Skydiver Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 2 Minuten schrieb Besserwisser: Ja die Systemrelavanz wird ja seit Tagen von Condor in den Medien publik gemacht. LH hätte mit ihren Flieger genauso die Leute in Australien abholen können. Aber Medienwirksam wurden 4 alte 767 nach Australien geschickt. Ein Schelm wer dabei Böses denkt. Wieso hat der Staat ausgerechnet Condor nach Australien geschickt? Man hätte bei LH wahrscheinlich besseres Gerät für die Strecke gehabt. Lieber Besserwisser, die Australienflüge hat nicht der Staat organisiert sondern Phönix Reisen. Bisschen besser informieren bitte. LH ist nicht so flexibel wie Condor anscheinend was die Rückholflüge betrifft. So ist die Lage, da kann Condor auch nix dafür.
Aerodude Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) vor 7 Minuten schrieb Besserwisser: Ja die Systemrelavanz wird ja seit Tagen von Condor in den Medien publik gemacht. LH hätte mit ihren Flieger genauso die Leute in Australien abholen können. Aber Medienwirksam wurden 4 alte 767 nach Australien geschickt. Ein Schelm wer dabei Böses denkt. Wieso hat der Staat ausgerechnet Condor nach Australien geschickt? Man hätte bei LH wahrscheinlich besseres Gerät für die Strecke gehabt. Das war nicht der Staat sondern Phoenix-Reisen als Veranstalter der Kreuzfahrt. Muss man denen schon überlassen, wen sie beauftragen. Und inwiefern hätte LH besseres Gerät als die „4 alten B767“ gehabt? Hätten es auch nicht nonstop geschafft. Wo also wäre der Mehrwert gewesen, wenn LH geflogen wäre? Bearbeitet 2. April 2020 von Aerodude
Leon8499 Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 4 Minuten schrieb d@ni!3l: Mit dem Risiko, dass nur einer bietet und alles für einen Euro übernimmt. Auf der einen Seite würde man so zwar auch die Schulden übernehmen, auf der anderen Seite profitiert der Käufer davon, die Verluste während der Corona-Zeit nicht getragen haben zu müssen. Wenn nochmal PGL zuschlägt hat der Steuerzahler sie gut durch die Corona-Phase gebracht, indem man sie nicht dazu genötigt hat die entsprechenden Zahlungen zu tragen. Dann haben sie genau ihr Ziel erreicht. Ich finde dieses Cherrypicking darf nicht unterstützt werden. Es gibt ja bei jedem IPO eine bestimmte Preisspanne, in der gezeichnet werden kann, die würde wohl kaum auf einen Cent pro Aktie festgesetzt werden. So viel finanziellen Sachverstand würde ich dem Staat schon zutrauen. vor 1 Minute schrieb D-ABUI: Die soll(t)en doch auch zu DE gehen? Letzter Stand war, dass die gesamte Flotte von TCA zu DE gehen soll. Inwiefern es da Änderungen im Plan gibt, habe ich außer dem von dir zitierten Post auch nichts gefunden.
