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Zeitfracht plant, wenn ich es richtig verstanden habe, keine Vollfrachter zu nutzen, sondern lediglich Frachtkapazitäten im Belly zu verkaufen.

Es ist wirklich schade, dass Zeitfracht so ein untransparenter Laden ist. Ich würde wirklich gerne mal wissen, was die mit WDL und mit den Wartungsstandorten DUS und TXL vor haben.

 

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Am 16.11.2017 um 17:43 schrieb grounder:

Die drei "aktiven" Bae146 sind im Schnitt 30 Jahre alt. Würdest Du die noch auf Cargo umrüsten?

Loch in den Rumpf schneiden für die Frachtluke? Sicher nicht.

So wie ich das verstanden habe, ist Zeitfracht im wesentlichen im Paketbusiness. Reicht es da vielleicht, platt ausgedrückt, die Sitze auszubauen?

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Die Pakete haben aber mitunter auch ein ordentliches Gewicht und man kann die auch dichter einlagern als Paxe und ihr Gepäck. Außerdem schmeißt man die Pakete ja nicht einfach in das Flugzeug sondern es kommt auch noch das Gewicht der Behälter dazu. Also muss auf jeden Fall der Boden verstärkt werden, das geht mitunter ins Geld. Bei etwa 30 Jahre alten Flugzeugen (Abschreibungsdauer ist in der Regel 20 Jahre) nicht mehr wirklich sinnvoll.

Wobei noch nirgendwo verlautet wurde dass WDL keine ACMI-Dienste mehr anbieten will. 

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vor 5 Stunden schrieb BÄHM!:

Die Pakete haben aber mitunter auch ein ordentliches Gewicht und man kann die auch dichter einlagern als Paxe und ihr Gepäck. Außerdem schmeißt man die Pakete ja nicht einfach in das Flugzeug sondern es kommt auch noch das Gewicht der Behälter dazu. Also muss auf jeden Fall der Boden verstärkt werden, das geht mitunter ins Geld. Bei etwa 30 Jahre alten Flugzeugen (Abschreibungsdauer ist in der Regel 20 Jahre) nicht mehr wirklich sinnvoll.

Wobei noch nirgendwo verlautet wurde dass WDL keine ACMI-Dienste mehr anbieten will. 

Die ACMI-Dienste mal dahingestellt - ich erinnere frühere Diskussionen, da war die vorherrschende Meinung, dass bei Paketen typischerweise das Gewicht gerade nicht so hoch ist. War meine ich im Zusammenhang mit den ersten A380 am Leasingende, da gab es genau diese Boden-verstärken-Diskussion auch. Wenn man ohne Verstärkung des Bodens auskommt erscheint der Umbau doch recht überschaubar und damit evtl auch bei steinalten Fliegern noch wirtschaftlich darstellbar.

Falls es noch nicht offensichtlich ist: ich habe keine tiefere Ahnung von der Materie.

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Sitze ausbauen reicht für diesen Zweck allemal. Dazu evtl noch 2 oder 3 Trennnetze, falls die Mühle nicht voll ist, damit verrutschen ausgeschlossen werden kann. Sollten schwerere Pakete dabei sein, kann man die im unteren Frachtraum verstauen.

Ich glaube, daß das LBA zusätzlich vorschreibt, daß der Raum in Sektoren eingeteilt und markiert werden muss. Zusätzlich muss CoG ermittelt und auch markiert werden. Das alles sind aber peanuts was die Kosten anbelangt

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Ihr glaubt doch im Leben nicht, dass es in einem Land wie Deutschland legitmiert wird, Fracht auf Sitzplätzen zu transpotieren. Da gibts bestimmt bürokratische Hürden, die wir uns nicht mal vorstellen können.

So weit ich weiß gibt es das nur  in den unendlichen Weiten der Schneewelten von Canada.

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vor 24 Minuten schrieb God:

Ihr glaubt doch im Leben nicht, dass es in einem Land wie Deutschland legitmiert wird, Fracht auf Sitzplätzen zu transpotieren. Da gibts bestimmt bürokratische Hürden, die wir uns nicht mal vorstellen können.

So weit ich weiß gibt es das nur  in den unendlichen Weiten der Schneewelten von Canada.

