alter.Falter

Aktuelles zum Flughafen Dortmund

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vor 1 Minute schrieb DE757:

 

Denn wie wir wissen ist der Transrapid in allen anderen Ländern der Welt eine einzige Erfolgsgeschichte! Oder waren es doch nur 30km in Shanghai? Ich weiß es gar nicht mehr...

 

Schön für DTM das mit der Wizz Basis dort etwas passiert. Das kann sicherlich Aufschwung geben und ist sicherlich ein gutes Argument für die Verlegung der Schwelle. Wir reden aber immer noch von einem Flughafen, der große Probleme hat finanziell auf eigenen Beinen zu stehen und einer Airline, die antizyklisch massiv zu expandieren scheint. Sowas kann gut gehen, sowas kann aber auch scheitern.

 

Ich würde erstmal 12 Monate abwarten und schauen wie es sich dann entwickelt hat bevor man hier 5 Mio Passagiere anpeilt.


Keine Angst ich peile nicht für 2022 5 Mio Passagiere an. Mir ging es auch eher darum dass alles was genehmigt wird Jahre dauern kann. Naja durch Stillstand kommt man aus den roten Zahlen bestimmt nicht raus. Man muss den Airlines ja nunmal etwas bieten damit sie Passagiere bringen. Finanzielle Anreize gibt ja es ja bereits, reicht aber im Jahr 2020 nicht mehr weil die Airlines diese Subventionen oder Starthilfen auch in Frankfurt und Düsseldorf bekommen. 

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2 minutes ago, Spie10 said:

 Es wäre nicht das erste Strohfeuer, siehe Easy oder Ryanair an anderen Standorten. Und zu welchen finanziellen Konditionen das erkauft wurde, weiß hier auch niemand. Dass Wizzair dort aufschlägt, wo die Gebühren niedrig sind, sollte kein Geheimnis sein.

Wir wissen es alle. Gebühren und deutsches Geld,  Jetzt muss man damit umgehen. Ein Bus wäre ganz cool, den meisten Wizzair Paxen geht C02 am Pö vorbei. Und der Agnes, die jetzt viermal im Jahr nach Breslau geflogen ist, dürfte Sardinien oder Marrakesch auch ziemlich egal sein.

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vor 2 Stunden schrieb Besserwisser:

für Leute die auf das Auto angewiesen sind wäre eine vernünftig ausgebaute Autobahn eine Verbesserung.

 

Soweit der Stand der 60er/70er Jahre.

 

Heute ist in der Verkehrsforschung völlig klar, dass (fast) jeder Ausbau nur zu mehr induziertem Verkehr führt ("Wer Strassen säht, wird Autoverkehr ernten") und man innerhalb weniger Jahre wieder genau da steht, wo man vorher war. Das "auf das Auto angewiesen" ist in vielen Fällen sich selbst in die Tasche gelogen, in dem Rest ein deutliches Indiz für das Fehlen besserer Infrastruktur. Es besteht in der Verkehrsforschung ein sehr breiter Konsens, dass das Auto das falsche Verkehrsmittel für urbane Räume ist (aufgrund des irrsinnigen Flächenverbrauchs, daran ändern auch e-Autos nix).

 

Mit den sich abzeichnenden Änderungen ist das Auto insgesamt ein Auslaufmodell - wenn wir eh nicht mehr selbst fahren und auch in ländlichen Gegenden innerhalb von maximal 10, 15 Minuten ab Bestellung eine selbstfahrende Kapsel (mit Auto hat das nicht mehr viel zu tun) vor der Tür steht, gibt es überhaupt keinen Grund mehr für privaten Autobesitz, und Grenzen zwischen Individualverkehr und ÖPNV verschwimmen. Die Indikatoren sind heute schon ziemlich deutlich, das Auto als Statussymbol hat bei den jüngeren ausgedient (ersetzt durch das Smartphone), Autobesitz wird als Last empfunden. Besitz irrelevant (sogar negativ, man muss sich ja drum kümmern), Verfügbarkeit wenn benötigt Trumpf, nicht nur bei Verkehrsmitteln.

Da reden wir dann allerdings eher über Zeiträume um 20 Jahre. Nicht morgen, nicht übermorgen.

Paris nahezu autofrei, die Niederlande und Kopenhagen, überall deutlicher Trend zu autofreien/-armen Innenstädten - es ist doch kaum zu übersehen.

