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Aerodude

Luftfahrt nach Corona

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vor 23 Minuten schrieb linie32:

Bisher gibt es auch kaum Anzeichen, als ob die Airlines kurzfristig wieder Ausgleichszahlungen leisten.

 

Woran erkennst du das?

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vor einer Stunde schrieb emdebo:

 

Woran erkennst du das?

Fehlende Rechtssprechung zum Thema "Außergewöhnliche Umstände" im Kontext internationale Gesundheitsnotlage gemäß WHO (Pandemie). Noch nie war die pauschale Ablehnung von Ausgleichszahlungen einfacher als aktuell. In jedem Fall können die Airlines für viele Monate diesen Kostenblock einfach aussetzen und ihre  Barmittel mindestens mal schonen. Sie tun sich ja heute schon extrem schwer, völlig klare Forderungen (Flugscheinerstattung) zu begleichen.

Wenn sich irgendwann Tendenzen ergeben, dass in bestimmten Situationen der Anspruch sich rechtlich nicht mehr zurückweisen lässt, wird halt gezahlt (sofern dann nicht insolvent), so lange aber eben nicht. 

Verstehe mich nicht falsch, jeder hat seine Meinung dazu, am Ende zählt aber das, was wohl hier die EU-Richter befinden. Und da sind die bisherigen Urteile einfach nicht aussagekräftig, da diese sich alle nicht mit Pandemien beschäftigten mussten. Was rauskommt, ist heute nicht mehr als ein Blick in die Glaskugel. 

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Ich denke auch, das Thema Ausgleichszahlungen wird wohl eher eine untergeordnete Rolle spielen. Die Leute, die es betrifft, werden froh sein, wenn sie ihr Geld zurück bekommen, das sie bei der Buchung an die Airline bezahlt hatten.

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vor 7 Minuten schrieb aaspere:

Die Leute, die es betrifft, werden froh sein, wenn sie ihr Geld zurück bekommen, das sie bei der Buchung an die Airline bezahlt hatten.

Die einzige Methode, die Fluggesellschaften haben, sich vor der Erstattung des Flugpreises zu "drücken" ist die Insolvenz. 

Andersherum ist es richtig. Die Fluggesellschaften solltem Froh um jeden Passagier sein, der sich für einen Gutschein entscheidet und den Fluggesellschaften einen Gefallen tut.

 

vor 31 Minuten schrieb linie32:

Fehlende Rechtssprechung zum Thema "Außergewöhnliche Umstände" im Kontext internationale Gesundheitsnotlage gemäß WHO (Pandemie).

Grundsätzlich sollte der Begriff "außergewöhnliche Umstände" im Anwendungbsereich der EU-VO ausreichend definiert sein um die Frage der Ausgleichszahlung bei Corona-Bedingten Flugausfällen zu bewerten. 

Die Flugausfälle im März und April sind meines Erachtens außergewöhnliche Umstände. Es liegen Ereignisse (Grenzschließungen/Quarantäneauflagen) von außen in den Luftverkehr hineingetragen worden. 

 

Aktuelle Flugausfälle, die mehr auf Kostenoptimierung der Fluggesellschaften, aber nicht auf neuen behördlichen Auflagen oder Verboten beruhen sind keine außergewöhnliche Umstände im Sinne der EU-VO. Es sollte den Fluggesellschaften zumutbar sein, mit etwas mehr als 14 Tagen vorlauf sagen zu können, ob beispielsweise ein oder drei Flüge am Tag oder zwei anstelle von fünf Flügen pro Woche wirtschaftlich realisierbar sind.

 

Sollte es wieder zu Grenzschließungen und Qurantäneauflagen kommen kann man lange darüber diskutieren ob es wieder um außergewöhnliche Umstände handelt oder ob diese Auflagen ein normaler Teil des Betriebs werden.

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vor 22 Stunden schrieb linie32:

Ob Flieger voll sind oder nicht hat aktuell bei den beliebten Zielen kaum Relevanz. 

Wie schon berichtet und es auch in den Vorjahren gängige Praxis war, werden die Airlines schon zusehen, dass möglichst wenig Plätze frei bleiben. Zum einen durch Überbuchen, aber auch durch noch stärkeres kurzfristiges Umbuchen. Wenn bei z.B. an einem Tag für sechs geplante Flüge auf A319/320 nach PMI reel 500 Paxe wirklich am Flughafen vorstellig werden, dann werden die auf drei Jets verteilt und fertig. Da wird keine EW/DE/X3 halbleere Kisten schicken, wenn es nicht auch anders geht.