chris_flyer Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) vor 7 Minuten schrieb Skydiver: Lieber Besserwisser, die Australienflüge hat nicht der Staat organisiert sondern Phönix Reisen. Bisschen besser informieren bitte. LH ist nicht so flexibel wie Condor anscheinend was die Rückholflüge betrifft. So ist die Lage, da kann Condor auch nix dafür. Auch LH, Sunexpress, Sundair oder Eurowings führen eine Menge Flüge aus. Dass Sunexpress im Westafrika unterwegs war, wird nicht beachtet. Dass LH in Mittelamerika, Südamerika und Afrika die EU-Bürger einsammelt wird kaum beachtet. Die Airlines sind alle im Austausch mit dem AA. Und dann wird nach Bedarf entschieden. Bearbeitet 2. April 2020 von chris_flyer
McTech Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 2 Stunden schrieb PhlY3r: Mich wundert immer, wie dieses "Condor ist eine Cashcow"-These jemals entstanden ist. Klar wurden da Gewinne ausgewiesen, es stand aber auch ein gigantischer Reisekonzern dahinter, der für eine feste Auslastung, feste Preise und mit dem Bonus eines gigantischen Vertriebsnetzes gestanden hat. Nichts davon ist mehr verfügbar. Condor ist jetzt "eine von vielen" da draussen, in einem sehr angeschlagenen Reisemarkt. Mit reichlich Überkapazitäten, einem angeschlagenen Markt und kaum finanziellen Reserven. Dafür aber mit Fluggerät und Personalkosten einer "Traditionsairline". So einfach ist das. Warum hat sich die Käufersuche für Condor sehr schwierig gestaltet ? Glaubt ihr nicht, dass "prächtige Bücher" in Zeiten von Negativ-Zinsen Grund genug gewesen wären, Investoren anzuziehen ? Stattdessen musste der Staat schon dafür sorgen, dass DE mit frischen Geldern ventiliert wurde, bevor der Exitus eintrifft. Die Bundesregierung propagiert immer stärker den Umstieg auf die Schiene, macht den Flugverkehr durch immer neue Abgaben wie CO2-Steuer, Luftverkehrsabgabe, wahrscheinlich einer Kerosinsteuer irgendwann und permanenten Debatten, wie schädlich Fliegen für die Umwelt ist zum Sündenbock, um sich dann aufgrund eines Virus mit dem Einsatz einer halben Milliarde Steuermittlen an einer Airline mit 4900 Mitarbeitern zu beteiligen ? Wie soll ich das denn erklären ? Wo besteht denn da der "Gewinn" für den Steuerzahler ? Wenn Daimler (nur als Beispiel) demnächst 10.000 Mitarbeiter entlassen muss, weil der Verkauf von Fahrzeugen stockt, kommt dann auch der Staat und fängt diese Leute durch eine Beteiligung auf ? Daimler war ja immer, siehe Eröffnungsthese ganz oben, profitabel ! Da muss dann der Staat kommen und Daimler zur Hilfe eilen mit einer Übernahme ? Vergesst mal den Blödsinn mit "Auswahl für den Kunden"-Aspekt. Flugzeuge, Personal und willige Airlines gibt es in den nächsten JAhren sicherlich genug. Da braucht es schlichtweg keine Condor. Selbst die immer groß gehandelten "Slots" würde ich auf absehbare Zeit nicht als großen Asset ansehen. In Frankfurt wird sicher einiges an Kapazität freiwerden, wie an vielen Airports in Europa und der Welt. Und bevor jetzt das Bashing losgeht: Mir selber ist die Condor wurscht. Als Kunde war es für mich immer ok. Ich wünsche den Condorianern das goldene Ei, sichere Arbeitsplätze und eine Zukunft in der Luftfahrt. Aber "schaffen" müssen sie das ganz alleine mit den normalen Mitteln des Kapitalmarkts. Nicht über Verstaatlichung ! die Condor ist Profitabel und macht bisher seit Jahren Gewinn. Das ist schonmal Fakt. Der “große” Thomas Cook Reisekonzern war marode und hat Geld verbrannt. Da wurden die Gewinne der Condor abgezogen zum Reisekonzern um dort die Löcher zu stopfen. TC hat ja 2018 schon versucht all seine Airlines zu verkaufen und weil dem Reisekonzern das Wasser bis zu Hals stand verlangte man einen überteuerten Preis, wodurch der Verkauf