jetstream Geschrieben Montag um 14:03 Melden Geschrieben Montag um 14:03 vor 3 Minuten schrieb moddin: Aber die Tür am Ende der Brücke ins Gebäude, die wird vom Gate Agent bedient. Ah ok. Auch das wird in FRA anders gehandelt. 1
Beliebter Beitrag Flugvorbereitung Geschrieben Montag um 14:10 Beliebter Beitrag Melden Geschrieben Montag um 14:10 (bearbeitet) vor 48 Minuten schrieb jetstream: Wow, doch schon. Am dritten (!!) Tag nach den Vorfällen um 14:00 Uhr. Was bitte sind denn die „Defizite bei der Kommunikation“ gewesen? Erstmal muss untereinander kommuniziert werden, wie man die Fehler bestmöglich verkauft. Und wir alle wissen, dass bei "dem Operator" natürlich niemals etwas falsch entschieden wird. Und beim Flughafen selbstverständlich auch nicht, nachdem bereits die Wettervorhersage (TAF) um 1100 UTC Schneefall für 10 Stunden (!) vorhergesagt hat. Zitat TAF EDDM 191100Z 1912/2018 06006KT 9999 SCT015 BECMG 1913/1915 4000 -SN BKN010 TEMPO 1915/2001 1200 SN BKN004 TEMPO 2001/2007 BKN007 BECMG 2007/2009 VRB03KT 7000 BECMG 2010/2012 25005KT SCT012= Unabhängig davon, dass es nur in der TEMPO-Gruppe gemeldet wurde, konnte man auf WINDY und in den gängigen Wetterradar-Vorhersagen klar sehen, wie ausgeprägt der Schneefall ist und werden wird. Dazu eine Chronologie der Auszüge aus der METAR vom Flughafen München vom 19. Februar: Zitat METAR EDDM 191320Z AUTO 06004KT 030V090 2000 SN BR SCT005 BKN015 01/M00 Q1002 TEMPO 1200 BKN006 METAR EDDM 191520Z AUTO 03001KT 0800 0750 R08L/1100U R08R/1400N SN FG BKN003 00/00 Q1003 METAR EDDM 191750Z AUTO 04002KT 2200 SN BR SCT002 BKN006 00/00 Q1005 TEMPO 1400 BKN004 METAR EDDM 191920Z AUTO 05002KT 2300 SN BR BKN003 00/00 Q1006 TEMPO 1400 METAR COR EDDM 192120Z AUTO VRB02KT 2300 SN BR OVC003 00/M00 Q1007 TEMPO 1400 METAR EDDM 192320Z AUTO VRB02KT 2200 SN BR BKN003 00/M00 Q1009 Die Temperatur lag beständig am Gefrierpunkt, der Spread ist Null und es hat sich bis in die Nacht nichts getan. Gut, Lufthansa hätte es mit ihrem Millionengrab "tomorrow.io" besser wissen können, aber lassen wir das. Leute, es ändert sich eh nichts. Wir sind in der Endstufe unseres Wirtschaftssystems. Im Management arbeiten nur noch B-Mitarbeiter, und die stellen C-Mitarbeiter ein die Ihnen nicht gefährlich werden können. Im Dienstleistungssektor ist alles ausgebeutet und ausgeschlachtet. Es hat auch keiner mehr Bock. Denkt ihr, wir haben als Mitarbeiter jemals mehr als - wenn überhaupt - "well done" bekommen? Gute Tarifverträge? Sicherheit? Gute Software? Hört irgendwer auf uns? Das einzige, an das ich mich aus den letzten Jahren erinnere ist der Satz: "Für eine Weihnachtsfeier ist kein Geld da". Und was soll denn das Ergebnis sein? Die Schlüssel nehmen und den Bus fahren und dafür nachträglich disziplinarisch geahndet werden? Führerschein-Entzug und damit dann nicht mehr zur Arbeit kommen zu können? Um Gottes Willen - wofür denn? Es dankt einem doch ohnehin niemand. Mir ist das auch alles Scheißegal. Tatsächlich muss ich dem lieben @moddin hier gleichzeitig Recht und Unrecht geben. Alles richtig was er gesagt hat, gleichzeitig wurde trotzdem alles falsch gemacht. Man kann Menschen nicht einfach irgendwo wegen Inkompetenz und Betriebszeiten in Zwangslage einsperren. Das ganze war vorherzusehen und man hatte genug Zeit a) Personal notfallmäßig aus dem Umland heranzukarren oder b) alle arbeitsrechtlichen Vorschriften für Jobs wie Busfahrer im Einverständnis aufzuheben. Dann bekommt der Kollege dafür am nächsten Tag halt komplett frei. Aber in einer Welt ohne Dank, Sinn und Perspektive würde ich b) heute auch nicht mehr zustimmen. Nachtrag: Falls es nicht ganz durchkommt. Auf der Arbeitsebene kann man wahrscheinlich niemandem Vorwürfe machen. Der Fisch stinkt vom Kopf. Deutschland 2026. Bearbeitet Montag um 14:13 von Flugvorbereitung Nachtrag 24
