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airliners.de

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Geschrieben
vor 58 Minuten schrieb born4fly:

Die Frage sollte sich aber EW für die nächste Saison stellen:  Sind Wir in der Lage,auf so eine Situation zu reagieren , um HRG auch im Streikfall ersetzen zu können ?

Wird die Frage mit Nein beantwortet, dann gebt den Charter HRG an eine andere Airline ab. Condor , oder wer immer auch nächste Saison am BER eine Rolle spielt im Charter-Bereich...Man sollte ehrlich mit Veranstalter UND Kunden umgehen.

Wenn ein Unternehmen in der Größenordnung von EW sich solche Fragen in dieser Detailtiefe stellt, dann würde ich mir eher Sorgen um das allgemeine Fortbestehen ob der wachsenden Komplexität machen. Das lässt sich einfach nicht so im Detail planen. Ferner ist EW nicht die Wohlfahrt. Nur weil eventuell im Streikfall so eine Strecke nicht bedient werden kann, wird sicherlich nicht den ganzen Sommer auf Einnahmen daraus verzichtet. 

Zudem kann es, egal ob EW, DE oder oder oder zu Streiks kommen. Gerne auch bei Dritten (Flugsicherung) - das Ergebnis wäre das Gleiche. Die Kunden kommen nicht in den Urlaub. Eine 100%ige Zuverlässigkeit einzufordern hat nichts mit Ehrlichkeit zu tun, sondern ist schlicht naiv. 

Geschrieben
vor 46 Minuten schrieb oldblueeyes:

Oder es interessiert den potentiellen Kunden der von Prag aus nach Malaga fliegt wesentlich weniger als Hans Wurst der aus der Deutschen Provinz nach Malle fliegt um vor Ort teutonisches Dosenbier zu verzerren.

Na zum Glück... ich zum Beispiel fliege für meinen Teil weder von Prag aus nach Malaga, noch fliege ich weniger als Hans Wurst nach Malle, noch trinke ich irgendwelches Bier;)

Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb aib:

Wenn ein Unternehmen in der Größenordnung von EW sich solche Fragen in dieser Detailtiefe stellt, dann würde ich mir eher Sorgen um das allgemeine Fortbestehen ob der wachsenden Komplexität machen. Das lässt sich einfach nicht so im Detail planen. Ferner ist EW nicht die Wohlfahrt. Nur weil eventuell im Streikfall so eine Strecke nicht bedient werden kann, wird sicherlich nicht den ganzen Sommer auf Einnahmen daraus verzichtet. 

Zudem kann es, egal ob EW, DE oder oder oder zu Streiks kommen. Gerne auch bei Dritten (Flugsicherung) - das Ergebnis wäre das Gleiche. Die Kunden kommen nicht in den Urlaub. Eine 100%ige Zuverlässigkeit einzufordern hat nichts mit Ehrlichkeit zu tun, sondern ist schlicht naiv. 

Ich hatte immer geglaubt,EW wäre eine Konzernairline,und Probleme werden im Konzern Airlineübergreifend gelöst. 

Beisp.HRG, da hätte eine zeitnahe LH-Maschine,die am BER landet,den HRG übernehmen können, Dafür hätte man zwar den nächsten BER-MUC streichen müssen,aber,mit einem A321 auf dem nächsten BER-MUC-Flug wieder aufgefangen...

MUC-BER-HRG-BER-MUC (mit LH) wäre zwar zeitlich grenzwertig,aber nicht unmöglich gewesen.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb oldblueeyes:

Oder es interessiert den potentiellen Kunden der von Prag aus nach Malaga fliegt wesentlich weniger als Hans Wurst der aus der Deutschen Provinz nach Malle fliegt um vor Ort teutonisches Dosenbier zu verzerren.

Das wäre natürlich extrem traurig, wenn die stolze Lufthansa mit ihrer Konzerngesellschaft für das Zubringer-/ Kurz-/ Mittelstreckengeschäft soweit abgeschmiert ist, dass das die neue Zielgruppe ist… 

Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb born4fly:

Dafür hätte man zwar den nächsten BER-MUC streichen müssen,aber,mit einem A321 auf dem nächsten BER-MUC-Flug wieder aufgefangen...

