Patrick W

Aktuelles zu Eurowings

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vor 48 Minuten schrieb Lufticus:

von denen immer mehr von AHS stammen, die teils Saisonkräfte ohne nennenswerte Erfahrung oder gar Wissen einsetzen, sodass bei drei vier gestrichenen/verspäteten Flügen die Schlange binnen Minuten durchs Terminal A reicht, wobei die AHS-Mitarbeiter pünktlich Mittagspause/Feierabend machen, da Überstunden sicher nicht angemessen vergolten werden

 

Nicht umsonst wird der Laden intern Aviation Horror Stories genannt.

 

Für das angebotene Gehalt findet man einfach kaum kompetente Manpower. Die paar Mitarbeiter, die wirklich fit sind, sind in der Regel nach spätestens einer Saison wieder weg, weil sie sich natürlich nicht gerne melken lassen.

Überstunden werden schon ordentlich vergolten (Effektivstundenvertrag mit Stempeluhr), aber das Problem ist, dass die meisten MAs einfach jeden Tag länger bleiben müssen, und oftmals nicht etwa, weil ein tatsächlich nicht vorherzusehender Zwischenfall (Technical/AOG/Medical) einen Flug verspätet hat, sondern einfach auf Grund der komplett auf Kante genähten Flugpläne vieler Airlines, die dann den Schedule beim kleinsten Huster zum implodieren bringen, und wo quasi eine gewisse Umlaufverspätung von Anfang mit einkalkuliert ist, weil es zum Beispiel komplett unrealistisch ist, einen vollen A320 in 30 Minuten zu drehen. Dazu kommt, dass keine Minute Extra oder Reserve eingeplant wird, weil man ja bloß keinen Cent zu viel bezahlen will. Wenn aber Not am Mann ist, wird von den Mitarbeitern wie selbstverständlich erwartet, dass sie länger bleiben. Das zieht an den Nerven und schmälert die Motivation, so dass sich auch beobachten lässt, dass zum Ende der Saison die Krankenquote wesentlich höher liegt als am Anfang. Irgendwann kommt dann einfach Tag X, wo die Mitarbeiter nicht mehr mitmachen und zum auf dem Dienstplan stehenden Feierabend nach Hause gehen.

 

Aber diese ganze Problematik zieht sich eigentlich durch alle an der Abfertigung beteiligten Firmen am Flughafen, jeder hat zu wenig Personal und näht alles auf Kante, weil halt Abfertigungsverträge nur noch im Portemonnaie entschieden werden. Ist dann immer wieder lustig, wenn ein OCC oder ein Captain anruft und ganz verdutzt fragt, wie es denn sein kann, dass kein Ladepersonal da ist. Ja Jungs, ihr spielt die Firmen alle paar Jahre gegeneinander aus mit euren Ausschreibungen und bringt sie dazu, noch billiger zu produzieren. Da hätte ja jetzt wirklich keiner damit rechnen können, dass es auch derartige Folgen hat.

 

Es ist und bleibt ein Race to the Bottom.

 

Rant over.

Edited by Lucky Luke

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8 minutes ago, Lufticus said:

geschäftlich nutzen, mitunter fast jede Woche in einem Flugzeug der Kranich-Gruppe sitzen, seit der Air-Berlin-Pleite

 

zu wenig Mitarbeiter am Ticket Schalter (in Düsseldorf ist der Counter nicht einmal mehr halb so groß wie zuvor der Lufthansa-Schalter mit teils nur noch vier fünf Mitarbeitern, von denen immer mehr von AHS stammen

 

wie auch Lufthansa, als man die dezentralen Strecken noch selbst flog, profitabel.

 

Bei der Lufthansa hat man sich dazu entschieden, den eingeschlagenen und hier diskutierten und mitunter kritisierten Weg zu gehen. Das ist eine freie unternehmerische Entscheidung.

 

Wir sind doch mittendrin in einer Diskussion und sie ist sogar weitgehend sachlich und bringt vielleicht sogar Erkenntnisgewinne.

