emdebo Geschrieben 24. Oktober 2021 Melden Geschrieben 24. Oktober 2021 vor 6 Stunden schrieb phoenix-andy: da die Air Berlin den ganzen Spaß vor einigen Jahren auch betrieben hat, als die große Mehrzahl der Spanienflüge unter HG-Flugnummern betrieben wurde. Hier handelte es sich bei beiden Fluggesellschaften um Airlines mit Zulassung in der EU. Als Airberlin mit Pegasus eine türkische Tochter in die Luft schickte, wurde das recht schnell unterbunden. So sieht das momentan auch bei Corendon aus. Entgegen der Corendon Airlines Europe dürfte die türkische Muttergesellschaft, von Ausnahmeregelungen abgesehen, keine Erlaubnis haben, aus der EU heraus Ziele ausserhalb der Türkei anzufliegen.
medion Geschrieben 24. Oktober 2021 Melden Geschrieben 24. Oktober 2021 vor 4 Stunden schrieb AeroSpott: Ich habe das Gefühl, dass man da in Malta nicht so genau hinschaut. Das ist das Geschäftsmodell von Malta in vielen Dingen... 1
AeroSpott Geschrieben 24. Oktober 2021 Melden Geschrieben 24. Oktober 2021 vor einer Stunde schrieb medion: Das ist das Geschäftsmodell von Malta in vielen Dingen... Und das wird vermutlich leider so lange so bleiben, bis irgendwo ein Airbus oder eine Boeing mit 9H-Kennzeichen auf den Boden klatscht. Und dann wird das Geschrei groß sein.
moddin Geschrieben 29. Oktober 2021 Melden Geschrieben 29. Oktober 2021 Dieser Vorfall wirft mal wieder kein gutes Licht auf Corendon: Aviation Herald: Corendon Europe B738 enroute on Oct 1st 2021, multiple passengers collapsed in flight 2
d@ni!3l Geschrieben 29. Oktober 2021 Melden Geschrieben 29. Oktober 2021 Allerdings. Mal ein paar Fragen. Warum flog man durch? Warum keine Meldung an Behörden und warum kein Defi an Bord ? 1
Besserwisser Geschrieben 29. Oktober 2021 Melden Geschrieben 29. Oktober 2021 vor 28 Minuten schrieb d@ni!3l: warum kein Defi an Bord ? Man darf eine gewisse Zeit ohne Defi fliegen. Z.b wenn du ihn auf dem Hinflug benutzt hast, darfst du ohne bzw. mit dem benutzen zurückfliegen. Nach einer gewissen Zeit muss er aber ersetzt werden. So kenne ich es zumindest.
Slowfox Geschrieben 3. November 2021 Melden Geschrieben 3. November 2021 Corendon Flugplan 2022 Sommer neu veröffentlicht Mit noch mehr Destinationen wie 2021 gespickt.. Ich Frage mich wo ? wollen Sie die Kapazitäten von Flugzeugen her nehmen dafür.. Allein auf dem Flughafen Nürnberg sind 4 Destinationen dazu gekommen,das wird mit denen dort 2 stationierten 738 Corendon Europe nicht zu schaffen sein !!!!
noATR Geschrieben 3. November 2021 Melden Geschrieben 3. November 2021 vor 4 Stunden schrieb Slowfox: Corendon Flugplan 2022 Sommer neu veröffentlicht Mit noch mehr Destinationen wie 2021 gespickt.. Ich Frage mich wo ? wollen Sie die Kapazitäten von Flugzeugen her nehmen dafür.. Allein auf dem Flughafen Nürnberg sind 4 Destinationen dazu gekommen,das wird mit denen dort 2 stationierten 738 Corendon Europe nicht zu schaffen sein !!!! es gibt ja auch Ziele wie AYT, HRG oder HER, von wo aus die Flieger inbound kommen und nicht von den in NUE gebaseden
derflo95 Geschrieben 3. November 2021 Melden Geschrieben 3. November 2021 vor 7 Stunden schrieb Slowfox: Corendon Flugplan 2022 Sommer neu veröffentlicht Mit noch mehr Destinationen wie 2021 gespickt.. Ich Frage mich wo ? wollen Sie die Kapazitäten von Flugzeugen her nehmen dafür.. Allein auf dem Flughafen Nürnberg sind 4 Destinationen dazu gekommen,das wird mit denen dort 2 stationierten 738 Corendon Europe nicht zu schaffen sein !!!! wird halt von extern wieder n bissl was zugeleased werden... Das ja schon usus bei denen.