 

Und zig Passagiere hätten ihren Anschlussflug in München verpasst, die Lufthansa hätte Crews nach HRG schaffen müssen und und und.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Koelli:

Oh, diesmal wartet man tatsächlich das Ende der Herbstferien ab? Macht es auch kaum besser 

 

In der nächsten Woche haben mehr Bundesländer Ferien als in dieser Woche. Die Welt besteht auch bei Eurowings nicht nur aus NRW.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb AirForceOne:

Das wäre natürlich extrem traurig, wenn die stolze Lufthansa mit ihrer Konzerngesellschaft für das Zubringer-/ Kurz-/ Mittelstreckengeschäft soweit abgeschmiert ist, dass das die neue Zielgruppe ist… 

Eurowings Malta ist keine Netzwerkairline.

Und europ. Expansion bedeutet Kunden von A nach B zu bringen auf direkte Verbindungen die nichts mit den Deutschen  Hubs haben. 

 

Angenommen Eurowings Europe öffnet eine Base in Kattowitz  und bietet Routen nach Griechenland an   - dann wären ihre Wettbewerber Enter Air, Wizz, evtl im Chartergeschäft Aegean usw.  Und die Zielgruppe ist mit diesen und ähnlichen Angebote schon immer geflogen.

 

Also  angenommen das du nicht einfach blind deinen Senf dazu gibst ohne den Kontext von Eurowings Malta gelesen zu haben, was hat dies mit dem Zubringergeschäft von Lufthansa zu tun?

Geschrieben

Und genau wie beim letzten Streik: während überall in der Presse schon darüber berichtet wird, ist auf der Homepage und in der App von Eurowings noch kein Wort darüber zu lesen und weiter alles buchbar für Mo-Mi. 

Zumindest die Info hätte man ja schon mal posten können, dass man gerade am Rumpf-Flugplan bastelt

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Leon8499:

In der nächsten Woche haben mehr Bundesländer Ferien als in dieser Woche

 

Die Bundesländer mit ausgesprochenem Eurowings Deutschland Potential sind aber kaum dabei. 

 

Zumal Frankfurt (RP) da nicht direkt betroffen ist. Wenn dann wieder jeder zweite Flug stattfindet ...

Geschrieben (bearbeitet)
vor 34 Minuten schrieb emdebo:

Frankfurt (RP)

Das soll aber nicht bedeuten, dass Frankfurt in Rheinland-Pfalz liegt, oder? ;)
 

Ist es möglich/wahrscheinlich, dass es in letzter Minute zu einer Einigung kommt?

Bearbeitet von ben7x
Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb emdebo:

Die Bundesländer mit ausgesprochenem Eurowings Deutschland Potential sind aber kaum dabei.

 

Im Norden sind es schon einmal HH, NI und SH, die von der off-gehenden HAM-Basis betroffen sein werden.

 

Noch etwas anderes: Im Moment wird zwischen EW und der VC ja nur der MTV verhandelt, der VTV fürs Gehalt wurde ja noch gar nicht angepackt. Wie ist denn da der Zeitplan? Kommt der auf den Tisch, sobald der MTV durch ist?

Geschrieben

Die Arbeitgeberseite ihrerseits rasselt jetzt auch ordentlich mit den Säbeln:

Wenn die Gewerkschaft die Pläne so durchziehe, dann gefährde sie laut Duve Arbeitsplätze – nicht nur im Cockpit. «Sie zwingt Eurowings unausweichlich in eine Schrumpfung des deutschen Flugbetriebs.» (Kai Duve, zitiert durch Aerotelegraph)

 

Mit anderen Worten: "Macht so weiter, und EWE kann sich über mehr Arbeit freuen".

 

vor 1 Stunde schrieb ben7x:

Ist es möglich/wahrscheinlich, dass es in letzter Minute zu einer Einigung kommt?