 

Machte nicht genau das AB jede Nacht zwischen HAJ und MUC bzw. STR? Also Fracht auf Sitzplätzen zu transportieren. 

bearbeitet von DE757

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vor 7 Minuten schrieb TobiBER:

Jep, und macht EW heute auch. :)

X3 auf HAJ-MUC vv auch wieder. LH hat das früher mit dem A306 auch gemacht.

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Bei Hansens war Anfang der Neunziger auch die B737 QC im Einsatz.(War in HAJ oder BRE).

Da wurden die Sitze für die Nachtpost rausgenommen und morgens wieder eingebaut.

 

lh737-330qc.jpg

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vor 20 Stunden schrieb no-hoper:

@Hubi206.Du schreibst über einen VW Multivan nehme ich an.

Mit Fliegerei haben Deine Vorstellungen jedenfalls keine Gemeinsamkeiten.

Was auch immer der Quatsch mit dem VW Multivan soll, so wie ich beschrieben, habe ich selbst einen Flieger für Stückgutfracht umbauen lassen und die LBA Zulassung dafür bekommen

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vor 20 Stunden schrieb God:

Ihr glaubt doch im Leben nicht, dass es in einem Land wie Deutschland legitmiert wird, Fracht auf Sitzplätzen zu transpotieren. Da gibts bestimmt bürokratische Hürden, die wir uns nicht mal vorstellen können.

So weit ich weiß gibt es das nur  in den unendlichen Weiten der Schneewelten von Canada.

Wurde jahrelang mit Postsäcken (im Nachtluftpostnetz) so gemacht ...

Da gab´s dann im Übrigen nur Schutzüberzüge über die Sitze drüber wenn ich mich recht entsinne.

War wohl vor der "QC-Periode", bzw. wenn nicht ausreichend QC-Maschinen verfügbar waren.

Edit: Sorry, hab gerade erst das Foto von Touchdown99 gesehen - bestätigt also meine Aussage bezüglich der Schutzhüllen für die Sitze ...

bearbeitet von MHG

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vor 20 Stunden schrieb God:

Ihr glaubt doch im Leben nicht, dass es in einem Land wie Deutschland legitmiert wird, Fracht auf Sitzplätzen zu transpotieren. Da gibts bestimmt bürokratische Hürden, die wir uns nicht mal vorstellen können.

So weit ich weiß gibt es das nur  in den unendlichen Weiten der Schneewelten von Canada.

Wo ist das Problem? Wird bei der Nachtpost ind Deutschland jeden Tag (oder jede Nacht) so gemacht:

So siehts dann in einer X3 737 aus:

imag1221mnu1x.jpg

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Bin eigentlich eher überrascht, daß es die Nachtverbindungen noch gibt.

Ich dachte, das wäre schon vor ein paar Jahren eingestellt worden, oder bezog sich die Einstellung nur auf Luftpost  Flüge und es werden aktuell für andere Unternehmen Sendungen geflogen ?

bearbeitet von MHG

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vor 4 Minuten schrieb MHG:

Bin eigentlich eher überrascht, daß es die Nachtverbindungen noch gibt.

Ich dachte, das wäre schon vor ein paar Jahren eingestellt worden, oder bezog sich die Einstellung nur auf Luftpost  Flüge und es werden aktuell von anderen Unternehmen Sendungen geflogen ?

Luftpost wurde zwischenzeitlich in Deutschland mal eingestellt, weil man bei der Post der Meinung war, dass man die 95% Zustellquote auch ohne diese halten könne. Man wurde aber eines besseren belehrt, und hat dann nach kurzer Zeit die Flüge wieder aufgenommen. Und ja, die Flüge sind nur für die deutsche Post. Von anderen Unternehmen ist da nichts mit an Bord.

bearbeitet von EDDS

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vor 1 Minute schrieb EDDS:

Luftpost wurde zwischenzeitlich in Deutschland mal eingestellt, weil man bei der Post der Meinung war, dass man die 95% Zustellquote auch ohne diese halten könne. Man wurde aber eines besseren belehrt, und hat dann nach kurzer Zeit die Flüge wieder aufgenommen. Und ja, die Flüge sind nur für die deutsche Post. Von anderen Unternehmen ist da nichts mit an Bord.

Da lag ich ja nicht ganz falsch ...

