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Geschrieben

Normal ist 17h max bei 3-Mann Crew (plus 3 Stunden drauf mit Kapitänsentscheid).
Jetzt wurde auf 18h max mit doppelter Crew (2+2) angehoben (plus 3 Stunden Kapitänsentscheid).

Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Stunden schrieb d@ni!3l:

Hatte ich mich auch gefragt. Dachte wegen dieser Sonderberechtigung. Waren 18h nicht normal auch zu 3.möglich?

 

vor 4 Stunden schrieb Lucky Luke:

 

Hatte ich jetzt auch so in Erinnerung. Es wird nur eingeschränkt durch die Art des Crew Rest.

 

(Wenn ich falsch liege, bitte korrigieren.)

 

Lucky Luke hat recht.

Die Frage wie lange eine verstärkte Flugbesatzung fliegen darf richtet sich unter anderem nach der Einstufung des Restcompartments.

Es gibt 3 Kategorien von einem normalen Pax-Sitz der mit einem Vorhang abgeschirmt werden kann (Hatten die A330 von SXD in der Best-Class, war Kategorie 3) bis zu den bekannten Crew-Bunks die LH so gerne in Reportagen vorführt (Kategorie 1).

 

Mit Kategorie 1 sind 18Std drin!

 

Bearbeitet von ATN340
Geschrieben (bearbeitet)

Auf LH Group Fleets 

 

https://sites.google.com/site/lhgroupfleet/condor

 

ist bei den beiden ex TCUK eingeflotteten B757 (D-ABOP, D-ABOR) der Remark “to leave fleet“ entfernt worden. 

 

Wie aktuell sind diese Infos & Woher kommen sie? 

 

Finde ich in der momentanen Lage sehr überraschend. Sollte das korrekt sein ist man anscheinend sehr optimistisch bzgl. der Wideraufnahme des Flugverkehrs und einer zügigen Erholung der Nachfrage. 

Bearbeitet von Aerodude
Geschrieben
vor 54 Minuten schrieb Winglet3:

https://www.airliners.de/rechtsmittel-condor-schutzschirmplan/54712

 

Was bedeutet eigentlich diese Meldung?

- Gläubiger (z.B. Pensionssicherungsverein) haben Rechtsmittel gegen das Ende des Schutzschirmverfahren eingelegt.

Ist das gut für Condor, weil somit die Verpflichtung für die Rückzahlung "verzögert" wird und es somit noch nicht zum "Showdown" mit PGL kommt?


So wie man liest, ist das ist eine Insolvenz-versicherung, die Betriebsrenten zahlen/absichern müsste. Das ist klar, dass die nicht zahlen möchten - wie jede andere Versicherung auch. Kann sich ja nur um die TC Insolvenzversicherung sein, also eher schlecht für Condor und schlecht für TC Betriebsrentner.

 

Geschrieben
vor 49 Minuten schrieb McTech:


So wie man liest, ist das ist eine Insolvenz-versicherung, die Betriebsrenten zahlen/absichern müsste. Das ist klar, dass die nicht zahlen möchten - wie jede andere Versicherung auch. Kann sich ja nur um die TC Insolvenzversicherung sein, also eher schlecht für Condor und schlecht für TC Betriebsrentner.

 

 

Es handelt sich um folgende Institution:

 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pensions-Sicherungs-Verein

 

Arbeitgeber, die Betriebsrenten anbieten, zahlen in diesen Verein ein. Es funktioniert wie eine Versicherung, sodass die Beiträge der Arbeitnehmer im Insolvenzfall nicht verloren sind.

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Aerodude:

 

Es handelt sich um folgende Institution:

 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pensions-Sicherungs-Verein

 

Arbeitgeber, die Betriebsrenten anbieten, zahlen in diesen Verein ein. Es funktioniert wie eine Versicherung, sodass die Beiträge der Arbeitnehmer im Insolvenzfall nicht verloren sind.


Ich hab es nicht von Wikipedia, sondern direkt von der Quelle gelesen

 

https://www.psvag.de/wir-ueber-uns/ziel-und-zweck.html

 

In diesen „Verein“ wird ein Beitrag gezahlt um die Betriebsrenten im Insolvenzfall abzusichern.

der Name des „Vereins“ ist zugegebener Maßen irreführend. Es ist am Schluss eine Versicherung der Betriebsrenten im Insolvenzfall.

 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb McTech:


So wie man liest, ist das ist eine Insolvenz-versicherung, die Betriebsrenten zahlen/absichern müsste. Das ist klar, dass die nicht zahlen möchten - wie jede andere Versicherung auch. Kann sich ja nur um die TC Insolvenzversicherung sein, also eher schlecht für Condor und schlecht für TC Betriebsrentner.

