Zum Inhalt springen
airliners.de

Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb XWB:

Aus eigener Erfahrung: ein unmögliches Unterfangen bei EW, man stellt sich tot. :/ 

Bei mir kam nach fast einem Jahr eine (negative) Antwort. Aber nicht von EW, sondern von der SÖP.

Dagegen zahlte Ryanair ziemlich schnell und ohne Einschaltung einer Zwischenstelle

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

Eurowings hat die Flüge nach Abu Dhabi, Dubai und Dubai World Central bis Ende Oktober aus dem Verkauf genommen.

Laut PM sind die Flüge aber nur bis zum 27.6. gestrichen.

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb cr94:

Laut PM sind die Flüge aber nur bis zum 27.6. gestrichen.

 

vor 8 Stunden schrieb FACoff:

im Hochsommer fliegt EW ja sowieso nicht in den Sandkasten, oder?

Flüge waren im Sommer bis Ende Juni geplant. Stand jetzt werden die Flüge in die VAE erst Ende Oktober wieder aufgenommen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 17 Stunden schrieb JSQMYL3rV:

kannst ja gemäß EU261 Ersatzbeförderung verlangen

Das ist tatsächlich eine der Optionen. Die LH-Group hat ja nur bis 28.03. die VAE-Flüge eingestellt. Eine Umbuchung auf LH-Group, auf die man immer stolz hinweist, wäre also eine Option.

Übrigens: Wenn ich in der EW-App nach Alternativen suchen lasse, bekomme ich bis Ende 2027 keine Alternativen angezeigt. Liegt wahrscheinlich daran, dass die Flüge ab Herbst nach DXB gehen und nicht nach DWC. Das bekommt die IT wahrscheinlich nicht gematched.

vor 17 Stunden schrieb XWB:

Aus eigener Erfahrung: ein unmögliches Unterfangen bei EW, man stellt sich tot. :/ 

Och, ich habe das 2019 mal gerichtlich gegen EW durchgesetzt. Sogar auf Fremdmetall (LH!). Da hat mich EW solange geärgert, dass ich es dann gerichtlich klären ließ und sie haben sich ein entsprechendes Urteil eingefangen. Hätte man wegen mir auch anders und für EW günstiger klären können.

Bearbeitet von crazzo
Tippfehler, Ergänzung zu Alternativen
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb crazzo:

Och, ich habe das 2019 mal gerichtlich gegen EW durchgesetzt. Sogar auf Fremdmetall (LH!). Da hat mich EW solange geärgert, dass ich es dann gerichtlich klären ließ und sie haben sich ein entsprechendes Urteil eingefangen. Hätte man wegen mir auch anders und für EW günstiger klären können.

Ja, aber was soll sowas? Warum muss man für eine Umbuchung in der Gruppe erst vor Gericht gehen? Bei einer klaren Rechtslage einfach ignorieren? Das ist einfach richtig armselig. 

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb XWB:

Ja, aber was soll sowas? Warum muss man für eine Umbuchung in der Gruppe erst vor Gericht gehen? Bei einer klaren Rechtslage einfach ignorieren? Das ist einfach richtig armselig. 

Das spart der Airline sehr viel Geld und auf vielen Routen als fast Monopolist gibt es für den Kunden ja auch nicht viele Alternativen!

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb XWB:

Ja, aber was soll sowas? Warum muss man für eine Umbuchung in der Gruppe erst vor Gericht gehen? Bei einer klaren Rechtslage einfach ignorieren? Das ist einfach richtig armselig. 

Fand ich damals auch und habe dann, nach wirklich vielen E-Mails und Telefonaten, tatsächlich den Rechtsweg nutzen müssen. EW war übrigens nicht in der Lage/wollte es nicht sein für uns Tickets für die LH- Verbindung zu buchen. Wir haben dann die Flüge selbst gebucht und mussten im Nachgang wieder den Anwalt bemühen um diese dann tatsächlich erstatten zu bekommen. Der Anwalt und ich haben uns schon darauf "gefreut" bei der Pfändung eines EW-Airbuses dabei zu sein.

