Guest Jörgi

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG

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vor 16 Minuten schrieb bueno vista:

Einspruch, Suggestivaussage. Für wen denn?

Für nahezu jeden: Flughäfen / Touristikkonzerne die mehr potentielle Kunden haben. Passagiere die mehr Auswahl haben. Mitarbeiter, die mehr potentielle Arbeitgeber haben.

Nicht so gut für die Kapitalgeber, da niedrigere Rendite und das Management, da mehr Arbeit. 

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vor 44 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Es gäbe gute Gründe - statt Anlaufveruste würde man für einen bestehenden Kundepool zahlen, man hätte garantiert keinen ruinösen Wettbewerb mit einen potentiellen Käufer und man könnte auch einen Neudesign dieser Märkte planbarer angehen, vielleicht auch besser für die ganze Gruppe.

 

Wie lange gibt es jetzt die EW LR schon? Von "Anlaufverlusten" würde ich da nicht sprechen. Aber bitte, dann stünden den Anlaufverlusten der EW LR, die Anfangsinvestitionen beim Einstieg in die Condor gegenüber. ("Projekt Ocean" break even vs. Condor Einkauf break even) Mit ungewissem Ausgang. Sowohl Kartellrechtlich als auch "Tarifrechtlich" (Integrierung der SXD, SN , DE). Ebenso teuer ist der bestehende Kundenpool. Der wahrscheinlich wie die meisten Kundenpools in der Luftfahrt preissensibel ist und sich leicht abwerben lässt. Stellte die LH das Feeden nach FRA ein und es bliebe nur die Bahn/Auto  würden Kunden, die bequem mit LH in EW umsteigen könnten und noch zu ähnlichen Preisen, wohl um denken. Müssten sie sowieso, wenn die Condor es nicht schaffen sollte. 

 

Was ein "Neudesign dieser Märkte" ist kann ich nicht sagen. Du meinst den Thailandurlaub anders bewerben? 

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vor einer Stunde schrieb oldblueeyes:

Zumindest auf der Webseite beim aktuellen Brief an die Aktionäre steht folgender Text:

 

Die Lufthansa Group setzt den Ausbau ihres touristischen Langstreckenangebots aus ihren Drehkreuzen in München und Frankfurt konsequent fort. Ab dem Sommerflugplan 2020 profitieren insbesondere Privatreisende von neuen attraktiven Zielen.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf nordamerikanischen Destinationen – hier erweitert die Lufthansa Group ab dem nächsten Sommer ihr Angebot mit den Zielen Las Vegas, Phoenix, Anchorage, Orlando, Seattle und Detroit. Zusätzlich kommt in München mit Bangalore ein Ziel in Asien neu in den Flugplan hinzu.

Ein Großteil der Flüge erfolgt dabei in Kooperation mit Eurowings, die dazu eine Teilflotte von Airbus A330-Flugzeugen mit 270 Sitzen einsetzt. Eurowings ist seit Beginn des Winterflugplans 2019/2020 an Deutschlands größtem Drehkreuz in Frankfurt präsent und bietet Flüge zu den beliebten Urlaubsinseln Barbados, Mauritius sowie nach Las Vegas und Windhoek an. Ab München bietet Eurowings bereits seit Sommer 2018 Langstreckenverbindungen zu ausgewählten touristischen Destinationen an.

Könnte auch gut eine Art Drohgebärde gegenüber unliebsamen Konkurrenten sein, die sich vielleicht "einmischen" möchten. Solange bis im Hintergrund ein EU-Wettbewerbkonformes Konstrukt entstanden ist (mit AIDA, FTI, oder mit wem auch immer...)

 

In einigen Wochen werden wir wissen wohin der Weg geht.

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vor 14 Minuten schrieb A350900:


Zum wiederholten Male... Das letzte halbe Jahr rückblickend betrachtet, liegt die UFO klar in Führung.

Wäre eben nur schön, wenn das für alle Beteiligten dann auch mal zu positiven Ergebnissen führen würde. 

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Wieso fliegt Lufthansa trotz Aufhebung der level restrictions (im Sommer max. FL230) auf DUS-MUC und CGN-MUC noch immer nicht höher und bleibt lieber in FL230?

Bei bis zu 18 Flügen am Tag auf DUS-MUC und bis zu 11 Flügen auf CGN-MUC könnte man doch sicherlich einiges an Sprit sparen, wenn man z.B. in FL330 oder FL310 fliegt.

