AeroSpott Geschrieben 15. Februar 2023 Melden Geschrieben 15. Februar 2023 vor 1 Minute schrieb ZuGast: Ein Backup System, weniger Kapazität hat als das Regelsystem, ist keine Backup System sondern eine Katastrophe mit Vorsatz. Ich bin kein Fachmann, aber ein Backup System MUSS Konsistenz soviel Kapazität haben als das Hauptsystem. Besser sogar noch mehr. Sollte, muss nicht zwingend. Beispiel: Hauptanbindung hat 100 Gbit, aber man nutzt normal nur 25 Gbit und die langfristigen Bandbreiten-Peaks überschreiten 35 Gbit nicht, kann man die Backupanbindung auch mit 50 Gbit konzipieren. Ist zwar nicht schön, wird aber durchaus in vielen Rechenzentren so umgesetzt. Die Hauptanbindung wird i.d.R. auch größer ausgelegt, um - wie du schon genannt hast - Überlastungen durch Angriffe abpuffern zu können. vor 5 Minuten schrieb ZuGast: Am häufigsten fallen IT Systeme aus wegen Überlastung von innen Jup, nichts neues. Aber oftmals steht einfach Sparen vor Sicherheit.
Emanuel Franceso Geschrieben 15. Februar 2023 Melden Geschrieben 15. Februar 2023 In FRA starten aktuell wieder die ersten LH Flüge.
Fluginfo Geschrieben 15. Februar 2023 Melden Geschrieben 15. Februar 2023 vor 4 Minuten schrieb Emanuel Franceso: In FRA starten aktuell wieder die ersten LH Flüge. Aber nur Langstrecke, damit die morgen auch wieder in FRA landen können. Europaflüge sind bisher keine dabei.
AeroSpott Geschrieben 15. Februar 2023 Melden Geschrieben 15. Februar 2023 vor 1 Minute schrieb exitrow: Ich bin prinzipiell bei dir (und ich bin weißgott kein IT Fachmann), aber meinem Verständnis nach laufen auf dem Kabel mehrere Provider aus dem Großraum Frankfurt. Der schwenk aufs Backup hat ja auch erst funktioniert (heute Morgen ging ja noch alles - das Kabel wurde bereits in der Nacht durchtrennt), aber wenn dann der Arbeitstag im Großraum Frankfurt beginnt, ging wohl auch der Backup durch die Überlast in die Knie. Solange das ganze noch nicht wirklich geklärt ist, wäre es vielleicht ein bisschen früh loszuledern (auch wenn ich die gleichen Gedanken wie du direkt hatte - dafür gibts ja BCM) Ich hab die Bilder gesehen, was da passiert ist. Man hat vier Glasfaserkabel der Telekom getroffen, sodass es bei der Telekom zu einer Großstörung im Raum Frankfurt gekommen ist. Ist für mich auch schon fraglich, wie es dazu kommen kann, dass man offenbar solch einen SPOF in Frankfurt hat. Da ist schon irgendwas im Netzdesign krumm. Dadurch können natürlich weitere Provider betroffen sein, die die Infrastruktur der Telekom in verschiedenster Art und Weise nutzen, wie z.B. Vodafone, die die Leitungen mietet, oder andere Provider, die Telekom als Transit Carrier nutzen. Allerdings kann ich keine großen Beeinträchtigungen bei anderen Providern derzeit erkennen. Normalerweise sollte die Lufthansa an ihrem Rechenzentrum eine zweite Glasfaserleitung eines anderen Providers anliegen haben, die im Optimalfall eine separate Hauseinführung hat und in eine andere Richtung vom Gebäude wegführt, worüber man den Traffic nun routen kann. Offenbar ist das nicht der Fall, dass hier ausreichend Bandbreite zur Verfügung steht, weshalb man an der Infrastruktur der LH Group nun erheblich Zweifel haben darf. Die Überlast dürfte dadurch entstanden sein, dass natürlich nun morgens viele Flüge gleichzeitig nach dem Nachtflugverbot in FRA und MUC rausgehen sollen, was dann die Backupanbindung in die Knie gezwungen hat. Eigentlich würde ich erwarten, dass die Lufthansa ihre kritische Infrastruktur wie branchenüblich mit mindestens einer n+2 Redundanz absichert, aber hier ist offenbar nicht mal eine n+1 Redundanz gegeben, welche sogar fast jeder Gameserver-Hostinganbieter hat, der Minecraft-Server an Jugendliche für 5 Euro im Monat vermietet.
