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Aktuelles zu Etihad

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Gestern früh gab es AUH grössere Schwierigkeiten wegen Nebels.

Extrem muss es anscheinend bei EY182 nach San Francisco gewesen sein. Die Passagiere sassen 12 Stunden lang im Flugzeug bevor es abhoh. Keine Getränke, kein Essen. Eine neue Crew kam zwischenzeitlich und das beste: angeblich wurde das alte Essen ausgetauscht (ohne, dass es den Passagieren angeboten wurde) durch neue Menüs.

http://sanfrancisco.cbslocal.com/2015/01/03/angry-hungry-sfo-bound-passengers-left-inside-plane-stuck-on-tarmac-for-12-hours-in-abu-dhabi/

 

Kann einer der Experten erklären warum so gehandelt wurde von der Crew? Einfach nur schlechte Crew? Liegt es daran, dass sie nur bezahlt werden ab Abflug und deswegen nichts machen?

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Kann einer der Experten erklären warum so gehandelt wurde von der Crew? Einfach nur schlechte Crew? Liegt es daran, dass sie nur bezahlt werden ab Abflug und deswegen nichts machen?

Mal ehrlich, wäre es besser gewesen, den Passagieren ein zum Verzehr 3 Stunden nach Zubereitung der Mahlzeit gedachtes Essen noch nach 9 Stunden (ohne zwischenzeitliche Kühlung) anzubieten?

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Wenn es mir angeboten worden wäre, hätte ich es angenommen wahrscheinlich.

Getränke hätte ich übrigens auch nach 9 Stunden akzeptiert

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Tony das überascht mich bei EY gar nicht IR Handling ist da einfach schlecht und als Angestellte darf den Pax kaum die Warheit gesagt werden.

 

Grundsätzlich macht es je nach Vertrag mit dem Handling Agent durchaus sinn die Pax zu boarden. Jenach dem müssen die die Passagiere umbuchen wenn sie sehen dass die die Anschlussflüge nicht erreichen werden, wenn die Pax aber im Flugzeug sitzen müssen sie das nicht.

 

In dem Fall war es zusätzlich noch so dass der Flughafen in AUH nur 2.30 bis 3.40 geschlossen war. Ich denke nicht dass es jemand dachte dass dies solange dauern würde bis der Flieger abhebt.

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als Angestellte darf den Pax kaum die Warheit gesagt werden.

Grundsätzlich macht es je nach Vertrag mit dem Handling Agent durchaus sinn die Pax zu boarden. Jenach dem müssen die die Passagiere umbuchen wenn sie sehen dass die die Anschlussflüge nicht erreichen werden, wenn die Pax aber im Flugzeug sitzen müssen sie das nicht.

Was hier alles an böswilligen Unterstellungen drinsteckt grenzt ja schon fast an vorsätzliche Rufschädigung. Diese Überheblichkeit könnte uns nochmal ganz gewaltig auf die Füße fallen, es sei denn es gelingt der Nachweis, dass diese Punkte tatsächlich EY-spezifisch sind. Viel Spass dabei.

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Ich weiss nicht wieso das Rufschädigend sein sollte. Ich glaub den Meisten hier ist bewusst, dass Airlines gerne die Wahrheit zu ihren Gunsten abändern um die Passagiere zu besänftigen. Es ist auch mehr eine Sache der Stationmanager die bei einer Airline arbeiten und der Kultur innerhalb eines Unternehmens. Wahrscheinlich habe ich mich zu ungenau ausgedrückt, ich meine damit, dass man aufgrund meiner Erlebnisse (und Aufgrund der Beschwerden die ich tagtäglich an den Kopf geworfen bekomme) , bei EY eher dazu neigt die Passagiere zu besänftigen anstatt die Karten auf den Tisch zu legen. Das bedeutet wenn ich etwas nicht weiss (z.b wann das Flugzeug abfliegt, oder ob die Anschlussflüge erwischt werden), dann erzähl ich den Pax nicht, dass der Flug um 15:00 gehen wird, wenn ich genau weiss das das Flugzeug erst um 15.30 landen wird. 

