Guest Jörgi

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG

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vor 2 Minuten schrieb d@ni!3l:

Dann sollte man sich weniger auf die eigenen Juristen verlassen und eine Lösung anstreben...

LH ist doch vor Gericht schon so oft auf die Nase gefallen und sie lernen's trotzdem nicht^^

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vor 42 Minuten schrieb derflo95:

LH ist doch vor Gericht schon so oft auf die Nase gefallen und sie lernen's trotzdem nicht^^

Das stimmt so nicht: bei einem der vielen VC-Streiks wurde einer für nicht rechtmäßig erklärt; allerdings gabs da schon den Sonderflugplan und div Flüge wurden gestrichen.

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vor 3 Minuten schrieb noATR:

Das stimmt so nicht: bei einem der vielen VC-Streiks wurde einer für nicht rechtmäßig erklärt; allerdings gabs da schon den Sonderflugplan und div Flüge wurden gestrichen.

Wow - einmal bei vielen Streiks/Streikankündigungen?

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Tausende Passagiere müssen mal wieder darunter leiden, dass erwachsene Menschen vor lauter Eitelkeiten nicht mehr in der Lage sind, zivilisiert und kompromissbereit miteinander zu reden. Das ist das eigentliche Dilemma, traurig aber wahr. Gegenseitige Schuldzuweisungen helfen nicht weiter, ganz im Gegenteil.

Meiner Ansicht nach hat auch die Aufteilung des Konzerns (wie bei einigen anderen Konzerne auch) in verscheidene immer noch billigere Tochter- und Subunternehmen dazu geführt, dass es auch immer mehr Gewerkschaften/Interessengruppen gibt, so dass man sich eigentlich nicht über die verschiedenen Ansprechpartner und Forderungskataloge beschweren kann, frei nach dem Motto "Gleiches Recht für alle". 

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Jetzt macht mal alle langsam.

Ein Arbeitskampf spielt sich immer nach bestimmten Rituale ab und jede Seite versucht die wunden Punkte der Gegenseite zu treffen.

Innerlich wissen beide Seiten wo die Lösung ist, aber representationspolitsch müssen sich alle positionieren und gemäss der Aufgaben handeln.

Gewerkschaftsvertreter sid gewählt und müssen de eigenen Kundschaft zeigen das sie effektiv agieren können.

Unternehmensvertreter sind dem Eigentum der Aktionäre verpflichtet und müssen formell alle Chancen eines unberechtigten Streiks prüfen lassen.

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vor 4 Stunden schrieb RobinHood:

Seit Stunden (!) funktioniert gar nichts mehr und das Call Center erzählt einen man soll morgen wieder anrufen per Bandansage - hat den Charme einer Arztpraxis.

 

Hach ja, das LH-Callcenter. Die sind in den meisten Fällen auch bei Erreichbarkeit keine größere Hilfe. Entweder bekommt man von der Soundqualität einen Tinnitus, man landet bei englischsprachigen MA oder die Frage kann nicht beantwortet werden, alles schon erlebt.

 

vor 9 Minuten schrieb Faro:

Tausende Passagiere müssen mal wieder darunter leiden, dass erwachsene Menschen vor lauter Eitelkeiten nicht mehr in der Lage sind, zivilisiert und kompromissbereit miteinander zu reden. Das ist das eigentliche Dilemma, traurig aber wahr. Gegenseitige Schuldzuweisungen helfen nicht weiter, ganz im Gegenteil.

 

Die LH hat sich mit der Nichtanerkennungsstrategie einfach verpokert und der Streik ist jetzt so gesehen die Strafe. Pech gehabt, draus lernen oder eben nicht und die gleiche Chose in 2-3 Jahren wiederholen. Andererseits ist der Streik auch vertretbar, 1500€ brutto/Monat für de facto-Vollzeit (83%) ist kein Gehalt, wo man von reich wird, faire Bezahlung ist es m.M.n. auch nicht.

Edited by Leon8499
Zitat gekürzt

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vor 13 Minuten schrieb oldblueeyes:

Jetzt macht mal alle langsam.

Ein Arbeitskampf spielt sich immer nach bestimmten Rituale ab und jede Seite versucht die wunden Punkte der Gegenseite zu treffen.

