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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Die Lufthansa hat ihr Wording dann auch mal angepasst… da wurde der Druck doch etwas groß. 

 

Wir bitten all unsere Gäste für diese unzumutbare Situation ausdrücklich um Entschuldigung. (...) Lufthansa hat noch am Freitag mit den betroffenen Passagieren Kontakt aufgenommen. Die Gäste erhalten entsprechende Entschädigungszahlungen.

 

https://m.bild.de/regional/muenchen/600-passagiere-gefangen-flughafen-muenchen-gibt-fehler-zu-699c495abf293b0308820f7b

Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb XWB:

Die Lufthansa hat ihr Wording dann auch mal angepasst… da wurde der Druck doch etwas groß. 

 

Wir bitten all unsere Gäste für diese unzumutbare Situation ausdrücklich um Entschuldigung. (...) Lufthansa hat noch am Freitag mit den betroffenen Passagieren Kontakt aufgenommen. Die Gäste erhalten entsprechende Entschädigungszahlungen.

 

https://m.bild.de/regional/muenchen/600-passagiere-gefangen-flughafen-muenchen-gibt-fehler-zu-699c495abf293b0308820f7b


Verwandte von mir waren vor einigen Jahren mal mit kleinem Kind für 6h in einer Small Planet Maschine in Frankfurt gefangen. Die haben sich für die „Unannehmlichkeiten“ mit Rechtsschutz und gutem Anwalt die 2,5-fache EU261 Entschädigung erstritten. Sollten die betroffenen Passagiere hier ebenfalls anstreben.

Geschrieben (bearbeitet)
Zitat

Nun wollen die Behörden prüfen, ob sich aus dem Vorfall strafrechtliche Konsequenzen ergeben. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord bestätigte auf SPIEGEL-Anfrage, dass derzeit ein Bericht mit einer Zusammenfassung der Ereignisse für die Staatsanwaltschaft erstellt werde.

 

 

https://www.spiegel.de/panorama/muenchen-zwangsuebernachtung-von-flugzeugpassagieren-wird-fall-fuer-staatsanwaltschaft-a-3930da67-b7d6-4e50-80da-bf10a55997b5

Bearbeitet von klotzi
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb klotzi:

Ich tue mich immer schwer mit der Keule Strafrecht und mir fehlt die Vorstellungskraft das hier eine Straftat vorliegt. Denken nach Schema X ist (glücklicherweise) keine Straftat. Deutlich größer dürften die Chancen sein dem Terminalbertreiber und der Fluggesellschaft hier eine Ordnungswidrigkeit nachzuweisen. Die verantwortlichen Führungskräfte kann man auf dem Weg auch zur Verantwortung ziehen. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Ich tue mich immer schwer mit der Keule Strafrecht und mir fehlt die Vorstellungskraft das hier eine Straftat vorliegt. Denken nach Schema X ist (glücklicherweise) keine Straftat. Deutlich größer dürften die Chancen sein dem Terminalbertreiber und der Fluggesellschaft hier eine Ordnungswidrigkeit nachzuweisen. Die verantwortlichen Führungskräfte kann man auf dem Weg auch zur Verantwortung ziehen. 

Du denkst an §108, Abs. (2) LuftVZO?

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb klotzi:


Der Klassiker, eigentlich alles richtig gemacht (aus sich der Prozesse, Verantwortlichkeiten,etc) und trotzdem erstmal den Hut auf. 
Auch wenn sich da letztens nichts tut.

 

Was dieser Vorfall einfach zeigt ist die hier oft angesprochene Ohnmacht der Organe. Es gibt für jeden erdenklichen Fall Notprotokolle und schnelle Reaktionsanforderungen. Und kommt der Tag X, scheitert es schon an der schlichten Kommunikationskette.

Selbst wenn man nicht akut helfen konnte, warum auch immer, kann man den Betroffenen zumindest das Gefühl geben, irgendetwas wird getan. 
Und wenn es ein symbolisches Carepaket aus Pizza ist, welches per Seiltechnik die 4 Höhenmeter überwindet und etwas Trost spendet.

 

Jeder kennt sicher die Situation im Leben, wo man 1x echte Hilfe braucht und man im „wir kümmern uns und melden uns noch heute“ versackt.

Geschrieben
Am 16.2.2026 um 16:10 schrieb Emanuel Franceso:

Ab dem 15. April 2026 können in den B789 mit Allegris 25 der 28 Business Class Sitze genutzt werden.

https://newsroom.lufthansagroup.com/allegris-business-class-sitze-in-der-boeing-787-9-ab-sofort-buchbar/#

Das Ganze wird vorgezogen: Die 25 Plätze können bereits ab 29. März 2026 genutzt werden.

https://newsroom.lufthansagroup.com/allegris-business-class-sitze-in-der-boeing-787-9-ab-sofort-fuer-fluege-ab-29-maerz-buchbar/#

Geschrieben

Restrospektiv klingt die Gänsemarsch Nummer einleuchtend.