 

In dem Fall darf man sicherlich erwähnen (es ist ja mit weitem nicht das erste Mal)  mit Vorbemerkung das ich nicht Wetterphänomene studiere um das richtig beurteilen zu können, auch in DXB gibt es des öfters Nebel was zu systematischen grösseren  Verspätungen bei EK führt (>90min), die aber nicht diese exzessiven Verspätungen wie bei EY (>4h) zur Folge haben (was auch damit zusammenhängt, dass DXB nicht wie AUH geschlossen wird) . 

 

Falls du das auf den zweiten Punkt beziehst, ich hab nicht gesagt dass dies bei EY so ist, nur dass dies eine mögliche Erklärung sein sollte, da dieses Prozedere bei einigen Airlines angewendet wird. 

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Wenn es mir angeboten worden wäre, hätte ich es angenommen wahrscheinlich.

Getränke hätte ich übrigens auch nach 9 Stunden akzeptiert

 

Also dass das Essen nach so langer Zeit nicht mehr angeboten werden darf, sollte klar sein. Hier gibt es extrem strikte Regeln die es einzuhalten gilt! 

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ich hab nicht gesagt dass dies bei EY so ist, nur dass dies eine mögliche Erklärung sein sollte, da dieses Prozedere bei einigen Airlines angewendet wird.

 

Entweder Du nennst Ross und Reiter anhand entweder selbst erlebter oder von neutraler Seite dokumentierter Begebenheiten oder man sollte sich mit solchen missverständlichen Äußerungen zurückhalten.

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Sicher dass der Link so zu lesen ist? Meint man mit den 13h delay vielleicht den o.g. Fall?

 

Schlechte PR ist es auf jeden Fall und tragisch für die Familie des älteren Herren.

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War ja nicht die einzige Maschine, die hier verspätet ankam.. Wer über den Jahreswechsel mit EY wieder zurück nach Hause flog, war im Schnit 5-15 Stunden später als geplant am Ziel.

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Anflug in FRA um 0.25 deutet auf einen Take-off in CGN bereits nach Mitternacht hin. Flugplan müßte der DFS so rechtzeitig vorgelegen haben, daß fraglich ist, wieso der Start-up überhaupt noch freigegeben wurde.

 

Wenn die Angaben zur Tankmenge stimmen, muß man vermuten, daß diese Linie ein Egoproblem hat. Und der Jetstream über dem Westerwald ist launisch...

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Die Maschine ist 20Minuten vor Mitternacht gestartet - ist zwar knapp kalkuliert, aber durchaus machbar.

Köln hatte keinen Grund den Flieger zurückzuhalten, wenn dieser einen gültigen Flugplan aufgegeben hat und start-up requested.

 

Außerdem ist Köln ja auch nicht dazu verpflichtet zu kontrollieren, ob der Flieger noch in FRA landen darf oder nicht (woher sollen sie auch die Regularien für den Zielflughafen kennen --> das ist allein in Pilotenverantwortung!)

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Letzteres stimmt zwar, aber wenn ein Hafen wegen Wetter zumacht, fällt die Klappe auch nicht erst im Holding am Ziel, sondern beim Start-up.

 

Hier war das Ziel gerade wegen Wetter überhaupt länger offen.

 

Mit ATD2340 ist dann auch die Frage, wo die Maschine die weiteren 25 Minuten seit Mitternacht bei EDDF verbracht hat, denn es ist ja nicht die Rede von weiteren ca. 10 illegalen Maschinen, die FRA noch vorher abzuarbeiten hatte:

 

Die Geschichte wäre weit schlüssiger, wenn EY um, sagen wir, 0003 unten gewesen wäre...

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Kann ich dir sagen - die Maschine ist noch 2 Ründchen bei Hanau geflogen (wahrscheinlich die Zeit wo Approach sie nochmal darauf aufmerksam gemacht hat, dass es ihr nicht mehr erlaubt sei noch in FRA zu landen).

