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airliners.de

[08MAR14] Malaysia Airlines 772 (9M-MRO) wird vermisst


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Geschrieben

Würde ein Feuer, dass die komplette Kommunikation ausser gefecht setzt, und entweder die Steuerung incl. Notfallsysteme oder die Piloten ausser gefecht setzt, recht schnell zu einem strukturellen Versagen führen? Ich kann mir schwer vorstellen dass ein brennendes Flugzeug mit solch gravierendem Feuer länger irgendwohin fliegt. Vor allem, wenn das Feuer die Coms zerstört, werden wohl auch die Flugrechner in Mitleidenschaft gezogen sein - und damit fliegt das Ding nur begrenzt selbständig....

Geschrieben (bearbeitet)

Lesenswerter Artikel, der den Blick nochmals stärker in Richtung Unfallhypothese richtet:

 

http://www.wired.com/autopia/2014/03/mh370-electrical-fire/

Diese Hypothese hat einen entscheidenden Haken: ein Absturz in dieser Gegend wäre selbst. Bei Nacht niemals unbemerkt geblieben. Kaum ein Seegebiet ist dichter befahren, da hätte man ausserdem längst Wrackteile gefunden. Und auch die Inseln und das nahegelegene Festland sind nicht unbewohnt. Bearbeitet von ramsesp
Geschrieben

Diese Hypothese hat einen entscheidenden Haken: ein Absturz in dieser Gegend wäre selbst. Bei Nacht niemals unbemerkt geblieben. Kaum ein Seegebiet ist dichter befahren, da hätte man ausserdem längst Wrackteile gefunden. Und auch die Inseln und das nahegelegene Festland sind nicht unbewohnt.

 

"in dieser Gegend"...  In welcher Gegend? Nach seiner Theorie könnte der Flieger doch auch länger mit gesetztem HDG-Autopilot in der Luft gewesen sein.

Geschrieben

Laut Focus hat der Captain Landeanflüge im Simulator geübt. 7 unterschiedliche Flughäfen in Sri Lanka, Indien, Malediven und Diego Gracia. http://www.focus.de/panorama/welt/news-ticker-zum-boeing-drama-insulaner-flugzeug-donnerte-ueber-unsere-koepfe-hinweg_id_3697681.html  Ticker 16.09

Wenn er dort irgendwo gelandet wäre, sollte das ja eigentlich jemand bemerkt haben.

Lt Fokus-Artikel heißt es auch: Alle haben ein Länge von 1000 Metern“. Damit seien sie für Landungen einer Boeing 777-200 geeignet.

Das ist natürlich wieder totaler Blödsinn

Geschrieben

Ich würde mal so sagen: Als routinierter Pilot von Muster X kann man mit 1000m Asphalt mit weitgehend trockengeflogenem und intaktem Flugzeug schon sehr viel für die Insassen tun.

 

Diego Garcia hat tatsächlich 1000m, und zwar knapp viermal hintereinander. Bis auf das Empfangskomitee gar nich so schlimm...


*

 

Vielleicht hat ja der Cpt im Schoße seiner Familie "sich nicht mehr gespürt" und wollte "mal was anderes", was läge da näher als DG oder Thule...

 

.

.

.

 

:ph34r:  ;) 

Geschrieben

Mal eine Frage an die Experten hier...es hält sich ja hartnäckig das Gerücht um die "extrem wertvolle Fracht". Würden denn die Piloten davon erfahren das sie etwas besonders wertvolles an Bord haben ? Ich meine soweit ich weiß bekommen Piloten ja ja bzgl. gefährlicher Fracht, Tiere etc... Bescheid aber wie würde das denn aussehen wenn da jetzt wirklich Gold für mehrere hundert Millionen mitfliegt ? Bisher heißt es ja lt. Malaysia Airlines....mehrere Tonnen Mangosteen wären an Bord gewesen...vielleicht hatten die ja goldene Kerne....

Würde mich über Aufklärung eurerseits freuen...weiß man im Cockpit immer exakt was man da mitführt oder weiß man das nur unter oben genannten bestimmten Umständen ?

Geschrieben

Warum würde ein Entführer ausgerechnet über Male im Tiefflug sein Entdecken riskieren anstatt einfach dran vorbei zu fliegen?

 

Die Insel, über der das Flugzeug beobachtet wurde, liegt knapp 200 km südlich von Male.

Die gesamten Malediven zu umfliegen, wäre schon schwieriger gewesen, denn das Inselreich erstreckt sich über knapp 900 km in Nord-Süd-Richtung.

Geschrieben

@Heiko27, ich kann nicht sagen wie es bei anderen Gesellschaften gehandhabt wird. Bei uns bekommt man zu jeder Frachtsendung noch einen Satz Frachtpapiere der aussen drauf eine grobe Übersicht der Fracht liefert und innendrin den kompletten Frachtablauf inklusive detaillierter Frachtkostenaufstellung und Beschreibung der Fracht. Zusätzlich kommt u.U. noch eine NOTDOC dazu wenn es dangerous Goods und/oder lebende Tiere sind. 

