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Geschrieben

Nach "AB op by X3" und "EW op by X3" wäre doch "DE op by X3" mal was neues :D

 

Glaube ich aber noch nicht wirklich, also ich verstehe den Gedanken, dass das den Passagieren helfen soll, ich sehe den Vorteil von DE und X3 nur nicht. 

 

Also bestünde da eine Chance stärker in Konkurrenz zu treten hätten sie es ja von sich aus gemacht, aber die Konkurrenz selbst suchen schadet ja den eigenen Margen, die fliegen ja - verständlicherweise - lieber auf Strecken wo sie nicht in den Preiskampf müssen. Und ohne den "Preiskampf" gewinnen die Passagiere ja auch nichts im Sinne des Artikels.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Micha:

Es gab ja durchaus Konkurrenz vor und nach der Insolvenz von Air Berlin. Nur hat diese das Angebot nicht nur innerdeutsch stark reduziert.

 

nachdem LH sie mit Kampfpreisen aus dem Markt gedrängt hat. Mit 7/7 gegen eine LH, die 21+/7 fliegt, anzutreten gewinnt wirklich keinen Blumentopf.

 

Die Studie ist eigentlich nur wieder herausgeschmissenes Steuergeld. Neues ist nicht herausgekommen, eine TUI macht in einer der angesprochenen Allianzen als reiner Ferienfieger absolut keinen Sinn, für Condor würde sich Oneworld wohl am ehesten anbieten, man betreibt ja bereits eine weitläufige Codeshare-Partnerschaft mit OW-Mitglied Alaska Airlines

Bearbeitet von RED
Geschrieben

Aha. Und weder Condor noch Tuifly sind bis zum heutigen Tag auf die Idee gekommen, in eine Allianz einzutreten.

 

Wahnsinn was die Behörde dort für eine bahnbrechende Idee geschaffen hat.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb RED:

nachdem LH sie mit Kampfpreisen aus dem Markt gedrängt hat. Mit 7/7 gegen eine LH, die 21+/7 fliegt, anzutreten gewinnt wirklich keinen Blumentopf.

und da es Easyjet nicht geschafft hat, sind alle anderen so vernünftig und versuchen es gar nicht erst. Es gibt in Europa wenige Airlines, die noch schlagkräfter als Easyjet sind.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Aero88:

Wahnsinn was die Behörde dort für eine bahnbrechende Idee geschaffen hat.

Nachdem man Jahrzehnte LH den Hof gekehrt hat und die innerdeutsche Konkurenz hat abstürzen lassen kommt man jetzt mit diesen bahnbrechenden Ideen. Für mich macht das ehr den Eindruck, dass man auf diesem Weg auch noch die letzten deutschen Konkurenten in den Ruien treiben will, denn ich sehe nur Nachteile für beide in einer Allianz!

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb schneekiller:

Für mich macht das ehr den Eindruck, dass man auf diesem Weg auch noch die letzten deutschen Konkurenten in den Ruien treiben will

Naja, die beiden genannten müssen diesen Plan ja nicht umsetzen.

 

 

Aber freue mich drauf, wie "Behörden" nun mit den 500 Mrd "Sondervermögen" umgehen, wenn deren Planungsstäbe schon auf solche "Ideen" kommen :D

 

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

Aber freue mich drauf, wie "Behörden" nun mit den 500 Mrd "Sondervermögen" umgehen, wenn deren Planungsstäbe schon auf solche "Ideen" kommen :D

Mindestens 200 Mrd werden  für solche völlig sinnfreien Studien benötigt und weitere 200 Mrd um darauf aufbauend Studien für völlig sinnfreie Projekte zu erstellen.

Der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland helfen sicherlich Raketenstarts zum Mond, wasserstoffgetriebene Überschallflugzeuge oder doch wieder ein neuer Transrapid? Ach ja, vielleicht auch noch einen Flughafen in Kassel-Wilhelmshöhe!!:$

Wer glaubt, dass das Geld in Brücken, Strassen, Bahngleise, Züge oder ähnliches gesteckt wird, der darf gerne weiterträumen!:S

Geschrieben

Was ist denn an der Idee auszusetzen, dass mehr Wettbewerb im innerdeutschen Verkehr dazu beitragen kann, dass das Passagieraufkommen wieder auf das Vor-Corona Niveau steigt?

