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Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Der_Insider:

Ist es rechtlich möglich Flieger aus einem anderen AOC zu fliegen? 


Nein, ist nicht. 4Y fliegt mit eigenem Gerät und Personal. Als klassischer Wetlease. 

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Der_Insider:

Ist es rechtlich möglich Flieger aus einem anderen AOC zu fliegen? 

 

Nein, da jede Airline seine eigenen individuellen Flugzeugkabinenkonfigurationen haben kann, einschließlich der Unterschiede in der Sicherheits- und Notfallausrüstung bzw. SOPs. Daher müssen Crews gemäß ORO.CC.125 eine Schulung und ein OCC absolvieren, bevor sie für den Einsatz auf dem Flugzeug eines anderen Betreibers eingesetzt werden.

 

 

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb daxreb:

Ist EW billiger als LH? Also ich würde behaupten, wenn eine LH Gewinn macht und eine EW Verlust trotz höherer Produktivität und niedrigerer Gehälter seitens der Crews, dann läuft erstens bei EW ganz gewaltig was falsch und zweitens ist es dann die LH, die „billiger“ ist. Braucht es denn innerhalb der LHG überhaupt unbedingt einen Billigableger innerdeutsch, parallel zur Lufthansa? Ich bin der Meinung nein.


Ist das nicht ein bisschen Henne-Ei-Problematik? Was war zuerst da: Die Strecke oder der Verlust?

 

Macht LH Gewinn weil man den dezentralen Teil an EW verschoben, wo dieser Verluste verursacht oder macht EW verlost weil man es nicht schafft dort Gewinn zu machen wo die Mainline ihn erzielen würde? Und würde der Konzern als Ganzes besser stehen wenn man die Strecken einstellt und der Konkurrenz die Tür öffnet?
 

Schwierige Thematik.  

 

EWD wird niemals ein LCC wie Wizz, Easy oder Ryanair sein. Die Struktur dafür hat sie nicht und ich denke die soll sie auch gar nicht haben. Sie ist einfach ein Schutzschild gegen diese, ebenso wie es Vueling oder Transavia auch sind. Und wenn man sich den Marktanteil der oben gegangen in DUS, HAM, STR oder CGN ansieht, dann macht man das auch gar nicht unerfolgreich. 

Ob man das mit dem EWL AOC jetzt anders handhabt und da etwas mehr auf Angriff im Ausland geht, das ist was anderes. 

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb elmofo:

 

Nein, da jede Airline seine eigenen individuellen Flugzeugkabinenkonfigurationen haben kann, einschließlich der Unterschiede in der Sicherheits- und Notfallausrüstung bzw. SOPs. Daher müssen Crews gemäß ORO.CC.125 eine Schulung und ein OCC absolvieren, bevor sie für den Einsatz auf dem Flugzeug eines anderen Betreibers eingesetzt werden.

 

 

 

Das dachte ich mir, deswegen hat mich die Aussage oben gewundert, dass 4Y mit EWD Flugzeugen unterwegs sein soll. 

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb daxreb:

Und warum sollte LH nicht einen kleinen Teil des P2P Verkehrs der EW ab DUS übernehmen können?

Und wo zeiht man die Grenze? Welche Strecken soll denn LH fliegen und welche soll EW fliegen?

Die Umstellung der dezentralen Strecken von LH auf zunächst 4U erfolgte doch auch deshalb, weil sie bei LH verlustreich waren. Nach der Umstellung auf 4U ging es ich finanziell zunächst in die richtige Richtung. Die Verluste bei EW kamen doch erst mit der EW Langstrecke und anschließend mit der teils chaotischen Integration von Resten der Air Berlin.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb DE757:


Ist das nicht ein bisschen Henne-Ei-Problematik? Was war zuerst da: Die Strecke oder der Verlust?

 

Macht LH Gewinn weil man den dezentralen Teil an EW verschoben, wo dieser Verluste verursacht oder macht EW verlost weil man es nicht schafft dort Gewinn zu machen wo die Mainline ihn erzielen würde? Und würde der Konzern als Ganzes besser stehen wenn man die Strecken einstellt und der Konkurrenz die Tür öffnet?
 

Schwierige Thematik.  