HAJ98 Geschrieben 15. Februar 2023 Melden Geschrieben 15. Februar 2023 Ich gehöre ja zu den Betroffenen in Hamburg. Mein Flug (LH11) wurde letztendlich auch gestrichen. Anfangs war es noch etwas chaotisch, weil wir einfach das Gepäck am Gepäckband abholen sollten und dann selber schauen mussten, wie es weiterging. Das AHS Personal an den Check-in und Umbuchungsschaltern war aber richtig gut, als es langsam wieder losging. Ich hatte ziemlich schnell eine neue Verbindung, die dann aber wieder gestrichen wurde. Hab mich also nochmal angestellt und dann wieder nach ein paar Minuten eine neue Verbindung bekommen.
derflo95 Geschrieben 15. Februar 2023 Melden Geschrieben 15. Februar 2023 vor 1 Stunde schrieb Fluginfo: Aber nur Langstrecke, damit die morgen auch wieder in FRA landen können. Europaflüge sind bisher keine dabei. mittlerweile auch wieder innereuropäische
Emanuel Franceso Geschrieben 16. Februar 2023 Melden Geschrieben 16. Februar 2023 Für den Sommer 2023 streicht LH 34000 Flüge oder knapp 10% der bislang buchbaren Flüge. Zitat Nach Informationen der WirtschaftsWoche streicht die Fluglinie darum rund 34.000 Verbindungen allein bei der Marke Lufthansa für das kommende Sommerhalbjahr, gültig ab 26. März bis 29. Oktober 2023. Das entspricht allein bei der Hauptmarke der Airline bis zu gut 500 Flügen pro Tag sowie zehn Prozent des seit Monaten angebotenen Flugplans, weil die Linie ihr Angebot vor allem zu Stoßzeiten stutzt. „Die Lufthansa hat den Sommerflugplan 2023 ab Frankfurt und München angepasst“, bestätigte ein Sprecher die Streichungen in einer Stellungnahme, will die Zahl von 34.000 Flügen aber nicht kommentieren. Der Umfang lasse sich nicht ohne Weiteres bestimmen, „da auch immer wieder weitere tagesaktuelle Streichungen hinzukommen können“, erklärte der Sprecher. Um möglichst wenigen Passagieren die Reise zu verderben, will die Lufthansa vor allem Flüge auf mehrfach täglich angebotenen Routen kürzen, wo sie zeitnah einen Ersatz anbieten kann. Gut gebucht waren die gestrichenen Flüge offenbar nicht: Zitat So waren die gestrichenen Flüge offenbar noch nicht besonders gefragt. Laut Insidern hatte die Lufthansa hier im Schnitt nur rund zehn Tickets verkauft. Darum muss sie wohl nur 340.000 Reisende Kunden anderweitig befördern, rund ein Prozent der für das kommende Halbjahr erwarteten Kundschaft. https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/massnahme-gegen-das-reisechaos-lufthansa-streicht-fuer-den-sommer-34-000-fluege/28986700.html Anmerkung: Ein Großteil der Streichungen dürfte bereits bekannt sein.
