Zum Inhalt springen
airliners.de

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Selbst wenn LH für den So23 so richtig aufdrehen wollen würde und die vor-Corona Kapazitäten in den Markt stellen würde, so würde das ins Chaos führen. Jeder der gestern Nachmittag in FRA die Security erlebt oder besser erleiden musste, der konnte ganz klar sehen, dass die Zitrone momentan mehr als ausgequetscht ist.

Und was nützt es, ein zu ambitioniertes Flugprogramm in den Verkauf zu stellen, wenn die Systempartner nicht hinterher kommen. 

Es ist doch nicht die "böse" Lufthansa, die die Kapazitäten nicht hochfahren möchte. Nach diesem Sommer ist doch eher die Frage: Wie viel können die Flughäfen leisten. und das land-auf, land-ab, selbst in Berlin, wo gut 9% der Erwerbstätigen ohne Beschäftigung sind.
 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb BU662:

Selbst wenn LH für den So23 so richtig aufdrehen wollen würde und die vor-Corona Kapazitäten in den Markt stellen würde, so würde das ins Chaos führen. Jeder der gestern Nachmittag in FRA die Security erlebt oder besser erleiden musste, der konnte ganz klar sehen, dass die Zitrone momentan mehr als ausgequetscht ist.

Und was nützt es, ein zu ambitioniertes Flugprogramm in den Verkauf zu stellen, wenn die Systempartner nicht hinterher kommen. 

Es ist doch nicht die "böse" Lufthansa, die die Kapazitäten nicht hochfahren möchte. Nach diesem Sommer ist doch eher die Frage: Wie viel können die Flughäfen leisten. und das land-auf, land-ab, selbst in Berlin, wo gut 9% der Erwerbstätigen ohne Beschäftigung sind.
 

 

 

So! Die HUBs, ganz besonders FRA. performen miserabel mit kaum Besserung in Sicht.

Irregularity costs dieses Jahr liegen bei über 500 Mio. Euro. 

Klar, dass man Druck aus dem System nimmt.

 

vor 13 Stunden schrieb YankeeZulu1:

LH hat es ungleich schwerer als viele häufig genannte andere Airlines, weil einhundertundetliche TV/BV etc manche Entscheidung verhindern, Gewerkschaften dito, das Dt. Arbeitsrecht ebenso, und - don´t forget - neben den Eigentümern (aus meiner Sicht) viel zu viele externe Berater die Entscheidungen beeinflussen.

 

An den TV/BV hat sich nichts geändert. Wenn LHA das Niveau 2019 fliegen möchte steht doch keine Gewerkschaft im Weg! Warum auch, Flugprogramm = Arbeitsplätze. 

 

Beim pilot recruitment startet man jetzt richtig durch, es gibt derzeit 50% Nachlass auf den DLR Test!

Fairerweise muss man allerdings sagen, dass das recruitment beim Bodenpersonal wirklich deutlich hochgefahren wird. 

 

 

Bearbeitet von elmofo
Geschrieben

Hallo zusammen,

 

weiss jemand, warum die Lufthansa an diesem Wochenende so viele Flüge in FRA und MUC gestrichen hat? Ist das Wetter da immer noch so schlecht? 
 

Danke und viele Grüße 

 

T.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Dürfte eine Kombination aus Wetter, Personalmangel und hohem Krankenstand bei LH und den Flughäfen sein.

Man möchte fast glauben, der Lufthansa kommt das Wetter gerade gelegen. :o

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb d-cdlh:

Hallo zusammen,

 

weiss jemand, warum die Lufthansa an diesem Wochenende so viele Flüge in FRA und MUC gestrichen hat? Ist das Wetter da immer noch so schlecht? 
 

Danke und viele Grüße 

 

T.

In MUC war es tatsächlich das Wetter. Schneefall und gefrierender Regen. Mein zu fliegendes Flugzeug hatte am Donnerstag in MUC 2cm Klareisschicht nach 6 Stunden Standzeit. Keine Chance zu enteisen. Da hilft nur Sonne.