Meiner persönlichen Meinung nach? Ausgeschlossen. Dafür wäre der Schmerz für jegliche weitere Konzessionen von AG-Seite zu groß und gleichzeitig scheint die Position der AN-Seite unverrückbar. Entweder es kommt also dazu, dass die AN-Seite auf das bestehende Angebot (vielleicht auch leicht abgewandelt) zumindest eingeht, oder die AG-Seite kommt der VC entgegen mit den von Duve genannten Konsequenzen.

Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb Netzplaner:

Die Arbeitgeberseite ihrerseits rasselt jetzt auch ordentlich mit den Säbeln:

Wenn die Gewerkschaft die Pläne so durchziehe, dann gefährde sie laut Duve Arbeitsplätze – nicht nur im Cockpit. «Sie zwingt Eurowings unausweichlich in eine Schrumpfung des deutschen Flugbetriebs.» (Kai Duve, zitiert durch Aerotelegraph)

 

Mit anderen Worten: "Macht so weiter, und EWE kann sich über mehr Arbeit freuen".

 

 

Habe ich nicht das schon vor Monaten prognostiziert und wurde dafür fast in der Luft zerrissen? 

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb AeroSpott:

 

Habe ich nicht das schon vor Monaten prognostiziert und wurde dafür fast in der Luft zerrissen? 

Keine Ahnung, aber eine bewusste Reduktion der EWG zugunsten der EWE war laut meiner Kenntnis nie Bestandteil mittel- oder langfristiger Planungen. Dass dagegen die EWE das Wachstumsvehikel der Eurowings-Gruppe ist, war vor Monaten erkennbar schon genauso Fakt wie heute.

Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb Netzplaner:

Wenn die Gewerkschaft die Pläne so durchziehe, dann gefährde sie laut Duve Arbeitsplätze – nicht nur im Cockpit. «Sie zwingt Eurowings unausweichlich in eine Schrumpfung des deutschen Flugbetriebs.» (

Es ist in meinen Augen eine zulässige Position der Arbeitnehmer zu sagen, es gibt ein Mindestniveau, darunter gehe ich nicht arbeiten. 

Genauso ist es zulässig, dass die Arbeitnehmer so hohe Forderungen stellen, dass es keinen finanziellen Unterschied zwischen Lufthansa- und Eurowings-Tarifverträgen gibt.

 

Wenn dann die Konsequenz ist, dass der Arbeitgeber darauf verzichtet, die Stellen zu schaffen oder zu halten, dann bleibt die Verantwortung dafür beim Arbeitgeber. Für die Öffentlichkeit kann der Arbeitgeber natürlich versuchen, die Verantwortung auf die Arbeitnehmerseite zu schieben, wie mit solchen Aussagen geschehen. Aber aus Arbeitnehmersicht würde ich diese Kommunikation ins lächerliche ziehen.

 

Die Frage ist ja, ob es sich der Arbeitgeber leisten kann, die Stellen woanders zu schaffen. Kommt das Personal? Wenn es von EWE (beispielsweise) wieder in Deutschland stationiert ist, hat die Gewerkschaft wieder zugriff. Dann geht es von vorne los.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Es ist in meinen Augen eine zulässige Position der Arbeitnehmer zu sagen, es gibt ein Mindestniveau, darunter gehe ich nicht arbeiten. 

Genauso ist es zulässig, dass die Arbeitnehmer so hohe Forderungen stellen, dass es keinen finanziellen Unterschied zwischen Lufthansa- und Eurowings-Tarifverträgen gibt.

 

Genauso ist es von AG-Seite zulässig, Forderungen an das Personal zu stellen die innerhalb welcher auch immer zu beachtenden gesetzlichen Limits liegen. Das Ergebnis aus beiden ist Gegenstand von Verhandlungen, für die beide Seiten gleichermaßen Verantwortung tragen. Halten beide die Kompromisse des jeweils anderen für inakzeptabel, steht es ihnen frei sich auf eigene Verantwortung der Arbeitskampfmaßnahmen zu bedienen, die ihnen zur Verfügung stehen. Bei der VC ist das die Arbeitsniederlegung, bei der EW das (Nicht-)Schaffen von Arbeitsplätzen.

