Guest Jörgi

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG

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vor 6 Stunden schrieb Mahag:

Es handelt sich um Kredite und nicht um Geschenke.

 

Das ist schlicht falsch. Ein sehr wesentlicher Teil sind keine Kredite.

 

vor 6 Stunden schrieb Mahag:

Die Zinsen sind teils so hoch das der Steuerzahler nur eins kann: Gewinnen.

 

Genau, und weil das so ein bombensicheres, lukratives Geschäft ist, standen die Investoren Schlange und es brauchte den Staat nicht.

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vor 1 Stunde schrieb d@ni!3l:

Das wird viel zu selten öffentlich gesagt. Gefühlt hört man überall nur "Ausland= Risiko", "Heim=Sicher", komplett ohne Unterscheidung auf Fallzahlen,Abstände ...


Das ist zum Teil so kurios, das einige Firmen die Regel haben : Urlaub im Ausland = 5 Tage Quarantäne .

 

Da gibt es welche die waren nicht in Risikogebieten sondern in „Vorbildsländer“ wie Dänemark oder Polen, die jetzt Zuhause sitzen, während der Urlaub in Bayern als relativ stark betroffenes Bundesland nicht „sanktioniert „ wird.

 

Grenzen beginnen im Kopf, nicht am Grenzstein.....sagt man so schön.

Edited by wartungsfee

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vor 23 Minuten schrieb d@ni!3l:

Meinst du mit sehr wesentlich die 0,2 von 9 Mrd Kapitalerhöhung oder die verzinste, stille Einlage?

 

Eine stille Einlage ist kein Kredit.

 

Die Fake News vom bombensicheren, hochlukrativen Geschäft spinnen hier ja einige mit erheblicher Vehemenz - es bleibt trotzdem kompletter Unsinn. Schon, weil es den Staat dann gar nicht gebraucht hätte und sich die LH am ja bekanntlich alles regelnden Markt ganz billig und ohne nervige Auflagen hätte bedienen können.

Edited by foobar
tippfehler

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Das ist korrekt. Dennoch ist es hoch verzinst und sollte schnell zurück gezahlt werden, da es jedes Jahr teurer wird. Ist also im Endeffekt sehr Kredit-ähnlich...

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vor 3 Stunden schrieb foobar:

 

Das ist schlicht falsch. Ein sehr wesentlicher Teil sind keine Kredite.

 

 

Genau, und weil das so ein bombensicheres, lukratives Geschäft ist, standen die Investoren Schlange und es brauchte den Staat nicht.

Was ein Nonsens.

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vor 19 Minuten schrieb Mahag:

Was ein Nonsens.

Wieso, der Kapitalmarkt war für Fluggesellschaften und Unternehmen der Branche nicht ausgetrocknet. Solange die Unternehmen Bilanzen mit Fleisch an den Knochen haben.

 

vor 3 Stunden schrieb d@ni!3l:

Dennoch ist es hoch verzinst und sollte schnell zurück gezahlt werden,

Meine Erwartung ist das es nicht funktionieren wird wenn man den Konzern jetzt mit dem Ziel saniert, die staatlichen Beteiligungen schnellstmöglich abzubauen. Ich würde eher erwarten, dass die staatlichen Beteiligungen, die jetzt noch keine Aktien sind in absehbarer Zeit in Aktien umgewandelt werden. 

Im pessimistischen Fall, dass Corona auch noch weit ins Jahr 2021 für irreguläre und/oder schwer planbare Konstellationen führt reichen die Mittel nicht. Im optimistischen Fall, dass im Jahr 2021 wieder ein regulärer/planbarer Reiseverkehr möglich ist besteht das Risiko dass die Kombination aus billigem Geld und verfügbaren Flugzeugen samt Besatzungen zu Preiskriegen führt. 

 

Was auch belustigende heiße Luft der Lufthansa ist, ist die Aussage in Zukunft Flugzeuge nur noch zu leasen und nicht mehr zu kaufen. Wann hat Lufthansa das letzte mal Flugzeuge gekauft ohne sie danach in sale and lease back Transaktionen wieder abzustossen.