FollowMe Geschrieben 3. November 2021 Melden Geschrieben 3. November 2021 vor 15 Stunden schrieb Slowfox: Corendon Flugplan 2022 Sommer neu veröffentlicht Mit noch mehr Destinationen wie 2021 gespickt.. Ich Frage mich wo ? wollen Sie die Kapazitäten von Flugzeugen her nehmen dafür.. Allein auf dem Flughafen Nürnberg sind 4 Destinationen dazu gekommen,das wird mit denen dort 2 stationierten 738 Corendon Europe nicht zu schaffen sein !!!! Zusätzlich 4? Bzw. welche Ziele meinst du?
B737Max Geschrieben 12. November 2021 Melden Geschrieben 12. November 2021 Nebel am Flughafen Saarbrücken hat Corendon gestern und heute zu schaffen gemacht. Die 9H-CXB konnte gestern Mittag aus FUE kommend nicht landen und ging zum HHN. Dort wurden Busse bestellt für die Passagiere nach SCN. Die Maschine ist dann ferry nach FUE zurück um den Folgeflug nach CGN nicht in EU261 schlittern zu lassen. Die Passagiere von SCN nach FUE sollten dann heute morgen um 7 Uhr nach FUE fliegen mit der TC-TJT. Auch dieser Flug scheiterte. Dann wurde der heutige LPA und FUE Flug zusammengelegt und um 15 Uhr sollte dieser dann starten mit der 9H-CXB. Die Maschine konnte erneut nicht landen und ging nach CGN. Dort wurden wieder Busse bestellt um die Gäste nach SCN zu fahren. Die Gäste nach FUE/LPA wurden gleichzeitig mit Bussen nach FKB gebracht. Dort ist gerade die OM-GTH gelandet die jetzt 30h verspätet nach FUE fliegt und dann weiter nach LPA. Die 9H-CXB fliegt aktuell wieder ferry auf die Kanaren und versucht LPA-CGN unter 3h verspätung abzufliegen. Außerdem konnte TC-COH nicht in SCN landen und ging ebenfalls zum FKB. Passagiere sind mit Bussen von und nach FKB gebracht worden. Ein teures Vergnügen für Corendon... und wenn LPA und FUE zusammengelegt werden können scheint die Auslastung bescheiden zu sein... 3
Slowfox Geschrieben 12. November 2021 Melden Geschrieben 12. November 2021 Na die Hauptsache ist doch das die anderen Fluggesellschaften landen konnten....., 1
medion Geschrieben 12. November 2021 Melden Geschrieben 12. November 2021 Nebel ist nunmal im Herbst ein Risiko an deutschen Plätzen. In diesem Fall, ehrlich gesagt, es kann für das türkisch-maltesische Kontrukt nicht teuer genug werden. Aber auch hier habe ich schon meine Zweifel und die Busse mit entsprechender Organisation tragen eher die Handschrift des Organisationstalents eines großen deutschen Reiseveranstalters...