 

Es geht im Fall von Condor nicht um die Betriebsrente, die müssen sie zahlen. Streitpunkt ist die Übergangsversorgung.

vor 8 Stunden schrieb Aerodude:

Auf LH Group Fleets 

 

https://sites.google.com/site/lhgroupfleet/condor

 

ist bei den beiden ex TCUK eingeflotteten B757 (D-ABOP, D-ABOR) der Remark “to leave fleet“ entfernt worden. 

 

Wie aktuell sind diese Infos & Woher kommen sie? 

 

Finde ich in der momentanen Lage sehr überraschend. Sollte das korrekt sein ist man anscheinend sehr optimistisch bzgl. der Wideraufnahme des Flugverkehrs und einer zügigen Erholung der Nachfrage. 

So zuverlässig ist die Seite nicht. Der Remark hat mich eh gewundert. Am Besten fragst du bei den Betreibern nach, wo ihre Quelle sitzt ;-)

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb longleg:

Es geht im Fall von Condor nicht um die Betriebsrente, die müssen sie zahlen. Streitpunkt ist die Übergangsversorgung.

So zuverlässig ist die Seite nicht. Der Remark hat mich eh gewundert. Am Besten fragst du bei den Betreibern nach, wo ihre Quelle sitzt ;-)


Wenn etwas versichert ist, muss gezahlt werden von der Versicherung, egal ob das Kind Betriebsrenten heißt, Übergangs Versorgung oder anderes. Dafür wird ja eine Versicherung ja abgeschlossen. Ich finde es schon etwas perfide, wenn dort gepokert wird von der Versicherung, wenn der Verkauf nicht stattfindet braucht man ja keine Übergangsversorgung zahlen. (wofür ja der Arbeitgeber ja seine Beiträge gezahlt hat.) 

 

Versicherungskalkül  - kenne ich aus dem privaten und beruflichen Umfeld zu genüge. Daher geb ich nur das nötigste mittlerweile an Versicherungen aus. 

Geschrieben

Es ist keine klassische Versicherung, sondern ein Umlagesystem zwischen den Betriebsrenten. Und natürlich ist es im Interesse aller anderen Einzahlenden, auf möglichst wenig Kosten sitzenzubleiben. Während Condor natürlich möglichst viel Verbindlichkeiten abstoßen möchte.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 39 Minuten schrieb McTech:


Wenn etwas versichert ist, muss gezahlt werden von der Versicherung, egal ob das Kind Betriebsrenten heißt, Übergangs Versorgung oder anderes. Dafür wird ja eine Versicherung ja abgeschlossen. Ich finde es schon etwas perfide, wenn dort gepokert wird von der Versicherung, wenn der Verkauf nicht stattfindet braucht man ja keine Übergangsversorgung zahlen. (wofür ja der Arbeitgeber ja seine Beiträge gezahlt hat.) 


Eben nicht, der PSV tritt als Gläubiger für alle bestehenden Ansprüche von Mitarbeitern mit Anwartschaften auf. Er will nur sicherstellen, dass die Ansprüche auch weiterhin gezahlt werden können. Aus einer Leistungsverweigerung den Bezugsberechtigten gegenüber hätte er rein gar nichts. Er ist kein klassischer Lebensversicherer. Er ist mehr als Versicherer, der den Condor Angstellten gehört, zu sehen.

Bearbeitet von Pseudofreund
Geschrieben
vor 27 Minuten schrieb Pseudofreund:


Eben nicht, der PSV tritt als Gläubiger für alle bestehenden Ansprüche von Mitarbeitern mit Anwartschaften auf. Er will nur sicherstellen, dass die Ansprüche auch weiterhin gezahlt werden können. Aus einer Leistungsverweigerung den Bezugsberechtigten gegenüber hätte er rein gar nichts. Er ist kein klassischer Lebensversicherer. Er ist mehr als Versicherer, der den Condor Angstellten gehört, zu sehen.


Wenn es so wäre wie du sagst, sollte der „ Versicherer der den Condor Angestellten gehört“ ja eigentlich für einen Verkauf und die Rettung einer Condor sein, um so nicht auf den Kosten sitzen zu belieben.  Aber wie auf der „Vereinsseite“ selber zu lesen ist, gehört er nicht den Condor Angestellten. Sondern er ist ein Versicherungsträger, an den jeder Betrieb, der eine Betriebsrente anbietet einen Beitrag leisten muss, um die Betriebsrenten im Insolvenzfall abzusichern. 
 

https://www.psvag.de/insolvenz-leistung/allgemeines-zum-ablauf-im-insolvenzfall.html

 

ein Schelm wer Böses denkt, warum eine Insolvenz dann mutwillig herbeigeführt werden soll.

