Patrick W

Aktuelles zu Eurowings

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Am 3.6.2019 um 17:10 schrieb XWB:

 

-EUH und -EUD kommen in rot, das ist sicher ;) Und -ZI und -HA bleiben ebenfalls so.

 

D-AEUH ist soeben in DUS angekommen. Man hat den Lauda/Airberlin-Schriftzug und Logo entfernt, wie bei der ehemaligen D-AGMA von Germania.

 

Ein Screenshot von der DUS-Webcam..

 

Bildschirmfoto 2019-06-18 um 17.29.55.png

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vor 23 Minuten schrieb medion:

Spohr ist noch vom Fach, weitestgehend, bei den meisten anderen sitzen doch schon die Vorwerksvertreter 3.0 ...

 

:D

 

Wobei gerade diese Firma noch ein ungelöstes Problem mit gewissen Umsatzschwächen qua Obsoleszenzdefizienz hat.

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Es gibt erste Fotos aus der neuen EW-"Lounge" aus München:

https://svenblogt.boardingarea.com/yeah-die-neue-eurowings-lounge-in-muenchen-oh-wait/

http://www.austrianaviation.net/detail/eurowings-eroeffnet-lounge-in-muenchen/

 

Ein wirklich trauriger Anblick. Trennwände, Gartenstühle, kostenpflichtiger Automat mit Getränken und Snacks. Kostenlos gibts nur Wasser und Kaffee. 

Edited by flapsone

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Die Alternative sind halt (andere) LCC ganz ohne Lounge oder der Zwang zu Verbindungen mit Umstieg. Da ist es doch ok - wers nicht will solls halt nicht buchen. Ich finde der Gedanke, dass EW - nur weil sie Nachfolger der historischen LH Verbindungen auf manchen Strecken sind - auch für immer deren Produkt fortführen muss ist halt falsch. Leider hält sich dieser Gedanke (hier) viel zu sehr. Ich finde es sogar echt unfair, dass EW immer mit LH verglichen wird und deshalb schlecht rüber kommt und U2 oder FR "toll" ist, weil man eh keine Erwartungen hatte.

Edited by d@ni!3l

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EW ist nicht LH.

 

Daran werden auch Streiks nichts ändern.

 

Deutschland ist keine Insel, die meisten finden doch sonst Europa auch immer viel teiler als Deutschland: also Augen auf und nach Italien und Spanien geguckt....

geiler

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vor einer Stunde schrieb flapsone:

Es gibt erste Fotos aus der neuen EW-"Lounge" aus München:

https://svenblogt.boardingarea.com/yeah-die-neue-eurowings-lounge-in-muenchen-oh-wait/

http://www.austrianaviation.net/detail/eurowings-eroeffnet-lounge-in-muenchen/

 

Ein wirklich trauriger Anblick. Trennwände, Gartenstühle, kostenpflichtiger Automat mit Getränken und Snacks. Kostenlos gibts nur Wasser und Kaffee. 

 

Darf man sowas überhaupt Lounge nennen. Okay, wahrscheinich ist dieser Begriff nicht patentiert:D, aber das gibt nur wieder für EW negativen Gesprächsstoff, Lästereien usw. . 

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vor 2 Stunden schrieb jubo14:

Also LH und EW haben eines gemeinsam.

Sie können beide machen was sie wollen, es ist immer falsch!

 

Hier wird seitlang darüber diskutiert, dass EW viel zu teuer produziert und so nie ein konkurenzfähiger LCC werden kann.

Dann streichen sie teure "Goodies", senken damit die Kosten und nähern sich dem an, was die anderen LCC bieten, und da geht das Wehklagen los, sie würden "treue Kunden vergraulen", für "negativen Gesprächsstoff" sorgen, usw.

 

Nein! Tun sie nicht!