Viele_Flieger Geschrieben 12. November 2021 Melden Geschrieben 12. November 2021 vor 23 Minuten schrieb medion: Nebel ist nunmal im Herbst ein Risiko an deutschen Plätzen. In diesem Fall, ehrlich gesagt, es kann für das türkisch-maltesische Kontrukt nicht teuer genug werden. Aber auch hier habe ich schon meine Zweifel und die Busse mit entsprechender Organisation tragen eher die Handschrift des Organisationstalents eines großen deutschen Reiseveranstalters... Wie würde Mr. Neunmalklug die Paxe denn sonst weiter befördern?
chris25 Geschrieben 12. November 2021 Melden Geschrieben 12. November 2021 Naja ist ärgerlich für Passagiere, aber kann im Herbst vorkommen. Aber klar teuer war es für Corendon definitiv. XQ konnte heute auch nicht landen. DAT fliegt dagegen, wenn auch teilweise etwas verspätet.
moddin Geschrieben 13. November 2021 Melden Geschrieben 13. November 2021 Greift bei Wetterereignissen wie Nebel überhaupt EU261?
emdebo Geschrieben 13. November 2021 Melden Geschrieben 13. November 2021 Bedingt. Zumindest, wenn es um indirekt betroffene, nachfolgende Flüge im Rahmen der Vermeidbarkeit der Flugverspätung geht.
SVN Geschrieben 13. November 2021 Melden Geschrieben 13. November 2021 Der Flughafen in SCN ist generell etwas schwieriger anzufliegen, als zb FKB. Wobei FKB ja selbst bei dichtestem Nebel anfliegbar ist, sofern Maschine mit Instrument und Pilot nötige Lizenz dazu hat...
markusmint Geschrieben 14. November 2021 Melden Geschrieben 14. November 2021 vor 19 Stunden schrieb moddin: Greift bei Wetterereignissen wie Nebel überhaupt EU261? Na klar, "EU261" hat ja nicht als Anwendungsvoraussetzung, dass gutes Wetter herrscht. Stattdessen braucht es eine bestätigte Flugbuchung, Abflug in der EU, ggf. in die EU usw. Betreuung und Unterstützung sieht die "EU261" sodann immer vor, da kommt die Fluggesellschat nicht drum herum. Du fragst aber sicher nach Ausgleichsleistungen bzw. ob Corendon sich hier mit unvermeidbaren außergewöhnlichen Umständen entlasten könnte. Nun, wie soll es anders sein: Es kommt darauf an. Vor Gericht müsste Corendon den Nebel behaupten und belegen (schwer genug für Juristen, METARs zu verstehen). Ein versiert vertretener klagender Fluggast würde einwenden, dass Nebel schon kein außergewöhnliches, sondern ein gewöhnliches Wetterphänomen ist und die Landung ohnehin nicht wegen Nebels unmöglich war, jedenfalls keine schlechteren als CAT-I-Voraussetzungen vorlagen und ein CAT-I-ILS zur Bahn 27 vorhanden war und nur XC, XR (und wohl XQ) ausgewichen sind, andere, ggf. mit entsprechenden Lizenzen bei Crew und Gerät, mitunter landen konnten. Aus wirtschaftlichen Gründen schenkt man sich dann regelmäßig eine teure Beweisaufnahme und die Fluggesellschaft zahlt halt im Einzelfall oder macht einen Vergleich mit. Meinte es XR/XC hier ernst, könnte am Ende ein Urteil - je nach Verfahrensverlauf und Einzelfallbesonderheiten - aber auch gut auf eine Entlastung erkennen. Weiter hat emdebo natürlich Recht, denn bei Folgeflügen müsste sich die Fluggesellschaft fragen lassen, was sie unternommen hat, um die Folgeverspätung zu vermeiden, inklusive Umbuchungen auch auf andere Gesellschaften, Subcharterbemühungen usw. Je früher der Folgeflug, desto geringer dürften die Anforderungen sein, je später desto größer. Ein Subcharter z.B. muss ja auch erstmal herkommen und landen können. Mitunter wird aber auch eine teure 767 aus Portugal inklusive Ferry für eine zu späte 737 in Deutschland zumutbar sein (rechtlich im Sinne der "EU261", nicht etwa ökologisch!). Mit dem Buskarussell hat man hier ja zumindest was versucht. Ob das gereicht hat, wird sich nur zeigen, wenn ein Streit darüber auch ausgefochten wird. Wohl dem Fluggast, der eine Rechtsschutz, einen guten Reiseanwalt und sonst (im besten Sinne) nichts besseres zu tun hat - es könnte klappen! :-) 1
Waldo Pepper Geschrieben 14. November 2021 Melden Geschrieben 14. November 2021 Am 29.10.2021 um 20:41 schrieb moddin: Dieser Vorfall wirft mal wieder kein gutes Licht auf Corendon: Aviation Herald: Corendon Europe B738 enroute on Oct 1st 2021, multiple passengers collapsed in flight Passagiere, die kollabieren und in den Zustand der Bewusstlosigkeit fallen als Passagiere zu bezeichnen, die sich unwohl fühlen ("felt unwell") ist ja wohl der Gipfel blanken Zynismus´. Wären die auch mit Leichen an Bord weitergeflogen ?