Nur um das klarzustellen: Ich brauche sowas nicht und habe auch keine Freude an Gerichtsverfahren o.ä.. Und um ehrlich zu sein, andere Airlines sind da auch nicht unbedingt besser. Zuletzt hatte ich eine solche Erfahrung mit BA.

vor 47 Minuten schrieb schneekiller:

Das spart der Airline sehr viel Geld und auf vielen Routen als fast Monopolist gibt es für den Kunden ja auch nicht viele Alternativen!

Da ist leider etwas dran.

Und aus Airlinesicht (wirtschaftlich betrachtet) kann ich das Verhalten sogar nachvollziehen. Als Kunde eher nicht. 

Geschrieben

Ernsthafte Frage: wer würde in der aktuellen Situation auf eine Alternativbeförderung in die Region bestehen? Der Großteil der gebuchten EW Passagiere hat bestimmt längst auf eigenem Wunsch storniert oder ist froh, dass die Flüge nun auf längerfristiger Sicht annulliert sind und relativ frühzeitig das Ticket erstattet bekommen, so dass man wenigstens eine alternative Destination buchen kann.

Geschrieben

Mag sein, dass viele ohnehin die Reise nicht antreten möchten. Für die, die dennoch reisen wollen greift trotzdem die Fluggastrechteverordnung in Bezug auf die Ersatzbeförderung. Theoretisch zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Dass EW nicht mal innerhalb der LHG etwas anbietet ist dann, auch wenn es nur einen kleinen Teil der Paxe betrifft, peinlich. Das Problem betrifft nicht nur die Dubai Flüge, sondern ist nach meiner Erfahrung immer ein Thema bei EW bei langfristigen Streichungen.

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb Selcuk:

Ernsthafte Frage: wer würde in der aktuellen Situation auf eine Alternativbeförderung in die Region bestehen?

Ich würde, wenn es absolut vermeidbar ist, von der Reise absehen. Von mir aus könnte man das Recht auch soweit ergänzen, dass im Falle einer Reisewarnung die Airline/Reiseveranstalter keine Fremdbeförderung bezahlen muss, Erstattung und Gut.

vor einer Stunde schrieb crazzo:

Fand ich damals auch und habe dann, nach wirklich vielen E-Mails und Telefonaten, tatsächlich den Rechtsweg nutzen müssen. EW war übrigens nicht in der Lage/wollte es nicht sein für uns Tickets für die LH- Verbindung zu buchen. Wir haben dann die Flüge selbst gebucht und mussten im Nachgang wieder den Anwalt bemühen um diese dann tatsächlich erstatten zu bekommen. Der Anwalt und ich haben uns schon darauf "gefreut" bei der Pfändung eines EW-Airbuses dabei zu sein.

Nur um das klarzustellen: Ich brauche sowas nicht und habe auch keine Freude an Gerichtsverfahren o.ä.. Und um ehrlich zu sein, andere Airlines sind da auch nicht unbedingt besser. Zuletzt hatte ich eine solche Erfahrung mit BA.

Ich hatte persönlich bisher nur mit SU eine solche Erfahrung: Der Anschluss in Moskau war weg, man hat mich ohne Aufforderung auf den nächsten Flug umgebucht und mich in ein mehr als annehmbares Hotel eingebucht. Dennoch war ein Arbeitstag verloren. Ich hätte allerdings in Moskau klagen müssen, Flugrechtportale wollten meinen Fall nicht haben.

 

Aus dem Bekanntenkreis habe ich den Eindruck, dass der Großteil der Mitbewerber nicht anders ist. Offensichtlich ist die Einschätzung wohl so, dass die wenigen Fälle vor Gericht in Summe günstiger sind und die meisten beim Erstreiten ihrer Ansprüche vorher aufgeben.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Selcuk:

Ernsthafte Frage: wer würde in der aktuellen Situation auf eine Alternativbeförderung in die Region bestehen? Der Großteil der gebuchten EW Passagiere hat bestimmt längst auf eigenem Wunsch storniert oder ist froh, dass die Flüge nun auf längerfristiger Sicht annulliert sind und relativ frühzeitig das Ticket erstattet bekommen, so dass man wenigstens eine alternative Destination buchen kann.

