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Aktuelles zum Flughafen BER

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Nachtflugverbot, noch so eine Neverending-Story am BER, jetzt mal wieder, aktuell zu den Landtagswahlen in BRB:

 

https://www.morgenpost.de/article226719129/Flughafen-BER-Betreiber-pruefen-Beschraenkung-von-Frueh-Fluegen.html

 

... und noch ein Kommentar dazu:

 

https://www.morgenpost.de/meinung/article226722743/Eingeschraenkte-Zeiten-rauben-dem-BER-Entwicklungschancen.html

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Zu den geplanten Gebührenerhöhungen im Zeitraum zwischen 22-24 eine Frage :

Gelten die dann für alle Landungen in diesem Zeitraum,oder nur für geplanten ?

Sprich,man fängt sich im Laufe des Tages unverschuldet  Verspätungen ein (beispielsweise Wetter oder Streiks irgendwo), was den Tagesumlauf der Maschine zwangsläufig in dieses Zeitfenster treibt, dann muß die  Airline dafür "bluten " ?

 

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vor 1 Stunde schrieb barti103:

Nachtflugverbot, noch so eine Neverending-Story am BER, jetzt mal wieder, aktuell zu den Landtagswahlen in BRB:

 

https://www.morgenpost.de/article226719129/Flughafen-BER-Betreiber-pruefen-Beschraenkung-von-Frueh-Fluegen.html

 

 

Das wäre dann eine Ausweitung der Nachtflugbeschränkungen mit den geringsten betrieblichen Nebenwirkungen:

  • Langstreckenflüge könnten demnach weiterhin vor 0600 Uhr landen
  • Die Zahl der regulären innerdeutschen Flüge mit Start-/ Landezeit zwischen 0500-0600 Uhr sollte eher übersichtlich sein. Vielleicht ein, zwei Frachtflüge?
  • Im Gegensatz zu einer Kürzung der Betriebszeiten am Abend steigt bei diesem Ansatz das Risiko nicht, dass zukünftig in Berlin stationierte und verspätete Flugzeuge umgeleitet werden müssen.
vor einer Stunde schrieb EDCJ:

Zu den geplanten Gebührenerhöhungen im Zeitraum zwischen 22-24 eine Frage :

Gelten die dann für alle Landungen in diesem Zeitraum,oder nur für geplanten ?

Sprich,man fängt sich im Laufe des Tages unverschuldet  Verspätungen ein (beispielsweise Wetter oder Streiks irgendwo), was den Tagesumlauf der Maschine zwangsläufig in dieses Zeitfenster treibt, dann muß die  Airline dafür "bluten " ?

 

 

Es zählt nur die Uhrzeit.

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Es trifft wohl eher die Repositionierungsflügen... Also Flüge die am Abend vorher umgeleitet nach Hannover oder Leipzig gingen wegen Verspätung oder Wetter als Beispiel und welche dann morgens von dort nach BER müssen.. 

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Wenn man das Nachtflugverbot ausweitet, verhindert man strategisch die Basierung von Flugzeugen und somit auch die Werftstandorte und Arbeitsplätze, die damit zusammen hängen. Außerdem erschwert man eigene Langstrecken, für die BER ja mal mit gebaut wurde. Man braucht kein Drehkreuz, wenn es am Ende nur wir eine Bank öffnet.

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Bevor hier über Zeitungen als Sekundärquelle der gestrige Beschluss der Gesellschafterversammlung wild interpretiert wird, stelle ich mal den mehrheitlich angenommenen Beschlussvorschlag der Gesellschafterversammlung hier rein:

 

-----------------------------

„Die Gesellschafterversammlung bittet die Geschäftsführung

• auf der Grundlage der geltenden rechtlichen Bestimmungen für den Flugverkehr an dem Flughafen BER,

• in dem Bewusstsein der aus der Betriebserlaubnis folgenden Betriebspflicht der FBB für den Flughafen und mit dem Ziel einer auch künftig bedarfsgerechten Luftverkehrsanbindung der Metropolregion Berlin-Brandenburg,

• in Anerkennung des im Vergleich der deutschen Verkehrsflughäfen hohen Standards beim passiven Schallschutz und der planfestgestellten Betriebszeiten am BER,

• unter Berücksichtigung der Sensibilität der Bevölkerung im Flughafenumfeld für Flugverkehr in der Morgenstunde von 05:00 bis 06:00 Uhr und der daraus folgenden Schutzbedürfnisse,

• unter Abwägung der Funktion des Flughafens BER als wichtige Einrichtung der Verkehrsinfrastruktur und der Sicherung der Entwicklungsfähigkeit der Luftverkehre,

• in Betrachtung der rechtlichen, verkehrlichen, kapazitätsmäßigen, schallschutzbezogenen und betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkte,

um Vorlage einer Konzeption, mit der im Einvernehmen mit den Airlines das Ziel einer Optimierung von Flugbewegungen zur Entlastung der Morgenstunde von 05:00 bis 06:00 Uhr erreicht werden kann.