 

Der Ruckbezug auf die gute alte Zeit bringt aber auch nichts. Air Berlin hat in der Zeit, in der sie anfing Geschäftsleute zu befördern (also nach den kurzen Jahren der knapp profitablen Charterfluggsellschaft in der Fläche) nicht einen einzigen Pfennig/Cent Gewinn erwirtschaftet.

 

Wir viele Leute sitzen denn am Ryanair und Easyjetschalter? (und ja, deren Online-Tools sind unbestritten einen Tacken fortschrittlicher).

 

Es wird ja immer so getan, andere dürfen nicht starten. Jede EU-Fluggesellschaft kann innerdeutsche Flüge aufnehmen. EU-weit auch. Ryanair schrumpft in Deutschland, Easyjet verbrennt hunderte von Millionen Euro (auf "eingeflogenen" Air Berlin Strecken, sie hatten ja vollen Einblick in die Bücher....) Delta könnte täglich 10 mal in STR einschweben...

 

Die Lufthansa Dezentralstrecken waren NIE kostendeckend. Und reine Kostendeckung ist auch kein Ziel von Unternehmen.

 

Also die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.

 

Man könnte ja Eurowings auch auf DUS und BRU konzentrieren und zusammenschrumpfen und dann gründen wir eine neue LH Rumania, LH Malta und LH Portugal... Gegen europäische Freundschaft wird ja niemand etwas haben.

 

 

 

 

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vor 1 Stunde schrieb medion:

 

Man könnte ja Eurowings auch auf DUS und BRU konzentrieren und zusammenschrumpfen und dann gründen wir eine neue LH Rumania, LH Malta und LH Portugal... Gegen europäische Freundschaft wird ja niemand etwas haben.

Das wäre mal wirklich ein Schritt das im wahren hanseatischen Spirit ginge, oder?

 

Ok La Valetta waren eher Piraten als Kaufleute, aber Skandinavischer Dorsch hat es bis zum Nationalgericht als Bacalo nach Portugal geschafft.

 

 

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vor 2 Stunden schrieb medion:

Der Ruckbezug auf die gute alte Zeit bringt aber auch nichts.

 

Es ist angebracht, die Entwicklung aufzuzeigen.

 

vor 2 Stunden schrieb medion:

Wir viele Leute sitzen denn am Ryanair und Easyjetschalter? (und ja, deren Online-Tools sind unbestritten einen Tacken fortschrittlicher).

 

Der Vergleich hinkt ebenso. Außer in Berlin ist das Angebot beider Gesellschaften im Rest der Republik überschaubar. Drei, vier Flüge können an den meisten Orten gar nicht gleichzeitig ausfallen, oder verspätet sein, weil kaum zwei Maschinen zeitgleich auf dem Platz stehen. Außerdem sind augenscheinlich die OPS stabiler. In Hahn, Memmingen oder Weeze fallen viele externe Faktoren weg.

 

vor 2 Stunden schrieb medion:

Es wird ja immer so getan, andere dürfen nicht starten. Jede EU-Fluggesellschaft kann innerdeutsche Flüge aufnehmen. EU-weit auch.

 

Die großen Flughäfen im deutschsprachigen Raum sind derzeit mehrheitlich nahezu vollständig koordiniert. Um Flüge aufnehmen zu können, benötigen potentielle Wettbewerber bekanntlich Slots. In Düsseldorf (Entscheidung über den vor Jahren eingereichten Antrag zur Kapazitätserweiterung), München (möglicher neuer Vorstoß zum Bau einer dritten SLB) und zuletzt auch Zürich fühlen sich zudem Ausbaugegner aus Anwohnern und Politik (Grüne, in Düsseldorf auch einige CDU-Abgeordnete aus den Wahlkreisen, in denen die Flughäfen Dortmund, Münster/Osnabrück, Paderborn/Lippstadt und Weeze liegen) durch Aussagen der Konzernführung in ihren Argumenten gegen Ausbauvorhaben bestätigt. Ausgang ungewiss.

