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Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)


Patrick W

Empfohlene Beiträge

Zitat
Am 25.7.2017 um 09:42 schrieb 8stein:

Ich denke mal die in der Abbildung rot markierte Straße für Bodenverkehr, also Busse etc.

 

vor 17 Stunden schrieb ramsesp:

LFZ - Luftfahrzeuge

BVD - Bodenverkehrsdienste

Die "Betriebsstrasse Nord" dürfte jene Strecke sein, die von Apron 1 nördlich Apron 2/2A zum heutigen SXF-Hauptterminal führt. Zwischen Apron 1 und 2/2A kann diese Strecke auch von LFZ befahren werden; für diese wird aber der Shortcut für den Taxiway Golf neu gebaut. Die Maschinen rollen dann nicht über Apron 2 zum heutigen Hauptterminal (Apron 3), sondern über Golf und Kilo 4.

Um das nachzuvollziehen, hilft ein Jeppesen Chart sowie das hier: https://ausschreibungen-deutschland.de/368146_Errichtung_Flugbetriebsflaechen_BER_Nord____________Referenznummer_der_Bekanntmachung_2017_Berlin-Schoenefeld

 

Ich würde mich eher der ersten Meinung anschließen: In der Powerpoint ist ja auf dem neuen BER Hauptvorfeld ein gelber Bereich eingezeichnet, mit roter Linie vom blauen Bereich getrennt, der SXF zugeordnet wird. Dann wäre die Betriebsstrasse Nord vermutlich jene, die entlang des BER Nordpier in Ost-West Richtung auch über das Hauptvorfeld führt. 

Was mich dann aber erschreckt: Das hieße, das man die Abstellflächen BER - D(ca. 1-5) und E (siehe PowerPoint, die nördlichen Stellflächen um den Bereich der ersten geplanten Sat.Erweiterung) für SXF-alt nutzen möchte, und damit konsequent sowohl Koffer als auch Pax ca. 4-5 km mindestens in einer Richtung von oder nach SXF-alt fahren muss. 

Bleibt spannend....

 

 

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vor 40 Minuten schrieb Stef1704:

Ich würde mich eher der ersten Meinung anschließen: In der Powerpoint ist ja auf dem neuen BER Hauptvorfeld ein gelber Bereich eingezeichnet, mit roter Linie vom blauen Bereich getrennt, der SXF zugeordnet wird. Dann wäre die Betriebsstrasse Nord vermutlich jene, die entlang des BER Nordpier in Ost-West Richtung auch über das Hauptvorfeld führt. 

Was mich dann aber erschreckt: Das hieße, das man die Abstellflächen BER - D(ca. 1-5) und E (siehe PowerPoint, die nördlichen Stellflächen um den Bereich der ersten geplanten Sat.Erweiterung) für SXF-alt nutzen möchte, und damit konsequent sowohl Koffer als auch Pax ca. 4-5 km mindestens in einer Richtung von oder nach SXF-alt fahren muss. 

 

Es macht aus meiner Sicht schon Sinn, sich mal mit der von mir verlinkten Ausschreibung zu befassen.....   Es besteht nämlich schon ein Unterschied zwischen BER Nordpier und BER Nord. Daher sehe ich auch keine Nutzung der Abstellpositionen am Nordpier für Paxe, die über BER-Nord fliegen.

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@Stef1704 Ich beziehe die Farben rein auf die Zuordnung Abstellflächen zu Startbahnen. Flüge, die auf den Geld hinterlegten Abstellflächen abgefertigt werden, starten und landen über die Nordbahn [07L/25R] und Flüge, die auf den Blau hinterlegten Flächen abgefertigt werden nutzen die Südbahn [07R/25L]. Dafür spricht auch die Aussage "Vorsortierung der Anflüge im Luftraum entsprechend der Positionierung"

Das die Gelb markierten Flächen operativ dem zukünftigen T2 zugeordnet werden, kann ich mir nicht vorstellen, da das zukünftige T2 eh schon an der Kapazitätsgrenze arbeitet und LCC und lange Bustransfers auf dem Vorfeld auch nicht zusammen passen. 

Zitat

„Allein für die Gebäude wären 550 Millionen Euro fällig, 350 Millionen Euro für die Erneuerung der Verkehrswege und 250 Millionen Euro für die Infrastruktur.“ Außerdem fielen bei einem Doppelbetrieb in Tegel und Schönefeld jährlich 100 bis 200 Millionen Euro Betriebskosten zusätzlich an.

Die Frage ist, wer glaubt aktuell Berliner Flughafen-Betreibern, wenn sie Zahlen kommunizieren. Egal ob es um Abweichungen nach oben oder unter geht. 

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Ich fürchte aus der verfahrenen Situation der politischen Gemengelage, verkorkster Planung, deutschem Bau- und Planungs"recht" wird es die nächsten Jahre keinen Ausweg geben. Selbst von einer Teilöffnung spricht ja überhaupt niemand mehr.