nicht zustande kam. Man hat versucht das letzte Tafelsilber zu verkaufen. Der achso große Reisekonzern hat eben nicht für eine feste Auslastung und feste Preise und riesigen Vorteil über sein Vertriebsnetz gesorgt. Es waren nur 20% , die der Reisekonzern belegt hat. Die 20% wurden nach der Pleite auch mehr als gut gefüllt. das einzige was man vom Reisekonzern hatte, waren verärgerte Kunden und Hoteliers etc... die versucht haben die Forderungen von TC auf die Condor zu übertragen. Die Condor hat zum Schluss auch keine Geld von TC für die durchgeführten und von Tc verkauften Flüge gesehen. Daher das Schutzschirmverfahren, denn man hat bei Condor Flüge durchgeführt und keine Hotels geführt. Das kann man alles in der Presse nachlesen. Negativ Zinsen gibt es bei Krediten nicht. Das Argument ist somit Humbug. Negativ Zinsen gibt es nur bei Guthaben, damit die Bank dran verdient, bei Krediten gibt es positive Zinsen, damit die Bank dran verdient.man hat ja mehrere Käufer gehabt und PGL hat zugesagt. Nun will PGL zurücktreten vom Kauf, dafür kann die Condor auch nichts. Laut Presse wollte PGL eine komplett staatliche Absicherung des Deals - um dann zum 0%-Risiko sich auch den Gewinn abzuziehen ? Da kann der Staat dann auch selber direkt sich beteiligen wenn er schon das Risiko selber trägt und dann Geld daran verdienen. Zudem weiß man ja nicht wie die angebliche Verstaatlichung aussehen soll. Man liest ja von einer vorrübergehenden Beteiligung. Bei staatlichen oder Landes-Beteiligungen muss man sich nur VW und co ansehen. Da beschwert sich auch niemand. Der Staat propagiert auf die Schiene umzusatteln - es fährt ja meines Wissens nach keine DB über den Atlantik. Ebenso führt Condor keine Inlandsflüge durch - die auch von einer Verlagerungen auf die Bahn betroffen wären. Natürlich würde der Staat bei Daimler einspringen... siehe VW Argument. Was der Staat davon hat ? Durch den Kredit verdient der Staat Geld an der Condor. Die Mitarbeiter sind weiter sozialversicherungspflichtig beschäftigt, bringen dem Staat somit auch etwas. Das Monopol Argument darf man ja nicht ansprechen. 2
chris_flyer Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) vor 14 Minuten schrieb McTech: die Condor ist Profitabel und macht bisher seit Jahren Gewinn. Das ist schonmal Fakt. Der “große” Thomas Cook Reisekonzern war marode und hat Geld verbrannt. Da wurden die Gewinne der Condor abgezogen zum Reisekonzern um dort die Löcher zu stopfen. TC hat ja 2018 schon versucht all seine Airlines zu verkaufen und weil dem Reisekonzern das Wasser bis zu Hals stand verlangte man einen überteuerten Preis, wodurch der Verkauf nicht zustande kam. Man hat versucht das letzte Tafelsilber zu verkaufen. Der achso große Reisekonzern hat eben nicht für eine feste Auslastung und feste Preise und riesigen Vorteil über sein Vertriebsnetz gesorgt. Es waren nur 20% , die der Reisekonzern belegt hat. Die 20% wurden nach der Pleite auch mehr als gut gefüllt. das einzige was man vom Reisekonzern hatte, waren verärgerte Kunden und Hoteliers etc... die versucht haben die Forderungen von TC auf die Condor zu übertragen. Die Condor hat zum Schluss auch keine Geld von TC für die durchgeführten und von Tc verkauften Flüge gesehen. Daher das Schutzschirmverfahren, denn man hat bei Condor Flüge durchgeführt und keine Hotels geführt. Das kann man alles in der Presse nachlesen. Negativ Zinsen gibt es bei Krediten nicht. Das Argument ist somit Humbug. Negativ Zinsen gibt es nur bei Guthaben, damit die Bank dran verdient, bei Krediten gibt es positive Zinsen, damit die Bank dran verdient.man hat ja mehrere Käufer gehabt und PGL hat zugesagt. Nun will PGL zurücktreten vom Kauf, dafür kann die Condor auch nichts. Laut Presse