Hab auch nicht erwartet, daß da gleichzeitig Sendungen von verschiedenen Post-Logistikern in einer Maschine transportiert werden.

Hätte auch sein können, daß ein anderer Anbieter seine Postsendungen per Luft transportiert. Gibt ja nicht nur die Deutsche Post in dem Segment.

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Könnte es sein, dass die Zeitfracht da etwas größere Ambitionen hegt? Vielleicht möchte man mittelfristig in einer der Lücken stoßen, die AB hinterlassen hat. Sprich: Flüge mit kleineren Flugzeugen, die sich für einen großen Konzern nicht auskömmlich darstellen lassen, für einen kleinen Anbieter aber durchaus attraktiv sind? Wäre ja auch möglich, falls die LH die Q400 wieder loswerden will.
Ich denke da z.B. an Verbindungen aus SCN (-TXL) oder FKB (-TXL, -MUC o.ä), FDH oder Airports im Osten wie DRS, ERF etc. 

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Ich habe immer noch den Eindruck, dass man sich bei Zeitfracht nicht so wirklich bewußt war, in welches Marktsegment man sich da gerade begeben hat. In einigen Interviews ist zu lesen, dass man "Beifracht" auf den WDL Flügen transportieren will, oder in anderen, dass die Frachtkapazität einer BAe "ideal" sei (für was auch immer). 

Klar, wenn man eigene Linien auf Basis der WDL aufbauen möchte (meiner Meinung nach wirtschaftlicher Selbstmord), kann man die natürlich gut über Leisure Cargo vermarkten. Das würde aber auch die komplette Umstrukturierung des Ladens bedeuten

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vor 6 Stunden schrieb AN-12:

Ich habe immer noch den Eindruck, dass man sich bei Zeitfracht nicht so wirklich bewußt war, in welches Marktsegment man sich da gerade begeben hat. In einigen Interviews ist zu lesen, dass man "Beifracht" auf den WDL Flügen transportieren will, oder in anderen, dass die Frachtkapazität einer BAe "ideal" sei (für was auch immer). 

Klar, wenn man eigene Linien auf Basis der WDL aufbauen möchte (meiner Meinung nach wirtschaftlicher Selbstmord), kann man die natürlich gut über Leisure Cargo vermarkten. Das würde aber auch die komplette Umstrukturierung des Ladens bedeuten

Also das Konzept regelmäßige Beifracht funktioniert ja nur bei einem planmäßig verkehrendem Flugbetrieb. Das ist natürlich bei WDL nicht gegeben, da man ja den ACMI-Sektor bedient. Allerdings hat WDL auch Cargo-Erfahrung (Fokker 27). Ich denke, dass man sich zunächst einmal ein eigenes AOC gesichert hat und vorerst WDL weiterhin im aktuellen Segment operieren lassen wird und zunächst weiterhin sein Expressnetz plant und man erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt von den weiteren Planungen erfahren wird.

Vielleicht hat man ja auch einen potentiellen Partner in der Hand für den man operieren möchte, dann wäre es nicht ganz ein wirtschaftlicher Selbstmord. Ich glaube aber auch, dass die in dem Laden wissen, was die machen. Und ich denke, da kommt noch etwas.

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Am 19.11.2017 um 11:41 schrieb Hubi206:

Was auch immer der Quatsch mit dem VW Multivan soll, so wie ich beschrieben, habe ich selbst einen Flieger für Stückgutfracht umbauen lassen und die LBA Zulassung dafür bekommen

Erzähl doch bitte mal welches Flugzeug Du mit welchen Umbauten zum Frachter gemacht hast.

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vor 10 Stunden schrieb no-hoper:

Erzähl doch bitte mal welches Flugzeug Du mit welchen Umbauten zum Frachter gemacht hast.

Es war nicht 1 sondern 2 Flugzeuge.

1. Metroliner III, 2. Shorts 330.

Den Umbau haben Techniker gemacht. Als Verantwortlicher habe ich das mit dem LBA besprochen und war bei der Abnahme dabei. Die Metro wurde tagsüber im Liniendienst geflogen und abends wurden die Sitze ausgebaut und die Maschine für Stückgutfracht genutzt. Später gab es für die Metro 23 Plastikschalen die in die Maschine geschoben werden konnten, damit durch die Fracht das Interieur nicht beschädigt wurde.

bearbeitet von Hubi206

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