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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb TH 747:

Auch toll in so einer Situation ausgerechnet Qatar zu bezahlen statt die eigene Industrie und einheimische Arbeitsplätze zu unterstützen. Hätte man ja auch etwas Kurzarbeitergeld gespart.

 

Manchmal ist es volkswirtschaftlich halt einfach sinnvoller, günstige Qatar-Flüge zu kaufen, statt sehr teuer selbst zu produzieren. 

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb oldblueeyes:

 

 

Es geht hier nicht um den Tarifvertrag, sondern ums Kapital.

 

Auch eine Lufthansa kann einen vorhandenen Euro nur einmal ausgeben. Und sie macht es dort wo dieser am sinnvollsten eingesetzt werden kann. 

Bei der Swiss lohnt es sich, trotz teuerer neuer Flotte. Bei der Lufthansa lohnt es sich wegen alter Flotte mit bis zu 30jährigen Flugzeuge.

In Wien lohnt es sich nicht - das ist die Wahrheit. Und es könnte daran liegen das man in Wien ein Selbstverständnis hat das nicht mehr passt - wenn 50% der Flotte Regionalflugzeuge sind, dann kann kann man nicht kostenführend als Hub agieren.

 

ZRH oder MUC oder anderswo AMS und CDG funktionieren weil dort die LCCs keinen Platz haben.

BRU und VIe funktionieren nicht weil man dort grosszügig auch LCCler eingeladen hat - (SN war als Virgin Express früher auch schon ein LCC Versuch).  Und dementsprechend funktioneren dann auch die Langstrecken nicht richtig - man hat es im gleichen Muster auch in CGN beim Start der Eurowingslangstrecke.

 

Wo ein solches 2Hub-Light" funktioniert in Europa ist bei Lingus - weil sie schon früh von Ryanair ons Schwitzkasen genommen wurden und sich selbst optimiert haben - zB in dem sie ihre Regionalaktivitäten verkauft haben.

 

Würde Austrian sowohl die Q400 die angedacht wwaren als auch die E95 ausflotten udn sich selbst verschlanken? Die Lufthansa hat Dolomiti und Cityline, Swiss hat Helvetic, da müsste doch auch was gehen?

Ich würde meinen, LH hat es verabsäumt die Aua in Wien richtig zu positionieren, dadurch wurde Platz für LCC.

Aber ja, gib VIE auf, lass Ryanair in der DACH Region mit einer starken Basis beginnen und LH wir sich anhalten müssen, was da mit den offenen Slots nach Deutschland reinkommt! LH bekommt die sicher nicht.
und Wizz beginnt mit billig LR mit dem A321XLR . Ohne Konkurrent! Kein Wettbewerb? 
aber OK! Ausprobieren!

Geschrieben
vor 32 Minuten schrieb TH 747:

 


Auch toll in so einer Situation ausgerechnet Qatar zu bezahlen statt die eigene Industrie und einheimische Arbeitsplätze zu unterstützen. Hätte man ja auch etwas Kurzarbeitergeld gespart.

Das war ein Rückkehrflug im Auftrag der Reederei vom Schiff Oceania.

Das hat ausnahmsweise nichts mit dem Auswärtigem Amt zu tun.

LH hatte keine Genehmigungen für Guam bzw. Honolulu erhalten.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 55 Minuten schrieb rikri:

Ich würde meinen, LH hat es verabsäumt die Aua in Wien richtig zu positionieren, dadurch wurde Platz für LCC.

Was wäre denn deiner Meinung nach richtig? Also ernst gemeinte Frage.

 

Und warum braucht Österreich eine eigene Marke und P2P ab VIE reicht nicht? Wien ist auch nicht (viel) größer als Berlin oder Hamburg. Dort braucht man auch kein Drehkreuz. Österreich ist nicht größer als bspw Niedersachsen und dort gibt es keine "nationale" Gesellschaft. Also rein faktisch gesehen. Ich weiß Nationalstolz spielt auch immer eine Rolle, aber OE und W6 zeigen ja, dass ein Flugzeug nicht rot weiß rot sein muss damit Österreicher einsteigen.

