airbus24 Geschrieben 5. April 2016 Autor Melden Geschrieben 5. April 2016 Dann würde mich mal interessieren wie im Zeitraum 2015-2018 das Defizit von 6,1 Mio. auf Null gebracht werden soll. Fanboy airbus24 hat da doch sicher solides Zahlenmaterial. Leider nicht Hellboy Spie10. Die Jahreszahl "2018" im ursprünglichen Businessplan bezieht sich aber sehr wahrscheinlich auf den ursprünglich früher geplanten Start des Flughafens. Durch die Klagen verzögerte sich aber der Starttermin, sodass vermutlich mit Ablauf von 10 Jahren - also 2023 - das Defizit bei Null sein muss. Hier noch ein in meinen Augen sachlicher Artikel zum gestrigen Jubiläum von der FAZ: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/flughafen-kassel-calden-verzeichnet-langsames-wachstum-14160799.html Und dann reicht es eigentlich auch mit den Artikeln bis zum ersten runden Geburtstag ;-)
Spie10 Geschrieben 5. April 2016 Melden Geschrieben 5. April 2016 Wow, Hellboy werde ich genannt. Na da sitzt aber jemandem der Schalk im Nacken. Der KSF soll also etwas schaffen was kein anderer Regionalflughafen schafft. Fakt ist, dass sich bei den Linienverkehren so gut wie nichts bewegt und dass außer ein paar Warmwasserdestinationen auch mit dem Fernrohr nichts erkennbar ist, was noch dazu kommen könnte. Da hilft auch kein Schönreden der Situation.
airbus24 Geschrieben 5. April 2016 Autor Melden Geschrieben 5. April 2016 Wow, Hellboy werde ich genannt. Na da sitzt aber jemandem der Schalk im Nacken. Der KSF soll also etwas schaffen was kein anderer Regionalflughafen schafft. Fakt ist, dass sich bei den Linienverkehren so gut wie nichts bewegt und dass außer ein paar Warmwasserdestinationen auch mit dem Fernrohr nichts erkennbar ist, was noch dazu kommen könnte. Da hilft auch kein Schönreden der Situation. Ich will die Situation auch nicht schönreden - könnte durchaus besser sein. Allerdings kann es wohl nicht sein, dass die Reduzierung des Defizits klein geredet wird, wenn stärker gespart wird als von den Anteilseignern eigentlich gefordert. Da fragt man sich schon, wie man es eigentlich recht machen soll.
aaspere Geschrieben 5. April 2016 Melden Geschrieben 5. April 2016 Ich misch mich mal nochmal ein. Es gibt zwei Flughäfen, Kassel und Memmingen, und in etwas abgeschwächterer Form, Dortmund und FMO, bei denen sich hier die Endlosschleifen drehen. Fanboys und Hellboys (schöner Begriff) liefern sich seit Anbeginn die gleichen Gefechte. Wirklich aktuelle News werden dann nur noch in die allseits bekannte Argumentationskette eingebaut, erhöhen aber den Nutzwert bei den unbeteiligten Lesern nur marginal, wenn überhaupt. Wirklichen Nutzen brächte nur die Abkehr vom Ceterum censeo Prinzip, das hier die Hellboys ständig vertreten. Dann müssen auch die Fanboys nicht ständig Rechtfertigungen anbringen. Bitte, mir ist das jetzt nur so aufgefallen, und ich weiß, daß ich diesen Reflexen auch schon gefolgt bin. Was mich aber wohl doch von Fanboys und Hellboys etwas unterscheidet, ist, daß ich die Existenz dieser vier Flughäfen zuerst mal als Realität akzeptiere. Wenn das die Grundlage, jetzt schlage ich den Bogen zu KSF, der Diskussionen wäre, würden auch die teils sehr persönlichen Attacken ausbleiben.
mautaler Geschrieben 5. April 2016 Melden Geschrieben 5. April 2016 Es läuft meistens tatsächlich so ab wie von Dir beschrieben: Eine zunächst sachliche aktuelle Meldung führt zum Beißreflex mit darauf folgendem Erguss eines oder mehrerer Kritiker. Ein sich darauf beziehender Entgegnender als Fanboy beschimpft und irgendwelche Angestelltenbeziehungen erfunden. Dass sich einer der jeweiligen Befürworter hingegen nach einer aktuellen Meldung von sich aus gleich in Extase aufschwingt ist hingegen kaum zu beobachten.