Wann endet eigentlich die Genehmigung für BER? Also wann müsste da mal was "geflogen" sein? Dann hätte man ja einen Tag 0 und könnte endlich mit dem Abriss beginnen.

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Dass im Hauptterminal nicht sinnvoll ist zu investieren leuchtet mir ein. Aber wie sieht es denn mit den "Anbauten" aus? Die sind doch neueren Datums und müssten somit doch auch aktuelleren Bauvorschriften (Brandschutz etc) entsprechen.

Gerade Terminal C - auch wenn es nicht gerade komfortabel ist - sollte sich doch kostengünstiger und autark betreiben lassen.

Bervor also die Betriebslizenz weg ist, könnte man doch C für einen absehbaren Zeitraum offen halten, bis man sieht, ob BER allein den Verkehr aufnehmen kann.

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vor 29 Minuten schrieb 8stein:

Die sind von vornherein als Provisorien und damit nicht für "für die Ewigkeit" gebaut worden. 

Und mal ehrlich, wenn man den Ring schließt aber C und D offen lässt, da soll mir nochmal einer erklären er fände Tegel toll...

Man kann den Ring dann ja auch schon mal abreißen und vielleicht was Neues hinbauen. Spaß beiseite.... Nichts hält so lang wie ein gutes Provisorium. An Tegel ist die Lage toll, halt nicht für alle in Berlin. Klar. Aber das als West-Berliner Spinnerei abzutun, damit ist es auch nicht getan.

Die Diskussion ist doch eh müßig, es gibt KEINEN funktionierenden Flughafen BER, nicht dieses Jahr und nicht nächstes Jahr und danach wer weiß. Also muss man JETZT sowieso in Tegel investieren, da müssen noch zig Millionen Passagiere durch, ob man das jetzt gut findet oder nicht.

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vor 3 Stunden schrieb aaspere:

Dobrindt hat sich soeben vor der Presse für die Option "Offenhaltung von Tegel" ausgesprochen.

Der bayrische CSU-Verkehrsminister will die Interessen des Freistaats vertreten und BER nicht zur Entfaltung kommen lassen.

Deshalb strebt er die Zweiteilung des Flughafenstandorts Berlin an. Nur so kann er verhindern, dass der BER zum Konkurrenten von MUC wird.

Interessant: Dobrindt macht Tempo bei Zugverbindung München - Prag.

Dobrindt hätte auch wie es seit 20 Jahren geplant ist den Ausbau von BER Satellitenterminals fordern können. Warum hat er es nicht getan ? Warum befürwortet  er 2 Kleinstflughäfen, die nur aus der Logik des Kalten Kriegs, des geteilten Berlins, entstanden sind ?

Antwort: Der Mann ist abkommandiert um den BER langfristig zu sabotieren.

Bearbeitet von Käptn_Adler
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vor 3 Stunden schrieb 8stein:

Nochmal kurz zum Thema Lärmbetroffene. Jetzt gibt es offizielle Zahlen mit Karte und allem drum und dran: klick

Fazit: Wird teuer (und da ist der Teil in Brandenburg im Westen noch nicht mal mitgerechnet).

Unabhängig davon, ob die Zahlen, vorgelgt von der Senatsverwaltung, wirklich stimmen, sagen die Betroffenen Personen nichts über mögliche Kosten für passive Lärmschutzmaßnahmen aus. Da sind nur die Anzahl der betroffenen Haushalte maßgebend.

 

vor 5 Stunden schrieb TobiBER:

Ja, das hat er auch schon vor 4 Wochen gemacht. Aber da er eh nur noch bis Ende September was zu sagen hat, dürfte das nicht von Belang sein....

Oha, da outet sich jemand als Schulz-Fan. :D
Was machste denn, wenn es schwarz-gelb wird oder die Groko fortgesetzt wird und Dobrindt seinen Posten behält? 

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vor 1 Stunde schrieb aaspere:

Unabhängig davon, ob die Zahlen, vorgelgt von der Senatsverwaltung, wirklich stimmen, sagen die Betroffenen Personen nichts über mögliche Kosten für passive Lärmschutzmaßnahmen aus. Da sind nur die Anzahl der betroffenen Haushalte maßgebend.

Wirklich? Zweifeln wir jetzt die offiziellen Zahlen der Senatsverwaltung an? Die von einem unabhängigen Ingenieurbüro erhoben worden sind? Die Zahl der Personen pro Haushalt wird sich nicht um Größenordnungen von anderen deutschen Städten unterscheiden oder gehst du immer noch von 21 Personen pro Wohnung aus?

Die Kosten kann sich dann jeder anhand des Fluglärmgesetzes selbst ausrechnen. Meine Einschätzung ist bekannt, Andere bissher eher wenig durch Argumente und mehr durch "ich will aber" unterfüttert...

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Wenn man den Zahlen der Verwaltung nicht mehr trauen kann, kommt man ganz schnell in eine Situation die, sagen wir mal, der einer Bananenrepublik ähnelt. Das Vertrauen darauf, dass die Verwaltung auf grundlage von tatsächlichen Daten entscheidet ist eine Grundvoraussetzung.

