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Aktuelles zu Sundair


Empfohlene Beiträge

vor 2 Stunden schrieb LarsK:

 

Vor allem kann Sundair nur hoffen, dass für die Flüge ab Mitte Mai doch noch genug Buchungen reinkommen. Beim derzeitigen Impftempo in Europa sehe ich aber nicht, woher auf einmal die ganzen Reisewilligen herkommen sollen.

 

 

Es ist leider nicht nur vom Impfen abhängig.

Reisewarnung heist Quarantäne. Bisher werden Geimpfte nicht von der Quarantäne ausgenommen. Und solange das nicht passiert,wird auch keiner Buchen. Auch nicht mit 2-maliger Impfung...

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vor 7 Stunden schrieb EDCJ:

Es ist leider nicht nur vom Impfen abhängig.

Reisewarnung heist Quarantäne. Bisher werden Geimpfte nicht von der Quarantäne ausgenommen. Und solange das nicht passiert,wird auch keiner Buchen. Auch nicht mit 2-maliger Impfung...

 

Schon richtig, aber mit der Durchimpfung sinkt die Inzidenzrate und die Reisewarnungen können wieder aufgehoben werden. Außerdem werden sich viele Reisenden erst mit der Impfung wieder in die Flieger trauen. Die Impfung ist sicherlich nicht der einzige Faktor,  aber m.E. der wichtigste. Wie gut "mit dem Virus leben (und reisen)" funktioniert, sehen wir ja gerade.

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Das war doch zu erwarten. Sundair hat kaum Masse, also wäre zwischen der Quote bei Liquidierung und einem Totalausfall für die Gläubiger kaum ein Unterschied gewesen. So müssen die Gläubiger ihre Forderungen nicht abschreiben und sollte Sundair es doch nicht packen, haben sie vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt etwas mehr Fleisch am Knochen.

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vor 32 Minuten schrieb Hame:

Leider darf  Sundair weitermachen, Insolvenzplan ist durchgewunken.

Das leider hat mir gefallen (nicht )! Muss nicht verstehen das man sich drüber freut wenn eine Airline verschwindet?! Was wäre denn noch großartig da wenn durch diese Krise tuifly,Condor, Lufthansa und Sundair weg wären! Der einzige der sich drüber freuen würde Der Ryanair Kasper aus Irland!

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vor 10 Minuten schrieb Patrick W:

Der einzige der sich drüber freuen würde Der Ryanair Kasper aus Irland!

 

Auch wenn es keiner zugeben wird, so bin ich davon überzeugt, dass sich nicht nur Ryanair freuen würde. Der Wegfall eines Wettbewerbers erfreut jeden Marktteilnehmer. Zugeben wird es keine Fluglinie offiziell, aber mitzutrauern wäre unredlich.  Und der "Ryanair Kasper" ist sicherlich kein Sympathieträger und hat doch dem europäischen Luftverkehr und Arbeitnehmerrechten aufgezeigt,  was alles möglich ist. Gefallen tut es mir nicht, möglicherweise ist letztlich die Airline-Welt eventuell tatsächlich ein Kasperle-Theater. 

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vor 1 Stunde schrieb Hame:

Leider darf  Sundair weitermachen, Insolvenzplan ist durchgewunken.

Dein "Leider" muss man nicht wirklich verstehen, erst recht wenn man bedenkt wie SDR, genauso wie alle anderen Airlines, in diese Situation gekommen ist.

Verteilst Du auch ein Leider an LH, TUI und Condor die mit großen Anteil an Staatsgeldern am Leben gehalten werden?

Es ist wohl eher löblich das Gesellschaften wie Sundair, Avantiair etc. noch am Markt sind!

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Ich komme jetzt aus Stralsund heim, werde morgen mehr berichten. Der Laden war so was von Pleite, es gibt eine Quote von 0,8%. Man lebt nur von Schau-ins-Land, dass die weiter zuschiessen. Mehr Infos morgen ...

vor 4 Stunden schrieb eloka73:

Es ist wohl eher löblich das Gesellschaften wie Sundair, Avantiair etc. noch am Markt sind!

