HLX73G

Aktuelles zu Etihad

Recommended Posts

Vielleicht ist es auch so, dass der Fluglotse bzw. auch die DFS im Allgemeinen als Dienstleister ggü. einer Airline ("Wir bringen euer Flugzeug sicher dahin") keinerlei Verpflichtung hat, da etwas zu kontrollieren? Natürlich kann man nen netten Hinweis bringen, aber das ist Kür und keine Pflicht.

 

Wenn ein Flugzeug wegen schlechtem Wetter an der Destination gar nicht erst startet, liegt das auch nicht daran, dass da ATC so nett und freundlich drauf hinweißt, sondern dass es ne CTOT von Eurocontrol aus Brüssel gegeben hat.

Edited by Lucky Luke

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wenn DFS Köln einen Flugplan nach DFS Frankfurt als gültig annehmen muß, wäre schon zu erklären, wieso der Status des nachbarlichen Curfew, also nationales Recht, bei der Prüfung unbeachtlich sein soll.

 

Klar, CGN-FRA ist in 19 Minuten machbar.

 

Finger gekreuzt.

 

Gleichfalls erklärungsbedürftig ist, wieso es im Anflug auf FRA zu einer Verzögerung von 25 Minuten kommt, wenn doch alles so klar, der Luftraum frei und die Front weg ist. Dort hätte doch der Hinweis auf die Rechtslage genügt, also Landefreigabe mit Disclaimer.

 

Hoffentlich ist die Buße höher als die gesparten Hotelkosten in CGN...

Share this post


Link to post
Share on other sites

Mensch lasst doch EY das Hotelgeld sparen, die brauchen es um es nach Berlin zu überweisen !

Den Vorfall bekommt man doch auch auf der politischen Ebene geregelt !

 

Bitte nicht ganz ernst nehmen, schmunzeln !

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hmm, das riecht nach schlechter PR - Passagier auf Flug AUH-DUS, der zuvor 13 Stunden in AUH festhing, gestorben:

 

http://www.thenational.ae/uae/passenger-dies-on-board-delayed-etihad-flight

12. 13 Stunden in der Maschine sitzen, bevor es überhaupt losgeht ?  Da wundert es mich, daß es anscheinend in der Kabine keinen Aufstand gab. Da ist doch die Grenze des Zumutbarem bei weitem überschritten. .  

Share this post


Link to post
Share on other sites

Die Maschine ist 20Minuten vor Mitternacht gestartet - ist zwar knapp kalkuliert, aber durchaus machbar.

Köln hatte keinen Grund den Flieger zurückzuhalten, wenn dieser einen gültigen Flugplan aufgegeben hat und start-up requested.

 

Außerdem ist Köln ja auch nicht dazu verpflichtet zu kontrollieren, ob der Flieger noch in FRA landen darf oder nicht (woher sollen sie auch die Regularien für den Zielflughafen kennen --> das ist allein in Pilotenverantwortung!)

 

Nun, wenn man die Flight History mit Start nach NW sieht, wäre es selbst mit Radar vectoring nach 2259 geworden. Ansonsten stimmt es - der Flieger hatte ein Ausnahmegenehmigung und eine ATC Freigabe wird unabhängig der rechtlichen Beschränkungen erteilt. Komisch dabei immer wieder ist, dass die DFS sowohl eine Luftaufsichtsfunktion wahrnimmt als auch die AIPs mit diesen herausgibt ;)

 

Selbst wenn die Ordnungswidrigkeit höher liegen sollte als ggf. angefallene Übernachtungs- oder (Bus- ...)Transferkosten, so wurden in jedem Falle die nicht unerheblichen Folgekosten einer Umlaufstörung (Crew, Flieger, Handling... in FRA) vermieden. Kopfschüttel jedoch über den wahrscheinlichen Vorsatz.

Edited by Trip7

Share this post


Link to post
Share on other sites

12. 13 Stunden in der Maschine sitzen, bevor es überhaupt losgeht ?  Da wundert es mich, daß es anscheinend in der Kabine keinen Aufstand gab. Da ist doch die Grenze des Zumutbarem bei weitem überschritten. .  

