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vor 3 Stunden schrieb Waldo Pepper:

Meines Wissens lief der Vertrag, den AB mit der WISAG hatte, im März aus. Warum man zur Aeroground gewechselt ist, weiß ich nicht, vermute aber einfach mal, daß niedrigere Kosten im Vergleich zur WISAG auch eine Rolle spielten. Wenn dem so ist, dann lernen gerade einige Manager bei AB, wie teuer Kostendrückerei werden kann. 

Und Kostendrückerei wird in diesem Fall Lohndrückerei bedeutet haben. Das hat offensichtlich nicht so geklappt, wie sich Aeroground und Air Berlin das vorgestellt haben.

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vor 8 Stunden schrieb wozzo:

Und Kostendrückerei wird in diesem Fall Lohndrückerei bedeutet haben. Das hat offensichtlich nicht so geklappt, wie sich Aeroground und Air Berlin das vorgestellt haben.

Persönlich würde ich mich wundern, wenn Aeroground billiger sein sollte als WISAG. WISAG ist im Vergleich zu Aeroground ein richtiges Lohndrückerunternehmen. Soweit ich es aus der Branche weiss, sind die wirklich das billigste vom billigen in Sachen Abfertigung. Viele waren heilfroh, dass die nicht in FRA die Lizenz für die BVD erhalten haben (die haben Einspruch gegen diese Entscheidung eingelegt).

Die Aeroground macht in MUC ihre Arbeit relativ gut. AB ist auch dort ihr Kunde und aufgrund der anscheinend guten Erfahrungen in MUC, ist AB in TXL zu Aeroground gewechselt. Mit WISAG hatte man in TXL auch immense Schwierigkeiten.

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vor 16 Stunden schrieb aaspere:

Und was hat die Bezirksregierung in NRN zu entscheiden? Der Flughafen wird privat betrieben.

Sie kann z.B. den Flughafen dicht machen, sprich: die Betriebserlaubnis entziehen.

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vor 58 Minuten schrieb gerri:

Sie kann z.B. den Flughafen dicht machen, sprich: die Betriebserlaubnis entziehen.

Aber doch nicht, wenn ein externer BVD, der nicht zum Airport gehört, seine Leistung nicht bringt. Zudem verweise ich auf meinen letzten Beitrag.

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vor 3 Stunden schrieb HAJ-09L:

Aber doch nicht, wenn ein externer BVD, der nicht zum Airport gehört, seine Leistung nicht bringt. Zudem verweise ich auf meinen letzten Beitrag.

Moment, es ging um den post von aaspere, welche Entscheidungen die Bezirksregierung am NRN treffen kann. Meine Antwort: Die Betriebserlaubnis entziehen. Das hat nichts mit irgendwelchen externen Dienstleistern zu tun. Der Flughafen kann weiterhin bestehen bleiben, da Privatbesitz, aber der Flugbetrieb kann eingestellt werden. Es geht jetzt nicht um das wieso, warum, es geht um die generelle Befugnis der Bezirksregierung. 

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Ich war inhaltlich nicht so weitschweifig unterwegs und habe die Beiträge allein auf die BVD-Thematik bezogen.

Vielen Dank für die Präzisierung/ Klarstellung.

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@gerri
Nur um das klarzustellen: Ich hatte die Frage im Kontext zu der Beauftragung externer Dienstleister am Flughafen NRN gestellt. Insofern war deine Antwort am Thema vorbei. Es war mir aber nicht wichtig genug, wie jetzt aber.

 

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Am 8.7.2017 um 19:05 schrieb Flogg:

An Aerogrounds stelle würde ich das nicht nur anbieten, sondern asap umsetzten.

Hallo? WISAG war schon nicht toll, aber gegenüber Aeroground waren die Premium. Und die haben unter den selben Voraussetzungen gearbeitet, was TXL und AB betrifft. Wer bitte soll an Verspätungen und dadurch bedingte Streichungen (Curfew) sonst schuld sein, wenn z.b. alle Flüge wie geplant ontime landen und dann teilweise nach zwei Stunden immer noch nicht entladen sind?