Bisher gibt es auch kaum Anzeichen, als ob die Airlines kurzfristig wieder Ausgleichszahlungen leisten.

Spannend wird sicherlich zu sehen, wie FR/U2 und ähnliche LCC, die kaum durch Veranstalter bestückt werden, gefüllt sind, wo bereits (im Fall von FR) drei von fünf Flügen gar nicht mehr buchbar sind. Hier ist vor Allem interessant, wie stark der Preis am Ende doch für zusätzliche Buchungen sorgen wird.


Ich beobachte seit Wochen HHN-PDL, bedient von FR, die Preisentwicklung spricht für gute Buchungszahlen. Und das obwohl die Azoren einen Corona-Test für die Einreise verlangen oder einen bei der Einreise machen lassen und die Person für  mindestens 12 Stunden in die Quarantäne muss, bis das Ergebnis vorliegt.

 

Man kann alles analysieren und begründen, aber Airlines nutzen Corona anscheinend als Freibrief zur Gewinnmaximierung.

 

vor 20 Stunden schrieb linie32:

Fehlende Rechtssprechung zum Thema "Außergewöhnliche Umstände" im Kontext internationale Gesundheitsnotlage gemäß WHO (Pandemie). Noch nie war die pauschale Ablehnung von Ausgleichszahlungen einfacher als aktuell. In jedem Fall können die Airlines für viele Monate diesen Kostenblock einfach aussetzen und ihre  Barmittel mindestens mal schonen. Sie tun sich ja heute schon extrem schwer, völlig klare Forderungen (Flugscheinerstattung) zu begleichen.

Wenn sich irgendwann Tendenzen ergeben, dass in bestimmten Situationen der Anspruch sich rechtlich nicht mehr zurückweisen lässt, wird halt gezahlt (sofern dann nicht insolvent), so lange aber eben nicht. 

Verstehe mich nicht falsch, jeder hat seine Meinung dazu, am Ende zählt aber das, was wohl hier die EU-Richter befinden. Und da sind die bisherigen Urteile einfach nicht aussagekräftig, da diese sich alle nicht mit Pandemien beschäftigten mussten. Was rauskommt, ist heute nicht mehr als ein Blick in die Glaskugel. 


Die wenigsten Flüge wurden weniger als 14 Tage vor dem Flugdatum gestrichen, und die, die es betraf, waren tatsächlich auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen, insofern klagt hier kaum jemand.

 

Aber, wenn eine Airline Ende Juni Flüge von DE oder NL nach IT en masse streicht, soll sie kein Märchen von außergewöhnlichen Umständen erzählen. Insbesondere wenn dieselbe Airline es schafft, ab CH nach IT zu fliegen. Beispiel Easyjet.

Edited by Andy

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vor 7 Stunden schrieb Andy:

...aber Airlines nutzen Corona anscheinend als Freibrief zur Gewinnmaximierung...

 

Gewinnmaximierung?! Mitbekommen, dass die allermeisten Airlines auf absehbare Zeit tiefrote Zahlen schreiben werden? 

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vor 6 Minuten schrieb Aerodude:

 

Gewinnmaximierung?! Mitbekommen, dass die allermeisten Airlines auf absehbare Zeit tiefrote Zahlen schreiben werden? 

Also sagen wir: Verlustminimierung.

Aber solange die mindestens 14 Tage vor Abflug Bescheid geben, sind sie doch eh außen vor und niemand hat Anspruch auf Entschädigung.

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Freibrief trifft es ganz gut. Flüge mit katastrophaler Buchungslage werden sicherlich mindestens 14 Tage vorher gestrichen. Dem Vernehmen nach ist die No-Show Rate aber noch recht hoch, so dass erst recht spät die tatsächlich Reisewilligen feststehen. Zumindest würde es mich nicht wundern, wenn öfter als sonst üblich auch noch innerhalb der 14-Tages Frist gestrichen wird (war selbst Mitte Mai betroffen gewesen, easyjet hat innerdeutsch erst 7 Tage vorher gestrichen). 

Mir geht es in der Argumentation aktuell auch lediglich um die Sicht aus der Airlineperspektive: Da gibt es nämlich gegenwärtig überhaupt keinen Nutzen daraus, EU261-Ausgleichsansprüche aus eigenem Antrieb zu bestätigen.

