BÄHM!

737 MAX Grounding Thread

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Schon klar, nur ohne Hintergrundinfos wird American nicht entsprechend planen. Zudem wird Boeing die Maschinen nach Grounding-Ende kaum innerhalb weniger Tage ausliefern können, so dass dann nicht auf einen Schlag die Einnahmen wieder da sind.

Es ging mir nur um eine Hausnummer, was direkt in der Kasse fehlt (ja, zu einem großen Teil nicht bei Boeing sondern bei Zulieferern, die erst nach Auslieferung bezahlt werden).

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9 hours ago, ilam said:

Es ging mir nur um eine Hausnummer, was direkt in der Kasse fehlt (ja, zu einem großen Teil nicht bei Boeing sondern bei Zulieferern, die erst nach Auslieferung bezahlt werden).

 

Die Problematik der Zulieferer kam ja bisher hier kaum vor, selbst wenn es ein an den Problemen in keinster Weise beteiligter ist, der wird es dann nicht lange aushalten, weil Boeing nicht zahlt (reine Vermutung!!!), dann gibt es die nächste Herausforderung.

 

Rein "vernünftig" betrachtet, ist die 737MAX tot. Aus wirtschaftlichen, national/territorialen und meinetwegen noch wettbewerblichen Gründen wird irgendwie eine nachträgliche Lösung gesucht.

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Man brauch sich keiner Illusion hingeben, aus wirtschaftlichen Gründen oder fehlendem Cashflow wird die 737 nicht eingestampft. 

Man wird das im Falle eines längeren Grounding so organisieren, das Testflüge und Überführungsflüge genehmigt sind, sodass man ein Teil der Produktion an den Mann bringt. Sicher wird nicht 100% an Geld fließen, aber der wirtschaftliche Untergang wird ausbleiben. Und danach wird geklöppelt was das Zeug hält. 

Ich persönlich glaube, das Desaster wird Boeing nachhaltig verändern. Airbus wird dann einen wesentlich stärkeren Gegner haben.

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12 minutes ago, wartungsfee said:

Man brauch sich keiner Illusion hingeben, [...] Airbus wird dann einen wesentlich stärkeren Gegner haben.

 

Aha.

 

Derweil schlägt z. B. Southwest Purzelbäume vor Freude, lässt die kalifornische Wüste auf eigene Kosten planieren als Abstellflächen für die nächste Hundertschaft (zum Glück sind ja Überführungsflüge erlaubt) und überweist fröhlich weiter die Abschlagszahlungen an Boeing?

 

Es scheint, als brächten komische Flugzeuge interessante Leute auf komische Ideen....

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vor 13 Minuten schrieb wartungsfee:

Airbus wird dann einen wesentlich stärkeren Gegner haben.

 

Oder, je nach Dauer des Groundings 2 Gegner , je ein in in Ost und West.

 

Dauert es wirklich sehr lange , möglicherweise sogar 3! 

 

Ein in West, einer in Ost und einer ganz im Osten. 

 

Dann würden die Karten neu gemischt.

 

 

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vor 52 Minuten schrieb wartungsfee:

 

Ich persönlich glaube, das Desaster wird Boeing nachhaltig verändern. Airbus wird dann einen wesentlich stärkeren Gegner haben.

 

Das Desaster wird (oder zumindest "sollte") die gesamte Luftfahrtbranche nachhaltig verändern, vor allem das Verhältnis zwischen der Flugzeugindustrie und den Luftfahrtbehörden - genauso wie auch der Umgang mit komplexen Steuerungssystemen.

 

Der Wettbewerb zwischen den Giganten wird unvermindert weitergehen, wobei Boeing finanziell erstmal einige Blessuren davontragen wird - wenn auch vermutlich nicht lebensbedrohlich.

 

Weder Airbus noch Boeing werden hiervon längerfristig und nachhaltig profitieren oder geschädigt werden - davon bin ich überzeugt... Sie sind schließlich dazu verdammt, immer effizientere und bessere Flugzeuge zu bauen und ihre Marktanteile zu halten oder auszubauen. Man wird das Thema Sicherheit jedoch (hoffentlich) stärker im Fokus haben.

 

Einziger "Profiteur" ist hoffentlich der Passagier, der sich nicht in ein übereilt entwickeltes Flugzeuge setzen muss...

Edited by Tschentelmän

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vor 2 Stunden schrieb medion:

Die Problematik der Zulieferer kam ja bisher hier kaum vor, selbst wenn es ein an den Problemen in keinster Weise beteiligter ist, der wird es dann nicht lange aushalten, weil Boeing nicht zahlt (reine Vermutung!!!), dann gibt es die nächste Herausforderung.

