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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


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Geschrieben

MUC-FRA würde ihm nicht erspart bleiben (auch die Zeit des Vorstandes ist begrenzt). So eine Adressänderung (und viel mehr wäre es auch nicht) lässt sich bei einer AG nicht von heute auf morgen umsetzen (wozu man sich das Ganze eventuell antut, ist mir so wie so ein Rätsel).

 

Es geht wohl auch hoffentlich niemand davon aus, dass das LAC bald zum Verkauf steht, weil man sich eine neue Konzernzentrale in Erding baut.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes:

Das ist aber auch eine Argumentation an den Tatsachen vorbei.

Operative Gesellschaften zu haben kann auch Manila für sich reklamieren. Und wenn man ein Jahresbericht nimmt, dann gibt es auch an Standorte die einem sofort nicht einfallen operative Töchter die Call Center, Shared Services usw betreiben.

 

Du willst jetzt aber nicht ernsthaft ein Call Center und eine Beteiligung an einem MRO-Betrieb mit den Headquartern verschiedener Gesellschaften, die teilweise zu den größten des Konzernes gehören, vergleichen? Mein Argument hing sich an deiner Formulierung, man wolle aus Köln weg, auf. Was für den juristischen Sitz auch anscheinend gilt. Aber die Lufthansa AG hat doch mit Köln ohnehin kaum noch etwas zu tun, die Verwaltung ist fast komplett nach FRA und MUC umgezogen, da lässt sich doch erklären, auch den Sitz dorthin zu verlegen. Die Group hingegen bleibt in Köln präsent, in Köln hat die LHG aktuell die drittmeisten Stellen ausgeschrieben, nach den Standorten Frankfurt und Hamburg, und ja, vor München.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Leon8499:

 

Du willst jetzt aber nicht ernsthaft ein Call Center und eine Beteiligung an einem MRO-Betrieb mit den Headquartern verschiedener Gesellschaften, die teilweise zu den größten des Konzernes gehören, vergleichen? Mein Argument hing sich an deiner Formulierung, man wolle aus Köln weg, auf. Was für den juristischen Sitz auch anscheinend gilt. Aber die Lufthansa AG hat doch mit Köln ohnehin kaum noch etwas zu tun, die Verwaltung ist fast komplett nach FRA und MUC umgezogen, da lässt sich doch erklären, auch den Sitz dorthin zu verlegen. Die Group hingegen bleibt in Köln präsent, in Köln hat die LHG aktuell die drittmeisten Stellen ausgeschrieben, nach den Standorten Frankfurt und Hamburg, und ja, vor München.

 

Sieh es mal so : wenn man überlegt weg zu gehen, dann hat dies weder mit der Grouppräsenz vor Ort noch mit der Personalgrösse am Standort zu tun. Solche Überlegungen verfallen genau ins Deutsche Provinzdenken.

 

Man bewertet alles einfach neu aufgrund einer angedachten Holdingstruktur, das ist alles. Wohin die Holding geht hat wenig Einfluss auf Anzahl der Arbeitsplätze - wir reden von ein paar Leute von denen ein nicht unwesentlicher Teil durch Home Office, Arbeit an andere Standorte usw. sowieso reduziert wird.  Gut/Schlecht ist es höchstens für die Gemeinde die gewerbesteuerberechtigt ist.

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Fluginfo:

Lufthansa-Chef Carsten Spohr will laut The Pioneer nun eine neue Heimat für den Konzern finden und präferiert den deutschen Süden. In Frankfurt betreibe die Lufthansa zwar ihr wichtigstes Drehkreuz und steuert mit ihrem Lufthansa Aviation Center ihre operativen Geschäfte. Doch das Verhältnis zwischen der Flughafenbetreibergesellschaft Fraport und Lufthansa sei laut Pioneer angespannt.
München sei effizienter und dort finde Wachstum statt. Denn die Lufthansa wolle in das südliche Europa hinein expandieren. Die Entscheidung soll hinter den Kulissen bereits gefallen sein.