 

Ich frag mich auch wie man sowas mit Leuten machen kann bzw. wie Leute sowas mit sich machen lassen. Angeblich, so sagt es der Flughafen, hätten die Leute in den Fliegern am Terminal ja die Flugzeuge wieder verlassen können, nur hätten die PAXe des Fluges nach DUS davon keinen Gebauch gemacht. Das kann ich mir angesichts dieses Zeitfensters beim besten Willen nicht vorstellen. Da muss man den Leuten doch entweder gesagt aben "gibts nicht", oder hat ihnen die Hucke voll gelogen von wegen das es bald los gehen würde.

Edited by BÄHM!

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ich frag mich auch wie man sowas mit Leuten machen kann bzw. wie Leute sowas mit sich machen lassen. Angeblich, so sagt es der Flughafen, hätten die Leute in den Fliegern am Terminal ja die Flugzeuge wieder verlassen können, nur hätten die PAXe des Fluges nach DUS davon keinen Gebauch gemacht. Das kann ich mir angesichts dieses Zeitfensters beim besten Willen nicht vorstellen. Da muss man den Leuten doch entweder gesagt aben "gibts nicht", oder hat ihnen die Hucke voll gelogen von wegen das es bald los gehen würde.

Was ist denn daran "die Hucke volllügen" wenn man es selber nicht genau weiß, wann sich der Nebel ein wenig lichtet, sollte er es aber tun möglichst schnell starten zu können?

 

Edit: "Der Horror-Flug nach Düsseldorf (1 Toter, 30 Stunden Verspätung)

http://www.bild.de/regional/duesseldorf/flugzeug/110-passagiere-planen-sammel-klage-39209580.bild.html

 

Eigentlich schon unfassbar, hier den Titel so zu streuen, als sei der Zusammenhang zwischen der Verspätung und dem tragischen Todesfall festgestellt.

Edited by Isavind

Share this post


Link to post
Share on other sites

Mein Gott, wer regt sich heutzutage denn noch über die Berichterstattung bei BILD auf. Wenn BILD nicht so berichten würde, verlör sie die Hälfte ihrer Leserschaft. Und der Verspätungsstreß kann durchaus zu dem Todesfall an Bord geführt haben; das wird ja jetzt untersucht.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Auch wenn die restliche medizinische Versorgung durch die Crew wohl gut war, finde ich es eher bedenklich, dass man angeblich 10 Minuten brauchte, bis das Emergency Kit gefunden wurde. Gerade bei einer Vorerkrankung, die der Patient wohl mit einer alten OP-Narbe hatte, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich die lange Standzeit am Boden auf den Organismus auswirkt.

 

http://www.airlive.net/2015/01/news-man-dies-after-13-hour-plane-delay.html

Share this post


Link to post
Share on other sites

Was ist denn daran "die Hucke volllügen" wenn man es selber nicht genau weiß, wann sich der Nebel ein wenig lichtet, sollte er es aber tun möglichst schnell starten zu können?

 

 

Wenn ich es nicht weiß kann ich die Leute doch aber nicht mal auf Verdacht 12-13 Stunden da drin lassen. Das kann man eine, vlt. 2 Stunden machen, aber doch nicht nen halben Tag.

 

Die Berichterstattung beim Focus ist auch nicht besser - ist aber wohl zum Teil die selbe wie bei Bild oder darauf basierend.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wer Bild online liest, sollte sich nicht über den Inhalt aufregen. Wer an einem Hundehaufen schnuppert, darf sich auch nicht über ausbleibende Wohlgerüche muckieren. Und Sammelklagen sind in Deutschland nicht machbar, hier kann nur einzeln vorgegangen werden. Das sollte "der Jurist" an Bord auch wissen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Auch wenn die restliche medizinische Versorgung durch die Crew wohl gut war, finde ich es eher bedenklich, dass man angeblich 10 Minuten brauchte, bis das Emergency Kit gefunden wurde. Gerade bei einer Vorerkrankung, die der Patient wohl mit einer alten OP-Narbe hatte, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich die lange Standzeit am Boden auf den Organismus auswirkt.

 

http://www.airlive.net/2015/01/news-man-dies-after-13-hour-plane-delay.html

 

Das Notfall Equipment wird normalerweise komplett in einem Overhead bin aufbewahrt, meistens das erste oder letzte bin am Gang, in dem die crew auch ihr demo kit verstaut. Das vorhanden sein sowie die Vollständigkeit wird vor jedem Flugantritt überprüft.

 

Das die crew danach 10 Minuten suchen musste ist reichlich blamabel und mit Stress niemals zu endschuldigen.