wollte PGL eine komplett staatliche Absicherung des Deals - um dann zum 0%-Risiko sich auch den Gewinn abzuziehen ? Da kann der Staat dann auch selber direkt sich beteiligen wenn er schon das Risiko selber trägt und dann Geld daran verdienen. Zudem weiß man ja nicht wie die angebliche Verstaatlichung aussehen soll. Man liest ja von einer vorrübergehenden Beteiligung. Bei staatlichen oder Landes-Beteiligungen muss man sich nur VW und co ansehen. Da beschwert sich auch niemand. Der Staat propagiert auf die Schiene umzusatteln - es fährt ja meines Wissens nach keine DB über den Atlantik. Ebenso führt Condor keine Inlandsflüge durch - die auch von einer Verlagerungen auf die Bahn betroffen wären. Natürlich würde der Staat bei Daimler einspringen... siehe VW Argument. Was der Staat davon hat ? Durch den Kredit verdient der Staat Geld an der Condor. Die Mitarbeiter sind weiter sozialversicherungspflichtig beschäftigt, bringen dem Staat somit auch etwas. Das Monopol Argument darf man ja nicht ansprechen. Wenn wir schon bei VW sind. Das Land Niedersachsen ist beteiligt. Nicht der Staat. So braucht schon Niedersachsen weniger Geld aus dem Länderfinanzausgleich. Also bei Daimler müsste das Land BaWü einsteigen. Und wenn wir lustig sind, dann steigen wir überall bei jedem Unternehmen ein. Denn alle Unternehmen sind systemrelevant, da sie für Steuereinnahmen und Sozialversicherungsbeiträge sorgen. Hallo, aufwachen. Wir leben nicht mehr in der DDR. Bearbeitet 2. April 2020 von chris_flyer 2
Besserwisser Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 20 Minuten schrieb Aerodude: Das war nicht der Staat sondern Phoenix-Reisen als Veranstalter der Kreuzfahrt. Muss man denen schon überlassen, wen sie beauftragen. Und inwiefern hätte LH besseres Gerät als die „4 alten B767“ gehabt? Hätten es auch nicht nonstop geschafft. Wo also wäre der Mehrwert gewesen, wenn LH geflogen wäre? Okay da sitze ich nicht an der Quelle, es kam in den Medien so rüber als wären es Rückholflüge im Auftrag des Staates gewesen. Dann nehme ich selbstverständlich alles zurück!
locodtm Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 13 Minuten schrieb chris_flyer: Wenn wir bei VW sind. Das Land Niedersachsen ist beteiligt. Nicht der Staat. So braucht schon Niedersachsen weniger Geld aus dem Länderfinanzausgleich. Also bei Daimler müsste das Land BaWü einsteigen. Und wenn wir lustig sind, dann steigen wir überall bei jedem Unternehmen ein. Denn alle Unternehmen sind systemrelevant, da sie für Steuereinnahmen und Sozialversicherungsbeiträge sorgen. Hallo, aufwachen. Wir leben nicht mehr in der DDR. Wir leben in Corona-Zeiten. Wir werden noch eine ganze Reihe an (Teil-)Verstaatlichungen sehen. Sollten VW oder Daimler vor dem Aus stehen, wird der Bund selbstverständlich eingreifen. Der Markt ist erstmal kaputt. Weltweit werden wir daher viele Eingriffe sehen. Btw., die beiden größten Anteilseigner bei AF-KL sind Frankreich und die Niederlande. vor 47 Minuten schrieb Besserwisser: Die Fliegerei in Deutschland ist derzeit einfach größtenteils unrentabel! Lauda verdient kein Geld, Ryanair gleicht es aus. Alles nicht schön aber so funktioniert freie Marktwirtschaft! Alle haben irgendwo ihre Geldgeber, auch eine Sundair und SunExpress. Alle leiden unter den Überkapazitäten und irgendwen wird es erwischen! Aus Sicht des Bundes ist es zu bevorzugen, dass es keine in Deutschland ansässige Airline erwischt. Mag sein, dass Lauda, FR und co. auch hier Abfertigungsgebühren zahlen, aber wo sitzen deren Back-Offices? Nur mal als Hausnummer, in den USA sollen 50 Mrd. + in die Airlines gesteckt werden. Zudem wird bei einer länger anhaltenden Krise auch die Lufthansa in die Notwendigkeit von Staatshilfen kommen.