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vor 2 Stunden schrieb medion:

 

Davon hat niemand gesprochen. Bisher lese ich hier sehr konstruktive Vorschläge, nur von Ihnen nicht.

 

In Zeiten von Easyjet gab es einen kostenlosen Pendelsbus und diesen könnte man ja den heutigen Umständen (die fliegenden Gretas spenden doch so gern) anpassen, wenn jetzt Wizz da ist. V...orher muss man natürlich dem Wizz-Klientel erklären, wer Greta ist, was Klima ist, und so

 

Das Wizz-Klientel fliegt wenigstens direkt und ohne Umstieg, anstatt mit einer "5*Star-Airline". Außerdem mit Europas jüngster Airbusflotte, der grünsten Flotte Europas und den modernsten, spritsparensten und leisesten Fliegern(NEO)etc. etc. ....

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vor 53 Minuten schrieb foobar:

 

Soweit der Stand der 60er/70er Jahre.

 

Heute ist in der Verkehrsforschung völlig klar, dass (fast) jeder Ausbau nur zu mehr induziertem Verkehr führt ("Wer Strassen säht, wird Autoverkehr ernten") und man innerhalb weniger Jahre wieder genau da steht, wo man vorher war. Das "auf das Auto angewiesen" ist in vielen Fällen sich selbst in die Tasche gelogen, in dem Rest ein deutliches Indiz für das Fehlen besserer Infrastruktur. Es besteht in der Verkehrsforschung ein sehr breiter Konsens, dass das Auto das falsche Verkehrsmittel für urbane Räume ist (aufgrund des irrsinnigen Flächenverbrauchs, daran ändern auch e-Autos nix).

 

Mit den sich abzeichnenden Änderungen ist das Auto insgesamt ein Auslaufmodell - wenn wir eh nicht mehr selbst fahren und auch in ländlichen Gegenden innerhalb von maximal 10, 15 Minuten ab Bestellung eine selbstfahrende Kapsel (mit Auto hat das nicht mehr viel zu tun) vor der Tür steht, gibt es überhaupt keinen Grund mehr für privaten Autobesitz, und Grenzen zwischen Individualverkehr und ÖPNV verschwimmen. Die Indikatoren sind heute schon ziemlich deutlich, das Auto als Statussymbol hat bei den jüngeren ausgedient (ersetzt durch das Smartphone), Autobesitz wird als Last empfunden. Besitz irrelevant (sogar negativ, man muss sich ja drum kümmern), Verfügbarkeit wenn benötigt Trumpf, nicht nur bei Verkehrsmitteln.

Da reden wir dann allerdings eher über Zeiträume um 20 Jahre. Nicht morgen, nicht übermorgen.

Paris nahezu autofrei, die Niederlande und Kopenhagen, überall deutlicher Trend zu autofreien/-armen Innenstädten - es ist doch kaum zu übersehen.


Du vergleichst Deutschland mit den Niederlanden? Ich glaube es gibt auf der Welt wenig andere Länder die so stark von der Autoindustrie abhängig sind wie Deutschland. Die Niederlande verfolgen da eine komplett andere Strategie. Zumal ich in einer Innenstadt wohne und hier nichts Autofrei ist, ganz im Gegenteil hier sind alle Straßen in beide Richtungen zweispurig! So ein Beitrag kann nur von einem Grünen Wähler kommen der sich das Autofahren verbieten lassen möchte. Träum weiter ich fahre bestimmt nicht mitten in der Nacht mit Bus und Bahn zur Arbeit, hat halt nicht jeder einen Bürojob mit Gleitzeit wo man kommen und gehen kann wann man möchte.

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@skyfallbest

Du arbeitest da im Marketing oder hast viele Aktien?

Edited by d@ni!3l

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vor 7 Minuten schrieb Besserwisser:

Du vergleichst Deutschland mit den Niederlanden? Ich glaube es gibt auf der Welt wenig andere Länder die so stark von der Autoindustrie abhängig sind wie Deutschland. Die Niederlande verfolgen da eine komplett andere Strategie. Zumal ich in einer Innenstadt wohne und hier nichts Autofrei ist, ganz im Gegenteil hier sind alle Straßen in beide Richtungen zweispurig! So ein Beitrag kann nur von einem Grünen Wähler kommen der sich das Autofahren verbieten lassen möchte. Träum weiter ich fahre bestimmt nicht mitten in der Nacht mit Bus und Bahn zur Arbeit, hat halt nicht jeder einen Bürojob mit Gleitzeit wo man kommen und gehen kann wann man möchte.