MarioEDVK Geschrieben 5. April 2016 Melden Geschrieben 5. April 2016 Die Jahreszahl "2018" im ursprünglichen Businessplan bezieht sich aber sehr wahrscheinlich auf den ursprünglich früher geplanten Start des Flughafens. Durch die Klagen verzögerte sich aber der Starttermin, sodass vermutlich mit Ablauf von 10 Jahren - also 2023 - das Defizit bei Null sein muss. Im Geschäftsplan 2015–2024 wird mit einem positiven Betriebsergebnis im Jahr 2022 gerechnet.
Spie10 Geschrieben 5. April 2016 Melden Geschrieben 5. April 2016 Es läuft meistens tatsächlich so ab wie von Dir beschrieben: Eine zunächst sachliche aktuelle Meldung führt zum Beißreflex mit darauf folgendem Erguss eines oder mehrerer Kritiker. Ein sich darauf beziehender Entgegnender als Fanboy beschimpft und irgendwelche Angestelltenbeziehungen erfunden. Dass sich einer der jeweiligen Befürworter hingegen nach einer aktuellen Meldung von sich aus gleich in Extase aufschwingt ist hingegen kaum zu beobachten. Die von mir zitierte PM als "sachlich aktuelle Meldung" zu bezeichnen, spricht für sich.
HPT Geschrieben 5. April 2016 Melden Geschrieben 5. April 2016 Im Geschäftsplan 2015–2024 wird mit einem positiven Betriebsergebnis im Jahr 2022 gerechnet. Ich gebe Dir einen Tip, Mario: Früh(er) ausserordentliche Abschreibungen tätigen, und dann wird das dann auch früher was mit dem positiven Betriebsergebnis.
MarioEDVK Geschrieben 5. April 2016 Melden Geschrieben 5. April 2016 Danke für den Tipp, müsste man mal in der Fieseler-Storch-Straße bekannt geben. Allerdings schreibt nach upandaway65/caldenutopia die FGK die Anlagen überhaupt nicht ab. :D
mautaler Geschrieben 5. April 2016 Melden Geschrieben 5. April 2016 Die von mir zitierte PM als "sachlich aktuelle Meldung" zu bezeichnen, spricht für sich. Das war auch nicht mein Ansinnen, ich bezog mich auf die allgemeine Feststellung von aaspere. Und finde auch, dass ich das schon so formuliert hatte, dass man daraus nicht folgern muss, dass der von mir geschilderte Diskussionsverlauf IMMER so stattfindet. Hätte ich vermutlich klarer abgrenzen müssen, damit es hier nicht irrtümlich auf den konkreten Fall bezogen werden kann. War etwas unglücklich von mir gemacht. Tut mir leid.
upandaway65 Geschrieben 5. April 2016 Melden Geschrieben 5. April 2016 Danke für den Tipp, müsste man mal in der Fieseler-Storch-Straße bekannt geben. Allerdings schreibt nach upandaway65/caldenutopia die FGK die Anlagen überhaupt nicht ab. :D Zum x-ten mal: In dem hier veröffentlichen und diskutierten Defiziten sind die Abschreibungen noch nicht berücksichtigt. Es handelt sich um ein "operativen" Verlust. Die 300 Mio. € sind für alle Zeiten weg und werden auch nicht mehr reingeholt. Der Verlust kann mit Abschreibung als mindestens doppelt so hoch gelten! 2012 hatte man das letzte Verlustjahr eingeplant, weil man den Betrieb mit vielen Neueinstellungen hochgefahren hatte - ohne die 100.000 Passagiere. Die kamen dann auch 2013 nicht und auch bis heute nicht - geschweige denn der versprochene Wachstumspfad. In der Tat hat man seitens Riess noch 2013 von einem ausgeglichenen Ergebnis gesprochen. Da gab es auch andere Quellen. Die HNA dann als fehlerhaft und unseriös zu verunglimpfen ist eine ganz billige Nummer! So wurde ja auch mit solchen Phantasiezahlen schon damals die Öffentlichkeit vertröstet und belogen, nachdem in kurzer Frist die Kosten für den Flughafenbau sich mal auf 300 Mio. € verdoppelt haben.. Der Riess sprach doch tatsächlich dabei mal von einem Schnäppchen! So was von Parallelwelt auf dem Rücken der Steuerzahler! So blieb die schwarze Null aus und das sicher auch auf alle Zeiten. Die Sache muss mal von einem Investitigativmedium komplett aufgearbeitet werden. Erst in der Gesamtschau wird klar, wie getäuscht und belogen wurde: ich bin sicher, dass dann auch noch ein paar Vorteilsnahmen ans Licht gelangen könnten. Ein aaspere soll sich mal nicht als Schiri hier aufspielen, dafür hat er sich zuviel hier geleistet. Hier hat auch keine eine Fata Mogana, was Kassel-Calden angeht. Aber das heisst nicht, das KSF so in der Existenz bestehen bleiben muss. Nein im Gegenteil: Er muss runtergestuft werden. Die Diskussion muss einfach nur wahrhaftig geführt werden, dann ist allen gedient.