Skydiver Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 14 Minuten schrieb chris_flyer: Hallo, aufwachen. Wir leben nicht mehr in der DDR. Wenn ich mir die Supermärkte die letzten Tage angucke, bist du da sicher?? Spaß beiseite.. hier kann dir bestimmt geholfen werden: poststelle@bmwi.bund.de Einfach deine Bedenken äußern und am besten noch Qualifikationen wie abgeschlossenes Studium im Bereich BWL und Wirtschaftsrecht, jahrelange Erfahrung in Airline Management etc. zufügen, um die Ernsthaftigkeit der Email zu unterstreichen. Und was super wäre, wenn du hier die Antwort mit uns teilen könntest. Gilt natürlich auch für alle anderen Kritiker hier.
Besserwisser Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 3 Minuten schrieb locodtm: Wir leben in Corona-Zeiten. Wir werden noch eine ganze Reihe an (Teil-)Verstaatlichungen sehen. Sollten VW oder Daimler vor dem Aus stehen, wird der Bund selbstverständlich eingreifen. Der Markt ist erstmal kaputt. Weltweit werden wir daher viele Eingriffe sehen. Btw., die beiden größten Anteilseigner bei AF-KL sind Frankreich und die Niederlande. Aus Sicht des Bundes ist es zu bevorzugen, dass es keine in Deutschland ansässige Airline erwischt. Mag sein, dass Lauda, FR und co. auch hier Abfertigungsgebühren zahlen, aber wo sitzen deren Back-Offices? Nur mal als Hausnummer, in den USA sollen 50 Mrd. + in die Airlines gesteckt werden. Zudem wird bei einer länger anhaltenden Krise auch die Lufthansa in die Notwendigkeit von Staatshilfen kommen. Redest du von Staatshilfen für Lufthansa oder über eine Verstaatlichung von Lufthansa? Für mich ist da schon ein unterschied. Zudem ist Lufthansa aus meiner Sicht die einzige Airline (Konzern) die Systemrelevant ist in Deutschland. Der TUI Konzern mit TUIfly vielleicht auch noch, macht es dann wirklich Sinn alle anderen auch zu verstaatlichen, wenn ihr schreibt alle benötigen Staatshilfe?! Oder ist mit Staatshilfe lediglich ein Kredit der KFW-Bank gemeint? Den müssen ja alle zurückzahlen, da soll dann gerne jeder mit Aussicht auf überleben seinen Teil vom Kuchen abbekommen.
PhlY3r Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 11 Minuten schrieb McTech: die Condor ist Profitabel und macht bisher seit Jahren Gewinn. Das ist schonmal Fakt. ... Negativ Zinsen gibt es bei Krediten nicht. Das Argument ist somit Humbug. Negativ Zinsen gibt es nur bei Guthaben, damit die Bank dran verdient, bei Krediten gibt es positive Zinsen, damit die Bank dran verdient.man hat ja mehrere Käufer gehabt und PGL hat zugesagt. Nun will PGL zurücktreten vom Kauf, dafür kann die Condor auch nichts. Du hast mich oder willst mich nicht verstehen ? Gelder von Investoren weltweit gibt es in der "Billionen" Region. Geld ist im Überfluss vorhanden. Ein großer Teil dieses Geldes wird derzeit (deutsche Staatsanleihen profitieren davon zum Beispiel) zu negativen Zinsen wieder bei den Banken geparkt. Das ist Fakt. Das kostet die Investoren Geld. Wenn deine geliebte (?) Condor jetzt wirklich so ein profitables Vorzeige-unternehmen wäre, dann hätten sich die Käufer die Klinke in die Hand gegeben und Angie hätte nicht einen 3xx Millionen Kredit durchwinken müssen. Fakt oder nicht ? Stattdessen kommt so eine komische polnische "B Lösung" zum Zug und kaum ist die Tinte trocken, windet man sich wieder raus ? Oder versucht es... Und nochmal zum Thema "profitabel": Du darfst die Augen nicht auf die Vergangenheit richten. Wer nach 2020 in "einem See von verfügbaren Flugzeugen" mit antiken 767 über den Teich donnern möchte, dem muss ich viel Fantasie unterstellen, wenn man so eine kleine Flotte wie Condor hat, mit der man nicht quersubventionieren kann....die Condor Aviation hats jetzt auch nicht mehr geschafft anscheinend. Ich nehme mal an, dass Du für DE arbeitest und dein Herzblut an dieser Firma hängt, aber Schönrederei über Dinge aus der Vergangenheit helfen da auch nicht weiter. Wir sind im jetzt und jede Airline erfindet sich gerade neu.
