussage implizierst du, dass diese Flüge zu teuer angeboten werden. Und wenn LH seine Macht in Frankfurt nicht hätte, die LCCs dort rauszuhalten, dann würde es sicher Konkurrenz geben, die für viele Fluggäste attraktiver wäre als mit LH zu fliegen. 1
Alibaba1408 Geschrieben 11. Mai Melden Geschrieben 11. Mai 1 hour ago, Faro said: Nun, in erste Linie existiert die Lufthansa ja nur wegen ihrer Kunden, sie verkauft eine Transportdienstleistung zu einem bestimmten Termin mit einer bestimmten Reisedauer von A nach B. Und das tut sie im Rahmen ihrer Flugpläne teils Monate im Voraus und lässt gerade jetzt nach dem Wegfall der Cityline viele Kunden im Ungewissen. Über das Preis/Leistungsverhältnis lässt sich streiten, aber eine gewisse Monopolstellung wirkt da schon. Ich finde es daher völlig in Ordnung, dieses in erster Linie aus Kundensicht zu sehen. Natürlich funktioniert das ganze nur, wenn ein Unternehmen wirtschaftlich agiert, aber letztlich springt der Kunde ab, wenn es zu krass wird. Und absolut Recht hast du, dass die Luftfahrt politisch-ideologisch bekämpft wird. Die Standortkosten sind in Deutschland vergleichsweise sehr hoch, das soll Flüge reduzieren und wir sollen alle auf die marode Bahn umsteigen. Die Politik ist wahrlich nicht unschuldig an dieser Situation. Und so zeigt sich auch am Beispiel der Luftfahrt die wirtschaftliche Talfahrt in Deutschland, das lässt sich nicht wegdiskutieren. Ich denke, der wesentliche Punkt ist das LH(-G) Monopol. Was passiert denn, wenn der Kunde „abspringt”? Im Idealfall trägt das Kostenrisiko für die Zubringer jetzt wer anders (s. SkyPAD) und feedet noch immer. Im für die LHG worst-case nehmen die Menschen halt das Auto oder die Bahn. Für die meisten Streichkandidaten gibt es einfach keinen wirklichen Konkurrenten, der eine Lücke nutzen könnte. Gut, in Bremen könnte KLM vielleicht erhöhen, aber kompensiert das den Wegfall von BRE-FRA wirklich? Steigt ein relevanter Teil der LH Kunden dann auf KLM um? Ich denke eigentlich nicht.
oldblueeyes Geschrieben 11. Mai Melden Geschrieben 11. Mai vor einer Stunde schrieb AeroSpott: Und was ist mit Zielen, die Lufthansa nur 1x Daily anfliegt? Mit deiner Aussage implizierst du, dass diese Flüge zu teuer angeboten werden. Und wenn LH seine Macht in Frankfurt nicht hätte, die LCCs dort rauszuhalten, dann würde es sicher Konkurrenz geben, die für viele Fluggäste attraktiver wäre als mit LH zu fliegen. Wieiviele Paxe bringen diese Ziele die 1x täglich geflogen werden? Lohnen diese sich wirtschaftlich auch wenn die Stückkosten via Upgauging sinken? Was ist attraktiv? Für den einen sind es 2 mal die Woche, für den anderen am Tagesrand hin-und zurück fliegen zu können. Und niemand hindert de Konkkurenz gegen die LH fliegen zu wollen. Wettbewerb ist nicht immer nur einseitig - leerer Markt und Subventionen vor Ort.
Micha Geschrieben 11. Mai Melden Geschrieben 11. Mai vor 20 Stunden schrieb aaspere: Ich bin kein Verhaltensforscher, weiß es also nicht. Ich kenne aber meine Bremer, wie sie ticken. Und die inzwischen einsetzende öffentliche Diskussion in Bremen und umzu geht klar nur in eine Richtung: Wir werden abgehängt! Als nächstes suchen sich die international tätigen Unternehmen neue Standorte. Mit der Folge weiterer Arbeitsplatzverluste. @aaspereIch schätze deine Beiträge sehr. Doch in diesem Fall hoffe ich, dass du dich irrst. Denn wenn es für den Geschäftsreiseverkehr nur über Frankfurt ginge, dürften die Verbindungen nach AMS, VIE, ZRH und MUC nicht existieren, mit Istanbul ist man auch an einen großen Hub angebunden. Wenn man aber die Zukunft am (hoffentlich temporären) Wegfall der Verbindung nach Frankfurt festmacht, scheinen die ansässigen Unternehmen ganz andere Probleme zu haben. 3
BWE320 Geschrieben 11. Mai Melden Geschrieben 11. Mai vor einer Stunde schrieb Micha: Denn wenn es für den Geschäftsreiseverkehr nur über Frankfurt ginge, dürften die Verbindungen nach AMS, VIE, ZRH und MUC nicht existieren, mit Istanbul ist man auch an einen großen Hub angebunden. Die Verbindungen nach VIE und ZRH werden jeweils nur viermal wöchentlich durchgeführt und machen nur innerhalb des Multihubsystems der LHGroup wirklich Sinn.
schwarzerAbt Geschrieben 11. Mai Melden Geschrieben 11. Mai Am 9.5.2026 um 20:11 schrieb mak: Wer Bahn als Alternative propagiert, hat doch keine Ahnung. Wenn ich 12 Stunden Flug habe, war ich vorher schon 3 Stunden unterwegs. Dann noch 4 Stunden Bahn fahren, mit vielleicht Kind und 3 großem Interkont-Gepäck - no way! Auf die Halbinsel Samana musst du das auch in Kauf nehmen (Wieder seit Corona und vor Herbst 2017) halt mit Bus. Über Montreal,.... mit Rouge geht es auch nicht wirklich schneller. Nur mal so ein kleiner Augenzwinker.
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