Bearbeitet von Netzplaner
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Netzplaner:

Die Arbeitgeberseite ihrerseits rasselt jetzt auch ordentlich mit den Säbeln:

Wenn die Gewerkschaft die Pläne so durchziehe, dann gefährde sie laut Duve Arbeitsplätze – nicht nur im Cockpit. «Sie zwingt Eurowings unausweichlich in eine Schrumpfung des deutschen Flugbetriebs.» (Kai Duve, zitiert durch Aerotelegraph)

 

Mit anderen Worten: "Macht so weiter, und EWE kann sich über mehr Arbeit freuen".

 

Dann wäre ja mal interessant zu wissen, wie sich die Forderungen der VC bei den Verhältnissen in anderen Airlines einordnen. Fordern sie bessere oder schlechtere Konditionen als bei LH? Dieselbe Frage kann sich über 4Y und CLH gestellt werden. Wenn sich die Group hier krampfhaft gegen Forderungen sperrt, die immer noch unter denen der Mainline liegen, fehlt mir dafür jegliches Verständnis, da es meines Erachtens keinen Grund gibt, die EW-Piloten schlechter zu behandeln als die von LH. Die können auch nicht mehr, außer, dass sie vor drölfzig Jahren mal einen DLR-Test bestanden haben.

 

Aber bitte, nur zu, holt EWL nach Deutschland. Dann habt ihr zwei Jahre Ruhe, und dann geht das Spiel beim nächsten Flugbetrieb los.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Netzplaner:

Was von beidem man lächerlich findet hängt von persönlichen Befindlichkeiten ab.

Grundsätzlich schon. Aber deine Netzplaner-, Vertriebs und Geschäftsentwickler-Kollegen sagen damit praktisch: Wir sind nicht in der Lage, mit den in Deutschland vorgefundenen gegebenheiten ein Geschäftsmodell zu entwickeln, mit dem man Geld verdienen kann. Dafür die Verantwortung auf die Arbeitnehmer zu schieben ist lächerlich. Oder verzichten deine Netzplaner-, Vertriebs und Geschäftsentwickler-Kollegen in Folge auf ihr Gehalt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 17 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Grundsätzlich schon. Aber deine Netzplaner-, Vertriebs und Geschäftsentwickler-Kollegen sagen damit praktisch: Wir sind nicht in der Lage, mit den in Deutschland vorgefundenen gegebenheiten ein Geschäftsmodell zu entwickeln, mit dem man Geld verdienen kann. Dafür die Verantwortung auf die Arbeitnehmer zu schieben ist lächerlich. Oder verzichten deine Netzplaner-, Vertriebs und Geschäftsentwickler-Kollegen in Folge auf ihr Gehalt.

Deine hypothetischen Kollegen sagen damit zunächst nur, dass das außerdeutsche Wachstum ungleich attraktiver wird. Es heißt ja nirgends, dass die EWD geschlossen wird. Zum Rest: Würdest du auf Gehalt verzichten damit deine ohnehin besser bezahlten Kollegen mehr Urlaub kriegen? Ich jedenfalls nicht.

Case in Point: Auch die Tarifangestellten der Servicegesellschaft Eurowings Aviation (also die Armchair Pilots) haben kürzlich eine TK gegründet und werden damit wohl demnächst in Verhandlungen zum VTV eintreten. Ich glaube nicht, dass die Forderungen Almosen ans Cockpit umfassen.

Bearbeitet von Netzplaner
Geschrieben
vor 35 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Es ist in meinen Augen eine zulässige Position der Arbeitnehmer zu sagen, es gibt ein Mindestniveau, darunter gehe ich nicht arbeiten. 

Aber es geht aktuell doch überhaupt nicht um mehr Geld, sondern um weniger Arbeitszeit. Und das, obwohl sich die aktuelle Arbeitszeit ja voll im gesetzlichen Rahmen hält! 

Also müsste ja eher das Gesetz geändert werden. 

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