 

Ich denke die grobe Kapa wird die Gruppe auch behalten und VIE nicht "frei geben", aber muss es OS sein und reicht nicht E2 ,braucht man eine Langstrecke und eine Drehkreuzfunktion? Das ist für mich die Frage. Drehkreuz heißt eben auch unprofitable Strecken fliegen damit sich andere lohnen. Ggf wäre es sinniger (idealerweise) nur Strecken mit positivem DB zu fliegen? Den Balkan oder INN, GRZ und co bekommt man auch in MUC oder FRA mit der Welt verbunden.

 

(Übrigens gilt das gleiche recht analog zu SN und BRU)

 

PS: Ein Stück weit muss die österreichische Politik nun die "österreichische Lösung" ausbaden. Ohne OE in Hand von FR wäre die OS deutlich weniger unter Beschuss geraten sein und weniger fraglich... würde ich zumindest behaupten

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb d@ni!3l:

Was wäre denn deiner Meinung nach richtig? Also ernst gemeinte Frage.

 

Und warum braucht Österreich eine eigene Marke und P2P ab VIE reicht nicht? Wien ist auch nicht (viel) größer als Berlin oder Hamburg. Dort braucht man auch kein Drehkreuz. Österreich ist nicht größer als bspw Niedersachsen und dort gibt es keine "nationale" Gesellschaft. Also rein faktisch gesehen. Ich weiß Nationalstolz spielt auch immer eine Rolle, aber OE und W6 zeigen ja, dass ein Flugzeug nicht rot weiß rot sein muss damit Österreicher einsteigen.

 

Ich denke die grobe Kapa wird die Gruppe auch behalten und VIE nicht "frei geben", aber muss es OS sein und reicht nicht E2 ,braucht man eine Langstrecke und eine Drehkreuzfunktion? Das ist für mich die Frage. Drehkreuz heißt eben auch unprofitable Strecken fliegen damit sich andere lohnen. Ggf wäre es sinniger (idealerweise) nur Strecken mit positivem DB zu fliegen? Den Balkan oder INN, GRZ und co bekommt man auch in MUC oder FRA mit der Welt verbunden.

 

(Übrigens gilt das gleiche recht analog zu SN und BRU)

 

Lauda ist doch rot-weiß... ;)

 

Abgesehen davon ist der Erhalt der Marke nicht unvereinbar damit, auf P2P zu reduzieren, finde ich. Es gibt ja erstens kein Naturgesetz, dass ein Flieger der LH Group, der keinen Hub bedient, EW-Lackierung haben muss, und zweitens kann eine OS oder SN auch einen reinen P2P-Verkehr operieren, oder EWE wird in "Neue Austrian Airlines" oder so umbenannt und fliegt mit OS-Branding, ähnlich wie Tyrolean damals (das geht ja jetzt aber nur noch theoretisch, wäre aber ohne Staatshilfen aus AT denkbar gewesen).

Geschrieben (bearbeitet)

Möglich, ja. Aber P2P dürfte einfacher zu planen sein als Drehkreuz Verkehr. Das könnte (Konjunktiv) man auch in CGN machen (dann wäre VIE halt eine Base wie HAM oder DUS). Dafür braucht man keinen zweiten und dritten Overhead in VIE und BRU.

 

OS könnte ich mir zusätzlich auf Langstrecke als Marke vorstellen WENN sich bspw HKG, EWR, etc P2P (bzw. Spoke to Hub) nach VIE lohnen. Also wenn OS auch ohne Zubringer aus der Luft (aber mit der ÖBB) diese Maschinen füllen kann. 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb rikri:

Ich würde meinen, LH hat es verabsäumt die Aua in Wien richtig zu positionieren, dadurch wurde Platz für LCC.