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vor 6 Stunden schrieb TH 747:

Hallo? WISAG war schon nicht toll, aber gegenüber Aeroground waren die Premium. Und die haben unter den selben Voraussetzungen gearbeitet, was TXL und AB betrifft. Wer bitte soll an Verspätungen und dadurch bedingte Streichungen (Curfew) sonst schuld sein, wenn z.b. alle Flüge wie geplant ontime landen und dann teilweise nach zwei Stunden immer noch nicht entladen sind?

Eben, kann mir nur vorstellen, dass Aeroground auf eine derartig veraltete/minimale Infrastruktur womöglich nicht  ausreichend eingestellt war oder vorbereitet wurde. Glaube nicht, dass ein Konzern wie der Flughafen München mit der rosaroten Brille in ein solches Geschäft einsteigt um asap zu versagen. Hier hat man sich vielleicht aber tatsächlich übernommen und wenn dem so ist, dann sollte man das als renommiertes Unternehmen auch eingestehen, laut sagen (vielleicht wacht dann auch der ein oder andere Politiker im Verkehrsministerium, egal ob auf Landes- oder Bundesebene, auf) und die Konsequenzen ziehen. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Dazu kommt die AB-Situation, die nicht näher beschrieben werden muss, allseits bekannt ist und sicher auch seinen Beitrag zu all den Unregelmäßigkeiten leistet. Da würde ich mir auch nicht den schwarzen Peter zu 100% zuschieben lassen.

 

Weil WISAG jahrelang unter den Kriterien der AB & TXL gearbeitet hat, Aeroground unter denen des Münchner Flughafens, konnten die es - unter den gegebenen Voraussetzungen in TXL - womöglich tatsächlich besser.

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Laut B.Z. wurde AeroGround mittlerweile auch zwei mal von der Berliner Flughafengesellschaft abgemahnt und mit Entzug der Konzession gedroht. Außerdem wird NIKI aus dem Vertrag aussteigen und das Vertragsvolumen damit um 1/3 verringert. NIKI kehrt zu Wisag zurück!

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Da Niki nicht genügend Personal hat werden bis zum Ende des Sommer vier A321 von Belair für Niki bereedert, sowie ein A320 für airberlin. Danach wird Belair (voraussichtlich) abgewickelt.

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4 A321 wurden an Belair transferiert D-ABCN P Q R um ab CH die Niki Strecken zu bedienen

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Hinter all den Unpünktlichkeitsstatistiken und Berichten stecken sehr viele Schicksale und verprellte Kunden. Bekannte aus Berlin haben letzte Woche ihr Gepäck erst nach 6 Tagen nach Gomera nachgeliefert bekommen. Die 175€ Entschädigung halfen nicht den Urlaub zu retten. Da die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort sehr beschränkt sind, half das Hotel mit von anderen Gästen vergessener Kleidung aus. Die Wanderausrüstung hat das nicht ersetzt.

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"Nach Monaten des Kofferchaos am Flughafen Berlin-Tegel übergibt Air Berlin einen Teil der Gepäckabfertigung wieder an seinen alten Dienstleister. Alle Flüge der Ferienflieger-Tochter Niki würden ab sofort wieder vom Dienstleister Wisag abgefertigt", berichtet heute die Berliner Zeitung.

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Da bin ich mal gespannt, wann ich mein Gepäck vom Flug TXL-ZUE am 15.07. bekomme. Es war interessant, wie nur 3 Koffer das Gepäckband entlang fuhren und dann.... nichts mehr. Viele verärgerte Gesichter gab es dann.

Heute war ich bei Lost & Found ZRH und sie konnten nicht mal feststellen, ob das Gepäck in den Flieger geladen wurde.