Larsi Geschrieben 14. November 2021 Melden Geschrieben 14. November 2021 vor 3 Stunden schrieb Waldo Pepper: Passagiere, die kollabieren und in den Zustand der Bewusstlosigkeit fallen als Passagiere zu bezeichnen, die sich unwohl fühlen ("felt unwell") ist ja wohl der Gipfel blanken Zynismus´. Wären die auch mit Leichen an Bord weitergeflogen ? Ja, dieser Fall wurde in einem anderem kompetenten Forum auch schon diskutiert . Ein Fall, der wahrscheinlich nachträglich Folgen für Corendon haben könnte
moddin Geschrieben 14. November 2021 Melden Geschrieben 14. November 2021 vor 4 Stunden schrieb Waldo Pepper: Wären die auch mit Leichen an Bord weitergeflogen ? So einen Fall hatte ich am Boden mal miterlebt. Da ist ein Pax während des Fluges verstorben und wurde von einem mitreisenden Arzt an Board im Flug bestätigt, daher keine Diversion. Der Pax wurde dann mit Decken abgedeckt und die anderen Paxe außenrum umgesetzt. Wir als Bodenpersonal durften dann logischerweise den Flieger nach der Landung erstmal nicht betreten. Die Crew wurde noch vor Ort seelsorgerisch betreut, die anderen Paxe hatten im Terminal dann die Möglichkeit.
Lucky Luke Geschrieben 14. November 2021 Melden Geschrieben 14. November 2021 vor 5 Stunden schrieb Waldo Pepper: Wären die auch mit Leichen an Bord weitergeflogen ? Ja jut... Mei, ist jemand einmal mausetot, ist er halt tot. Da fände ich es (in egal welcher Position) nerviger, trotzdem zu diverten, weil die psychische Belastung vom Todesfall hast du sowieso, dazu aber auch noch die Belastung der Diversion. Wenn ich mich recht erinnere, hatten die SQ A340-500er für die SIN-EWR-Flüge sogar ein extra gekühltes "Leichenfach" in der Galley für genau dieses Szenario.
FollowMe Geschrieben 15. November 2021 Melden Geschrieben 15. November 2021 vor 11 Stunden schrieb Larsi: Ja, dieser Fall wurde in einem anderem kompetenten Forum auch schon diskutiert . Ein Fall, der wahrscheinlich nachträglich Folgen für Corendon haben könnte Aus meiner Sicht hat hier der Kapitän total versagt und seine Fürsorgepflicht massiv verletzt. Er hätte umgehend einen Medical melden müssen und somit das übliche Prozedere einleiten müssen. Ich glaube nicht das die Anweisung zum weiterfliegen von Corendon kam, zumal die Entscheidung immer beim Piloten liegt. Hier müssen Konsequenzen folgen. 1
ccard Geschrieben 15. November 2021 Melden Geschrieben 15. November 2021 vor 10 Stunden schrieb Lucky Luke: Wenn ich mich recht erinnere, hatten die SQ A340-500er für die SIN-EWR-Flüge sogar ein extra gekühltes "Leichenfach" in der Galley für genau dieses Szenario. Gekühlt war es nicht, aber es gab tatsächlich eine dafür vorgesehene Box, die mit speziellen Gurten zur Fixierung ausgestattet war.
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