 

 

Geschrieben
vor 36 Minuten schrieb McTech:


Wenn es so wäre wie du sagst, sollte der „ Versicherer der den Condor Angestellten gehört“ ja eigentlich für einen Verkauf und die Rettung einer Condor sein, um so nicht auf den Kosten sitzen zu belieben.  Aber wie auf der „Vereinsseite“ selber zu lesen ist, gehört er nicht den Condor Angestellten. Sondern er ist ein Versicherungsträger, an den jeder Betrieb, der eine Betriebsrente anbietet einen Beitrag leisten muss, um die Betriebsrenten im Insolvenzfall abzusichern. 
 

https://www.psvag.de/insolvenz-leistung/allgemeines-zum-ablauf-im-insolvenzfall.html

 

ein Schelm wer Böses denkt, warum eine Insolvenz dann mutwillig herbeigeführt werden soll.

 

 


les dich einfach mal in die Form Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ein:

„Der VVaG ist getragen von den Bedürfnissen seiner Mitglieder (§ 176 VAG). Ähnlich dem Entscheidungsgremium der Hauptversammlung für die Aktionäre einer Aktiengesellschaft hat der Versicherungsverein für seine Mitglieder als oberstes Organ die Mitgliedervertreterversammlung, teilweise auch Hauptversammlung genannt (§ 191VAG).“

 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Versicherungsverein_auf_Gegenseitigkeit
 

und sehr wohl kann er zum Entschluss kommen, dass das Angebot aus Polen für ihn schlechter ausfällt als eine Liquidierung.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb longleg:

So zuverlässig ist die Seite nicht. Der Remark hat mich eh gewundert. Am Besten fragst du bei den Betreibern nach, wo ihre Quelle sitzt ;-)


Es war geplant die beiden rauszunehmen, allerdings scheint das nicht ganz so einfach, bleiben jetzt mal mindestens bis Ende des Sommers

Und übrigens wurden beide bereits umgeklebt, es fehlen nur noch DAICA DABUC und DABUO

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Pseudofreund:

....

und sehr wohl kann er zum Entschluss kommen, dass das Angebot aus Polen für ihn schlechter ausfällt als eine Liquidierung.


Wieso meinst Du, wäre für den Verein eine Insolvenz "besser" als ein Weiterbetrieb der DE ohne Insolvenz?

Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb Condor767Winglet:

Es war geplant die beiden rauszunehmen, allerdings scheint das nicht ganz so einfach, bleiben jetzt mal mindestens bis Ende des Sommers...

 

Sind die Flugzeuge nicht geleast? Kann man diesen Vertrag nicht mit entsprechendem Vorlauf „einfach“ kündigen? 

Geschrieben

Eine 767 (D-ABUL) fliegt heute aus Bukarest Erntehelfer nach Deutschland ein. In den kommenden Tagen fliegen auch andere Condor-Maschinen aus Rumänien Erntehelfer ein und tragen zur "Spargel-Luftbrücke" bei, die unter anderem von EWG, CFG, Sunexpress, Enter Air, Tuifly, Bulgarian Air Charter und weiteren geflogen wird.

Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb skyfallbest:

Eine 767 (D-ABUL) fliegt heute aus Bukarest Erntehelfer nach Deutschland ein. In den kommenden Tagen fliegen auch andere Condor-Maschinen aus Rumänien Erntehelfer ein und tragen zur "Spargel-Luftbrücke" bei, die unter anderem von EWG, CFG, Sunexpress, Enter Air, Tuifly, Bulgarian Air Charter und weiteren geflogen wird.

Sind keine Erntehelfer sondern ist ein reiner Cargo - Flug 

Geschrieben
5 hours ago, Winglet3 said:


Wieso meinst Du, wäre für den Verein eine Insolvenz "besser" als ein Weiterbetrieb der DE ohne Insolvenz?


Sie sind in der Insolvenz. Folglich ist ein Weiterbetrieb möglich oder eine Liquidierung. 

Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Winglet3:


Wieso meinst Du, wäre für den Verein eine Insolvenz "besser" als ein Weiterbetrieb der DE ohne Insolvenz?

 

Na für Gläubiger geht es um Einschnitte, die man im Zuge des Verkaufs hinnehmen muss. Was PGL gefordert hat ist nicht bekannt. 
 

Es scheint so nachteilig für den PSV zu sein, dass man sich mehr Geld von einem Blockieren des Schutzschirmverfahrens mit womöglich folgender Insolvenz (ggf neuem Retter) erhofft als vom PGL Deal.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Waldo Pepper:

"Schöner" Artikel im Spiegel über die momente Condor - PGL "Beziehung" auf spiegel.de/wirtschaft (kann ihn leider nicht posten). Danach könnte die PGL sogar noch Geld für die Abtretung ihrer Bezugsrechte verlangen !

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lot-will-condor-fallen-lassen-und-fuer-den-ausstieg-offenbar-noch-geld-a-38614658-7d35-4e7a-9145-b62fc831dfa7

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