Emanuel Franceso Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 Klaus-Michael Kühne missfällt der vermehrte Einsatz von Wet Lease Flugzeugen in der LH Gruppe. Zitat Es sei "Etikettenschwindel", wenn etwa Helvetic oder Air Baltic statt Swiss fliegen. https://www.airliners.de/grossaktionaer-kuehne-veraergert-ueber-wetleasing-lufthansa-group/67804 Das Interview selbst ist hinter einer Paywall. https://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/klaus-michael-kuehne-der-multimilliardaer-erlebt-eine-spaete-bluete-mit-lufthansa-hapag-lloyd-und-kuehne-nagel-a-a4330fd8-8f1d-4d89-adc5-f04924c6766f 2
Nosig Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 Eine neue A220 von Air Baltic finde ich gegenüber einer engst bestuhlten neo mindestens ebenbürtig. 1
Janus Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 Interessant, über Air Baltic kann man sich ja streiten, aber Helvetic als langjähriger Partner hat doch bei Swiss eher den Job einer CityLine. Die machen ja fast nichts anderes, als für Swiss fliegen. Oder sehe ich das falsch? 1
oldblueeyes Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 (bearbeitet) Helvetic hat historisch gesehen so ziemlich alles gemacht - eigene Flüge, Charter, ACMI Lease udn Wetlease. Aber jetzt scheint die Swiss kurzfristig so ziemlich alles was fliegen kann buchen zu wollen. Und die Verschiebung der NEOs Erneuerung schafft halt Bedarf. Bearbeitet 17. Februar 2023 von oldblueeyes 1
muc-ro-szg Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 Den Gedanken dahinter verstehe ich schon. Mann kann nicht in jeder Pressemittelung LH und LX als die Premiummarken mit allem drum und dran beschreiben. Der Kunde (wovon ich ausgehe, dass es einige sind, die aufgrund dieser Premiumwerbung auf die LHG setzen), bucht dann die Premiumairline und findet sich darauffolgend an Bord einer baltischen Fluglinie wieder. Eine Air Baltic bzw. Helvetic (die selbst in der Marktliberalen Schweiz nicht den besten Ruf in Sachen Arbeitsbedingungen genießt) ist einfach keine Swiss. Nur sind die Möglichkeiten begrenzt. Wenn man nicht genug eigenes Flugmaterial zur Verfügung stellen kann, daher die jetzt erfolgte 10 % Kürzung allein bei LH. LX dürfte demnächst folgen. 1
oldblueeyes Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 Auf der anderen Seite ist es nicht so das es neu wäre. Ich bin schon vor 20J mit weissen Contact Air on behalf of Swiss geflogen, Helvetic hat seit mindestens einen Jahrzehnt langfristige Wetleaseverträge mit Swiss usw. Teilweise wurden historisch solche Wetleases geschickt kaschiert, zB die 4 Q400 der Austrian die dauerhaft für Swiss oder Brussels in Star Livery unterwegs waren. Das Thema externer Dienstleister unterhalb der Einstiegsgrösse der Kernmarke wird bleiben und US Lösungen mit Markenlivery bei externe Anbieter werden von der europäischen Belegschaften nicht gerne gesehen.
Nosig Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 Ich bin neulich Air Baltic für Swiss geflogen, nichts dagegen, und früher gab es auch schon Austrian Dash als Swiss.
Fluginfo Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 Bei den Regionalflotten gab es dies in der Tat schon sehr lange, aber bei den Kont- und Langstreckenflotten (Discover, Finnair) gab es dies erst relativ kurz und kann durchaus angeprangert werden. Die Regionalflotten sind auch nur kurz in der Luft in Gegensatz zu den anderen Flügen sehr häufig. vor 1 Minute schrieb Nosig: Ich bin neulich Air Baltic für Swiss geflogen, nichts dagegen, und früher gab es auch schon Austrian Dash als Swiss. Immerhin gehört OS auch zur Lufthansa, und dies sollte weniger das Problem sein. vor 3 Minuten schrieb Nosig: Ich bin neulich Air Baltic für Swiss geflogen, nichts dagegen, und früher gab es auch schon Austrian Dash als Swiss. Auch die eingesetzten AUA A320 für Lufthansa sind nicht das Problem, sondern die Lohndrückerbuden. 1
oldblueeyes Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 vor 17 Minuten schrieb Fluginfo: Auch die eingesetzten AUA A320 für Lufthansa sind nicht das Problem, sondern die Lohndrückerbuden. War Augsburg Air ein Problem?