 

Solche Fälle gab es ja (in kleinerer Dimension) schon öfter, sei es beim 787-Grounding, bei der A380-Verzögerung oder auch bei der A400M. Das wird immer recht still gehandhabt. Den Flugzeugherstellern ist klar, dass ein spezialisierter Zulieferer sowas oft nicht lange durchhält und selbst ein Riesenproblem, wenn der Zulieferer in der Zwischenzeit pleite geht, denn bis ein anderer Zulieferer einspringen und entsprechend zertifizierte Teile liefern kann, dauert es mindestens etliche Monate. Daher fließt in solchen Phasen oft trotzdem Geld um den Zulieferer am Leben zu erhalten, nur wird das nicht an die große Glocke gehängt...

 

 

Edited by ilam

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vor 12 Minuten schrieb Tschentelmän:

Der Wettbewerb zwischen den Giganten wird unvermindert weitergehen, wobei Boeing finanziell erstmal einige Blessuren davontragen wird - wenn auch vermutlich nicht lebensbedrohlich.

 

Theoretisch halte ich die aktuelle Situation für lebensbedrohlich. Die Maschine, die das wirtschaftliche Rückgrad von Boeing ist, bringt derzeit keinerlei Einnahmen und verursacht nur Kosten. Da ist die Frage nur, wie lange Boeing das durchhalten kann.

Praktisch ist Boeing aber "systemrelevant" und somit eine Firma, die die US-Regierung um jeden Preis retten würde, so dass man sich dort gar keine Sorgen machen muss.

 

 

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vor 1 Stunde schrieb medion:

 

Aha.

 

Derweil schlägt z. B. Southwest Purzelbäume vor Freude, lässt die kalifornische Wüste auf eigene Kosten planieren als Abstellflächen für die nächste Hundertschaft (zum Glück sind ja Überführungsflüge erlaubt) und überweist fröhlich weiter die Abschlagszahlungen an Boeing?

 

Es scheint, als brächten komische Flugzeuge interessante Leute auf komische Ideen....

 

Dein Teilzitat reißt mein Text aber aus dem Zusammenhang und vermittelt eine unzutreffende , falsche Botschaft.

 

Von Southwest habe ich ja garnicht geschrieben, daher ist dein Beispiel ungeeignet.

 

Für die Betreiber ist das Grounding erstmal ein GAU, ein Großteil der Kosten wird man sich aber über die nächsten Jahre zurück holen. Man wird keine Summe X erhalten, aber da wird es MRO Dienste geben, zusätzliche Training und die nächste Bestellung wird sicher einige Goodies beinhalten und weniger kosten. Das löst das Problem heute nicht, aber die aktuellen Flugausfälle durch das fehlen der MAX entspricht etwa der Anzahl, die Southwest letztens durch die Maintenance hatte. Das war nach deren Äußerung auch nicht dramatisch im Ausmaß und man hat hier auch keine Eile gehabt.

Und ob man weiter Abschlag zahlt, weiß ich nicht. Könnte da nur laienhaft Vergleich ziehen, wenn der hausbankfinanzierte VW durch einen ungelösten Defekt (Garantie) in der Werkstatt steht, muss ich erstmal weiterhin die Rate begleichen.

 

Auch wenn viele Trommeln, bisher abgesprungen ist ein 737 Großkunde noch nicht. 

Boeing ist mit Airbus nunmal Monopolist in dieser Klasse. 

Wenn du deine 737 abbestellst, wohin? Airbus 320NEO? Liefertermin 2024? Bis dahin sollte die 737 MAX Serie die eine oder andere weitere Millionste Flugstunde gesammelt haben.

Comac? Sicher ein Gegner, der sich aber erst beweisen muss. 

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vor 2 Stunden schrieb medion:

Es scheint, als brächten komische Flugzeuge interessante Leute auf komische Ideen....

 

Es ist keine komische Idee davon zu sprechen, dass Boeing genau so "systemrelevant" wie damals die Banken ist. Man wird seinen größten Rüstungsausstatter nicht in die Binsen gehen lassen.

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Ich denke die Umbenennung wäre keine gute Idee, der wäre gleich verbrannt und so etwas bleibt viel fester in den Paxköpfen verankert als der alte Name, der sich ja nur durch drei Buchstaben von der erfolgreichsten Flugzeugserie überhaupt unterscheidet. Max wird sich im Laufe der Zeit eher verwischen.

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vor 8 Stunden schrieb wartungsfee:

Und ob man weiter Abschlag zahlt, weiß ich nicht. Könnte da nur laienhaft Vergleich ziehen, wenn der hausbankfinanzierte VW durch einen ungelösten Defekt (Garantie) in der Werkstatt steht, muss ich erstmal weiterhin die Rate begleichen.

 

Nur zahlst Du keinen Cent, bis Dein vorbestellter und nach Wunsch konfigurierter VW an Dich übergeben wurde...

Beim Flugzeug mag es Abschläge geben, allerdings gleichzeitig auch Strafzahlungen für Verzögerungen.

