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Aktuelles zum Flughafen Frankfurt


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vor 5 Stunden schrieb chris_flyer:

Den Airlines wird es egal sein.

 

Nee, im Rahmen der Entgeltkonsultation und bei jeder anderen Möglichkeit zur Verbesserung der eigenen Verhandlungsposition gegenpber Fraport wird es den Airlines sicher nicht egal sein, ob sie in das T3 gesetzt werden oder nicht. 

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Am 16.8.2020 um 12:56 schrieb medion:

Deshalb hat man sich auch entschieden, T2 in CGN derzeit stillzulegen und den Betrieb in die "Bröselsubtanz" der 70er zu legen?

 

Was? T2 still gelegt? Wo? Am CGN jedenfalls nicht.

 

Am 14.8.2020 um 22:28 schrieb XWB:


Vermute, da fehlt ein „nicht“ ;)

 

 

Ansonsten: Für den Flughafen wäre es die beste und sinnvollste Lösung gewesen. Zumal es dann eine Bahn für Starts und Landungen hätte sein können. Aber wie schon richtig gesagt: Politisch und gesellschaftlich bereits in den 90ern nicht durchsetzbar. 
Deswegen eben heute das Flickwerk. 

 

90er? Du meinst 70er. Da begannen die Auseinandersetzungen zur Startbahn West.

Bearbeitet von Su-34
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Am 16.8.2020 um 09:14 schrieb Nosig:

Man muss sich ja diesem Schicksal nicht ergeben? Der Flickenteppich muss dringend weg.

Jetzt wird mit T3 wieder so eine schicksalhafte Weiche gestellt, eigentlich in die falsche Richtung. Man muss einfach mal mit dem Umdenken beginnen. Das kommt aber seit Jahrzehnten nicht. Dabei ist doch die Grundsubstanz von T1 abrissreif und lange abgeschrieben.

Wenn man also das nächste Mal erneuert, dann bitte richtig, an der richtigen Stelle und aus einem Guss.

 

Am jetzigen Standort ist der FRA, ähnlich wie der DUS, nicht mehr deutlich erweiterbar. Dabei geht es ja nicht nur um Flächenverbrauch, sondern auch um Verkehrsbeschränkungen in dicht besiedeltem Gebiet. Die LH hat das schon lange erkannt und sich deshalb mit MUC ein weiteres Standbein geschaffen. Wäre der FRA nicht so beschränkt in seinen Entwicklungschancen, hätte der MUC nie solch einen Aufstieg hinlegen können.

Und in einem kleinen Land in Mitteleuropa wird Flugverkehr natürlich kritischer gesehen, als in Amerika oder Asien.

vor 5 Minuten schrieb medion:

Siko? Geschäfte? Brummt....

 

Check-In findet ganz normal statt. Für den Rest fehlt schlicht und ergreifend im Moment der Verkehr.

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4 minutes ago, Su-34 said:

Am jetzigen Standort ist der FRA, ähnlich wie der DUS, nicht mehr deutlich erweiterbar. Dabei geht es ja nicht nur um Flächenverbrauch, sondern auch um Verkehrsbeschränkungen in dicht besiedeltem Gebiet.

 

Na dann: Um Flächenverbrauch geht es überhaupt nicht. Richtig. Die können innerhalb des Zauns noch wachsen wie nur was. T3 In FRA könnte größer werden als das, was jetzt schon da ist und das Bahnsystem gibt auch noch viel mehr her. Es ist rein politisch. In DUS geht auch noch was...

 

Das kleine Land in Mitteleuropa heißt übrigens Luxemburg und hat einen Flughafen ohne Einschränkungen B| Die würden die Kölner Nachtfracht mit Kusshand aufnehmen...

 

Mein Punkt war ja auch eher, jetzt wieder CGN Pax betreffend, wenn T2 so funktioniell und praktisch ist, hätte man ja T1 "ganz normal" zum Check In nutzen können und sonst für nix mehr...

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vor 2 Stunden schrieb Su-34:

90er? Du meinst 70er. Da begannen die Auseinandersetzungen zur Startbahn West.

Nein, 90er ist in diesem Falle richtig. Die Auseinandersetzungen um die Startbahn West, bei denen 2 Tote zu beklagen waren hatten bei Fraport (damals FAG) und der Politik doch einen tiefen Eindruck hinterlassen.

Deshalb kam es zu den vielen Planungsvarianten einer 4. Bahn. Derartige Proteste wie um die 18 West wollte man unbedingt vermeiden. Die gingen ja auch tatsächlich erst mit der Eröffnung der Nordwestbahn los. Aber auch bei den Protestierenden sind die Auseinandersetzungen um die Startbahn West in unangenehmer Erinnerung geblieben. Deshalb ging der Protest bisher über die berühmten Montagsdemonstrationen im T1 nicht hinaus.

Ich war in den 90ern übrigens im Vorstand des "Airlines Operators Committee" gewesen und wir wurden regelmäßig über den Planungsstand der 4. bahn unterrichtet. 

