Aerodude Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 5 Minuten schrieb Besserwisser: Wenn die Kosten so gering sind und die Einnahmen höher als die Ausgaben sind bräuchte es ja keinen weiteren Kredit oder gar eine Verstaatlichung. Fakt ist es wird Geld benötigt wie bei allen anderen Airlines auf dieser Welt auch! Egal wie niedrig die Kosten sind! Dafür schlage ich dich für den Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften vor! ;-) Das steht doch außer Frage. Ich möchte nur betonen, dass die Kosten, die in der nächsten Zeit zum Betrieb notwendig sind nicht mit denen nach der TC-Insolvenz vergleichbar sind und die Rechnungen mancher Hobby-Mathematiker hier deswegen so nicht stimmen können.
chris_flyer Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) vor 17 Minuten schrieb Skydiver: Ich weiß nicht was die Ablenkung mit dem Pressesprecher soll? Aber du hast große Bedenken gegen das Einsteigen vom Staat bei der Condor, dein gutes Recht als Steuerzahler! Da ich nicht im Bundeswirtschaftsministerium bin und auch nicht jahrelang in einem Airline Management gearbeitet habe, kann ich den Deal nicht professionell beurteilen, du aber anscheinend schon. Deshalb möchte ich dich einfach Bitten, die Email ans Wirtschaftsministerium zu schreiben, da sie dort anscheinend keinen Durchblick haben. Es gibt ja den Spruch: Frage nicht immer was der Staat für dich tun kann, sondern frage den Staat, was du für ihn tun kannst. Jetzt ist dein Moment! Und für eine ernsthafte Diskussion braucht man Qualifikation und Background, hast du da was vorzuweisen? Dann hast du dieses Luftfahrtforum nicht verstanden. Der Großteil ist hier, weil man sich für die Luftfahrt interessiert. Die wenigsten sind Insider. Ein kleiner Teil vom Forum. Wir sind auch nur Fluggäste. Vieles beruht auf Spekulationen. Dafür sind Foren bekannt. Nur zur Info: Die Landesmittel von Berlin für Corona-Hilfen sind schon weg. Wer noch etwas haben möchte, muss auf Bundesmittel hoffen. Das meinte ich. Es wird nicht jeder befriedigt werden können. So sieht die Realität leider aus. Bearbeitet 2. April 2020 von chris_flyer
Skydiver Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 Alles klar, dann schreibe doch bitte dazu: ich glaube, ich spekuliere, meine Meinung etc und stelle hier nicht Behauptungen auf als wären sie Tatsachen. z.B. wie 195 Milliarden für alle wird nicht reichen, mehr als 1 Billion können wir uns nicht verschulden etc. Flottenrollover wird Milliarden kosten.
derflo95 Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 18 Stunden schrieb Lucky Luke: Okay, kurz 1) Mein Gott, ist die Diskussion hier emotional aufgeladen. 2) Diese ganzen einzeiligen Posts kann man sich sparen, weil die inhaltlich nicht mehr zu bieten haben als "Ich hab aber Recht und du nicht." 3) Es ist sehr im Interesse der Veranstalter, dass es eine Alternative neben Lufthansa gibt. Man will nicht vom Kranich abhängig sein. Auch wenn ein Teil von Condor danach zur LH geht, könnte man u.U. immer noch die A320-Flotte anderweitig unterbringen. 4) Die Alternative könnte sein, dass danach Holiday Europe (Onur Air im trojanischen Pferd) oder Corendon Europe oder Freebird Europe die Paxe fliegen. Dann landet das Geld in der Türkei. Besonderes Risiko für eine marktbeherrschende Stellung der LH sehe ich im Non-Schengen-Bereich, weil hier eben den anderen Branchengrößen in der EU die Hände gebunden sind. Alternativ wandert das Geld zu Zielgebietscarriern oder Airlines von anderen Kontinenten sein. Das kann auch nicht das Ziel des Spiels sein. Vielleicht die Gäste innerhalb Europas, aber zu den touristischen Hotspots weltweit gibt's zu Condor eigentlich keine Alternative.