Eurowings dagegen fliegt auf den Strecken deutlich höher.

Edited by Gerrity

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vor 21 Minuten schrieb Gerrity:

Wieso fliegt Lufthansa trotz Aufhebung der level restrictions (im Sommer max. FL230) auf DUS-MUC und CGN-MUC noch immer nicht höher und bleibt lieber in FL230?

Tun sie doch teilweise.

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vor 10 Minuten schrieb EDDS:

Tun sie doch teilweise.

 

Also bis gestern nicht. Da wurde immer ein Flugplan mit max. FL230 aufgegeben und dann wird höchstens auf request nach einem höheren FL gefragt.

 

Edit: Auch heute sind bisher alle LH Flüge auf DUS-MUC in FL230 geflogen.

Edited by Gerrity

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vor 2 Minuten schrieb Gerrity:

 

Also bis gestern nicht. Da wurde immer ein Flugplan mit max. FL230 aufgegeben und dann wird höchstens auf request nach einem höheren FL gefragt.

Was im Flugplan drin steht kann ich nicht beurteilen.

Ich kann Dir nur sagen was ich stichprobenartig in FR24 sehe.

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vor 1 Minute schrieb EDDS:

Was im Flugplan drin steht kann ich nicht beurteilen.

Ich kann Dir nur sagen was ich stichprobenartig in FR24 sehe.

 

Und ich kann dir sagen, dass LH den Flugplan mit FL230 aufgibt und die Piloten dann ab und an mal nach einem höheren Level fragen und derzeit sehr wahrscheinlich dann auch bekommen. ;)

Edited by Gerrity

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14 hours ago, MileHigh said:

Könnte auch gut eine Art Drohgebärde gegenüber unliebsamen Konkurrenten sein

 

Auch wenn in dieser Pressemeldung (?) FRA und MUC und LH und EW fröhlich-locker-leicht durchmischt werden, ist es keine "Drohgebärde", sondern der real existierende Sommerflugplan 2020. Umschichten, Wachstum und neue/alte Ziele inhouse kann einem so schnell ja keiner verbieten...

 

 

 

15 hours ago, oldblueeyes said:

 

Ein Großteil der Flüge erfolgt dabei in Kooperation mit Eurowings, die dazu eine Teilflotte von Airbus A330-Flugzeugen mit 270 Sitzen einsetzt.

 

Es ist zwar eher ein Randaspekt, aber welche Flugzeuge sollen das sein?

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vor 16 Minuten schrieb medion:

Es ist zwar eher ein Randaspekt, aber welche Flugzeuge sollen das sein?

 

Ich denke es müsten die Eurowings 330-200 mit neuer Business Class sein. Die 330-300 von Brussels sind auf 295 Paxe standardisiert.

Kann mir gut vorstellen dass man im vorderen Teil vor der zweiten Türreihe eine ähnliche Bestuhlung wie bei Jump einbaut- 3 Reihen 6er Biz und 3 Reihen Premium Eco, hinten all economy.

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vor 15 Stunden schrieb elmofo:

...dann stünden den Anlaufverlusten der EW LR, die Anfangsinvestitionen beim Einstieg in die Condor gegenüber. ("Projekt Ocean" break even vs. Condor Einkauf break even)

 

Die bisher für die EW Langstrecke vorgesehenen Flieger könnten den Grundstock für den Ersatz der alten 767 der Condor bilden.

Zudem könnten künftig bei LH entbehrlich werdende A333 die DE 767 ersetzen.

Sehe da nur Vorteile, zumal bei den bevorstehenden wirtschaftlichen, sagen wir mal, Turbulenzen es ohnehin sein könnte, daß viel mehr LH-Maschinen frei werden als eingeplant, bzw. aufgegebene Bestellungen und Optionen für die Konzernflotte ansonsten reduziert werden müßten. Da könnte man evtl. einige der 20 bestellten 787-9 an DE zur Flottenmodernisierung weiterreichen.

______________________________________________________________________________________

Anderes Thema:

 

Die FAA scheint gegenüber LH auf Krawall gebürstet zu sein:

 

Zitat

»Die FAA teilte am Mittwoch mit, sie fordere von Lufthansa eine Strafe in Höhe von 6,428 Millionen Dollar. Lufthansa habe fast 900 Linienflüge durchgeführt, die gegen die amerikanischen Luftfahrtgesetze verstoßen hätten. [...]

