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Luftfahrt nach Corona


Aerodude

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Geschrieben

Ich finde das Thema Masken ziemlich schwierig. Ich habe absolut kein Problem mit Maske tragen, aber Spaß macht es mir natürlich auch nicht. Ich war letzte Woche in England und habe es dort schon irgendwie genoßen nicht überall Maske zu tragen. Allerdings merke ich grade am eigenen Körper, dass eine Maske vor Ansteckung schützt. Ich bin am Mittwochabend nach Hause gekommen und liege seit Freitag mit einer dicken Erkältung flach. Seit meiner Rückkehr war ich hier nur einmal kurz einkaufen. Die Erkältung habe ich mir also ziemlich sicher dort eingefangen - wer weiß, wie es mit Maske gewesen wäre. 
Gut ist jedoch, dass man mit Lockerungsschritten experimentiert, irgendwann muss es damit ja auch mal losgehen. 

Geschrieben

Ich glaube, an die Maske haben sich alle gewöhnt, außer die, die sich aus welchem Grund auch immer durch die Maske in ihrer persönlichen Freiheit beschränkt sehen und sich deshalb nicht daran gewöhnen wollen.

Ich bin es leid, Diskussionen über Masken zu führen, also fange ich das gar nicht an. Aber Mitleid habe ich mit Maskenmuffeln und Impfverweigerern auch nicht, wenn es schief geht. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb HAJ98:

Ich finde das Thema Masken ziemlich schwierig. Ich habe absolut kein Problem mit Maske tragen, aber Spaß macht es mir natürlich auch nicht. Ich war letzte Woche in England und habe es dort schon irgendwie genoßen nicht überall Maske zu tragen. Allerdings merke ich grade am eigenen Körper, dass eine Maske vor Ansteckung schützt. Ich bin am Mittwochabend nach Hause gekommen und liege seit Freitag mit einer dicken Erkältung flach. Seit meiner Rückkehr war ich hier nur einmal kurz einkaufen. Die Erkältung habe ich mir also ziemlich sicher dort eingefangen - wer weiß, wie es mit Maske gewesen wäre. 
Gut ist jedoch, dass man mit Lockerungsschritten experimentiert, irgendwann muss es damit ja auch mal losgehen. 


Über den letzten Satz solltest Du nochmal nachdenken. Sicher will hier (auch in Skandinavien) niemand experimentieren. Was man sucht, sind die angemessenen und medizinisch vertretbaren Lockerungen zum richtigen Zeitpunkt zuzulassen. Und damit kein falscher Eindruck über meine Einstellung entsteht: Ich finde die Maske auch nicht vergnügungssteuerpflichtig, habe aber den Zweck verinnerlicht, und da haben wohl einige hier Schwierigkeiten mit.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb HAJ98:

Allerdings merke ich grade am eigenen Körper, dass eine Maske vor Ansteckung schützt. Ich bin am Mittwochabend nach Hause gekommen und liege seit Freitag mit einer dicken Erkältung flach. Seit meiner Rückkehr war ich hier nur einmal kurz einkaufen. Die Erkältung habe ich mir also ziemlich sicher dort eingefangen - wer weiß, wie es mit Maske gewesen wäre. 
 


Gerade das ist ja das Problem der Maske. Man schützt sich vor Viren, somit wird aber das eigene Immunsystem deutlich weniger beansprucht und man ist leichter empfänglich für Krankheiten, sobald man die Maske absetzt.

 

Die Zahlen der Atemwegserkrankungen bei Kindern nimmt aktuell rasant zu, da sie im letzten Winter durch Homeschooling und geschlossenen Kindertageeinrichtungen deutlich weniger Kontakt zu anderen Kindern und Menschen hatten, als üblich, und somit das Immunsystem geschwächt wurde.

 

https://www.tagesschau.de/inland/atemwegserkrankungen-kinder-101.html

 

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb aaspere:


Über den letzten Satz solltest Du nochmal nachdenken. Sicher will hier (auch in Skandinavien) niemand experimentieren. Was man sucht, sind die angemessenen und medizinisch vertretbaren Lockerungen zum richtigen Zeitpunkt zuzulassen. Und damit kein falscher Eindruck über meine Einstellung entsteht: Ich finde die Maske auch nicht vergnügungssteuerpflichtig, habe aber den Zweck verinnerlicht, und da haben wohl einige hier Schwierigkeiten mit.


Ja du hast recht, experimentieren ist wohl tatsächlich das falsche Wort. Nichtsdestotrotz finde ich es immer eher begrüßenswert, wenn es um Lockerungsmaßnahmen geht. Wichtig dabei ist, dass sie sinnvoll sein müssen. Mir fehlt da aber leider die Expertise um das fundiert bewerten zu können. 
 