 

Hach ja, triefende Ideologie ohne Realitätsbezug. Vielleicht beschäftigst Du Dich mal ein ganz klein wenig mit Wissenschaft & Forschung zum Thema?

Und Dein Jihad gegen alles vermeintlich Grüne ist wirklich nur noch lächerlich. Erspar dem Forum das doch bitte, das erledigt dann auch gleich die zahlreichen Gegenreaktionen und es gibt hier vielleicht ein bisschen mehr zum eigentlichen Thema des Forums.

 

Edited by foobar
d@ni!3l meinte ziemlich offensichtlich nicht mich

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Klar wäre eine Bahnanbindung schön. Aber wie soll das funktionieren? Man müsste eine neue Trasse durch Wohn- und Gewerbegebiet legen... zu einem Flughafen, der von einem einzigen Ultra LCC abhängig ist. In einer Stadt, die seit 30 Jahren versucht, den Hauptbahnhof fertig zu modernisieren. Das wird nicht passieren. 

 

Außerdem ist die Busanbindung zu DTM nicht schlecht.

Edited by jaydee

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vor 6 Minuten schrieb foobar:

Hach ja, triefende Ideologie ohne Realitätsbezug. Vielleicht beschäftigst Du Dich mal ein ganz klein wenig mit Wissenschaft & Forschung zum Thema?

Und Dein Jihad gegen alles vermeintlich Grüne ist wirklich nur noch lächerlich. Erspar dem Forum das doch bitte, das erledigt dann auch gleich die zahlreichen Gegenreaktionen und es gibt hier vielleicht ein bisschen mehr zum eigentlichen Thema des Forums.


Dann präsentier doch mal etwas! Ich gehe mit offenen Augen durchs Leben und sehe z.B in der Straße von meinen Eltern wo vor 20 Jahren fast noch keiner einen Parkplatz vor dem Haus hatte nun vor jedem Haus einen Parkplatz mit mindestens 1-2 Autos (Einfamilienhäuser). Ich weiß nicht welchen Trend du siehst oder gerne sehen möchtest. In meiner Straße (Neubau) jede Wohnung mit Tiefgaragenparkplatz stehen vor dem Haus mehr Autos als es vorgesehene Parkplätze gibt. Heißt es gibt mehr Autofahrer als Wohnungen. Wohlgemerkt in der Innenstadt wo man nicht besser an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden seien kann! Habe in 500 Metern sowohl Bushaltestelle als auch U-Bahnstation!.

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vor 4 Stunden schrieb Luftfahrt Ostruhrgebiet:

Ok, ich weis nur das diese auftaktung von 30 min auf 20 min eine forderung der SPD im Bezierk aplerbeck, um das pendeln in die Innenstadt zu vereinfachen. Ansonsten ist der anschlus über Holzwickede aus großen teilen von NRW schon gut. Über Schwerte und Hagen können die Passagiere aus dem Sauerland mit RE7 und RE13, darüber noch über Wuppertal aus dem Bergischen zum DTM, RB 59 können passagiere die über dortmund HBF kommen gut nutze und ab Hamm mit RE7 und 13 , so wie über Sost mit der RB 59 die Ostwestphalen. Der RE7 bringt aus Köln und Krefeld, so wie umgebung passagiere, so wie aus dem Münsterland. Der RE13 bietet angebot für Passagiere aus dem Raum Düsseldorf bis in die Niederlande über Venlo.

IN dortmund wird überlegt in einem weiterne BEreich die H-Bahn, die auch an der Uni fährt auszubauen, das könnte auch eine schnellere idee für eine gute anbindung an den DTM dienen.

Die Anbindung des DTM ist doch ein Träumchen! Vom Bahnsteig bis zum Flugsteig sind es keine 1,5 km. Die einzige Alternative zu den Pendelbussen ist der Fußweg. Alles andere sind Spinnereien, die schnellstens in der Schublade verschwinden sollten.

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Ich will gar nicht wissen, was der H-Bahn Spaß bisher schon gekostet hast. Ich bin damit immer gratis durch den Wald direkt zum Döner gefahren, meistens waren nicht viel mehr Fahrgäste drin. 


Wenn man die Planung jetzt beginnen sollte für eine neue Bahnlinie, um die letzten 1,5km gemütlicher zu gestalten, wird die dann fertig, wenn wir längst kostengünstig mit autonom fahrenden Elektro-Taxis oder Mini-Ruf-Bussen durch die Gegend gefahren werden. Und möglicherweise hat sich Wizzair dann auch schon längst wieder vom DTM verabschiedet.