Aber ja, gib VIE auf, lass Ryanair in der DACH Region mit einer starken Basis beginnen und LH wir sich anhalten müssen, was da mit den offenen Slots nach Deutschland reinkommt! LH bekommt die sicher nicht.
und Wizz beginnt mit billig LR mit dem A321XLR . Ohne Konkurrent! Kein Wettbewerb? 
aber OK! Ausprobieren!

Selbiges Szenario ist auch für München denkbar, wenn Lufthansa hier stärker reduziert und Frankfurt in der Krise als Mainhub stärkt. Es besteht die Gefahr wertvolle und knappe Slots aufzugeben.

Easyjet oder auch Wizzair könnten in München mittelfristig ähnlich in Wien dann Probleme der LH bereiten.

Geschrieben

Ich würde es mal anders formulieren.

 

Die Effizienzsteigerung die durch P2P Verkehr zustandekommt kann ein kleines Drehkreuz nicht überkompensieren.

 

Warum nicht die Drehkreuzfunktion auf eine Lightversion minimieren, so wie es Vueling in BCN macht?

vor 4 Minuten schrieb Fluginfo:

Selbiges Szenario ist auch für München denkbar, wenn Lufthansa hier stärker reduziert und Frankfurt in der Krise als Mainhub stärkt. Es besteht die Gefahr wertvolle und knappe Slots aufzugeben.

Easyjet oder auch Wizzair könnten in München mittelfristig ähnlich in Wien dann Probleme der LH bereiten.

 

Beide müssen erst mal auch die Krise überstehen und zusehen wie sich die Nachfrage in ihren Märkte darstellt.

Es ist eine Systemkrise und keine Unternehmenskrise.

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb d@ni!3l:

Glaube bevor die LH das zulässt fliegt die CLH 100x (übertrieben gesagt) FRA-MUC-FRA. Damit blockiert man ja jeweils einen Slot.

 

Klingt so als ob man in Zukunft Geld über hat...

 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Realo:

 

Klingt so als ob man in Zukunft Geld über hat...

 

Deshalb CLH. Da gibt es verhältnismäßig geringe Tripkosten und das ist ja nur ein Bruchteil der Gesamtkosten. Bisher verbinden ja auch viele A32S diese Flughäfen und man würde ja nur 1x 32S durch 2x CRJ ersetzen- die wären ja nicht leer. Bevor da was an FR oder U2 fällt ist das langfristig günstiger. Aber ist ja nur eine Vermutung.

Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb d@ni!3l:

PS: Ein Stück weit muss die österreichische Politik nun die "österreichische Lösung" ausbaden. Ohne OE in Hand von FR wäre die OS deutlich weniger unter Beschuss geraten sein und weniger fraglich... würde ich zumindest behaupten

 

Wieso.. damals hat man ganz patriotisch gehandelt. Man braucht ja auch östereichisches Geld für die Ryanairbasen in DUS und STR!

vor 7 Minuten schrieb Realo:

 

Klingt so als ob man in Zukunft Geld über hat...

 

 

Im Land der Blinden ist ein Einäugiger König!

 

Primär wird die Lufthansa schon mehr Geld als Andere zur Verfügung haben.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Minuten schrieb d@ni!3l:

Glaube bevor die LH das zulässt fliegt die CLH 100x (übertrieben gesagt) FRA-MUC-FRA. Damit blockiert man ja jeweils einen Slot.

Die Slotregelung ist ja erstmal ausgesetzt und LH kann sich zurücklehnen.

 

Und das man in MUC aufgibt, daran glaube ich nicht. Wozu hat man das Terminal 2 gebaut ?

 

Bearbeitet von chris_flyer
Geschrieben (bearbeitet)
Gerade eben schrieb chris_flyer:

Die Slotregelung ist ja erstmal aussetzt und LH kann sich zurücklehnen.

Bis wann ? Das konstruierte Bsp ist ja im Falle, dass der Flugverkehr wieder läuft- dann sollte die Regel doch wieder "greifen"?!