XWB Geschrieben Montag um 14:26 Melden Geschrieben Montag um 14:26 Die Lufthansa hat ihr Wording dann auch mal angepasst… da wurde der Druck doch etwas groß. Wir bitten all unsere Gäste für diese unzumutbare Situation ausdrücklich um Entschuldigung. (...) Lufthansa hat noch am Freitag mit den betroffenen Passagieren Kontakt aufgenommen. Die Gäste erhalten entsprechende Entschädigungszahlungen. https://m.bild.de/regional/muenchen/600-passagiere-gefangen-flughafen-muenchen-gibt-fehler-zu-699c495abf293b0308820f7b
AeroSpott Geschrieben Montag um 15:04 Melden Geschrieben Montag um 15:04 vor 34 Minuten schrieb XWB: Die Lufthansa hat ihr Wording dann auch mal angepasst… da wurde der Druck doch etwas groß. Wir bitten all unsere Gäste für diese unzumutbare Situation ausdrücklich um Entschuldigung. (...) Lufthansa hat noch am Freitag mit den betroffenen Passagieren Kontakt aufgenommen. Die Gäste erhalten entsprechende Entschädigungszahlungen. https://m.bild.de/regional/muenchen/600-passagiere-gefangen-flughafen-muenchen-gibt-fehler-zu-699c495abf293b0308820f7b Verwandte von mir waren vor einigen Jahren mal mit kleinem Kind für 6h in einer Small Planet Maschine in Frankfurt gefangen. Die haben sich für die „Unannehmlichkeiten“ mit Rechtsschutz und gutem Anwalt die 2,5-fache EU261 Entschädigung erstritten. Sollten die betroffenen Passagiere hier ebenfalls anstreben. 1
klotzi Geschrieben Montag um 16:25 Melden Geschrieben Montag um 16:25 (bearbeitet) Zitat Nun wollen die Behörden prüfen, ob sich aus dem Vorfall strafrechtliche Konsequenzen ergeben. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord bestätigte auf SPIEGEL-Anfrage, dass derzeit ein Bericht mit einer Zusammenfassung der Ereignisse für die Staatsanwaltschaft erstellt werde. https://www.spiegel.de/panorama/muenchen-zwangsuebernachtung-von-flugzeugpassagieren-wird-fall-fuer-staatsanwaltschaft-a-3930da67-b7d6-4e50-80da-bf10a55997b5 Bearbeitet Montag um 16:25 von klotzi 2
AeroSpott Geschrieben Montag um 16:34 Melden Geschrieben Montag um 16:34 vor 8 Minuten schrieb klotzi: https://www.spiegel.de/panorama/muenchen-zwangsuebernachtung-von-flugzeugpassagieren-wird-fall-fuer-staatsanwaltschaft-a-3930da67-b7d6-4e50-80da-bf10a55997b5 Den Boni der Geschäftsführung an die betroffenen Passagiere ausbezahlen. 9
OliverWendellHolmesJr Geschrieben Montag um 17:38 Melden Geschrieben Montag um 17:38 vor einer Stunde schrieb klotzi: https://www.spiegel.de/panorama/muenchen-zwangsuebernachtung-von-flugzeugpassagieren-wird-fall-fuer-staatsanwaltschaft-a-3930da67-b7d6-4e50-80da-bf10a55997b5 Ich tue mich immer schwer mit der Keule Strafrecht und mir fehlt die Vorstellungskraft das hier eine Straftat vorliegt. Denken nach Schema X ist (glücklicherweise) keine Straftat. Deutlich größer dürften die Chancen sein dem Terminalbertreiber und der Fluggesellschaft hier eine Ordnungswidrigkeit nachzuweisen. Die verantwortlichen Führungskräfte kann man auf dem Weg auch zur Verantwortung ziehen. 5