 

 

Edited by jaydee

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vor 38 Minuten schrieb jaydee:

Ich will gar nicht wissen, was der H-Bahn Spaß bisher schon gekostet hast. Ich bin damit immer gratis durch den Wald direkt zum Döner gefahren, meistens waren nicht viel mehr Fahrgäste drin. 


Wenn man die Planung jetzt beginnen sollte für eine neue Bahnlinie, um die letzten 1,5km gemütlicher zu gestalten, wird die dann fertig, wenn wir längst kostengünstig mit autonom fahrenden Elektro-Taxis oder Mini-Ruf-Bussen durch die Gegend gefahren werden. Und möglicherweise hat sich Wizzair dann auch schon längst wieder vom DTM verabschiedet.

 

 

 

Zum Divan? ;)

 

Früher war die H-Bahn in der Tat relativ leer und ja auch nur eine Versuchsstrecke. Inzwischen kommt die Bahn während der Vorlesungszeit regelmäßig an ihre Kapazitätsgrenzen. Sie soll aber in das neue Unionsviertel eingebunden werden. Geplant wird eine Verbindung vom Campus Nord über das neue Unionsviertel zum Hafen. Die Idee einer Ost-West-Achse zwischen Uni, Messe und Flughafen mit Anbindung an den Knotenpunkt Dorstfeld (S1, S2 und S4) existiert ja auch schon ewig. 

 

Nochmal kurz zum Thema S-Bahn. Weiter oben wurden die S1, S2 und S4 zur Anbindung vorgeschlagen. Da die beiden ersteren auf der Nordachse zum HBF fahren, sind diese definitiv raus. Es müsste entweder aus dem HBF erst über die Westkurve zurück gefahren werden (Strecke nach Aplerbeck/Howi) oder aber irgendwo zwischen Scharnhorst und Kurl von der Hauptlinie Dortmund - Hamm ein Abzweig quer durch die Stadt gebaut werden. Da man in die einzige Lücke gerade ein höher wertiges Neubaugebiet angesiedelt hat, wird man dies ebenfalls nicht machen. Zudem immer noch zu Diskussion steht, die S1 weiter bis Kamen zu führen. 

Die S4 könnte in der Tat ab Brackel eine alte Trasse der Hermannshüttenbahn nutzen. 

 

Realistisch ist aber auch einfach weitere Buslinien einzuführen. 

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vor 18 Minuten schrieb jaydee:

Ich will gar nicht wissen, was der H-Bahn Spaß bisher schon gekostet hast. Ich bin damit immer gratis durch den Wald direkt zum Döner gefahren, meistens waren nicht viel mehr Fahrgäste drin. 


Wenn man die Planung jetzt beginnen sollte für eine neue Bahnlinie, um die letzten 1,5km gemütlicher zu gestalten, wird die dann fertig, wenn wir längst kostengünstig mit autonom fahrenden Elektro-Taxis oder Mini-Ruf-Bussen durch die Gegend gefahren werden. Und möglicherweise hat sich Wizzair dann auch schon längst wieder vom DTM verabschiedet.

Du hast definitiv keine Ahnung von der H-Bahn. Sie ist vergleichsweise günstig und (wenn man nur will) absurd schnell geplant und gebaut. Sie ist auch für die Strecke nach Holzwickede eigentlich gut geeignet, da man sie ja wie einen Ruf-Bus rufen kann. Wenngleich die Strecke mit dem Bus gut genug bedient ist.

 

Und mit der Begründung braucht man ja in keiner Stadt mehr irgendwas mit Schiene planen, wenn dann eh bald alle nur mit autonomen Autos fahren.

 

vor 2 Minuten schrieb locodtm:

Nochmal kurz zum Thema S-Bahn. Weiter oben wurden die S1, S2 und S4 zur Anbindung vorgeschlagen. Da die beiden ersteren auf der Nordachse zum HBF fahren, sind diese definitiv raus. Es müsste entweder aus dem HBF erst über die Westkurve zurück gefahren werden (Strecke nach Aplerbeck/Howi) oder aber irgendwo zwischen Scharnhorst und Kurl von der Hauptlinie Dortmund - Hamm ein Abzweig quer durch die Stadt gebaut werden. Da man in die einzige Lücke gerade ein höher wertiges Neubaugebiet angesiedelt hat, wird man dies ebenfalls nicht machen. Zudem immer noch zu Diskussion steht, die S1 weiter bis Kamen zu führen. 