 

Was ist an der Idee auszusetzen, dass eine Ursache für fehlenden Wettbewerb im (innern-)deutschen Verkehr die Marktmacht der Lufthansa-Gruppe ist und diese begrenzt werden kann, wenn man anderen Akteuren den Markteintritt erleichtert.

Das Problem ist, das sowohl Condor als auch Tuifly mit ihrem derzeitigen Streckennetz keine sinnvolle Ergänzung für Oneworld oder Skyteam sind, da beide Netzwerke eher zum ausgeben als zum verdienen von Bonuspunkten geeignet sind. Das man Bahnbonus-Punkte zum Aufbau von Oneworld und Skyteam Bonusguthaben nutzen kann ist dann schon interessanter.

 

An anderer Stelle hat das DLR-Gutachten einige Sinnvolle Ideen, etwa die Umstellung der Flughafenregulierung vom Dual-Till auf den Single-Till Ansatz, hochstehen der use it or lose it Quote für Slots, weitere Liberalisierung der Luftverkehrsabkommen. 

 

 

Geschrieben
vor 43 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Was ist an der Idee auszusetzen, dass eine Ursache für fehlenden Wettbewerb im (innern-)deutschen Verkehr die Marktmacht der Lufthansa-Gruppe ist und diese begrenzt werden kann, wenn man anderen Akteuren den Markteintritt erleichtert.

Dass man dazu keine Studie braucht.

andere Akteure haben auch schon durch EU OpenSky freien Marktzugang. Seien es die (U)LCC wie Ryanair, Easyjet und Wizz oder die Netzwerker wie IAG oder AFKL. Es hat an (fast) allen deutschen Flughäfen noch genügend Slots und die Gebühren werden nicht über denen liegen, die LH zahlt.

Auch finanziell sind die genannten in der Lage, gegen LH zu fliegen und langfristig zu bestehen. Sie wollen es nur nicht, weil der Kampf viel Geld kosten würde ohne der Perspektive, Geld zu verdienen (das scheint die LHG auf den innerdeutschen Flügen auch eher weniger zu tun, da diese Jahr für Jahr reduziert werden)

Geschrieben

Um auf innerdeutschen Flügen den break-even point zu erreichen müßte man bei den entstehenden Kosten mit einer durchschnittlichen Auslastung von 80% plus x fliegen, dass ist auf innerdeutschen Strecken unrealistisch, da diese auch außerhalb der Randzeiten erreicht werden müßten , von daher wird sich da niemand finden der in diese Geldverbrennungsmaschinerie einsteigt, aber dafür hätte es kein teures Gutachten bedurft, dass sehen alle CEOs der größerem Airlines schon länger so.

 

vor einer Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Umstellung der Flughafenregulierung vom Dual-Till auf den Single-Till Ansatz,

Das würde ja auch nur den großen Gesellschaften in die Hände spielen, die das Kapital dafür hätten und dann darf sich auch keiner anschließen beschweren wenn ein Großteil der Besitzer der deutschen Flughäfen in den VAE-Ländern zu finden ist!!

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

An anderer Stelle hat das DLR-Gutachten einige Sinnvolle Ideen, etwa die Umstellung der Flughafenregulierung vom Dual-Till auf den Single-Till Ansatz, hochstehen der use it or lose it Quote für Slots, weitere Liberalisierung der Luftverkehrsabkommen. 

 

 

Kannst Du mir weiterhelfen, was Dual und Single Till bedeutet? Google hat nicht seht geholfen

Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb Ich86:

Kannst Du mir weiterhelfen, was Dual und Single Till bedeutet? Google hat nicht seht geholfen

Es gibt bei der Regulierung der Flughafenentgelte zwei Ansätze. Grundsätzlich gilt, dass die Flughafen-Entgelte so ausgestaltet sein müssen, dass die Flughäfen kostendeckend arbeiten. Sie dürfen Gewinn erwirtschaften aber nicht nicht unbegrenzt.