Damit habe Lufthansa zwischen dem 22. März 2018 und dem 27. Mai 2019 rund 600 Flüge mit A340 zwischen Frankfurt nach San Diego sowie zwischen dem 28. Oktober 2018 und dem 10. April 2019 weitere 292 Flüge mit Airbus A330-300 und Boeing 747-400 zwischen Frankfurt und Philadelphia ohne Genehmigung durchgeführt.

Die Airline habe nun 30 Tage lang Zeit, um sich gegenüber dem Vorwurf zu äußern, so die FAA.«

 

https://www.flugrevue.de/zivil/unerlaubte-linienfluege-nach-san-diego-und-philadelphia-faa-droht-lufthansa-mit-millionenstrafe/

 

Edited by FW200

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vor 5 Minuten schrieb FW200:

 

Die bisher für die EW Langstrecke vorgesehenen Flieger könnten den Grundstock für den Ersatz der alten 767 der Condor bilden.

Zudem könnten künftig bei LH entbehrlich werdende A333 die DE 767 ersetzen.

Sehe da nur Vorteile, zumal bei den bevorstehenden wirtschaftlichen, sagen wir mal, Turbulenzen es ohnehin sein könnte, daß viel mehr LH-Maschinen frei werden als eingeplant, bzw. aufgegebene Bestellungen und Optionen für die Konzernflotte ansonsten reduziert werden müßten. Da könnte man evtl. einige der 20 bestellten 787-9 an DE zur Flottenmodernisierung weiterreichen.

 

Man sollte auch die strategischen Entscheidungen sowie die Zeiträume betrachten.

- die 332 ist strategisch nicht vorgesehen -> Einstiegsgrösse im Konzern ist die 333 -> aber die 787 stand 2017 auch nicht zur Disposition

-demnach gehen 2023-24 alle 332 raus

- die 343 der Lufthansa müssen im Lieferfenster der 359 und 789 ausgetauscht werden - bei der 787 reden wir von Ende 2022 bis Ende 2027-> die jüngste 343 der Hansa wäre dann 26 Jahre alt

 

Man kann die Condorflotte trotzdem erneuern ohne grossartige kurzfristige Investitonen, in dem man zB die 333 der Swiss gegen 359 austauscht und die 346 der Hansa länger fliegen lässt.

 

Auch neues Gerät bei Austrian kann helfen, die jüngsten 3 767 da sind 20 Jahre alt - die könnten auch ausgetauscht werden und bis Mitte des Jahrzehnts noch für Condor fliegen.

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43 minutes ago, oldblueeyes said:

Ich denke es müsten die Eurowings 330-200 mit neuer Business Class sein.

 

Das war bisher an mir vorbeigegangen; man kann nicht sagen, bei LH/EW tut sich nichts....  Ist so am Beispiel MUC-BKK  für Sommer 2020 hinterlegt:

 

Biz:

 

1 ACDGHK

2 ACDGHK

3 ACDGHK

4      DGHK

 

Best:

 

10 DEG

11 ACDEG

12 ACDEG

 

Rest Eco normal

 

Passt für ~ 270pax

 

 

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vor 6 Minuten schrieb medion:

 

Das war bisher an mir vorbeigegangen; man kann nicht sagen, bei LH/EW tut sich nichts.... 

 

 

Die Flottenseite der Eurowings ging heute nicht als ich sie checken wollte.

Bei der Hansa sind nur die eigenen Machinen aufgelistet.

Aber es macht schon Sinn sich anzupassen.

 

Vielleicht wird nichts gross rausposaunt bis es nicht klar ist ob man mit oder gegen der Langstrecken von Condor planen kann.

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1 minute ago, oldblueeyes said:

Bei der Hansa sind nur die eigenen Machinen aufgelistet.

 

Nö, es steht explizit und sehr deutlich dabei: Eurowings op Sun Express  Airbus 332

 

 

 

 

18 minutes ago, oldblueeyes said:

Man sollte auch die strategischen Entscheidungen sowie die Zeiträume betrachten.

