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Aerodude

Luftfahrt nach Corona

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vor 11 Minuten schrieb moddin:


Wieso bringt die Regelung in Bayern nix? Komme gerade nicht mit. Und das gerade die Grünen den Söder kritisieren, ist doch nix neues. Die sind doch eh gegen alles, egal worum es geht. Wäre der Vorstoß aus BaWü gekommen, wäre es natürlich komplett richtig gewesen und man würde sich loben von den Vorstoß.

BaWü ist eine komplett andere Regelung gewesen, die noch lascher als die von Merkel ist. Somit jetzt eh passé. 
 

Hab die PK von Merkel komplett gesehen, da brauch ich keine Zusammenfassung der Tagesschau.

Weil man sich eben auch auf der Arbeit anstecken kann. Ob man sich privat trifft oder bei der Arbeit ist dann egal.

 

Entweder man schließt alle Betriebe, die nicht lebensnotwendig, wie in Italien oder eben nicht.

 

Ob man Kollegen privat oder auf der Arbeit trifft, ist dem Virus egal.

 

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vor 54 Minuten schrieb moddin:


Welche Hardcore-Regelung? Die Regelung von Merkel bringt genau nix. Sie hätte sich hier an den Vorstoß von Söder hängen sollen, bzw noch drüber hinausgehen sollen.

 

Jede Regelung bringt genau so viel wie sie vom Volk akzeptiert wird und die Ordnungsbehörden sie möglichst effektiv kontrollieren kann. Punkt zwei ist für über 80 Mio. Einwohner vs. realistisch ein paar Zehntausend Beamte (der Rest hat viele andere Aufgaben) nur sehr sporadisch möglich. Wer's drauf anlegt hat wahrscheinlich keine schlechte Chance, ungeschoren davon zu kommen...

 

Punkt eins ist dagegen extrem abhängig vom Charakter der Leute und von deren Zivilcourage. Längst nicht jeder wird nun eine "Deutschlandtour" machen und all seine alten Freunde besuchen. Ansteckungsrisiken gibt's ohnehin auch bei der schärfsten Regelung, bspw. am Arbeitsplatz unter Kollegen, wo viele weiterhin genauso ungezwungen ohne 1,50 m Abstand miteinander umgehen wie sonst auch...

 

Frau Merkel hat das schon trefflich formuliert, dass jetzt jeder Einzelne gefragt ist. Wenn es gelingt, die neuen Fälle runter zu kriegen, wird neu entschieden - aktuell eben alles Spekulation - leider...

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vor 24 Minuten schrieb chris_flyer:

Weil man sich eben auch auf der Arbeit anstecken kann. Ob man sich privat trifft oder bei der Arbeit ist dann egal.

 

Entweder man schließt alle Betriebe, die nicht lebensnotwendig, wie in Italien oder eben nicht.

 

Ob man Kollegen privat oder auf der Arbeit trifft, ist dem Virus egal.

 

sehe ich genauso, 3 Wochen fast alles dicht un dann sehen ob sich die Ausbreitung stark vermindert hat.

Dann weiß man wohl wer infiziert ist und wer nicht.

Dann würde man auch besser aus dem Sumpf der Dunkelziffer kommen. 

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vor 18 Minuten schrieb Tschentelmän:

 - aktuell eben alles Spekulation - leider...

 

Was auf den Großteil der Krise ja auch zutrifft. Der Satz stimmt.

 

Wenn es ernst ist, braucht oder bräuchte man harte Maßnahmen, die traut man sich aber in Deutschland offensichtlich nicht. Zur Arbeit darf man/frau, natürlich auch in Bus und Bahn, zusammenlebende Familienverbände dürfen weiter spazierengehen (wer soll das eigentlich kontrollieren) und die anderen dürfen sich beim Großer Mond wir loben dich um 19 Uhr gemeinsam auf dem Balkon entspannen? So eine Art Panik in Salamitaktik, damit alles schön seine Ordnung hat?