Wie kann man Sundair und Avanti in einem Satz erwähnen? Das ist unfair gegenüber Avantiair! Außerdem haben die ganz unterschiedliche Geschäftsmodelle.

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Vielleicht zieht man noch den Sommer irgendwie durch. Aber für den Winter muss man ja Geld verdienen, und das schafft man nicht mit bisschen Beirut. Während in den USA der domestic Markt gerade im erheblichen Maße hochgefahren wird, erstickt man an der Inkompetenz der Politik. Aber das ist ein anderes Thema. 

Dieses hinausgezögere von Pleiten, gerade jetzt in der Corona Zeit, ist schon mehr als suspekt. 

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vor 11 Stunden schrieb RobinHood:

Dieses hinausgezögere von Pleiten, gerade jetzt in der Corona Zeit, ist schon mehr als suspekt. 

Da bin ich bei Dir, zumal das große Erwachen noch kommen wird, nicht nur in der Luftfahrt.

Genauso wird es die ganzen Kurzarbeiter treffen, wenn sie ihren Lohnsteuerbescheid für das vergangene Jahr bekommen und unser Staat noch einmal die Hand aufhält.

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Wieso lese ich die selben Zahlen, komme aber zu einem völlig anderen Ergebnis?

 

Wenn man die Zahl von @Hame mal zu Grunde legt, so würde im Moment jeder, der ein Ticket bei der Airline für 100,- € gekauft hat, exakt 0,80 € davon erstattet bekommen können. (Mehr Masse ist schlicht nicht da!) Das es in der Realität überhaupt nichts geben würde, liegt daran, dass nicht alle Verbindlichkeiten des Unternehmens gleichrangig sind, und die sich aus den Tickets ergebenden eben zu den nachrangigen Verbindlichkeiten gehören.

Wickelt man die Airline also jetzt ab, bekommen die Schuldner quasi nichts. Das Personal wird in die Arbeitslosigkeit geschickt und bekommt erst ALG I, später dann notfalls ALG II. Die Airline gibt es nicht mehr, Fall erledigt.

Aber der eingeschlagene Weg ist offensichtlich ein anderer.

Es wird versucht die Airline im Schutzschirmverfahren weiter "in der Luft" zu halten. Hierzu wird das Personal durch Kurzarbeitergeld "am Leben" gehalten. Die Kasse, aus der das Geld kommt, ist eigentlich exakt die selbe, aus der auch das ALG gezahlt wird. Auf der Kostenseite aus Sicht des Staats also im Moment eine Null-Nummer. Aber die Chance auf zumindest teilweise Erholung der Airline eröffnet dem Staat die Möglichkeit vielleicht etwas mehr als 0,8% der Verbindlichkeiten (Steuern, Sozialversicherungsbeiträge, u.a.) herein zu holen. Keinem Risiko steht also die Chance gegenüber, die Verluste zu mindern.

Und auch bei allen anderen Schuldnern sieht es ähnlich aus.

sie können wählen zwischen jetzt garantiert nichts, oder in der Zukunft vielleicht ein kleines Bisschen. Auch hier dürfte klar sein, dass der überwiegende Teile der Gläubiger natürlich dafür stimmt, die Chance zu nutzen, egal wie gering sie ist.

 

Kleiner, aber grundsätzlicher Exkurs:

Was nun das Böse Erwachen der Kurzarbeiter angeht, so wie es hier von @eloka73 erwähnt wird, so kann ich das nur sehr bedingt erkennen. Ich darf auf zwei Kurzarbeits-Passagen in meinem Lebenslauf zurück blicken. Zwar haben sich die steuerlichen Regularien in den letzten Jahren weiter entwickelt, aber an den grundsätzlichen Dingen hat sich (leider) nichts geändert.

Bekommt man weniger als 25% Kurzarbeitergeld, macht das die Steuererklärung zwar etwas komplizierter, ändert aber an den zu zahlenden Steuern kaum etwas. Übersteigt der Kurzarbeitsgeld-Anteil (gerechnet auf das Jahreseinkommen) die 50%, so heben sich die steuersenkenden und steuererhöhenden Anteile auch fast wieder auf. Wo die genaue Grenze liegt, und ob am Ende ein Plus oder Minus herauskommt, liegt von der individuellen Situation ab.