 

vor 2 Stunden schrieb medion:

Die Lufthansa Dezentralstrecken waren NIE kostendeckend. Und reine Kostendeckung ist auch kein Ziel von Unternehmen.

 

Das ist viel zu undifferenziert und entspricht auch nicht der Realität. Grüße gehen an die bekannte ABC-Analyse.

 

Man könnte dieser These auch gegenüberstellen, warum Lufthansa die dezentralen Strecken nicht wie British Airways oder Iberia komplett aufgegeben, oder zumindest den Teil der insolventen Air Berlin dem Markt überlassen hat.

Edited by Lufticus

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vor 6 Stunden schrieb Lufticus:

Die Kosten für die Loungenutzung sind doch nicht mehr als linke Tasche - rechte Tasche. Das ist ein Konzern und man stellt der einen 100-prozentigen Tochtergesellschaft (Eurowings) etwas in Rechnung und erhöht dort die Kosten, was man den anderen Tochtergesellschaften (Air Dolomiti, CityLine, Swiss, Austrian, oder früher alles unter Lufthansa Regional und Team Lufthansa, wobei dort sogar konzernfremde Unternehmen die Flugleistung durchgeführt haben) nicht in Rechnung stellt. 

 

Hmm, ja. Pro Pax betrachtet sicher richtig. Aber wie sieht es mit den Gesamtkosten für den Loungebetrieb aus? Mit dem kostenpflichtigen Zugang für einen Teil der Nutzer wird höchstwahrscheinlich auch die Nachfrage gesteuert - d.h. reduziert. Und vielleicht ist es dann für den Konzern möglich, den Umfang der Mietfläche im Terminal zu reduzieren. 

 

Die Mietkosten sollen in Flughafenterminals ja auch nicht so supergünstig sein...

 

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6 minutes ago, Lufticus said:

Es ist angebracht, die Entwicklung aufzuzeigen.

 

Der Vergleich hinkt ebenso. Außer in Berlin ist das Angebot beider Gesellschaften im Rest der Republik überschaubar.

 

Die großen Flughäfen im deutschsprachigen Raum sind derzeit mehrheitlich nahezu vollständig koordiniert.

 

 

Klar. Die Entwicklung ist: fliegen wird immer billiger, aber ausgerechnet bei deutschen Hochlohngesellschaften fällt die Erwartungshaltung nicht schnell genug mit. Vor 25 Jahren lag der (wenig verfügbare) Super Flieg & Spar Tarif auf CGN-TXL bei 325 Mark retour, dafür gab es jeweils einen Apfel, ein Getränk und eine selbstmitgebrachte Zigarette...

 

Dann machen wir das Hinken weg, wie viel qualifiziertes Personal sitzt in Berlin am Easy- und FR-Schalter?

 

Wenn die großen Flughäfen "mehrheitlich nahezu vollständig koordiniert" sind, ist halt leider auch kein Platz für geile Langstecke, gell? Die findet komischerweise in Berlin und Düsseldorf bisher immer noch ihr Plätzchen. (tut uns leid American Airlines, aber Philadelphia zur besten Vormittagszeit können wir leider nicht koordinieren...?) Bei anderen wurde aus fünfmal täglich CGN-SXF null. Wo ein Wille, wäre auch ein Weg.

 

Vielleicht stellt die LH-Group demnähst ja auch ein paar dezentrale Strecken ein. Sollen sich doch Vueling oder Olympic Airways auf HAJ-STR oder DUS-HAM 'ne goldene Nase' verdienen... Dann geht das Gezeter hier aber erst richtig los.

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vor 3 Stunden schrieb r00xster:

Das Fluggerät wird durch LH bereitgestellt. SN und XG sind lediglich für den Betrieb zuständig.

 

Von den alten A320 gibt es bei 4U doch nur noch 5 Stück, wovon weitere ausgeflottet werden sollen. Sofern nicht bereits wieder überholt soll 4U doch als Ersatz A320 von EW erhalten, die dort durch die fünf A321 frei werden.

