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airliners.de

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ist das fix?

Ja, dass die Cityline A340 zurück kehren sollen war schon lange vor Corona klar, im Austausch gab es A319 ;-)

 

Dann kam das Projekt One AOC Langstrecke und diese Entscheidung wurde in Frage gestellt bzw. diskutiert womit/woher Cityline die A340 ersetzt.

Die eigentliche Planung wurde aber nie revidiert.

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb d@ni!3l:

Jetzt ist eine Transition halt auch ggf unnötig, sollte die DLH genug Kapa haben. Also würde es erwarten, aber habe noch nichts schwarz auf weiß gelesen.

Es geht doch darum, die Kosten für die Kapazitätsreduzierung so gering wie möglich zu halten. Wenn es günstiger ist, drei Airbus A340-300, die jetzt bei Cityline sind wieder zur Lufthansa zu holen und dafür drei A340-300, die jetzt bei Lufthansa sind, zu verkaufen dann macht man das. 

Geschrieben
Gerade eben schrieb d@ni!3l:

https://www.aero.de/news-34963/Lufthansa-prueft-Ausbau-von-Frachtgeschaeft.html

 

Die LH würde gerne die Bestellung von 779 in 77F ändern lassen


So schnell können sich Planungen ändern. Von MD11 „im Sommer raus“ bis hin zu „über 2020 hinaus nutzen“

Aber die ersten 777X würden wahrscheinlich nicht vor dem Sommer kommen, und zu viele scheinen es nach aktuellem Stand eh zu sein. Dann ist die ein oder andere Änderung auf 777F nicht das Schlechteste. 
Nur die neue Business Class verzögert sich dadurch weiter... 

Geschrieben

Über mehrere Jahre betrachtet wäre das aber kein Wachstum, sondern nur eine Rücknahme der Schrumpfkur, immerhin wurden seit Ende 2015 9 MD11 ausgeflottet und nur 2 777 eingeflottet. Könnte das Ziel dieser Entscheidung sein, Verkehr von der Aerologic zurück zu holen, oder soll das alles wenn on top kommen?

Geschrieben (bearbeitet)

Wäre es denkbar, dass man wenn man die 779 Bestellung noch weiter verkleinert die Teilflotte so / zu klein ist, dass man es lieber ganz lässt und stattdessen 789 oder so nimmt (allg wirkt die 779 ja nicht sehr erfolgreich)  oder lässt Boeing die da wohl nicht raus, da sonst ggf auch noch BA, EY und SQ raus wollen und es dann ein reines EK+QR Flugzeug wäre? Ich nicht gar die erste LH 779 bereits im Bau?

 

Und allgemein  - klar braucht man derzeit(!) viel Frachtkapazität, aber woher nun die Einsicht, dass man bei der GEC wächst statt schrumpft? Das ist ja strategisch schon eine 180Grad Wende. Ist das ein Resultat aus einer kleineren Passage und daher Belly-Kapa über Jahre?

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb d@ni!3l:

Wäre es denkbar, dass man wenn man die 779 Bestellung noch weiter verkleinert die Teilflotte so / zu klein ist, dass man es lieber ganz lässt und stattdessen 789 oder so nimmt (allg wirkt die 779 ja nicht sehr erfolgreich)  oder lässt Boeing die da wohl nicht raus, da sonst ggf auch noch BA, EY und SQ raus wollen und es dann ein reines EK+QR Flugzeug wäre? Ich nicht gar die erste LH 779 bereits im Bau?

 

Und allgemein  - klar braucht man derzeit(!) viel Frachtkapazität, aber woher nun die Einsicht, dass man bei der GEC wächst statt schrumpft? Das ist ja strategisch schon eine 180Grad Wende. Ist das ein Resultat aus einer kleineren Passage und daher Belly-Kapa über Jahr:

Die B744 nimmt halt eine Menge Fracht mit. Der Unterschied zu A343/A333 dürfte bei 5 Fliegern (Flotte wird um 5 B744 reduziert) einen zusätzlichen Frachter ausmachen, ohne Coruna Zusatzkapazität. Nachdem sicherlich einige Strecke gestrichen oder reduziert werden, dürfte auch hier ein Mehrbedarf von 3 - 4 Maschinen im Cargobereich entstehen. Zusammen dann rund 5 zusätzliche Vollfrachter für SFP 2020. Nachdem sicherlich auch in München kräftig reduziert wird, könnte man auch an erstmals zwei stationierte Frachter nachdenken. 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb d@ni!3l:

Wäre es denkbar, dass man wenn man die 779 Bestellung noch weiter verkleinert die Teilflotte so / zu klein ist, dass man es lieber ganz lässt und stattdessen 789 oder so nimmt (allg wirkt die 779 ja nicht sehr erfolgreich)  oder lässt Boeing die da wohl nicht raus, da sonst ggf auch noch BA, EY und SQ raus wollen und es dann ein reines EK+QR Flugzeug wäre? Ich nicht gar die erste LH 779 bereits im Bau?