Und weiter? Typische „rosa Brille“-Betrachtung aus dem Süden Deutschlands. Das befriedigt vielleicht den „Münchner Lokalpatriotismus“ und verärgert die Mitarbeiter*innen aus dem Kölner Raum, aber interessiert grundsätzlich eigentlich, „als ob in China …“ Man hat nur einmal mehr den Eindruck, dass ein Herr Spohr hier seine ganz eigene und persönlich motivierte Fede mit Fraport austrägt, Führungsstärke sieht anders aus. Sei‘s drum, es gibt auch eine Zeit nach Herrn Spohr … 

Geschrieben (bearbeitet)

Am gestrigen Tag wurden für viele Flüge (Deutschland/Europa) im SFP23 ab FRA/MUC neue Preise ins System eingespielt, diese sind jetzt nur noch in der höchsten Buchungsklasse buchbar. Das große FPL Update rückt näher ;-) 

Bearbeitet von Hansler
Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb jetstream:

Und weiter? Typische „rosa Brille“-Betrachtung aus dem Süden Deutschlands. Das befriedigt vielleicht den „Münchner Lokalpatriotismus“ und verärgert die Mitarbeiter*innen aus dem Kölner Raum, aber interessiert grundsätzlich eigentlich, „als ob in China …“ Man hat nur einmal mehr den Eindruck, dass ein Herr Spohr hier seine ganz eigene und persönlich motivierte Fede mit Fraport austrägt, Führungsstärke sieht anders aus. Sei‘s drum, es gibt auch eine Zeit nach Herrn Spohr … 

Oh die Meinung des Frankfurter Lokalpatriotismus ist keinen Deut besser was du wieder einmal unter Beweis stellst.

Als ob der Spohr bewusst Schaden den Konzern zufügt ist schon ziemlich verrückt gedacht. Aber Standortdenken vorwerfen und selbst praktizieren ist halt schwer auseinanderzuhalten für manch einen.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb jetstream:

Man hat nur einmal mehr den Eindruck, dass ein Herr Spohr hier seine ganz eigene und persönlich motivierte Fede mit Fraport austrägt, Führungsstärke sieht anders aus. Sei‘s drum, es gibt auch eine Zeit nach Herrn Spohr … 

 

Wenn man sich faktenbasiert die Lage zwischen Fraport und der Lufthansa anschaut, dann ist die LH mit ca 8% der drittgrösste Investor vbei Fraport und der grösste Privatinvestor nach Land Hessen und Stadtwerke.

 

Das Privatmanager anders ticken als Öffentlich rechtliche Vorstände liegt auf der Hand. Die einen haben eine knallharte Bahn hinter sich und müssen monetär Ergebnisse erzielen, die anderen sind Luschen aus dem Politikbetrieb die vorranging Beschäftigungs- und Steuereinnahmeziele für den jeweiligen Standort suchen.

 

Führungsstärke bedeutet auch unangenehme Entscheidungen treffen zu können und diese durchführen zu können.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 35 Minuten schrieb Fluginfo:

Aber Standortdenken vorwerfen und selbst praktizieren ist halt schwer auseinanderzuhalten für manch einen.

Ja ne, klar. Du bist ja bekannt dafür auf dieser Plattform ohne Jegliche Voreingenommenheit, nur faktenbasiert zu argumentieren. Genau, wie in anderen Foren auch… :D

 


 

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Hansler:

Am gestrigen Tag wurden für viele Flüge (Deutschland/Europa) im SFP23 ab FRA/MUC neue Preise ins System eingespielt, diese sind jetzt nur noch in der höchsten Buchungsklasse buchbar. Das große FPL Update rückt näher ;-) 

Ich hoffe mal, dass die hochpreisigen Flüge nicht allesamt rausfliegen. Das wäre nach einem groben Durchblick nämlich schon eine größere Zahl (oder aber es kommt zu Verschiebungen hin zu touristischen Zielen).

Geschrieben
vor 45 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

Ich hoffe mal, dass die hochpreisigen Flüge nicht allesamt rausfliegen. Das wäre nach einem groben Durchblick nämlich schon eine größere Zahl (oder aber es kommt zu Verschiebungen hin zu touristischen Zielen).

Es fehlt weiterhin eine Menge an Personal. Bei Airline und Flughäfen gleichermaßen an den Standorten. Situation kann schlimmer als 2022 ausfallen.

Geschrieben (bearbeitet)

Morgen geht‘s für den ersten reaktivierten A380 zum C-Check nach Manila:
STD 06:15 LH9922 A388 D-AIMK (into maintenance MNL).

 

Ferner:

STD 10:30 LH9926 B748 D-ABYJ (into maintenance XMN)

Bearbeitet von jetstream
Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

Frankfurt - Nagoya scheint im WFP23/24 wieder aufgenommen zu werden (3/7).

Flugzeit FRA - NGO 13 Stunden 15 Min.; Flugzeit NGO - FRA 15 Stunden 30 Min.