 

Das ganze bringt natürlich nur was wenn die Fracht auch korrekt ausgewiesen ist, denn persönlich nachprüfen kann man das nur begrenzt. Bei uns auf der Kurzstrecke geht das noch, da man nicht so  viel Fracht dabei hat, maximal ein paar Tonnen und dann nicht in Containern. Auf der Langstrecke wo es normalerweise richtig viel Fracht ist und das ganze in Containern/Paletten verpackt ist es eh nicht möglich.

Geschrieben

Lt Fokus-Artikel heißt es auch: Alle haben ein Länge von 1000 Metern“. Damit seien sie für Landungen einer Boeing 777-200 geeignet.

Das ist natürlich wieder totaler Blödsinn

Wer sagt denn, dass das Ding nach der Landung noch flugfähig sein muss? Wenn die Vorgabe lautete, den Flieger irgendwie und wenn's geht bitteschön in einem Stück runterzubringen, dann sollten 1000 Meter mit fast leeren Tanks schon hinhauen. Wie heißt es so schön: "A good landing is one you can walk away from. (and a perfect landing is one that allows the aircraft to fly again)."

Geschrieben

Gut, ich stelle fest, die Landehypothese entwickelt sich hier langsam in Richtung allgemeiner Konsens. Faszinierend.

 

Da würde ich aber doch sehr widersprechen. Vor allem wird eine Landung mit jedem Tag unwahrscheinlicher, da hier die Wahrscheinlichkeit von Zeugen deutlich höher ist.

 

Letzten Endes alles Spekulation. Das Problem ist ja auch, dass bei einem Absturz im Meer Blackbox und Voice Recorder wohl kaum noch gefunden werden, wenn man in den nächsten zwei bis drei Wochen noch immer keine Ahnung hat wo sich das Flugzeug befindet.

Geschrieben

Gut, ich stelle fest, die Landehypothese entwickelt sich hier langsam in Richtung allgemeiner Konsens. Faszinierend.

 

An welche Hypothese du NICHT glaubst wissen wir ja jetzt (nicht erst seit heute). Was wir aber noch nicht wissen ist, an welche Hypothese/n du glaubst oder zumindest für wahrscheinlich hältst?

Geschrieben (bearbeitet)

Absturz oder Entführung mit nachfolgendem Absturz. Das ist das, was ich für am Wahrscheinlichsten halte. Wenn ich mich irre, irre ich mich eben, ist mir egal. Ich habe kein Lieblingsszenario, an dem ich unbedingt festhalten möchte.

 

@Scheh: Da hast du völlig recht. Ein großer Teil der User hier ist aber anscheinend anderer Meinung.

Bearbeitet von Coronado
Geschrieben

Absturz oder Entführung mit nachfolgendem Absturz. Das ist das, was ich für am Wahrscheinlichsten halte. Wenn ich mich irre, irre ich mich eben, ist mir egal. Ich habe kein Lieblingsszenario, an dem ich unbedingt festhalten möchte.

 

@Scheh: Da hast du völlig recht. An großer Teil der User hier ist aber anscheinend anderer Meinung.

 

Ich denke nicht, dass sich ein Großteil der User auf die Landemöglichkeit fixiert, sondern eben alle Möglichkeiten in Betracht zieht. Und zu den "allen Möglichkeiten" gehört auch die Landemöglichkeit, die du kategorisch ausschließt.

Geschrieben

Was lernen wir, wenn wir in Presseartikeln erfahren, es habe etliche südostasiatische Flugplatzszenerien (Male, DG etc.) auf dem privaten Spielsimulator des Kapitäns gegeben?

 

Ich behaupte, dass nahezu jeder Nutzer solcher Programme bestrebt ist, sich Szenerien aus seiner Heimat bzw. der für ihn erreichbaren Umgebung zu installieren. Und diese dann natürlich auch mit den Lieblingsflugzeugen auszuprobieren, davon Screenshots zu posten etc.

 

Und wenn einer es bis zum T7-Kapitän gebracht hat, ständig im südostasiatischen Raum unterwegs ist, jeden dieser Punkte sicherlich schon mal überflogen hat - wenn der dann seine MH-T7 virtuell auf einer kleinen Insel landet - vielleicht nur, um zu schauen, ob man da auch in einem Gimli-Szenario heil runter käme - meiner Meinung nach sagt das überhaupt nichts über Terrorabsichten aus.

 

Man muss die Kirche einfach mal im Dorf lassen...