Aerodude Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 13 Minuten schrieb Besserwisser: Mit manchen Leuten kann man wohl nicht ordentlich diskutieren ohne es immer auf eine Persönliche Schiene zu ziehen. Lies dir die Kommentare unter so manchem Condor Artikel durch. Ich stehe mit meiner Meinung wohl nicht alleine da! Wenn manche nach Herrn Wöhrl schreien in den Kommentaren unter den Artikeln falle ich bald von meiner Couch, gab unter anderem auch die passenden Antworten auf solche Vorschläge. Die einzige Deutsche Lösung wäre eine Ansiedlung bei LH, ansonsten wird es wie beim letzten Mal eben auch nur ausländische Investoren geben, wenn überhaupt! Warum kann man denn mit mir nicht diskutieren? Wegen eines neckischen Kommentars, dass ich noch mit einem Smiley versehen habe? Spaß ist, wenn man trotzdem lacht! Was unter anderen Artikeln steht und was darauf geantwortet wurde, kann ich nicht beurteilen, habe ich nicht gelesen. Ob nun mehrere andere diese Meinung teilen ist unerheblich. Warum muss es eine deutsche Lösung bei LH sein? Was spricht gegen PGL, wenn die sich berappelt haben? Oder gegen einen anderen Investor?
Haschemann Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 Wenn man Lufthansa Staatshilfen garantiert bzw. von einer Beteiligung spricht, wieso dann nicht auch bei Condor? https://www.aero.de/news-34805/Lufthansa-kann-auf-Milliarden-an-Staatshilfe-hoffen.html
Korbi_EDDM Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 Natürlich liegt zwischen LH und den anderen ein Unterschied. Aber meinst du nicht auch, dass LH die Krise von Allen am "leichtesten überstehen kann?
Sunflyer1234 Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 noch einmal...eine Condor ist nicht System relevant. Sie ist wie eine Germania, Air Berlin usw. innerhalb kürzester Zeit ersetzt. 1
moddin Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor einer Stunde schrieb derflo95: Vielleicht die Gäste innerhalb Europas, aber zu den touristischen Hotspots weltweit gibt's zu Condor eigentlich keine Alternative. British Airways, Iberia, Evelop, Wamos Air, Air France, KLM, Air Caraïbes, FrenchBee, Eurowings, TUI Group. Nur um mal einige zu nennen, die die weltweiten Touri-Hotspots anfliegen. Also kein Alleinstellungsmerkmal von Condor, daher ja auch Hotspots. Selbst die Sandkastenairlines fliegen viele Touri-Hotspots an, wenn auch nur in Ostafrika und Asien deckungsgleich mit Condor. Bezüglich Verstaatlichung: entweder alle, oder keiner. Und die Freundlichkeit der Condor-Crews hat in den letzten Jahren stark abgenommen, leider. Vor allem bei den Frankfurter Crews. Aber da nimmt sich auch eine Lufthansa dort nicht viel. 3
speedman Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 Aus gegebenen Anlaß: Bitte sachlich bleiben & respektvoll miteinander umgehen, Danke
locodtm Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 3 Stunden schrieb Besserwisser: Redest du von Staatshilfen für Lufthansa oder über eine Verstaatlichung von Lufthansa? ... Sollte es zum Äußersten kommen, wird auch die LH verstaatlicht. Wie du ja später auch selber angemerkt hast. vor 3 Stunden schrieb d@ni!3l: Sehr richtig. Aber genau mit diesen Eingriffen bereitet man den Boden dafür, dass der Markt kaputt bleibt und bald erneute Eingriffe erfolgen müssen. (1) Ja, aber dort gibt es die sehr wahrscheinliche Chance, dass die Unternehmen (erfolgreich) aus der Krise kommen und der Staat die Anteile ohne Verlust los wird. Bei DE ist es sehr fraglich, ob die Teile jemand haben will. Jajaja, wir können zum x-ten mal wiederholen, dass DE die letzten Jahre profitabel war - das aber sehr