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Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb jubo14:

Deswegen braucht es für Gesellschafts- und Handelsrecht auch einen ordentlichen Uni-Abschuss und kein Google-Diplom. ;)

 

Übrigens die  Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG war auch eine deutsche Gesellschaft, obwohl der einzige Gesellschafter die britische Air Berlin PLC war.

Zwei Hinweise, eine KG hat immer mindestens zwei Gesellschafter, zuletzt waren es acht, die Air Berlin PLC als Komplementär und Geschäftsführer und sieben Kommanditisten. Die Voraussetzung eine deutsche Person zu sein kommt aus dem Luftverkehrsrecht und wurde erfüllt, da die Air Berlin PLC - Aktien zu 50 % + 1 Aktie im Eigentum deutscher Personen war. 

 

  

vor 19 Stunden schrieb Flugopa:

Und Condor ist seit Jahren eine britisch-staatliche Gesellschaft und es interessiert auch niemanden. Also so what?

Die Besessenheit der Condor-Eigentümerstruktur ist interessant. Was ist die Motivation dahinter. Condor hat das Stiftungs-/Treuhandmodell nicht erfunden.

 

Das haben schon andere benutzt, etwa IAG für British Airways/Aer Lingus, Lufthansa für Austrian/Brusssels/Swiss, Etihad für die Finanzierung an Air Berlin/Sabena und anderen - die haben sogar einen Innovationspreis bekommen. 

 

Ein anderer Grund, warum die Konstruktion genutzt wurde, war es sicherzustellen, das Condor "unbeschadet" aus der Thomas Cook Insolvenz herausgeht. Man hat damit die Thomas Cook Gläubiger benachteiligt, ihnen wurde Insolvenzmasse entzogen. Auch hier war die Konstruktion keine Innovation sondern ein regulärer Trick aus dem Handbuch "Wie saniere ich überschuldete Gesellschaften/halte den Gläubigern Mittel vor, die ihnen zustehen."

 

Ich sehe nicht das Condor einen Mehrwert für Oneworld oder Skyteam in der derzeitigen Aufstellung hat. Skyteam hat Virgin Atlantic, Condor könnte diese Rolle für Oneworld darstellen. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 20 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Ich sehe nicht das Condor einen Mehrwert für Oneworld oder Skyteam in der derzeitigen Aufstellung hat. 

 

Wobei Oneworld bislang in Zentraleuropa verhältnismäßig schwach repräsentiert ist. Man hat zwar mit LHR einen immensen Heimatmarkt, auch MAD ist ein Tor nach Südamerika. Aber unterm Strich sind sowohl LHR als auch MAD, HEL und DUB eher geografische „Randlagen“.

 

Skyteam liegt mit CDG und AMS schon deutlich zentraler, hat mit OTP noch was kleines in Osten, SAS im Norden und mit MAD ebenfalls Südamerikaverkehr.

 

Die Star Alliance ist mit DACH, Belgien plus künftig Italien quasi im Zentrum Europas beheimatet. Und deckt auch alle anderen Märkte in Europa flächendeckend ab. Von Südamerika (Tap) über den Osten (Lot, Croatia) bis runter nach Griechenland und die Türkei. 

 

Von allen drei Allianzen hat aktuell also Oneworld aktuell die schwächste Flächenabdeckung in Europa und ausgerechnet in Zentraleuropa bisher ein klaffendes Loch. Condor könnte durchaus ein Weg sein, eben dieses Loch zu füllen. Wenn nicht sogar der einzige - denn sonst kommt zumindest in Zentraleuropa auf absehbar nichts vergleichbares auf den Markt. Irgendwann kommt noch TAP - aber auch das ist wieder Südamerika, wo man im Grund genommen schon präsent ist. Zudem ist man in der Konsolidierungsrunde hinterher: Der Air Europa Merger schlug fehl, während die Star Alliance mit der LHG ITA gewann und sich Skyteam mit AFKL die SAS einverleibte. Nur bei Oneworld hat sich nichts getan. Daraus könnte schon Zugzwang entstehen. 