 

EWD wird niemals ein LCC wie Wizz, Easy oder Ryanair sein. Die Struktur dafür hat sie nicht und ich denke die soll sie auch gar nicht haben. Sie ist einfach ein Schutzschild gegen diese, ebenso wie es Vueling oder Transavia auch sind. Und wenn man sich den Marktanteil der oben gegangen in DUS, HAM, STR oder CGN ansieht, dann macht man das auch gar nicht unerfolgreich. 

Ob man das mit dem EWL AOC jetzt anders handhabt und da etwas mehr auf Angriff im Ausland geht, das ist was anderes. 

Schwierige Thematik, ja, aber grundsätzlich macht eine LH ja deswegen keinen Verlust, weil sie das, was sie macht, richtig macht und nicht, weil sie falsches nicht macht. Selbst wenn eine LH die EW Strecken (und ich rede hier um Gottes Willen nicht von allen EW Strecken, von weitaus nicht allen EW Strecken) nicht 1:1 übernehmen würde, dann würde man ja das alles nicht einfach der Konkurrenz überlassen, sondern mehr über das eigene Hubsystem fliegen. Ich muss aber ehrlich sagen, wenn der Teil, den man der Konkurrenz überlässt, schlicht nur verlustreich geflogen werden kann, dann ist es in meinen Augen besser, der Konkurrenz wirklich diesen Teil zu überlassen, weil man dann immerhin nicht diesen Klotz am Bein hat, der ständig das Ergebnis nach unten zieht.

vor 2 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Und wo zeiht man die Grenze? Welche Strecken soll denn LH fliegen und welche soll EW fliegen?

Die Umstellung der dezentralen Strecken von LH auf zunächst 4U erfolgte doch auch deshalb, weil sie bei LH verlustreich waren. Nach der Umstellung auf 4U ging es ich finanziell zunächst in die richtige Richtung. Die Verluste bei EW kamen doch erst mit der EW Langstrecke und anschließend mit der teils chaotischen Integration von Resten der Air Berlin.

Aber erkläre mir warum eine 4U die Strecken geflogen ist und das mit der richtigen Richtung, während man KTV Personal im Cockpit sitzen hatte…

Die verdienen ja mehr als die heutigen Mainline Leute zum Teil verdienen. Nur weil nicht mehr Lufthansa drauf stand sondern Germanwings? Waren die Strecken bei LH wirklich verlustreich? Heute ist die Situation eine andere als zu der Zeit, als die LH da noch geflogen ist (bereits gebrachtes Beispiel: airberlin als der größte Konkurrent auf dem deutschen Markt).

 

Und ich sage nicht, man solle die einen DUS strecken als LH betreiben und andere als EW, sondern wenn überhaupt die EW einstellen und einen klaren Cut machen, wo Verluste eingeflogen werden/wurden, da wird nicht mehr geflogen. Da geht dann über die Hubs der LHG. 

Geschrieben

Dieses künstliche Auseinanderdividieren der Rentabilität einzelner Gesellschaften und Flughäfen ist doch eine monopolistische Milchmädchenrechnung.Der Lufthansa-Konzern kontrolliert den deutschsprachigen Markt nach Belieben insbesondere über seine diversen Tochtergesellschaften, ganz einfach, weil er es kann.Ob wir das Ganze Swiss,Edelweiss,Eurowings oder Discover nennen, ist völlig egal.Am Ende gewinnt die Lufthansa in Frankfurt,weil nur das sich lohnen darf.Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb AB123:

Am Ende gewinnt die Lufthansa in Frankfurt,weil nur das sich lohnen darf.

 

Wohl eher gewinnt die Lufthansa, weil dein Namensgeber sich bis zur Insolvenz überfressen hat, und der Kranich nur noch den Schlachtmeister schicken musste :) Immer dieses Gejammer, mimimi, die böse Hansa bindet meinen Heimatflughafen nicht gut genug an.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Avroliner100:

Ich weiß nicht, wie es die U2 aktuell ist - aber früher war EasyJet hierfür das perfekte Beispiel für extrem wettbewerbsfähige Produktionskosten

Und warum war EasyJet dann gefühlt immer teurer als Ryanair? 

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Koelli:

Und warum war EasyJet dann gefühlt immer teurer als Ryanair? 