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Am 13.8.2020 um 17:33 schrieb jubo14:

Den Gewinn machen die LCC mit den letzten 20% der Tickets, die sie für einen Flug verkaufen.

Und genau die „paar“ Prozent fehlen ihnen nun in ihrer Auslastung.

Das habe ich ja gesagt: Sie machen im Moment keinen Gewinn! Aber auch keinen Verlust (=schwarze Null).

 

Am 13.8.2020 um 17:33 schrieb jubo14:

Einen weiteren Gedanken möchte ich dann noch einmal ins Spiel bringen.

Wenn die Regierungen der EU nun soviel Geld in „ihre“ Airlines investiert haben, wieso sollten sie dann ihr Investment nicht auch vor dem erneuten Angriff der LCC verteidigen? Der vor wenigen Wochen noch vom Tisch gefegten österreichischen Mindestpreis wäre da nur eines der für LCC unerfreulichen Mittel.

Nicht erst seit Corona versuchen die Regierungen der EU "ihre nationalen Champions" zu schützen, soweit es noch welche gibt. Damit waren sie ja anfangs auch erfolgreich. Deswegen mussten die LCC z.B. auf periphere Flughäfen ausweichen. Inzwischen finden sie aber keine Mittel mehr. Die Luftverkehrssteuer hat zwar auf LCC gezielt, aber Air Berlin getroffen. Bei steigenden Preisen weicht der Kunde erst recht auf das (vermeintlich) billigere Angebot aus. Auch der österreichische Mindestpreis hätte den Focus noch mehr auf die Stärken der LCC gelenkt.

Staatsairlines achten mehr auf die Interessen der Regierungen und verlieren dadurch Kunden.

 

Am 13.8.2020 um 23:12 schrieb bueno vista:

FRA ist primär auf Geschäftsflueger und Langstrecke ausgerichtet. Beides liegt noch immer am Boden. Die paar Reiselustigen die FRA nun nutzen reichen natürlich nicht aus um mit CDG oder AMS mitzuhalten. LHR geht‘s genau so. Verlässliche Vergleiche kann man erst wieder anstellen wenn internationale Schranken wie Nordamerika fallen.

Natürlich kann man bereits jetzt Vergleiche anstellen und die Ergebnisse lassen sich natürlich begründen. Haben Sie ja auch gemacht und das sehe ich genauso. Natürlich kann sich da etwas ändern, wenn die Schranken nach Nordamerika fallen und dann kann man die Zahlen wieder neu interpretieren, aber bis dahin läuft das Geschäft in Frankreich bzw. CDG besser. Mein Anspruch als Flughafenbetreiber wäre es, daran etwas zu ändern und nicht auf Änderungen der Rahmenbedingungen zu warten.

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Am 14.8.2020 um 16:16 schrieb medion:

Welche Entwicklung hat man denn in FRA verschlafen? Das neue Gebührenmodell war doch genau darauf ausgelegt, Easyjet und Wizzair sind trotzdem gescheitert, Ryanair verharrt auf einem niedrigen Niveau.

Das neue Gebührenmodell kam zu spät und es bringt wenig, wenn man nicht mehr attraktive Slots und eine entsprechende auf LCC ausgelegt Infrastruktur anbietet. Außerdem müssen die Preise dauerhaft runter, nicht nur für 2 Jahre. Für alle Atlanta-Fantasten: Die (erfolgreichen) Airlines wollen keine Paläste und optimalen Strukturen, sondern vor allem niedrige Entgelte. 70er Jahre Terminals müssen abgerissen werden, wenn die Betriebskosten zu hoch werden, aber nicht weil sie hässlich und unübersichtlich sind. 

 

Am 14.8.2020 um 16:16 schrieb medion:

Auch wenn du in deinen übrigen Posts die Lowcostler versuchst hochzuschreiben (wahrscheinlich eher aus der Motivation Anti-Fraport-Hauptkunde), die Ergebnisse werden wir doch erstmal abwarten. Ist ja toll, dass sie jetzt so viele Flüge durchführen und du sogar schon das Ergebnis kennst (schwarze Null).

Ich habe geschrieben, dass ich aufgrund der veröffentlichten Passagier- und Auslastungszahlen davon ausgehe. Im Übrigen wünsche ich mir nichts mehr, als eine erfolgreiche LH, aber leider muss ich beobachten, dass andere Airlines erfolgreicher sind. Und nur wenn man die Gründe kennt, kann man etwas dagegen tun. Augen zu oder Abwarten ist hoffentlich nicht die Strategie der LH.

 

Am 14.8.2020 um 16:16 schrieb medion:

Dass die Billigflieger ohne Staatshilfe auskommen, stimmt nur bedingt.

Habe ich auch nicht behauptet. Sie haben aber nur solche Hilfe angenommen, die nicht dazu führen, dass Regierungen Einfluss auf das operative Geschäft oder die Personalpolitik nehmen.