Fast, die D-AIP/Q sollen bis Jahresende durch die A320-Rückläufer Laudamotion und 1 oder 2 weitere Flieger aus dem EW-Gebilde ersetzt werden!

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vor 38 Minuten schrieb medion:

Die Entwicklung ist: fliegen wird immer billiger, aber ausgerechnet bei deutschen Hochlohngesellschaften fällt die Erwartungshaltung nicht schnell genug mit.

 

Wenn man sich den Low Cost Monitor 1/2019 ansieht, dann ist Eurowings rund doppelt so teuer. Wieso sollte bei den Unterschieden die Erwartungshaltung fallen? Wieso sollte ein Passagier, z. B. aus Osteuropa, bei gleichen Leistungen eine deutsche Hochlohngesellschaft bevorzugen?

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Soll er gar nicht. Es gibt aber zunehmend (nunja, bei Ryanair gerade eher abnehmend) eine Diskrepanz, weil Arbeitnehmer in Deutschland eine Hochlohngesellschaft in Deutschland ganz gerne haben.

 

Ich weiß nicht, wie du dein Geld verdienst, ich war mit Hochlohngesellschaften in denen ich selbstständig tätig war bisher immer sehr zufrieden.

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vor 2 Stunden schrieb medion:

Vielleicht stellt die LH-Group demnähst ja auch ein paar dezentrale Strecken ein. Sollen sich doch Vueling oder Olympic Airways auf HAJ-STR oder DUS-HAM 'ne goldene Nase' verdienen... Dann geht das Gezeter hier aber erst richtig los.

 

Das sie das nicht tun ist doch genau das Problem. Ob das jetzt aus der Motivation kommt, den pp Ex-Lufthansakunden weiter einen vollwertigen Flugplan ab allen großen deutschen Flughäfen bieten zu können oder nur dazu dient, den deutschen Markt abzuschotten ist eine Frage der Perspektive, das Ergebnis ist das gleiche. Die Konkurrenz, egal ob Ryanair, easyJet, Wizz oder mit Abstrichen auch Vueling haben sich weitgehend von ihren Heimatmärkten emanzipiert und es steht völlig außer Frage, dass Ryanair die Basis Dublin ohne mit der Wimper zu zucken schließen würde, wenn sie dort nicht mehr profitabel wären. Wenn Ryanair eine Basis in PMI eröffnet prüfen sie europaweit, was die profitabelste Route wäre. Stationiert Eurowings Maschinen auf Mallorca fliegt man damit natürlich zu einem deutschen Flughafen, wo man sich dann mit Sundair um die Kontingente kloppt.

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vor einer Stunde schrieb Realo:

 

Wenn man sich den Low Cost Monitor 1/2019 ansieht, dann ist Eurowings rund doppelt so teuer. Wieso sollte bei den Unterschieden die Erwartungshaltung fallen? Wieso sollte ein Passagier, z. B. aus Osteuropa, bei gleichen Leistungen eine deutsche Hochlohngesellschaft bevorzugen?

Eurowings ist leider auf manchen Strecken (z. B. CGN/DUS-VIE) der einzige günstige Anbieter. Ich hab statt EW auch schon mal Wizzair genutzt, aber es ist mir doch zu umständlich, statt von CGN ab Dortmund zu fliegen. 

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Natürlich ist die Erwartungshaltung an Eurowings eine andere als an die LCCs. Eurowings hat viele Strecken vom Full-Service Carrier LH abgelöst und den Service immer mehr heruntergefahren - Die LCCs sind genau anders herum als billigst ohne Service gestartet und haben viel dafür getan, positive Neuerungen für den Kunden zu entwickeln (z.B. Ryanair mit dem AGB-Programm usw.). 

