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airliners.de

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Elio:

Ich denke dieses Ansinnen wird für die Swiss in der Schweiz auf hohen politischen Widerstand stossen. Ich glaube kaum, dass die Schweiz diese Aufgaben einer EU-Kontrollbehörde abgibt. 

 

Wobei die Verordnung 2018/1139 beschreibt, wann eine solche Verlagerung abgelehnt werden kann:

 

Zitat

Wenn im Anschluss an diese Konsultationen die Agentur oder eine betroffene zuständige nationale Behörde der Auffassung ist, dass das Ersuchen nachteilige Auswirkungen auf ihre eigene Fähigkeit zur effektiven Wahrnehmung der Zertifizierungs-, Aufsichts- und Durchsetzungsaufgaben im Rahmen dieser Verordnung und der auf ihrer Grundlage erlassenen delegierten Rechtsakte und Durchführungsrechtsakte hätte oder sich in anderer Weise nachteilig auf das wirksame Funktionieren der Behörde auswirken würde, so unterrichtet sie innerhalb einer Frist von höchstens 180 Tagen nach Eingang dieses Ersuchens die betreffenden Organisationen darüber, dass sie der Ansicht ist, dass das Ersuchen nachteilige Auswirkungen haben würde, und gibt eine Begründung an. Dieses Informationsschreiben wird auch der anderen Partei übermittelt. In diesem Fall gilt das Ersuchen als abgelehnt.

 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb oldblueeyes:

 

 

Die 3 neue Routen ab MUC die dieses Jahr aufgenommen werden sollten haben die Flugzeuge schon in der Pipeline, da tut die Stilllegung der 346 nur halbwegs weh , weil nicht ganz abgeschrieben.


Es wird nur Bangalore aufgenommen. Die anderen beiden Ziele wurden (vorerst) abgesagt.

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb Elio:

Die LH-Gruppe kann nicht mit einer sofortigen finanziellen Unterstützung aus der Schweiz rechnen.

 

www.tagi.ch 

 

Das kann ich da aber nicht wirklich heraus lesen.

Geschrieben (bearbeitet)

Jetzt wurde bei lhgroupfleet die Auflistung der 330er nochmal aktualisiert.

Bei folgenden ACs steht jetzt als remark "freight ops":

D-AIKH

D-AIKI

D-AIKL

D-AIKM (ab 11. April)

D-AIKN

D-AIKO

D-AIKP

Bearbeitet von EDDS
Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb EDDS:

Jetzt wurde bei lhgroupfleet die Auflistung der 330er nochmal aktualisiert.

Bei folgenden ACs steht jetzt als remark "freight ops":

D-AIKH

D-AIKI

D-AIKL

D-AIKM (ab 11. April)

D-AIKN

D-AIKO

D-AIKP

 

Außerdem sollen drei A359 von München aus jeweils täglich nach PEK, PVG und ICN als Frachter eingesetzt werden.

Geschrieben
vor 49 Minuten schrieb EDDS:

Jetzt wurde bei lhgroupfleet die Auflistung der 330er nochmal aktualisiert.

Bei folgenden ACs steht jetzt als remark "freight ops":

D-AIKH

D-AIKI

D-AIKL

D-AIKM (ab 11. April)

D-AIKN

D-AIKO

D-AIKP

Zitat von Spohr auf aero.de:

Zitat

"Unsere Frachter sind zurzeit über 17 Stunden am Tag im Einsatz, aber es reicht trotzdem nicht", sagte Spohr. "Deswegen haben wir jetzt 20 Passagierflugzeuge im Einsatz, die für die Fracht unterwegs sind und wir haben entschieden, aus drei Flugzeugen die Sitze auszubauen, um noch mehr Frachtvolumen zur Verfügung stellen zu können."

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb chris_flyer:

Zitat von Spohr auf aero.de:

»Unsere Frachter sind zurzeit über 17 Stunden am Tag im Einsatz, aber es reicht trotzdem nicht ... Deswegen haben wir jetzt 20 Passagierflugzeuge im Einsatz, die für die Fracht unterwegs sind und wir haben entschieden, aus drei Flugzeugen die Sitze auszubauen, um noch mehr Frachtvolumen zur Verfügung stellen zu können.«

 

Weshalb reaktiviert man denn keine der abgestellten MD-11F (D-ALCE, ALCF, ALCG, ALCH, ALCL, ALCM, ALCN, ALCO, ALCP, ALCQ, ALCR, ALCS)? Sind die nicht mehr im Eigentum von LH Cargo?