Ich selbst sehe, nüchtern betrachtet, es ähnlich wie viele hier, und doch gibt es ein paar mögliche Argumentationsketten, wo kurzfristige Stornierungen tatsächlich auch gerichtlich noch als außergewöhnliche Umstände gewertet werden könnten (alles hypthetisch). Auch ein zeitliches Aussetzen von Teilen der Verordnung halte ich für gar nicht so abwegig, sollte sich die EU tatsächlich überhaupt damit befassen.

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vor einer Stunde schrieb linie32:

Auch ein zeitliches Aussetzen von Teilen der Verordnung halte ich für gar nicht so abwegig, sollte sich die EU tatsächlich überhaupt damit befassen.

 

Ich denke, man muss zunächst gucken, wie viele berechtigte Ansprüche in der nächsten Zeit entstehen...

 

Bei dem stark reduzierten Traffic dürften größere Verspätungen erstmal kein großes Problem sein... Wenn eine Airline allerdings aufgrund ihrer wirklich schlechten Performance (z.B. häufig AOG) immer wieder in die "Kostenfalle" tappen sollte, müssen die Ansprüche aus meiner Sicht auch in der Corona-Krise geltend zu machen sein...

 

Für einzelne Fallstricke, die wegen der Umstände für Airlines tatsächlich schwierig zu händeln wären, könnte ein temporäres Aussetzen der Ansprüche sicherlich hilfreich und auch vertretbar sein...

Edited by Tschentelmän

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Die EU-Kommission hatte schon bei der Umwandlung von Ansprüchen aus Pauschalreisen

in Gutscheine kein offenes Ohr. Eine Aussetzung einer verabschiedeten EU-Richtlinie 

halte ich eher für abwegig. 

 

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vor 3 Stunden schrieb Aerodude:

 

Gewinnmaximierung?! Mitbekommen, dass die allermeisten Airlines auf absehbare Zeit tiefrote Zahlen schreiben werden? 


Ähm... das ist doch genau die Begründung für Gewinnmaximierung. In „friedlichen“ Zeiten geht das Narrativ ja so, dass die Airlines leidenschaftlich  Flugleistungen erbringen und den Gewinn gibt es quasi mit dazu. Nun sind die Hüllen gefallen: es geht nicht darum, ein gutes Produkt anzubieten, sondern mit minimaler Leistung den maximalen Gewinn zu erzielen. Dabei wird gerne vom Einbruch bei der Nachfrage geredet (den es auf bestimmten Strecken sicherlich gibt, aber doch nicht auf touristischen Rennstrecken im Sommer). In der Tat vollzieht sich die Umverteilung der Gewinne zugunsten mancher Airlines und zu Lasten der Passagiere, die jetzt mehr zahlen, und der Tourismusindustrie vor Ort, die hetzt einen Bruchteil der Kunden hat.

 

In meinen jungen Jahren war ich bei einem Traditionsunternehmen beschäftigt, das Jahr für Jahr sinkende Umsatzzahlen hatte, und nichts half. Dann wurde das Unternehmen von einem ausländischen Konzern gekauft, und die neue Geschäftsführung hat nach einer angeordneten Prüfung verkündet: „Wenn wir 80% unseres Produktportfolios einstellen und dadurch 60% unserer Kunden verlieren, dann machen wir ein gutes Geschäft!“ Das kommt mir jetzt in den Sinn, wenn ich die drastischen Einschnitte in Flugprogrammen bei teils horrenden Flugpreisen sehe.

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vor 42 Minuten schrieb Andy:

Dabei wird gerne vom Einbruch bei der Nachfrage geredet (den es auf bestimmten Strecken sicherlich gibt, aber doch nicht auf touristischen Rennstrecken im Sommer).

Nur mal so aus Interesse - was ist für dich ein Einbruch? In NRW haben letztes Wochenende die Sommerferien begonnen. In DUS mit 15% der Vorjahreskapazität und man hofft, dass es sich zum Ende der Ferien auf 1/3 erhöht. Ich würde.das schon als Einbruch bezeichnen...

Edited by linie32

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vor 14 Minuten schrieb linie32:

Nur mal so aus Interesse - was ist für dich ein Einbruch? In NRW haben letztes Wochenende die Sommerferien begonnen. In DUS mit 15% der Vorjahreskapazität und man hofft, dass es sich zum Ende der Ferien auf 1/3 erhöht. Ich würde.das schon als Einbruch bezeichnen...


15% oder 1/3 kann man als Einbruch bezeichnen. 