 

Eurowings hat aber unbestritten eine andere Kostenbasis und damit enorme Schwierigkeiten, auf Strecken mit LCC-Konkurrenz mitzuhalten. Ein wesentlicher strategischer Punkt ist daher bis heute gewesen, möglichst viele Strecken von dieser Konkurrenz fernzuhalten. In Berlin war das unmöglich, Preisniveau dort eh schon im Keller, also wurde der Standort bei der AB-Übernahme daher "großzügig" für die Markbegleiter geopfert, um im Gegenzug möglichst viele Routen und dranhängende Slots in DUS zu übernehmen. Der Chaos-Sommer letztes Jahr war ja bewusst in Kauf genommen worden, um keine Slots wegen Nichtbedienung aufgeben zu müssen. Viele Strecken sind heute ohne LCC-Konkurrenz und werden weiter zu High-End-Preisen bedient. Im Endeffekt ist aber genau dieser Cash-Cow Anteil sinkend und kann die massiveren Verluste aus den Nicht-Monopol-Strecken derzeit nicht kompensieren.

 

Die Kostenersparnisse durch z.B. die letzen Servicereduktionen kann man sich natürlich super schön rechnen. 20 Billigsnackboxen mit nem Schluck Cola weniger, sparen wir auf jedem Flug 10 € (oder was auch immer). 10 Pax mehr kaufen die Cola nun extra, sogar noch 25 € mehr an Einnahmen... Das die Kunden womöglich das SMART Paket, oder da wo es Konkurrenz gibt sogar denn EW-Flug gar nicht mehr buchen (weil kein Mehrwert mehr erkennbar), und am Ende der A320 statt 20.000 € nur noch 19.500 € für den Flug generiert, will natürlich keiner für wahr haben. Das Gleiche in Bezug auf die Alibi-Lounge. Bucht tatsächlich jeder, der da einmal drin war, weiterhin BIZclass bzw. SMART (um den Status ausspielen zu können) ? Oder doch lieber die Verbindung, die parallel aus T2 durch LH/Staralliance angeboten wird?

 

Kann jetzt beliebig fortgeführt werden... und es endet immer wieder bei der gleichen Frage: Als was will EW sich wirklich positionieren, da stimme ich schon einem Vorredner zu, von allem etwas hat schon Air Berlin nicht geschafft. EW hat nur den Vorteil, mit der solventen LH eine zuverlässigeren Geldgeber zu haben.

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vor 19 Minuten schrieb linie32:

Kann jetzt beliebig fortgeführt werden... und es endet immer wieder bei der gleichen Frage: Als was will EW sich wirklich positionieren, da stimme ich schon einem Vorredner zu, von allem etwas hat schon Air Berlin nicht geschafft.

 

Die Frage stellt sich nicht mehr. Die sind falsch positioniert und werden sich Stück für Stück zurückziehen. Oder es wird für die LH richtig teuer. Wie die Monatszahlen aus dem Mai zeigen, stehen die Zeichen auf Rückzug.

Grundlage für die Expansion war eine grandiose Fehleinschätzung. Man ging, als Folge der AB-Pleite, von steigenden Preisen aus. Das war kurzfristig auch der Fall, der Markt hat aber den Abwärtstrend sehr schnell wieder aufgenommen.

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vor 3 Stunden schrieb medion:

Wenn die großen Flughäfen "mehrheitlich nahezu vollständig koordiniert" sind, ist halt leider auch kein Platz für geile Langstecke, gell?

 

Ja, selbstredend. Sechs Outbound-Slots in Tegel um 07:30 hat American Airlines dankend abgelehnt und auch sonst wollte die niemand haben. Airlines kloppen sich bekanntlich um die Slots samstags nachmittags im Februar.

 

vor 3 Stunden schrieb medion:

Vielleicht stellt die LH-Group demnähst ja auch ein paar dezentrale Strecken ein. Sollen sich doch Vueling oder Olympic Airways auf HAJ-STR oder DUS-HAM 'ne goldene Nase' verdienen... Dann geht das Gezeter hier aber erst richtig los.

 

Ne, Air Koryo gründet ne Tochtergesellschaft, die von Trump Corp. finanziert wird. Und alle jubeln, weil das Forum dann im Fox Konzern gleichgeschaltet wird.