Es gibt zwar eigentlich keine blöden Fragen, aber das ist eine blöde Frage. Die EasyJet kann doch teurer und trotzdem wettbewerbsfähig sein. Wer von LCC Wettbewerb redet und FR in den Mund nimmt wird ganz sicher nicht die EasyJet vergessen, einfach weil sie im Wettbewerb gut mithält und schlicht dazu gehört. Trotz höherer Ticketpreise.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb daxreb:

Es gibt zwar eigentlich keine blöden Fragen, aber das ist eine blöde Frage. Die EasyJet kann doch teurer und trotzdem wettbewerbsfähig sein. Wer von LCC Wettbewerb redet und FR in den Mund nimmt wird ganz sicher nicht die EasyJet vergessen, einfach weil sie im Wettbewerb gut mithält und schlicht dazu gehört. Trotz höherer Ticketpreise.

Wie kann Easyjet denn auf Augenhöhe mithalten, wenn sie gar nicht an so vielen Airports wie Ryanair vertreten ist? 

Beispiel Köln. Beispiel Wien, usw

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb Koelli:

Beispiel Köln. Beispiel Wien, usw

 

Ach komm hör auf.

  

vor 2 Stunden schrieb schwarzerAbt:

Was ich nicht ganz verstehe.

Manche skizzieren hier, das bei der EW die Arbeitsbedingungen so miserabel sind.

Denke jeder hat bei Beginn einen Arbeitsvertrag bekommen in dem drin steht, wieviel Std. gearbeitet werden muss, wie viele Freie Tage/ Urlaub man bekommt, incl. Gehaltshöhe / Zulagen, weit innerhalb der gesetzlichen Bestimmungen.

Warum ist man dann überhaupt ein Arbeitsverhältnis mit EW eingegagen als Pilot?

 

Das ist jetzt auch nur das in Neocon-Kreisen beliebte "Warum überhaupt Streikrecht wenn es doch Verträge gibt?" mit Extraschritten...

 

Das Argument kann man ganz unspektakulär entkräften: Sie sind den Vertrag eingegangen im Wissen, dass es ein Streikrecht gibt und dass man als Arbeitnehmer davon Gebrauch machen kann.

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb Koelli:

Wie kann Easyjet denn auf Augenhöhe mithalten, wenn sie gar nicht an so vielen Airports wie Ryanair vertreten ist? 

Beispiel Köln. Beispiel Wien, usw

Muss sie das denn? 

Geschrieben

Die Konsequenzen der GF wurden gezogen:

 

Wachstum wird um fünf Flugzeuge auf 76 insgesamt reduziert. Darüber hinaus wird die Anstellung von 200 Crewmembern wieder gestoppt. Und auch im Cockpit werden nur noch befristete Verträge ausgegeben für Piloten in Ausbildung. Und auch erstmal keine Cockpitupgrades. 

Geschrieben

Und wenn morgen weiter gestreikt wird, sind es nur noch 71 Flugzeuge? :D

 

Naja, wird man sehen, ob diese Maßnahme zur Befriedung zwischen AG und AN beiträgt. Wenn man die zur Stunde offenen Stellenausschreibungen für die Kabine von EW Deutschland betrachtet, scheint zumindest hinten weiter Personalmangel zu herrschen.

 

Also bin ich gespannt, was sich die GF einfallen lassen wird. EWL in Deutschland? Dann könnte nach zwei Jahren dort eine ähnliche Situation wie bei EWG herrschen. Die Marktanteile der Konkurrenz überlassen? Nicht unmöglich, würde aber dem bisherigen Geschäftsgebaren widersprechen. Mehr und dauerhaft Wetleases? Könnte dazu führen, dass die Gewerkschaften bei der nächsten Runde eine PPV-ähnliche Regelung zur Flottengröße unverhandelbar auf den Tisch legen. Oder irgendwann nachgeben und doch wieder in die vermeintlich zu teure EWG einstellen, weil es anders nicht geht? Ich bleibe gespannt.

Geschrieben

Irgendwie klappt das alles gar nicht mit EW. Der Konzern peitscht es durch, als Sparkonzept ggü. LH-Mainline, aber für mich sind die Flüge zu unzuverlässig und für das Gebotene auch nicht billig genug. Das ist und wird so kein Ersatz für LH.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb XWB:

Die Konsequenzen der GF wurden gezogen:

 

Wachstum wird um fünf Flugzeuge auf 76 insgesamt reduziert. Darüber hinaus wird die Anstellung von 200 Crewmembern wieder gestoppt. Und auch im Cockpit werden nur noch befristete Verträge ausgegeben für Piloten in Ausbildung. Und auch erstmal keine Cockpitupgrades. 