airbus24 Geschrieben 5. April 2016 Autor Melden Geschrieben 5. April 2016 Zum x-ten mal: In dem hier veröffentlichen und diskutierten Defiziten sind die Abschreibungen noch nicht berücksichtigt. Es handelt sich um ein "operativen" Verlust. Die 300 Mio. € sind für alle Zeiten weg und werden auch nicht mehr reingeholt. Der Verlust kann mit Abschreibung als mindestens doppelt so hoch gelten! 2012 hatte man das letzte Verlustjahr eingeplant, weil man den Betrieb mit vielen Neueinstellungen hochgefahren hatte - ohne die 100.000 Passagiere. Die kamen dann auch 2013 nicht und auch bis heute nicht - geschweige denn der versprochene Wachstumspfad. In der Tat hat man seitens Riess noch 2013 von einem ausgeglichenen Ergebnis gesprochen. Da gab es auch andere Quellen. Die HNA dann als fehlerhaft und unseriös zu verunglimpfen ist eine ganz billige Nummer! So wurde ja auch mit solchen Phantasiezahlen schon damals die Öffentlichkeit vertröstet und belogen, nachdem in kurzer Frist die Kosten für den Flughafenbau sich mal auf 300 Mio. € verdoppelt haben.. Der Riess sprach doch tatsächlich dabei mal von einem Schnäppchen! So was von Parallelwelt auf dem Rücken der Steuerzahler! So blieb die schwarze Null aus und das sicher auch auf alle Zeiten. Die Sache muss mal von einem Investitigativmedium komplett aufgearbeitet werden. Erst in der Gesamtschau wird klar, wie getäuscht und belogen wurde: ich bin sicher, dass dann auch noch ein paar Vorteilsnahmen ans Licht gelangen könnten. Ein aaspere soll sich mal nicht als Schiri hier aufspielen, dafür hat er sich zuviel hier geleistet. Hier hat auch keine eine Fata Mogana, was Kassel-Calden angeht. Aber das heisst nicht, das KSF so in der Existenz bestehen bleiben muss. Nein im Gegenteil: Er muss runtergestuft werden. Die Diskussion muss einfach nur wahrhaftig geführt werden, dann ist allen gedient. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen im Jahr 2014 wahrhaftig 11.701.442,70 Eur. Einfach auf www.bundesanzeiger.de gehen, nach Flughafen Kassel suchen und den Jahresabschluss zum 31.12.2014 ansehen.
memminger Geschrieben 6. April 2016 Melden Geschrieben 6. April 2016 Die Abschreibungen wurden aber bereits weiter oben bei den SBE durch die Auflösung von Rücklagen aus dem Investitionszuschuss nautralisiert. D.h. die Abschreibungen wurden von dritter Hand finanziert. D.h. im Ergebnis keine Abschreibung.
HPT Geschrieben 6. April 2016 Melden Geschrieben 6. April 2016 nene, Nettorechnungen jibbet da nicht, sonst wären die Abschreibungen im Jahresabschluss ja nicht ausgewiesen. Die Auflösung erhöht das operative Ergebnis EBITDA, die Abschreibungen senken das Betriebsergebnis EBIT. Beides ist Cash-neutral, d.h. tangiert den operativen Cash Flow nicht.
memminger Geschrieben 6. April 2016 Melden Geschrieben 6. April 2016 Die Auflösung erhöht auch das EBIT und die Abschreibung senkt das EBIT. Zusammengenommen haben sie weder Einfluss auf das EBIT noch auf den Gewinn. Auf den Cash wirken sie sich weder zusammen noch alleine aus. Die Abschreibungen beeinflussen in der Kasseler Konstellation weder das EBIT noch den Gewinn. Insofern kann man sagen, dass der Gewinn nicht durch die Abschreibung beeinflusst wird. Um auf obigen Beitrag einzugehen. "Im Geschäftsjahr wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen Erlöse aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen i. H. v. EUR 11.218.938,91 (i. V. EUR 6.689.800,71) ausgewiesen. Bei den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen i. H. v. EUR 11.701.442,70 (i. V. EUR 6.778.513,34) handelt es sich i. H. v. EUR 303.000,00 um außerplanmäßige Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres." So steht das im Jahresabschluss des Flughafens Kassel.