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vor 9 Stunden schrieb Andy:

Wenn wir 80% unseres Produktportfolios einstellen und dadurch 60% unserer Kunden verlieren, dann machen wir ein gutes Geschäft!“ Das kommt mir jetzt in den Sinn, wenn ich die drastischen Einschnitte in Flugprogrammen bei teils horrenden Flugpreisen sehe.

 

Ein Geschäftspartner hat mal gesagt, die besten Geschäfte seien oft die, die man nicht gemacht hat... 

 

Wenn schlaue Unternehmensberater außerhalb der Corona-Krise empfehlen, sich hauptsächlich auf Premium zu konzentrieren, dann dürften ganz andere Gedanken dahinter stehen...

 

Ich denke aber, derzeit gelten hier andere Regeln. Wenn Umfragen in Deutschland zeigen, dass die große Mehrheit heuer keinen Auslandsurlaub machen will und die Hotelauslastung im Zielgebiet ebenfalls limitiert ist, stellt sich die Reisebranche notgedrungen darauf ein - bietet demzufolge nur sehr begrenzt Kapazität an. Das kostet aber - schließlich schleift man trotzdem weiterhin deutlich mehr Fixkosten mit sich herum. Staatshilfen (sofern sie bereits sicher sind) können einiges aber auch nicht alles kompensieren... Den Anbietern bleibt also kaum was anderes übrig, als das reduzierte Angebot teurer zu machen als sonst... 

 

Andererseits - diejenigen, die trotz Corona-Krise in den Urlaub wollen sind vermutlich oftmals bereit, dafür auch mehr Geld als sonst auszugehen... Wenn die Reisebranche könnte, würde sie sicherlich sofort das Angebot hochfahren - davon hängt das Überleben ab - aber es geht halt nicht. Pokert man zu hoch und hält zuviele Kapazitäten bereit, die dann nicht ausgelastet werden, laufen die Unkosten komplett aus dem Ruder - das kann sich niemand leisten...

Edited by Tschentelmän

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vor 3 Stunden schrieb Tschentelmän:

Wenn die Reisebranche könnte, würde sie sicherlich sofort das Angebot hochfahren - davon hängt das Überleben ab - aber es geht halt nicht. Pokert man zu hoch und hält zuviele Kapazitäten bereit, die dann nicht ausgelastet werden, laufen die Unkosten komplett aus dem Ruder - das kann sich niemand leisten..


Außer Wizzair, diesem Schweden der Luftfahrt.

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Is a bisel Kurzfristig diese Ankündigung und wird mit Sicherheit Morgen für viele gänzlich neu sein.

 

Ich persönlich glaube dass dass keine Gute Idee ist und mehr schadet als nützt.

 

 

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Ich zitiere mal das österreichische Aussenministerium:

 

- Ab 1. Juli ist bei der Einreise nach Griechenland am Land-, See- und Luftweg eine Registrierung auf der Homepage https://travel.gov.gr/#/ verpflichtend. Die Registrierung muss mind. 48 Stunden vor der Einreise erfolgen. Der QR-Code, der bei der Registrierung ausgestellt wird, wird bei der Einreise kontrolliert. Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung wird mit einer Geldstrafe von 500 Euro geahndet. Auf Basis der Angaben errechnet ein Gesundheitsalgorithmus, ob bei der jeweiligen Person ein Test durchgeführt wird. Die getestete Person muss sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Quarantäne begeben. Bei einem positiven Test muss man sich in eine 14-tägige Hausquarantäne begeben. Eine Verletzung der Quarantäne wird mit einer Geldstrafe von 5.000 EUR geahndet.

 

Ist schon heftig, die Entscheidung kam gestern im Laufe des Tages und morgen gehen die ersten Flüge nach Griechenland, wird wahrscheinlich für den einen oder anderen ein teurer Spass, 500 Euronen für ein Nichtvorlegen des QR Codes........

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vor 6 Minuten schrieb a319fly:

Ist schon heftig, die Entscheidung kam gestern im Laufe des Tages und morgen gehen die ersten Flüge nach Griechenland, wird wahrscheinlich für den einen oder anderen ein teurer Spass, 500 Euronen für ein Nichtvorlegen des QR Codes........

Frechheit! Bußgeld sollte man mit den Milliarden verrechnen die Griechenland von uns bekommen hat. So schlecht ist das mit der Registrierung nicht aber die Griechen können einfach nichts richtig organisieren die Chaoten!