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Ist es richtig, das AB Crews einstellen wollte (angeblich dringend benötigt) aber VC oder Betriebsrat den Einstellungen nicht zugestimmt hat?

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Performance vom Samstag inkl. HG laut AB-Veröffentlichung auf der Homepage. 

Geplant / Annulliert / Pünktlich (max 15 min.) / Unpünktlich (> 15 min.) / Pünktlichkeitsquote

DUS 18.7.: 174 / 0 / 116 / 58 / 67% inkl. einer abendlichen Umleitung nach CGN
TXL 18.7.: 256 / 6 / 180 / 69 / 70%

Lag es am schönen Wetter gestern oder haben wir einen Aufwärtstrend?

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vor 24 Minuten schrieb LunaT@hotmail.de:

Wo siehst du bei 6 Annulierungen in TXL einen Aufwärtstrend?

War auf die Pünktlichkeitsquote bezogen. 

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vor 7 Stunden schrieb Hubi206:

Ist es richtig, das AB Crews einstellen wollte (angeblich dringend benötigt) aber VC oder Betriebsrat den Einstellungen nicht zugestimmt hat?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Zustimmung verweigern, wenn man das Personal tatsächlich benötigen würde. 

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vor 9 Stunden schrieb Hubi206:

Ist es richtig, das AB Crews einstellen wollte (angeblich dringend benötigt) aber VC oder Betriebsrat den Einstellungen nicht zugestimmt hat?

Die Personalvertretung hat in der Tat einigen Einstellungen von neuen Piloten nicht zugestimmt. Einen Betriebsrat gibt es nicht für fliegendes Personal, es ist laut BetrVG davon ausgenommen und kann das nur durch Tarifverträge annähernd ersetzen. Macht bei AB der Tarifvertrag Personalvertretung einmal fürs Cockpit (VC) und für die Kabine (ver.di).

Die Gewerkschaft hat mit Einstellungen erst einmal nichts zu tun.

Das Problem ist wohl, das der Personalvertretung keine Personalbedarfsplanung vorgelegt wurde (seit Jahren), das man gleichzeitig zu sehr viel schlechteren Konditionen zu Aeronautics auslagern will und damit nicht klar ist ob es einen Bedarf gibt, wie hoch er ist und ob man nicht das Stammpersonal in einer Personalauswahl durch Neueinstellungen benachteiligt. Daher musste die PV ablehnen, es bleibt ihr rechtlich keine andere Wahl. Sowohl Flugbetriebsführung (Etihad, Oliver Iffert ist dort noch angestellt), als auch die von Mehdorn mitgebrachte Personalchefin Niemann haben nicht die geringste Ahnung welche Personaldecke man wann benötigt. 

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Das klingt sowas von theorethisch abstosend. Dem Fluggast ist das wohl völlig egel,aber zumindest nicht nachvollziehbar,warum immer wieder Flüge wegen Personalmangel ausfallen. Ob nun Walter,AB,Aeronautik,Niki,Tuifly oder sonstwem. Spielt für den Kunden keine Rolle ! Aber Personalvertreter denken da sicher auch nur in ihrer ganz kleinen Welt,und nicht im Interesse der Gesamtfirma ! Und schon gar nicht Kundenorienentiert.

Wie einfach ist es dagegen bei FR: Keine Töchter/Sub oder sonst wen,keine Gewerkschaften/Betriebsräte,und keine gecancelten Flüge !!!

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vor 41 Minuten schrieb Dummi:

das man gleichzeitig zu sehr viel schlechteren Konditionen zu Aeronautics auslagern will

Also lieber keine Neueinstellungen -> Verspätungen -> Pleite -> alle Jobs weg als es zuzulassen, dass sich Leute aus eigenen Stücken heraus zu günstigeren arbeiten zu lassen (man bewirbt sich ja neu auf diese Stellen, es werden ja keine bisherigen Stellen per Drehtüreffekt schlechter gestellt) ?

bearbeitet von d@ni!3l

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