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vor 55 Minuten schrieb linie32:

Natürlich ist die Erwartungshaltung an Eurowings eine andere als an die LCCs. Eurowings hat viele Strecken vom Full-Service Carrier LH abgelöst und den Service immer mehr heruntergefahren -

 

Hat nicht schon Germanwings den Full Service Carrier LH abgelöst und hat GWI das nicht Gewinnbringend getan?

Die Billigtochter Germanwings habe die Gewinnschwelle nicht nur erreicht, sondern mit einem zweistelligen Millionenbetrag deutlich überschritten, erklärte Konzernchef Carsten Spohr.

Deshalb liegt meiner Meinung nach das Problem im fehlerhaften Aufbau der EW. 

 

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Das waren Einmaleffekte, Germanwings war nicht profitabel. Laut Konzernleitung hätte die Eurowings-Sparte 2015 erstmals aus dem Betrieb heraus profitabel sein können, der katastrophale Start der Langstrecke in Köln/Bonn hat aufgrund der ganzen Ausgleichszahlungen das Geschäftsjahr aber wieder ins Minus gezogen.

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21 minutes ago, Lufticus said:

 

Ja, selbstredend. Sechs Outbound-Slots in Tegel um 07:30 hat American Airlines dankend abgelehnt und auch sonst wollte die niemand haben. Airlines kloppen sich bekanntlich um die Slots samstags nachmittags im Februar.

 

 

Ne, Air Koryo gründet ne Tochtergesellschaft, die von Trump Corp. finanziert wird. Und alle jubeln, weil das Forum dann im Fox Konzern gleichgeschaltet wird.

 

Ist das so?

 

Wenn einem sonst nichts mehr einfällt Trump, Nordkorea, Blablala

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vor 2 Stunden schrieb Realo:

Grundlage für die Expansion war eine grandiose Fehleinschätzung. Man ging, als Folge der AB-Pleite, von steigenden Preisen aus.

 

Das ist natürlich Unfug, wie sich jeder erinnert, der an die Vorwürfe an LH zurückdenkt, als aus dem capacity squeeze im Herbst/Winter 2017 heraus der Preisspike beklagt wurde. Lufthansa hat ausdrücklich fallende Preise prognostiziert, sobald die Kapazitäten der AB bei neuen Operators, darunter EW wie auch die erst im Januar 18 beginnende Easy, reorganisiert sein würden.

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vor 12 Stunden schrieb Koelli:

Eurowings ist leider auf manchen Strecken (z. B. CGN/DUS-VIE) der einzige günstige Anbieter. Ich hab statt EW auch schon mal Wizzair genutzt, aber es ist mir doch zu umständlich, statt von CGN ab Dortmund zu fliegen. 

 

Und genau das macht den 1:1 Vergleich unpassend. Wizz und Ryanair definieren sich über Cost Leadership - sie wollen dir den niedrigsten Flugpreis anbieten - ob dieser für Dich insgesamt günstiger ist weil du nach Dortmund oder Hahn musst, musst du entscheiden.

Eurowings wurde nie in diesen Segment positioniert- es gibt genügend Strategiepresentationen seit 2015 die das klar kommuniziert haben - man ist an zentralen Airport basiert, da sind die Kosten auch entsprechend höher und man möchte auch das Publikum ansprechen das in der Gesamtrechnung einen Mehrwert darin sieht, nicht nach Dortmund oder Hahn fahren zu müssen.

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vor 9 Stunden schrieb Flotte:

 

Das ist natürlich Unfug, wie sich jeder erinnert, der an die Vorwürfe an LH zurückdenkt, als aus dem capacity squeeze im Herbst/Winter 2017 heraus der Preisspike beklagt wurde. Lufthansa hat ausdrücklich fallende Preise prognostiziert, sobald die Kapazitäten der AB bei neuen Operators, darunter EW wie auch die erst im Januar 18 beginnende Easy, reorganisiert sein würden.