"Gefährlich" ist die Kurzarbeit für diejenigen, die dazwischen liegen. Sprich die also mehr als 3, aber weniger als 6 Monate in 100% Kurzarbeit waren oder die, die rechnerisch halt 40% das Jahr über gearbeitet haben. Hier sind in der Tat Szenarien denkbar, in denen man mit einer doch deutlichen Nachzahlungsforderung seitens des Finanzamts konfrontiert wird. Aber auch hier kann eine Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein kompetent weiter helfen. Man muss sich die Hilfe nur suchen!

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Danke, Hame, für Deinen aktuellen "Insiderbericht".

Es ist leider das Problem der derzeit gültigen Insolvenzregeln, dass eine solche Situtation sich überhaupt aufbauen, und dann noch fortsetzen kann. Aber auch das "normale" Insolvenzrecht ist mir persönlich schon partiell etwas zu Unternehmerfreundlich.

Da fällt mir halt wieder mal der alte Joke ein "warum heißt ein Gläubiger überhaupt Gläubiger? Na, weil er so blöd ist, daran zu glauben, daß er für seine gelieferte Ware oder seine erbrachte Leistung wirklich irgendwann die ihm zustehende Zahlung erhalten wird".

Ich frage mich hier konkret, welcher Dienstleister / Anbieter wird einer Sundair noch "Kredit" geben.

Für mich als alter Hardliner gilt spätestens ab dem Zeitpunkt, bei dem die Liquidität erkennbar nicht mehr ausreichend vorhanden ist: Kerosin? ja, gegen cash! Airportnutzung? Ja, aber Zahlung für diese Leistung VOR der nächsten Nutzung! usw usw.

In der Entgegennahme von Kundengeldern besteht man ja auch auf Vorkasse (und damit meine ich nicht nur die Anzahlungen).

Wenn man eng zeitnahe Zahlung immer praktizieren würde, käme es kaum so weit wie zB hier. Ja, man hätte einen engeren, aber wesentlich gesünderen Markt.

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vor 6 Minuten schrieb Gatwick:

Was sagt eigentlich das LBA zu so etwas? Muss eine Airline nicht immer genügend Liquidität nachweisen? Ab wann würde das LBA mal eingreifen?

Gar nicht, solange schau-ins-land sagt, sie zahlen. Allerdings finde ich die Fremdbestimmung des Unternehmens sehr zweifelhaft. Vor allem wenn der Insolvenzplan am Tag seiner Offenlegung schon überholt ist. Aber vielleicht wird Schau-ins-Land nach einer Schamfrist auch wieder Gesellschafter ...

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Welches Ziel verfolgt Schauinsland eigentlich damit, dort die ganze Zeit Geld zu verbrennen? Der einzige Grund der mir einfiel wäre, dass sie es sich im Moment nicht leisten können ihre Darlehen an Sundair abzuschreiben und lieber mit geringem Kapitaleinsatz diesen Zeitpunkt nach hinten schieben.

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vor 6 Stunden schrieb LarsK:

Welches Ziel verfolgt Schauinsland eigentlich damit, dort die ganze Zeit Geld zu verbrennen? Der einzige Grund der mir einfiel wäre, dass sie es sich im Moment nicht leisten können ihre Darlehen an Sundair abzuschreiben und lieber mit geringem Kapitaleinsatz diesen Zeitpunkt nach hinten schieben.

Der geringe Kapitaleisnatz sind immerhin über 80 Mio., die man bereits in Sundair investiert hat, weitere Mio. werden dazu kommen. Als Grund fällt mir eigentlich nur ein, Einfluß auf den Flugplan zu nehmen, damit Sundair so fliegt, wie man es braucht und dass die eigenen Kunden nicht in einem TUI-Flieger sitzen sollen. aber ob das 80Mio.+ wert ist? Schau-ins-land anscheinend ist es das wert. Frage: wo ist die Schmerzgrenze? Was ist wenn ein anderer neutraler Anbieter auf den Markt kommt, bleibt man dann Sundair treu? Macht dann dann leiber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende? Die Entscheidung über die Zukunft der Airline liegt jedenfalls nicht in Stralsund.