 

Sie haben mit ihrem bisherigen Service-Konzept dafür gesorgt, dass nach der AB-Pleite die Kunden zu EW gekommen sind, kommen mussten, und die Mitbewerber nicht zu einem flächendeckenden Problem geworden sind. Das man dabei Berlin an Easyjet "weggeschenkt" hat, kann der Konzern verschmerzen. Andere innerdeutsche Konkurrenz ist ernsthaft nicht vorhanden und auch nicht wirklich zu erwarten.

Und jetzt wird man, Schritt für Schritt, das Service-Niveau absenken und auf das Level eines LCC bringen. Damit stimmt dann die Kostensituation und auch EW ist in der Lage schwarze Zahlen zu schreiben.

 

Jeder der davon jetzt überrascht ist, glaub auch, dass Airlines dazu da sind den Passagieren Spass zu machen. Nein! Sie sollen Geld verdienen! Und was für Ryanair, Easyjet und WIZZ richtig ist, muss nun halt auch einmal für Eurowings gelten.

Der Kunde bekommt, was er bezahlt!

 

 

Und du meinst, dass durch die Streichung der Goodies die schwarze Null erreicht werden soll? So eine Pappbox mit Gefängnisbrot kostet denen doch maximal 10 Cent. Oder doch nahezu über 200 Millionen?  Lounge Zugang wird denen ja wohl auch nicht viel kosten, da sie auf die Infrastruktur von Mama zurückgreifen. Mit Ausnahme jetzt in MUC. Ansonsten gibt’s doch schon nichts mehr was man als Service Niveau bei dem Geraffel bezeichnen könnte. 

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Kurze Antwort? Ja!

 

Denn Deine 10 Cent, das weißt Du selber, sind lächerlich.

Es ist ja nicht nur das Brot, es ist das Machen und Verpacken, der Transport zum Flieger, Transport im Flieger, Entsorgung des Mülls und noch der eine oder andere Posten, der daraus ein paar Euro macht. 

Dann das Selbe noch einmal für die Getränke und schon bist Du, über den Daumen gepeilt bei 5,-€ oder mehr.

Multipliziert mit der Anzahl der Betroffenen Passagiere und schon ist der Halbe Verlust weg.

Und wenn ich höre, dass so ein Lounge-Zugang ja nun nicht die Welt kostet, muss ich immer wieder den Kopf schütteln.

Natürlich kostet der! Denn EW wird den unter keinen Umständen günstiger bekommen, als z.B. Air Canda, United oder SAS. Die würden sich bedanken, wenn sie zu Gusten von EW „gemolken“ würden.

Wenn man dann in Zukunft auch noch beim Smart Tarif für das Aufgabegepäck Geld verlangt, ist man auf dem Niveau von Ryanair und raus aus den roten Zahlen!

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vor 3 Stunden schrieb jubo14:

Und jetzt wird man, Schritt für Schritt, das Service-Niveau absenken und auf das Level eines LCC bringen. Damit stimmt dann die Kostensituation und auch EW ist in der Lage schwarze Zahlen zu schreiben.

 

Da würde ich gerne das Gegenteil behaupten. Das gebotene Service-Niveau steht ja schon jetzt in keinem Verhältnis zum dafür verlangten Aufpreis bzw Gesamtpreis. Ferner sind die Einsparpotenziale durch ein weggelassenes Sandwich oder ein Glas Wasser aus dem hauseigenen Catering-Betrieb verschwindend gering. Die Kunden nehmen aber anscheinend dieses "Kaputt-Sparen" sehr wohl zur Kenntnis.  Da besteht ein enormes Risiko.

Man muss da nun etwas vorsichtig sein, wie weit man den Bogen noch spannen kann. Das Produkt "EW" damit in die schwarzen Zahlen hieven zu wollen, ist Utopie. Da müssen sicher andere Massnahmen ergriffen werden. Radikalere. Da kommen in Kürze konkretere Aussagen.

 

vor 3 Stunden schrieb jubo14:

Das man dabei Berlin an Easyjet "weggeschenkt" hat, kann der Konzern verschmerzen. Andere innerdeutsche Konkurrenz ist ernsthaft nicht vorhanden und auch nicht wirklich zu erwarten.