 

Und allgemein  - klar braucht man derzeit(!) viel Frachtkapazität, aber woher nun die Einsicht, dass man bei der GEC wächst statt schrumpft? Das ist ja strategisch schon eine 180Grad Wende. Ist das ein Resultat aus einer kleineren Passage und daher Belly-Kapa über Jahre?

Man hat sowohl für die 789 als auch für die 779 weitere Optionen - diese stehen im Geschäftsbericht.

Es stehen 20 789 und 24 779 als Optionen, letztere nicht mit 77F vermischt.

 

Gut möglich das man bei der 779 verspätet eine all-in-one Lösung suchen wird mit Rücknahme der 748, Ersatz für die letzten 380 usw. 

Geschrieben

Glaube ich eher nicht da hierfür Personal extern eingestellt werden müsste. Bei GEC müsste nur quer geschult werden. Das überzählige KTV Personal ist ja vorhanden. 

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb d@ni!3l:

https://www.aero.de/news-34963/Lufthansa-prueft-Ausbau-von-Frachtgeschaeft.html

 

Die LH würde gerne die Bestellung von 779 in 77F ändern lassen

Mal ein blöder Gedanke?

 

Wieso nutzt man nicht vorläufig und/oder Umbauten die 772 der Austrian? 4 Stück gehören der Firma und sind nicht geleast, abgerockt sind sie schon und werden perspektivisch eh ausgetauscht werden müssen und wenn sich der Markt wieder einpendelt wird man keine Fehlinvestition auf den Hof haben.

Geschrieben

Klar, aber eher man in 4-5J schon wieder Überkapazitäten und nur neue Cargoflieger hat...

 

Die MDs sind teilweise auch umgebaute Resterampe und die Cargowelt steht auf sowas.

 

Und in einer Zeit in der kapitalintensive Investitionen eher suboptimal sind..

Geschrieben

Natürlich ist das immer eine Überlegung - auf der anderen Seite hat die Hansa weitere 20 789 Optionen die auf jeden Fall bei mancher Tochter heiss begehrt sein dürften und auch mittel- bis langfristig einen Marktwert und nicht nur einen Buchwert haben werden.

Geschrieben

Die absolute Priorität ist jetzt nur jeden Euro ausgeben, der unbedingt jetzt notwendig ist. 

Nur weil es in drei Jahren nach einer hinfälligen Strategie aus der Vor-Coronazeit sinnvoll wäre etwas zu machen macht man es jetzt nicht. Man macht es jetzt auch nicht, weil man schon eine fixe Strategie für das Geschäftsmodell in den Jahren 2021 fortfolgende hat. Jeder der das erzählt, verkauft einem Snake Oil. 

 

Die Austrian Boeing 777 jetzt als "Vollfrachter" nutzen lohnt sich nur, wenn es keine günstigeren Optionen gibt, in der eigenen Flotte die Kapazitäten aufzutreiben. Solange nicht alle Airbus A330/A350 als "Vollfrachter" fliegen sehe ich das nicht.

 

Wenn jetzt Zahlungen für die Boeing 777-8, -9 Order anstehen für Flugzeuge, die man Stand jetzt 2021 und 2022 nicht braucht ist es richtig zu prüfen was günstiger ist, den Order schieben oder den Order umwandeln. Auch Boeing hat vermutlich jetzt mehr Interesse in einer umgewandelten Order als in einer geschobenen Order. 

 

Dann ist die Krise ein guter Schutzschild, getroffene Entscheidungen zu hinterfragen. In der Vor-Coronazeit war es nachvollziehbar, auf Vollfrachter zu verzichten bei der Frachtkapazität und Frequenz der Passagierflüge. Genauso war es nachvollziehbar, Logistikketten zu bauen, die keine Reserven/Resilienz hatten. Das Argument, das der Lufthansa-Konzern für seine Hubstruktur zu große Flugzeuge kauft war vor Corona schon valide. Jetzt ist es noch stärker. [Man stelle sich mal vor, Emirates könnte ihr Hub nach der Krise mit Flugzeugen mit 200-400 Sitzen anstelle von 400-600 Sitzen betreiben. Emirates wäre einer der Krisengewinner.]

 

In der Logistik (und bei den Kunden) wird ein Umdenken einsetzen, das Logistikketten mit höherer Reserve/Resilienz vielleicht doch die Mehrkosten rechtfertigen. Das wird zulasten der Aktionäre und Steuerzahler gehen. Damit dürfte es kurzfristig zusätzlichen Bedarf für Vollfrachter geben. Da Lufthansa sich gegen eine Staatsbeteiligung windet wäre es auch eine Möglichkeit, über ein Deutsches oder Europäisches Pendant zur Civil Reserve Air Fleet nachzudenken zur "Finanzierung" einer Vollfrachter-Flotte als verdeckte Subvention.

 

Stellt sich dagegen Mittelfristig heraus, dass der Lufthansa-Konzern doch mehr Flugzeuge der Größe Boeing 787 oder Boeing 777-8/-9 benötigt dürfte es kein Problem sein, sie dann zu kriegen. 

Geschrieben

Das könnte zu Flügen ohne Wiederkehr werden. Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Aber mit anrollenden 777X und weniger Nachfrage, glaube ich nicht, dass diese nochmal in den Einsatz kommen werden.

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