HAJ-09L Geschrieben Montag um 18:54 Melden Geschrieben Montag um 18:54 vor einer Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr: Ich tue mich immer schwer mit der Keule Strafrecht und mir fehlt die Vorstellungskraft das hier eine Straftat vorliegt. Denken nach Schema X ist (glücklicherweise) keine Straftat. Deutlich größer dürften die Chancen sein dem Terminalbertreiber und der Fluggesellschaft hier eine Ordnungswidrigkeit nachzuweisen. Die verantwortlichen Führungskräfte kann man auf dem Weg auch zur Verantwortung ziehen. Du denkst an §108, Abs. (2) LuftVZO? 1
wartungsfee Geschrieben Montag um 19:23 Melden Geschrieben Montag um 19:23 vor 2 Stunden schrieb klotzi: https://www.spiegel.de/panorama/muenchen-zwangsuebernachtung-von-flugzeugpassagieren-wird-fall-fuer-staatsanwaltschaft-a-3930da67-b7d6-4e50-80da-bf10a55997b5 Der Klassiker, eigentlich alles richtig gemacht (aus sich der Prozesse, Verantwortlichkeiten,etc) und trotzdem erstmal den Hut auf. Auch wenn sich da letztens nichts tut. Was dieser Vorfall einfach zeigt ist die hier oft angesprochene Ohnmacht der Organe. Es gibt für jeden erdenklichen Fall Notprotokolle und schnelle Reaktionsanforderungen. Und kommt der Tag X, scheitert es schon an der schlichten Kommunikationskette. Selbst wenn man nicht akut helfen konnte, warum auch immer, kann man den Betroffenen zumindest das Gefühl geben, irgendetwas wird getan. Und wenn es ein symbolisches Carepaket aus Pizza ist, welches per Seiltechnik die 4 Höhenmeter überwindet und etwas Trost spendet. Jeder kennt sicher die Situation im Leben, wo man 1x echte Hilfe braucht und man im „wir kümmern uns und melden uns noch heute“ versackt. 6
Emanuel Franceso Geschrieben Dienstag um 13:50 Melden Geschrieben Dienstag um 13:50 Am 16.2.2026 um 16:10 schrieb Emanuel Franceso: Ab dem 15. April 2026 können in den B789 mit Allegris 25 der 28 Business Class Sitze genutzt werden. https://newsroom.lufthansagroup.com/allegris-business-class-sitze-in-der-boeing-787-9-ab-sofort-buchbar/# Das Ganze wird vorgezogen: Die 25 Plätze können bereits ab 29. März 2026 genutzt werden. https://newsroom.lufthansagroup.com/allegris-business-class-sitze-in-der-boeing-787-9-ab-sofort-fuer-fluege-ab-29-maerz-buchbar/# 3
Beliebter Beitrag Lucky Luke Geschrieben Dienstag um 20:51 Beliebter Beitrag Melden Geschrieben Dienstag um 20:51 Es ist ja nicht mal so, dass die Passagiere physisch in den Flugzeugen eingeschlossen waren. Es standen Treppen dran. Es hat wirklich bloß an Busfahrern gefehlt, um sie ins Terminal zu bringen. Oder an Cojones, zu sagen "Gut, heute ist eine so außergewöhnliche Lage, das rechtfertigt, mal auf die üblichen betriebs- und versicherungstechnischen Regeln zu scheißen und die Leute zu Fuß über den Apron zu bringen". Warum keiner mehr bereit ist, diesen Schritt zu gehen, hat @Flugvorbereitung schon sehr gut geschildert. Können wir uns noch mit Selbstachtung in die Augen schauen, wenn 400 Meter flacher Asphalt ein unüberwindbares Hindernis darstellen? Mir kann keiner erzählen, dass es organisatorisch und sicherheitstechnisch ein völlig undarstellbares Szenario gewesen wäre, nach der Erkenntnis, dass kaum mehr Busfahrer da sind, und wegen des Nachtflugverbots der Flugbetrieb am Hafen sowieso eingestellt wurde, die Leute im Gänselauf über den Apron marschieren zu lassen. Wenn man vorher noch mal ein Räumfahrzeug drüber schickt, müssten sie nicht mal durch den Tiefschnee waten. Wenn man sichergehen will, dass keiner abhanden kommt, begleitet man die Gruppen halt mit einem Verkehrsleiter, einem Bundespolizisten oder einem