- die 332 ist strategisch nicht vorgesehen

 

 

Strategien kann man auch sehr schnell wieder ändern (Brussels, Wings als Dach für andere, CGN/DUS, ....) Auch die 332 können noch viele Jahre fliegen, gerade jetzt wo man sie halbwegs flott gekriegt zu haben scheint....

 

 

 

 

20 minutes ago, oldblueeyes said:

- die 343 der Lufthansa müssen im Lieferfenster der 359 und 789 ausgetauscht werden

 

Bis Ende 2027 sind es aber auch noch acht Jahre. Das heißt, die 343 können noch viele Jahre fliegen.

 

Auch wenn es nicht das ideale Gerät ist, dann fliegt halt Edelweiss demnächst 10 343er.... Bei Status Quo, schrumpfen oder wachsen mit einem 'alten" Muster wird die Entscheidung wohl nicht so schwer sein.

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vor 38 Minuten schrieb FW200:

Die bisher für die EW Langstrecke vorgesehenen Flieger könnten den Grundstock für den Ersatz der alten 767 der Condor bilden.

Zudem könnten künftig bei LH entbehrlich werdende A333 die DE 767 ersetzen.

Sehe da nur Vorteile, zumal bei den bevorstehenden wirtschaftlichen, sagen wir mal, Turbulenzen es ohnehin sein könnte, daß viel mehr LH-Maschinen frei werden als eingeplant, bzw. aufgegebene Bestellungen und Optionen für die Konzernflotte ansonsten reduziert werden müßten. Da könnte man evtl. einige der 20 bestellten 787-9 an DE zur Flottenmodernisierung weiterreichen.

 

Bedeutet 7 EW A332 bilden den Grundstock für den Ersatz von 17 Condor B767. 

Das Condor B767 Personal macht dann genau was? A330 fliegen? Oder fliegen dann SXD Crews bei Condor? Die restlichen 10 B767 werden dann durch LH A330 ersetzt. Warum genau werden die noch gleich entbehrlich? Der wirtschaftlichen Turbulenzen wegen? Wirtschaftliche Turbulenzen, die eine LH- Passage treffen und so LH Maschinen und Bestellungen frei werden lassen, die Condor aber verschonen? Dann kommen noch einige B789 zur Condor und schon hat man eine A332/A333/B789 Condor Flotte. Ob das realistisch ist wage ich stark zu bezweifeln. 

Und: es bliebe auch weiterhin die Frage, warum die Condor in diesen unsicheren Zeiten überhaupt kaufen und sehr viel Geld in die Hand nehmen, wenn die LH alles was du beschrieben hast  (wie unrealistisch das auch sein mag) auch mit der existierenden EW LR machen kann? 

 

vor 29 Minuten schrieb oldblueeyes:

Man sollte auch die strategischen Entscheidungen sowie die Zeiträume betrachten.

- die 332 ist strategisch nicht vorgesehen -> Einstiegsgrösse im Konzern ist die 333 -> aber die 787 stand 2017 auch nicht zur Disposition

-demnach gehen 2023-24 alle 332 raus

- die 343 der Lufthansa müssen im Lieferfenster der 359 und 789 ausgetauscht werden - bei der 787 reden wir von Ende 2022 bis Ende 2027-> die jüngste 343 der Hansa wäre dann 26 Jahre alt

 

Man kann die Condorflotte trotzdem erneuern ohne grossartige kurzfristige Investitonen, in dem man zB die 333 der Swiss gegen 359 austauscht und die 346 der Hansa länger fliegen lässt.

 

Eine „Einstiegsgröße“ im Konzern gibt es nicht. Es gibt das passende Flugzeug für den entsprechenden Markt. Das könnte auch eine A321XLR sein.

Die bestellten Flugzeuge sind verplant und dienen größtenteils dem Ersatz von 4- strahligen LH -Mustern und hoffentlich der Modernisierung der AUA LR Flotte. Der Austausch der Swiss A330 steht nicht auf der Agenda. Genauso wenig das exzessive Betreiben der A346. 

Ebenso wenig wurden die Flugzeuge bestellt, um für den Fall eines Condor Kaufes die B767 zu ersetzten! 

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vor 10 Minuten schrieb elmofo:

Eine „Einstiegsgröße“ im Konzern gibt es nicht. Es gibt das passende Flugzeug für den entsprechenden Markt. Das könnte auch eine A321XLR sein.