Innerlich wissen beide Seiten wo die Lösung ist, aber representationspolitsch müssen sich alle positionieren und gemäss der Aufgaben handeln.

Gewerkschaftsvertreter sid gewählt und müssen de eigenen Kundschaft zeigen das sie effektiv agieren können.

Unternehmensvertreter sind dem Eigentum der Aktionäre verpflichtet und müssen formell alle Chancen eines unberechtigten Streiks prüfen lassen.

Schon klar, dass es Rituale und/oder rechtliche Rahmenbedingungen gibt, die das regeln. Aber man darf diese Rituale auch mal in Frage stellen. Was verursacht den größeren Schaden: Die von dir genannte Repräsentationspolitik oder der wirtschaftliche Schaden oder auch das Ansehen des Unternehmens? Es wäre auch mal Zeit in neuen Mustern zu denken. Unsere Groko macht es vor, wie groß der Schaden wird, wenn man sich aus Partei-ideologischen Gründen nur noch streitet und in der Sache nichts bewirkt und dem Ansehen schadet. Die AfD freut es, aber ist es das wert? Gut, das ist jetzt vielleicht nicht der beste Vergleich, aber das Herumreiten auf Ideologien verhindert leider allzu oft, dass man einer Sache gerecht wird.

 

vor 8 Minuten schrieb Leon8499:

(...)

 

Die LH hat sich mit der Nichtanerkennungsstrategie einfach verpokert und der Streik ist jetzt so gesehen die Strafe. Pech gehabt, draus lernen oder eben nicht und die gleiche Chose in 2-3 Jahren wiederholen. Andererseits ist der Streik auch vertretbar, 1500€ brutto/Monat für de facto-Vollzeit (83%) ist kein Gehalt, wo man von reich wird, faire Bezahlung ist es m.M.n. auch nicht.

Es geht mir auch nicht darum, den Mitarbeitern ein höheres Einkommen oder bessere Arbeitsbedingungen abzusprechen. Nur ist es schon "verrückt" , dass jede Gewerkschaft ihr eigenes Päckchen schnüren will, was aber andererseits auch durch die heutigen Unternehmensstrukturen - wie oben beschreiben - begünstigt wird. 

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vor 6 Stunden schrieb RobinHood:


... Seit Stunden (!) funktioniert gar nichts mehr und das Call Center ... Peinlich für so ein Konzern! Wahrscheinlich auch schon alles kaputtgespohrt. 

 

Wie stellst du dir das bitte vor, soll man für ca. 250.000 Betroffene uneingeschränkte Erreichbarkeit sicher stellen? Das Servicesystem ist nicht dafür ausgelegt 1.300 Flugausfälle auf einmal zu betreuen.

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3 hours ago, bueno vista said:

 

Wie stellst du dir das bitte vor, soll man für ca. 250.000 Betroffene uneingeschränkte Erreichbarkeit sicher stellen? Das Servicesystem ist nicht dafür ausgelegt 1.300 Flugausfälle auf einmal zu betreuen.

 

Klar, das ist schon herausfordernd. Aber ne Bandansage "ruf morgen wieder an" verhöhnt den Kunde doch auch nur. Wenn mein Flug heute ausfällt, will ich nicht erst ne Woche später wissen was los ist.

Aber ne Ansage, die schon mal grundsätzliche Informationen rausgibt oder n Menü um die Leute zu kanalisieren (wer nur Infos braucht, muss keine Hotline belegen) wäre ja innovativ... 

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Am 1.11.2019 um 23:31 schrieb d@ni!3l:


Hat die LH nun eigentlich 34x 779 bestellt oder 20 + 14 Optionen oder wurden die Optionen für 789 getauscht? Finde keine offiziellen Angaben ?!

 In der Presentation der Q3 Zahlen steht auf Seite 13 - Konversion von feste Order in Optionen.

Vermutlich werden diese 779 gemeint sein die früherer Statements zu Folge „ zu viele“ waren.

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Bis 2022. Gehen nicht die 330 Leases der SXD ca bis dann ? Da man A332 ja eh los werden will geht und die 333 schon bei SN sind wird es wohl das AOC - oder eben CLH oder so, glaube nicht an SXD...

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vor 5 Stunden schrieb abdul099:

 

Klar, das ist schon herausfordernd. Aber ne Bandansage "ruf morgen wieder an" verhöhnt den Kunde doch auch nur. Wenn mein Flug heute ausfällt, will ich nicht erst ne Woche später wissen was los ist.