 

Im Single-Till-Ansatz werden alle Einnahmen der Flughäfen (Start-, Lande-, Abfertigungsgebühren, Mieteinnahmen, Konzessionen  berücksichtigt). Im Dual-Till Ansatz nur die luftfahrtbezogenen Einnahmen berücksichtigt. Daher bevorzugen Eigentümer den Dual-Till-Ansatz da er tendenziell höhere Gewinne ermöglicht. Fluggesellschaften den Single-Till-Ansatz.

 

vor 11 Stunden schrieb schneekiller:

wenn ein Großteil der Besitzer der deutschen Flughäfen in den VAE-Ländern zu finden ist

Bis jetzt ist die Mehrheit der deutschen Flughäfen im Besitz der öffentlichen Hand und es gibt wenig Bestrebungen, diese zu verkaufen. Ein Single-Till-Ansatz mit tendenziell niedrigeren Gewinnen für die Eigentümer bedeutet zudem das Flughäfen als Investment weniger attraktiv sind und es weniger Kaufinteressen für Flughäfen gibt. 

 

vor 11 Stunden schrieb JSQMYL3rV:

Dass man dazu keine Studie braucht.

vor 11 Stunden schrieb schneekiller:

aber dafür hätte es kein teures Gutachten bedurft

Die Fragestellung war, welche Ursachen hat das schwache Passagierwachstum in Deutschland nach Covid. Wenn man möchte, dass die Politik Entscheidungen auf einer möglichst breiten Datenbasis treffen soll ist es sinnvoll ein Forschungsinstitut mit einem Gutachten zu beauftragen.

Wenn man möchte das Politik nur Entscheidungen Grundlage dessen, was die Betroffenen freiwillig erzählen, kann man darauf verzichten. Ist halt die Frage ob das was in den diversen Politikbriefen und Medieninformationen der betroffenen auch stimmt.

 

Das einem die Ergebnisse, wie etwa das nur ca. 9 % der weggefallenen Passagiere auf Standortkosten zurückzuführen sind, nicht gefallen kann schon sein.

 

Bearbeitet von OliverWendellHolmesJr
Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Das Problem ist, das sowohl Condor als auch Tuifly mit ihrem derzeitigen Streckennetz keine sinnvolle Ergänzung für Oneworld oder Skyteam sind, da beide Netzwerke eher zum ausgeben als zum verdienen von Bonuspunkten geeignet sind. Das man Bahnbonus-Punkte zum Aufbau von Oneworld und Skyteam Bonusguthaben nutzen kann ist dann schon interessanter.

 

Bonuspunkte sind doch nicht relevant für den mangelnden Wettbewerb... 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wenn man möchte, dass die Politik Entscheidungen auf einer möglichst breiten Datenbasis treffen soll ist es sinnvoll ein Forschungsinstitut mit einem Gutachten zu beauftragen.

Wäre das dann nicht andersrum sinnvoll, erstmal nach Gutachten zu fragen BEVOR man die Steuern erhöht um kurzfristig - quasi über Nacht - Haushaltslöcher zu stopfen (nachdem man über einen "überraschenderweise" illegalen Haushalt gestolpert ist)?  

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

Wäre das dann nicht andersrum sinnvoll

Krasse Idee, ist noch keiner drauf gekommen. 

 

Halt - oder doch. Zu Gesetzen gibt es Anhörungsverfahren in den jeweiligen Fachausschüssen des Bundestags, in denen über Vor- und Nachteile diskutiert wird. Vorher gibt es Konsultationsverfahren, in denen die Ministerien, die die Gesetze schreiben Stellungnahmen einholen. Die Verfahren sind öffentlich. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 19 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

in denen die Ministerien, die die Gesetze schreiben Stellungnahmen einholen

Ja oder "Gefälligkeitsurteile" oder auf die Stellungnahme "es wird schaden" mit einem "na und" reagieren. Also dass gestiegene Steuern die Nachfrage senken ist ja keine überraschende Erkenntnis, also das wurde ja so in Kauf genommen... Ist politisch ja auch legitim, soll nur zeigen, wie viel diese "Stellungnahmen" dann bewirken...