knapp und wir können davon ausgehen, dass dies durch Corona dieses und nächstes Jahr mindestens nicht wird. Wieso sollte man da "zugreifen"? Wenn DE doch so ein profitables Sahnestück ist und PGL nicht kaufen will - wo ist denn die Schlange derer, die sofort zugreifen will? Wieso sollte man den Staat jetzt machen lassen, die Chance wäre ja jetzt da die DE zu kaufen. Da dies aber offensichtlich keiner will ( sonst bräuchte es den Staat nicht) traue ich mich die Annahme zu haben, dass dies in x Monaten kaum besser aussehen wird. (2) (1) Was meinst du, warum immer mehr Ökonomen von gut 10 Jahren und mehr reden, bis die Wirtschaft und der Markt i.A. wieder läuft. (2) DE muss vom Staat nur lange genug am Leben gehalten werden, bis ein anderer Carrier (vorzugsweise für den Bund natürlich ausländischer) die Segel streicht. In den USA und anderen europäischen Ländern wird auch ordentlich eingegriffen. Warum sollte also gerade Deutschland so blöde sein und es nicht tun? Man würde sich selbst benachteiligen. Gerade in der freien Marktwirtschaft muss doch jeder nach seinem eigenen Vorteil streben.... vor 2 Stunden schrieb chris_flyer: ... Der Staat kann sich ja gerne verschulden. Da gibt’s aber Grenzen. In die Billionen können wir nicht gehen. 195 Mrd € für alle wird nicht reichen um alle zu befriedigen. Kapiert ? Wieso eigentlich nicht? Wer hindert uns daran? vor 2 Stunden schrieb Besserwisser: ... Die einzige Deutsche Lösung wäre eine Ansiedlung bei LH, ansonsten wird es wie beim letzten Mal eben auch nur ausländische Investoren geben, wenn überhaupt! Ding, ding, ding, we have a Bingo... Ist doch ein guter Plan vom Bund, DE verstaatlichen, LH bei Zeiten ebenfalls und dann als gemeinsamen Carrier wieder an die Börse bringen. Scheuer kriegt seinen nationalen Champion, Spohr seine Condor und auch sonst werden alle (naja viele) happy sein. vor 32 Minuten schrieb moddin: British Airways, Iberia, Evelop, Wamos Air, Air France, KLM, Air Caraïbes, FrenchBee, Eurowings, TUI Group. Nur um mal einige zu nennen, die die weltweiten Touri-Hotspots anfliegen. Also kein Alleinstellungsmerkmal von Condor, daher ja auch Hotspots. Selbst die Sandkastenairlines fliegen viele Touri-Hotspots an, wenn auch nur in Ostafrika und Asien deckungsgleich mit Condor. Bezüglich Verstaatlichung: entweder alle, oder keiner. Und die Freundlichkeit der Condor-Crews hat in den letzten Jahren stark abgenommen, leider. Vor allem bei den Frankfurter Crews. Aber da nimmt sich auch eine Lufthansa dort nicht viel. Alle genannten bis auf evtl. X3 (mal sehen was daraus wird) bieten keine Non-Stop-Alternative zur LH-Gruppe für den deutschen Markt. Für uns Kunden ist es also essenziell, dass es zumindest zwei Alternativen im Non-Stop-Bereich gibt. Der geneigte Pauschaltouri ist (nich) nicht sehr umsteigeaffin. 4
FW200 Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 3 Stunden schrieb PhlY3r: Gelder von Investoren weltweit gibt es in der "Billionen" Region. Geld ist im Überfluss vorhanden. Ein großer Teil dieses Geldes wird derzeit (deutsche Staatsanleihen profitieren davon zum Beispiel) zu negativen Zinsen wieder bei den Banken geparkt. Das ist Fakt. Das kostet die Investoren Geld. Wenn deine geliebte (?) Condor jetzt wirklich so ein profitables Vorzeige-unternehmen wäre, dann hätten sich die Käufer die Klinke in die Hand gegeben Die Gelder von sog. "'Investoren" in Billionensummen gibt es aufgrund der irrsinnigen Gelddruckerei der Zentralbanken, von der die berühmten "1 %" profitieren und die mit sich mit ihrem vermutlich bald wertlosen Spielgeld noch Sachwerte unter den Nagel zu reißen versuchen.