Fluginfo Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 1959 ist in Peking auch ein Sack Reis umgefallen. 3
DE757 Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 (bearbeitet) vor 4 Minuten schrieb Fluginfo: 1959 ist in Peking auch ein Sack Reis umgefallen. Immerhin gab es damals noch genug Kapazität nach China um dem Ereignis beizuwohnen, richtig? Grundsätzlich ist bei dem Thema meiner Ansicht nach die Differenzierung wichtig. Um auf kurzzeitige Nachfragespitzen oder Kapazitätsengpässe zu reagieren ist ein Einsatz von Subunternehmen nichts verwerfliches. Das machen Charteranbieter seit jeher, es ist ihr Geschäftskonzept. Auch langfristige Auslagerung an günstigere und damit attraktiver operierende Anbieter ist doch nichts schlechtes. So das ganze denn unter festgelegten Regeln abläuft und nicht jede Woche neu umschifft wird. In den USA haben wir sowas. Hier ist durch Scope Klauseln ganz klar geregelt wo die Grenze ist. Dafür schafft man eine Markenkonsistente Produktkette (und sei es nur der Lack am Leitwerk). In Europa funktioniert das aktuell aber nicht, weil Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch die Kleinstaaterei in einem internationalen Markt gegenseitig so unter Druck stehen, dass man gezwungen ist sich zu unterbreiten. Ich kann Kühne verstehen und sehe das Problem ähnlich. Aber was soll die Lösung sein? Bearbeitet 17. Februar 2023 von DE757 1
oldblueeyes Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 vor 6 Minuten schrieb DE757: Ich kann Kühne verstehen und sehe das Problem ähnlich. Aber was soll die Lösung sein? Die Lösung sind klare Betriebsvereinbarungen abseits vom Standesdenken. Das US Modell funktioniert auch deshalb, weil die grossen Airlines de facto keinen nehmen der nicht die Lehrjahre im Regionalgeschäft getätigt hat. Die Ansprüche in Europa sind nach einer firmeninterne Schulung direkt ins Kerngeschäft eingestellt zu werden. Die Akzeptanz der regionalen Anbieter in den USA ist deshalb so gross, weil so ziemlich alle die nicht aus der Armee pensioniert wurden ins ins Zibile wechseln dort ihre Karrieren angefangen haben. In Europa werden sie von den Arbeitnehmervertreter als konzerninterne Lohndrücker gesehen, von der Arbeitgeberseite als zu High End Konditionen nicht wirtschaftlich zu betreibende Einheiten. Die einfache Frage die zu lösen ist wäre: entstehen diese Jobs intern oder extern, und welche Konditionen braucht es um diese intern zu haben/halten/generieren etc?
Fluginfo Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 vor 15 Minuten schrieb DE757: Auch langfristige Auslagerung an günstigere und damit attraktiver operierende Anbieter ist doch nichts schlechtes. So das ganze denn unter festgelegten Regeln abläuft und nicht jede Woche neu umschifft wird. In den USA haben wir sowas. Hier ist durch Scope Klauseln ganz klar geregelt wo die Grenze ist. Dafür schafft man eine Markenkonsistente Produktkette (und sei es nur der Lack am Leitwerk). In Europa funktioniert das aktuell aber nicht, weil Arbeitgeber und Arbeitnehmer durch die Kleinstaaterei in einem internationalen Markt gegenseitig so unter Druck stehen, dass man gezwungen ist sich zu unterbreiten. Ich kann Kühne verstehen und sehe das Problem ähnlich. Aber was soll die Lösung sein? Das sind halt die langfristig negativen Seiten durch Zukauf und nochmals Zukauf ohne selbst am Markt wachsen zu wollen, dürfen, können. Man sieht so liberal ist das Europa dann doch wieder nicht aufgestellt, wir die Lufthansa bei ITA noch schmerzlich merken. 1
oldblueeyes Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 Du kannst nicht alles haben. Die USA haben regelmäsige Insolvenzwellen, in Europa sind es Regeln für Staatshilfe usw. Kein Markt ist wirklich "frei" und im Verhältnis zum Rest der Welt ist man trotzdem unternehmersich sehr viel freier. Natürlich ist Europa viel komplexer als die USA und auch das Navigieren zwischen allen lokalen Gesetze, Verordnungen, Betriebsvereinbarungen, nationalen Gefühle und Provinzialismus ( Lederhosenträgergebiete seien hier in allerlei Bereiche besonders erwähnt) herausfordernder.