Feuerwehrmann. Aber diese Entscheidung will keiner treffen. Niemand will Verantwortung für den unwahrscheinlichen Fall übernehmen, dass etwas schief geht. Dann lieber Dienst nach Vorschrift und es geht völlig absehbar schief - aber dann war es immerhin nicht der persönliche Fehler. Ich verstehe natürlich immer für den einzelnen diese Cover My Ass Attitüde. Niemand setzt gerne seine Karriere und seine Straffreiheit aufs Spiel. Aber es kann nicht sein, dass wir an 400 Meter flachem Asphalt scheitern, weil Betriebs- und Versicherungsregeln das so sagen. Willkommen in Absurdistan. Habe fertig. 22
Tuco Geschrieben Gestern um 06:46 Melden Geschrieben Gestern um 06:46 Restrospektiv klingt die Gänsemarsch Nummer einleuchtend. Aber lass auf dem Weg mal eine 80-jährige Oma ausrutschen und sich das Bein brechen. Dann wird nicht nur der Flughafen, Lufthansa und die BRD vor dem Internationalen Strafgerichtshof angezeigt, der zuständige Pilot / Vorfeldmitarbeiter wird dann noch als der Omaschlächter von München durchs Dorf getrieben. 1
Fluginfo Geschrieben Gestern um 06:56 Melden Geschrieben Gestern um 06:56 Jetzt haben sich ca. 100 Flughafenchefs zu Wort gemeldet, alle tapen noch im Dunklen. Außerdem ist der Weg von einer Außenposition zum Terminal 2, der SAT war ja geschlossen eventuell doch etwas weiter als wenige Hundert Meter. Aber in gewisser Weise haut jeder mal drauf, ist leider auch an der Tagesordnung bei uns in Deutschland. Deshalb sind wir aktuell genau dort, wo wir jetzt stehen! Lieber den Vorgang wie im Oktober 24 ruhig und gelassen abarbeiten intern als über die Presse, nur so werden auch Verbesserungen wie bei der Siko erzielt. 1
D-AIGR Geschrieben Gestern um 07:00 Melden Geschrieben Gestern um 07:00 Wie es auch schon vorher geschrieben oder angedeutet würde, ist die entstandene Situation ein Ergebnis von einer vorgelagerten Entwicklung. Wir kann es denn sein, dass ein paar Stunden Schneefall im Winter so ein Drehkreuz überfordert? Ich persönlich kann mich gut an einen Tag im März 2001 in Toronto erinnern, ich kam abends an, es hat geschneit und morgens um sechs noch immer, aber der Flug ging, wir auch andere (mit ein bisschen Delay) raus und gut war es. Warum ist das heute nicht mehr möglich oder war das in Deutschland noch nie möglich? Bei jeder Wetterkapriole erstarren alle vor Angst, oh im Winter Schnee, im Frühling Regen oder Wind, im Sommer heiß, im Herbst stürmisch...alle müssen davor gewarnt werden, dass es kalt, warm, windig, glatt, sonnig usw. wird und es wird beim ersten Anschein von Nebel die Nebelschlussleuchte angemacht. Was ist denn los mit den Menschen? Gibt es da keine Eigenverantwortung mehr? Zurück nach MUC: das die Türen nicht einfach geöffnet wurden, kann man ja verstehen, aber das am Flughafen niemand in der Lage war eine sinnvolle, pragmatische Lösung zu finden, das ist doch wirklich unfassbar....da haben augenscheinlich auch alle nur in ihrem Unternehmen oder Behörde einen Grund gefunden, warum das nicht geht, aber keiner hat den Versuch einer Zusammenarbeit gewagt. 4
oldblueeyes Geschrieben Gestern um 07:06 Melden Geschrieben Gestern um 07:06 Die Achillesferse ist das gehlen eines übergeordneten Entscheiders, der abseits der Alltagsrichtlinien agieren kann. Nicht jede Sondersituation kann vorab in ein Szenario projeziert werden. Wenn alle Teiöbereiche auf Mikrobene "das Richtige" getan haben aber es trotzdem in die Hose ging, das stimmt das grosse Ganze nicht.