chris_flyer Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) vor 25 Minuten schrieb locodtm: Alle genannten bis auf evtl. X3 (mal sehen was daraus wird) bieten keine Non-Stop-Alternative zur LH-Gruppe für den deutschen Markt. Für uns Kunden ist es also essenziell, dass es zumindest zwei Alternativen im Non-Stop-Bereich gibt. Der geneigte Pauschaltouri ist (nich) nicht sehr umsteigeaffin. Dann studiere mal die Heftchen von Aldi-oder Lidl-Reisen, bzw. Berge und Meer. oder Sonnenklar. Ein Großteil Richtung Asien wird mit Etihad, Emirates, Qatar Airways oder auch Vietnam Airlines verkauft. Warum fliegt wohl Condor nichts mehr in Asien an ? Nach Südamerika geht es meistens mit Iberia, LATAM oder KLM. Nach Afrika wird meistens Ethiopian oder Zielgebietscarrier wie SAA angeboten. Der Großteil steigt um. Und das muss er auch entweder mit Zubringerbahn oder Flug innerhalb Deutschlands. Wer nonstop mit LH oder Condor fliegen möchte zahlt ganz schön drauf. Bleibt nur die Karibik oder Nordamerika. Ein Pauschaltourist ist nicht immer der, der faul am Strand sitzt. Es gibt auch andere Arten von Pauschalurlaub ( Rundreise in Patagonien, Kalahari, etc..) Und da man nimmt auch Umsteigeflüge in Kauf. Bearbeitet 2. April 2020 von chris_flyer
d@ni!3l Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) vor 24 Minuten schrieb locodtm: Alle genannten bis auf evtl. X3 (mal sehen was daraus wird) bieten keine Non-Stop-Alternative zur LH-Gruppe für den deutschen Markt. Was meinst du wie schnell es neue Angebote gäbe, würde die LH Gruppe Monopolpreise aufbieten? Ist doch dann für andere Airlines einfach die LH zu unterbieten und gleichzeitig immer noch kostendeckend zu sein, wenn die LH Mondpreise aufrufen WÜRDE. Das ist mir eine zu statische Sicht. Was die anderen Punkte angeht - da haben wir wohl eine fundamental unterschiedliche Sichtweise über die Rolle, die der Staat in einer Marktwirtschaft haben sollte. Ich bin eher für möglichst wenig Eingriffe, da man sonst in eine Kette kommt in der man Eingriff um Eingriff machen müsste... Außerdem führt die Gewissheit dessen, das man Gewinne privatisieren kann, Verluste aber durch Bail-Outs der Staat übernimmt zu einer zu hohen Risikoneigung der Akteure (siehe Banken). Alleine deshalb bin ich gegen derartig große Hilfen. Bearbeitet 2. April 2020 von d@ni!3l
d@ni!3l Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) Aber nochmal einen Schritt zurück in dieser langen Grundsatzdiskussion (schon fast): Ging / geht es eigentlich um eine Komplett-Verstaatlichung oder wäre dieser (IPO) Ansatz auch wie folgt denkbar: Der Kauf mit der PGL bleibt bestehen, es gibt nur so etwas wie eine Kapitalerhöhung: Der (deutsche, muss man ja hier hinzu sagen, gibt ja zwei beteiligte) Staat pumpt Liquidität rein (womit PGL seinen Wunsch hätte) und der dt. Staat bekommt dafür einen Anteil an DE. Wenn es dann irgendwann läuft kauft PGL dem dt. Staat die Anteile ab, wenn sie es nicht wollen hat der Staat ein Stück vom Kuchen, dass sie woanders verkaufen könnten? So könnte der Deal erhalten bleiben, PGL seinen Wunsch bekommen und der dt. Staat auch, da er das Risiko nicht - wie von PGL gewünscht - allein trägt? Diese Kapitalerhöhungs-Lösung war ja auch mal bei der LH im Gespräch und wenn sie dies dort machen wäre es für die Akzeptanz ja nur richtig, wenn sie es einem anderen ( hier: DE) auch anbieten. So gäbe es einen Exit und keine Voll-Verstaatlichung und der Käufer wäre direkt eingebunden, man muss nicht bloß hoffen.. Bearbeitet 2. April 2020 von d@ni!3l