 

Es wird nicht mehr lange dauern und die Friede-Freude-Eierkuchen-wir-bleiben-alle-mal-zwei-Wochen-zu-Hause-Wohlfühlworthülsenpollitik  dreht sich um 180 Grad: Das Geld wird bei einigen ausbleiben, der Drogennachschub, die tägliche "Beschäftigung" und viele Dinge mehr....

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vor 26 Minuten schrieb schwarzerAbt:

sehe ich genauso, 3 Wochen fast alles dicht un dann sehen ob sich die Ausbreitung stark vermindert hat.

Dann weiß man wohl wer infiziert ist und wer nicht.

Dann würde man auch besser aus dem Sumpf der Dunkelziffer kommen. 

 

Bei all den Schließungen, Produktionsstopps, Kurzarbeitern und Home Officelern - eine interessante Frage, wie viele Arbeitnehmer außerhalb der systrelevanten Betriebe derzeit überhaupt noch weiterhin arbeiten? Gefühlt würde ich sagen, dass bereits jetzt enorme Menschenmassen daheim sitzen und sich ohne Shoppingcenter, Bierstube und Nagelstudio die Zeit totschlagen müssen... Ein Rest-Shutdown wäre dann vielleicht gar kein so riesiger Zusatzeffekt...

 

Die Italiener machen diesen letzten radikalen Schritt womöglich schlichtweg aus purer Verzweiflung, weil die Särge jeden Tag in langen LKW-Kolonnen abtransportiert werden - dabei dürften auch dort immer noch sehr viele Neuansteckungen aus der Zeit vor oder während dem Beginn der landesweiten Sperrzone stammen...

Edited by Tschentelmän

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Es ändert sich ja die Windrichtung täglich, daher kommt man mit den Erkenntnissen kaum mit.

 

Aber letztlich will man (bzw. sollte) ja eine Grundimmunität erreichen. Das heißt, man will kontrollieren wie stark sich das Virus verbreitet. Dazu muss man sich ja quasi immer leicht im wilden Fahrwasser bewegen. Wir „impfen“ uns gegenseitig.

 

Im Falle Bayerns, ist dies lokal ja kaum gegeben. Wenn ich mich mit 0 Familienfremden Personen treffen darf (Arbeit mal ausgenommen), dann werde ich kaum die Chance haben, mich zu infizieren, sofern es nicht schon im Haus ist. Insofern kann hier Flächig keine „Durchseuchung“ passieren.

 

Soweit ich das nun verstehen, heißt es „flatten the curv“ und nicht „Crash the Virus „.

So gesehen ist eine ziemlich gut nachvollziehbare Kontakthistorie eine gute Möglichkeit, irgendwann jeden mal zu treffen, solange man eine gewollte und konstante Kurve der Neuansteckung erreicht.


Letztlich ist die aktuelle Regelung so ziemlich das, was man seit ein paar Tagen erlebt. Spazieren mit der Familie ist möglich , Kontakt findet quasi im Moment nicht statt oder man hält bewusst Abstand. Und mangels Freizeitangebote bleibt man eh in seinem „Viertel“. 
Brutale Erziehung (für jeden) ist das sehr gute Wetter, abgesperrte Spielplätze und ein Kind das fragt warum Spielplätze nicht betreten werden dürfen. Nach dem 2. Spielplatz zieht „Bauarbeiten „ nicht mehr.

Das ist schlimmer als Hausarrest, da hat man wenigstens was falsch gemacht und bekommt eine Strafe.

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Jetzt besteht aber die Möglichkeit dem Nachwuchs die Natur näher zu bringen.

Spazieren gehen durch Wald und Flur.

Denke da haben viele Eltern schon Probleme Pflanzen, Bäume und Tiere zu erkennen/erklären.

Jetzt wenn die Natur erwacht gibt es einiges zu entdecken.