Die bestellten Flugzeuge sind verplant und dienen größtenteils dem Ersatz von 4- strahligen LH -Mustern und hoffentlich der Modernisierung der AUA LR Flotte. Der Austausch der Swiss A330 steht nicht auf der Agenda. Genauso wenig das exzessive Betreiben der A346. 

Ebenso wenig wurden die Flugzeuge bestellt, um für den Fall eines Condor Kaufes die B767 zu ersetzten! 

 

Wenn du dir die Investorenpresentationen und die Roadshows der letzten 4-5 Jahre angeschaut hättest, dann würdest du merken was für einen Müll du hier zusammengeschrieben hast.

 

Die 333 wurde bei der geplanten Flottenbereinigung als Einstiegsmuster definiert - war im Übrigen kurz vor dem 332 Experiment bei Wings. Daran hat sich als strategische Entscheidung bis heute nichts geändert. Kann noch kommen.

321XLR - kann noch kommen - bis jetzt will nur die Swiss ab ZRH dies nicht haben.

Austausch der Swiss 333 ist in der Tat aus heutiger Perspektive bis knapp vor 2030 nicht vorgesehen. Bedeutet aber nicht dass man das Wunschmuster der Swiss nicht bestellt hätte (die 359) und mit den 333 nichts anfangen könnte. Es müssten dann halt einige Vierstrahler der Lufthansa etwas länger fliegen.

 

Die torusitische Langstrecke im Konzern läuft auf die 333 Grösse hinaus - sei es das Upgauging der Randmärkte bei Brussels von 332 auf 333, die Eurowings ab DUS mit 333, Jump mit gleicher Röhrenlänge, Edelweiss mit 333/343. Und es ist naheliegend dass man mit konzerneigene Flieger wenig Überraschungen hat. Der Rest der Puzzles ist Teil des Business Cases.

 

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vor 28 Minuten schrieb elmofo:

 

Bedeutet 7 EW A332 bilden den Grundstock für den Ersatz von 17 Condor B767. 

Das Condor B767 Personal macht dann genau was?

 

Umschulen? Oder wünschen Sie, daß die in der Vor-Thatcher-Ära in GB geltenden Regelungen (Heizer auf der Diesellok) Anwendung finden sollten?

Was machten die L-1649-Flugzeugführer nach der Ausflottung der SuperStar? Oder die 707-Kapitäne?

Sollte man also 767 solange betreiben, bis der letzte Kapitän und F/O in Rente gehen, damit Sie zufrieden sind?

 

vor 32 Minuten schrieb elmofo:

Warum genau werden die noch gleich entbehrlich? Der wirtschaftlichen Turbulenzen wegen? Wirtschaftliche Turbulenzen, die eine LH- Passage treffen und so LH Maschinen und Bestellungen frei werden lassen, die Condor aber verschonen? Dann kommen noch einige B789 zur Condor und schon hat man eine A332/A333/B789 Condor Flotte. Ob das realistisch ist wage ich stark zu bezweifeln. 

Und: es bliebe auch weiterhin die Frage, warum die Condor in diesen unsicheren Zeiten überhaupt kaufen und sehr viel Geld in die Hand nehmen, wenn die LH alles was du beschrieben hast  (wie unrealistisch das auch sein mag) auch mit der existierenden EW LR machen kann?

 

Wirtschaftliche Turbulenzen, die Condor nicht verschonen, aber wohl nicht zum völligen Einstellen aller Langstrecken-Urlaubsziele bei DE und EW/LH führen werden. Oder glauben Sie, es würden die Urlaubsflüge komplett eingestellt, und die Startbahnen hochgeklappt?

Außerdem den Zeitfaktor in meinen Überlegungen nicht ausblenden: Bis die 787 (»evtl.« hatte ich zudem geschrieben) geliefert werden, wird noch geraume Zeit vergehen. Und bis dahin könnten A332 & A333 als 767-Ersatz dienen.

 

Anscheinend mißfällt Ihnen offenbar der Gedanke grundsätzlich, daß LH die Ex-Tochter wieder übernehmen könnte. EW/SXD-Mitarbeiter, der seine Felle davonschwimmen sieht?

 

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vor 5 Minuten schrieb FW200:

Anscheinend mißfällt Ihnen offenbar der Gedanke grundsätzlich, daß LH die Ex-Tochter wieder übernehmen könnte. EW/SXD-Mitarbeiter, der seine Felle davonschwimmen sieht?