 

Klar ist: wenn die Maschine 5-10Minuten eher losgeflogen wäre, hätte alles problemlos noch geklappt, wobei ich nicht weiß ob Etihad überhaupt eine Ausnahmegenehmigung beantragt hatte (aber gehe ich mal davon aus).

 

Köln Tower kann aber gar nicht so ganz genau wissen, wie lange der Flieger wirklich bis nach FRA braucht.
Wenn sie erst nochmal durchkoordiniert hätten, ob der Flieger jetzt noch raus darf/kommen darf, wären nochmal knapp 5Min ins Land gegangen (die der Etihad dann allerdings an Flugzeit wiederum gefehlt hätte). In dem Falle hätte Etihad die Towercrew dafür verantwortlich machen können mit Argument: wieso habt ihr uns nicht rausgelassen - wir hätten's sonst noch pünktlich geschafft zu landen.

 

Von daher sehe ich in der Richtung kein Fehlverhalten.

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Fehlverhalten wäre sicher das falsche Wort. Dem CPT abzuraten wäre aber sicher auch kein Fehlverhalten gewesen... vielleicht ist das aber auch geschehen...

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Ob ein Flugzeug die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, irgendwo landen zu dürfen, ist doch zuvörderst das Problem von Airline und Captain, nicht das der Flugsicherung, Die ist dafür da, dass ein Flugzeug, erlaubterweise oder nicht, den Luftraum sicher durchquert oder sicher am angefragten Airport landet. Ein kurzer Hinweis, wenn ein angefragter Flughafen Curfew hat, ist da doch das Maximum des Zumutbaren. Der Controller kann doch nicht unter Vernachlässigung seiner sonstigen Aufgaben Debatten über das Vorliegen von Ausnahmegenehmigungen, Ankunftszeiten und die Rechtslage im Allgemeinen und Besonderen führen.

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Weiss jemand mit was für Konsequenzen zu rechnen ist?

 

Wenn ich mir das gerade so vorstelle, muss dies doch einschneidende Konsequenzen haben, sonst würden das Airlines doch immerwieder machen nicht?

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Ob ein Flugzeug die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt, irgendwo landen zu dürfen, ist doch zuvörderst das Problem von Airline und Captain, nicht das der Flugsicherung, Die ist dafür da, dass ein Flugzeug, erlaubterweise oder nicht, den Luftraum sicher durchquert oder sicher am angefragten Airport landet. Ein kurzer Hinweis, wenn ein angefragter Flughafen Curfew hat, ist da doch das Maximum des Zumutbaren. Der Controller kann doch nicht unter Vernachlässigung seiner sonstigen Aufgaben Debatten über das Vorliegen von Ausnahmegenehmigungen, Ankunftszeiten und die Rechtslage im Allgemeinen und Besonderen führen.

Vor allem für wieviele Flughäfen müsste denn dann ein Towerlotse bitte sehr die ggf. vorhandenen Nachtflugbeschränkungen kennen - im Prinzip gibt's ja mehrere zehntausende Zielflughäfen mit vorhandenen Beschränkungen (nicht machbar!)

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... Der Controller kann doch nicht unter Vernachlässigung seiner sonstigen Aufgaben Debatten über das Vorliegen von Ausnahmegenehmigungen, Ankunftszeiten und die Rechtslage im Allgemeinen und Besonderen führen.

 

Der Frankfurter mußte es dann eben doch tun. Arbeitsvermeidung CGN?

 

Vor allem für wieviele Flughäfen müsste denn dann ein Towerlotse bitte sehr die ggf. vorhandenen Nachtflugbeschränkungen kennen - im Prinzip gibt's ja mehrere zehntausende Zielflughäfen mit vorhandenen Beschränkungen (nicht machbar!)

 

CGN händelt seit Jahrzehnten, stets und ständig Frankfurter Ausweicher... kennem'rnit?

 

Vielleicht gibt's ja eine Provision aus der hessischen Landeskasse...

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