MarioEDVK Geschrieben 6. April 2016 Melden Geschrieben 6. April 2016 Dass der Bau des Flughafens durch Zuwendungen der Gesellschafter finanziert wurde, ist doch nun wahrlich kein Geheimnis. Die Erträge aus der Subvention müssen auch irgendwie abgebildet werden. Statt eines einmaligen Sonderertrages in Höhe von über 200 Mio. im Jahr 2012 bzw. 2013 fließen auf mehrere Jahre verteilt Erträge aus der Auflösung der Rücklage zu. Daran ist nichts ungewöhnlich. (Falls die Begriffe nicht 100% richtig sind, bitte ich um Nachsicht ^_^ )
HPT Geschrieben 6. April 2016 Melden Geschrieben 6. April 2016 So ist das schon richtig wie ihr das schreibt, positivere Ergebnisse stehen damit theoretisch unter noch höherem "Druck". Aber werktags eine 737 als Incoming-Frachter reißt da nicht viel raus - nicht mal spürbare Mieten fallen da an. Einen Terminalbetrieb braucht man dafür erst recht nicht. Wenn die Kommunen wegen der Betriebsverluste Sozialeinrichtungen schließen müssen, sollte doch das Land alle Anteile und das jährliche Defizit übernehmen? Dann zahlt das alles faktisch/indirekt FRA, war beim Hahn ja auch schon mal.
MarioEDVK Geschrieben 6. April 2016 Melden Geschrieben 6. April 2016 Notleidend ist lediglich die Gemeinde Calden, Landkreis und insbesondere die Stadt (51 Mio. Überschuss im Jahr 2015!) können sich die Verlustübernahme leisten. Calden profitiert aber andererseits unmittelbar vom ansässigen Gewerbe. Der neue BM sollte lieber versuchen, sich mit dem Land zu einigen. Der Passagierflugverkehr ist das große Problemfeld. Hier gelang es bisher einfach nicht das Angebotsproblem zu lösen. Auch wenn ich Widerspruch erhalte, Nachfrage ist vorhanden, insbesondere im Sommerflugplan, es fehlen schlicht die Angebote. Im letzten Jahr zeigte die gute Auslastung der neuen Ziele Heraklion und Hurghada, dass einiges geht, obwohl das Scheitern im Vorfeld vorhergesagt wurde. Die Planung von 200 Tsd. Passagiere im touristischen Bereich halte ich nicht für überzogen.
upandaway65 Geschrieben 7. April 2016 Melden Geschrieben 7. April 2016 Selbst wenn Kassel mehr Passagiere abfertigen würde. Für die Touristen ist er nicht gebaut worden, dafür ist der teure Betrieb nicht sinnvoll. Die mehrheitlich Renter und paar Familien können locker dreissig Minuten länger nach PAD fahren ohne dass volkswirtschaftlich irgendwelche Negativfolgen für die Region entstehen.Man kann in KSF nicht wirtschaftlich erfolgreich sein nicht im Betrieb und auch nicht in der Gesamtrechnung. Volkswirtschaftlich ist der Flughafen überhaupt Nonsens, denn er schwächte naheliegende sehr viel wirtschaftlichere Flughäfen, die eine wichtigere Funktion haben und weniger ersetzbar sind, auf Dauer nachhaltig.Man kann Calden daher in keiner Weise beschönigen!Es gibt nur eine Lösung: Runterstufung bei Beibehaltung des GA-Verkehrs. Vielleicht kann auch weiter die Boeing für Amazon entladen werden. Aber das war es dann schon!
aaspere Geschrieben 7. April 2016 Melden Geschrieben 7. April 2016 Genau das meinte ich. Ceterum censeo.........