 

Wenn LH DE schlucken darf (egal, ob Kurz- und/oder Langstrecke), war's das in nicht kleinen Teilen des Marktes mit dem Wettbewerb. Vielleicht findest du das gar nicht so schlimm, und es wird so einige geben, die das so sehen, aber der Großteil der Kunden wird keine Lust auf Mondpreise und ähnliche Symptome eines Quasimonopols haben.

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vor 30 Minuten schrieb oldblueeyes:

Wenn du dir die Investorenpresentationen und die Roadshows der letzten 4-5 Jahre angeschaut hättest, dann würdest du merken was für einen Müll ...

 

Da sieht man mal, wie Wahrnehmungen auseinanderfallen. Deine Einschätzungen zu Lufthansas Werbematerialien zur Einwerbung von Kapital "der letzten 4-5 Jahre" werden zwar immer länger, aber nicht überzeugender. Dem hilft auch ein rüder Ton nicht ab.

vor 14 Minuten schrieb FW200:

Umschulen? Oder wünschen Sie, daß die in der Vor-Thatcher-Ära in GB geltenden Regelungen (Heizer auf der Diesellok) Anwendung finden sollten?

 

Wenn der Konzernvorstand in seinen "strategischen" Dispositionen so fortfährt wie seit 2017, ist bald die halbe fliegende Belegschaft in Umschulung.

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vor einer Stunde schrieb oldblueeyes:

 

Wenn du dir die Investorenpresentationen und die Roadshows der letzten 4-5 Jahre angeschaut hättest, dann würdest du merken was für einen Müll du hier zusammengeschrieben hast.

 

Die 333 wurde bei der geplanten Flottenbereinigung als Einstiegsmuster definiert - war im Übrigen kurz vor dem 332 Experiment bei Wings. Daran hat sich als strategische Entscheidung bis heute nichts geändert. Kann noch kommen.

321XLR - kann noch kommen - bis jetzt will nur die Swiss ab ZRH dies nicht haben.

Austausch der Swiss 333 ist in der Tat aus heutiger Perspektive bis knapp vor 2030 nicht vorgesehen. Bedeutet aber nicht dass man das Wunschmuster der Swiss nicht bestellt hätte (die 359) und mit den 333 nichts anfangen könnte. Es müssten dann halt einige Vierstrahler der Lufthansa etwas länger fliegen.

 

Die torusitische Langstrecke im Konzern läuft auf die 333 Grösse hinaus - sei es das Upgauging der Randmärkte bei Brussels von 332 auf 333, die Eurowings ab DUS mit 333, Jump mit gleicher Röhrenlänge, Edelweiss mit 333/343. Und es ist naheliegend dass man mit konzerneigene Flieger wenig Überraschungen hat. Der Rest der Puzzles ist Teil des Business Cases.

 

 

Danke, dass du mir im Groben recht gibst, auch wenn ich soviel Müll schreibe.

 

Kann es sein, dass du gerne irgendwelche Begrifflichkeiten in deine Posts einarbeitest, die keine Bedeutung haben und hoffst das sie niemand hinterfragt? 

 

Was ist eine Flottenbereinigung? Warum definiert man in dem Zusammenhang den A333 als Einstiegsmuster nur um dann den A332 bei SXD einzuflotten. Und was hat das mit einer möglichen Übernahme der Condor zu tun?

Kann gut sein, dass die A359 das Wunschmuster der Swiss war/ist, spielt bei der Vergabe der jetzt bestellten Flugzeuge allerdings keine Rolle. Merke: alte 4 Strahler raus, neue 2 Strahler rein!

 

 

 

Ich gebe dir recht, dass der A333 das Zugpferd der touristischen LR wird. 

Allerdings verstehe ich nicht was das Ganze mit dem „upgauging der Randmärkte bei Brussels“ zu tun hat. Was soll das überhaupt bedeuten?  Und was hat das mit einer möglichen Übernahme der Condor zu tun?

Bleibt weiterhin der Punkt den ich versuche zu vertreten: Die strategische Ausrichtung der LH sieht den Einkauf der Condor nicht vor! Warum auch? 

 

vor 46 Minuten schrieb FW200:

Umschulen? Oder wünschen Sie, daß die in der Vor-Thatcher-Ära in GB geltenden Regelungen (Heizer auf der Diesellok) Anwendung finden sollten?

