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Das Corona-Virus - Auswirkung auf die Airlines und Luftfahrtindustrie


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Geschrieben
31 minutes ago, tim.p said:

Letzte Woche Samstag dagegen in Köln anders erlebt - da gab es meine ich 5 Busse für einen vollen ankommenden A319.


Ankommend mit E290 in ZRH hatte ich letzte Woche 3 Busse. Einen für BC (9 Passagiere) und zwei so. (Die großen von Cobus).

 

In FRA eine Woche zuvor war ich auf dem letzten Bus. War auch locker gefüllt. Da keine Beschwerden.

Geschrieben

Zumindest bei der Rückkehr aus Risikogebieten ist das ja egal, da ja sowieso eine 14Tägige Quarantäne-Pflicht für alle besteht, die man nur durch negatives Testergebnis umgehen kann.

 

Bei der Rückkehr aus einem Nicht-Risikogebiet und freiwilligem Test gute Frage, da bislang es ja noch keine Meldungen gab "alle Passagiere von Flug XY unter Quarantäne gesetzt" wird man wohl max. die Reihen um den positiv getesteten informieren und ggf. zum Test auffordern.

Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb Tschentelmän:

Generelle Frage - wenn jemand beim Pflichttest ein positives Ergebnis hat - werden dann auch die Mitreisenden aus dem Flugzeug unter Quarantäne gestellt, vor allem die in nächster Nähe des Infizierten saßen?

Ja, der Sitznachbar (Kategorie I) , die Reihen davor und dahinter sollen laut RKI-Empfehlung informiert werden (Kategorie II). In bestimmten Situationen können sie auch als Personen der Kategorie I eingestuft werden und mit einer 14-Tägigen Quarantäne belegt werden.

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/29_20.pdf?__blob=publicationFile

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Burma:

Stehe gerade am Gate in Stuttgart nach Hamburg. War eben schon im Bus zum Flieger, musste aber wegen Gewitter alle wieder ins Terminal.

 

Überall passt man auf Maskenpflicht und Abstände ein, ABER in den Bus hat man die volle Ladung Passagiere gelassen. Eng gequetscht, ohne Chance auf Einhaltung irgendeines Mindestabstandes, schon gar nicht 1,5 m. Da kann ich mir alles andere an Regeln sparen.

Das war letzte Woche bei mir in Stuttgart ähnlich, der A319 nach Hannover fast voll gebucht, alle Passagiere in 2 Busse gepackt, die Passagiere wurden aber beim Einstieg gezählt, ich weiß aber nicht, wo da die Grenze war. Hab es schon mal enger erlebt, trotzdem waren 1,5m Abstand im Bus so natürlich nicht gegeben, aber die Fahrt zum Flieger war auch recht kurz , vllt habe ich insgesamt 4 oder max 5 min im Bus gestanden.

Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb tim.p:

Zumindest bei der Rückkehr aus Risikogebieten ist das ja egal, da ja sowieso eine 14Tägige Quarantäne-Pflicht für alle besteht, die man nur durch negatives Testergebnis umgehen kann.


OT: wird die Quarantäne überhaupt überprüft? 

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb moddin:

Zumindest bei der Rückkehr aus Risikogebieten ist das ja egal, da ja sowieso eine 14Tägige Quarantäne-Pflicht für alle besteht, die man nur durch negatives Testergebnis umgehen kann.

Entschuldigung, wie soll ich diesen Kommentar bitte verstehen? Mann kann bei Bustransfer die Busse einfach vollfüllen, weil es egal ist, wenn ein Infizierte die anderen ansteckt, oder wie?? Mein Erlebnis gestern mit Condor. In München aus PMI angekommen, Außenposition. Der Flughafen München findet keinen Fahrer für die Außentreppenfahrzeuge. Als endlich einer gefunden ist, ist die Treppe kaputt und es muss eine andere herbeigeschafft werden. Zeit die dabei im Flugzeug vergeht, ca 25 Minuten. Anschließend werden ca. 90 Passagiere auf 2 Gelenkbusse aufgeteilt. Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht wissen, wie wahrscheinlich eine Ansteckung ist (trotz Maske) wenn einer der Mitpassagiere infektiös gewesen sein sollte. 