locodtm Geschrieben 7. April 2016 Melden Geschrieben 7. April 2016 Selbst wenn Kassel mehr Passagiere abfertigen würde. Für die Touristen ist er nicht gebaut worden, dafür ist der teure Betrieb nicht sinnvoll. Die mehrheitlich Renter und paar Familien können locker dreissig Minuten länger nach PAD fahren ohne dass volkswirtschaftlich irgendwelche Negativfolgen für die Region entstehen. Man kann in KSF nicht wirtschaftlich erfolgreich sein nicht im Betrieb und auch nicht in der Gesamtrechnung. Volkswirtschaftlich ist der Flughafen überhaupt Nonsens, denn er schwächte naheliegende sehr viel wirtschaftlichere Flughäfen, die eine wichtigere Funktion haben und weniger ersetzbar sind, auf Dauer nachhaltig. Man kann Calden daher in keiner Weise beschönigen! Es gibt nur eine Lösung: Runterstufung bei Beibehaltung des GA-Verkehrs. Vielleicht kann auch weiter die Boeing für Amazon entladen werden. Aber das war es dann schon! So und jetzt würde mich mal interessieren warum der teure Betrieb für Touristen in PAD sinnvoller ist?
Hame Geschrieben 7. April 2016 Melden Geschrieben 7. April 2016 Ganz einfach, PAD hat in der Vergangenheit viele Jahre lang schwarze Zahlen geschrieben und hat nun durch Kassel einen Wettbewerber erhalten, der keine Chance auf schwarze zahlen hat und zudem PAD wirtschaftlich noch schädigt. PAD ist auch noch nicht an seinen Kapazitätsgrenzen und könnte locker die paar KSF-Flüge mit abfertigen, oder gleich diese Passagiere in existierenden Flügen ab PAD unterbringen.
locodtm Geschrieben 7. April 2016 Melden Geschrieben 7. April 2016 Ganz einfach, PAD hat in der Vergangenheit viele Jahre lang schwarze Zahlen geschrieben und hat nun durch Kassel einen Wettbewerber erhalten, der keine Chance auf schwarze zahlen hat und zudem PAD wirtschaftlich noch schädigt. PAD ist auch noch nicht an seinen Kapazitätsgrenzen und könnte locker die paar KSF-Flüge mit abfertigen, oder gleich diese Passagiere in existierenden Flügen ab PAD unterbringen. Alles richtig, aber das ist auch keine Begründung warum touristische Flüge ab dort sinnvoller sind. Schließlich sind diese ja "teuer" und man müsste der Logik nach in PAD froh sein, wenn man in PAD weniger Touris hat.
Tefron Geschrieben 7. April 2016 Melden Geschrieben 7. April 2016 Ganz einfach, PAD hat in der Vergangenheit viele Jahre lang schwarze Zahlen geschrieben und hat nun durch Kassel einen Wettbewerber erhalten, der keine Chance auf schwarze zahlen hat und zudem PAD wirtschaftlich noch schädigt. PAD ist auch noch nicht an seinen Kapazitätsgrenzen und könnte locker die paar KSF-Flüge mit abfertigen, oder gleich diese Passagiere in existierenden Flügen ab PAD unterbringen. Diese Argumentation kann ich ja langsam nicht mehr hören. Auf der einen Seite machen sich viele Menschen darüber lustig, dass KSF relativ wenig PAXe abfertigt. Auf der anderen seite wird immer betont, wie sehr PAD durch KSF leidet. Jetzt kommt aber der Knackpunkt: an den Fluggastzahlen in PAD ist dieser Trend für mich nicht ersichtlich. Das liegt auch daran, dass PAXe aus KSF ja nicht nur PAD vorher genutzt haben, sondern auch andere Flughäfen. Ich will damit den Flughafen nicht verteidigen, da er mMn sinnlos ist und keinen positiven volkswirtschaftlichen Effekt hat, aber die Argumentation bezüglich PAD ist so nicht haltbar.
Hame Geschrieben 7. April 2016 Melden Geschrieben 7. April 2016 Aber unbestriten ist, dass KSF PAD Passagiere kostet und damit das wirtschaftliche Ergebnis von PAD verschlechtert. Es ist für jeden Kasselaner zumutbar über die Autobahn nach PAD oder mit dem ICE nach FRA oder HAJ zu fahren. Und die Paxe die PAD verloren gehen, können in PAD bereits den Unterschied zwischen roten oder schwarzen Zahlen machen. @locodtm Deine Gedankengänge verwirren mich. Ichhabe eher das Gefühl, das Du PAD nicht magst, da es ein Wettbewerber von DTM ist. Ob die Flüge nun ab PAD oder KSF starten ist in der Tat egal, so lange sie alle von dem gleichen Airport starten. Und PAD besteht ja nun einmal schon einige Jahrzehnte, warum musste KSF also ausgebaut werden? KSF generiert keinen nennenswerten neuen Verkehr, sondern wildert nur bei anderen Flughäfen.
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