 

Auch hier würde ich behaupten, dass es in Europa grundsätzlich keine "Festungen" mehr gibt. Täglich versucht es Airline A auf der Strecke von Airline C und umgekehrt. Da gibt es immer Verschiebungen. Jede Airline hat heutzutage Daten über alles mögliche. Das Geheimnis ist, aus diesen Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen. Wenn Airline XY unbedrängt von Anderen auf einer 60 Minuten Strecke 400€ oneway verlangen kann, weckt das früher oder später Begehrlichkeiten bei Anderen. Wenn es da mal einen Angriff gibt, sich von diesem sprudelnden Brunnen etwas einzugiessen, dann kommt Blau/Bordeaux/Weiss sicher gehörig unter Druck.

 

Zitat

Wenn man dann in Zukunft auch noch beim Smart Tarif für das Aufgabegepäck Geld verlangt, ist man auf dem Niveau von Ryanair und raus aus den roten Zahlen!

 

Das ist eine sehr gewagte Aussage. Ryanair und EasyJet haben nochmal eine ganz andere Struktur und DNA, wenn man das mal so formulieren mag. Da kommt eine EW in der aktuellen Struktur niemals hin.

Edited by EZY

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Die Warenwirtschaft kann man aber nicht auf Null reduzieren, es erhöht sich im Gegenzug das Risiko. Es müssen ja Waren an Bord vorgehalten werden, falls doch mal jemand etwas konsumieren möchte. Ferner ist der Punkt, da finde ich Deinen Beitrag viel zu pauschal, dass die Snacks ja nicht in den Tarifklassen gestrichen werden (weil es den nie gab), in denen man mit der Konkurrenz um Passagiere buhlt, die lieber den günstigsten Anbieter im Vergleichsportal wählen oder dann doch mit dem Auto fahren, sondern der Service wird in allen Bereichen seit Jahren Schritt für Schritt und mit blöden Marketingfloskeln begleitet bei denjenigen zurückgefahren (nicht nur jetzt bei Eurowings, sondern im gesamten Konzern), die die teuren Tickets bezahlen und nicht nur jetzt Mangels Alternativen (außer von/nach Tegel) stets im Lufthansa-Konzern buchen und gebucht haben.

 

Die Kosten für die Loungenutzung sind doch nicht mehr als linke Tasche - rechte Tasche. Das ist ein Konzern und man stellt der einen 100-prozentigen Tochtergesellschaft (Eurowings) etwas in Rechnung und erhöht dort die Kosten, was man den anderen Tochtergesellschaften (Air Dolomiti, CityLine, Swiss, Austrian, oder früher alles unter Lufthansa Regional und Team Lufthansa, wobei dort sogar konzernfremde Unternehmen die Flugleistung durchgeführt haben) nicht in Rechnung stellt. Mit dem gleichen Argument der vermeintlichen Quersubventionierung durch andere Kunden (in allen möglichen Branchen zahlen verschiedene Kunden unterschiedliche Preise; sog. Preisdifferenzierung) könnte man Eurowings ja auch aus Miles & More werfen, die Meilengutschrift nach unten korrigieren, oder den Kunden pauschal 50% höhere Gebühren aufs Auge drücken. Garniert mit den üblichen Phrasen wie "Optimierung der Service", "Verbesserung des Kundenerlebnisses", "haben auf Kundenwünsche reagiert" etc. würde das sogar zum Trend passen.

 

Probleme zu nennen und hier darüber zu, diskutieren ist im übrigen kein pauschales Draufhauen auf die ach so gute alte Lufthansa.

Edited by Lufticus

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Fakt ist doch, dass man für die angebotenen Tiefpreise nicht produzieren kann. Niemand kann das. Und derzeit ist die Konkurrenz so groß, das man die Hochpreisigen Tickets nicht verkauft bekommt. Da kann man Brötchen streichen so viele man will, es wird  EW nicht aus der Verlustzone bringen.  Auch die anderen Low Coster fahren in Deutschland satte Verluste ein, weil man sich gerade einen Preiskampf der großen Europäischen LowCoster in Deutschland liefert. 

