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vor 4 Stunden schrieb medion:

Ja super, eine Überschrift zurückgenommen, toller Sieg.

 

Hat Norwegian überhaupt noch Eigenkapital? Eigentlich liegen doch alle gerade auf der Lauer.... Und keiner ist scharf darauf EDI-BOS zu übernehmen, weil das so wahnsinnig profitable ist.

 

Laut der letzten Quartalspresentation taucht Eigenkapital nicht mehr in der Balance Sheet auf.

 

Und sie haben CAPEX von 2.2 Bn USD in 2019 bei derzeit um die 6% Zinsen - kommen ja laut Plan 4*321LR, 5*789 und 16737MAX in die eigene Flotte plus einige 320 der eigenen Leasinggesellschaft.

 

 

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vor 11 Minuten schrieb PG1:

Doof gelaufen für Norwegian, aber diese Welt ist doch momentan absolut bekloppt und die Regelung der USA absoluter Schwachsinn. 

https://www.aero.de/news-30639/Norwegians-folgenschwere-Landung-im-Iran.html

 

Und das alles ausgerechnet wegen dem Defekt eines amerikanischen Qualitätsproduktes.... Was passiert, wenn amerikanische Staatsbürger unter den Passagieren sind, müssen die dann zu Hause ins Gefängnis?

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Dieser ganze amerikanische Irrsinn, mit dem sie die ganze Welt überziehen, lässt einen nur noch Kopf schüttelnd zurück. Das angeblich freieste Land des Planeten sorgt mit seiner Politik, der leider fast alle folgen (auch die europäischen Staaten), immer mehr für Unfreiheit. Alleine der Gedanke, dass Amis, die eventuell auf diesem Flug gewesen sein könnten, nicht mehr so in ihr Heimatland einreisen können, wie vor dem Zwischenfall, lässt einen doch an so zeimlich allem zweifeln, an was ein aufgeklärter und souveräner Mensch so glaubt. An Ratio, Humanismus, Verhältnismäßigkeit etc...

 

Aber mal genug der politischen Parolen, ich frage mich gerade, auf welchem Wege die USA erfahren könnten, dass ihre Bürger auf iranischem Boden waren? Einträge in die Pässe? Passiert das für gewöhnlich nicht nur dann, wenn ein Flughafen bzw. dessen Transitbereich verlassen wird und somit in das Land eingereist wird? Das dürfte in dem Fall ja wohl kaum passiert sein. Sonst würden ja alle Passagiere, die irgendwo ungeplant zwischenlanden, solche Einträge in ihre Pässe bekommen. Oder kontrolliert der Iran automatisch alle Menschen, die auf ihrem Hoheitsgebiet ankommen, egal aus welchen Grund?

bearbeitet von spandauer
Rechtschreibung + Ergänzungen

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1 hour ago, Tschentelmän said:

 

Und das alles ausgerechnet wegen dem Defekt eines amerikanischen Qualitätsproduktes.... Was passiert, wenn amerikanische Staatsbürger unter den Passagieren sind, müssen die dann zu Hause ins Gefängnis?

nein, die betroffenen Nicht US Passagiere müssen aber ein D1/D2 Visum haben  (kostet 160 GBP und einen Besuch bei der US Botschaft), für die US Bürger ändert sich nichts. Es gibt kein Verbot für sie, in den Iran zu reisen.

Ich selbst "darf" auch nicht mehr ESTA, sondern brauche wegen Besuch im Iran ein Visum.

(ich "muss" beruflich des öfteren in die USA und daher bezahlt meine Firma das Visum.) 

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Am 27.12.2018 um 19:19 schrieb medion:

Ja super, eine Überschrift zurückgenommen, toller Sieg.

 

Hat Norwegian überhaupt noch Eigenkapital? Eigentlich liegen doch alle gerade auf der Lauer.... Und keiner ist scharf darauf EDI-BOS zu übernehmen, weil das so wahnsinnig profitable ist.

Ja ist es in der Tat. Das ist Betriebsschädigend. Schau mal nach wie viel Dreck die Danske Bank am Stecken hat. Ausgerechnet diese Bank als Quelle zu nennen ist auch abenteuerlich. Vorallem relativiert der Autor ja im selben Artikel noch selbst. Achja, müsste Norwegian stand heute laut Autor nicht pleite sein? 