 

Aber lass auf dem Weg mal eine 80-jährige Oma ausrutschen und sich das Bein brechen.

 

Dann wird nicht nur der Flughafen, Lufthansa und die BRD vor dem Internationalen Strafgerichtshof angezeigt, der zuständige Pilot / Vorfeldmitarbeiter wird dann noch als der Omaschlächter von München durchs Dorf getrieben.

Geschrieben

Jetzt haben sich ca. 100 Flughafenchefs zu Wort gemeldet, alle tapen noch im Dunklen. Außerdem ist der Weg von einer Außenposition zum Terminal 2, der SAT war ja geschlossen eventuell doch etwas weiter als wenige Hundert Meter. Aber in gewisser Weise haut jeder mal drauf, ist leider auch an der Tagesordnung bei uns in Deutschland. Deshalb sind wir aktuell genau dort, wo wir jetzt stehen!

Lieber den Vorgang wie im Oktober 24 ruhig und gelassen abarbeiten intern als über die Presse, nur so werden auch Verbesserungen wie bei der Siko erzielt.

Geschrieben

Wie es auch schon vorher geschrieben oder angedeutet würde, ist die entstandene Situation ein Ergebnis von einer vorgelagerten Entwicklung. Wir kann es denn sein, dass ein paar Stunden Schneefall im Winter so ein Drehkreuz überfordert? Ich persönlich kann mich gut an einen Tag im März 2001 in Toronto erinnern, ich kam abends an, es hat geschneit und morgens um sechs noch immer, aber der Flug ging, wir auch andere (mit ein bisschen Delay) raus und gut war es. Warum ist das heute nicht mehr möglich oder war das in Deutschland noch nie möglich? Bei jeder Wetterkapriole erstarren alle vor Angst, oh im Winter Schnee, im Frühling Regen oder Wind, im Sommer heiß, im Herbst stürmisch...alle müssen davor gewarnt werden, dass es kalt, warm, windig, glatt, sonnig usw. wird und es wird beim ersten Anschein von Nebel die Nebelschlussleuchte angemacht. Was ist denn los mit den Menschen? Gibt es da keine Eigenverantwortung mehr? Zurück nach MUC: das die Türen nicht einfach geöffnet wurden, kann man ja verstehen, aber das am Flughafen niemand in der Lage war eine sinnvolle, pragmatische Lösung zu finden, das ist doch wirklich unfassbar....da haben augenscheinlich auch alle nur in ihrem Unternehmen oder Behörde  einen Grund gefunden, warum das nicht geht, aber keiner hat den Versuch einer Zusammenarbeit gewagt. 

Geschrieben

Die Achillesferse ist das gehlen eines übergeordneten Entscheiders, der abseits der Alltagsrichtlinien agieren kann.

 

Nicht jede Sondersituation kann vorab in ein Szenario projeziert werden.

 

Wenn alle Teiöbereiche auf Mikrobene "das Richtige" getan haben aber es trotzdem in die Hose ging, das stimmt das grosse Ganze nicht.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb oldblueeyes:

Die Achillesferse ist das gehlen eines übergeordneten Entscheiders, der abseits der Alltagsrichtlinien agieren kann.

 

Nicht jede Sondersituation kann vorab in ein Szenario projeziert werden.

 

Wenn alle Teiöbereiche auf Mikrobene "das Richtige" getan haben aber es trotzdem in die Hose ging, das stimmt das grosse Ganze nicht.

Sehe ich in der Tat ähnlich. Aber das Ganze ist die Folge das für alles und überall irgendwo aus Kostengründen Töchter und weitere Töchter entstehen und niemand ähnlich wie bei der Lufthansa dann noch den rechten Überblick hat. Alles irgendwie künstlich geschaffen aber nicht für die Praxis.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 31 Minuten schrieb Fluginfo:

Jetzt haben sich ca. 100 Flughafenchefs zu Wort gemeldet, alle tapen noch im Dunklen.

Vor allem der Flughafen scheint sich ja (immer) noch im völligen „Blindflug“ zu befinden. Nach mittlerweile fast sechs (!!) Tagen kein einziges Statement aus der Managementebene, außer einer sehr kryptisch und allgemein verfassten Pressemitteilung, in der u.a. von „Defiziten bei der Kommunikation“ die Rede ist. Aha, heißt was genau?
 

