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berliner_aus_leidenschaft

Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER erneut verschoben

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Das Problem ist doch, dass der Flughafen sich selbst so extremst unglaubwürdig gemacht hat, dass man ehr externen Leuten gehör schenkt, als dem Flughafen.

 

Wenn man Anfang 2012 beim Flughafen nachgefragt hätte, ob das Ding im Sommer offen ist hätte man ja gehört. Hätte man bei Kritikern nachgefragt ein Nein. Wer ist glaubwürdiger?

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Ich denke, die Zeiten um über Glaubwürdigkeiten zu sprechen sind doch vorbei. Klar hat auch FdC dadurch nicht mehr Glaubwürdigkeit, weil er jede Woche Meldungen produziert.

 

Vielemehr gehts aber jetzt nur noch darum, einen richtig dimensionierten, funktionierenden und den aktuellen verkehrstechnischen Vorraussetzungen gemäß einen Flughafen zu eröffnen. Und dass das jetzt mehr Geld und Zeit kostet, als sich bisher jeder ausmalen kann, dürfte selbst auch dem bisher eindeutig lügenden AR klar geworden sein.

 

Zum Thema Glaubwürdigkeit muss allerdings jetzt mal so langsam ein Plan her und eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden. Ich denke Kunkel ist verbrannt. Dem traut man keine positiven Meldungen mehr zu, die ja doch so peu á peu kommen werden, wenn man erst mal wieder weiter baut und sich nicht nur noch mit Altlasten beschäftigt.

 

Ich kann den Verantwortlichen nur raten, sich von Kunkel zu trennen, sich in der externen Kommunikation komplett neu aufzustellen und dann zu erklären, dass man beide Satelliten gleich mit baut, mit Tunnel und Nordbahnerneuerung.

 

Dann wissen alle: Es dauert eben noch, aber dafür wirds am Ende auch groß genug sein. Sonst wird die Geschichte ein Fass ohne Boden. "Lieber mal reinen Wein einschenken, als die Wahrheit sagen" oder so ähnlich. Es gilt jetzt mit allen Mitteln Klarheit zu schaffen und den Politikern aller Herren Bundesländern zu sagen, dass es nicht deren spiel sein kann. Dass das noch keiner mal ausgesprochen hat, wundert mich doch sehr.

 

Erst wenn es weiter geht, ein Ziel da ist und realistische Dinge die vernünftig klingen kolpotiert werden, kann man auch ruhig weiterbauen. Momentan hat man das Chaos einfach weiter gepflegt und mit jedeem Tag der Unklarheit wirds schlimmer.

 

Man muß ja keine Glaskugel zu fragen, um zu wissen, dass es mal ganz anders als heute am BER aussehen wird. Mit ein paar neuen Kabeln, wie Amann es Herrn Wowereit nachgeplappert hat, ist es mit Sicherheit nicht getan.

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Ich denke, die Zeiten um über Glaubwürdigkeiten zu sprechen sind doch vorbei. Klar hat auch FdC dadurch nicht mehr Glaubwürdigkeit, weil er jede Woche Meldungen produziert.

 

Zum Thema Glaubwürdigkeit muss allerdings jetzt mal so langsam ein Plan her und eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden. Ich denke Kunkel ist verbrannt. Dem traut man keine positiven Meldungen mehr zu, die ja doch so peu á peu kommen werden, wenn man erst mal wieder weiter baut und sich nicht nur noch mit Altlasten beschäftigt.

 

Ich kann den Verantwortlichen nur raten, sich von Kunkel zu trennen, sich in der externen Kommunikation komplett neu aufzustellen und dann zu erklären, dass man beide Satelliten gleich mit baut, mit Tunnel und Nordbahnerneuerung.

 

Ja, es ist wirklich schade, dass man den Leif Erichsen hat gehen lassen. Der wäre ein guter Pressesprecher gewesen, ein Mann, der leisen, aber präzisen Töne, statt des Gedröhne eines Ralf Kunkel. Der Erichsen war ein guter Mann.

 

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Ich gerate jetzt ein wenig ins Schwimmen: Wo auf dem oberen Bild des verknüpften Artikels nimmt ein großes Luftfahrzeug denn den Platz von dreien ein?