Alles andere ist nur Schadensbegrenzung. Übrigens auch bei Lauda oder glaubt jemand ernsthaft man könne 140Mio Verlust mit der Streichung kostenloser MA Parkplätze aufwiegen. 

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vor 4 Stunden schrieb jubo14:

Also LH und EW haben eines gemeinsam.

Sie können beide machen was sie wollen, es ist immer falsch!

 

Hier wird seitlang darüber diskutiert, dass EW viel zu teuer produziert und so nie ein konkurenzfähiger LCC werden kann.

Dann streichen sie teure "Goodies", senken damit die Kosten und nähern sich dem an, was die anderen LCC bieten, und da geht das Wehklagen los, sie würden "treue Kunden vergraulen", für "negativen Gesprächsstoff" sorgen, usw.

 

Nein! Tun sie nicht!

 

Sie haben mit ihrem bisherigen Service-Konzept dafür gesorgt, dass nach der AB-Pleite die Kunden zu EW gekommen sind, kommen mussten, und die Mitbewerber nicht zu einem flächendeckenden Problem geworden sind. Das man dabei Berlin an Easyjet "weggeschenkt" hat, kann der Konzern verschmerzen. Andere innerdeutsche Konkurrenz ist ernsthaft nicht vorhanden und auch nicht wirklich zu erwarten.

Und jetzt wird man, Schritt für Schritt, das Service-Niveau absenken und auf das Level eines LCC bringen. Damit stimmt dann die Kostensituation und auch EW ist in der Lage schwarze Zahlen zu schreiben.

 

Jeder der davon jetzt überrascht ist, glaub auch, dass Airlines dazu da sind den Passagieren Spass zu machen. Nein! Sie sollen Geld verdienen! Und was für Ryanair, Easyjet und WIZZ richtig ist, muss nun halt auch einmal für Eurowings gelten.

Der Kunde bekommt, was er bezahlt!

 

 

Du siehst alles zu rational. Das Kernproblem ist die historische Erwartung.

 

Würde Volotea sagen wir nach Stuttgart kommen, so würden alle die grossartigen Chancen fürs Ländle loben und ds hervorragende Infrastrukturangebot würdigen.

 

Fliegt Eurowings die gleiche Route, so meckern alle weil sie von der Lufthansa auf Ramschniveau reduziert wurden und  - man würde sogar empörte Interviews geben stark betonend das man nicht provinziell ist, während im Hintergrund das bekannte Plakat mit "wir können alles ausser Hochdeutsch" sichtbar wäre.

 

War das nicht vor ca 1 Jahr so? Ein bekannter Textilunternehmer polterte gegen Eurowings weil sein Flug nach Berlin sich verspätete - er hatte vermutlich ein Interview bei N24/Welt wo er in bekannter Manier posaunt hätte "ich entscheide alles,bei mir auf dem Dorf kommen keine Manager usw".

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vor 1 Stunde schrieb EZY:

dDas ist eine sehr gewagte Aussage. Ryanair und EasyJet haben nochmal eine ganz andere Struktur und DNA, wenn man das mal so formulieren mag. Da kommt eine EW in der aktuellen Struktur niemals hin.

 

Sie wird dahinkommen , die Frage ist nur wie.

Angesächsisch mit der Axtmethode, wie Willie Walsch aus Iberia Iberia Express gemacht hat, oder im Stile des rheinischen Kapitalismus, über längere Zeiträume und einen sanfteren Übergang.

Nicht alle haben die Zeichen der Zeit verstanden und dementsprechend ist das Gejaule gross.

 

 

Generell sollte man jedoc eher darüber diskutieren ob Eurowings für die eigene Langstrecke die 321XLR bekommt - Wizz kriegt schon 20 und dies wird die Märkte neu ordnen.