Moin,

 

welcher Flugzeugtyp soll eingesetzt werden ? Für den 343 wäre 15.30 recht stramm oder ? Vielleicht schon 789 ?

VG

Patsche

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Patsche:

Für den 343 wäre 15.30 recht stramm oder ?

Im Buchungssystem ist der A343 hinterlegt. Der Flug ist aber stand jetzt nur in Y und J buchbar und sonst ausgenullt, da wird sich also noch sehr viel tun.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb LEGIONAER17:

Dann wird man sicherlich an anderer Stelle fleißig kürzen müssen.

Vielleicht sind die Frequenzen auch nicht 7/7 zu Beginn, aber man muss mit den anderen mithalten  jetzt machen sich die Lieferverzögerungen richtig bemerkbar. Im TATL-Verkehr kürzen ist auch nicht der Burner.

vor 9 Minuten schrieb LEGIONAER17:

Dann wird man sicherlich an anderer Stelle fleißig kürzen müssen.

Vielleicht werden auch weiter Discover Kapazitäten verschoben?

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb MatzeYYZ:

Dann kann man die Flieger von 4Y samt Personal auch gleich zur LH (zurück-) holen.

Und diese blödsinnige Mehrmarkenstrategie aufgeben.

CLH2.0 gleich mit beerdigen. Das sind die Fehler des LH Managements.

Es muss darum gehen die Marke LH zu dem zumachen was sie mal war und nicht zig Submarken aus dem Bodenstampfen und AOC gründen. Das was die Herren da oben gerne bei ihren ganzen Zahlenmonopoly vergessen, dass die Mitarbeiter die an den Kundenfront sind, dass wichtigste Pferd im Stall sind. Die das Wir sind das Unternehmen LH vermitteln dafür sorgen das die Kunden wieder kommen. Sich aufgehoben fühlen. Aber wenn man lieber die Mitarbeiter gegeneinander ausspielen möchte, muss man sich nicht wundern wo man jetzt auch dadurch steht. Ich kann gerne noch mal AFKLM anbringen. Kurzstrecke Urlaub über Transavia, alles andere machen AF KLM selber. 

 

In der Theorie würde dir jeder Recht geben. 

In der Praxis ist es aber so dass Veränderungen nur dann gut sind, wenn man nicht davon betroffen ist.

Angenommen die LH würde dies so umsetzen, auf was würdest du persönlich verzichten wollen/können, damit dies kostenneutral ist und die Lohngruppen die jetzt am unteren Skala sind mit nach oben kämen?

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb viennafly:

 

Wo kommt denn immer dieses "kostenneutral" her? In so einem schlechten Jahr wie 2022 wurden 1,5 Mrd. Gewinn gemacht, in ´23 wird es nicht wesentlich schlechter laufen. Man kann auch als LH einfach mal Leute vernünftig bezahlen, diese revanchieren sich dann in guter Arbeit, wovon der Kunde wieder was hat.

Das ist genau das, womit die Kollegen aus dem Controlling nicht klar kommen. Weil es sich nicht vorher wirklich berechnen lässt. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 24 Minuten schrieb viennafly:

Man kann auch als LH einfach mal Leute vernünftig bezahlen, diese revanchieren sich dann in guter Arbeit, wovon der Kunde wieder was hat.

Die Aussage ist ein wirklich starkes Stück gegenüber einem Konzern, bei dem es viele Mitarbeiter gibt, die deutlich über 10.000€ im Monat verdienen, einige über 20.000. Und wir sprechen hier noch nicht vom oberen Management oder ähnlichem.
Aber wie das bereits erwähnt wurde: Auf was sollte ein 55-jähriger 747 CCPT verzichten, dass es einem Kollegen bei Disco besser geht?

 

vor 21 Minuten schrieb viennafly:

Wo kommt denn immer dieses "kostenneutral" her? In so einem schlechten Jahr wie 2022 wurden 1,5 Mrd. Gewinn gemacht, in ´23 wird es nicht wesentlich schlechter laufen.

1,5 Mrd. Gewinn ist das eine, die Kosten, Margen usw. das andere. Und da steht LH (wie viele Airlines der Branche) nicht ganz so gut da. Außerdem: Personalkosten sind mit den Kerosinkosten schon der größte Kostenpunkt, und es müssen die nächsten Jahre noch 100+ Langstrecken- und nochmal mehr Kurzstreckenflieger finanziert werden. Geld ist nicht im Überfluss vorhanden. 

Bearbeitet von ben7x

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