Geschrieben

> HB-IDF

Richtig, der Simulator bietet in meinen Augen auch keine Anhaltspunkte, so oder so nicht. Es mag sich zwar für Laien befremdlich anhören wenn ein "ausgewachsener Kapitän" zu Hause einen SIM stehen hat... ist es aber nicht.

Geschrieben (bearbeitet)

Ich denke nicht, dass sich ein Großteil der User auf die Landemöglichkeit fixiert, sondern eben alle Möglichkeiten in Betracht zieht. Und zu den "allen Möglichkeiten" gehört auch die Landemöglichkeit, die du kategorisch ausschließt.

 

Dann zeig mir mal, wo ich sie kategorisch ausgeschlossen habe. Das habe ich nämlich nicht. Ich halte sie nur für unwahrscheinlich. Sieh dir deine Replik auf mein Posting dazu doch noch mal an:

 

 

okay, normale Straßen sind keine 11m breit, trotzdem halte ich es nicht für unmöglich... und wenn eine Piste extra gebaut oder verbreitert worden wäre.

 

Du kommst nicht umhin, meinen Einwand anzuerkennen, suchst dann aber nach einem Strohhalm, der deine Theorie doch noch irgendwie rechtfertigt. Ist es nicht so, ganz ehrlich? Oder glaubst du wirklich, dass man eine 777 auf einer Straße landen kann? Nachts? Mit maximal rudimentären Anflughilfen? Eine Straße von unter sagen wir mal 25m Breite (zeig mir erstmal eine, ohne befestigten Mittelstreifen. 25 Meter sind locker 6 gute, deutsche, breite Spuren)? Ohne dass es nennenswerten Crosswind geben darf? Die abgelegen sein muss? Die trotzdem eine Belastung von ca. 6x 20 Tonnen auf wenigen Quadratmetern aushält? Und selbst wenn man kalkuliert hat, dass die 777 nach der Landung reif für den Schredder ist: Eine SO abgelegene Straße, in der das Flugzeug nach 1 1/2 Wochen noch nicht aufgefallen ist, die sich aber trotzdem für das Vorhaben eignet und deswegen nicht 1928 aufgegeben wurde? Wer geht eigentlich das Risiko ein, Bruch zu machen, wenn er sagenwirmal, den Plan hat, Gold zu klauen? Wenn ein Passagierflugzeug bei der Landung Fahrwerksschäden erleidet, die Piste verlässt oder es mit irgendetwas zusammenstößt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das richtig übel ausgeht, hoch genug, als dass sich ein halbwegs gesunder, zumal gut informierter, Geist darauf einlassen würde.

 

Es ist nicht unmöglich, dass extra eine Landebahn irgendwo gebaut wurde, nein. Es ist auch nicht unmöglich, dass diese noch nicht entdeckt wurde. Es ist auch nicht unmöglich, dass das Territorium auf dem sie liegt, schlecht überwacht wurde. Es ist auch nicht unmöglich, dass ein Land wie China den Überflug der 777 nicht mitbekommen hat. Es ist nur, wenn man es zusammennimmt, wahnsinnig unwahrscheinlich. Man kann jeden einzelnen Punkt aufs Messer verteidigen, weil er nicht 100%ig ausgeschlossen werden kann. Richtig unplausibel wird es erst in der Verkettung von Punkten, die aus einander folgen. Wer würde also einen Entführungsplan ausarbeiten, mutmaßlich (möglicherweise auch finanziell) aufwendig und mit professionellem Wissen, der auf eine derartige Reihe von Zufällen setzt. War es z.B. so unbedingt auszuschließen, dass die 777 ziemlich flott mit einer Eskorte besetzt wird?

 

Tut mir leid, wenn man nicht gerade ein Drehbuch schreibt, mögen solche Spekulationen zwar persönlich befriedigend sein, weil man glaubt, eine Antwort auf das Unerklärliche zu finden, aber ansonsten sind sie leider fruchtlos.

 

Alle Möglichkeiten in Betracht ziehen... Wir: Was wir hier tun, ist eh egal. Die die das Flugzeug suchen: Müssen alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, sie aber, und das ist entscheidend, in der Reihenfolge ihrer Wahrscheinlichkeit abarbeiten. Die Aliens kommen ganz zum Schluss an die Reihe.

Bearbeitet von Coronado
Geschrieben

Absturz oder Entführung mit nachfolgendem Absturz. Das ist das, was ich für am Wahrscheinlichsten halte. Wenn ich mich irre, irre ich mich eben, ist mir egal. Ich habe kein Lieblingsszenario, an dem ich unbedingt festhalten möchte.

Und auf welcher Grundlage unterstellst du anderen Lieblingsszenarien? Weil man Möglichkeiten diskutiert? Rein theoretische Möglichkeiten wie die, eine T7 auf 1000 Metern Bahn irgendwie runterzubringen? Damit ist man also in deinen Augen sofort Verschwörungstheoretiker. Aha.

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