Naja, man kann die Trasse auch vor Scharnhorst parallel zur Brackeler Straße ausschwenken. Interessant wirds eher danach.

 

Aber die Diskussion ist ja völlig unnötig. U47 reicht. Von S1/S2 und RRX am Hbf rüber, von der S4 am Stadthaus rüber. Erst danach könnte man über anderes zu sprechen.

(Das man ja auch bei Stadthaus von der S4 zur U47 und damit zum Flughafen wechseln könnte hab ich heut Mittag irgendwie verschnarcht. :D ) 

Von daher ist interessant zu schätzen wie viele Passagiere es braucht bis man die 5 Kilometer endlich baut. Das dauert als Stadtbahn-Schiene ja dann doch bis das fertig ist.

 

Mich würde aber eigentlich mal interessieren ob man in der allgemeinen Bevölkerung in Dortmund und Unna den Flughafen eher positiv oder negativ sieht. Man hört ja eher die Gegenstimmen, kann mir aber vorstellen dass das mittlerweile in Summe anders aussieht. Mit Verweis auf Münster oder Paderborn würde ich ihn jedenfalls nicht mehr schließen. Aus der PAX-Region ist man langsam raus und den Business-Case sehe ich hier eher als in Paderborn oder Münster. Trotzdem hat man ja weiterhin das Gefühl der Flughafen könnte laufen wie geschmiert, lieben würde man ihn hier trotzdem nicht.

 

Ist bei mir auch so eine Hassliebe, aber eher aus klimatechnischen Überlegungen. Der kann funktionieren, muss aber solche Passagierzahlen über LCC generieren (wahrscheinlich so 7,5 bis 10 Millionen) um profitabel zu werden dass man sich fragen muss ob man wirklich will dass eine solche Nachfrage über Billigflüge geschaffen werden sollte. Sie bedienen ja kein existierendes zwingendes Bedürfnis, sondern erschaffen dieses über den Preis. Auch ich muss nicht zwingend nach Island, aber bei 30€ da überlege ich durchaus. Dass Köln zwischen Düsseldorf und Frankfurt seine 12 Millionen Passagiere bekommt ist ja auch eine Überraschung, von der Seite nicht utopisch dass man in Dortmund seine 5 Millionen Passagiere kriegen kann. Das Einzugsgebiet ist ja ähnlich.

Ich bin ja weiterhin dafür, einfach weil ich der Überzeugung bin dass die Branche den Wandel zu klimaneutralem Fliegen schaffen kann und man einen Flughafen wohl nachträglich nicht mehr aufbauen kann. Damit ist die Einstellung des Flugbetriebs für mich keine Option. Einmal eingestellt bekommt man den Flughafen nie wieder, aus Lärmschutz-Gründen. Und dann rechne ich halt die 4 Millionen € Kosten für 400 Arbeitslose gegen die 10 Millionen € Minus vom Flughafen und dann ist das okay. 6 Millionen pro Jahr ist das wirtschaftlich sicherlich Wert. Und man kann ja von ausgehen dass der Anteil weiter sinkt.

 

Jetzt wirds völlig absurd und voreingenommen:

Selbst den Kauf der LGW seitens der DSW21 hätte ich ja okay gefunden - wenn auch ab von jeder Vernunft. Auch da wieder die Rechnung mit den Steuereinnahmen, da sicherlich um die 100 Mitarbeiter hier wohnen und in Dortmund Steuern zahlen und jetzt ALG1 beantragen. Holt man den Laden zurück und ergänzt sein Programm um für die Wirtschaft interessante Ziele bis vielleicht irgendwann mal Wizz sie bedient. Die (LGW) wirtschaften ja eigentlich gut und wissen was sie tun. Die 15-20 Mio.€  für das Unternehmen hätten jetzt auch nicht mehr geschmerzt bei dem Verlust des Flughafens. Hätte man dem Wunsch der Wirtschaft nach der Strecke nach Berlin genüge getan, vielleicht noch Prag, Russland (okay, falsches Fluggerät) und ein bisschen mehr München draufgelegt und alles überflüssige an Flugzeugen halt abgegeben oder gerade jetzt günstig geschossen. Zusätzlich wären ja wieder 400 Arbeitsplätze in Dortmund entstanden die man ja im Grunde auch für den Flughafen viel teurer subventioniert und die Abhängigkeit von Wizz wäre verringert.