Jeremy Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 33 Minuten schrieb McTech: die Condor ist Profitabel und macht bisher seit Jahren Gewinn. Das ist schonmal Fakt. Das Marktumfeld hat sich seitdem stark geändert (TC, Wegfall der Zubringer, ...) Fakt ist doch, dass der Ausblick bewertet werden muss. Investoren werden sich nicht für die Vergangenheit interessieren. Daran verdienen sie nicht. Und der Ausblick bei DE ist...(Wird eine DE mit den zukünftigen Kampfpreisen in Europa/ über dem Atlantik profitabel mithalten können? Wie sieht’s mit Kapitalbedarf in den nächsten Jahren aus?)
d@ni!3l Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) vor 32 Minuten schrieb chris_flyer: Hallo, aufwachen. Wir leben nicht mehr in der DDR. Sehr richtig. vor 17 Minuten schrieb locodtm: Der Markt ist erstmal kaputt. Weltweit werden wir daher viele Eingriffe sehen. Aber genau mit diesen Eingriffen bereitet man den Boden dafür, dass der Markt kaputt bleibt und bald erneute Eingriffe erfolgen müssen. vor 17 Minuten schrieb locodtm: Nur mal als Hausnummer, in den USA sollen 50 Mrd. + in die Airlines gesteckt werden. Zudem wird bei einer länger anhaltenden Krise auch die Lufthansa in die Notwendigkeit von Staatshilfen kommen. Ja, aber dort gibt es die sehr wahrscheinliche Chance, dass die Unternehmen (erfolgreich) aus der Krise kommen und der Staat die Anteile ohne Verlust los wird. Bei DE ist es sehr fraglich, ob die Teile jemand haben will. Jajaja, wir können zum x-ten mal wiederholen, dass DE die letzten Jahre profitabel war - das aber sehr knapp und wir können davon ausgehen, dass dies durch Corona dieses und nächstes Jahr mindestens nicht wird. Wieso sollte man da "zugreifen"? Wenn DE doch so ein profitables Sahnestück ist und PGL nicht kaufen will - wo ist denn die Schlange derer, die sofort zugreifen will? Wieso sollte man den Staat jetzt machen lassen, die Chance wäre ja jetzt da die DE zu kaufen. Da dies aber offensichtlich keiner will ( sonst bräuchte es den Staat nicht) traue ich mich die Annahme zu haben, dass dies in x Monaten kaum besser aussehen wird. Bearbeitet 2. April 2020 von d@ni!3l
eloka73 Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 Ist jemanden bekannt wo die Flieger der Thomas cook Aviation geparkt sind? Oder gibt es eine Link wo man dieses erfahren kann?
FlyingSickbag Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 Zum anderen sagte Teckentrup selbst, dass zumindest einige 767 am Limit sind und nicht mehr "Jahre" bzw. lange durchstehen. Das heißt zumindest bei einem Teil steht relativ dringlich ein Austausch an - relativ kostengünstig könnte man das zwar durch freiwerdende neuere 767 durchführen (auch wenn hier ebenso erstmal Geld in die Hand genommen werden muss). Mittelfristig kommt man aber um einen generellen Austausch nicht herum. Und diese Kosten wird mit Sicherheit nicht der Bund tragen, auch wenn in diversen Condor Foren die ersten schon die "verstaatlichung" feiern und wohl denken, dass der Bund die Condor saniert.