Bearbeitet von Avroliner100
Geschrieben (bearbeitet)

Wäre auch die Frage, was käme günstiger? Condor kaufen und auf einen Netzwerker für Zentraleuropa drehen, oder es mit einer der eigenen Marken selbst versuchen und bei 0 beginnen. 

 

Die derzeitige IST-Condor muss ja nicht das mittelfristige SOLL-Bild sein.

Bearbeitet von locodtm
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb locodtm:

Wäre auch die Frage, was käme günstiger? Condor kaufen und auf einen Netzwerker für Zentraleuropa drehen, oder es mit einer der eigenen Marken selbst versuchen und bei 0 beginnen. 

 

Tippe auf Kaufen. Mit “von Grund auf neu beginnen” hat sich die IAG mit Level in VIE schon mal kräftig die Hände verbrannt. Ähnlich dramatisch mit den eigenen Marken sind auch schon Transavia in MUC und Lufthansa Italia in MXP baden gegangen.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Die Besessenheit der Condor-Eigentümerstruktur ist interessant. Was ist die Motivation dahinter. Condor hat das Stiftungs-/Treuhandmodell nicht erfunden.

 


Das ist korrekt. Also eher der zweite Teil. Und ob es eine Bessenheit ist (ich unterstelle mal eine negative Wertung), ist ja erstmal egal. Es ist offensichtlich nicht erwünscht, über die Eigentumsverhältnisse von Condor zu sprechen. Du bist doch sonst so politisch korrekt; also wenn hinter dem Family Office Attestor jetzt Putins Schwester und der Bruder von Chomeni stehen, was dann? Deren Milliarden müssen ja schließlich auch irgendwohin...

 

(kleiner Seitenhieb zu damals: die "unmöglichen" Gibraltar-Flüge finden trotz Brexit einfach weiter statt; sowas aber auch...)

 

Schönen Sonntag und allseits viele gestreifte happy Landings!

vor 4 Stunden schrieb locodtm:

Die derzeitige IST-Condor muss ja nicht das mittelfristige SOLL-Bild sein.

 

Nun, man hat ja offensichtlich gemerkt, dass die IST-Condor unverkäuflich ist. Ob es eine wie auch immer geartete SOLL-Condor ala Airberlin 4.0 dann sein wird, wir werden es alle miterleben.- Einige schlaue Condor-Mitarbeiter verdienen längst sehr gut bei Youtube, Glück auf!  B|

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Flugopa:

also wenn hinter dem Family Office Attestor jetzt Putins Schwester und der Bruder von Chomeni stehen, was dann? Deren Milliarden müssen ja schließlich auch irgendwohin...

 

Gibt es in UK irgendetwas stichhaltiges, was gegen Attestor spricht?

Ansonsten verstehe ich nicht, wo das Problem an Attestor sein soll. Auf den ersten Blick ist das ein Vermögensverwalter, wie jeder andere auch. Gut, etwas verschwiegen. Wie das Vermögensverwalter eben so sind. Dass dass verwaltete Vermögen von 6 Mrd. Euro jetzt nicht unbedingt aus Opas Bausparkonto der Kreissparkasse ums Eck kommt, dürfte uns allen klar sein. Dass Attestor als Finanzinvestor die Ziele eines Finanzinvestoren verfolgt und einen perspektivischen Exit vor Augen hat, dürfte uns auch allen klar sein. Dass die Unternehmen hübsch für einen Verkauf gemacht werden sollen: Genauso wenig überraschend. 

 

Aber sonst wüsste ich nicht, was Attestor groß von anderen verschwiegenen Vermögensverwaltern unterscheiden soll? BlackRock, Vanguard, wo ist der Unterschied? Die Deutsche Bank war bei jedem Müll am Start - von CumEx über Panama Papers oder den guten alten russischen Geldwäschesalon? 