In der aktuellen Situation gebe ich Dir Recht. Je weiter der Reisebeginn aber entfernt ist (kann ja bis weit in den Juni reichen), umso eher würde ich auf eine Besserung hoffen und damit auf eine Ersatzbeförderung gehen. Ich hatte für die gebuchte Reise, in den letzten Apriltagen, beispielsweise noch keine Absageentscheidung getroffen. Und ich zähle sicher nicht zu den risikofreudigsten Menschen.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Micha:

Aus dem Bekanntenkreis habe ich den Eindruck, dass der Großteil der Mitbewerber nicht anders ist. Offensichtlich ist die Einschätzung wohl so, dass die wenigen Fälle vor Gericht in Summe günstiger sind und die meisten beim Erstreiten ihrer Ansprüche vorher aufgeben.

ich habe momentan so ein Problem mit Easyjet aus 2024. Ich müsste in Frankreich klagen und dort muss auch beim Sieg der Kläger die Anwaltskosten zahlen. Die übersteigen aber den Wert meiner Ersatzbeförderung. Liegt jetzt bei nem französischen Portal, aber da hab ich auch schon knapp nen Jahr nichts mehr gehört

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb Micha:

Aus dem Bekanntenkreis habe ich den Eindruck, dass der Großteil der Mitbewerber nicht anders ist. Offensichtlich ist die Einschätzung wohl so, dass die wenigen Fälle vor Gericht in Summe günstiger sind und die meisten beim Erstreiten ihrer Ansprüche vorher aufgeben.

 

 

War das nicht schon immer so?
Vor über 10 Jahren haben wir mal gegen die Air Berlin geklagt (Flug gestrichen, Ausbleiben der Kompensationszahlung trotz Fristsetzung). Ohne ein Portal, sondern ganz regulär einen (darauf spezialisierten) RA beauftragt.
Am Ende hat das AG Charlottenburg dann ein Versäumnisurteil (!) - zulasten AB - gesprochen. AB hatte es also nicht mal für notwendig erachtet, überhaupt darauf zu reagieren. Sie wussten vermutlich schon, dass es sich nicht lohnen würde.

Aus eigenen Erfahrungen im Berufsleben (in einer komplett anderen Branche) gehe ich davon aus, dass das einfach eingepreist ist. Man kennt natürlich die Zahlen, wie viele Leute klagen werden, und am Ende ist es einfach eine ganz simple, betriebswirtschaftliche Rechnung.

Bearbeitet von klotzi
Geschrieben

Das sieht mir nach einer transparenten Taktik der VC aus.

 

Sie kam mit einer unseriösen Forderung auf die LH und diese wurde gänzlich abgelehnt. Um das Gesicht nicht zu verlieren, fordert man ein verhandlungsfähiges Angebot - welches denn, wenn es nichts zu verhnadeln gibt? - und versucht hier und da Streiks zu organisieren.

 

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb oldblueeyes:

Das sieht mir nach einer transparenten Taktik der VC aus.

 

Sie kam mit einer unseriösen Forderung auf die LH und diese wurde gänzlich abgelehnt. Um das Gesicht nicht zu verlieren, fordert man ein verhandlungsfähiges Angebot - welches denn, wenn es nichts zu verhnadeln gibt? - und versucht hier und da Streiks zu organisieren.

 

 

Aus meiner Sicht ist das einzige, selbstreferenzielle Gefasel von dir. Und im Gegensastz zu dir kann ich das als Mitarbeiter innerhalb der Lufthansa-Gruppe nachempfinden.

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Flugvorbereitung:

 

Aus meiner Sicht ist das einzige, selbstreferenzielle Gefasel von dir. Und im Gegensastz zu dir kann ich das als Mitarbeiter innerhalb der Lufthansa-Gruppe nachempfinden.

 

Du hast als Mitarbeiter eine Position die auf eigene Interessen beruht. Das ist völlig ok, egal ob diese direkt oder indirekt als Benchmark für zukünftige Forderungen deiner eigenen Gruppe gelten.

 

Das macht sie allerdings nicht zwangsläufig "gerecht", "durchsetzbar" oder eine Priorität für die Gegenseite am Verhandlungstisch.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Flugvorbereitung:

Alle (und nicht nur bei Lufthansa, auch in Deutschland im allgemeinen) haben die Schnauze voll vom inkompetenten Management.