Geschrieben
vor 43 Minuten schrieb HAJ98:

Mir fehlt da aber leider die Expertise um das fundiert bewerten zu können.


Willkommen im Club. Mir fehlt sie auch. Aber gerade deshalb verlasse ich mich auf die Experten aus der Wissenschaft. Und da hat es auch mal Fehleinschätzungen oder unterschiedliche Empfehlungen gegeben; im großen und ganzen sind wir aber gut gefahren.

Geschrieben

Gibt es eigentlich Länder welche mit der Aufhebung der inländischen Corona Massnahmen auch die Einreisebeschränkungen (z.B Test/Zertifikatspflicht) komplett aufgehoben haben? 

 

Die Dokumentenkontrollen an den Flughäfen zerstören ja die ganzen Annehmlichkeiten des modernen effizienten Reisens.  

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Oregano:

Die Dokumentenkontrollen an den Flughäfen zerstören ja die ganzen Annehmlichkeiten des modernen effizienten Reisens.  

Also so eine Aussage kann nun aber nur von jemandem kommen, der die EU-Komfortzone noch nicht sehr oft verlassen hat.

 

Es gibt Länder, da muss man sich vorher ein Visum bei der Botschaft oder einem Konsulat besorgen. (z.B. China, Russland)

Dann gibt es Länder, da muss man sich vorher ein elektronisches Visum besorgen. (z.B. Australien, Neuseeland)

Und es gibt Länder, da braucht man eine elektronische Reisegenehemigung (z.B. USA, Kanada)

Desweiteren gibt es in vielen Ländern die Einreisekarten, die man spätestens im Flieger ausfüllen muss.

 

Und Überraschung! Diese Dinge werden bei der Einreise kontrolliert!

Alle diese Länder habe ich (vor Corona) mehrfach bereist. Ich kann nun wirklich nicht behaupten, dass die Reisen dorthin unangenehm oder ineffizient gewesen wären.

Wenn da nun jetzt noch ein weiteres Dokument (Zertifikat) geprüft wird, dann macht das den Kohl echt nicht fett.

 

Innerhalb Europas (EU, bzw. Schengen) habe ich während Corona, die Schweiz, Österreich, Italien und Frankreich angeflogen. (Allerdings ausschließlich mit LH-Konzern-Airlines) Ich hatte immer die Möglichkeit meine Dokumente vorher online einzureichen und konnte dann den normalen Online-Checkin nutzen. Am Zieleort gab es, wie auch auf deutschen Flughäfen, Stichprobenkontrollen. Einzig beim Betreten der Vielflieger-Lounge muss man neben der Bordkarte, ggf. der Vielfliegerkarte, nun auch noch eine 3G-Prüfung "bestehen". Aber wenn das mal kein Luxusproblem ist!

Geschrieben

Fahre mal mit einem internationalen Zug (ICE/TGV u.ä.) und fliege mal zum Vergleich. Was ist bequemer?

-Check in Dauer

-Kontrollen

-Handgepäck, Menge und Inhalt

-Preis

-Bewegungsfreiheit an Bord

-Gastronomie

-Ankunft im Zentrum oder JWD

 

Das Fliegen hat in den Boomjahren die Bequemlichkeit des Reisenden komplett aus den Augen verloren. Der Passagier wird ewig lange in immer neuen Warteschlangen hingehalten und überall extra abkassiert. Nach Corona wäre das mal ein Ansatz, hier endlich wieder mehr zum Normalzustand zurückzukehren.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb jubo14:

Also so eine Aussage kann nun aber nur von jemandem kommen, der die EU-Komfortzone noch nicht sehr oft verlassen hat.

 

Ob ich diese Komfortzone verlassen habe oder nicht tut doch nichts zur Sache oder? Ich habe die EU-Komfortzone sehr wohl verlassen aber habe mich seit März 2020 zugegebenermassen nur innerhalb dieser Komfortzone bewegt. 

 

Aus meinen bisherigen Erfahrungen des Fliegens innerhalb der EU-Komfortzone während der Pandemie kann ich persönlich ein Fazit ziehen, welches meine obige Aussage begründet. Beispielsweise funktionierte auf einigen Flügen die automatisierte Dokumentenkontrolle nicht, so dass ein Online Checking nicht möglich war. Folglich musste ein Schalter konsultiert werden.  Und dann kommt plötzlich die Empfehlung ins Spiel 3 Stunden oder 4 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein um das Checkin überhaupt zu schaffen. Wenn man das nicht befolgt ist man ja selber Schuld.  Gerade wenn man die Effizienz mit einer Business Buchung kennt, wo man häufig extrem kurze Wartezeiten hat, ist es doch ein riesen Unterschied.