Emanuel Franceso Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 Kleinere Anpassungen auf der Langstrecke von/nach MUC im SFP23: JFK -1/7 auf 6/7 im Mai und Juni CLT -1/7 auf 6/7 im Juli und August, ab 4.Juli mit A346 anstatt A359 ICN -2/7 auf 5/7 im September ORD -1/7 auf 13/7 im September und Oktober
elmofo Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 vor 9 Stunden schrieb DE757: Grundsätzlich ist bei dem Thema meiner Ansicht nach die Differenzierung wichtig. Um auf kurzzeitige Nachfragespitzen oder Kapazitätsengpässe zu reagieren ist ein Einsatz von Subunternehmen nichts verwerfliches. Wenn am Anschlag produziert wird, spricht tatsächlich nichts gegen Subunternehmen, um auf Nachfragespitzen oder Kapazitätsengpässe zu reagieren. Wenn allerdings nur zu 70% produziert wird und Subunternehmen gebraucht werden, um Marktateile nicht gänzlich zu verlieren und Slots zu halten, stimmt etwas nicht. Ein Beispiel von vielen: LH leidet unter "Engpässen und Personalmangel. Nach aero.de-Informationen fehlen Lufthansa ganz akut in der A320-Europaflotte Piloten, jedes zehnte Flugzeug kann laut Insidern nicht bereedert werden." Dieser Umstand ist kein Zufall und wurde auch hier im Forum schon häufig diskutiert. Er ist die Folge von Missmanagement. Verständlich, dass Herr Kühne sich wundert. vor 9 Stunden schrieb DE757: Aber was soll die Lösung sein? Ein Lösungsansatz ist langweilige 0815 Personalpolitik. Wenn ausstreichend Personal zur Verfügung steht, behalte es, statt 400 Piloten abzufinden, um Kündigungsdrohungen aufrecht zu erhalten. Wenn Personal gebraucht wird, stelle es ein, statt Nachwuchsprogramme einzumotten und 250 ex GWI Piloten drei Jahre bei vollem Gehalt zu Hause rumsitzen zulassen. Kleine Anmerkung am Rande: Es wird häufig behauptet man könnte mit „High End Konditionen" nicht wirtschaftlich produzieren. Geschäftsberichte außen vor, leistet man es sich, diese 250 Piloten nicht fliegen zu lassen und versenkt über die letzten Jahre drei stellige Millionen Beträge. Hier spielt Geld offensichtlich keine Rolle. Back to topic. Wenn Personal weitergebildet werden muss, bilde es weiter, doch die LH versucht sich Upgrades abkaufen zulassen. Ein paar Prozent Gehalt/Produktivität gegen X- Upgrades. Gute Nachricht, man hat die Missstände im Management erkannt und ist Lösungsorientiert. Leider gestaltet sich die Problemlösung in einem Klima der „ausgequetschten Zitrone“ schwierig. 8
redhotbird Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 vor einer Stunde schrieb elmofo: Wenn am Anschlag produziert wird, spricht tatsächlich nichts gegen Subunternehmen, um auf Nachfragespitzen oder Kapazitätsengpässe zu reagieren. Wenn allerdings nur zu 70% produziert wird und Subunternehmen gebraucht werden, um Marktateile nicht gänzlich zu verlieren und Slots zu halten, stimmt etwas nicht. Ein Beispiel von vielen: LH leidet unter "Engpässen und Personalmangel. Nach aero.de-Informationen fehlen Lufthansa ganz akut in der A320-Europaflotte Piloten, jedes zehnte Flugzeug kann laut Insidern nicht bereedert werden." Dieser Umstand ist kein Zufall und wurde auch hier im Forum schon häufig diskutiert. Er ist die Folge von Missmanagement. Verständlich, dass Herr Kühne sich wundert. Ein Lösungsansatz ist langweilige 0815 Personalpolitik. Wenn ausstreichend Personal zur Verfügung steht, behalte es, statt 400 Piloten abzufinden, um Kündigungsdrohungen aufrecht zu erhalten. Wenn Personal gebraucht wird, stelle es ein, statt Nachwuchsprogramme einzumotten und 250 ex GWI Piloten drei Jahre bei vollem Gehalt zu Hause rumsitzen zulassen. Kleine Anmerkung am Rande: Es