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vor 37 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Meine Erwartung ist das es nicht funktionieren wird wenn man den Konzern jetzt mit dem Ziel saniert, die staatlichen Beteiligungen schnellstmöglich abzubauen

Kommt drauf an. Ich habe das Gefühl es soll Verkäufe wie die LSG und ggf zu Teilen LHT geben mit deren Erlös dann die Einlage refinanziert/ abgelöst werden soll. Klang zumindest mal irgendwo so

 

Ob eine Wandelung in Aktien bei der EU Zustimmung bekäm bezweifel ich vorsichtig.

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vor 10 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

 

Was auch belustigende heiße Luft der Lufthansa ist, ist die Aussage in Zukunft Flugzeuge nur noch zu leasen und nicht mehr zu kaufen. Wann hat Lufthansa das letzte mal Flugzeuge gekauft ohne sie danach in sale and lease back Transaktionen wieder abzustossen.


Diese Behauptung ist auch belustigend. Im Juni 2020 besaß Lufthansa 86% der eigenen Flotte. Diese Flotten-Strategie fährt Lufthansa seit Jahrzehnten.

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23 hours ago, Haschemann said:

Da müsste man Condor unterbieten und die Kontingente erst einmal an Veranstalter verkaufen.

Ich bezweifle, dass man dies verallgemeinern kann. Persönlich würde ich LH gegenüber Condor (bei vergleichbaren Abflug-/Ankunftszeiten) immer bevorzugen und bereit sein, mehr für das Produkt LH zu zahlen. Falls die Flugzeiten bei LH besser sind (wenn ich es richtig verstanden habe, fliegt LH die neuen Destinationen morgens/mittags ab FRA an und nachmittags/abends zurück), müsste Condor für mich sogar deutlich günstiger (größer 50%) sein, um Condor zu fliegen. 

 

20 hours ago, Lucky Luke said:

Es gibt halt nun mal nur eine begrenzte Menge an Leuten, die an eine Destination wollen.

 

Viele der neuen Ziele - insbesondere die in Griechenland - sind Corona-bedingt in diesem Sommer sehr populär gewesen. ich denke, dass LH darauf spekuliert, dass die dies weiterhin der Fall sein wird, da die meisten Fernreisen wohl auf längere Zeit ausfallen werden (müssen). 

 

 

 

Edited by Sheremetyevo

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vor 7 Stunden schrieb jaydee:

Diese Behauptung ist auch belustigend. Im Juni 2020 besaß Lufthansa 86% der eigenen Flotte. Diese Flotten-Strategie fährt Lufthansa seit Jahrzehnten.

Es gibt halt einen unterschied zwischen Besitz, wirtschaftlichem und rechtlichen Eigentum. So ist der hervorgehobene Teil erstmal nur nachplappern von Unternehmens-PR. Sie ist nicht falsch im Sinne von Unwahr, aber eben falsch im Sinne von Unvollständig.

 

So besitzt Lufthansa 86 % der Flotte wirtschaftlich, aber eben nicht rechtlich. Und kann damit den Teil, den sie nicht rechtlich besitzt als Sicherheit verwenden. Daher Vater Staat.

 

 

vor 17 Stunden schrieb d@ni!3l:

Ob eine Wandelung in Aktien bei der EU Zustimmung bekäm bezweifel ich vorsichtig.

Grundsätzlich richtig, aber was wäre die Alternative? Insolvenz?

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vor 16 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

So besitzt Lufthansa 86 % der Flotte wirtschaftlich, aber eben nicht rechtlich. Und kann damit den Teil, den sie nicht rechtlich besitzt als Sicherheit verwenden. Daher Vater Staat.

Wobei es glaube ich verschiedene Konstrukte gibt. Ich glaube bei diesen japanischen Konstrukten, die du mal beschrieben hast, ist echt ein Verkauf dabei. In solchen Fällen hingegen dürfte die LH Passage zwar nicht der Besitzer sein, der Eigentum ist dennoch im Konzern. Ggf kommt man so auf die 86%. Man kann ja auch Flugzeuge an sich selbst verleasen.