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Am ‎03‎.‎01‎.‎2019 um 23:01 schrieb flieg wech:

nein, die betroffenen Nicht US Passagiere müssen aber ein D1/D2 Visum haben  (kostet 160 GBP und einen Besuch bei der US Botschaft), für die US Bürger ändert sich nichts. Es gibt kein Verbot für sie, in den Iran zu reisen.

Ich selbst "darf" auch nicht mehr ESTA, sondern brauche wegen Besuch im Iran ein Visum.

Woran erkennen die USA das? Nur am Stempel im Reisepass (d.h. mit einem neuen Pass wäre es dann ehe egal), wird das von den Airlines immer brav an die USA gemeldet, wer im Iran eingereist ist oder wird eine "Iran"-Frage bei ESTA gestellt (da ich B1/B2 habe, habe ich ESTA noch nie gemacht).

 

...NCC1701

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vor 21 Stunden schrieb DM801:

Ja ist es in der Tat. Das ist Betriebsschädigend. Schau mal nach wie viel Dreck die Danske Bank am Stecken hat. Ausgerechnet diese Bank als Quelle zu nennen ist auch abenteuerlich. Vorallem relativiert der Autor ja im selben Artikel noch selbst. Achja, müsste Norwegian stand heute laut Autor nicht pleite sein? 

 

Demzufolge enthält nahezu jede Wirtschafts- und Finanzzeitung "Betriebsschädigende" Inhalte. Das ist nunmal deren journalistisches Geschäftsmodell, einige Anhaltspunkte und Eckdaten über Konzerne zu sammeln und Einschätzungen +  Rückschlüsse hieraus zu publizieren. Da jedoch kaum ein Journalist in alle finanziellen Details vordringen kann, bleibt nunmal ein gewisser "Spekulationsspielraum" übrig.

 

Allerdings muss auch von den Anlegern (insbesondere den Institutionellen) genügend Sachverstand und Professionalität abverlangt werden, sich nicht auf den "erstbesten" Zeitungsbericht zu verlassen und vielleicht voreilige Entscheidungen zu treffen.

 

Aber so funktioniert das "Spiel" heutzutage leider nunmal - leider.... Oberflächlich, gierig, machtgeil, Eitelkeit und jede Menge Klugscheißerei... 

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2 hours ago, NCC1701 said:

Woran erkennen die USA das? Nur am Stempel im Reisepass (d.h. mit einem neuen Pass wäre es dann ehe egal), wird das von den Airlines immer brav an die USA gemeldet, wer im Iran eingereist ist oder wird eine "Iran"-Frage bei ESTA gestellt (da ich B1/B2 habe, habe ich ESTA noch nie gemacht).

 

...NCC1701

naja wenn Du mit BA in den Iran geflogen bist und eine Woche später dann in die USA - und die airlines müssen ja den US Behörden alles mögliche melden - dann kann das auch bei einem "neuen" Pass bemerkt werden. Interessant ist im übrigen, daß mein ESTA bis heute nicht gecancelt wurde auf der US website. Aber VORSICHT: über die Einreise entscheiden die Beamten vor Ort, nicht die Botschaft (oder ein VISUM).

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Nochmal kurz nebenbei zurück zu unserer "Religion" - der Fliegerei ✈️:

 

Aus dem letzten Bericht habe ich entnommen, dass Norwegian bislang keine Ersatzteile liefern lassen konnte und hierfür wohl eine Ausnahmegenehmigung der USA benötigt. Somit dürfte die Kiste immer noch defektt im Iran stehen... ist doch so, oder??

bearbeitet von Tschentelmän

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Wäre ich Norwegian, ich würde mich einen Dreck um diese Bevormundung des Imperiums kümmern und die Kiste so schnell wie möglich wieder flott machen. Sollen die US-Affen doch klagen ...

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Am 5.1.2019 um 11:49 schrieb Tschentelmän:

 

Demzufolge enthält nahezu jede Wirtschafts- und Finanzzeitung "Betriebsschädigende" Inhalte. Das ist nunmal deren journalistisches Geschäftsmodell, einige Anhaltspunkte und Eckdaten über Konzerne zu sammeln und Einschätzungen +  Rückschlüsse hieraus zu publizieren. Da jedoch kaum ein Journalist in alle finanziellen Details vordringen kann, bleibt nunmal ein gewisser "Spekulationsspielraum" übrig.