Aerodude Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 1 Minute schrieb d@ni!3l: ...dass DE die letzten Jahre profitabel war - das aber sehr knapp und wir können davon ausgehen, dass dies durch Corona dieses und nächstes Jahr mindestens nicht wird. Wieso sollte man da "zugreifen"? DE war profitabel. Und das m.E. nicht wegen sondern trotz Thomas Cook. Alleine die schlechte Bonität wird bei vielen der zu TC-Zeiten angefallenen Kosten wie zB Leasing einen saftigen Aufschlag verursacht haben. Warum man jetzt zugreifen sollte? Ich sehe es so: Fluggesellschaften werden nie wieder so günstig zu haben sein und der Luftverkehr wird sich in den nächsten Jahren wieder normalisieren. Genau jetzt ist also der Punkt einzusteigen.
Besserwisser Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 3 Minuten schrieb eloka73: Ist jemanden bekannt wo die Flieger der Thomas cook Aviation geparkt sind? Oder gibt es eine Link wo man dieses erfahren kann? https://sites.google.com/site/lhgroupfleet/condor die sind immer recht gut informiert! 1
Pseudofreund Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 2 Minuten schrieb Aerodude: Warum man jetzt zugreifen sollte? Ich sehe es so: Fluggesellschaften werden nie wieder so günstig zu haben sein und der Luftverkehr wird sich in den nächsten Jahren wieder normalisieren. Genau jetzt ist also der Punkt einzusteigen. Wieso bekommt dann PGL gerade kalte Füße?
d@ni!3l Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 4 Minuten schrieb Aerodude: Fluggesellschaften werden nie wieder so günstig zu haben sein und der Luftverkehr wird sich in den nächsten Jahren wieder normalisieren. Genau jetzt ist also der Punkt einzusteigen. Dann braucht es doch den Staat nicht.
Aerodude Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 3 Minuten schrieb FlyingSickbag: Zum anderen sagte Teckentrup selbst, dass zumindest einige 767 am Limit......relativ kostengünstig könnte man das zwar durch freiwerdende neuere 767 durchführen (auch wenn hier ebenso erstmal Geld in die Hand genommen werden muss). Mittelfristig kommt man aber um einen generellen Austausch nicht herum. Sehr richtig. Wenn Condor jetzt durch die Krise kommt, könnte man die Leasingverträge der bestehenden, alternden 767 auslaufen lassen, und zB. die jüngst von American Airlines abgestellten 767 leasen. Gleiche Türkonfiguration aber deutlich jünger. Klar hat man für ein Cabin-Refurbishment und ein paar Eimer Farbe Einmalkosten, kann aber dadurch den Rollover auf ein Nachfolgemuster (A330NEO,B787) etwas verschieben.
chris_flyer Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 2 Minuten schrieb Aerodude: Sehr richtig. Wenn Condor jetzt durch die Krise kommt, könnte man die Leasingverträge der bestehenden, alternden 767 auslaufen lassen, und zB. die jüngst von American Airlines abgestellten 767 leasen. Gleiche Türkonfiguration aber deutlich jünger. Klar hat man für ein Cabin-Refurbishment und ein paar Eimer Farbe Einmalkosten, kann aber dadurch den Rollover auf ein Nachfolgemuster (A330NEO,B787) etwas verschieben. Und das wird Mrd € kosten. Wer hat das Geld gerade übrig ? Wenn Condor nicht die Rückholflüge mitnehmen würde oder wenn sie bald vorbei sind, dann wurde auch nur eine mögliche Insolvenz nach hinten verschoben. Also der Staat hat hier schon teilweise mitgeholfen, dass Condor nicht jetzt schon am Abgrund steht. Tui braucht alleine 1,8 Mrd € nur um Kosten zu decken. Da ist kein Platz für Investitionen.