 

die Lufthansa war sehr an einer 321XLR interessiert und sämtliche Strecken die Condor heute mit der 757 bedient würden Synergien mit sich bringen.

Edited by oldblueeyes

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2 hours ago, RobinHood said:

So eine Pappbox mit Gefängnisbrot kostet denen doch maximal 10 Cent.

 

Leider wird auch die ach so unbeliebte Pappbox in der Produktion schon deutlich mehr als 10 Cent kosten. Dazu kommt dann das Drumherum, je nach Vorstand des Cateringunternehmens liest man immer wieder Sätze wie "Flight-Catering ist 30 Prozent Cooking und 70 Prozent Logistik". Da bei EW nichts gekocht wird, könnte das Verhältnis auch bei 90/10 liegen.

 

Aber, es gibt ja nicht nur schwarz und weiß B|, allein die Streichung der Pappbox und Umstellung auf ein Standard-Verkaufsssortiment ala FR, Easy und Wizz wird natürlich nicht langen.

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Eurowings will jetzt schon wie lange dahin? Fünf Jahre, sechs Jahre?

Das Problem ist seitdem grundlegend das selbe. Die Erlöse sinken schneller als die Kosten. Das ist zum Teil dem Wettbewerb geschuldet, zum Teil in eigener Verantwortung. 

 

vor 17 Minuten schrieb oldblueeyes:

Nicht alle haben die Zeichen der Zeit verstanden und dementsprechend ist das Gejaule gross.

Wenn das Management so denkt, dann ist es kein Wunder, dass nichts vorangeht. Wer nicht in der Lage ist, sein Plan an der Realität zu messen, hat sein Geld nicht vedient. Und sich dann hinstellen und sagen, alle anderen haben die "Zeichen der Zeit" nicht verstanden ist schwach.

 

Bei den Personalkosten hat man Versucht einen, mit der für LCC notwendigen Lohnstruktur, Personalstamm aufzubauen und hat nie die notwendige Personalstärke erreicht. Vollkommen zurecht denkt sich das Personal, das in Frage kommt, warum soll ich für 35.000 EUR/Jahr bei der Kopie fliegen, wenn ich auch beim Original fliegen kann und gleichzeitig im selben Konzern, für die selbe Arbeit das doppelte oder dreifache gezahlt wird. 

Als Referenz Iberia Express zu bringen, die aufgrund des spanischen Arbeitsmarkt in der Lage sind, Kabinenbesatzung für 20.000 EUR/Jahr zu beschäftigen ist auch nicht hilfreich. Das gibt der deutsche Arbeitsmarkt nicht her. Wie lange es der spanische Arbeitsmarkt hergibt ist eine andere Frage.

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Warum führen wir diese Diskussion ? Wir wissen alle das Eurowings eine Baustelle ist, das man dort Altlasten geparkt hat und abbaut und das man mit wenigen Mitteln und eher aus dem laufenden Geschäft die Dinge verbessert.

Natürlich sind die fallenden Einnahmen ein wichtiges Problem, aber manches kann nicht von heute auf morgen verbessert werden.

 

- man hat nun mal insgesamt 71 A319, die höhere Stückkosten pro Platz haben als die 320er die bei den Konkurrenten als Einstiegsmodell arbeiten -> sie aus dem laufenden Geschäft zu ersetzen wird bis ca 2030 dauern

- man hat noch ein paar Jahre die alten AIP/Qs

- man will noch die Provinz an Düsseldorf anbinden, trotz Q400/zukünftig E190er Grösse 

- man nimmt im Kauf eine längere Orientierungsphase im Langstreckenbereich (anderen geht es auch nicht besser, Level kann zB in Paris nicht Fuss fassen und leidet in BCN von der Latam Währungsschwäche)

- man geht das Thema AOCs immer noch relativ sanft an

 

Aber genug der Spekulationen - wollen wir nicht lieber den nächsten Montag abwarten? Es ist Capital Markets Day und man wird schon etwas vorzeigen müssen um in der Grill Session nicht völlig durchgebrannt rauskommen zu müssen.