Ist bei mir aber sehr viel rosarote Brille dabei, da ich mir eh gewünscht habe dass man ne eigene Regio-Airline betreibt um diesen Wirtschafts-Argument mal mehr Genüge zu tun. Aktuell ist das ja eher Alibi.

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On 6/18/2020 at 3:49 PM, foobar said:

Heute ist in der Verkehrsforschung völlig klar, dass

 

Paris nahezu autofrei, die Niederlande und Kopenhagen, überall deutlicher Trend zu autofreien/-armen Innenstädten - es ist doch kaum zu übersehen.

 

Nur zwei Sätze dazu, sonst bitte den ganze Unsinn davor auch löschen.

 

Bei allem was mit "völlig klar" anfängt, werde ich immer sehr skeptisch: Eine Forschung sollte immer in alle Richtungen offen sein, die von der Böckler Stiftung bezahlte wird es wahrscheinlich nicht sein. "Die" Verkehrsforschung kann sagen was sie will, die Menschen stimmen doch mit dem Gaspedal ab. Klassische Verbrennerautos sind in den letzten Jahren nicht weniger geworden, niemand will das Elektroding. Ich will auch keine flächendeckenden Straßenneubauten überall, punktuelle Erweiterungen und Verbesserungen können trotzdem positiv sein, Beispiel Dreieck Bochum West, es ist ja wohl deutlich besser geworden und es war eh ein verseuchtes Ex-Industriegelände.

 

Paris als nahezu autofrei zu sehen und die Niederlande als der Staat mit dem dichtesten Autobahnnetz der Welt hier anzufügen, grenzt schon an Realitätsverweigerung. Oder bleiben wir beim Thema hier: wo ist die Dortmunder Innenstadt autoarm? Ich finde solche "Argumente" extrem kontraproduktiv, weil sie eben total leicht widerlegt werden können. Und damit zu nichts führen. Ich fahre auch gern mit der Bahn (ich finde den ICE sogar ein ziemlich gutes Produkt) , bin/war beim Car-Sharing weil es damals zu den Eltern beispielsweise ins Sauerland nicht anders ging, und ja: manchmal fuhr ich in Dortmund auch gern Auto, allerdings nicht zur Dönerbude mit dem J.

 

Und zu Dortmund Airport, der Bahnanschluss muss gar nicht gebaut werden, er ist längst da! Es fehlen nur kreative Ideen, das besser zu vermarkten: Elektrobus, Wizzair-Tuk-Tuks oder meinetwegen eine Pferdekutsche, und nicht in 20 Jahren, sondern jetzt.

 

Und bei "junger, grüner Wizzairflotte" denke ich immer nur, wie mag dieser Gedankengang getanzt aussehen? Die grünste Flotte der Welt ist Karl-Heinz-Airways, die hat nämlich null Prozent Emissionen....

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vor 40 Minuten schrieb medion:

 

Nur zwei Sätze dazu, sonst bitte den ganze Unsinn davor auch löschen.

 

Bei allem was mit "völlig klar" anfängt, werde ich immer sehr skeptisch: Eine Forschung sollte immer in alle Richtungen offen sein, die von der Böckler Stiftung bezahlte wird es wahrscheinlich nicht sein. "Die" Verkehrsforschung kann sagen was sie will, die Menschen stimmen doch mit dem Gaspedal ab. Klassische Verbrennerautos sind in den letzten Jahren nicht weniger geworden, niemand will das Elektroding. Ich will auch keine flächendeckenden Straßenneubauten überall, punktuelle Erweiterungen und Verbesserungen können trotzdem positiv sein, Beispiel Dreieck Bochum West, es ist ja wohl deutlich besser geworden und es war eh ein verseuchtes Ex-Industriegelände.

 

 

 Du willst ernsthaft in Abrede stellen, dass es weltweit einen Trend in der Stadtplanung gibt, den Autoverkehr in Innenstädten zu reduzieren? Paris, London, Barcelona, Mailand, Bogota usw. sind Beispiele und das hat weder irgendwas mit der Hans-Böckler-Stiftung noch mit der Verkehrsforschung noch mit den Grünen zu tun sondern mit dem gesunden Menschenverstand.

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vor einer Stunde schrieb medion:

die Menschen stimmen doch mit dem Gaspedal ab. Klassische Verbrennerautos sind in den letzten Jahren nicht weniger geworden, niemand will das Elektroding.