Das sind keine Konsequenzen. Das ist das übliche Prozedere.

Arbeitgeber lässt sich von Mitarbeiten Flugzeuge "abkaufen".

Siehe 2021 bei TUIfly. 16 Flugzeuge als Drohszenario.

22 Flugzeuge bei monetären und/oder manteltarifvertraglichen Zugeständnissen. 

Bearbeitet von EDDS
Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb daxreb:

Waren die Strecken bei LH wirklich verlustreich? Heute ist die Situation eine andere als zu der Zeit, als die LH da noch geflogen ist (bereits gebrachtes Beispiel: airberlin als der größte Konkurrent auf dem deutschen Markt).

4U/EW haben im dezentralen Europageschäft 2014 einen 80% geringeren Verlust eingefahren wie eine Lufthansa mit identisch hohen ASK 2012. In beiden Jahren gab es Air Berlin noch, und im Gegenteil durfte sich die "neue" EW danach auch mit U2 und FR in ihren Heimatbasen rumschlagen statt mit einer chronisch an der Pleite fliegenden AB. Das Ergebnis ist dann in den folgenden Jahren unter EW-Marke in den positiven Bereich geklettert, was aber dank Interkont und Sonderkosten für die AB-Übernahme niemand bemerkt hat. Lufthansa wird nicht in den dezentralen Verkehr zurückkehren, das können sich die Staatscarrier-Nostalgiker hier noch so lange einreden. Das ganz einfach, weil das Wings-Konzept jenseits von Sonderthemen Merger/Interkont/PanEU funktioniert, q.e.d.

Ich persönlich bin sicher, dass EW auch mit neuen Produktionsbedingungen klarkommt, indem einfach die nicht von den VC-Wünschen betroffenen Teile des Netzes weiter durch EWG bereedert werden und die betroffenen, aber profitablen Teile durch flexiblere Kapazitätsanbieter (i.e., EWL oder Wetlease). Was nicht darunter fällt, ist ja auch deiner Beobachtung nach unnötig und wird wegfallen, solang es keine Slots in LHR oder AMS sind.

Bearbeitet von Netzplaner
Ergänzung Folgejahre
Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb EDDS:

Das sind keine Konsequenzen. Das ist das übliche Prozedere.

Arbeitgeber lässt sich von Mitarbeiten Flugzeuge "abkaufen".

Siehe 2021 bei TUIfly. 16 Flugzeuge als Drohszenario.

22 Flugzeuge bei monetären und/oder manteltarifvertraglichen Zugeständnissen. 


Der Unterschied ist: Bei EW geht um es Verbesserungen der bestehenden Bedingungen, bei denen dann eine Grenze gezogen wurde, bis wohin man verbessert. 
Bei X3 ging es um Verschlechterungen (aus Mitarbeitersicht), des bestehenden Niveaus. 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Koelli:

Und warum war EasyJet dann gefühlt immer teurer als Ryanair? 

Nennt sich Value Pricing. 

Eine Dienstleisung / ein Produkt kann teurer sein ind trotzdem gleichzeitig preiswerter, wenn sie einen Mehrwert bietet - logischerweise nicht für jeden.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Netzplaner:

das können sich die Staatscarrier-Nostalgiker hier noch so lange einreden.

Na ich hoffe du meinst damit nicht mich, habe ich noch vor einigen Jahren geglaubt es wäre eine super Idee EW parallel zur LH in MUC fliegen zu lassen. 
 

Und bis vor wenigen Monaten hätte ich übrigens auch nie ein „Lufthansa könnte ja mit einer Base in BER/DUS zurückkommen“ in den Mund genommen.

Bearbeitet von daxreb
Geschrieben
Am 13.10.2022 um 23:05 schrieb Koelli:

Na dann ist es ja umso seltsamer, dass trotz einer Auslastung von 1000 von maximal möglichen 1200 Pax nur 29,99 verlangt wurden einen Tag vor Abflug 

ich bin mal vor Jahren mit Lauda gestrandet und habe dann am Tag darauf den Ersatzflug mit EW selbst gebucht.

Am Tag vor dem Flug 450€, einige Stunden vor dem Flug 29,99

Man möchte halt die letzten Plätze füllen

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