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vor 2 Stunden schrieb Pad81:

Fakt ist doch, dass man für die angebotenen Tiefpreise nicht produzieren kann. Niemand kann das. 

Warum machen dann nicht nur Ryanair, sondern auch Wizzair gute Gewinne? Es ist ja auch egal, ob man in Deutschland Verlust macht, solange man in Gesamteuropa Gewinn macht. Und genau da liegt in meinen Augen das Problem von EW: sie sind in viel weniger Ländern vor Ort stationiert als Ryanair, Easyjet oder Wizzair 

vor 1 Stunde schrieb oldblueeyes:

Generell sollte man jedoc eher darüber diskutieren ob Eurowings für die eigene Langstrecke die 321XLR bekommt - Wizz kriegt schon 20 und dies wird die Märkte neu ordnen.

 

Hat EW überhaupt nen Einfluss auf das Fluggerät bei der Langstrecke? Schließlich wird es ja von SunExpress und Brussel bedient und nicht von EW selbst 

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vor 5 Minuten schrieb oldblueeyes:

- man hat nun mal insgesamt 71 A319, die höhere Stückkosten pro Platz haben als die 320er die bei den Konkurrenten als Einstiegsmodell arbeiten -> sie aus dem laufenden Geschäft zu ersetzen wird bis ca 2030 dauern

Dieses Problem hat aber ein Hauptkonkurrent auch.

Die Easyjet Flotte besteht derzeit auch zu 50% aus A319.

Hier wird es aber mit der Umstellung auf eine reine A320/321 Flotte etwas schneller gehen.

Man bekommt in den nächsten Jahre viele NEOs geliefert.

Wie viele davon als Ersatz für die A319 gedacht sind, und wie viele zur Flottenexpansion, entzieht sich meiner Kenntnis.

 

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vor 1 Minute schrieb EDDS:

Dieses Problem hat aber ein Hauptkonkurrent auch.

Die Easyjet Flotte besteht derzeit auch zu 50% aus A319.

Hier wird es aber mit der Umstellung auf eine reine A320/321 Flotte etwas schneller gehen.

Man bekommt in den nächsten Jahre viele NEOs geliefert.

Wie viele davon als Ersatz für die A319 gedacht sind, und wie viele zur Flottenexpansion, entzieht sich meiner Kenntnis.

 

 

Teilweise.

EasyJet hat die Flotte immer so verplant, das sie 1/3 davon in 6-8 Jahre los werden kann, falls die Konjunktur einbricht oder sie schneller umtauschen müssen/wollen. 

Bei der Lufthansa dagegen sind nur ein Bruchteil der 319 geleast - dementsprechend wird man sie bis zum Schluss fliegen wollen/müssen.

Wie das bei Easy aussieht kannst du auf Seite 14 sehen....http://corporate.easyjet.com/~/media/Files/E/Easyjet/pdf/investors/results-centre/2019/hy-19-presentation.pdf

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Am ‎18‎.‎06‎.‎2019 um 12:34 schrieb AeroSpott:

 

Rhodos vorletzte Woche:

2 Tuifly Maschinen nach FKB und SCN. 350Pax. 6 Check-In Schalter.

Jet2 Maschine. 190 Pax. 3 Check-In Schalter.

Eine riesige Schlange durchs halbe Terminal. Eurowings nach Wien. 180 Pax. 1 Schalter.

 

Ratet mal, welche Maschine völlig genervte Pax hatte und deutlich zu spät rausging. ;)

Rhodos ist aber auch ein Thema für sich. Der Flughafen ist immer noch ne mittlere Katastrophe. 

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1 hour ago, OliverWendellHolmesJr said:

Bei den Personalkosten hat man Versucht einen, mit der für LCC notwendigen Lohnstruktur, Personalstamm aufzubauen und hat nie die notwendige Personalstärke erreicht.