 

Sieben derzeit fliegende B767 werden durch 7 derzeit fliegende A330 ersetzt. Sprich Crews für 14 Flugzeuge. Werden die 7 B 767 ausgeflottet und alle Crews umgeschult, was man durch aus machen könnte, hätte man 14 Flugzeugbesatzungen für 7 A330. Sehen sie warum ich mit ihrer Lösung „unzufrieden“ bin. Vielleicht mögen sie mich auch erleuchten, wie die tarifliche Zusammenlegung aussehen könnte. Besonders vor dem Hintergrund des bevor stehenden Abschlusses der Verhandlungen übers „ One AOC“ der LR. 

 

vor 49 Minuten schrieb FW200:

Wirtschaftliche Turbulenzen, die Condor nicht verschonen, aber wohl nicht zum völligen Einstellen aller Langstrecken-Urlaubsziele bei DE und EW/LH führen werden. Oder glauben Sie, es würden die Urlaubsflüge komplett eingestellt, und die Startbahnen hochgeklappt?

Außerdem den Zeitfaktor in meinen Überlegungen nicht ausblenden: Bis die 787 (»evtl.« hatte ich zudem geschrieben) geliefert werden, wird noch geraume Zeit vergehen. Und bis dahin könnten A332 & A333 als 767-Ersatz dienen.

 

Natürlich nehme ich nicht an, dass wirtschaftliche Turbulenzen zur völligen Einstellung aller LR Urlaubsziele führt. Aber natürlich zu einer Reduzierung. Davon gehen auch Sie beim Geschäft der LH Passage aus. Warum sonst sollten plötzlich LH Flugzeuge und Bestellungen frei werden. Jetzt könnten wir diskutieren auf welches Geschäft sich eine strauchelnde Wirtschaft stärker auswirkt, Business oder Leisure, aber nochmal meine Grundlege Frage: Warum überhaupt das Wagnis „Condor Kauf“ (eine Investition von mehreren hundert Millionen Euro) eingehen, wenn eine solche wirtschaftliche Entwicklung zu erwarten ist? oldblueeys erklärt ihnen sicher gerne die Bedeutung der ROCE für den Konzernvorstand. Einfach, es ist eine Kennzahl die die Rentabilität von eingesetztem Kapital beziffert. Ein Vergleich des ROCE vor dem Hintergrund einer Investition bei Condor vs LH Passage würde den Vorstand auch in wirtschaftlich schwerere Zeit dazu veranlassen die 789 bei der Passage ein zusetzt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage einer Einflottung der von LH Bestellten 789 bei Condor nicht. Außerdem sind die Flugzeuge bereits im derzeitigen Konzern verplant.  

 

vor 50 Minuten schrieb FW200:

EW/SXD-Mitarbeiter, der seine Felle davonschwimmen sieht?

 

Warum spielt das für sie eine Rolle? Fiele es ihnen leichter meine Argumente zu ignorieren wäre ich EW/SXD- Mitarbeiter? 

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vor 5 Minuten schrieb elmofo:

Sieben derzeit fliegende B767 werden durch 7 derzeit fliegende A330 ersetzt. Sprich Crews für 14 Flugzeuge. Werden die 7 B 767 ausgeflottet und alle Crews umgeschult, was man durch aus machen könnte, hätte man 14 Flugzeugbesatzungen für 7 A330. Sehen sie warum ich mit ihrer Lösung „unzufrieden“ bin. Vielleicht mögen sie mich auch erleuchten, wie die tarifliche Zusammenlegung aussehen könnte. Besonders vor dem Hintergrund des bevor stehenden Abschlusses der Verhandlungen übers „ One AOC“ der LR.

 

Ich bin gerührt ob Ihrer plötzlichen kollegialen Fürsorge für die DE-Besatzungen. Gestern hörte sich das noch etwas weniger mitfühlend an:

 

Zitat

Die LH hat ein Gebot für die Condor abgegeben und das Angebot wurde abgelehnt. 

Dann ging es in die Umsetzung des Projekt Ocean. Wir erinnern uns: Das "One AOC" der EW auf der LR. Entsprechende Verhandlungen mit Tarifpartnern laufen und kommen voran.

Die Condor ist in der zwischen Zeit Insolventer, die Flugzeuge noch älter, die Kunden unsicherer und die Verschuldung höher.