Nach dem Schnee-Chaos folgt jetzt offensichtlich das Abtauchen in die kollektive Verantwortungslosigkeit. Mit einer zeitnahen, offensiven und faktenbasierten Erstkommunikation hätte man so manchem, von den MUC-Fans beklagten Shitstorm rechtzeitig begegnen können. Nach sechs Tagen ist dieser Zug nunmehr abgefahren. 

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb jetstream:

Vor allem der Flughafen scheint sich ja (immer) noch im völligen „Blindflug“ zu befinden. Nach mittlerweile fast sechs (!!) Tagen kein einziges Statement aus der Managementebene, außer einer sehr kryptisch und allgemein verfassten Pressemitteilung, in der u.a. von „Defiziten bei der Kommunikation“ die Rede ist. Aha, heißt was genau?
 

Nach dem Schnee-Chaos folgt jetzt offensichtlich das Abtauchen in die kollektive Verantwortungslosigkeit. Mit einer zeitnahen, offensiven und faktenbasierten Erstkommunikation hätte man so manchem, von den MUC-Fans beklagten Shitstorm rechtzeitig begegnen können. Nach sechs Tagen ist dieser Zug nunmehr abgefahren. 

Dafür gibt es Gremien und die müssen erst zusammenkommen, zudem sind neben Airport auch DFS und Airlines beteiligt. Also ein Abstimmungsprozess, der dauert halt mal ein paar Tage bei der Ausgangslage.

Wo ist dein Problem mit dem Sachverhalt? Du hast nunmehr mehr als zwanzig mal hier und anderer Orts dich zu Wort gemeldet.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 32 Minuten schrieb Fluginfo:

Dafür gibt es Gremien und die müssen erst zusammenkommen, zudem sind neben Airport auch DFS und Airlines beteiligt. Also ein Abstimmungsprozess, der dauert halt mal ein paar Tage bei der Ausgangslage.

Wo ist dein Problem mit dem Sachverhalt? Du hast nunmehr mehr als zwanzig mal hier und anderer Orts dich zu Wort gemeldet.

1. Traurig genug, dass es offenbar nunmehr bald eine Woche dauert, bis die Gremien zusammenkommen um eine (ERST-)Analyse (ich spreche nicht von einer abschließenden Bewertung) der Ereignisse zu erarbeiten und kommunikativ abzustimmen. Noch schlimmer allerdings, dass dies darüberhinaus als völlig normal hingestellt wird… 

2. Ob ich die Thematik hier zwanzig oder dreißig Mal erwähne, tut doch rein gar nichts zur Sache. Fakt ist, dass die „Stille“ der GF mittlerweile auch international für Stirnrunzeln sorgt und weiter massiv das Image des Flughafens beschädigt. 
3. Wüsste ich nicht, seit wann du hier bestimmst, wer, wo, wieviele Beiträge zu welchem Thema beitragen darf. 

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben

Ich würde das Thema "Übernachten am MUC" mal so zusammenfassen: die Tatsache an sich ist schon schwer nachvollziehbar, die Kommunikation danach unterbietet die Abläufe an dem Abend/der Nacht nochmal deutlich. Das ist kein Provinzflughafen, sondern ein "Premium-Hub" und da muss es dann wenigstens im Nachgang zügig klare Aussagen geben, dass man die Problematik begriffen hat und mit den Systempartnern umgehend die betroffenen Passagiere kontaktiert und Unterstützung anbietet. Sowas in der Form habe ich bislang nur von Lufthansa gehört, der Flughafen schweigt bislang (falls ich es nicht überlesen habe). Der souveräne Umgang mit einem Problem, hilft schon sehr, auch in einer schwierigen Situation die Reputation nicht (zu sehr) leiden zu lassen - theoretisch.

Geschrieben

Sehe ich auch so. Alles Mögliche kann passieren und auch mal falsch laufen. Jeder macht mal Fehler. Jetzt wäre es gut zu erklären, was sie besser machen wollen. Das Schweigen hierzu ist das Merkwürdige.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Nosig:

Die "Gremien" können sich doch jederzeit und sofort zusammentelefonieren oder per Teams konferieren?

 

Jederzeit nicht. Der Feierabend ist heilig und wenn man keine Ahnung hat wie man etwas löst gründet man eine Komission.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 33 Minuten schrieb Nosig:

Das Schweigen hierzu ist das Merkwürdige.

Merkwürdig? Als maximal unprofessionell würde ich es bezeichnen. In meiner früheren Rolle als operativer Geschäftsführer am größten ägyptischen Flughafen hätte man mir die „Hammelbeine langgezogen“, wenn ich nach sechs Tagen so rein gar nichts Substanzielles zu einem derart medial aufgegriffenen Vorfall hätte beitragen können. 

vor 12 Minuten schrieb oldblueeyes:

Feierabend ist heilig

Und das Wochenende erst recht!!

Bearbeitet von jetstream

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