 

Als Referenz Iberia Express zu bringen, die aufgrund des spanischen Arbeitsmarkt in der Lage sind, Kabinenbesatzung für 20.000 EUR/Jahr zu beschäftigen ist auch nicht hilfreich. Das gibt der deutsche Arbeitsmarkt nicht her.

 

Genau, und baut man als Eurowings Europe oder Thomas Cook Balear etwas anderes auf, ist das Geschrei hier immer groß.

 

Wizzair mit Osteuropa-Löhnen und Ryanair mit den prekären Arbeitsverhältnissen (langsam werden sie ja besser und viel teurer) mit Eurowings zu vergleichen ist auch weit hergeholt. Man könnte ja bei allem Kummer die Eurowingsangestellten mal fragen, ob sie dahin wechseln wollen. Die Schnittstelle zur LH wird es auch nur noch solange geben, wie es sie geben muss. Vor allem ist sie Ergebnis der immer noch vorhandenen deutschen sozialen Gewerkschaftsmarktwirtschaft. Das kann man gut oder schlecht finden, ist aber so.

 

 

30 minutes ago, EDDS said:

Dieses Problem hat aber ein Hauptkonkurrent auch.

Die Easyjet Flotte besteht derzeit auch zu 50% aus A319.

 

Die Gewinnentwicklung von Easyjet sieht derzeit genau wie aus?

 

12 minutes ago, Sandy said:

Rhodos ist aber auch ein Thema für sich. Der Flughafen ist immer noch ne mittlere Katastrophe. 

 

Solange es zum EW-Bashing reicht, nehmen wir hier auch Rhodos...

 

(keine Sorge, zwischen berechtigter strategischer Kritik und einem hippen Einzelfall kann ich schon unterscheiden...).

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vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes:

Würde Volotea sagen wir nach Stuttgart kommen, so würden alle die grossartigen Chancen fürs Ländle loben und ds hervorragende Infrastrukturangebot würdigen.

 

Fliegt Eurowings die gleiche Route, so meckern alle weil sie von der Lufthansa auf Ramschniveau reduziert wurden und  - man würde sogar empörte Interviews geben stark betonend das man nicht provinziell ist, während im Hintergrund das bekannte Plakat mit "wir können alles ausser Hochdeutsch" sichtbar wäre.

 

Ich verstehe nicht, warum die hier angebrachten Kritikpunkte immer ins Lächerliche und als nicht differenzierende Polemik abgetan werden.

 

Nicht nur hier, sondern auch auf anderen Plattformen entlädt sich vor allem der Frust bei denjenigen, die das Flugzeug geschäftlich nutzen, mitunter fast jede Woche in einem Flugzeug der Kranich-Gruppe sitzen, seit der Air-Berlin-Pleite Spitzenpreise für den Flugschein berappen (in den Wintermonaten bewarb Lufthansa etwa Flüge an die US-Ostküste mit Umstieg in München mitunter für weniger als die Hälfte, was man derzeit für Returnflüge im deutschsprachigen Raum selbst bei fünf bis zehn Tagen Vorausbuchungsfrist bezahlt), aber die Dienstleistung in Gänze (wie hier angesprochen, zum Beispiel bei Eurowings vor allem durch Outsourcing bei sämtlichen Diensten am Boden, wobei die Leistungen mit schlechterer Qualität, weniger Personal und weniger Know-how wieder eingekauft werden) immer schlechter wird (wobei zumindest die Unpünktlichkeit und die letztes Jahr noch hohe Anzahl kurzfristig gestrichener Flüge auf der Kurz-/Mittelstrecke deutlich reduziert wurde).