 

Die Konzeption soll insbesondere beinhalten:

• Ergebnisse von Verhandlungen der FBB GmbH mit den Airlines und anderen Flugbetreibern mit dem Ziel auf der Basis von Freiwilligkeit eine weitestmögliche Freihaltung der Morgenstunde von 05:00 – 06:00 Uhr von Flugbewegungen zu erreichen. In dieser Stunde sollen keine nationalen An- und Abflüge stattfinden.

• eine Weiterentwicklung der Entgeltordnung für den BER mit dem Ziel, dass für die Nachtrandzeiten ein optimierter Lärmschutz für die Anwohnerinnen und Anwohner des BER erreicht wird.

• in Absprache mit der Deutschen Flugsicherung alle technischen Möglichkeiten für ein lärmminderndes Betriebsregime zu prüfen und umzusetzen; dazu gehören z. B., Verfahren eines abwechselnden Betriebs jeweils nur einer Start- und Landebahn (DROps). Dazu sollen auch nationale und internationale Best-practice-Beispiele herangezogen werden.

Die Geschäftsführung soll die Konzeption einschließlich der Darstellung der betriebswirtschaftlichen Auswirkungen bis Ende 2019 vorlegen."

-------------------------

Meine Wertung dazu:

Wenn der Auftrag umgesetzt wird, drohen keine wirklichen Einschränkungen für den Flugbetrieb des BER.

1) Zwischen 5 und 6 Uhr gibt es schon jetzt kaum Flüge in Berlin. TXL legt ja erst um 6 Uhr los, Easyjet und Ryanair fliegen in Schönefeld normalerweise auch nicht vor 6 Uhr. Beide Airlines stört eher der frühere Betriebsschluss in SXF im Vergleich zu heute, denn momentan sieht der Flugplan durchaus einige planmäßige Landungen nach 23.30 Uhr vor. 

2) Es gibt momentan (obwohl kein Nachtflugverbot in Schönefeld), kaum Abflüge zwischen 23 und 6 Uhr. Die einzig betroffene Netzwerkairline ist Aeroflot, die regelmäßig um 0.30 Uhr ab SXF nach Moskau starten. Meist kommt dann noch ein Antalya-Flug von Freebird und ein Burgas oder Varna Flug von Bulgarian Air Charter in der Nacht in SXF rein und geht wieder nachts raus. Die müssen sich dann halt andere Flugzeiten suchen. Einzelne Flüge nach Istanbul oder Tel-Aviv liegen auch mal um 23.50 Uhr oder 5.30 Uhr, für die muss man dann mit dem BER leicht andere Flugzeiten suchen. 

3) Innerdeutsche Passagierflüge vor 6 Uhr gibt es planmäßig sowieso nicht, da hat auch keiner Interesse daran, zu den Zeiten zu fliegen. Das wird also ein Alibi-Verbot zur Wählerberuhigung.

4) Die Flüge, die tatsächlich künftig zwischen 5 und 6 Uhr landen oder starten werden (es sind ja insbesondere für die angestrebten, neu zu akquirierenden Langstreckenflüge keine Beschränkungen vorgesehen), werden das auch auf einer Bahn machen können und so Lärmpausen ermöglichen. Kritisch wird es nur, wenn die Forderung auch für die Nachtzeit zwischen 22 und 24 Uhr aufgemacht wird, da ist nämlich viel mehr los.

5) Die einzige größere Einschränkung durch die Regelung sehe ich bei Positionierungsflügen nach Unwettern, etc. Wenn also an einem Abend mal der BER wetterbedingt zu sein sollte und etliche Flüge Leipzig, Rostock oder Hannover ausgewichen sind, dann werden die Fluggesellschaften ein großes Interesse haben, diese Maschinen zwischen 5 und 6 Uhr zum BER zu holen, damit am nächsten morgen alles glatt läuft.

6) Und bei der Gebührenfrage wird es am Ende für die großen Kunden auf den Gebührenmix ankommen. Wenn man die Gebühren zwischen 6 und 22 Uhr günstig hält, akzeptieren die Airlines es auch, wenn sie zwischen 22 und 6 Uhr mehr zahlen müssen, solange die Mischkalkulation über alle Flüge aufgeht.

 

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Es geht ja nicht um Schönefeld heute, sondern um BER morgen, angeblich den "Single Airport" für die gesamte Hauptstadtregion.

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Ich plädiere für einen schnellen Ausbau der Strecke Berlin-POZ mit der Bahn.Airport-ICE's im 20-min Takt.

POZ neuer Abflughafen für Berlin/Brandenburg (24h) ,und BER entgültig abreissen :ph34r:

Edited by EDCJ

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vor 11 Minuten schrieb EDCJ:

Ich plädiere für einen schnellen Ausbau der Strecke Berlin-POZ mit der Bahn.Airport-ICE's im 20-min Takt.

POZ neuer Abflughafen für Berlin/Brandenburg (24h) ,und BER entgültig abreissen :ph34r:

 

Dazu passend mal die GEschichte von MUC

 

https://www.merkur.de/lokales/erding/erding-ort28651/flughafen-muenchen-tag-als-flughafen-ins-erdinger-moos-kam-12902077.html

 

Früher war also auch nicht alles besser. und es ging auch nicht alles schneller und München war auch nicht immer reich... 