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Ob das ab morgen so umgesetzt wird, ist eher unwahrscheinlich. TUI hatte heute wohl ein Ultimatum Richtung Griechenland gesetzt und die Aussetzung aller Reisen nach Griechenland bei Aufrechterhaltung der Reiseregeln angedroht. Vermutlich mit entsprechender Wirkung. Bild hatte mit PayWall dazu heute Abend berichtet ...

Edited by emdebo

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Ach kommt runter. Sardinien hat ein ähnliches Registrierungssystem eingeführt. Die Praxis sieht viel relaxter aus. Die Strenge der Vorschriften wird mit ihrer unverbindlichen Befolgung kompensiert (sagen zwar weder Griechen noch Italiener, sondern Russen, wo neue chaosstiftende Vorschriften ähnlich übers Knie gebrochen werden).

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vor 3 Minuten schrieb Andy:

Ach kommt runter. Sardinien hat ein ähnliches Registrierungssystem eingeführt. Die Praxis sieht viel relaxter aus. Die Strenge der Vorschriften wird mit ihrer unverbindlichen Befolgung kompensiert (sagen zwar weder Griechen noch Italiener, sondern Russen, wo neue chaosstiftende Vorschriften ähnlich übers Knie gebrochen werden).


Das mag vielleicht in der Praxis so sein, dass es niemanden interessiert. Aber wenn ich dahin reise, möchte ich nicht wider Erwarten in Quarantäne müssen, weil ich zufällig für einen Test ausgewählt wurde, dessen Auswertungsdauer unbekannt ist. 
Für den Massentourismus, und das ist Griechenland selbst in Corona-Zeiten, untragbar. 

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vor 20 Minuten schrieb XWB:


Das mag vielleicht in der Praxis so sein, dass es niemanden interessiert. Aber wenn ich dahin reise, möchte ich nicht wider Erwarten in Quarantäne müssen, weil ich zufällig für einen Test ausgewählt wurde, dessen Auswertungsdauer unbekannt ist. 
Für den Massentourismus, und das ist Griechenland selbst in Corona-Zeiten, untragbar. 

Da kann man nur zustimmen ! Corona-Schutzmaßnahmen sind wichtig, aber so etwas ganze 2 Tage vor den ersten Flügen bekannt zu geben, ist schon mehr als heftig. Da schneidet sich der griechische Tourismus ins eigene Fleisch !

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vor 23 Minuten schrieb XWB:


Das mag vielleicht in der Praxis so sein, dass es niemanden interessiert. Aber wenn ich dahin reise, möchte ich nicht wider Erwarten in Quarantäne müssen, weil ich zufällig für einen Test ausgewählt wurde, dessen Auswertungsdauer unbekannt ist. 
Für den Massentourismus, und das ist Griechenland selbst in Corona-Zeiten, untragbar. 


Man kann es auch so lösen, dass niemand ausgewählt wird, ganz zufällig natürlich. 

 

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vor 7 Stunden schrieb Waldo Pepper:

Da kann man nur zustimmen ! Corona-Schutzmaßnahmen sind wichtig, aber so etwas ganze 2 Tage vor den ersten Flügen bekannt zu geben, ist schon mehr als heftig. Da schneidet sich der griechische Tourismus ins eigene Fleisch !

 

Bin ich auch dabei - jedes Land muss die Hohheit haben, Einreiseregeln für Corona-Zeiten selbst festzulegen. Womöglich kann die Registrierungspflicht auch dazu genutzt werden, um Bewegungsprofile via Handyortung zu erstellen und potentielle Infektionsketten besser zu verfolgen. Auch das wäre für mich persönlich kein Problem - auch wenn viele Datenschützer dabei vermutlich graue Haare kriegen... 

 

Wenn die Umsetzung nun jedoch (böse ausgedrückt) "typisch griechisch" erfolgen sollte, könnten sie es gleich bleiben lassen. Ganz oder gar nicht... Zufallstests - okay streitbar - vor allem wenig effektiv. Griechenland dürfte ohnehin keine üppigen Testkapazitäten haben - die fehlen dann für die eigene Bevölkerung...

 

Zwei Tage vor Grenzöffnung mit dieser Regelung ums Eck zu kommen - völlig inakzeptabel, chaotisch und unprofessionell. Einmal mehr der Beweis, dass sich Griechenland in Teilen weiterhin auf dem Level einer Bananenrepublik befindet....

Edited by Tschentelmän

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