 

In FRA ist es seit Wochen hauptsächlich der Bodenverkehrsdienst der Fraport. Die sind teilweise nur zur Hälfte besetzt. Notorischer Mangel plus Krankheit. Das Problem sind wohl die ganzen Sondergerätefahrer. Und bei Winter Ops kommt das Räumpersonal auch vom BVD. Danke Fraport.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Mahag:

In FRA ist es seit Wochen hauptsächlich der Bodenverkehrsdienst der Fraport. Die sind teilweise nur zur Hälfte besetzt. Notorischer Mangel plus Krankheit. Das Problem sind wohl die ganzen Sondergerätefahrer. Und bei Winter Ops kommt das Räumpersonal auch vom BVD. Danke Fraport.

Die Menge an Personal ist spätestens seit dem Herbst nicht mehr das Hauptproblem bei den Bodenverkehrsdiensten. Es sind seit Anfang des Jahres mittlerweile über 1’400 Mitarbeiter neu rekrutiert und in „einfachen Tätigkeiten“ grundausgebildet worden. Dies wohlgemerkt, unter größten personellen und administrativen Anstrengungen und angesichts der Tatsache, dass sowohl der lokale als auch der überregionale Arbeitsmarkt weitestgehend ausgetrocknet ist, man sich mithin zunehmend im Ausland „bedienen“ muss(te). Der sich im Rahmen von Auslandsrekrutierungen unvermeidlich anschließende Prozess einer Überprüfung von Arbeits-und Aufenthaltsnachweisen sowie die Erfordernis einer zeitintensiven Durchführung eines Background-Checks durch die Sicherheitsbehörden beschleunigt solche Anstellungsverfahren nicht unbedingt. Worin ich zustimme, ist daher die immer noch nicht vollumfänglich abgeschlossene fachliche (Grund-/Weiter-) Qualifizierung (z. B. hinsichtlich der Bedienung der diversen Abfertigungsgeräten). In der Tat, hier hinkt man dem Bedarf sicherlich noch ziemlich hinterher. Allerdings haben die Trainings in Kenntnis dieses Mangels seit Wochen bereits die allerhöchste Priorität im Unternehmen. Diese Schulungen müssen jedoch - gerade auch bei den widrigen Wetterlagen der letzten Tage - leider immer wieder unterbrochen oder ganz abgesagt werden, weil man dann nämlich jeden Mann/jede Frau "auf der Platte" braucht. Damit schiebt man andererseits aber das Problem natürlich immer weiter vor sich her. Hinzu kommt ein aktuell außergewöhnlich hoher Krankenstand, der sich tw. massiv durch alle operativ tätigen Bereiche (neben den Abfertungsdiensten auch bei der Personen- und Handgepäckkontrolle) zieht. Etwas, was man zwar in Betracht ziehen und einkalkulieren muss, aber sich angesichts des Umfangs und der Intensität der aktuellen Krankheitswelle eben nicht immer vollends - und vor allem auch so kurzfristig - abfedern bzw. kompensieren lässt. Man ist daher bereits in der Vergangenheit gut damit gefahren, sich mit allen in der Abfertigung eingebundenen Prozesspartnern rechtzeitig intern abzustimmen um letzten Endes den Gesamtbetrieb zu stabilisieren (s. Sommerspitze). Hierzu gehört im Zweifelsfall auch das Herausnehmen einzelner Verbindungen oder ein de-peaking von Flugplänen, bei denen zumindest die meisten Zielorte fast genauso zügig (mit alternativen Verkehrsmitteln) erreicht werden können. Wenig hilfreich - und Gott sei Dank die Ausnahme - ist es indes, das berühmte „Schwarze Peter-Spiel“ zu spielen… Nach meiner Kenntnis sind die dargestellten Probleme nicht nur in Frankfurt zu beobachten, sondern an vielen Airports im In- und Ausland, inkl. dem *****Star Hub München.