 

Wie verträumt man noch im Oktober 2018 in der Frage war, zeigt schon die Überschrift:

https://de.reuters.com/article/deutschland-lufthansa-idDEKCN1N41XJ

Tenor: Wenn wir höhere Kosten haben, dann setzen wir eben höhere Preis durch. Ein Blick auf die Bestellungen der Wettbewerber hätte eigentlich zur Ernüchterung führen müssen.

 

Wäre die LH tatsächlich von sinkenden Preisen ausgegangen, dann wäre die EW-Expansion ja noch verrückter. Man kennt die Kostenprobleme, baut massiv aus und wartet auf ein Wunder.

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vor 8 Minuten schrieb Realo:

Tenor: Wenn wir höhere Kosten haben, dann setzen wir eben höhere Preis durch.

 

Für angebliche Grade der Verträumtheit konsultiere man Reuters, Zitat: "“Wir werden bei der Lufthansa-Group alles daran setzen, die gestiegenen Ölpreise in unseren Ticketpreisen besser abzubilden”".

 

Von "setzen wir eben" keine Spur.

 

Die Erlöse sinken seit Jahrzehnten unaufhaltsam. Sie sanken, als Lufthansa noch 100 Flugzeuge hatte, und bei Nummer 700 sinken sie wohl noch immer... Verrückt.

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Erstmal abwarten wie sich das q2 gestaltet. Auch Easy und Ryr haben Einbußen, Lauda ganz zu schweigen. Am Beispiel Wien sieht man dass Level bereits der erste Verlierer ist. LH hat erstmal den Markt verteidigt. Wachstum der „anderen“ in D ist Schwer. Wo sollen

die an den wichtigsten Flughäfen auch noch hin? Der einzige mit zumindest etwas Kapazität wäre MUC. Hier blockt der Flughafen bei entsprechendem EW Wachstum Mitbewerber (Vermutung). EW hat sich auf dem T1 Apron mehr als breit gemacht. 8 Nightstops, mehr als 30 Abflüge pro Tag. DTM, TXL, PMI teils CGN kommen zu den 8 Fliegern (ein Ersatzflieger) on top. Dank der Baustelle ist eben kein Platz mehr, Ryr hat ja mal versucht sich auf den T2 Apron zu klagen, ohne Erfolg.

EW ordnet sich, zwar langsamer als gedacht aber es passiert. Und solange man immernoch billiger produziert als die LH werden vermutlich weitere Strecken z.B. in MUC zu EW wandern. Viele Strecken wie STN, FCO, CDG, Aufschub TXL auf heuer, sind dem

Mangel an Personal geschuldet gewesen. 

 

Und so verrückt es klingt, ein Impact durch den Iran sofern er kommt (ist aber bereits in den Köpfen der Menschen) auch wenn es nicht zum Äußersten kommt, kann ausgerechnet LH in die Karten

spielen da vermutlich mehr Gäste auf Direktverbindungen ex Dach Richtung Asien setzen. Wer will schon in DOH, DXB oder AUH umsteigen, wenn eine sehr gut ausgestattete Armee keine 100 km auf der anderen Seite des Golfs sitzt, und deren Hoheitsgebiet Richtung Europa überflogen werden muss... 

Edited by vielflieger2020

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vor 14 Stunden schrieb medion:

Wenn einem sonst nichts mehr einfällt Trump, Nordkorea, Blablala

 

Stimmt, das ist dieser Tage nicht sonderlich kreativ. Aber es passt zum Niveau Deiner Beiträge.

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Laut Spiegel-Online hat die Gewerkschaft UFO Urabstimmungen zu Streik des Kabinenpersonals bei Lufthansa, Eurowings und Germanwings angesetzt. Wenn die Urabstimmung positiv ausfällt, soll noch im Juli gestreikt werden.

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EW bzw. de facto GWI hat seit dieser Woche die PRN-Operation.

Wie ist das aufgezogen?

-Fest stationiertes Flugzeug oder "durchtauschen" (Die Maschine fliegt ja primär PRN-Deutschland)

-Feste Crews oder auch Rotation als Layover?

 

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