 

Wenn die Brücken 43,75m voneinader entfernt sind, dann reichen doch 2 x 43,75m für so gut wie alles, was derzeit fliegt und zivil eingesetzt wird:

 

Spannweite 80m + 7,5m Sicherheitsabstand (auf einer Seite) für Code F. In der gleichen Logik wie ein A320 bei Herrn Faulenbach da Costa eben 40,5m braucht =36m Spannweite und 4,5m Sicherheitsabstand für Code C. Der Sicherheitsabstand ist bei dieser Rechnung nur auf einer Seite der Position berücksichtigt.

 

Weiter unten im Text werden auf einmal 95m Positionsbreite für A380 als sinnvoll und notwendig erachtet und der Sicherheitsabstand auf beiden Seiten hinzugerechnet. Das ist doch ein erheblicher Knick in der Argumentation...

 

Zuletzt: Er bezieht sich auf den Positionsbereich direkt am Mainpier, lässt aber den Südpier (mit seiner völlig anderen Aufteilung) außer Acht.

 

 

 

 

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Wenn man Anfang 2012 beim Flughafen nachgefragt hätte, ob das Ding im Sommer offen ist hätte man ja gehört. Hätte man bei Kritikern nachgefragt ein Nein. Wer ist glaubwürdiger?

 

Für mich ist bei gleicher Sachkenntnis derjenige am Glaubwürdigsten, der am wenigsten mit seinen Aussagen taktieren muss. Da er auf niemanden Rücksicht nehmen muss und es sich zweifelsohne um einen erfahrenen Mann handelt tut man gut daran, sich das alles wenigsten einmal aufmerksam zu Gemüte zu führen was so von ihm kommt, egal wie unliebsam die Inhalte sind und wie genervt man von ihm als Person ist. Damit den Überbringer schlechter Nachrichten zu ächten anstatt sich mit den Sachverhalten auseinanderzusetzen hat man schon im Mittelalter keine besonders guten Erfahrungen gemacht.

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Wenn die Brücken 43,75m voneinader entfernt sind, dann reichen doch 2 x 43,75m für so gut wie alles, was derzeit fliegt und zivil eingesetzt wird.

 

Die Maschine steht dann aber nicht in der Mitte der 87,50m sondern hat dann zu einen Seite 65,25 und zur anderen 21,875m.

 

Daher braucht eine große Maschine je nach Standort dann entweder

 

1,5 (an der Seite und eine große Maschine als Nachbar)

2 (an der Seite oder zwei große Maschinen als Nachbar)

2,5 (als "Nachbar" eine weitere große Maschine) oder

3 (in der Mitte zwischen kleinen Maschinen) Gates

 

Zu Deutsch: Wenn man es vernünftig verteilt, kann der durchschnittliche Faktor in der Tat von 3 auf unter 2 sinken - und dass eine große Maschine doppelt soviele Gates benötigt wie eine Kleine ist nicht wirklich ein Skandal.

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Die Maschine steht dann aber nicht in der Mitte der 87,50m sondern hat dann zu einen Seite 65,25 und zur anderen 21,875m.

 

Das dann aber nur, wenn man wirklich nur zwei Aufrollinien eingeplant hat und/ oder die Brücken nicht ausreichend teleskopierbar sind. Laut google earth kann man bei den Positionen am Hauptterminal schön erkennen, dass die Markierungen entweder zwei kleine Luftfahrzeuge parallel (z.B. Positionen B03 und B04) oder eben ein großes (Posiion B03A) vorsehen.

Hier die Luftaufnahme

 

Alleine die Anordnung der Haltebalken spricht für meine These: Kleine Flieger => niedrige Einstiegshöhe => größerer Höhenunterschied zur entsprechenden Etage im Terminal => längere "Schräge" für die Teleskopelemente der Brücke => Bugrad muss weiter westlich sein als für ein größerers Luftfahrzeug)

 

 

In meinem Beitrag von gestern wollte ich zudem darlegen, wie man denn x verfügbare Meter Positionsbreite sinnvoll aufteilen kann bzw. dass in der Argumentation des verlinkten Artikels ein logischer Fehler enthalten ist. Dass für eine Lösung à la 2x C oder 1x E/F mehr als nur zwei Positionen (oder Aufrolllinien) rauskommen, habe ich einfach mal ganz lax als selbstverständlich unterstellt... ;)

 

Deshalb sehe ich (immer noch) nicht das Problem, das einige Beiträge weiter oben aufgeworfen wurde. (Weil die Positionierung doch gerade so geplant ist, wie es Herr Faulenbach da Costa fordert - oder nicht?)