Geschrieben (bearbeitet)

Aus der Pressemeldung zur Nichtnachfolge von Ulrik Svensson:

Zitat

„Im Aufsichtsrat sind wir heute zu dem Schluss gekommen, dass dieser Moment nicht der richtige ist, einen neuen Finanzvorstand zu berufen. Wir setzen daher für die nächste Zeit auf eine interne Teamlösung, mit der wir die Kompetenz und Erfahrungen der amtierenden Vorstandsmitglieder sowie die Fachkenntnisse unserer Führungskräfte nutzen. Wir sind überzeugt davon, dass diese Teamlösung die richtige Struktur ist, um zügig die notwendigen Weichenstellungen zur Bewältigung der Krise vorzunehmen.“

Heißt das, dass die Lufthansa in ihrem Finanzresort niemanden hat, der aktuell das Ansehen und die Fähigkeiten hat, die Rolle des Finanzvorstands auszufüllen? Oder dass die Lufthansa jetzt keinen Finanzvorstand bestellen will, weil es ihre internen Nachfolgeregelungen durcheinanderbringt?

 

Theoretisch ist es natürlich nicht ausgeschlossen, dass der Aufsichtsrat genug Vertrauen in Spohr hat um in dieser Konstellation durch die Krise zu kommen. Wie die Kapitalmärkte und potentielle Investoren darauf reagieren interessiert mich.

 

Die Schweizer Bundesregierung hat die Rahmen der Finanzhilfe für Schweizer Fluggesellschaften beschlossen, die sind schon streng und könnten die Lufthansa dazu motivieren, sie nicht oder nur zurückhaltend in Anspruch zu nehmen. Schweizer Liquiditätshilfen müssen bei den Schweizer operativen Gesellschaften bleiben und dürfen nicht ins Ausland abfließen. Solange die Mittel nicht erstattet sind, dürfen keine Dividenden an die Eigentümer ausgeschüttet werden. 

 

 

@Elio Aus der Pressemeldung des Schweizer Bundesrats:

Zitat

Vom Bund garantierte Mittel müssten ausserdem in einem angemessenen Verhältnis zum Engagement der Muttergesellschaften stehen und ausschliesslich zur Sicherstellung der schweizerischen Infrastrukturen verwendet werden (keine Abflüsse an die Muttergesellschaften ins Ausland).

 

Bearbeitet von OliverWendellHolmesJr
Geschrieben (bearbeitet)

Sieh es mal andersrum: Wäre die Stelle neu besetzt hätte es auch wieder genießen: Hauptsache der gut bezahlte Vorstand ist besetzt und "oben schustern sie sich Jobs zu" während woanders Perspektiven unklar sind. Finde es schon nachvollziehbar. Eine freie Stelle da spart auch schnell Mio. Klar, den Posten unbesetzt lassen kann auch Mio kosten, aber wenn die Arbeit (auf mehrere Schultern verteilt) gemacht wird...?!

 

Ist ja auch ein wichtiger Posten, ggf. ist ein wenig Zeit mit einer Hilfslösung besser als ein schlechter Schnellschuss...

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben

Bei den meisten Vorstandspositionen und der Führungsebene unmittelbar darunter habe ich eine Sympathie für diese Sichtweise. Allerdings nicht beim Finanzvorstand und dann nicht, wenn das Finanzressort auf Vorstände aufgeteilt wird, die noch relativ neu sind und auch schon auf dem Absprung wären. Hätte man einen Teil der Funktionen direkt Spohr oder Hohmeister zugeteilt könnte ich damit besser leben. [Trotz meines Spohrs-Snark im vorherigen Post.]

Dazu ist der Finanzvorstand meines Erachtens zu wichtig. 

Geschrieben
vor 51 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Aus der Pressemeldung zur Nichtnachfolge von Ulrik Svensson:

Heißt das, dass die Lufthansa in ihrem Finanzresort niemanden hat, der aktuell das Ansehen und die Fähigkeiten hat, die Rolle des Finanzvorstands auszufüllen? Oder dass die Lufthansa jetzt keinen Finanzvorstand bestellen will, weil es ihre internen Nachfolgeregelungen durcheinanderbringt?

 

Theoretisch ist es natürlich nicht ausgeschlossen, dass der Aufsichtsrat genug Vertrauen in Spohr hat um in dieser Konstellation durch die Krise zu kommen. Wie die Kapitalmärkte und potentielle Investoren darauf reagieren interessiert mich.