Ohne dir da jetzt widersprechen zu wollen, aber glaubst du das ändert sich, wenn du hier in der Form / Ton im Forum auftrittst ? 

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ohne dir da jetzt widersprechen zu wollen, aber glaubst du das ändert sich, wenn du hier in der Form / Ton im Forum auftrittst ? 

 

Man muss klar ansprechen was ist. Und dieses omnipotente, allwissende pseudeo-Management Gefasel das 1:1 dem Lufthansa-Vorstand Sprech nacheifert ist einfach lächerlich.

Geschrieben (bearbeitet)

Aber kann man andere Meinungen / andere Erklärungsansätze nicht inhaltlich und nicht konfrontativ besprechen? Glaubst du, dass man dir eher glaubt, wenn du pöbelst? 

 

Konkret hier können ja zwei Sachen gleichzeitig richtig sein. Es kann sein, dass das Management Fehler macht / gemacht hat, wie du es sagst, aber dass die Personalkosten bei LH im Vergleich zum Wettbewerb ggf. sehr hoch ist und nicht alles sehr effizient ist, kann ja auch sein. 

 

Also ich bin auch nicht der Meinung, dass "wir kürzen das Gehalt bis wir wieder profitabel sind" die Lösung für die LH Probleme sein kann und wird, aber jedem das zu geben was er will nur damit Ruhe ist, kann - angesichts der knappen Marge die die LH nun mal hat - ja auch nicht die Lösung sein.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb d@ni!3l:

Aber kann man andere Meinungen / andere Erklärungsansätze nicht inhaltlich und nicht konfrontativ besprechen? Glaubst du, dass man dir eher glaubt, wenn du pöbelst? 

 

Konkret hier können ja zwei Sachen gleichzeitig richtig sein. Es kann sein, dass das Management Fehler macht / gemacht hat, wie du es sagst, aber dass die Personalkosten bei LH im Vergleich zum Wettbewerb ggf. sehr hoch ist und nicht alles sehr effizient ist, kann ja auch sein. 

 

Also ich bin auch nicht der Meinung, dass "wir kürzen das Gehalt bis wir wieder profitabel sind" die Lösung für die LH Probleme sein kann und wird, aber jedem das zu geben was er will nur damit Ruhe ist, kann - angesichts der knappen Marge die die LH nun mal hat - ja auch nicht die Lösung sein.

 

Alles richtig und gut was du sagst. Die Gegenseite unterstellt einfach, dass die Vereinigung Cockpit (oder allgemein Gewerkschaft) sinnlos streikt. Das stimmt nicht. Es gibt Inhalte, die auf einer langen Geschichte von Versprechungen und Verpflichtungen der Geschäftsführung der Lufthansa basieren und einseitig aufgekündigt wurden. Das ist im übrigen nicht nur bei den Piloten so.


Dass die VC kein Sympathieträger ist und denen ehrlich gesagt alle Mitarbeiter unter Ihnen (zumindest meiner Meinung und persönlichen Erfahrung nach) scheißegal sind, kann ich auch unterschreiben. Das delegitimiert jedoch deren Anspruch auf gewerkschaftliche Organisation, Streik und Verlässichkeit auf unterschriebene Verträge.

 

Und es hilft - gerade heutzutage - überhaupt keinem mehr, Gewerkschaften so sinnlos anzugreifen und gerade einer Firma wie Lufthansa, die ganz ganz offensichtlich ein klares Spiel treibt, noch Rückenwind zu geben. 

 

Der LH geht es nur noch darum möglichst schnell alles über die wilfährige Verdi abzuwickeln und damit möglichst schnell einen Partner an Bord zu haben, der peinlich genau und ohne Rückfragen mitmacht, was die GF will. Das sieht man, als Mitarbeiter, im übrigen auch in diversen anderen Gremien die kompkett kaltgestellt sind.

 

Und das ist am Ende ein Angriff auf die Souveranität eines jeden Angestellten. Und an diesem Punkt muss man, selbst wenn man die VC nicht mag, auch mal mit klaren Worten einschreiten. Getreu dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.

 

Und ich weiß natürlich auch, dass heute alle super woke und empfindlich sind. Sorry, but not sorry. Man muss auch mal einen Konter ohne ausschweifende Begründung aushalten. Irgendwann ist das Maß auch mal voll.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...