 

Also, ja die ganzen Annehmlichkeiten des modernen effizienten Reisens sind dadurch zerstört. Natürlich nicht überall, nicht immer, ist auch klar.  Aber es würde der Luftfahrt helfen wenn einiges besser funktionieren würde, oder wieder einfacher wäre. 

Geschrieben

Jeder hat seine eigenen Erfahrungen, aus denen er dann seine persönlichen Schlüsse zieht. Daß das Reisen ins Ausland in Coronazeiten komplizierter wurde, kann man aber sicher sagen.
Da möchte ich dann eine Frage an unseren Kollegen @flieg wechstellen.
Von Dir wissen wir ja, dass Du eine berufliche Anbindung an die USA hast, Dein Arbeitsplatz sich in London befindet und Du einen Wohnsitz in Hamburg hast.
Schildere doch mal, wie sich unter diesen Umständen Dein Leben, beruflich und privat, während der Pandemie gestaltet hat. Ich glaube, das wäre ein interessanter Lesestoff.

Geschrieben

In wie weit sind die Flughäfen / Airlines innerhalb der EU überhaupt zu diesen ganzen Kontrollen verpflichtet?

Bin vor 2,5 Wochen von Köln nach Bergamo (Handgepäck & Online Checkin) und zurück geflogen.

Auf dem Hinflug wurde überhaupt nichts kontrolliert, weder Immunisierungsstatus noch die Einreiseanmeldung Italien.

Auf dem Rückflug zumindest etwas ähnliches wie eine Kontrolle: An der Siko in Bergamo musste jeder Reisende mit etwas herumwedeln, was ein Impfzertifikat sein könnte...

Geschrieben
vor 36 Minuten schrieb linie32:

In wie weit sind die Flughäfen / Airlines innerhalb der EU überhaupt zu diesen ganzen Kontrollen verpflichtet?

Bin vor 2,5 Wochen von Köln nach Bergamo (Handgepäck & Online Checkin) und zurück geflogen.

Auf dem Hinflug wurde überhaupt nichts kontrolliert, weder Immunisierungsstatus noch die Einreiseanmeldung Italien.

Auf dem Rückflug zumindest etwas ähnliches wie eine Kontrolle: An der Siko in Bergamo musste jeder Reisende mit etwas herumwedeln, was ein Impfzertifikat sein könnte...

 

Wenn sich am Zielort herausstellt, dass eine beliebige Airline einen Passagier angekarrt hat, der nicht einreisen darf, darf sie diesen auf eigene Kosten zurückbefördern und bekommt meistens noch ein Strafgeld im fünf-/sechsstelligen Bereich oben drauf. Wenn das als Motivation nicht reicht, kann sich eine Airline die Kontrollen natürlich auch sparen.

Geschrieben

Was mich an der Vorabkontrolle der Dokumente bspw. bei LH etwas stört ist dass man am Gate damit offenbar keinen Vorteil gewinnt. Einmal abgesehen davon, dass dort auch immer wieder Dokumente bspw. als unvollständig eingestuft werden, obwohl alles korrekt vorliegt, muss man je nach Destination dann am Gate doch wieder alles vorzeigen mit dem Ergebnis, dass sich Schlagen durchs Terminal bis zwei Gates weiter bilden. Andere Airlines geben das positive Prüfergebnis direkt auf dem Boarding Pass aus.

Geschrieben

Aus aktuellem Anlass kann ich hier auch noch Senf aus erster Hand dazugeben. Allerdings nicht bei LH, sondern Finnair und BA.

Da werden die nötigen Dokumente wie "Passenger Locator Record" und Impfzertifikat beim Check-in geprüft. Am Gate selbst wurde in Helsinki nachgefragt, aber nicht hart geprüft, ob man die Dinger dabei hat. In Heathrow wurde nicht mal nachgefragt. 

 

Ist der Passagier vorbereitet und hat die Dinger griffbereit, kostet das 10s extra. Ich hab am Zielort bis zum Verlassen des Flughafens mehr Zeit mit Der mehrfachen Handdesinfektion verbracht als mit den zusätzlichen Dokumenten zu hantieren.

 

Wenn der Passagier natürlich erst auf dem Handy suchen muss, wo er das Impfzertifikat hat, und was ist überhaupt ein Passenger Locator Record?, verzögert sich das schon etwas mehr, ganz klar. Es steht und fällt also alles damit, ob sich die Passagiere vorbereitet haben.