 

Ach ja?

Die mit dem Auto insgesamt zurückgelegten Kilometer nehmen seit Jahren ab.

Attraktive e-Autos sind auf ewig ausverkauft, einen VW eUp kriegst Du frühestens Mitte nächsten Jahres. Vielleicht liegt's eher am mangelhaften Angebot?

Waren es nicht die Ökoterroristen von ADAC, die gerade den Seat Mii electric (nahezu baugleich zum e-Up, aber etwas günstiger in der Anschaffung) als günstigste Alternative über alles für den Durchschnittsfahrer ermittelt haben?

Die bescheidene e-Flotte der Post ist auch keiner Rede wert, nehme ich an.

 

vor einer Stunde schrieb medion:

Ich will auch keine flächendeckenden Straßenneubauten überall, punktuelle Erweiterungen und Verbesserungen können trotzdem positiv sein,

 

Hat das jemand bestritten?

 

vor einer Stunde schrieb medion:

Paris als nahezu autofrei zu sehen

 

Stand heute? Nein.

Die Pläne sind da und für jeden ohne Scheuklappen deutlich zu sehen.

 

In unserem Raum sind's eher die Innenstädte, von autofrei-Plänen über deutliche Umverteilung des Verkehrsraums. Hamburger Kolalitionsvertrag (komplett autofreier Jungfernstieg, Mönckebergstrasse ist es seit langem bis auf Busse und Taxen, ganze Innenstadt soll autoarm werden) gelesen? Umverteilung in Berlin mitbekommen? Wien? London? Barcelona? Die Liste ginge ewiglich. Es sind natürlich die grösseren Städte, wo es los geht, da ist der Raum viel knapper und der perverse Flächenverbrauch von Autos (auch elektrischen) ein viel grösseres Problem als in kleineren, und Kleckersdorf war in der Geschichte jetzt auch eher selten Ausgangspunkt der grossen Veränderungen.

 

Dass gerade die Grossstädte wie irre Busse anschaffen, in den meisten grössere Ausbauten der Schnellbahnnetze laufen oder anstehen, hast Du mitbekommen? Das Hamburg schon ab diesem Jahr nur noch Elektrobusse anschaffen will (Flotte alleine bei den 2 grossen Hochbahn und VHH: ~1700 Busse) und schon nicht so wenige haben, analog BVG in Berlin, ignorierst Du auch ganz angestrengt?

 

vor einer Stunde schrieb medion:

die Niederlande als der Staat mit dem dichtesten Autobahnnetz

 

Mal in Amsterdam gewesen oder auch nur die beeindruckenden Vergleichsbilder von vielen Strassen 70er vs heute gesehen?

Houten ein Begriff?

 

Man kann die Augen ganz fest verschliessen und im letzten Jahrhundert schwelgen - es ändert rein gar nichts.

 

Genauso wie die Steinkohleförderung, die Stahlproduktion, die Pferdekutschenherstellung oder das Telegrafenwesen in Deutschland mal ganz gross waren - die Welt dreht sich weiter.

 

Auf Pergament mit Füller meiner Schreibmaschine meinem Telex geschrieben (nicht).

Edited by foobar

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Am 18.6.2020 um 15:34 schrieb Spie10:

Du scheinst ja ein wahrer Experte nicht nur in Sachen Luftverkehr zu sein. Wo hat sich denn der Transrapid durchgesetzt?


Sehr lustig habe gerade einen Artikel gelesen dass man über eine Magnetschwebebahn für den BER nachdenkt! Weiß nicht mehr ob Du oder @foobar der selbsternannte Verkehrsexperte ist. Manchmal sollte man einfach auch andere Meinungen zulassen auch wenn es nicht die eigene ist. Hier noch der Link ;) 

 

https://www.aero.de/news-35915/Magnetschwebebahn-fuer-den-BER.html

Edited by Besserwisser

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17 minutes ago, foobar said:

Ach ja?

 

Die mit dem Auto insgesamt zurückgelegten Kilometer nehmen seit Jahren ab.


Hat das jemand bestritten?


Geschichte jetzt auch eher selten Ausgangspunkt der grossen Veränderungen.

 

Mal in Amsterdam gewesen oder auch nur die beeindruckenden Vergleichsbilder von vielen Strassen 70er vs heute gesehen?

Houten ein Begriff?