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Minuten schrieb d@ni!3l:

Glaube bevor die LH das zulässt fliegt die CLH 100x (übertrieben gesagt) FRA-MUC-FRA. Damit blockiert man ja jeweils einen Slot.

Damit hat man nichts gewonnen. Man will ja nicht nur Maschinen reduzieren, sondern auch Personal. So brauchst du mehr Piloten. Außerdem wird a) der Slotkoordinator sowas nicht zulassen und b) reduziert man ja im Netzwerk. Da kann man ja gerne versuchen alles in FRA/MUC zu halten.

 

vor 1 Minute schrieb chris_flyer:

Die Slotregelung ist ja erstmal aussetzt und LH kann sich zurücklehnen.

Ja, aber dannach läuft aber irgendwann die Zeit, bis die Slots freigegeben werden.

 

...NCC1701

Bearbeitet von NCC1701
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb d@ni!3l:

Bis wann ? Das konstruierte Bsp ist ja im Falle, dass der Flugverkehr wieder läuft- dann sollte die Regel doch wieder "greifen"?!

Bis wann ?
 

Solange es weltweite Reisebeschränkungen gibt.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb oldblueeyes:

Primär wird die Lufthansa schon mehr Geld als Andere zur Verfügung haben.

 

Unwahrscheinlich, die Airlines werden nur unterschiedliche Schuldenberge haben, da wird in Zukunft jeder Cent umgedreht. Beginnt der Markt zu laufen, dann werden sich die Airlines um die Passagiere prügeln, die Preise werden entsprechend sein. Die angekündigten Staatshilfen bzw. Teilverstaatlichungen bedeuten ja nicht, das man aus dem Vollen schöpfen kann. Die unterstützten Firmen müssen wettbewerbsfähig sein, die enorm steigende Staatsverschuldung wird keine Verschwendung zulassen. 

 

 

Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb oldblueeyes:

Ich würde es mal anders formulieren.

 

Die Effizienzsteigerung die durch P2P Verkehr zustandekommt kann ein kleines Drehkreuz nicht überkompensieren.

 

Warum nicht die Drehkreuzfunktion auf eine Lightversion minimieren, so wie es Vueling in BCN macht?

 

Beide müssen erst mal auch die Krise überstehen und zusehen wie sich die Nachfrage in ihren Märkte darstellt.

Es ist eine Systemkrise und keine Unternehmenskrise.

Deshalb habe ich ganz bewusst mittelfristig geschrieben. Und wenn kein LCCler mehr existiert, dann ist der Lufthansa Konzern auch weg.

Maximal SFP 20 und WFP 20/21 sind ausgesetzt. Spannend wird die neue Verteilung bei Warmwasserzielen im Sommer 21. Dürfte ja Nachholbedsrf aus 2020 bestehen aber kleinere Flotten werden dies nicht auffangen können.

Evtl. die Chance für Newcomer, die wir heute noch gar nicht auf dem Schirm haben.

Geschrieben (bearbeitet)

Das mit dem Nachholbedarf klappt nicht. Die letzten Sommer waren die Hotels schon voll. Voller geht nicht. Die Kapazität der heutigen Airlines reicht mehr als aus - wo ist da Platz für neue?

 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb Fluginfo:

Easyjet oder auch Wizzair könnten in München mittelfristig ähnlich in Wien dann Probleme der LH bereiten.

 

Aber nur wenn die bis zur "Normalisierung" auf einem anderen Planeten überleben.

Denn nach der Krise gelten ab MUC immer noch die dort üblichen Steuern und Gebühren, die ja bekanntlich auch die deutsche Luftverkehrssteuer beinhalten.

Weder Easyjet noch Wizz werden das geringste Interesse daran haben jetzt einen Kampf mit LH vom Zaun zu brechen, anstatt dort das Geld zu verdienen, wo es einfacher ist und ggf. auch mehr davon zu bekommen ist. Denn um gegen eine staatlich unterstütze LH anzufliegen, wird ihnen schlicht das Geld fehlen.