 

Da sieht es für Deinen Autobauer, dessen Kiste nach Übergabe nicht will, deutlich entspannter aus...

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vor 3 Minuten schrieb ilam:

Beim Flugzeug mag es Abschläge geben, allerdings gleichzeitig auch Strafzahlungen für Verzögerungen.

 

Abschläge dürfte es in "normalen" Situationen geben - im Detail auch abhängig von der Vertragsgestaltung. Ich halte es dabei für möglich, dass Jahrzehnte lange Großkunden generell in einer besseren Verhandlungsposition sind - das gilt nicht nur für Boeing sondern auch für Airbus.

 

In der jetzigen Situation glaube ich nicht, dass Abschläge von den 737 Max-Bestellern an Boeing fließen. Das ist schließlich eine völlig ungeplante Ausnahmesituation - und niemand weiß genau, wann und unter welchen Bedingungen das Flugverbot aufgehoben wird - hier hat keiner etwas zu verschenken - die Umstände erfordern bereits diverse teure Maßnahmen für die Airlines. Noch dazu dürften betroffene Gesellschaften wie z.B. Southwest, American oder TUI schon längst ihre internen und externen Anwälte aktiviert haben, um die rechtliche Situation zu Abschlagszahlungen bewerten zu lassen - da bin ich mir sicher, dass dazu geraten wurde, erstmal nicht weiter Abschläge zu bezahlen.

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Komplizierter wird es bei den Triebwerken. Die werden ja häufig von den Airlines direkt bei den Triebwerkherstellern gekauft, sind also nie im Eigentum von Boeing.

Bei der 787 wurden dann ja Gewichte unter die Tragflächen gehängt...

 

 

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vor 25 Minuten schrieb ilam:

Komplizierter wird es bei den Triebwerken. Die werden ja häufig von den Airlines direkt bei den Triebwerkherstellern gekauft, sind also nie im Eigentum von Boeing.

Bei der 787 wurden dann ja Gewichte unter die Tragflächen gehängt...

 

 

 

Vielleicht werden dabei Abschlagszahlungen an die Triebwerkhersteller fällig. Die daraus entstehenden finanziellen Nachteile könnten von den Airlines womöglich später als Schadenersatz gegenüber Boeing geltend gemacht werden. Dort liegt schließlich immer noch die Gesamtverantwortung für das komplette Flugzeug...

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Sagen wir es mal so: Die Juristen in Seattle und an den Sitzen der Airlines haben schon die $$$-Zeichen in den Augen, für die lohnt es sich definitiv.

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20 hours ago, ilam said:

Praktisch ist Boeing aber "systemrelevant" und somit eine Firma, die die US-Regierung um jeden Preis retten würde, so dass man sich dort gar keine Sorgen machen muss.

 

Die Rüstungssparte wäre schnell unter irgendeinem Sondergesetz ausgegliedert, wir sind ja dort nicht in der EU.

 

Systemrelevant ist relativ relevant, das entscheiden immer nur wenige und das meist auch noch spontan und dann geht es ganz schnell. Damals waren offensichtlich nicht alle relevanten Banken auch systemrelevant...

 

 

18 hours ago, wartungsfee said:

Dein Teilzitat reißt mein Text aber aus dem Zusammenhang und vermittelt eine unzutreffende , falsche Botschaft.

Von Southwest habe ich ja garnicht geschrieben, daher ist dein Beispiel ungeeignet.

 

muss ich erstmal weiterhin die Rate begleichen.

 

Boeing ist mit Airbus nunmal Monopolist in dieser Klasse.

 

Ich wollte lediglich meiner Verwunderung Ausdruck verleihen, dass Boeing irgendwie gerade gestärkt aus irgendetwas hervorgeht?

 

(Southwest als Großkunde und offensichtlich unzutreffendes Beispiel hat also doch kein Interesse an den "Gott sei Dank" erlaubten Transferflügen?)

 

Zum Autokauf mit Mängeln am selbigen und zur weiteren automatischen Zahlungspficht zur Zahlung der Raten anrate ich dir hiermit fachkundanwaltlichen Ratschlag einzuholen, das könnte in Zukunft (dein) Geld einsparen.

 

Inwieweit zwei multinationale Konzerne ein Monopol bilden können, darüber muss ich noch nachdenken....

 

 

 

 

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vor 2 Stunden schrieb medion:

 

Die Rüstungssparte wäre schnell unter irgendeinem Sondergesetz ausgegliedert, wir sind ja dort nicht in der EU.

 

Systemrelevant ist relativ relevant, das entscheiden immer nur wenige und das meist auch noch spontan und dann geht es ganz schnell. Damals waren offensichtlich nicht alle relevanten Banken auch systemrelevant...

 

Ich meinte auch nicht nur Rüstung und Raumfahrt.

