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Aktuelles zu den TUI Airlines (Vormals Aktuelles zu TUIfly.com)


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Geschrieben

Die deutsche TUI erhält die nächsten Staatsmilliarden, das Geschäftsmodell sei laut CEO schließlich "intakt". Meiner Meinung nach eine gewagte Behauptung, eher Opium fürs Volk.

Geschrieben
vor 57 Minuten schrieb medion:

Die deutsche TUI erhält die nächsten Staatsmilliarden, das Geschäftsmodell sei laut CEO schließlich "intakt". Meiner Meinung nach eine gewagte Behauptung, eher Opium fürs Volk.

Das Modell ist ja wirklich intakt,

 

ohne Corona

ohne Reisebegrenzungen

ohne Konkurrenz (Edelweiss, Condor usw.)

ohne Sparfüchse

ohne überteuerte nicht flugfähige Flugzeuge

ohne gutbezahltes Personal

ohne hohe Flughafengebühren

ohne steigende Kerosinpreise

ohne Reiseveränderungen der Kunden

 

 

 

Geschrieben

Hotelanlagen und Schiffe, alles intakt; die Anzahl der Preussag-Betriebsrentner dürfte mittlerweile übersichtlich sein, da wünsche ich jedem einzelnen Intaktheit pur!

 

Trotzdem Mutti von TUIfly...

Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Fluginfo:

Das Modell ist ja wirklich intakt,

 

ohne Corona

ohne Reisebegrenzungen

ohne Konkurrenz (Edelweiss, Condor usw.)

ohne Sparfüchse

ohne überteuerte nicht flugfähige Flugzeuge

ohne gutbezahltes Personal

ohne hohe Flughafengebühren

ohne steigende Kerosinpreise

ohne Reiseveränderungen der Kunden

 

 

 

To be fair: Deine sarkastische Anmerkung, dass das Modell nicht (mehr) intakt ist, passt allerdings auf alle Fluggesellschaften wie LH, DE, EW und alle internationalen Airlines ebenso. 

Die gesamte Reise- und Flug-Branche leidet (gleichermassen) unter der momentanen Krise - und den anderen Faktoren, die Du aufgezählt hast. Das ist kein TUI spezifisches Problem.

Geschrieben (bearbeitet)

Müsste man Unternehmen nicht generell zwingen, mehr Rücklagen zu bilden, statt in guten Zeiten alles an die Aktionäre auszuschütten? Der Steuerzahler kann doch nicht immer das Risiko tragen? 

 

Die Frage ist auch, ob man so nicht künstlich Strukturen erhält, die sich eigentlich an einen sich ändernden Markt anpassen müssten?

 

Dass man soziale Härten staatlich abfedert, finde ich richtig, aber generell den Status quo zu fixieren kann doch nicht gut gehen?

Bearbeitet von Nosig
Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Nosig:

Müsste man Unternehmen nicht generell zwingen, mehr Rücklagen zu bilden, statt in guten Zeiten alles an die Aktionäre auszuschütten? Der Steuerzahler kann doch nicht immer das Risiko tragen? 

 

Nach meinem Verständnis hat TUI kein Steuergeld vom Steuerzahler erhalten/geschenkt bekommen, sondern ein Darlehen, das mit Zinsen zurück gezahlt werden muss.

Steuergeld wird erst "fällig" sollte TUI (wider Erwarten) Insolvenz anmelden müssen. Bis dahin verdient der Staat/KFW Bank an den Zinsen.

Geschrieben

Dem ist auch so, jedoch sind die Bedingungen mitunter so, dass auch noch Unternehmen Kredit bekommen können , denen private Banken kein Geld geben würden, weil sie darin ein zu großes Risiko sehen. Diese Risiko läst sich der Staat bzw die KFW oft auch ganz gut bezahlen. ( über die Zinsen ) und sollte $Firma doch pleite gehen, wird aus der Insolvenzmasse imho immer zuerst der staatliche Kredit zurück gezahlt ( ohne Zinsen [?]), bevor alle anderen Gläubiger sich die Reste Teilen dürfen.