Entweder unprofessionell oder man hat an anderer Stelle die fünf mal gerade sein gelassen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ich find die Diskussion vonwegen 10 Minuten bisschen doof. In einer speziellen Notfall Situation wie dieser hätten wir alle gedacht es hätte viel länger gedauert als es wirklich war. Auch wenn die Passagierin die zitiert war Ärztin war, sicher war auch für sie die Situation ziehmlich angespannt.

Share this post


Link to post
Share on other sites

@ bueno vista

Sammelklagen, wie in den USA gibt es in Deutschland tatsächlich nicht. Es gibt aber das Institut der aktiven Streitgenossenschaft und auch einer Prozeßverbindung. Und ich könnte mir vorstellen, daß dies von dem "Juristen an Bord" gemeint war. Kommt hinzu die Frage, wo der Gerichtsstand eigentlich ist? Ist er in Abu Dhabi könnte dort eine Sammelklage ja zulässig sein.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Eine positive PR hat sich EY damit sicher nicht geschaffen, aber und das sollte man berücksichtigen solche leider traurigen Einzelfälle

gibt es leider immer wieder.

Was dazu geführt hat bzw. ursächlich war, oder wo etwas nicht funktioniert hat wird evtl. wohl aufgearbeitet.

Zeugen gibt es ja angeblich genug ? Oder auch nicht wenn man sich auf anderem Wege einigen wird.

 

Hier sehe ich allerdings das große Problem, wenn man bestehende Gesetze, Regularien und Beschränkungen einfach

unterwandern kann und die entstehenden Probleme  einfach anders aus der Welt schafft ohne Sanktionen fürchten zu müssen.

 

Dann brauchen wir keine Gesetze, Regularien und Beschränkunken mehr, unabhängig von der betroffenen Airline, dann fliegen alle mit massig delay abends  nach FRA los , landen dort dann mitten in der Nacht und sagen Sie hatten keinen Saft mehr...

 

Das man sich mit der deutschen und der EU Gesetzgebung anlegt was gewisse Beteiligungen angeht ist nicht neu, aber das man sich

nun auch im operationellen Bereich mehr herausnimmt wie das Gesetz eigentlich vorsieht halte ich für Bedenklich.

Evtl. wird dieses Handeln ganz schnell zum Problem ?

Share this post


Link to post
Share on other sites
Dass die crew danach 10 Minuten suchen musste ist reichlich blamabel und mit Stress niemals zu endschuldigen.

 

Wenn es sich so zugetragen hat, dann volle Zustimmung. Im verlinkten Artikel steht aber dass man Blutdruck- und Blutsauerstoffsättigung Messgeräte suchte. Ich weiß nicht ob das in jedem Emergency Kit integriert ist oder wirklich nur 1x an Bord vorhanden ist.

 

Für die Beteiligten und benachbarten Passagiere muss das eine furchtbare Erfahrung gewesen sein. Das ist das Letzte was man auf der Heimreise und nach 13h Delay noch braucht. Wenn ich diese, in Anbetracht eines Todesfalls, banale Anmerkung machen darf.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Mit Sicherheit eine grausame Erfahrung für alle Beteiligten.

Aber meine Angst ist das man mit Geld inzwischen alles regeln kann was eigentlich genau aufgearbeitet gehört !

Nicht Airline bezogen, aber so etwas darf nicht einreißen !

 

Dann haben alle Mechanismen versagt ! eigentlich sollte man aus Fehlern und Zwischenfällen lernen..... aber inzwischen stehen

die PR Ausgaben  in keinem Verhältnis mehr zu den Sonderziehungsrechten des Warschauer Abkommens ?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wenn es sich so zugetragen hat, dann volle Zustimmung. Im verlinkten Artikel steht aber dass man Blutdruck- und Blutsauerstoffsättigung Messgeräte suchte. Ich weiß nicht ob das in jedem Emergency Kit integriert ist oder wirklich nur 1x an Bord vorhanden ist.

 

.

Bei einem akuten Herzproblem helfen zwar beide Messgeräte dabei den IST Zustand zu erfassen, aber therapieren kann ich ihn damit noch lange nicht.

 

Sind denn reanimationsunterstützende Medis in einem solchem Kit?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Bei einem akuten Herzproblem helfen zwar beide Messgeräte dabei den IST Zustand zu erfassen, aber therapieren kann ich ihn damit noch lange nicht.

 

Sind denn reanimationsunterstützende Medis in einem solchem Kit?