 

vor 16 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Grundsätzlich richtig, aber was wäre die Alternative? Insolvenz

Ich denke  eher, das die stille Einlage im Zweifel länger bleibt. Es ist ja eben kein Kredit mit Rückzahlung zum Zeitpunkt x, sondern eher so konstruiert, dass dieser "zunehmend unangenehm" wird.

 

PS: Es ging ja auch darum, dass die LH den Staat als Geldgeber brauchte weil der Kapitalmarkt nicht wollte. Ich denke das liegt (auch) daran, dass die Assets der LH in dem Moment einen geringen Marktwert hatten. Es hätte ja keiner die Flugzeuge gekauft. Ich glaube sobald diese Assets wieder etwas wert sind können diese wieder als (realistischere) Sicherheiten dienen, so dass man sich auch am Kapitalmarkt (re-)finanzieren kann.

Edited by d@ni!3l

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vor 3 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ggf kommt man so auf die 86%. Man kann ja auch Flugzeuge an sich selbst verleasen

Nein.

 

Wenn ich eine Zweckgesellschaft auf Malta gründe um dort ein Flugzeug zu parken und es an eine Betriebsgeselschaft verlease, ist es auf Konzernebene kein Leasing mehr sondern ganz normales rechtliches Eigentum.

Die Zweckgesellschaften des japanischen Leasings sind auch Lufthansa-Firmen, aber halt nur wirtschaftlich nicht rechtlich.

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Ja genau das meine ich ja. Wenn man das Flugzeug als Passage von einer Konzerntochter leased ist es zwar augenscheinlich ein Lease, könnte aber dennoch die 86% im Konzern erklären.

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naja man wundert sich schon, warum die Lufthansa 9 Mrd in Anspruch nimmt und dann letztlich doch nur auf einen Sparkurs geht - gerade kommt über SPIEGEL die Meldung, das alle A380 "pensioniert" werden - dann hätte man lieber gleich die Insolvenz hinnehmen sollten.

 

Und so langsam muß man sich wohl auch einmal damit abfinden, daß sich Reisegewohnheiten ja nicht nur im geschäftlichen, sondern auch im privaten (touristischen) Bereich verändern werden. Ich glaube z.b nicht, daß Langstreckenziele in absehbarer Zeit (5+ Jahre) wieder die Attraktivität haben werden wie bisher. Was kaum jemand bisher wirklich einsehen will, das das Nach Corona uns eine völlig veränderte Welt bescheren wird mit völlig veränderten Verhaltensweisen gerade der Konsumenten.

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vor 24 Minuten schrieb flieg wech:

naja man wundert sich schon, warum die Lufthansa 9 Mrd in Anspruch nimmt und dann letztlich doch nur auf einen Sparkurs geht - gerade kommt über SPIEGEL die Meldung, das alle A380 "pensioniert" werden - dann hätte man lieber gleich die Insolvenz hinnehmen sollten.

 

Und so langsam muß man sich wohl auch einmal damit abfinden, daß sich Reisegewohnheiten ja nicht nur im geschäftlichen, sondern auch im privaten (touristischen) Bereich verändern werden. Ich glaube z.b nicht, daß Langstreckenziele in absehbarer Zeit (5+ Jahre) wieder die Attraktivität haben werden wie bisher. Was kaum jemand bisher wirklich einsehen will, das das Nach Corona uns eine völlig veränderte Welt bescheren wird mit völlig veränderten Verhaltensweisen gerade der Konsumenten.

Zum Glück sind nicht alle Nationen und alle Airlines so pessimistisch wie wir Deutschen und Lufthansa.

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10 minutes ago, Nosig said:

Also in die Ferien werden die Leute sicher weiterhin wollen. Deshalb macht LH ja gerade Ocean auf.

die Frage ist aber, ob Südostasien oder auch die Karibik weiterhin auf der Agenda stehen werden. 

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vor 2 Stunden schrieb flieg wech:

naja man wundert sich schon, warum die Lufthansa 9 Mrd in Anspruch nimmt und dann letztlich doch nur auf einen Sparkurs geht - gerade kommt über SPIEGEL die Meldung, das alle A380 "pensioniert" werden - dann hätte man lieber gleich die Insolvenz hinnehmen sollten.