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben

Ein kleines Beispiel vom Mittwoch den 07.12., ist mir und anderen passiert.

Ankunft am Check in Schalter T1/C bei der Condor.

Für Drop off am Schalter, 6 Paare vor uns, von 6:40 bis 7:40 gebraucht. Nur 3 Schalter für eco + Kombischalter geöffnet(4x 767) die abgefertigt werden mussten.

Danach Richtung Halle B zur Siko.

5 Minuten stopp dazwischen zum Geldwechseln.

Das Fastdrama beginnt.

2 Spuren,  nach1 Std. Dritte Spur geöffnet.

Dazu noch Umsteiger zB aus Italien die nochmal durch die Siko mussten da Gepäck nicht durchgecheckt.

Ankunft am Gate 9:30 h passend zum bording, Abflug 9:50 h (planmäßig)

Keine Zeit für Kaffee,Shop, duty Free oder so.

Wer will da gerne noch fliegen, wenn er am besten schon einen halben Tag vorher am Airport sein muss um in die Maschiene zu kommen?

 

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb YankeeZulu1:

Es ist auch mir bekannt, daß sich an den TV/BV im Pronzio nichts geändert hat, leider auch nicht am Vorgehen der Gewerkschaften, die Vieles im Keim ersticken.

 

Vieles also....Na dann! Sei doch so nett und gebe mir bitte ein Beispiel.

Sommer 2022, die Reise-Restriktionen werden gelockert, ramp up steht an.......nun dein Beispiel bei dem Gewerkschaften "vieles im Keim erstickt" haben!

Hier treffen wirklich zwei Welten aufeinander! Vorbehalt vs. Realität. 

Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb d-cdlh:

weiss jemand, warum die Lufthansa an diesem Wochenende so viele Flüge in FRA und MUC gestrichen hat? Ist das Wetter da immer noch so schlecht?

Immerhin sind die letzten Tage Starts in FRA bis Mitternacht genehmigt worden - wäre ja auch widersinnig gewesen, die fertig enteisten Flieger um 23:01 Uhr zurück auf Position rollen zu lassen.

Geschrieben

Ab Januar 2023 gibt Lufthansa CityLine die ersten Embraer E190 Strecken/Flüge an Air Dolomiti ab:

Frankfurt - Kattowitz 11/7 ab 22.1.23, 14/7 ab 1.2.23

Frankfurt - Luxemburg 5/7 ab 22.1.23, 7/7 ab 6.2.23

Frankfurt - Dresden 6/7 ab 30.1.23, 7/7 ab 24.2.23

Frankfurt - Triest 11/7 ab 30.1.23, 12/7 ab 9.2.23, 13/7 ab 17.2.23

Frankfurt - Breslau 4/7 ab 1.2.23, 7/7 ab 18.2.23

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb oldblueeyes:

Gibt es schon konkretere Gerüchte bezgl Ersatz der alternden 319?

Während der Pandemie hieß es, man ist mit Embraer in Gesprächen. Und A220-Optionen hat man ja auch noch. 

Geschrieben (bearbeitet)

Ich würde behaupten/tippen man verschiebt die Kapazität/Strecken von 28x CRJ bei CLH grob zu 26x EMB (ggf E2) bei EN, die 26x EMB bei EN mit 30x A220 bei CLH und die 319 bei CLH und DLH mit 32N bei DLH.

 

Jeweils eine kleine Vergrößerung, nur AOC/Strecken Verschiebungen. 

 

Dazu nutzt man die 220 Optionen für CLH und gibt EN und OS EMB E2 Jets, damit Airbus kein Kurzstrecken-Monopol erhält.

 

 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)

Sollten die Artikel aus Italien stimmen, ist EN bald Geschichte.

Air Dolomiti und ITA werden wohl nicht ewig parallel zueinander existieren.