 

Warum gleich Chamenei - Qatar hält mehr als 25% an IAG. Bei VW sind die Qataris mit 20% an Bord. Bei Mercedes Benz sind die Chinesen und die Kuwaitis gut mit dabei. Nur mal als Beispiele für zweifelhafte Geldquellen. Interessiert trotzdem keinen, obwohl es bekannt ist. Zu Attestors Geldströmen ist nicht viel bekannt - aber eben meines Wissens nach auch nichts negatives. Im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Finanzinvestoren, bis hin zu den Banken aus der ersten Reihe. Gerne auch aus der allseits gelobten Schweiz, aus UK oder auch aus unserem heimischen Lande. Große Namen und dennoch bei gefühlt jedem neuen Finanzskandal wieder ganz vorne mit am Start. Solange das so ist, wüsste ich nicht, was es (ohne Belege) an Attestor so aussergewöhnlich auszusetzen gäbe. 

Bearbeitet von Avroliner100
Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Avroliner100:

Gibt es in UK irgendetwas stichhaltiges, was gegen Attestor spricht?

 

 

Nein, außer dass es eine "deutsche" Gesellschaft mit Sitz in UK ist. Alles gut.

 

Mich wundert nur - und da bin ich ja offensichtlich der Einzige - , dass es gar nicht hinterfragt wird, ja sogar negiert und die Hinterfragung negativ kommentiert wird. Zu den Geldströmen von Attestor ist absolut gar nichts bekannt. Und diese Investmentgesellschaft sichert gemeinsam mit der "BRD" das Fortbestehen einer Fluggesellschaft. -- Das ist der große Unterschied zu deutschen und europäischen Aktiengesellschaften, die berichtspflichtig sind, wenn gewisse Schrankenwerte im Aktienbesitz überschritten werden. Condor mit ihrem GmbH irgendwas Konstrukt veröffentlicht ja gerne spät bis nie, Erfolge haben sie ja auch keine zu vermelden ...

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb launisches Wiesel:

Irgendwas scheint bei -OG ggfs auch nicht zu passen, war mit 08:00 Uhr Start mal drin, dann auf 09:20 und jetzt Status unbekannt bei Flightradar

 

Tante Edith sagt: mit 5 h Delay um 11:05 gestartet Richtung KGS


Der -FBG gehts mittlerweile auch wieder gut und übernimmt den LPA-Umlauf pünktlich.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 20 Minuten schrieb Flugopa:

Mich wundert nur - und da bin ich ja offensichtlich der Einzige - , dass es gar nicht hinterfragt wird, ja sogar negiert und die Hinterfragung negativ kommentiert wird. Zu den Geldströmen von Attestor ist absolut gar nichts bekannt.

 

Komplett allein nicht. Es ist tatsächlich nicht viel zu Attestor bekannt. Aber ob es gleich Despoten sein müssen…?

Allerdings bin ich ich gerade auf folgendes gestoßen: 

 

Zitat

Gegründet wurde Attestor 2012 von Jan-Christoph Peters. Der 43-jährige Deutsche fliegt trotz Investitionen in der ganzen Welt mehrheitlich unter dem Radar der Öffentlichkeit. Nur einmal machte er Schlagzeilen, nämlich mit einer Spende von 75.000 Pfund für die britischen Liberaldemokraten. Kritisiert wurde, dass sie über eine Attestor-Tochter mit Sitz im Offshore-Paradies Cayman Islands bezahlt wurde.

 

Heirat in den italienischen Adel

 

Deutlich öfters in der Öffentlichkeit stand dagegen Peters' Ehefrau. 2015 heiratete der Investor eine italienische Hochadelige. Maria Alberica San Martino d’Agliè di San Germano stammt aus der Familie der einstigen Könige von Neapel, die ihr Vermögen bis heute bewahren konnte.