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vor 52 Minuten schrieb Hame:

Der geringe Kapitaleisnatz sind immerhin über 80 Mio., die man bereits in Sundair investiert hat, weitere Mio. werden dazu kommen. Als Grund fällt mir eigentlich nur ein, Einfluß auf den Flugplan zu nehmen, damit Sundair so fliegt, wie man es braucht und dass die eigenen Kunden nicht in einem TUI-Flieger sitzen sollen. aber ob das 80Mio.+ wert ist? Schau-ins-land anscheinend ist es das wert. Frage: wo ist die Schmerzgrenze? Was ist wenn ein anderer neutraler Anbieter auf den Markt kommt, bleibt man dann Sundair treu? Macht dann dann leiber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende? Die Entscheidung über die Zukunft der Airline liegt jedenfalls nicht in Stralsund.

ich denke SIL wird weiter die Preise diktieren und so versuchen an einen Teil des Invests zu kommen. Die ganze Misere liegt ja nicht darin, dass Sundair zu teuer produziert, vielmehr darin, dass  "Kunden" wie die SIL`s in D nicht genug zahlen können , bzw. wollen. Da zahlt der Steuerzahler den Pauschaltouris den Urlaub, hat doch was.Wenn man nicht eine kritische Masse überschreitet ist es völlig egal wer wann wohin fliegt, es wird nicht kostendeckend und schon gar nicht profitabel sein. Dass dem so ist, dafür gibt es viele Gründe. EASA Vorschriften die das LBA immer mit eigenen Interpretationen schmückt die eigentlich nie zum Vorteil der dort registrierten Unternehmen auslegt, eine EU 261 zum Schutze der Passagiere die man europaweit  völlig pervertiert hat, unverschämte Passagier - Lande und Abfertigungsgebühren usw. Das Sundair ein Auge auf ein kroatische AOC hat wird vielleicht die Kosten etwas senken können, den Behördenumgang etwas schöner gestalten, ob das alles letztlich reicht wage ich zu bezweifeln.

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vor 4 Stunden schrieb Hame:

Der geringe Kapitaleisnatz sind immerhin über 80 Mio., die man bereits in Sundair investiert hat, weitere Mio. werden dazu kommen. Als Grund fällt mir eigentlich nur ein, Einfluß auf den Flugplan zu nehmen, damit Sundair so fliegt, wie man es braucht und dass die eigenen Kunden nicht in einem TUI-Flieger sitzen sollen. aber ob das 80Mio.+ wert ist? Schau-ins-land anscheinend ist es das wert. Frage: wo ist die Schmerzgrenze? Was ist wenn ein anderer neutraler Anbieter auf den Markt kommt, bleibt man dann Sundair treu? Macht dann dann leiber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende? Die Entscheidung über die Zukunft der Airline liegt jedenfalls nicht in Stralsund.

 

So meinte ich das nicht. Die +/- 80 Mio. sind bereits investiert, würde Sundair heute pleite gehen müsste SiL diesen Betrag sofort in voller Höhe abschreiben. Also lieber nochmal kurzfristig ein, zwei Millionen nachschießen (geringer Kapitaleinsatz) um den Betrieb zu stützen und vorerst nicht alles abschreiben zu müssen. 

 

Wenn es nur um eine günstige Airline ginge, die dorthin fliegt wo man sie haben will, könnte man in der jetzigen Situation auch irgendeine Balkan-Bude beauftragen. Mit dem Argument der Steuerbarkeit und der Erschließung neuer Destinationen redet sich Tui ja auch schon die Tuifly schön.

 

Wie dem auch sei, Sundair leitet die nächsten Streichungen ein, diesmal sind vor allem griechische Ziele betroffen. So wie ich das beobachte, streicht Sundair immer mit ca. einen Monat Vorlauf.

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