Aber ne Ansage, die schon mal grundsätzliche Informationen rausgibt oder n Menü um die Leute zu kanalisieren (wer nur Infos braucht, muss keine Hotline belegen) wäre ja innovativ... 

Eben. Ein Sprachmenu wäre doch kein Problem. Selbst vor Jahrzehnten gab es intern schon ein LH Sprachcomputer namens LISA

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vor 9 Stunden schrieb bueno vista:

 

Wie stellst du dir das bitte vor, soll man für ca. 250.000 Betroffene uneingeschränkte Erreichbarkeit sicher stellen? Das Servicesystem ist nicht dafür ausgelegt 1.300 Flugausfälle auf einmal zu betreuen.


Es war aber schon länger bekannt oder? Man hätte direkt Travel Waiver wie die US Airlines es machen ausstellen können - aber nein. Die Lufthansa ist in diesem Thema im Mittelalter stehen geblieben. Auch hätte man die Kapazitäten hochfahren können, waren aber bestimmt zu geizig. 
 

@Pseudofreund: man scheint bei der LH wahrlich Angst zu haben vor massiven Ausweitungen der Streiks. Mal sehen, ob da tatsächlich was bei rumkommt oder nur mehr ein Blabla ist. Aber mehr als peinlich das ganze. 

Edited by RobinHood

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vor 13 Minuten schrieb Koelli:

Genau so schlimm finde ich, dass laut Nachrichten die Gewerkschaft gestern das Gesprächsangebot einfach abgelehnt hat! 


Wenn du das Angebot gestern Abend meinst: Da Lufthansa in Berufung gegangen war, musste die UFO-Spitze vor Gericht erscheinen. Können sich ja nun schlecht teilen.

Und was das Verhandeln über „prozessuale“ Dinge angeht: Es hilft niemandem, wenn man bis Februar darüber spricht, wann man sich denn treffen will und mit wem. Denn das bedeutet prozessual. Ohne über die wirklichen Probleme zu sprechen.

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In der Quartalsmeldung sind auch neue Infos über den LSG-Verkauf zu finden.

Erst einmal sehr erfreulich, dass LH die sinnvolle Umstrukturierung auch gegen den Widerstand der Gewerkschaften durchzieht. Andererseits scheint nun eine Aufteilung der einzelnen Sparten durchgeführt zu werden, da explizit vom Europageschäft die Rede ist, oder interpretiere ich das falsch?

Und ist schon bekannt, wer der Käufer sein könnte? Zuletzt war ja entweder Gategroup oder Do & Co im Gespräch.

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vor 5 Stunden schrieb RobinHood:

Auch hätte man die Kapazitäten hochfahren können, waren aber bestimmt zu geizig.

 

Woher weißt Du, dass man die Kapazitäten nicht hochgefahren hat?

 

Um mal die Dimension zu zeigen:

Im letzten "Problemsommer" fielen bei LH pro Tag im Schnitt 60 Flüge aus. Jetzt sind es 1.300 in zwei Tagen. Um eine gleiche Servicequalität wie damals zu erreichen hätte man die Kapazitäten mehr als verzehnfachen müssen - und alle Gesprächspartner sollten dann auch bitte noch gut geschult sein...

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Komm doch nicht mit Argumenten, die LH ist einfach pöööse und alles in allem was sie macht inkompetent. Wenn nur alles so "einfach" wäre wie viele denken, würde es ja gemacht ...

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vor 2 Stunden schrieb d@ni!3l:

Komm doch nicht mit Argumenten, die LH ist einfach pöööse und alles in allem was sie macht inkompetent. Wenn nur alles so "einfach" wäre wie viele denken, würde es ja gemacht ...


Eben. Parallel wird sogar am sechsten Stern gearbeitet:

https://m.spiegel.de/reise/aktuell/lufthansa-kuerzt-mahlzeiten-auf-der-langstrecke-a-1295219.html

(konnte nicht erkennen, ob das hier schon platziert wurde)

 

Ob der Kostenvorteil dabei wirklich den Ansehensverlust beim Kunden bzw. den Verlust von Konkurrenzfähigkeit mit anderen Airlines aufwiegt??

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