Ihre Großmutter ist Maria Cristina Ruffo di Calabria, die älteste Schwester von Königin Paola von Belgien. Peters und seine Ehefrau leben aber in London.

https://www.aerotelegraph.com/wer-steckt-hinter-condor-kaeufer-attestor#google_vignette

 

Arme Leute werden mit Sicherheit nicht hinter den Geldströmen stecken. Vermutlich ist es auch nicht unbedingt das Klientel, welches Banken auf den Caymans verteufelt. Halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass in Attestor der ein oder andere Taler der ein oder anderen “Adelsfamilie” steckt. Wenn es da noch was zu holen oder aus einer Steueroase zu verschieben gab/gibt. Könnte so sein, muss aber nicht. Es muss ja nicht jeder Adel bettelarm sein … wenn man in der richtigen Dekade aus finanzieller Perspektive “alles richtig gemacht hat”, kann da schon was zusammenkommen. Die Ehrbarkeit dieses Reichtums aus den entsprechenden Dekaden mal ausgeklammert. Keine Ahnung. Die familiären Verflechtungen würden es “nahelegen”. Aber untern Strich läuft es doch fast immer so? Man will ja auch nicht wirklich wissen, womit Kühne und Nagel oder TUI/Preussag in Gewissen Dekaden so ihr gutes Geld verdient haben?

Bearbeitet von Avroliner100
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Avroliner100:

 

Komplett allein nicht. Es ist tatsächlich nicht viel zu Attestor bekannt. Aber ob es gleich Despoten sein müssen…?

Allerdings bin ich ich gerade auf folgendes gestoßen: 

 

https://www.aerotelegraph.com/wer-steckt-hinter-condor-kaeufer-attestor#google_vignette

 

Arme Leute werden mit Sicherheit nicht hinter den Geldströmen stecken. Vermutlich ist es auch nicht unbedingt das Klientel, welches Banken auf den Caymans verteufelt. Halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass in Attestor der ein oder andere Taler der ein oder anderen “Adelsfamilie” steckt. Wenn es da noch was zu holen oder aus einer Steueroase zu verschieben gab/gibt. Könnte so sein, muss aber nicht. Es muss ja nicht jeder Adel bettelarm sein … wenn man in der richtigen Dekade aus finanzieller Perspektive “alles richtig gemacht hat”, kann da schon was zusammenkommen. Die Ehrbarkeit dieses Reichtums aus den entsprechenden Dekaden mal ausgeklammert. Keine Ahnung. Die familiären Verflechtungen würden es “nahelegen”. Aber untern Strich läuft es doch fast immer so? Man will ja auch nicht wirklich wissen, womit Kühne und Nagel oder TUI/Preussag in Gewissen Dekaden so ihr gutes Geld verdient haben?

 

 

Nun, ich glaube, denke oder hoffe ein bisschen, so weit sind wir gar nicht auseinander. Und wir werden ja hoffentlich die Entwicklungen noch ein paar Jahre mitverfolgen dürfen.

 

(Wobei ja der Lebenslauf von Herrn Kühne nahezu lückenlos öffentlich vorliegt, aber belassen wir es einfach mal dabei....)

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Avroliner100:

Wobei Oneworld bislang in Zentraleuropa verhältnismäßig schwach repräsentiert ist. Man hat zwar mit LHR einen immensen Heimatmarkt, auch MAD ist ein Tor nach Südamerika. Aber unterm Strich sind sowohl LHR als auch MAD, HEL und DUB eher geografische „Randlagen“.


Je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger sehe ich die Notwendigkeit für einen weiteren Oneworld Hub in Zentraleuropa. Aus LHR und DUB hat man eine perfekte Ausgangslage für Flüge zwischen Europa und Nordamerika. Das gleiche gilt für MAD bezogen auf Südamerika. HEL war in der Vergangenheit ideal für Asien gelegen und wird es irgendwann auch wieder sein. Die Frage, wie lange der russischen Luftraum noch umflogen werden muss, kann natürlich noch niemand beantworten. Damit sind die lukrativen Langstrecken aus Europa eigentlich ziemlich gut abgedeckt. Afrika ist noch etwas außen vor, aber braucht man dafür einen neuen Hub à la FRA? 
 