Wirtschaftlich dürfte ITA eine ganz andere Nummer sein als alles, was Lufthansa bis jetzt übernommen hat (LX, OS, SN), daher wird man die lukrativen LH Zubringer bestimmt ITA zuspielen, um die Bilanz irgendwie aufzubessern.

Bearbeitet von muc-ro-szg
Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb muc-ro-szg:

Sollten die Artikel aus Italien stimmen, ist EN bald Geschichte.

Air Dolomiti und ITA werden wohl nicht ewig parallel zueinander existieren.

Wirtschaftlich dürfte ITA eine ganz andere Nummer sein als alles, was Lufthansa bis jetzt übernommen hat (LX, OS, SN), daher wird man die lukrativen LH Zubringer bestimmt ITA zuspielen, um die Bilanz irgendwie aufzubessern.

Die Italienische Eigeneinschätzung ist das eine, die Faktenlage sieht anders aus.

 

Auf der Kurzstrecke ist ITA so gross wie Austrian, wenn man die A223+A319/vs E195 und die jeweiligen A320 Teilflotten vergleicht.

Auf der Langstrecke sind es derzeit 14 Langstreckenflugzeuge, das ist ein bisschen mehr als Eurowings Discover.

 

Natürlich gibt es viele grosse Pläne, aber in welche Annahme sie getroffen wurden ist eine andere Sache.

Und auch vor der Krise war Alitalia international gesehen eher klein, verglichen auch mit Swiss.

 

Und im früheren Konzept wollte man Altitalia Express mit Dolomiti fusionieren.

 

Abwarten - ich gehe jede Wette ein das die "Wachstumspläne" eher Ersatz für die bestehende Flotte sind. Es ist ja eh alles geleast.

 

 

 

 

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb oldblueeyes:

Auf der Kurzstrecke ist ITA so gross wie Austrian, wenn man die A223+A319/vs E195 und die jeweiligen A320 Teilflotten vergleicht.

Wobei ITY verhältnismäßig mehr Domestic-Flüge anbietet mit ihrer Kurzstreckenflotte als intl. Verbindungen (klar - gibt auch deutlich mehr Flughäfen und Regionen dort zu bedienen)

Geschrieben
vor 42 Minuten schrieb derflo95:

Wobei ITY verhältnismäßig mehr Domestic-Flüge anbietet mit ihrer Kurzstreckenflotte als intl. Verbindungen (klar - gibt auch deutlich mehr Flughäfen und Regionen dort zu bedienen)


…dort, gerade Domestic allerdings auch ein Fass ohne Boden ist … und Ryanair, Wizz, EasyJet, Volotea etc. der ITA aktuell die Yields so einfach abnehmen, wie einem Baby den Schnuller. Auch ein Grund, warum der Laden so unendlich defizitär ist.

Geschrieben

Natürlich. Und da stellt sich die Frage wie dies zukünftig gehandhabt werden sollte.

- sollte die LH bei ITA federführend werden, so wird man die wirtschaftlichen Kennzahlen so gut wie möglich im italienischen Umfeld steuern - derzeit hat ITA keine Aktiva und verdient kein Geld -> ob alle Pläne eine neue Flotte ausschliesslich geleast zu haben aufgehen, bleibt fraglich wenn der Staat aus dem "wünsch dir was" aussteigt

- auf der anderen Seite bieten die Verträge Möglichkeiten Kompromisse zu schliessen - zB all 350 in FCO dafür weniger Langstrecke insgesamt oder andere Töchter im Konzern auszustatten - zB 339 für OS

- ob die Routen die keinen FCO Zubringer aus LIN bedienen unter ITA bleiben wird auch eine spannende Diskussion

 

Ich wage zu bezweifeln das EN verschwinden wird, weil man in MUC einen Europahub betreibt und auch zukünftig niemand von Verona nach Göteborg via FCO als erste Flugoption an Geschäftstage haben wird. Das Zubringer neu verteilt werden ist klar und das im Regionaljetbereich auch Optimierungsoptionen sind steht auch ausser Frage.

 

 

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...