 

Wenn ich mich nicht täusche , zahlt der Steuerzahler also schlimmstenfalls nur den Fehlbetrag , der Entsteht, nachdem wirklich der letzte Krümel Insolvenzmasse verkloppt wurde.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Nosig:

Müsste man Unternehmen nicht generell zwingen, mehr Rücklagen zu bilden, statt in guten Zeiten alles an die Aktionäre auszuschütten? Der Steuerzahler kann doch nicht immer das Risiko tragen? 

 

Die Frage ist auch, ob man so nicht künstlich Strukturen erhält, die sich eigentlich an einen sich ändernden Markt anpassen müssten?

 

Dass man soziale Härten staatlich abfedert, finde ich richtig, aber generell den Status quo zu fixieren kann doch nicht gut gehen?

Deshalb wäre eine Börsentransaktionssteuer so wichtig!

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb Fluginfo:

Deshalb wäre eine Börsentransaktionssteuer so wichtig!

In diesem Zusammenhang aber nur dann, wenn Du dafür konsequent jedes in Schieflage geratene Unternehmen mit diesen Steuergeldern rettest.

 

vor 2 Stunden schrieb Nosig:

Müsste man Unternehmen nicht generell zwingen, mehr Rücklagen zu bilden, statt in guten Zeiten alles an die Aktionäre auszuschütten?

Das z.B. Lufthansa über 2,5 Mrd. Euro liquide Mittel hatte, ist Dir jetzt aber nicht entgangen?

Abgesehen davon, dass nie alles an die Aktionäre geht, woran willst Du festmachen, wer wieviel Rücklagen haben muss? 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb jubo14:

In diesem Zusammenhang aber nur dann, wenn Du dafür konsequent jedes in Schieflage geratene Unternehmen mit diesen Steuergeldern rettest.

 

 

Muss nicht sein, weil gerade auch viele Zulieferer im Beispiel der Autoindustrie in die Schieflage geraten sind. Auch diese Unternehmen haben Anspruch auf Staartshilfe und darf nicht auf börsennotierte Unternehmen begrenzt sein. 

Wer soll eigentlich den Schuldenberg wieder abtragen, währenddessen die Börse und Aktionäre sich nicht beteiligen.

Geb der Brief und Siegel, dass die so nicht mehr lange weitergeht.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Fluginfo:

Auch diese Unternehmen haben Anspruch auf Staartshilfe und darf nicht auf börsennotierte Unternehmen begrenzt sein.

 

Ist sie das denn? Wäre mir neu.

Geschrieben

Und ich muss zugeben, dass ich dieser Logik nicht wirklich folgen kann.

 

Wenn Du beim Aktienhandel seitens der Staat Geld einsammeln willst, dass der Staat dann an „Bedürftige“ Unternehmen, gleich welcher Gesellschaftsform, verteilen soll, kann ich dem ja durchaus folgen.

 

Nur was soll dadurch besser werden?

Sind die so entstehenden Schulden dann bessere Schulden?

Werden sie kleiner?

Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb jubo14:

Und ich muss zugeben, dass ich dieser Logik nicht wirklich folgen kann.

 

Wenn Du beim Aktienhandel seitens der Staat Geld einsammeln willst, dass der Staat dann an „Bedürftige“ Unternehmen, gleich welcher Gesellschaftsform, verteilen soll, kann ich dem ja durchaus folgen.

 

Nur was soll dadurch besser werden?

Sind die so entstehenden Schulden dann bessere Schulden?

Werden sie kleiner?

Ja, sie werden merklich kleiner. In Europa werden hohe 2-stellige bis niedrige 3-stellige Mr.D. Einnahmen erwartet jährlich.

Geschrieben
vor 20 Minuten schrieb Fluginfo:

Ja, sie werden merklich kleiner.

Da liegt ein Denkfehler vor.