wird häufig behauptet man könnte mit „High End Konditionen" nicht wirtschaftlich produzieren. Geschäftsberichte außen vor, leistet man es sich, diese 250 Piloten nicht fliegen zu lassen und versenkt über die letzten Jahre drei stellige Millionen Beträge. Hier spielt Geld offensichtlich keine Rolle. Back to topic. Wenn Personal weitergebildet werden muss, bilde es weiter, doch die LH versucht sich Upgrades abkaufen zulassen. Ein paar Prozent Gehalt/Produktivität gegen X- Upgrades. Gute Nachricht, man hat die Missstände im Management erkannt und ist Lösungsorientiert. Leider gestaltet sich die Problemlösung in einem Klima der „ausgequetschten Zitrone“ schwierig. Das beste Beispiel ist hier easyJet. Die Konditionen sind bei easyJet sowohl was die Arbeitszeit angeht als auch was das Gehalt angeht hervorragend. Als erfahrener Copilot konnte man dort (deutscher Vertrag) vor 3 Jahren mit 105.000€ Grundgehalt rechnen. Also Captain hat man mit 160.000€ Grundgehalt angefangen. Dazu eine Vielzahl von Teilzeitmodellen. Und ich glaube man kann sagen, dass easyJet trotz dieser Personalkosten mehr als erfolgreich am Markt ist. Komischerweise möchte man sich immer am Erfolg und der Performance der easyJet bei der Eurowings messen, aber wenn es dann um das Gehalt geht, ist die Geschäftsführung auf einmal still und kein Vergleich mit easyJet gewünscht. 9
oldblueeyes Geschrieben 17. Februar 2023 Melden Geschrieben 17. Februar 2023 (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb elmofo: Wenn am Anschlag produziert wird, spricht tatsächlich nichts gegen Subunternehmen, um auf Nachfragespitzen oder Kapazitätsengpässe zu reagieren. Wenn allerdings nur zu 70% produziert wird und Subunternehmen gebraucht werden, um Marktateile nicht gänzlich zu verlieren und Slots zu halten, stimmt etwas nicht. Ein Beispiel von vielen: LH leidet unter "Engpässen und Personalmangel. Nach aero.de-Informationen fehlen Lufthansa ganz akut in der A320-Europaflotte Piloten, jedes zehnte Flugzeug kann laut Insidern nicht bereedert werden." Dieser Umstand ist kein Zufall und wurde auch hier im Forum schon häufig diskutiert. Er ist die Folge von Missmanagement. Verständlich, dass Herr Kühne sich wundert. Ein Lösungsansatz ist langweilige 0815 Personalpolitik. Wenn ausstreichend Personal zur Verfügung steht, behalte es, statt 400 Piloten abzufinden, um Kündigungsdrohungen aufrecht zu erhalten. Wenn Personal gebraucht wird, stelle es ein, statt Nachwuchsprogramme einzumotten und 250 ex GWI Piloten drei Jahre bei vollem Gehalt zu Hause rumsitzen zulassen. Kleine Anmerkung am Rande: Es wird häufig behauptet man könnte mit „High End Konditionen" nicht wirtschaftlich produzieren. Geschäftsberichte außen vor, leistet man es sich, diese 250 Piloten nicht fliegen zu lassen und versenkt über die letzten Jahre drei stellige Millionen Beträge. Hier spielt Geld offensichtlich keine Rolle. Back to topic. Wenn Personal weitergebildet werden muss, bilde es weiter, doch die LH versucht sich Upgrades abkaufen zulassen. Ein paar Prozent Gehalt/Produktivität gegen X- Upgrades. Gute Nachricht, man hat die Missstände im Management erkannt und ist Lösungsorientiert. Leider gestaltet sich die Problemlösung in einem Klima der „ausgequetschten Zitrone“ schwierig. Die langweilige Lösung nannte sich Cityline 2. Tarifierung auf Easyjetniveau, Jobs für die Germanwingspiloten, ca 30 Flugzeuge. Ging nicht, man war ja auch Arbeitnehmerseite solidarisch. Dann gehen die Jobs halt anderswo im Konzern hin. oder zu Air Baltic. Bearbeitet 17. Februar 2023 von oldblueeyes 1
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