 

Da unpassende Vergleiche hier beliebt zu sein scheinen: Würde Mercedes Benz den 300E künftig aus Altteilen zusammenbauen, das Händlernetz auslagern und auf Pit-Stop outsourcen, für die einfachste Ausstattung ohne Leder, LED-Scheinwerfer oder Infotainmentsystem noch 15 Prozent mehr verlangen, als zuvor für den gleichen Hobel mit Vollausstattung, würden sich die Kunden genau so beschweren. Nur könnten sie dann zu Audi oder BMW wechseln, während man im deutschsprachigen Raum nur auf einzelnen Strecken eine Alternative findet.

 

Das Volotea-Beispiel hinkt insofern, als dass diese Airline bereits schlanke Strukturen hat, günstig produziert, auf den ersten Blick recht attraktive Tarife anbietet und ihre Ops quasi auf der grünen Wiese hochziehen könnte. Würde Volotea, um Dein Beispiel fortzuführen, von Lufthansa die Strecken Stuttgart-Frankfurt/München übernehmen, dieselben Preise der Lufthansa aufrufen, dabei das gesamte Service-Niveau aber auf den eigenen Standard abbauen [es geht ja nicht um einen schnöden Plastikbecher stilles Wasser, den man auf Inlandsstrecken bei Lufthansa noch bekommt, die Kette von A bis Z hakt, zu wenig Check-in-Counter, zu wenig Mitarbeiter am Ticket Schalter (in Düsseldorf ist der Counter nicht einmal mehr halb so groß wie zuvor der Lufthansa-Schalter mit teils nur noch vier fünf Mitarbeitern, von denen immer mehr von AHS stammen, die teils Saisonkräfte ohne nennenswerte Erfahrung oder gar Wissen einsetzen, sodass bei drei vier gestrichenen/verspäteten Flügen die Schlange binnen Minuten durchs Terminal A reicht, wobei die AHS-Mitarbeiter pünktlich Mittagspause/Feierabend machen, da Überstunden sicher nicht angemessen vergolten werden), zu wenig Mitarbeiter beim Gepäckhandling etc.], würde niemand in Jubelschreie auf eine neue Gelegenheit fürs Ländle verfallen, sondern eben genau dieselben Punkte kritisieren.

 

Swiss ist in puncto Tarife, Service und Kabinenausstattung ja quasi ein Testballon. Viele Neuerungen wurden dort zuerst eingeführt und ausprobiert (engere Bestuhlung, dünnere Sitze, Bordverpflegung etc.). Auch darüber gab es Beschwerden von Kunden. Dennoch blieb die Zufriedenheit auf einem deutlich besseren Niveau, die Marke ist angesehen, lässt Swissair vergessen lassen und ist, wie auch Lufthansa, als man die dezentralen Strecken noch selbst flog, profitabel.

Bei der Lufthansa hat man sich dazu entschieden, den eingeschlagenen und hier diskutierten und mitunter kritisierten Weg zu gehen. Das ist eine freie unternehmerische Entscheidung. Die Auswirkungen zu kritisieren, steht ebenso jedem frei. Vielleicht bekommt man den Umbau in ein paar Jahren hin. Vielleicht werden dann einige der kritisierten Punkte verbessert. Vielleicht wird die Deutsche Bahn in einigen Jahren so leistungsfähig, pünktlich und attraktiv auch auf längeren Strecken zwischen den großen Zentren in Nord, Süd, Ost und West wie die SBB, SNCF oder JR.

Edited by Lufticus

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28 minutes ago, Koelli said:

Hat EW überhaupt nen Einfluss auf das Fluggerät bei der Langstrecke? Schließlich wird es ja von SunExpress und Brussel bedient und nicht von EW selbst 

Das Fluggerät wird durch LH bereitgestellt. SN und XG sind lediglich für den Betrieb zuständig.

 

38 minutes ago, oldblueeyes said:

- man hat noch ein paar Jahre die alten AIP/Qs

Von den alten A320 gibt es bei 4U doch nur noch 5 Stück, wovon weitere ausgeflottet werden sollen. Sofern nicht bereits wieder überholt soll 4U doch als Ersatz A320 von EW erhalten, die dort durch die fünf A321 frei werden.

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