Innerhalb von Europa ist die Oneworld tatsächlich ziemlich schwach vertreten. Es gibt vergleichbar wenige Umsteigeverbindungen innerhalb von Europa, die mit Oneworld wirklich Sinn machen. Dafür wäre ein Hub in FRA tatsächlich gut geeignet. Aber richtig lukrativ scheint das nicht. 

Geschrieben

Aer Lingus (DUB) ist nicht Oneworld.

 

Griechenland ist ziemlich beliebt, nicht nur innerhalb Europas sondern auch in den USA. Griechenland ist im Sommer das/ein Steckenpferd von Condor. Ein Umstieg in LHR oder MAD macht oft wenig Sinn, zudem sind Iberia und British auch nicht sonderlich stark vertreten. BA eher noch mit ihrem Euroflyer Ableger in Gatwick. 

 

Sollten AA/BA bei Condor einsteigen, ist natürlich die Wahrscheinlichkeit hoch dass es zu einem Umbau kommt. Es gibt viele Fragezeichen, auch ob Condor sich dann nur noch auf Frankfurt konzentrieren würde und was aus Marabu wird. 
 

Geschrieben

Naja, man würde als Oneworld Marktanteile gewinnen, ggf wird auch eine auf Condor.com angebotener Flug mit BA eher "wahrgenommen" als würde man direkt bei BA auf die Seite suchen -  es wäre quasi ein zusätzlicher bekannter (!) Vertriebskanal.

 

Und es gibt ja nicht nur Flüge aus Deutschland nach x, es geht auch andersrum. Heute war noch in den Nachrichten wie bspw PMI bei Amis gefragt ist, so USA-FRA-Mittelmeer (was DE ja viel fliegt) anbieten zu können wird zumindest nicht schaden.

 

Das was Condor innerhalb Europas bei Oneworld einbringen würde ist ja auch ein Stück eine Ergänzung, die Ziele von bspw BA und DE sind ja schon teilweise komplementär.

Geschrieben
vor 37 Minuten schrieb HAJ98:

Afrika ist noch etwas außen vor, aber braucht man dafür einen neuen Hub à la FRA? 

Afrika macht auch ab Spanien mehr Sinn, da man dann kürzere Distanzen hat (und das bestehende Zubringernetz nutzen kann)

Geschrieben

In dem Artikel lese ich ausdrücklich nur von einer Bestätigung des CEOs Gesprächen mit American Airlines. Der Kontext zur Übernahme oder Beteiligung wird m.E. vom Autoren des Artikels gesponnen. Eventuell geht es ja auch erstmal „nur“ um ein Interlining. 

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Avroliner100:

 

Tippe auf Kaufen. Mit “von Grund auf neu beginnen” hat sich die IAG mit Level in VIE schon mal kräftig die Hände verbrannt. Ähnlich dramatisch mit den eigenen Marken sind auch schon Transavia in MUC und Lufthansa Italia in MXP baden gegangen.

 

Wäre auch meine Wette. 

Geschrieben

Erstmal ist ja nur gesagt dass man miteinander spricht. 
Unabhängig von Übernahme- oder Beteiligungsspekulationen kann ich mir schon vorstellen dass eine Zusammenarbeit AA/DE für beide Seiten Mehrwerte liefert.

 

Eine spekulierte Oneworld Integration wäre ja so oder so nur ein denkbarer 3.Schritt nach Interlining und Codeshare.