Geschrieben

Meine Antwort (keine Ahnung wie du das Zitat nun moddin zugeordnet hast) bezog sich ausschließlich auf die Frage von Tschentelmän auf die Quarantäne nach positivem Test und hat nix mit der Bussituation zu tun.

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb moddin:


OT: wird die Quarantäne überhaupt überprüft? 

Das Problem fängt bereits damit an, dass viele Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten mit dem Auto unterwegs sind... Da ist es bereits kaum möglich zu prüfen, dass alle den Pflichttest machen - gerade auch deshalb der kostenlose Test, um möglichst viele zum Test zu bewegen... Wie viele einfach so heim fahren, kann niemand sagen... An Flughäfen lässt sich das dagegen deutlich besser organisieren...

 

Ansonsten denke ich, die Wahrscheinlichkeit, dass man überprüft wird hängt teilweise von der Anzahl betroffener Personen im jeweiligen Landkreis ab...  Allerdings frage ich mich dann, wie das wirklich geprüft werden soll... Wenn jemand von der Behörde klingelt und die Person öffnet nicht, ist ja nicht gleich ein Verstoß bewiesen (solange man nicht im gleichen Moment gerade mit dem Auto vom Einkaufen kommt) - man könnte ja schlafen oder Musik Kopfhörer drauf haben oder so...

 

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb aaspere:


Wer kam denn zur Überprüfung?

Es kamen zwei Mitarbeiter des Gesundheitsamtes.

 

Erster "Besuch" am 2. Tag gegen 11:00 Uhr.

Einer bleib vor der Tür, der andere, mit Maske, Visier und Handschuhen ausgerüstet, bat kurz eintreten und meine Frau sehen zu dürfen, die mit mir in Quarantäne befindlich war. Ein Abstand von mehr als 2 Metern wurde dabei immer eingehalten. Er überreichte uns dann eine kleine Mappe mit Info-Material, was wir alles beachten müssten, mit Kontaktdaten vom Gesundheitsamt, der Rettungsleitstelle, falls wir medizinische Hilfe benötigen würden, und sogar eine Liste mit Lebensmittelhändlern, die Lieferservice anbieten.

Der zweite Besuch kam am 9. Tag gegen 14:00 Uhr. da betrat niemand die Wohnung, dafür wurden wir beide zur Wohnungstür gebeten. Hier wurde nur kurz abgefragt, ob unser Hausarzt auch den Test nach Ablauf der Quarantäne durchführen könne. Da das der Fall war, war das dann auch der letzte Besuch.

 

Das es auch völlig anders laufen kann, habe ich von Arbeitskollegen und Freunden gehört, die dann niemals, oder im anderen Extrem fast im Zweitages - Rhythmus überprüft wurden.

Aber bei uns im Kreis leben knapp über 300.000 Menschen und wir haben bisher 469 Corona-Fälle gehabt. Das ist dann extrem überschaubar.

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Burma:

Stehe gerade am Gate in Stuttgart nach Hamburg. War eben schon im Bus zum Flieger, musste aber wegen Gewitter alle wieder ins Terminal.

 

Überall passt man auf Maskenpflicht und Abstände ein, ABER in den Bus hat man die volle Ladung Passagiere gelassen. Eng gequetscht, ohne Chance auf Einhaltung irgendeines Mindestabstandes, schon gar nicht 1,5 m. Da kann ich mir alles andere an Regeln sparen.