 

Die Finanztransaktionssteuer greift Liquidität ab, von Privat zu Staat. Damit wird erstmal nur Vermögen umgeschichtet und kein Vermögen geschaffen.

Bei den Rettungsmaßnahmen kommt es darauf an, was geschieht. Wenn wie im Fall der Lufthansa neue Schulden geschaffen werden, steigt die Schuldenlast der privaten Unternehmen. Beim Staat verändert sich nichts.

Wenn er Staat Kredite vergibt um bestehende Schulden abzulösen bleibt die Schuldenlast bei den privaten konstant. Beim Staat verändert sich nichts.

 

Es erfolgt lediglich eine Umverteilung von privaten zu staatlichen Schulden. Dass das sinnvoll ist glaube ich nicht.  

 

Der sinnvolle Ansatz von Finanztransaktionssteuern liegt darin, ordnungspolitisch fragwürdige Transaktionen (HFT, etc) zu unterbinden. Erfolgreich kann er nur sein, wenn es global funktioniert.


Die Beteiligung der privaten Kapitalbesitzer an den Rettungsmaßnahmen ist sinnvoller gestaltet, wenn die Firmen befristet keine Dividende mehr ausstoßen, die neuen Schulden im Rahmen von Kapitalerhöhungen in Eigenkapital umgewandelt werden und die Alteigentümer über den damit eingehenden Wertverlust bezahlen.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

 

 

vor 16 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:
vor 16 Stunden schrieb Fluginfo:

Ja, sie werden merklich kleiner.

Da liegt ein Denkfehler vor.

 

 

Jain

 

Ja, 

die Schulden die die allgemeinenheir zu tragen haben werden potenziel Kleiner.

Also das was "die Allgemeinenheit" für "die Allgemeinheit" hält, also "Finanzbonzen" ( sorry mir fällt gerade kein weniger beleidigender Begriff ein) und so fallen da schonmal raus. ( Auch Wenn sie faktisch dazu gehören)

 

Nein,

Die Schulden werden natürlich insgesamt nicht weniger, sie würde nur anders verteilt. Nämlich Potential von Personen/Firmen/Banken, die potentiell nicht am Hungertuch nagen. ( Sonnst würden sie ja nicht an der Börse spekulieren)

 

Ja , es stimmt aber, dafür ist die Transaktionssteuer nie gedacht gewesen , sondern:

 

 

Zitat

 

Die Finanztransaktionssteuer greift Liquidität ab, von Privat zu Staat. Damit wird erstmal nur Vermögen umgeschichtet und kein Vermögen geschaffen.

 

Zitat

<<<... Zitat gekürzt...>>>

 

Zitat

 

Der sinnvolle Ansatz von Finanztransaktionssteuern liegt darin, ordnungspolitisch fragwürdige Transaktionen (HFT, etc) zu unterbinden. Erfolgreich kann er nur sein, wenn es global funktioniert.

 

Da hast du vollkommen recht!

Ein Beispiel wäre imho der HFT , also der Handel im ( bis zu )Millisekunden-Tackt. Mit einem Gewinn von ein Bruchteil von Cents , je Trader, der sich in aber in der Masse extrem lohnt. , aber überaus unfair ist, da bei solchen Frequenzen eigentlich nur noch die Latenz entscheidend ist für Erfolg oder Misserfolg.

 

Bei einer Transaktionssteuer von nur einem Cent pro Trade, gäbe es mit einem Schlag diese Art von Handel nicht mehr. Wärend sogut wie alle anderen das nicht einmal in ihrer Bilanz finden würden.

 

Und darum geht es , die Einnahmen die die es bei den dann noch " sauberen" Handel generiert würden, könnten ja (und das steht so nirgends geschrieben) auf ein *Kriesenfond" eingezahlt werden Zweckgebunden für Unternehmen die unverschuldet ins straucheln geraten sind) 

 

 

 

Zitat


Die Beteiligung der privaten Kapitalbesitzer an den Rettungsmaßnahmen ist sinnvoller gestaltet, wenn die Firmen befristet keine Dividende mehr ausstoßen, die neuen Schulden im Rahmen von Kapitalerhöhungen in Eigenkapital umgewandelt werden und die Alteigentümer über den damit eingehenden Wertverlust bezahlen.