 

Und mit der staatlichen Unterstützung in Österreich wird sich dort die Austrian und in Belgien die Brussels erst einmal gegen die LCC-Konkurrenz in Position bringen.

 

Im Gegensatz zu einigen hier, gehe ich mitnichten von günstigen Tickets nach der Krise aus. Das Angebot, der dann noch existierenden Airlines, wird langsam wieder hochgefahren. Und bei einem knappen Angebot wird es keine kleinen Preise geben. Die einen haben es nicht nötig (staatliche Unterstützung) und die anderen können es sich nicht leisten mit Kampfpreisen anzutreten.

Erst wenn die Flieger wieder alle in der Luft sind und die auch noch gut gefüllt sind, wird der "Preiskampf" wieder ausbrechen.

Geschrieben (bearbeitet)

Andererseits sind aktuell alle angeschlagen: Irgendeiner wird sich bestimmt "fitter" fühlen als andere (FR bspw hat massiv Cash, W6 muss die neuen Flugzeuge füllen) und versuchen angeknacksten Airlines den Rest zu geben. Gewinne kommen dann später. Es gilt ja weiterhin: Manche haben geringere Kosten und erreichen so leichter einen positiven DB als andere.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb jubo14:

Und bei einem knappen Angebot wird es keine kleinen Preise geben.

 

Dazu muss dann die Nachfrageseite betrachten, es wird eine schwere Rezession erwartet, Dauer ungewiss. Wo soll eine Nachfrage herkommen, die auch nur ansatzweise die Kapazitäten füllt? Die staatlich unterstützten Netzwerker werden sich auf der Langstrecke die Preise um die Ohren hauen (nicht nur die LH wird staatlich unterstützt werden), die LCC werden in Europa noch stärker werden.

Geschrieben (bearbeitet)

Bin mir bei der Preisentwicklung noch nicht sicher, kann aber Deine Argumentation nachvollziehen Jubo. Nur der letzte Satz passt dann für mich nicht so. Warum sollte es einen Preiskampf geben wenn die Flieger voll sind? Also wenn ich sie auch ohne Schnäppchenpreise füllen kann? Würde eher denken einen Preiskampf gibt es wenn ich um eine Grundauslastung kämpfen muss um wenigstens die operativen Kosten zu decken.

Bearbeitet von TH 747
Rechtschreibkorrektur
Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb TH 747:

Warum sollte es einen Preiskampf geben wenn die Flieger voll sind?

 

Nun, ich hätte dazu schreiben sollen, dass ich dabei vom Jahr 2022 ausgehe. Bis dahin ist es noch eine sehr weite Strecke, die nicht alle schaffen werden.

 

Ich kann übrigens den Glauben nicht teilen, dass die LCC in den kommenden beiden Jahren ihren Anteil werden steigern können. Die werden auch nicht aus dem Stand wieder ihr Flugprogramm aufnehmen können. Denn genau sie werden das Problem mit der fehlenden Nachfrage haben. Und da wird eine WizzAir, wenn es ganz blöd läuft, plötzlich auf ganz dünnen Beinchen stehen. Ich sehe nur Ryanair und Easyjet als gesicherte Airlines an.

Die Netzwerk-Carrier werde es zunächst nicht nötig haben in einen Preiskampf einzusteigen. Denn bis man wieder ungehindert zwischen allen Ländern verkehren kann, wird noch ein ganze Zeit ins Land gehen. Und wenn die Beschränkungen dann fallen, werden es nicht die Touristen sein, die als erste wieder fliegen. Zumindest nicht in der gewohnten Zahl.

 

Übrigens, damit hier kein falscher Eindruck entsteht, aus Kundensicht finde ich die Entwicklung, die ich auf uns zukommen sehe, als durchaus sehr unerfreulich an. Ich wünsche sie mir echt nicht. Nur ich befürchte sie halt.

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