 

Die Schweizer Bundesregierung hat die Rahmen der Finanzhilfe für Schweizer Fluggesellschaften beschlossen, die sind schon streng und könnten die Lufthansa dazu motivieren, sie nicht oder nur zurückhaltend in Anspruch zu nehmen. Schweizer Liquiditätshilfen müssen bei den Schweizer operativen Gesellschaften bleiben und dürfen nicht ins Ausland abfließen. Solange die Mittel nicht erstattet sind, dürfen keine Dividenden an die Eigentümer ausgeschüttet werden. 

 

 

Die Lufthansa als Gruppe wird sehr froh sein, auch auf die Mittel der Schweiz zurückgreifen zu können. Die LH kann aber die Gewinne nicht mehr nach D transferieren und dem Shareholder zur Verfügung stellen. Für die Schweiz ist es gut nur Kredite zu unterstützen und keine a fond perdu Zusagen zu machen. Die LH konnte in den letzten Jahren über 5 Mia € Gewinne aus der Schweiz transferieren. Natürlich ist es so, dass sich die Swiss ohne die LH nicht hätte so erfolgreich entwickeln können. Die Swiss ist innerhalb des LH Konzerns die ertragreichste Perle. Ich denke wenn die Pandemiekrise vorbei ist, wird sich die Entwicklung wieder zum Positiven wenden und dann liegt es an der LH und Swiss die Kredite zuerst zurück zu zahlen, bevor dem Shareholder Genüge getan wird. 

Geschrieben

Interessante Entwicklung. Könnte mir vorstellen das die Swiss dadurch ihre Position als Ertragsperle verlieren könnte, denn Umsteiger innerhalb des Gruppennetzes können gesteuert werden. Warum diese nicht also zu den Gesellschaften steuern, wo die Shareholder direkt(er) an den Gewinnen partizipieren können...

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb 8stein:

Warum diese nicht also zu den Gesellschaften steuern, wo die Shareholder direkt(er) an den Gewinnen partizipieren können

Welche Shareholder?

Bei Lufthansa alleine reden wir von ~10 Milliarden EUR. 

Es ist das 2,5fache der aktuellen Marktkapitalisierung des Konzerns. Würden die 10 Mrd. als Eigenkapital kommen verlieren sie übernacht ca. 2/3 ihres Besitzes. Und wann es das nächste Mal eine Dividende gibt steht in den Sternen.

 

Welchen Gewinn?

Wenn die 10 Mrd. EUR als Fremdkapital kommen, kann man ja ausrechnen, wann es bei einem operativen Cash Flow von vielleicht 500 Mio. EUR pro Jahr (auf Sicht) das nächste mal ausschüttbaren Gewinn gibt.

 

Geschrieben (bearbeitet)

Mal ein blödes Gedankenspiel: Sollte es zu einer Kapitalerhöhung bei der LH durch den Staat kommen- wäre es eig denkbar, dass der Staat nicht nur Cash sondern auch die DE (nach dessen evtl Verstaatlichung) einbringt? Ich glaube im Duo mit der LH sieht der Staat seinen Kredit eher wieder als ohne "Partner" und dieses (halb) Monopol (übertrieben beschrieben, ich meine sowss wie "gestärkte Marktposition") erhöht die Chance für den Staat die Anteile (durch die Kapitalerhöhung erworben) (mit Gewinn) zu verkaufen.

 

Würde man das in BRU durchgekommen, wenn man überlegt, dass die LH minus all die Flugzeuge die gehen (380 und co) minus GWI aber inkl DE auch nicht größer ist als die LH bisher war? DEs Kurzstrecke ist ja ca so groß wie GWI war, die Langstrecke von der Anzahl 17 ca wie 7x 346, 6x 380, 5x744.  Zudem endet wohl die EW Langstrecke mit 11 AC. Wenn LH vorher so groß sein durfte, wieso sollen sie es in anderer Konstellation nicht sein dürfen? Man hat mit den Maßnahmen zuvor quasi "Platz geschaffen".

 

Da der Staat ja TUI auch stützt und es FR, BA, KL und Co gibt gibt es ja weiterhin Konkurrenz und gegen den staatlichen Eingriff darf Brüssel auch nichts sagen, wenn sie bspw Verstaatlichung von AZ durchwinken!?

Bearbeitet von d@ni!3l

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