Maskenpflicht wurde extra für Bereiche eingeführt, in denen der Abstand nicht eingehalten wird.
Wer bspw. mit dem Nahverkehr in Hamburg unterwegs ist, wird feststellen, dass ein Abstand halten kaum möglich ist.
Zwar sind die Passagierzahlen zurückgegangen, dennoch gibt es zu Stoßzeiten volle Bahnen und Busse.
Das wird in anderen Städten vermutlich nicht anders sein.
Du hast dann die Wahl: einsteigen oder es sein lassen.
Weigere dich doch Apron mal, in so einen vollen Bus einzusteigen.
Die werden dich dort ja vermutlich nicht auf Ewig stehen lassen (wollen).

Geschrieben (bearbeitet)

Für Bus und Straßenbahn im ÖPNV gibt es auch kein Fahrgast-Limit... Wenn bereits X Menschen drin sind, werden trotzdem alle weiteren Haltestellen regulär angefahren und alle, die rein passen, dürfen einsteigen - sofern man Maske trägt... Warum soll das dann beim Flughafen-Bus anders geregelt sein? Die Fahrtdauer ist dabei sogar eher deutlich kürzer als im ÖPNV....

Bearbeitet von Tschentelmän
Geschrieben (bearbeitet)

Das Argument überzeugt dennoch nicht. Entweder gibt es Regeln und Vorgaben, auf die verlässlich gesetzt werden kann oder es ist eine Farce. Besonders dann, wenn bestimmte InteressenGruppen das aus Wirtschaftlichkeitsgründen nicht umsetzen wollen. Die steigenden Infektionszahlen sind vermutlich auch diesen Gegebenheiten geschuldet. Eine Alltagsmaske, sprich Mund-Nasenschutz ist nicht als Virenbarriere, höchstens als Abweiser für einen Teil eines Ausstoßes geeignet. Schon gar nicht ohne ausreichenden Abstand. 

Bearbeitet von emdebo
Geschrieben

Es ist zwar nich ganz so einfach im Flugzeug, aber zur abschreckenden Wirkung sollte man es mal machen und einen Passagier, der sich auf einem Transatlantikflug weigert, die Maske zu tragen in Neufundland absetzen:

Zitat

MASQUE OBLIGATOIRE - Un passager circulant dimanche entre Paris et Nice a refusé de porter un masque. Il a été débarqué au Creusot (Saône-et-Loire - Google Maps). Quelle

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Es ist zwar nich ganz so einfach im Flugzeug, aber zur abschreckenden Wirkung sollte man es mal machen und einen Passagier, der sich auf einem Transatlantikflug weigert, die Maske zu tragen in Neufundland absetzen:

 

... allerdings ist es wirklich einfacher mal einen TGV zwischendurch halten zu lassen.

Praktischerweise liegt Le Creusot - relativ - abgelegen in der Provinz, was den Lerneffekt sicher erhöht ...

 

Ich stelle mir gerade vor was für ein Aufschrei in so einem Fall in Deutschland wäre, wenn man einen ICE-Fahrgast  zwangsweise z.B. in Montabaur aussteigen lassen würde ...

Bearbeitet von MHG
Geschrieben (bearbeitet)

Einer Studie der Frankfurter Goethe-Universität zufolge ist das Ansteckungsrisiko an Bord eines Flugzeugs ziemlich gering. Bei einem Flug Anfang März 2020 steckten 5 Infizierte bei einem mehrstündigen Flug nur zwei weitere Passagiere an - zu der Zeit noch ohne Maskenpflicht... Die Hepa-Filter und der senkrechte Luftstrom sollen das Infektionsrisiko hauptsächlich reduzieren - Masken verringern das Risiko jedoch weiter...

 

Auch wenn die Studie nicht ganz unumstritten sein soll ist sie bis dato offenbar eine der Aussagefähigsten...

 

https://www.n-tv.de/21983245

Bearbeitet von Tschentelmän
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb MHG:

... allerdings ist es wirklich einfacher mal einen TGV zwischendurch halten zu lassen.

Praktischerweise liegt Le Creusot - relativ - abgelegen in der Provinz, was den Lerneffekt sicher erhöht ...