 

Man kann die Augen ganz fest verschliessen und im letzten Jahrhundert schwelgen - es ändert rein gar nichts.

 

Ich habe beide Augen auf.

 

In Berlin? Deutschland? Oder weltweit?

 

Ja du selber: wer Straßen sät, wird Verkehr ernten.

 

Die hidden Champions sind jetzt irgendwie allesamt nicht in Berlin.

 

Die Amsterdamer Innenstadt hat sich die letzten 20 Jahre kaum verändert. Was wohl kaum als Beispiel für das kleine Restland dient, die A12 wird lockerflockig komplett achtstreifig ausgebaut, sicher weil keiner mehr Auto fährt.

 

 

 

 

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vor 11 Minuten schrieb Besserwisser:

Manchmal sollte man einfach auch andere Meinungen zulassen auch wenn es nicht die eigne ist.

 

Sagt ausgerechnet der, der mit seinem Jihad gegen alles vermeintlich grüne vollkommen themenfremd und ungestört von auch nur einem Hauch Realitätsbezug jeden zweiten Thread zumüllt und die Gegenreaktionen erst provoziert.

 

vor 8 Minuten schrieb medion:

Ich habe beide Augen auf.

 

Du solltest dann nicht nur nach oben oder bis zu Deinem Autoradio schauen.

 

vor 8 Minuten schrieb medion:

In Berlin? Deutschland? Oder weltweit?

 

Deutschland, ähnlich Rest Europa.

 

vor 8 Minuten schrieb medion:

Ja du selber: wer Straßen sät, wird Verkehr ernten.

 

Das ist die Grundregel. Schliesst sinnvolle punktuelle Anpassungen überhaupt nicht aus.

 

vor 8 Minuten schrieb medion:

Die Amsterdamer Innenstadt hat sich die letzten 20 Jahre kaum verändert.

 

Fragwürdige These. Mal ab davon, dass die schlicht viel früher angefangen haben. Die paar klitzekleinen Radwege hast Du bemerkt? Kopenhagen gesehen?

Edited by foobar
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vor 5 Minuten schrieb foobar:

 

Sagt ausgerechnet der, der mit seinem Jihad gegen alles vermeintlich Grüne vollkommen themenfremd und ungestört von auch nur einem Hauch Realitätsbezug jeden zweiten Thread zumüllt und die Gegenreaktionen erst provoziert.

 

Uiuiui da ist aber heute jemand etwas dünnhäutig, läuft wohl gerade nicht so gut bei der Ökopartei. 

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Amsterdam ist nicht Holland und schon gar nicht die Niederlande. Warst du jemals persönlich da? Und was hat das mit Kopenhagen zu tun?

 

Die Radwege gibt es in NL schon seit 100 Jahren, da ist nix neu. We kunnen dat ook hartelijk graag in nederlands bespreken, wenn dir das so wichtig ist.

 

Ich bin gerne für Austausch, der darf auch kontrovers sein und wir müssen hier auch keinen Konsens herstellen, wofür wäre ein Forum sonst auch da? Aber deinen "Jihad" machst du nur selber und den darfst du gerne behalten. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich gegen jegliche Form von religiösem und auch sonstigem Extremismus.

Edited by medion

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vor 1 Minute schrieb medion:

Amsterdam ist nicht Holland und schon gar nicht die Niederlande.

 

So viel Holland ist gar nicht um Amsterdam :)

Aber im ernst - Utrecht besucht?

Houten als Extrembeispiel habe ich auch schon genannt, da gibt es im inneren Stadtbereich überhaupt keine Autos, schon ewig.

 

vor 2 Minuten schrieb medion:

Warst du jemals persönlich da?

 

So oft, dass ich es nicht mehr zählen kann.

 

vor 2 Minuten schrieb medion:

Die Radwege gibt es in NL schon seit 100 Jahren, da ist nix neu.

 

Bitte verbinge mal ein paar Minuten mit google. Es gibt beeindruckende Bilder von heute schönen, einladenden autofreien Strassen mit sehr viel Platz für Menschen und Fahrräder, früher waren es graue Wüsten voller Autos.

 

vor 4 Minuten schrieb medion:

Ich bin gerne für Austausch, der darf auch kontrovers sein

 

Wenn Du alles ignorierst, was Dir nicht passt, kann von Austausch keine Rede sein.

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Also ich finde ja eine schöne breite Runway fiel schöner, als es jeder Fahrradweg je sein könnte.

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