Fluginfo Geschrieben Gestern um 07:13 Melden Geschrieben Gestern um 07:13 vor 5 Minuten schrieb oldblueeyes: Die Achillesferse ist das gehlen eines übergeordneten Entscheiders, der abseits der Alltagsrichtlinien agieren kann. Nicht jede Sondersituation kann vorab in ein Szenario projeziert werden. Wenn alle Teiöbereiche auf Mikrobene "das Richtige" getan haben aber es trotzdem in die Hose ging, das stimmt das grosse Ganze nicht. Sehe ich in der Tat ähnlich. Aber das Ganze ist die Folge das für alles und überall irgendwo aus Kostengründen Töchter und weitere Töchter entstehen und niemand ähnlich wie bei der Lufthansa dann noch den rechten Überblick hat. Alles irgendwie künstlich geschaffen aber nicht für die Praxis.
jetstream Geschrieben Gestern um 07:19 Melden Geschrieben Gestern um 07:19 (bearbeitet) vor 31 Minuten schrieb Fluginfo: Jetzt haben sich ca. 100 Flughafenchefs zu Wort gemeldet, alle tapen noch im Dunklen. Vor allem der Flughafen scheint sich ja (immer) noch im völligen „Blindflug“ zu befinden. Nach mittlerweile fast sechs (!!) Tagen kein einziges Statement aus der Managementebene, außer einer sehr kryptisch und allgemein verfassten Pressemitteilung, in der u.a. von „Defiziten bei der Kommunikation“ die Rede ist. Aha, heißt was genau? Nach dem Schnee-Chaos folgt jetzt offensichtlich das Abtauchen in die kollektive Verantwortungslosigkeit. Mit einer zeitnahen, offensiven und faktenbasierten Erstkommunikation hätte man so manchem, von den MUC-Fans beklagten Shitstorm rechtzeitig begegnen können. Nach sechs Tagen ist dieser Zug nunmehr abgefahren. Bearbeitet Gestern um 07:29 von jetstream 3
Nosig Geschrieben Gestern um 08:06 Melden Geschrieben Gestern um 08:06 Sitzt man künftig bei Verspätungen immer über Nacht im Flugzeug, weil die anderen alle Feierabend machen wollten? 2
Fluginfo Geschrieben Gestern um 09:20 Melden Geschrieben Gestern um 09:20 vor 1 Stunde schrieb jetstream: Vor allem der Flughafen scheint sich ja (immer) noch im völligen „Blindflug“ zu befinden. Nach mittlerweile fast sechs (!!) Tagen kein einziges Statement aus der Managementebene, außer einer sehr kryptisch und allgemein verfassten Pressemitteilung, in der u.a. von „Defiziten bei der Kommunikation“ die Rede ist. Aha, heißt was genau? Nach dem Schnee-Chaos folgt jetzt offensichtlich das Abtauchen in die kollektive Verantwortungslosigkeit. Mit einer zeitnahen, offensiven und faktenbasierten Erstkommunikation hätte man so manchem, von den MUC-Fans beklagten Shitstorm rechtzeitig begegnen können. Nach sechs Tagen ist dieser Zug nunmehr abgefahren. Dafür gibt es Gremien und die müssen erst zusammenkommen, zudem sind neben Airport auch DFS und Airlines beteiligt. Also ein Abstimmungsprozess, der dauert halt mal ein paar Tage bei der Ausgangslage. Wo ist dein Problem mit dem Sachverhalt? Du hast nunmehr mehr als zwanzig mal hier und anderer Orts dich zu Wort gemeldet. 2