Habe zu meiner Zeit ( ist schon 50 Jahre her) viel von meinem Opa erklärt bekommen als gebürtiges Stadtkind

 

Kann man auch ausweiten : rauf auf eine Anhöhe, im 360° Blick erkennen von Ortschaften /Städte....etc.

Mal laufen mit Landkarte erlernen, egal ob Handy oder Papier, aber Offline.

 

Edited by schwarzerAbt
Schreibfehler

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vor 3 Stunden schrieb schwarzerAbt:

Jetzt besteht aber die Möglichkeit dem Nachwuchs die Natur näher zu bringen.

Spazieren gehen durch Wald und Flur.

Denke da haben viele Eltern schon Probleme Pflanzen, Bäume und Tiere zu erkennen/erklären.

Jetzt wenn die Natur erwacht gibt es einiges zu entdecken.

Habe zu meiner Zeit ( ist schon 50 Jahre her) viel von meinem Opa erklärt bekommen als gebürtiges Stadtkind

 

Kann man auch ausweiten : rauf auf eine Anhöhe, im 360° Blick erkennen von Ortschaften /Städte....etc.

Mal laufen mit Landkarte erlernen, egal ob Handy oder Papier, aber Offline.

 


So in der Theorie.

Leider wird den Kindern höchstwahrscheinlich nur die sachgerechte Bedienung der Netflix Mediathek beigebracht.

 

Gilt im übrigen auch für die Erwachsenen. Optimale Chance jetzt mal etwas Zeit in die eigene Bildung zu investieren. Sprachen lernen etc., geht alles problemlos von zuhause.

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Was bitte haben die letzten Beiträge mit dem Zustand der Branche nach dem Ende der Pandemie zu tun?

 

Es gibt doch schon den Thread „Airlines und der Corona-Virus“ der zum Sammelbecken sämtlicher nicht-luftfahrtbezogener Beiträge verkommen ist.

 

Es ist grundsätzlich verständlich, dass die gegenwärtige Situation uns alle umtreibt, aber mittlerweile gibt es - im gesamten Forum - reihenweise Beiträge, die jeglichen Bezug zur Fliegerei vermissen lassen.

 

Das kann ich mir auch in den Kommentarspalten bei Focus oder Chefkoch.de anschauen. 

Edited by Aerodude

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Daher wäre es klug diesen Thread zu schließen und erst dann wieder aufmachen, wenn man ungefähr weiß wie es weitergeht. Spekulieren kann man viel. Das meiste wurde ja schon erwähnt.

 

Ich sage der Luftfahrt Schere Zeiten voraus, da die ganze Welt nun lahmt. Nur von reinen Hilfsgütertransporten auf Kosten des Staates können die Gesellschaften nicht lange überleben. Es ist sogar schon soweit gekommen, dass Airlines nur noch Vocheurs ausstellen, weil ihnen schlichtweg das Kapital fehlt um die Ticketpreis zu erstatten. So schlecht steht es um die Airline-Branche.

 

Wenn dann auch noch die Kundschaft wegbleibt, Maschinenbau und Automobilbau stoppen die Produktion für mehrere Monate und machen Kurzarbeit. Das heißt das Geld wird beim Arbeitnehmer knapper für private Reisen. Die Geschäftsreisenden aus dieser Branche, auch aus der  Software (SAP)- oder Chemie (BASF) - Branche können auf Grund von Einreisestopps und Reiseverboten innerhalb der Firma nicht planen. Keiner weiß wie lange es noch geht.

 

Die Umsätze brechen auch weg. Das wird sich noch gewaltig bemerkbar machen. Die Leidtragenden sind die Dienstleister wie Luftfahrt, Bus und Bahn, und auch LKW-Logistik. Ebenso die Sportindustrie.

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Wenn ich also mal den 11. September als Bezug nehme, sind damals nach wenigen Tagen (glaube waren 5 Tage, wo der Luftverkehr mit den USA komplett unterbrochen war) diverse Airlines zusammengebrochen. Prominenteste Fälle waren wohl Sabena, Swissair und auch die LTU bekam eine Delle, von der sie sich nicht mehr erholt hat!