 

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vor 3 Stunden schrieb Su-34:

 

Was? T2 still gelegt? Wo? Am CGN jedenfalls nicht.

 

 

90er? Du meinst 70er. Da begannen die Auseinandersetzungen zur Startbahn West.

 

Ja, in den 70ern auch. Ging mir um das Thema Nordwestbahn und T3. Das entwickelte sich ja erst in den 90ern. 

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vor 9 Stunden schrieb medion:

 

Na dann: Um Flächenverbrauch geht es überhaupt nicht. Richtig. Die können innerhalb des Zauns noch wachsen wie nur was. T3 In FRA könnte größer werden als das, was jetzt schon da ist und das Bahnsystem gibt auch noch viel mehr her. Es ist rein politisch. In DUS geht auch noch was...

 

Das kleine Land in Mitteleuropa heißt übrigens Luxemburg und hat einen Flughafen ohne Einschränkungen B| Die würden die Kölner Nachtfracht mit Kusshand aufnehmen...

 

Mein Punkt war ja auch eher, jetzt wieder CGN Pax betreffend, wenn T2 so funktioniell und praktisch ist, hätte man ja T1 "ganz normal" zum Check In nutzen können und sonst für nix mehr...

 

Politisch bedeutet hier auch gesellschaftlich. Wenn die Gesellschaft das Ausufern des Luftverkehrs nicht mehr tragen will, nützen die schönsten Erweiterungsflächen nichts. Rhein-Main wie Rhein-Ruhr sind dicht besiedelt, keine guten Voraussetzungen für mehr Luftverkehr.

 

Mit dem kleinen Land in Mitteleuropa ist Deutschland gemeint, was gerade flächenmäßig doch eher lütt ist.

 

Den Verkehr vom CGN würden einige gerne nehmen, allen voran die Kollegen am DUS. Dass aber allen Ernstes eine Stadt von der Größe Kölns ihren Flughafen zugunsten des Niederrheins aufgibt, kann man nur annehmen, wenn man ein paar Becher Altbier zu viel genossen hat. ;-)

 

T1 am CGN war und ist das Herzstück, T2 nur eine Erweiterung, das war nie anders vorgesehen.

Am FRA ist es, natürlich in anderen Dimensionen, ähnlich denke ich.

Bearbeitet von Su-34
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  • 2 Wochen später...
vor einer Stunde schrieb Fluginfo:

Mich wundert das die Amis überall einstellen aber nach Frankfurt weiterhin noch relativ stark unterwegs sind (UA,DL,AA).

In Wiesbaden ist die US-Armee noch relativ präsent vertreten. In Rheinland-Pfalz die US-Luftwaffe. Stuttgart (Europa- und Afrika Kommando) ist auch gut erreichbar. Dazu die diversen Logistikstützpunkte in Westdeutschland, die es noch gibt bzw. wieder gibt. 

Das US-Konsulat in Frankfurt ist eines der wichtigsten Konsulate der USA. 

 

 

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  • 4 Monate später...
  • 5 Wochen später...
  • 1 Monat später...

Fraport in 2020 mit einem Verlust von etwa 690,4 Millionen Euro

https://www.fraport.com/de/newsroom/pressemitteilungen/2021/q1-2021/fraport-geschaeftsjahr-2020--umsatz-und-ergebnis-trotz-umfassend.html

 

Terminal 2 und Nordwestbahn gehen vsl. im Juni wieder in Betrieb; die Inbetriebnahme von Terminal 3 wird auf 2026 verschoben, eine frühere Teilinbetriebnahme bleibt aber möglich; Siko soll ab 2023 in Eigenregie durchgeführt werden.

 

 

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vor 1 Stunde schrieb hornoxe:

Danke für die Info. Reichen 3h ingesamt oder sollte ich mit 3,5 rechnen?

Wenn ein gültiger PCR-Test, der den Vorgaben der Airline entspricht vorliegt, sollten 3h ausreichend sein.

Notfalls bei Airlines nachfragen.

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Hallo liebe Experten,

 

ich bin nicht sicher, in welchem (Unter)Forum ich am ehesten richtig bin und versuche es mal hier.

 

Auf der Flightradar24 - Ankunftstafel für Frankfurt steht für heute Nacht eine "planmäßige Ankunft" um 03:35 Uhr gelistet - LH543 aus Bogota.

 

03:35 Uhr klingt für mich ziemlich nach Nachtflugverbot. Oder gibt es aktuell "Covid 19 - Dringende Frachtflüge - Geht nicht anders" - Ausnahmegenehmigungen vom Nachtflugverbot?

 

Danke schon jetzt für alle hilfreichen Antworten!

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vor 9 Stunden schrieb TobiBER:

...den Fehler gibts schon länger - hängt mit dem Rerouting des Rückfluges zusammen. Der macht seit geraumer Zwischenzeit einen Stop in Punta Cana. Ankunft in FRA ist daher erst ca. 11h30.

Ahhhh, alles klar. Danke dir Tobi!

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