 

Allerdings muss auch von den Anlegern (insbesondere den Institutionellen) genügend Sachverstand und Professionalität abverlangt werden, sich nicht auf den "erstbesten" Zeitungsbericht zu verlassen und vielleicht voreilige Entscheidungen zu treffen.

 

Aber so funktioniert das "Spiel" heutzutage leider nunmal - leider.... Oberflächlich, gierig, machtgeil, Eitelkeit und jede Menge Klugscheißerei... 

Das kann man doch nicht vergleichen. Hier hat ein Autor eine These aufgestellt, die durch keinerlei Aussagen begründet werden konnte. Lediglich die Aussage eines Investment-Bankers (einer Bank die wegen Steuerhinterziehung(?) angeklagt wurde) nimmt der Autor als Beleg. Die Abänderung der Headline ist nur folgerichtig.

Die Anleger bestehen nicht nur aus großen Investment-Firmen. Auch Angestellte sind Anleger bei Norwegian. Dazu kommt noch eine jahrelange Negativpresse. Unter anderem von irischer Seite. Dass das alles sehr volatil ist kann man doch gut nachvollziehen, oder?

Vorallem unter den Angestellten gab es viele Verängstigte. Ein paar haben sich sogar deshalb bei anderen Firmen beworben. Vielleicht erkennst du jetzt das Ausmaß dieses Artikels. 
Norwegian hat sich daraufhin übrigens genötigt gesehen, ein internes Schreiben zu veröffentlichen, in dem dieser Artikel zerpflückt wird. 

Aber, du hast natürlich auch recht. Nur leider kann so etwas eine große Lawine auslößen. Hat man ja auch letztes Jahr ähnlich bei Ryanair gesehen. 

 

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Wenn der Zeitungsbericht völlig falsch ist und Norwegian dies auch beweisen kann - dann können sie zumindest eine Gegendarstellung von der Zeitung einfordern oder gar gerichtlich einklagen. Die Pressefreiheit ist zwar zu Recht ein hohes Gut - dennoch rechtfertigt sie nicht zur Veröffentlichung falscher und rufschädlicher Faktenn. Dies wäre dann auch für den Zeitungsverlag kein gutes Image, auch wenn der Rufschaden für Norwegian nur bedingt zu kitten wäre.

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Dem einen ist bei Lufthansa der Tomatensaft zu warm, anderen sind die Arbeitsbedingungen bei Ryanair nicht sozialverträglich genug; bei British Airways  in der Eco ist es schlimmer als in XY, einigen ist umsteigen in CDG unerträglich und sonstige finden Eurowings für Hamburg unwürdig.... So what? Wo fängt falsch an und hört richtig auf?

 

Wenn die Zahlen von Norwegian mit ihrem ach so tollen Geschäftsmodell besser wären, interessiert sich für so einen Artikel kein Mensch. Jeder Bericht übers örtliche Schützenfest oder die Jahreshauptversammlung vom Kleingärtnerverein enthält für Leute, die sich im Thema auskennen, Fehler.

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vor 1 Stunde schrieb Tschentelmän:

Wenn der Zeitungsbericht völlig falsch ist und Norwegian dies auch beweisen kann - dann können sie zumindest eine Gegendarstellung von der Zeitung einfordern oder gar gerichtlich einklagen. Die Pressefreiheit ist zwar zu Recht ein hohes Gut - dennoch rechtfertigt sie nicht zur Veröffentlichung falscher und rufschädlicher Faktenn.

 

Viel Glück dabei eine US Zeitung (Forbes) wegen Verleumdnung zu verklagen. 

 

Wenn man sich mal die Details anschaut:

"Analyst Martin Stenshall at Danske Bank thinks Norwegian will violate the terms of its loans by New Year."

Das ist eine Aussage, die wäre in Deutschland grenzwertig (Kirch / Deutsche Bank). Ein Analyst, der diese Aussage auf Grund von öffentlich verfügbaren Informationen trifft geht kein großes Risiko ein. Ein Luftfahrtanalyst sollte diese Informationen haben.

 

Die zweite Überschrift ist eine Meinung. Meinungen sind durch die Redefreiheit in den USA gedeckt. 

 

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vor einer Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Meinungen sind durch die Redefreiheit in den USA gedeckt. 

Sehr zur Freude und zugleich zum Ärger des Präsidenten.... Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten eben.