Das erste Opfer, welches ich sehe, dürfte Alitalia werden, die schon vor der Krise faktisch insolvent war.

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vor 16 Minuten schrieb white wings:

Alitalia wurde verstaatlicht, die fliegen noch wenn der Rest ( Norwegian usw. ) schon lange Geschichte ist. 

 

Ich denke, dass das Überleben von erheblich mehr Airlines von den Staaten gesichert wird.

Denn auch wenn das Reisen im Moment zum Erliegen gekommen ist, haben wir nun einmal eine mobile Gesellschaft.

Mögen auch die Geschäftsreisen eine dauerhafte Delle bekommen, weil einige Firmen feststellen, dass Videokonferenzen doch keine so schlechte Sache sind.

Privatreisen wird es weiterhin geben. Und wenn sich die Wirtschaft erholt hat, wenn die Menschen wieder Geld zum Urlaub in der Tasche haben, dann werden sie das auch nutzen.

Und weil man dafür dann eben auch Airlines braucht, und keine Regierung, die heil durch die Epedemie gekommen ist, sich anschließend aus dem Amt jagen lassen will, weil man jetzt auch noch als "Spassbremse" unterwegs ist, werden eine nicht unerhebliche Zahl von Airlines mit staatlicher Hilfe gerettet werden.

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vor 48 Minuten schrieb jubo14:

Ich denke, dass das Überleben von erheblich mehr Airlines von den Staaten gesichert wird.

 

 Fragt sich nur in welcher Form. Die Teilverstaatlichung der Commerzbank ist eine Leidensgeschichte ohne Ende.

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vor einer Stunde schrieb white wings:

Alitalia wurde verstaatlicht, die fliegen noch wenn der Rest ( Norwegian usw. ) schon lange Geschichte ist. 

 

Allerdings würde ich trotzdem nicht 100% sicher davon ausgehen, dass Italien die Rettung von Alitalia längerfristig stämmen kann... Auf das Land kommen nun (wie überall) extreme finanzielle Belastungen zu - da wird man am Ende alle wirtschaftlichen Schäden zunächst sortieren müssen und daraus entscheiden, was man dringend braucht und worauf man zur Not verzichten kann... Der verfügbare Rahmen dürfte dabei in Italien erheblich geringer sein, als bspw in Deutschland.

 

Edited by Tschentelmän

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18 hours ago, LOWS said:

Ob die US Airlines vom Öl-Preis Sturz auf unter 1 Cent pro Barrel profitieren werden? 

 

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Olpreis-stuerzt-auf-einen-Cent-pro-Barrel-article21727403.html

 

Aktuell sind wir bei einem WTI Ölpreis von -4,45$. Das heißt, dass die Airlines beim Tanken Geld bekommen müssten, dafür, dass sie den Firmen das Öl abnehmen. Der "Dealmaker" ist mal wieder am winnen.

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vor 59 Minuten schrieb God:

Aktuell sind wir bei einem WTI Ölpreis von -4,45$. Das heißt, dass die Airlines beim Tanken Geld bekommen müssten, dafür, dass sie den Firmen das Öl abnehmen.


Zwischen Rohöl und Tanken ist aber noch ein ganzes schönes Stück Wertschöpfungskette zwischengeschaltet. 

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Das war auch eher als Joke gemeint. Kleine Auflösung trotzdem: Selbst wenn am Ende der Lieferkette ein negativer Preis stehen würde, wäre es sehr unwahrscheinlich, dass eine Airline nach dem Betanken Geld fürs Betanken bekommen würde. Hoffe das ist damit aufgeklärt.

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Die großen amerikanischen Airlines werden wohl auch langfristig Fuel Hedging betreiben. Heißt also, dass viele von dem aktuellen Ölpreis nicht oder nur teils profitieren und über Tagespreis zahlen. Macht’s natürlich in der aktuellen Lage leider nicht leichter. 

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