jubo14 Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 Da wir bisher nur wissen, dass PGL Forderungen gestellt hat, die unsere Regierung nicht bereit war zu erfüllen, und aus dem Wirtschaftsministerium die Überlegungen laut wurden, dann selber bei Condor einzusteigen, ist das eine durchaus mögliche Lösung. Ob sie kommt, kann Dir keiner sagen. Da müssten dann wohl einige über ihren Schatten springen. Mir ist die ganze Diskussion auch etwas zu aufgeregt. Denn es steht doch weder die Art der Beteiligung, noch deren Umfang, sowie weitere begleitende Regeln fest. Vielleicht haben wir am Ende auch eine "Deutsche PGL" die dann Anteile an mehreren deutschen Airlines hält. Wer kann das jetzt schon sagen?
derflo95 Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb moddin: British Airways, Iberia, Evelop, Wamos Air, Air France, KLM, Air Caraïbes, FrenchBee, Eurowings, TUI Group. Nur um mal einige zu nennen, die die weltweiten Touri-Hotspots anfliegen. Also kein Alleinstellungsmerkmal von Condor, daher ja auch Hotspots. Selbst die Sandkastenairlines fliegen viele Touri-Hotspots an, wenn auch nur in Ostafrika und Asien deckungsgleich mit Condor. Bezüglich Verstaatlichung: entweder alle, oder keiner. Und die Freundlichkeit der Condor-Crews hat in den letzten Jahren stark abgenommen, leider. Vor allem bei den Frankfurter Crews. Aber da nimmt sich auch eine Lufthansa dort nicht viel. Evelop und Wamos kannst schonmal streichen: die fliegen für spanische Veranstalter oder im Wet-Lease für andere Airlines. Genauso AirCaraibes/FrenchBee für den frz. Markt. (außer du fährsts gerne mitm Auto nach Paris). Ja klar - mit umsteigen geht immer (wenn man drauf steht) und wird ja auch jetzt bereits angeboten. Aber nichts desto trotz gibt's ja trotzdem noch on top zu Hauf Non-Stop-Flüge ab FRA/MUC. Und grade ab FRA werden einige Destinationen angeboten die man sonst nur schwierig erreichen könnte aber trotzdem einen gewissen Markt ab Deutschland haben: Alaska (ANC, FAI, YXY), Afrika (JRI, MBA, ZNZ, MHE), Karibik (CUR, GND, SJO, SDQ, TAB). Dazu noch einige USA-Destinations, die über die Jahre auch an Beliebtheit gewonnen haben. Hab jetzt mal die üblichen verdächtigen wie MBJ, PUJ, VRA etc. ausgespart - da lassen sich immer Flieger täglich hin füllen. Klar kann Eurowings so wie bislang auch an Mamas Zitze hängend diese Ziele bedienen, was sie natürlich nicht machen werden, weil mit A330 nicht rentabel zu betreiben da zu groß. Ich fänd's blamabel wenn man in Deutschland als Reiseweltmeisterland keine eigene große Ferienairline für die Langstrecke mehr hätte. Und nein: Eurowings ist da für mich kein Ersatz, wo man seit Jahren verzweifelt versucht einen Markt für sich zu finden und sich dann leinfach nur ins von Condor gemachte Nest in Frankfurt einnistet und dort gut laufende Ziele einfach übernimmt! Bearbeitet 2. April 2020 von derflo95 1
Skydiver Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 16 Minuten schrieb jubo14: Da wir bisher nur wissen, dass PGL Forderungen gestellt hat, die unsere Regierung nicht bereit war zu erfüllen, und aus dem Wirtschaftsministerium die Überlegungen laut wurden, dann selber bei Condor einzusteigen, ist das eine durchaus mögliche Lösung. Das wissen wir leider überhaupt nicht, sondern hat der Spiegel behauptet. Und von Condor und PGL gab dazu keinen Kommentar, deswegen ist alles nur Spekulation.