 

Es ging in dem konkreten Fall ja auch nicht darum da abgewogen etwas zu entscheiden. Man wollte irgendwoher Geld rein holen und "es der Luftfahrt zeigen", weil da kann man es ja machen. Zeitgleich hat man es mit den Bauern versucht ( was haben da die Stellungsnahmen im Voraus gebracht?) , da gab es dann Protest und auf einmal brauchte man das doch nicht so.

Also tolles Verfahren, wo das Ergebnis nicht nach einer ergebnisoffenen Prüfung neutral ausgewogen zu Stande kommt, sondern der gefasste Entschluss der Minister de-facto durchgewunken wird und Proteste - nicht das Konsultationsverfahren - daran was ändern. 

 

Also ja - auf dem Papier gibt es diese Konsultationen...

 

Wenn wirklich das "für und wider" im Voraus geprüft und abgewogen wurde, warum prüft man es jetzt nochmal?

 

Am Ende ist es doch eh eine politische Entscheidung: Wo braucht man das Geld mehr im Haushalt? Kassiert man lieber von Urlaubern am Flughafen oder senkt da etwas ab und holt es sich dann woanders. Dass da auf Experten ansatzweise gehört wird glaube ich nicht - und wie gesagt:

 

Für die "Erkenntnis"  à la "weniger Steuern führt zu mehr Nachfrage und Wettbewerb hilft ggf. auch um Preise zu senken" hätte man wirklich keine Experten gebraucht. Dass der Vorschlag dann ist, dass andere Airlines Routen fliegen sollen, die sich offenbar für sie nicht lohnen, setzt dem ganzen dann die Krone auf. 

 

Das kann dir jeder Achtklässler erklären (naja, konnte mal jeder Achtklässler, aktuell bin ich da skeptischer) :D

 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb Aerodude:

Laut diesem Artikel wird auch Condor ins neue T3 in Frankfurt umziehen. Bislang war das nicht so eindeutig kommuniziert.

Auch wenn hier OT, aber Wahnsinn, dass man G so schnell hochgezogen hat, dann ewig garnicht nutzt, und bei Eröffnung von T3 letztendlich auch nur halb. Wo sind denn die ganzen Günstigflieger, die man anlocken wollte…?

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb ben7x:

Auch wenn hier OT, aber Wahnsinn, dass man G so schnell hochgezogen hat, dann ewig garnicht nutzt, und bei Eröffnung von T3 letztendlich auch nur halb. Wo sind denn die ganzen Günstigflieger, die man anlocken wollte…?

Die waren ein Strohfeuer erkauft mit hohen kurzfristigen Rabatten.

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb ben7x:

Auch wenn hier OT, aber Wahnsinn, dass man G so schnell hochgezogen hat, dann ewig garnicht nutzt, und bei Eröffnung von T3 letztendlich auch nur halb. Wo sind denn die ganzen Günstigflieger, die man anlocken wollte…?

 

Senk die Gebühren dauerhaft, erweitere die Flugzeiten oder streich das Nachtflugverbot gleich ganz und schnell ist die Hütte wieder voller. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Aerodude:

Laut diesem Artikel wird auch Condor ins neue T3 in Frankfurt umziehen. Bislang war das nicht so eindeutig kommuniziert.

Macht die LH Zubringer Thematik auch nicht unbedingt besser für DE. Also mit LH im T1 ankommen und dann zum T3 und mit DE weiter ist echt nicht "sexy". 

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb emdebo:

Wer weiß, ob LH-Zubringer noch benötigt werden, wenn T3 betriebsbereit ist? 

T3 ist nächstes Jahr betriebsbereit. Bis dahin komplett von LH loszukommen würde ich für etwas sehr weit hergeholt halten. Heißt im Artikel ja aber nicht, dass Condor sofort bei Eröffnung umzieht. 
 

vor 39 Minuten schrieb RED:

 

Senk die Gebühren dauerhaft, erweitere die Flugzeiten oder streich das Nachtflugverbot gleich ganz und schnell ist die Hütte wieder voller. 

Will/kann man ja eben aber nicht machen. Dementsprechend hat man da jetzt einen mehr oder weniger nutzlosen Steig rumstehen. Von den Legacies werden den ja eher wenige Airlines nutzen wollen. 

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