Kann mir bitte noch mal jemand erklären warum LH ,vor Umsetzung des oben genannten Projektes, für die Condor bieten sollte. 

 

Da fragten Sie seltsamerweise nicht nach dem Schicksal der Besatzungen der DE-Flotte.

Ich nehme das mal als Bestätigung meiner Vermutung (EW/SXD-Mitarbeiter).

Ein Entschluß über die DE-Übernahme kann nicht ausschließlich aus der St.Florians-Perspektive von gegenwärtig bei EW/SXD beschäftigtem Personal beurteilt werden (vulgo: »Nicht die Frösche fragen«)

 

 

Lt. Condor-Website haben wir 16 B767. Ersatz sukzessive durch u.a. 7 A332 (SXD/EW). Es werden natürlich bei einer LH-Übernahme nicht alle Flüge zusammengelegt, sondern anfangs nur doppelt bediente Zielorte, falls das Aufkommen keine Frequenzerhöhung rechtfertigt.

Wie bei jeder Flottenerneuerung werden nicht alle Altflugzeuge auf einen Schlag 1:1 durch neue Muster ersetzt, sondern zunächst die Flugzeuge, deren Ausmusterung vordringlich ist (Alter/Zustand/fällige Überholungen).

Somit fliegen zunächst unter der neuen LH-Urlaubsmarke (ich hoffe, daß dies Condor sein wird) Ex-DE 767 und Ex-EW/SXD A332 parallel (auch mit den bisherigen Besatzungen, da die Umschulung noch nicht begonnen hat). Man muß hier ja Markenauftritt und AOC unterscheiden, wie auch bisher schon bei EW/GW/SXD.

Also anfänglich zunächst 16 767 und 7 A332. Je nach Buchungszahlen (Ausfall der TC-Kontigente), Geschäftsverlauf (Konjunktur) wird dann die Flottengröße angepaßt und die ältesten / zu kostspieligen Überholungen fälligen 767 nach und nach ausgemustert und die Besatzungen umgeschult. Bei günstigem Geschäftsverlauf (keine Buchungseinbrüche wg. Kundenverunsicherung - nach LH-Übernahme auszuschließen) und guter Konjunktur können durch Ablösung frei werdende LH-Konzernflugzeuge zu DE verschoben werden, bei ungünstiger Konjunkturentwicklung/Wirtschaftskrise muß die Flottenstärke reduziert werden (natürlich ebenso, wenn DE nicht von LH übernommen wird, der Einbruch wird beide (DE/EW) ohnehin treffen, ob nun eine Übernahme durch LH erfolgt oder nicht).

 

vor 33 Minuten schrieb elmofo:

Ein Vergleich des ROCE vor dem Hintergrund einer Investition bei Condor vs LH Passage würde den Vorstand auch in wirtschaftlich schwerere Zeit dazu veranlassen die 789 bei der Passage ein zusetzt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage einer Einflottung der von LH Bestellten 789 bei Condor nicht. Außerdem sind die Flugzeuge bereits im derzeitigen Konzern verplant. 

 

Verplant waren vor diversen Brachenkrisen (zuletzt 2001/2002) auch so manche Ressourcen. Die Planung wurde dann schnell über den Haufen geworfen.

Es wäre ja immerhin ein überlegenswerter Gedanke, ob man geschlossene Verträge evtl. gegen Vertragsstrafe storniert oder die überzähligen Maschinen ggf. für eine ohnehin notwendige Flottenerneuerung bei DE, die bisher auf die lange Bank geschoben wurde, verwendet.

 

vor einer Stunde schrieb Flotte:

Wenn der Konzernvorstand in seinen "strategischen" Dispositionen so fortfährt wie seit 2017, ist bald die halbe fliegende Belegschaft in Umschulung.

 

Das mag wohl sein, ändert aber nichts an der Notwendigkeit der Umschulung der Besatzungen der DE-767, deren angeblich so bedenklich hohes Alter im hiesigen Forum seit Monaten wortreich beklagt wird.

 

Wenn man nicht die Forderung aufstellt, die Ablösung der 767 dürfe ausschließlich durch neu(er)e 767 erfolgen, ist eine Umschulung ohnehin unausweichlich, gleichgültig, wer nun DE übernimmt und durch welches Muster deren doch soooo alte 767 dann ersetzt werden.

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