d@ni!3l Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 6 Minuten schrieb derflo95: mit umsteigen geht immer (wenn man drauf steht) Steigen bei Condor nicht auch ein hoher Prozentsatz des Pax in FRA um? Deshalb gab es doch diese Diskussion mit der LH ob das Fortgeführt wird. Also scheint vielen das Umsteigen wenig zu machen. Wohnt ja eben nicht jeder nahe an FRA. vor 7 Minuten schrieb derflo95: Mamas Zitze Muss sowas sein? vor 8 Minuten schrieb derflo95: mit A330 nicht rentabel zu betreiben da zu groß. Deshalb ist man auch in DUS von 332 auf 333 gegangen und deshalb verkauft sich die 767 die letzten 15 Jahre so super, weil die genau die richtige Größe hat? vor 9 Minuten schrieb derflo95: ins von Condor gemachte Nest in Frankfurt einnistet und dort gut laufende Ziele einfach übernimmt! Ih, Wettbewerb, bah. vor 6 Minuten schrieb Skydiver: deswegen ist alles nur Spekulation. Wenn du nur Fakten willst - warum dann im Forum? Dann reicht tägliches Aero.de lesen aus. Also no offense, aber wo ist das Problem bei Spekulationen / Meinungen / Diskussionen (was wäre wenn)? Du kannst davon ausgehen, dass hier niemand für den Fortbestand der DE wirklich verantwortlich ist, deshalb sind hier geäußerte Meinungen recht unschädlich und ich verstehe dein Problem damit nicht. 1
Mathi Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 6 Minuten schrieb d@ni!3l: Ih, Wettbewerb, bah. Eurowings in FRA hätte doch nichts mit Wettbewerb zu tun - Eurowings wird von LH eingesetzt um den Markt zu kontrollieren, das wird niemals eine starke Konkurrenz und Alternative zu LH sein. Zumal Eurowings meinem Eindruck nach von der Philosophie und dem äußeren Auftreten LH sehr ähnlich ist...
derflo95 Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 10 Minuten schrieb d@ni!3l: Deshalb ist man auch in DUS von 332 auf 333 gegangen und deshalb verkauft sich die 767 die letzten 15 Jahre so super, weil die genau die richtige Größe hat? Der 787-8 als Nachfolger von der 767 ist genau in derselben Größenordnung und verkauft sich wie geschnitten Brot, bei deutlich geringeren Verbrauch. Klar kauft da keiner mehr 767. Für ein Großteil der bedienten Nischen-Ziele ist es genau die richtige Größe. Klar: zu den Major-Zielen in der Karibik kann man auch deutlich größere Maschinen füllen. Nicht umsonst hat man sich dafür immer noch A330er dazu genommen in den letzten Jahren.