 

Wenn man nur mal annimmt dass man validiert einzelne DE-Verbindungen in Kombination mit AA in den Verkauf zu bringen und umgekehrt ergäben sich viele neue Kombinationen: 

- Anbindung an viele bei amerikanern derzeit stark nachgefragten Mittelmeerverbindungen via FRA/MUC die von LHR/MAD nicht oder nur eingeschränkt bedient werden 

- Nutzung des neuen FRA-Zubringernetzes um AA-Langstrecke zu füttern, vll lohnt sich dann perspektivisch auch die Anbindung weiterer Hubs neben Charlotte und Dallas 

- auf der Gegenseite unzählige neue Verbindungen für Condor über JFK und LAX in die USA sowie über MIA Richtung Karibik und Lateinamerika die mit den bisherigen Partnern jenseits des Atlantiks nicht gebucht werden können. 
 

Insgesamt also viel Raum für Kooperation und Verbesserung abseits von Übernahmegedanken. 
 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden schrieb FACoff:

Griechenland ist ziemlich beliebt, nicht nur innerhalb Europas sondern auch in den USA. Griechenland ist im Sommer das/ein Steckenpferd von Condor. Ein Umstieg in LHR oder MAD macht oft wenig Sinn, zudem sind Iberia und British auch nicht sonderlich stark vertreten. BA eher noch mit ihrem Euroflyer Ableger in Gatwick. 

BA fliegt im HochSommer ab Heathrow öfter nach Griechenland als Condor ab Frankfurt (Athen und Thessaloniki noch nicht einmal mitgerechnet).

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb AdlerMS:

…Gegenseite unzählige neue Verbindungen für Condor über JFK und LAX in die USA sowie über MIA Richtung Karibik und Lateinamerika


Sehr gute Analyse @AdlerMS 

 

MIA scheint allerdings nach dem SFP nicht verlängert zu werden, ist im WFP nicht buchbar und auch für Sommer 2026 bislang nicht im PDF-Flugplan aufgeführt.

 

Aber natürlich könnte es, sollte das DE/AA-Interline tatsächlich kommen, wieder interessant werden, wenn man in MIA dann wie B6 in JFK/BOS und AS in SEA/PDX/SFO/LAX einen Partner vor Ort hat. 
 

Dadurch wäre perspektivisch auch ORD als Ziel für DE denkbar. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

BA fliegt im HochSommer ab Heathrow öfter nach Griechenland als Condor ab Frankfurt (Athen und Thessaloniki noch nicht einmal mitgerechnet).

 

Also ich habe jetzt mal bei Google Flights eine Woche im August ausgewählt und mir alle Destinationen von BA ab LHR anzeigen lassen:

Athen, Corfu, Heraklion, Thessaloniki, Mykonos, Santorini, Kalamata

 

Condor ab Frankfurt:

Chania, Heraklion, Kalamata, Kavala, Corfu, Kos, Preveza, Rhodos, Samos, Zakynthos, (Kefalonia und Skiathos via MUC)

 

So gesehen bietet Condor für Urlauber ein größeres Portfolio in Griechenland an, auch wenn BA vielleicht mehr Frequenzen anbietet, zumal man für ATH auch nicht in London umsteigen braucht da die großen Airlines ATH selbst anfliegen.

 

Bearbeitet von FACoff
Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb FACoff:

 

Also ich habe jetzt mal bei Google Flights eine Woche im August ausgewählt und mir alle Destinationen von BA ab LHR anzeigen lassen:

Athen, Corfu, Heraklion, Thessaloniki, Mykonos, Santorini, Kalamata

 

Condor ab Frankfurt:

Chania, Heraklion, Kalamata, Kavala, Corfu, Kos, Preveza, Rhodos, Samos, Zakynthos, (Kefalonia und Skiathos via MUC)

 

So gesehen bietet Condor für Urlauber ein größeres Portfolio in Griechenland an, auch wenn BA vielleicht mehr Frequenzen anbietet, zumal man für ATH auch nicht in London umsteigen braucht da die großen Airlines ATH selbst anfliegen.

 

BA bedient ab LHR auch Chania, Kefalonia, Preveza, Rhodos und Zakynthos.

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