 

Spaß bei Seite - nun ist es ohnehin längst zu spät, um dagegen vorzugehen nachdem der Bericht seit Wochen draußen ist und die meisten ihn vermutlich schon vergessen haben... 

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vor 11 Stunden schrieb Tschentelmän:

Sehr zur Freude und zugleich zum Ärger des Präsidenten.... Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten eben.

 

Spaß bei Seite - nun ist es ohnehin längst zu spät, um dagegen vorzugehen nachdem der Bericht seit Wochen draußen ist und die meisten ihn vermutlich schon vergessen haben... 

... und der Jahreswechsel war und Norwegien immer noch fliegt. 

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vor 19 Stunden schrieb medion:

Dem einen ist bei Lufthansa der Tomatensaft zu warm, anderen sind die Arbeitsbedingungen bei Ryanair nicht sozialverträglich genug; bei British Airways  in der Eco ist es schlimmer als in XY, einigen ist umsteigen in CDG unerträglich und sonstige finden Eurowings für Hamburg unwürdig.... So what? Wo fängt falsch an und hört richtig auf?

 

Wenn die Zahlen von Norwegian mit ihrem ach so tollen Geschäftsmodell besser wären, interessiert sich für so einen Artikel kein Mensch. Jeder Bericht übers örtliche Schützenfest oder die Jahreshauptversammlung vom Kleingärtnerverein enthält für Leute, die sich im Thema auskennen, Fehler.

Was ist denn das für ein sinnloser Vergleich? Der Autor hat behauptet, Norwegian sei bis Ende des Jahres pleite. Dass das völlig haltlos war, sieht man doch schon!? An dieser Firma hängen tausende Jobs und die Firma strauchelt von einem Problem ins nächste. Dann ist doch so ein reißerischer Artikel doch dermaßen unnötig und bringt nur noch mehr Unruhe in den Laden. Ich bin mir auch nicht sicher, was genau du von diesem ach so tollen Geschäftsmodell weißt. Viel scheint es jedenfalls nicht zu sein. 

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vor 1 Stunde schrieb DM801:

Was ist denn das für ein sinnloser Vergleich? Der Autor hat behauptet, Norwegian sei bis Ende des Jahres pleite. Dass das völlig haltlos war, sieht man doch schon!? An dieser Firma hängen tausende Jobs und die Firma strauchelt von einem Problem ins nächste. Dann ist doch so ein reißerischer Artikel doch dermaßen unnötig und bringt nur noch mehr Unruhe in den Laden. Ich bin mir auch nicht sicher, was genau du von diesem ach so tollen Geschäftsmodell weißt. Viel scheint es jedenfalls nicht zu sein. 

 

Nein, der Autor behauptete das Norwegian womöglich seine Kredite nicht bedienen kann. Das ist nicht Pleite, sondern Mangel an liquiden Mittel.

Und Norwegian kann sich Liquidität besorgen auch ohne die Börse benachrichtigen zu müssen - etwa wenn der Vorverkauf besser läuft als erwartet, Forderungen durch Factoring verkauft wurden oder Kreditlinien gewährt werden.

 

Alleine die Tatsache das man sich gezwungen sah mitzuteilen das 2 Aktionäre frisches Geld schiessen würden zeigt das die Lage auf der Kippe ist und man auch nicht mehr mit Hilfe marktüblicher Tricks cash besorgen kann oder Zeit zur Neuverhandlung der Kredite braucht. 

 

Wenn diese Lage von einen externen Journalisten ohne Einblick in den Details der Cashpositionen erkannt wurde ist schon eine sehr gute Leistung.

 

Daher, abwarten und mal sehen wie Norwegian den Winter überlebt.

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Es ging noch nicht einmal um die liquiden Mittel, sondern um garantierte Eigenkapitalquoten für Kredite. Durch die Garantieerklärung hat man dieses ja außer Kraft gesetzt.

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vor 9 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Nein, der Autor behauptete das Norwegian womöglich seine Kredite nicht bedienen kann. Das ist nicht Pleite, sondern Mangel an liquiden Mittel.

Und Norwegian kann sich Liquidität besorgen auch ohne die Börse benachrichtigen zu müssen - etwa wenn der Vorverkauf besser läuft als erwartet, Forderungen durch Factoring verkauft wurden oder Kreditlinien gewährt werden.