 

Dass man vorher Gedöns ausfüllen muss, kostet mehr oder weniger Zeit. Bei mir war es weniger als ne normale ESTA, bei der ja eigentlich auch kaum einer jammert.

Dann 17h lang quasi durchgehend ne Maske aufzuhaben ist etwas nervig - aber wenigstens dämpft es das Schnarchen bei den anderen Passagieren. Und hey, in der ganzen 777 hat man niemand im Leichensack rausgetragen, die konnten alle noch alleine gehen.

Geschrieben
Am 19.10.2021 um 12:26 schrieb aaspere:

Da möchte ich dann eine Frage an unseren Kollegen @flieg wechstellen.
Von Dir wissen wir ja, dass Du eine berufliche Anbindung an die USA hast, Dein Arbeitsplatz sich in London befindet und Du einen Wohnsitz in Hamburg hast.
Schildere doch mal, wie sich unter diesen Umständen Dein Leben, beruflich und privat, während der Pandemie gestaltet hat. Ich glaube, das wäre ein interessanter Lesestoff.


@flieg wech
Ich versuche es nochmal.

  • 2 Wochen später...
  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Nach den heutigen Meldungen,was aktuell schon wieder als Hochrisikogebiete eingestuft wird, frage ich mich (dem Thread-Thema zugewand): WANN ist Luftfahrt NACH Corona ??? 23,24, niemals ? Die selbsternannten Gesundheitsexperten werden uns nie wieder loslassen. Am besten, TV ausschalten,und auf BILD. de oder RT irgendwann die Entwarnung bekommen...

Irgendwie komme ich mir langsam verarscht vor,wegen den neuen Zahlen. Bei uns in der Fa. wird 3x die Woche jeder Getestet,und alles negativ. Die Politiker verarschen uns...

 

Geschrieben

Verarschen würde ich nicht sagen, aber es wird imho sensationsgeil berichtet.

 

Keine Impfung schützt vor Übertragung und Ansteckung , sondern ausschließlich vor Erkrankung.  Wenn man also immer nur auf die Infektion schaut, ohne andere Faktoren zu berücksichtigen, wird es selbst bei 100% geimpfte, immer mehr infizierte geben.

 

Viel wichtiger sind daten wie die verfügbaren Betten. Irgendwann waren wir auch an einem Punkt, an dem man vollkommen ohne Moral den ungeimpften sagen muss :" selber Schuld, du hattest genug Zeit"  

Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb ZuGast:

Keine Impfung schützt vor Übertragung und Ansteckung , sondern ausschließlich vor Erkrankung.

Das stimmt so nicht. Lothar Wieler hat heute in der Bundespressekonferenz die aktuellen Zahlen aus dem RKI Wochenbericht erläutert.

Die Impfeffektivität liegt trotz Delta Variante immer noch bei 60%. Also stecken sich 6 von 10 Geimpften nicht an.

Das ist zwar kein kompletter Schutz vor Ansteckung, spielt aber bei der Verbreitung des Virus trotzdem eine große Rolle.

Geschrieben

Ich weiß, gehört eigentlich hier nicht rein. Aber der Corona-Thread ist geschlossen. Deshalb etwas OT, was mir auffiel:
Der Landkreis Cloppenburg, 2007 mit 62% katholischem Bevölkerungsanteil und 50,3% CDU-Wählerschaft in 2021, also ziemlich doll "schwarz", wie man so sagt. Und wenn man sich heute die Inzidenzkarte von Deutschland anschaut: welche Farbe hat der Landkreis: einsam schwarz in ganz Niedersachsen.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb aaspere:

Ich weiß, gehört eigentlich hier nicht rein. Aber der Corona-Thread ist geschlossen. Deshalb etwas OT, was mir auffiel:
Der Landkreis Cloppenburg, 2007 mit 62% katholischem Bevölkerungsanteil und 50,3% CDU-Wählerschaft in 2021, also ziemlich doll "schwarz", wie man so sagt. Und wenn man sich heute die Inzidenzkarte von Deutschland anschaut: welche Farbe hat der Landkreis: einsam schwarz in ganz Niedersachsen.

 

Team Wallraff deckt auf...

 

Korrelation und Kausalität gehen nicht immer miteinander einher, weswegen es jetzt ohne weitere Hintergrundinfos (Alterstruktur, Wohnbedingungen, Ausbrüche in einzelnen Heimen etc.) völlig sinnlos ist solche Zusammenhänge herstellen zu wollen, ganz abgesehen davon, dass das wenig mit der Luftfahrt nach Corona zu tun hat.

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