d@ni!3l Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 vor 2 Minuten schrieb derflo95: Der 787-8 als Nachfolger von der 767 ist genau in derselben Größenordnung und verkauft sich wie geschnitten Brot Naja... vor 10 Minuten schrieb Mathi: doch nichts mit Wettbewerb zu tun Etwas anbieten was andere auch anbieten ist für mich sowas wie die Definition von Wettbewerb. 1
moddin Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb derflo95: Evelop und Wamos kannst schonmal streichen: die fliegen für spanische Veranstalter oder im Wet-Lease für andere Airlines. Genauso AirCaraibes/FrenchBee für den frz. Markt. (außer du fährsts gerne mitm Auto nach Paris). Ja klar - mit umsteigen geht immer (wenn man drauf steht) und wird ja auch jetzt bereits angeboten. Aber nichts desto trotz gibt's ja trotzdem noch on top zu Hauf Non-Stop-Flüge ab FRA/MUC. Und grade ab FRA werden einige Destinationen angeboten die man sonst nur schwierig erreichen könnte aber trotzdem einen gewissen Markt ab Deutschland haben: Alaska (ANC, FAI, YXY), Afrika (JRI, MBA, ZNZ, MHE), Karibik (CUR, GND, SJO, SDQ, TAB). Dazu noch einige USA-Destinations, die über die Jahre auch an Beliebtheit gewonnen haben. Hab jetzt mal die üblichen verdächtigen wie MBJ, PUJ, VRA etc. ausgespart - da lassen sich immer Flieger täglich hin füllen. Klar kann Eurowings so wie bislang auch an Mamas Zitze hängend diese Ziele bedienen, was sie natürlich nicht machen werden, weil mit A330 nicht rentabel zu betreiben da zu groß. Ich fänd's blamabel wenn man in Deutschland als Reiseweltmeisterland keine eigene große Ferienairline für die Langstrecke mehr hätte. Und nein: Eurowings ist da für mich kein Ersatz, wo man seit Jahren verzweifelt versucht einen Markt für sich zu finden und sich dann leinfach nur ins von Condor gemachte Nest in Frankfurt einnistet und dort gut laufende Ziele einfach übernimmt! 1. Man kann sowohl in Madrid als auch Paris sehr gut umsteigen. Ich kenne genügend Leute, die diese Optionen gen Karibik nutzen. Ist oft günstiger als direkt. Und wenn man Zeit hat, wieso nicht. 2. Wer hat denn Condor erst zu dem gemacht, was sie sind? Richtig, Lufthansa. Man hat damals leider den Fehler gemacht, das Touri-Segment als nicht wichtig abzustempeln und hat Condor in die neugegründete C&N Touristic, welche Lufthansa und Karstadt gegründet haben, überführt. Die Anteile wurden schnell verkauft. Aus C&N Touristic wurde dann mit neuen Investoren die Thomas Cook Group, und man konnte sich dann noch breiter aufstellen, da somit ein neuer großer finanzstarker Reisekonzern im Rücken war. Das dann Thomas Cook sich an den ganzen Zukäufen überhoben hat, dafür kann Condor nichts. Selbes musste ja auch airberlin mit Etihad im Rücken erleben. Das Ende kennen wir ja alle nur zu gut. Mit Eurowings versucht Lufthansa jetzt den Fehler wieder gutzumachen. Condor wollte man ja schon vor ein paar Jahren wieder zurückkaufen, bevor man sich auf das Abenteuer Eurowings eingelassen hat. Nur da hat Thomas Cook nicht mitgespielt. 2018 war es dann zu spät. C'est la vie. OT: übrigens, Galeria Karstadt Kaufhof hat gestern auch einen Schutzschirm beantragt, trotz beachtlichem Gewinn, da man sonst Insolvenz anmelden muss. Die Banken weigern sich nämlich derzeit, das Geld vom Staat zu überweisen. Das kann Condor also auch noch passieren. Bearbeitet 2. April 2020 von moddin
Mahag Geschrieben 2. April 2020 Melden Geschrieben 2. April 2020 EW war nie als Konkurrenz zur DE gedacht, sondern immer nur als Bremse damit sich die LCCs in Deutschland nicht in der Fläche ausbreiten können wie sie wollen. Dafür hat man zunächst auch EW als Verlustbringer in der LH Group in Kauf genommen.
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