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vor 48 Minuten schrieb EDCJ:

Ich plädiere für einen schnellen Ausbau der Strecke Berlin-POZ mit der Bahn.Airport-ICE's im 20-min Takt.

POZ neuer Abflughafen für Berlin/Brandenburg (24h) ,und BER entgültig abreissen :ph34r:

 

Ist das wieder ein Tipp aus dem Umfeld des Frankfurter Flughafens? Die BER-Fertigstellung und die Verlegungen der LH von FRA nach MUC gehen so langsam an die Substanz.

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vor 1 Stunde schrieb Realo:

 

Ist das wieder ein Tipp aus dem Umfeld des Frankfurter Flughafens? Die BER-Fertigstellung und die Verlegungen der LH von FRA nach MUC gehen so langsam an die Substanz.

 

POZ-Blitz welch scharfe Analyse. Dabei stammen solch lustige Ideen gar nicht aus der Feder eines panischen Fans vom 70 Mio. Airport. Hammer doch gar net nödisch: https://www.aerotelegraph.com/neuhardenberg-ehemaliger-mig-stuetzpunkt-soll-ber-alternative-werden

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Und beim Usernamen ECDJ tippe ich eher mal auf Jemanden aus dem Chemnitzer Raum. Aber Berliner Paranoia kennt keine Grenzen.

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vor 9 Stunden schrieb 388:

Und beim Usernamen ECDJ tippe ich eher mal auf Jemanden aus dem Chemnitzer Raum. Aber Berliner Paranoia kennt keine Grenzen.

Wenn  , dann schon richtig : EDCJ . Ja,stimmt,der Flugplatz liegt bei Chemnitz

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vor 5 Stunden schrieb barti103:

 

Schön... Das ist ein sehr wichtiger und komplexer Test, hängen da im Hintergrund doch alle anderen Subsysteme dran. 

 

Dabei wird in der Regel die redundante Stromeinspeisung abgeschaltet, d.h. der Flughafen ist völlig stromlos, also auch Notsysteme, Brandschutz, Türsteuerung, PA, IT... Neben den kurzfristigen Batteriepuffern müssen dann in einer gesetzen Zeit Notstromaggregate die Versorgung wieder herstellen. 

 

Edit

https://m.tagesspiegel.de/berlin/erfolg-am-hauptstadtflughafen-ber-notstromnetz-besteht-tuev-test/24900788.html#opencomments

Edited by Stef1704

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Man wagt noch nicht, sich mitzufreuen. Warten wir mal die beiden Prüfmonate ab und das abschließende TÜV-Urteil - nach der Brandenburg-Wahl.

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Am 5.8.2019 um 15:31 schrieb Nosig:

Ich tippe mal, vor der Wahl in Brandenburg werden wir nicht erfahren, wie es beim TÜV in Sachen BER läuft.

 

Das war wohl ein Irrtum.

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Ja, da wurden die Jubelarien zwischengeschaltet. Ich meine aber eine ernsthafte Bewertung durch den TÜV.

Angebliche BER-Erfolgsmeldungen und Termine haben bei mir sowas von null Vertrauensvorschuss.

Edited by Nosig

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vor 38 Minuten schrieb Nosig:

Ja, da wurden die Jubelarien zwischengeschaltet. Ich meine aber eine ernsthafte Bewertung durch den TÜV.

Angebliche BER-Erfolgsmeldungen und Termine haben bei mir sowas von null Vertrauensvorschuss.

 

Jubelarie klingt nach unerwünschter Erfolgsmeldung. Wären die Vortests nicht positiv gewesen, dann hätte der Tüv die Hauptprüfung nicht gestartet. Es läuft also alles nach Plan...

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Ja, es klingt soweit alles gut. Die Party starte ich persönlich aber erst, wenn der TÜV final grünes Licht gibt.

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vor 7 Stunden schrieb Nosig:

Ja, es klingt soweit alles gut. Die Party starte ich persönlich aber erst, wenn der TÜV final grünes Licht gibt.

Irgendwie habe ich gewisse Probleme mir vorzustellen, dass du eine Party startest, wenn der Inbetriebnahme und der damit einhergehenden Schließung Tegels nichts mehr im Wege steht :ph34r:

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Hier mal wieder ein paar Bilder vom T2

Die Gepäckhalle rechts hat eine Metallplattenfassade erhalten, 

Die beiden anderen Trakte Mitte und links scheinen ein Gerüst für eine Glassfassade zu erhalten... 

IMG_20190817_175337.jpg

IMG_20190817_175205.jpg

IMG_20190817_175516.jpg

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"Partielle gewerkebezogene Verzögerungen und deren Kompensation im weiteren Projektverlauf sind bei Projekten dieser Größenordnung nicht unüblich." Eine grundsätzliche Abweichung von der bisherigen Planung liege derzeit nicht vor."

 

Heißt übersetzt: Für diesen Flughafen normales Desaster, es könnte aber immer noch ein Flughafen bei heraus kommen.

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