Besserwisser Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 2 Minuten schrieb Aerodude: DE war profitabel. Und das m.E. nicht wegen sondern trotz Thomas Cook. Alleine die schlechte Bonität wird bei vielen der zu TC-Zeiten angefallenen Kosten wie zB Leasing einen saftigen Aufschlag verursacht haben. Warum man jetzt zugreifen sollte? Ich sehe es so: Fluggesellschaften werden nie wieder so günstig zu haben sein und der Luftverkehr wird sich in den nächsten Jahren wieder normalisieren. Genau jetzt ist also der Punkt einzusteigen. Genau war! Wer in Zukunft profitabel sein wird werden wir dann sehen. Erstmal ist Condor mit 380 Millionen + eventuell den zusätzlichen angefordert 200 Millionen in den Miesen. Wie lange die angeforderten 200 Millionen reichen darüber kann man nur spekulieren, ich schätze mal wenn es gut läuft bis zum Ende des Sommerflugplans. Dann wären wir bei 580 Millionen + Zinsen die innerhalb von ca 12 Monaten verbrannt wurden. Da freut sich jeder Investor einzusteigen. Vielleicht reichen die 200 Millionen auch bis zum Ende des Winterflugplans oder noch länger. Es gibt ja dann schon Staatshilfen in Form von Kurzarbeitergeld.
Aerodude Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 3 Minuten schrieb Pseudofreund: Wieso bekommt dann PGL gerade kalte Füße? vor 1 Minute schrieb d@ni!3l: Dann braucht es doch den Staat nicht. PGL hat z.Zt. eigene Probleme und will den Deal (wenn wir den Presseberichten Glauben schenken) grundsätzlich schon, möchte dafür aber Garantien haben, die Deutschland nicht geben kann oder möchte. Den Staat braucht man nur im Moment, da das eigentliche Schutzschirmverfahren demnächst endet und man im Februar, lande bevor klar war, welches Ausmaß die Corona-Krise haben wird, mit PGL einig war, exklusiv weiterzuverhandeln und mit den anderen Interessenten (Apollo, Greybull - auch hier wissen wir nur, was die Presse schreibt) nicht weiter verhandelt hat. In der Kürze der Zeit wird man nicht wieder so schnell anknüpfen können. Aber ich bleibe dabei. Wer jetzt antizyklisch kauft kann zum Schnäppchenpreis erwerben. Anderes Beispiel: MOL hat nach 9/11 Flugzeuge bei Boeing geordert und diese nach dem er sie bei FR 3 Jahre hat fliegen lassen, mit Gewinn weiterverkauft!
chris_flyer Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) vor 3 Minuten schrieb Besserwisser: Genau war! Wer in Zukunft profitabel sein wird werden wir dann sehen. Erstmal ist Condor mit 380 Millionen + eventuell den zusätzlichen angefordert 200 Millionen in den Miesen. Wie lange die angeforderten 200 Millionen reichen darüber kann man nur spekulieren, ich schätze mal wenn es gut läuft bis zum Ende des Sommerflugplans. Dann wären wir bei 580 Millionen + Zinsen die innerhalb von ca 12 Monaten verbrannt wurden. Da freut sich jeder Investor einzusteigen. Vielleicht reichen die 200 Millionen auch bis zum Ende des Winterflugplans oder noch länger. Es gibt ja dann schon Staatshilfen in Form von Kurzarbeitergeld. KUG ist keine Staatshilfe. Das ist eine Leistung des Arbeitsamtes. Arbeitgeber wie Arbeitnehmer haben zu gleichen Teilen eingezahlt. Da kommt vom Staat genau nichts. Bearbeitet 2. April 2020 von chris_flyer
Aerodude Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 2 Minuten schrieb chris_flyer: Und das wird Mrd € kosten. Wer hat das Geld gerade übrig ? Vielleicht habe ich es unglücklich formuliert: Wenn du Leasingvertrag B767alt auslaufen lässt und dafür für B767exAA einflottest, gehe ich davon aus, dass man z.Zt. zu deutlich günstigeren Konditionen leasen kann. Cabin Refurbishment plus neuer Lack pro Flugzeug geschätzt 2 Millionen. Kriegst du über die günstigere Rate wahrscheinlich zügig wieder rein. Dadurch hat CFG erstmal ein paar Jahre Ruhe bzgl. Austausch Langstrecke. Das würde dann ggf. ein Investor in der Zukunft machen.
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