jetstream Geschrieben Gestern um 09:31 Melden Geschrieben Gestern um 09:31 (bearbeitet) vor 32 Minuten schrieb Fluginfo: Dafür gibt es Gremien und die müssen erst zusammenkommen, zudem sind neben Airport auch DFS und Airlines beteiligt. Also ein Abstimmungsprozess, der dauert halt mal ein paar Tage bei der Ausgangslage. Wo ist dein Problem mit dem Sachverhalt? Du hast nunmehr mehr als zwanzig mal hier und anderer Orts dich zu Wort gemeldet. 1. Traurig genug, dass es offenbar nunmehr bald eine Woche dauert, bis die Gremien zusammenkommen um eine (ERST-)Analyse (ich spreche nicht von einer abschließenden Bewertung) der Ereignisse zu erarbeiten und kommunikativ abzustimmen. Noch schlimmer allerdings, dass dies darüberhinaus als völlig normal hingestellt wird… 2. Ob ich die Thematik hier zwanzig oder dreißig Mal erwähne, tut doch rein gar nichts zur Sache. Fakt ist, dass die „Stille“ der GF mittlerweile auch international für Stirnrunzeln sorgt und weiter massiv das Image des Flughafens beschädigt. 3. Wüsste ich nicht, seit wann du hier bestimmst, wer, wo, wieviele Beiträge zu welchem Thema beitragen darf. Bearbeitet Gestern um 09:52 von jetstream 1
Nosig Geschrieben Gestern um 09:41 Melden Geschrieben Gestern um 09:41 Die "Gremien" können sich doch jederzeit und sofort zusammentelefonieren oder per Teams konferieren? 6
D-AIGR Geschrieben Gestern um 10:27 Melden Geschrieben Gestern um 10:27 Ich würde das Thema "Übernachten am MUC" mal so zusammenfassen: die Tatsache an sich ist schon schwer nachvollziehbar, die Kommunikation danach unterbietet die Abläufe an dem Abend/der Nacht nochmal deutlich. Das ist kein Provinzflughafen, sondern ein "Premium-Hub" und da muss es dann wenigstens im Nachgang zügig klare Aussagen geben, dass man die Problematik begriffen hat und mit den Systempartnern umgehend die betroffenen Passagiere kontaktiert und Unterstützung anbietet. Sowas in der Form habe ich bislang nur von Lufthansa gehört, der Flughafen schweigt bislang (falls ich es nicht überlesen habe). Der souveräne Umgang mit einem Problem, hilft schon sehr, auch in einer schwierigen Situation die Reputation nicht (zu sehr) leiden zu lassen - theoretisch. 3
Nosig Geschrieben Gestern um 10:54 Melden Geschrieben Gestern um 10:54 Sehe ich auch so. Alles Mögliche kann passieren und auch mal falsch laufen. Jeder macht mal Fehler. Jetzt wäre es gut zu erklären, was sie besser machen wollen. Das Schweigen hierzu ist das Merkwürdige. 1
oldblueeyes Geschrieben Gestern um 11:14 Melden Geschrieben Gestern um 11:14 vor 1 Stunde schrieb Nosig: Die "Gremien" können sich doch jederzeit und sofort zusammentelefonieren oder per Teams konferieren? Jederzeit nicht. Der Feierabend ist heilig und wenn man keine Ahnung hat wie man etwas löst gründet man eine Komission.
jetstream Geschrieben Gestern um 11:25 Melden Geschrieben Gestern um 11:25 (bearbeitet) vor 33 Minuten schrieb Nosig: Das Schweigen hierzu ist das Merkwürdige. Merkwürdig? Als maximal unprofessionell würde ich es bezeichnen. In meiner früheren Rolle als operativer Geschäftsführer am größten ägyptischen Flughafen hätte man mir die „Hammelbeine langgezogen“, wenn ich nach sechs Tagen so rein gar nichts Substanzielles zu einem derart medial aufgegriffenen Vorfall hätte beitragen können. vor 12 Minuten schrieb oldblueeyes: Feierabend ist heilig Und das Wochenende erst recht!! Bearbeitet Gestern um 11:28 von jetstream
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