 

Bei LH ist es zumindest so, dass es einen speziellen Medi-Kit gibt, der verplombt ist und nur von einem Arzt geöffnet werden darf.

Dort sind dann Geräte und Medikamente enthalten, die wirklich nur von Fachleuten genutzt werden sollten.

LH hat dafür extra das Programm "Arzt-an-Bord", wo sich Mediziner registrieren lassen können und dann auch zu Fortbildungen zum Thema eingeladen werden.

Nicht registrierte Ärzte müssen ihre Ausbildung ggf. nachweisen, bevor man ihnen den Kit an Bord aushändigt.

 

Grund für dieses mein Wissen, dass ich so natürlich nur für LH habe, ist die Tatsache, dass ich mit einer Ärztin-an-Bord verheiratet bin.

 

Ob es das Programm so bei anderen Gesellschaften gibt, kann ich nicht sagen, aber was den Zugriff auf Medikamente, Intubier-Bestecke, usw. angeht, werden das doch wohl alle Airline ähnlich handhaben.

Share this post


Link to post
Share on other sites

@jubo Vielen Dank, ist ja eine tolle Sache. Wenn es bei EY ebenso ist, wäre es natürlich in einem solchen Fall beschissen, 10 Minuten nach solchen Materialien suchen zu müssen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ich glaube auch nicht, dass die Crew 10 Minuten gebraucht hat das Kit zu finden, sondern um abzuklären, dass sie es diesen Ärzten aushändigen darf.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Wenn wir davon ausgehen, dass die Angaben im Artikel stimmen, die sich weitgehend auf die interviewte Ärtztin stützen, ist es doch eindeutig.

 

Drei Ärtzte hatten sich um den Passagier bereits gekümmert und eine von den dreien sagte im Anschluss folgendes:

 

“We also asked if they had an emergency kit with medication to measure the blood pressure and oxygen in the blood,but they were not able to find it at that moment,” she said. It took about 10 minutes for the emergency kit, which contains medication such as adrenalin, to be provided,"

 

Da das Equipment immer an demselben Standort verstaut ist, wurden entweder die Startvorbereitungen nicht korrekt ausgeführt oder die suchen im Notfall auch 10 Minuten nach der Tür mit der Notrutsche.

Edited by Bobby

Share this post


Link to post
Share on other sites

Das diese Aussage den Ärzten gegenüber gefallen sein könnte kann und will ich nicht bestreiten.

Nur glaube ich deren Wahrheitsgehalt eben nicht!

Denn zu den Startvorbereitungen in der Kabine zählt eben auch der Check dieses Equipments. Und ich habe es bereits mehr als einmal, bei unterschiedlichen Airlines erlebt, dass kurz vor dem Start noch ein Medikit ausgetauscht wurde, weil es unvollständig war (das für die Flugbegleiter) oder weil die Plombe beschädigt war (das für die Ärzte).

Ich gehe blind davon aus, dass der Purser exakt weis, wo sich diese Kits befinden.

 

Nur stellen wir uns die Situation doch einmal vor.

Da kollabiert ein Passagier. Drei Leute kümmern sich um ihn, alle sagen sie seien Ärzte.

Soll der (die) Purser die jetzt dort weg holen, damit sie ihm / ihr nachweisen, dass sie wirklich Ärzte sind? Wohl kaum!

Ergo wird eine Abstimmung zwischen Kabine und Cockpit, ggf. zwischen Cockpit undAirline erfolgen, wie zu verfahren ist.

Das kann aber dauern!

Und in der Zwischenzeit wird irgend jemand vom Kabinenpersonal die Kommunikation mit den Helfern übernehmen. Wie qualifiziert und informiert der oder die auch immer sein mag.

 

Damit keine Zweifel aufkommen, ich halte es für sehr problematisch, dass es 10 Minuten dauern kann, bis man hier zu einer Entscheidung kommt.

 

Nur, und das mag jetzt zynisch klingen, aber das ist der Preis für die preiswerten Tickets.

Die gibt es nur mit preiswertem Kabinenpersonal. Besser geschultes Personal, das auch mal eigenverantwortlich handeln kann, hat eben seinen Preis. Nur wird man das weder bei LCC Airlines, noch bei vielen der preiswerten interkontinental operierenden Airlines finden.

 

Ich hoffe mal, dass dieser Vorfall zumindest dazu führt, dass man bei einigen Airlines die Verfahrensregeln überdenkt und ggf. anpasst.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.