 

Alleine die Tatsache das man sich gezwungen sah mitzuteilen das 2 Aktionäre frisches Geld schiessen würden zeigt das die Lage auf der Kippe ist und man auch nicht mehr mit Hilfe marktüblicher Tricks cash besorgen kann oder Zeit zur Neuverhandlung der Kredite braucht. 

 

Wenn diese Lage von einen externen Journalisten ohne Einblick in den Details der Cashpositionen erkannt wurde ist schon eine sehr gute Leistung.

 

Daher, abwarten und mal sehen wie Norwegian den Winter überlebt.

 

Ich zitiere: "Norwegian Air faces collapse by year's end". Nach protesten: "..Faces financial pressure as year ends". 

 

Wie lesen sich beide Headlines für dich? 

 

Dazu die Antwort eines Kapitäns: 

 

Dear Mr. Martin,

This is a response to the news article you published yesterday titled "NORWEGIAN FACES COLLAPSE BY YEARS END" that was shared and re-shared thousands of times and went viral less than 24 hours after it was published. 

I am a 5-year US-based employee of Norwegian and I want you to realize the damage you caused with your poorly researched news article. Not only have you scared the traveling public from purchasing tickets on my airline but you have caused pain and heartache to thousands of Norwegian employees worldwide who are now worried about their jobs. You also did this 3 days before the Christmas Holiday. 

The next time you publish an article like this I hope you give it serious thought and consideration. Even though there's freedom of the press, ethics and common decency should always be considered.

 

Man gab übrigens lange vorher schon bekannt, dass man über eine mögliche Partnerschaft verhandelt.

 

"Wenn diese Lage von einen externen Journalisten ohne Einblick in den Details der Cashpositionen erkannt wurde ist schon eine sehr gute Leistung."

Welche genauen Erkenntnisse hat den der Autor dargelegt? Er hat lediglich einen Investor(?) zitiert, der behauptet, er denke Norwegian wird die Kredite nicht zurückzahlen können. Daraufhin leitet er einen "Collapse" ab. 

Dass die Situation nicht gerade rosig ist, weiß jeder. Dazu aber solch einen reißerischen Artikel zu veröffentlichen, der rein auf Spekulationen beruht, halte ich für grundlegend falsch. 

 

Bisher sieht es gut aus für Norwegian. Unter anderem gibt es nun auf auserwählten Strecken frei zugängliches Wifi. Bis 2020 will man 50% der Flotte damit ausgestattet haben.

 

 

 

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"Financial pressure" ist per se richtig. Wenn man kein zusätzliches Eigenkapital bekommen hätte, und somit die Limite bei einigen Krediten gerissen hätte, wären mehrere Kredite sofort fällig geworden und ob die Liquidität dafür ausgereicht hätte ist zurecht bezweifelt worden. Norwegian hat darauf auch reagiert mit dem Statement, dass zwei Haupteigentümer bereit stehen Eigenkapital nachzuschießen. Damit war die Sache (zum jetzigen Zeitpunkt) erledigt. Dadurch wird der Artikel, bzw. der Analystreport ja nicht auf einmal falsch. Nur, weil sich in der Zwischenzeit etwas getan hat.

 

Von der Struktur her ist DY so aufgestellt, dass sie einige Teile einfach veräußern können, daher sehe ich für die Beschäftigten ein beschränktes Risiko einer ungeordneten Insolvenz. (Es gibt ja einige interessante, profitable Bereiche, zB der Shorthaul Europa Bereich).

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vor 15 Minuten schrieb DM801:

 

Bisher sieht es gut aus für Norwegian. Unter anderem gibt es nun auf auserwählten Strecken frei zugängliches Wifi. Bis 2020 will man 50% der Flotte damit ausgestattet haben.

 

Was hat das jetzt mit der kurzfristigen wirtschaftlichen Situation von Norwegian zu tun?

 

Ich will den Artikel hier nicht rechtfertigen, aber auch nicht kritisieren. Ich halte es aber durchaus für angebracht, dass Medien über die wirtschaftliche Situation von Airlines berichten. Es weiß eben nicht wirtschaftlich interessierte Mensch und erst recht nicht jeder Kunde vor einer Flugbuchung, wie solvent die Airline ist. Und das die Liquidität ein Thema zu sein scheint, wird für mich u.a. daran deutlich, dass Norwegian zu diesem Thema eine Erklärung an Heiligabend abgeben musste.

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