 

 

 

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Laut google earth kann man bei den Positionen am Hauptterminal schön erkennen, dass die Markierungen entweder zwei kleine Luftfahrzeuge parallel (z.B. Positionen B03 und B04) oder eben ein großes (Posiion B03A) vorsehen. (...)

Deshalb sehe ich (immer noch) nicht das Problem, das einige Beiträge weiter oben aufgeworfen wurde. (Weil die Positionierung doch gerade so geplant ist, wie es Herr Faulenbach da Costa fordert - oder nicht?)

Zum Originalartikel der Berliner sind inzwischen Grafiken nachgeliefert, die das so darstellen. Wenn ich den Herrn Faulenbach verstehe, erregt er sich auch darüber, dass die Abstände für kleine Flieger zu groß seien. Angesichts von insgesamt 65 Stellplätzen (abzüglich durch Wide Bodys blockierte) geht mir persönlich die Dramatik ab.

 

Kunkel hat sich übrigens heute noch einmal bei der Berliner gemeldet: "Probeläufe und Simulationen" hätten keine Probleme signalisiert. Und: "Die Standplätze seien durch spezielle Einrolllinien für die Maschinen optimiert". Warum ihm das erst heute eingefallen ist?

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@ wozzo:

 

Und genau die Grafiken meine ich ja! Gerade bei der ersten/obersten, die mit "Positionierungsplanung FBB" gekennzeichnet ist, sieht man, dass ein A380 oder eine B747 eben zwei C-Positionen in Anspruch nimmt.

 

Mir persönlich geht (eigentlich) auch die Dramatik ab.

 

Trotzdem geht es mir gegen den Strich, dass solcherlei "Nullmeldungen" derart unreflektiert wiederholt werden.

 

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Nachdem der BER nicht zum geplanten Termin eröffnet werden konnte, mussten jetzt aus diesem Grund 150 Bäume in TXL gefällt werden.

 

 

http://www.berliner-zeitung.de/hauptstadtflughafen/baumfaellungen-kahlschlag-am-flughafen-tegel,11546166,22727184.html

 

 

 

Wenn ich das richtig verstanden habe, handelte es sich um Fichten. Und, was daran ist so bedeutend, daß es fett geschrieben werden muß?

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Genau das ist es, was in Deutschland solche Großprojekte qualvoll ersticken lässt. Entscheidungen brauchen Ewigkeiten, danach ist alles in Stein gemeisselt und quasi unantastbar, weil sich irgendwelche Wutbürger erst mal dazwischen klagen, und wer dann noch wie Mehdorn trotzdem nur ein bisschen quer denkt um Alternativen aufzuzeigen, wird von vornherein nicht mehr ernst genommen.

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Du mußt das mal so betrachten: Da im Flughafengebäude das Rauchen verboten ist, brauchts auch keine Entrauchungsanlage. :D

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Der modernste und teuerste Airport seiner Klasse (zunächst) exklusiv für Billigflieger...

 

Dass BER der teuerste Airport seiner Klasse wird ist jetzt schon ausgemacht, ob er bei der Eröffnung auch noch der modernste sein wird muss sich noch zeigen.

Als ich die Meldung zum ersten Mal las kam mir spontan die Frage: was würden die beiden grössten Kunden LH und AB wohl dazu sagen, wenn ihnen U2 die grosse Eröffnungsshow kaputtmacht? Schliesslich wird BER bei beiden gross als Aufbruch in die Zukunft gefeiert, wenn man dann zunächst monatelang nur orange Leitwerke auf dem Vorfeld sieht kommt das vielleicht nicht so gut...

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Wenn man zunächst den Zentralbereich eröffnen würde, könnte ich ja noch einen Sinn erkennen.

Denn dort sind Checkin-Schalter, Sicherheitskontrollen, die Shops und nicht zuletzt die Gepäckförderanlage und die Energieversorgung.

Wenn man da die Nord- und Südpier abschotten könnte, könnten alle diese Anlagen mit geringerer Leistung laufen.

 

Wird hingeben der Nordpier eröffnet, wo bekommt der dann seinen Strom her?

Wo betreten die Passagiere das Gebäude, wo ist die Sicherheitskontrolle?

Die Liste könnte ich jetzt fast beliebig fortsetzen,

 

Ich halte das für schlicht technisch unmöglich umzusetzen.

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