 

McDonnell Douglas durfte "weg", weil es Boeing gab. Pan Am durfte weg, weil es genügend andere US-Airlines gab. Wenn Boeing weg ist, verabschieden sich die USA defacto vom Weltmarkt der Verkehrsflugzeuge und das wird die US-Regierung nicht zulassen. Dies hat auch nichts mit Trumps "America First" zu tun, ein Präsident der Demokraten würde genauso handeln.

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vor 23 Stunden schrieb wartungsfee:

 

Ich persönlich glaube, das Desaster wird Boeing nachhaltig verändern. Airbus wird dann einen wesentlich stärkeren Gegner haben.

Interessanter Gedanke. 

Ich glaube auch, dass heftige Ereignisse dazu führen können, dass innerhalb von Unternehmen oder Organisationen plötzlich Änderungen möglich werden, die vorher jahrelang an Blockaden und Bremsern gescheitert sind. 

Ein bisschen so wie ein verkrusteter Erstliga-Verein, bei dem alle sagen, ein Abstieg täte gut. 

Ob bzw. wie weit das auf Boeing zutrifft, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen... 

 

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vor 27 Minuten schrieb ilam:

 Wenn Boeing weg ist, verabschieden sich die USA defacto vom Weltmarkt der Verkehrsflugzeuge und das wird die US-Regierung nicht zulassen.

Da war doch was mit "freier Markt" oder so B|

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vor 34 Minuten schrieb cgn_24:

Interessanter Gedanke. 

Ich glaube auch, dass heftige Ereignisse dazu führen können, dass innerhalb von Unternehmen oder Organisationen plötzlich Änderungen möglich werden, die vorher jahrelang an Blockaden und Bremsern gescheitert sind. 

Ein bisschen so wie ein verkrusteter Erstliga-Verein, bei dem alle sagen, ein Abstieg täte gut. 

Ob bzw. wie weit das auf Boeing zutrifft, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen... 

 

 

Wie die Änderungen aussehen, wird man erst später sagen können. 

Doch glaube ich, das Boeing mit seinen Partnern die nächsten Jahre die Entwicklung anführen wird, was die Schnittstelle Mensch-Maschine angeht und man wird bisher geltende Regeln ändern, in dem Sinne das der Pilot  wieder in seiner Tätigkeit in den Fokus rückt. Das aktuell geltende „den Piloten entlasten, wo es nur geht (visuell, akustisch und gedanklich) „ wird sich kehren. Entlasten ja, aber nicht „ entmachten“. 

Und Boeing wird neue Sicherheitsstandarts etablieren, wo andere dann „nur“ nachziehen.

 

Das ist meine Meinung, wie es mit Boeing weitergeht. Und diese Meinung vertrete ich aus Überzeugung, auch wenn ich kein Fan von Boeing bin. Ob es so kommt wissen nur einige Foristen oder die Glaskugel.

 

Aber erstmal müssen sie die Kuh vom Eis holen, danach wird aufgearbeitet. Man darf nicht außer acht lassen das dieser Unfall , wohl seit mehreren Jahren , durch selbstgemachte Fehler herrührt. Kein Suizid, kein verschwinden, kein Abschuss, keine 100%ige Chance den Unfall rein auf Crew/Maintenance zu schieben.  Und dann noch katastrophal genug, das man dies nicht mit ein paar Test’s und einer neuen Bix aus der Welt schafft.

Nein, es ist nach Stand der Dinge ein Designfehler. Ein Designfehler im eigenen Hause, die eigenen Leute. Ein Fehler formal am Laptop entstanden Ein Fehler der zum Totalverlust führt. Es hat im operativen Bereich keiner einen Fehler gemacht. Ein Novum seit 2000 (?). Keine Ahnung, aber das hat es schon lange nicht mehr gegeben.

Edited by wartungsfee

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Ich bin selbst Softwareentwickler (noch nicht mal im technischen Bereich) und ich zweifle gerade am Verstand der Kollegen bei Boeing. Die müssen massiv unter Druck gestanden haben. Wie sonst lässt sich erklären dass wenn ich zwei Sensoren habe, nur einen auswerte. Das wäre bei der Programmierung eine Sache von ein paar Minuten gewesen das zu berücksichtigen.

 

doof: if (AOA1 >10) Trim (-3);

 

1 Minute extra: if (AOA1>10 AND AOA2 > 10)  Trim(-3);

 

Dann für die Warnmeldung

 

if ((AOA1 -AOA2) > 5 OR (AOA2 -AOA1) > 5) 

{

    ALERT ("AOA SENSORS PROBLEM");

    MCAS.Active = false;

}

 

 

Das ist  natürlich stark vereinfacht. Aber prinzipiell hätte das implementiert werden müssen von luftfahrterfahrenen Softwareentwicklern.

 

Edited by APfeil
Schreibfehler

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