 

 

Auch Da bin bei dir, aber dieses Modell kann natürlich nur als plan A bei bei Börsennotierten Unternehmen verfolgt werden, ist dann aber auch meiner Meinung nach das beste.

 

PS.: Ich habe kein Anspruch Vollständigkeit. Ich habe grundsätzlich kein Kenntnis vom Finanzwesen, meine Ausführungen beruhen ausschließlich auf " gefährlichen Halbwissen und eigene Schlussfolgerungen"

 

Edit

 

Hoppla das aber jetzt viel offtopic geworden

 

 

Bearbeitet von ZuGast
  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Heute Morgen hat man sich bei einigen Passagieren auch mal wieder unbeliebt gemacht. STR-PMI und retour sowie FRA-PMI retour wurden heute morgen ohne vorherige Ankündigung cecancelt. Den Passagieren wurde in PMI am Schalter mitgeteilt, dass sie mit X3 2313 PMI-IBZ-DUS und abschließendem Bustransfer fliegen dürfen. So kann man die wenigen Passagiere in momentanen Zeiten sich auch vergraulen. 

Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb shelmo2309:

Heute Morgen hat man sich bei einigen Passagieren auch mal wieder unbeliebt gemacht. STR-PMI und retour sowie FRA-PMI retour wurden heute morgen ohne vorherige Ankündigung cecancelt. Den Passagieren wurde in PMI am Schalter mitgeteilt, dass sie mit X3 2313 PMI-IBZ-DUS und abschließendem Bustransfer fliegen dürfen. So kann man die wenigen Passagiere in momentanen Zeiten sich auch vergraulen. 


Ich verstehe nicht, wo das Problem liegt. Ich meine man bucht auf PMI-DUS auch die PAXe nach STR und FRA und nimmt noch die PAXe aus IBZ mit. Und alle PAXe passen da rein. Das scheinen wirklich sehr schlecht gebuchte Flüge gewesen zu sein. Das man sie aus wirtschaftliche Gründen zusammenlegt, ist für mich in dieser Situation absolut verständlich. Und es wurde ja niemand stehen gelassen. Alle sind nach Deutschland zurückgekommen und wurden via Bus an ihr endgültiges Ziel gebracht.
ich gehe auch davon aus, dass auf Grund der Reisewarnung die Nachfrage nach Reisen auf die Balearen komplett zusammengebrochen ist. Ist ansonsten Frage, wieviele PAXe in STR und FRA tatsächlich betroffen gewesen sind. Wären die Flüge einigermaßen gut gebucht gewesen, wären die Flüge wohl nicht gestrichen worden. 

Geschrieben

Ich verstehe für jeden einzelnen Betroffenen, wo das Problem liegt. Es gibt genug Menschen, für die das Fliegen lediglich ein notwendiges Übel ist, um ans Ziel zu kommen. Wenn man dann noch als Familie mit kleinen Kindern oder als ältere Person auf einen Umsteigeflug mit anschließendem Bustransfer gebucht wird, ist das mindestens ärgerlich. Man kann erwarten, dass die Passagiere wenigstens auf die Entschädigungszahlungen hingewiesen worden sind und diese auch zeitnah überwiesen werden.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb shelmo2309:

Heute Morgen hat man sich bei einigen Passagieren auch mal wieder unbeliebt gemacht. STR-PMI und retour sowie FRA-PMI retour wurden heute morgen ohne vorherige Ankündigung cecancelt. Den Passagieren wurde in PMI am Schalter mitgeteilt, dass sie mit X3 2313 PMI-IBZ-DUS und abschließendem Bustransfer fliegen dürfen. So kann man die wenigen Passagiere in momentanen Zeiten sich auch vergraulen. 


Stimmt nicht ganz, STR-PMI hat die D-AHLK aus Hannover mitgenommen. 

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