 

Ich stelle mir gerade vor was für ein Aufschrei in so einem Fall in Deutschland wäre, wenn man einen ICE-Fahrgast  zwangsweise z.B. in Montabaur aussteigen lassen würde ...

 

Die deutsche Bahn hat ja klargestellt, dass Maskenverweigerer beim nächsten Halt aussteigen müssen... Ein dicker Baum mit Haltestelle und Funkloch könnte dann im ungünstigen Fall auch noch drin sein...

 

Ob ein Flugzeug extra zwischenlandet, um einen Verweigerer rauszuwerfen? Wenn es deshalb körperliche Krawalle an Bord gibt, sicherlich ja... Bei rein verbaler Auseinandersetzung - wäre das verhältnismäßig gegenüber dem Verweigerer und vor allem gegenüber den anderen Passagieren (Schutz versus Verzögerung+Strapaze)? Aus meiner Sicht schwer einzuschätzen...

Bearbeitet von Tschentelmän
Geschrieben
Am 5.8.2020 um 09:24 schrieb emdebo:

Virgin Atlantic geht in Insolvenz und will unter US-Chapter 11 weitermachen:

 

https://www.t-online.de/finanzen/boerse/news/id_88344218/virgin-atlantic-airways-fluglinie-erklaert-sich-fuer-insolvent.html

 

Gläubiger geben grünes Licht für Virgin Atlantic Rettung:

 

https://www.aero.de/news-36696/Glaeubiger-geben-gruenes-Licht-fuer-Virgin-Atlantic-Rettung.html

Geschrieben (bearbeitet)

Nachdem ja nun die Reisewarnung für Spanien , und die heutigen Beschlüsse zur Pflicht-Quarantäne Mallorca ins touristische Nirvana treiben, setzt die Mallorquinische Regierung nun noch einen drauf! Das ist das AUS für alle Restaurant-Terassen und Strassenlokale :

https://www.t-online.de/leben/reisen/id_88471882/mallorca-urlaub-diese-neuen-einschraenkungen-sind-wegen-corona-geplant.htm

 

Mallorca verbietet wegen Corona das Rauchen im gesamten öffentlichen Raum !

Damit dürfte auch die Smoking-Area im Terminal C in PMI wohl Geschichte sein.

Eigentlich tun mir da alle Mitarbeiter leid,die unter diesen Bedingungen dort arbeiten müssen.

Bearbeitet von EDCJ
Geschrieben

Aufgrund massiv steigender Neuinfektionen droht nun auch den Kanarischen Inseln eine Reisewarnung - dort wurden die Eindämmungsmaßnahmen der örtlichen Provinz-Regierung bereits verschärft... Womöglich könnten auch die Reisewarnungen für andere Urlaubsgebiete und daraus folgende Kanaren-Umbuchungen diese negative Entwicklung gefördert haben - mehr Touristen - mehr Fehlverhalten - mehr Risiko usw... Sollte die Reisewarnung tatsächlich kommen, wäre der Versuch, den Tourismus in Coronazeiten für Sonne Strand und Meer zu öffnen wohl endgültig gescheitert...

 

https://www.teneriffa-news.com/news/kanaren/kanaren-verschaerfen-massnahmen-im-kampf-gegen-corona-erneut_13176.html

Geschrieben

Die Neuinfizierungen mit Schwerpunkt auf Gran Canaria mit starken Zuwächsen wurden überwiegend aufgrund von Feiern in privaten und öffentlichen Bereichen begründet.

 

Erkrankungen von Touristen mag es im Einzelfall geben, ist aber für diesen Sprung der letzten Zeit nicht verantwortlich

Geschrieben

Das mag sein - dennoch könnte das Virus zuletzt verstärkt von außen auf die Insel getragen worden sein... Sicherlich alles Spekulation - bei konsequenter Anwendung einer Reisewarnung sollte dies jedoch ohnehin keine Rolle spielen - entscheidend wird sein, ob eine Eindämmung Vorort kurzfristig möglich ist...

Gast
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