 

Und so langsam muß man sich wohl auch einmal damit abfinden, daß sich Reisegewohnheiten ja nicht nur im geschäftlichen, sondern auch im privaten (touristischen) Bereich verändern werden. Ich glaube z.b nicht, daß Langstreckenziele in absehbarer Zeit (5+ Jahre) wieder die Attraktivität haben werden wie bisher. Was kaum jemand bisher wirklich einsehen will, das das Nach Corona uns eine völlig veränderte Welt bescheren wird mit völlig veränderten Verhaltensweisen gerade der Konsumenten.

Lies bitte den Artikel im Spiegel nochmal und dann denke erst nochmal nach. Dann überlege bitte was wirklich neu ist und dann ob bereits schon was definitiv entschieden wurde.

 

Hier wird schon wieder ein Mischmasch an Hätte wenn und aber verbreitet...das es kracht.

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vor 13 Stunden schrieb flieg wech:

die Frage ist aber, ob Südostasien oder auch die Karibik weiterhin auf der Agenda stehen werden. 

 

Genau, weil in Zukunft alle in den Alpen, an der Ostsee oder bestenfalls am Mittelmeer Urlaub machen wollen.

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2 hours ago, DennyLong said:

Genau, weil in Zukunft alle in den Alpen, an der Ostsee oder bestenfalls am Mittelmeer Urlaub machen wollen.


es geht aber vielleicht nicht darum, was man will, sondern was überhaupt möglich ist.

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Sobald es geht, reisen die Leute aber wieder privat und wollen sich das nicht "nehmen" lassen. Bei Firmen sieht es anders aus. Die Vorsicht ist anders und die Fürsorgepflicht, Mitarbeiter nicht irgendwo hinzuschicken, wo die dann plötzlich blockiert sind.

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Angenommen die 380 (und 346 sowie 744) gehen echt, dann wird sich ja wahrscheinlich das Fluggerät immer auf die kleinere Röhre verschieben (Verfügbarkeit MUC / FRA mal außen vor gelassen), da ja überall die Nachfrage um ein paar Prozent sinken dürfte:

 

380 -> 74H

74H -> 779

744 / 346 -> 350

350 -> 333/ 343

333/343 -> fällt weg (also Teile der Strecken), wenn 333/343 minus ein paar Prozent nicht für deren Betrieb reicht!?

 

Also würde die 779 eher 380 Ersatz als 346/744 Ersatz wie bisher wohl geplant?!  D.h. man braucht tatsächlich neue 350 (wie die Tage im Zusammenhang mit der neuen C diskutiert), wenn man künftig nicht massiv Slots ungenutzt lassen will (man hat weniger zeitlich nahe 350 Bestellungen offen als die 13x 744 und 17(?)x 346 wenn diese gehen)

 

Könnte das dann doch eher zu 350 in FRA führen (sah bisher ja nicht so aus) und 787 in VIE + ZRH? Denn eine 350 hieße sowohl für die 343 in ZRH, als auch für die 763 und 772 in VIE Wachstum. Das bekommt man dort mit den Prämissen/ dem Ausblick nie unter!? Andererseits machen es die 343 ja auch nicht mehr ewig und da wäre der 350 auch Wachstum, so dass man in FRA/MUC ebenfalls 787 bräuchte... Haltet ihr eine Umwandlung von 779 Bestellungen in 789 für wahrscheinlich? Oder gar eine Umwandlung von künftigen 350 Bestellungen (27) in 339 um Kommunalität mit der 359 dort zu wahren (und CapEx zu senken)? Sonst wäre der 350 ja in FRA/MUC das kleinste Modell. Ob das jede Langstrecken-Destination her gibt!?

 

 

 

Edited by d@ni!3l

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Bei diesen geplanten Stilllegung, würde mich mal echt interessieren, wie hoch die Buch- und Restwerte der Flieger wären bzw. sind.

 

...NCC1701

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