Und hier ist das Problem: Die Politiker und Geschäftsführer rund um das Berliner Flughafen-Chaos haben in den letzten Jahrzehnten mit soviel halbwahrheiten, falschen Zahlen und falsch interpretieren Zahlen gearbeitet, dass es mir zumindest schwer fällt, den Aussagen der Politiker hier zu glauben.

Das insgesamt 141.000 Berliner im Stadtgebiet vom Fluglärm zwischen 55 und 60 Dezibel Fluglärm betroffen sind bezweifele ich nicht. Nur sagt das nichts über die Kosten aus, die ein Weiterbetrieb Tegels verursachen würde, da man mit dem Lärmschutz ja nicht bei Null beginnt.

Bearbeitet von OliverWendellHolmesJr
Korrektur
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Schon erstaunlich, der Verwaltung wird nicht geglaubt aber was Politiker im Wahlkampf sagen wird für bare Münze genommen (falsche Versprechungen im Wahlkampf, unerhört, hat es ja noch niiiieeee gegeben). Ich glaube wir haben hier weniger eine Staatskrise als einen akuten Fall motivatorisch-selektiver Wahrnehmung...

Ich meine, nochmal, ersthaft, ihr glaubt Lärmmessungen nicht? Da ist nichts interpretiert, geschätzt oder bewertet, es handelt sich um physikalische Messungen. Klar, sie liefern eher Argumente für die Tegel Schließung. Aber wer Argumente hat der soll sie doch auch benutzen dürfen.

Gleichzeitig sind die Kostenschätzungen für die TXL-Sanierung auch haltlos übertrieben, weil Kostenschätzungen im Zusammenhang mit Bauprojekten ja traditionell zu hoch ausfallen, ist klar...

Bearbeitet von 8stein
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@8stein
Nimm es doch einfach mal hin, dass die Daten- und Faktenbasis erstens unsicher und zweitens unterschiedlich interpretiert werden kann. Wir beide hatten am 9. Juli hier im Thread ja schon diese Diskussion ohne Ergebnis. Und das wird sich auch nicht ändern. Im Unterschied zu Dir bin ich ergebnisoffen (ähnlich wie Dobrindt, der es auch nicht besser weiß) und warte jetzt erstmal auf den 24. September.
 

 

 

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Ich kann mir nur weiter verwundert die Augen reiben. Da oben stehen die Fakten, die sind nicht unklar. Ich hab das Thema ja nur nochmal aufgebracht, weil die Zahlen jetzt von offizieller Seite veröffentlicht und anschaulich dargestellt sind. 

Man kann unterschiedliche Interpretationen haben, ja, aber wenn man die Fakten nicht glauben will, dann ja, erübrigt sich wohl tatsächlich die Diskussion.

PS: Wer hat dich eigentlich zum Moderator bestellt, dass du festlegst was wie lange diskutiert wird? Ist mir schon ein paar mal aufgefallen, wirkt etwas bevormundent. Ein ernst und freundlich gemeinter Hinweis.

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vor 1 Stunde schrieb 8stein:

Man kann unterschiedliche Interpretationen haben, ja, aber wenn man die Fakten nicht glauben will, dann ja, erübrigt sich wohl tatsächlich die Diskussion.

Vor dem 24. September werden leider Fakten nicht viel zählen. Ich nenn das die Trumpisierung der politischen Diskussion.

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Ja, nur dass die Berliner Flughafen-Verantwortlichen die politische Diskussion trumpisiert haben, als Trump sich noch in den Umkleidekabinen der Miss Universe Veranstaltungen verlaufen hat und ansonsten das birthertum gepflegt und die Millionen dubioser russischer Geschäftsleute durchgebracht hat.

Um zum Thema zurück zu kommen. Die Kostenschätzung kommt nicht aus der Verwaltung sondern von der Flughafengesellschaft.

 

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Hab ich behauptet das die Kostenschätzung woanders her kommt? Nur, auch die Flughafengesellschaft ist zum Einen wohl in der besten Position diese Kosten zu schätzen und zum Anderen ebenfalls keine politische Partei im Wahlkampf. Warum also die Zahlen, hier nochmal übersichtlich und von offizieller Seite, inkl. beispielsweise einer Erörterung wie man von der Zahl der Betroffenen (sogar die Zahl der betroffenen Wohnungen wird mit Quellenangabe benannt! - 1,82 Bewohner pro Wohnung, falls Interesse an Fakten besteht) auf die Kosten für Lärmschutz gekommen ist, nicht glauben. Zumal mir keine begründete Gegenaufstellung durch die Befürworter bekannt ist.

Jetzt kann man natürlich sagen, ach, die Flughafengesellschaft, die konnte doch noch nie Kosten schätzen. Da ist dann aber auch ein sehr lustiges Argument, weil die tatsächlichen Kosten ja immer um Größenordnungen über den Geschätzten Kosten liegen...

Bearbeitet von 8stein
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  • 2 Wochen später...

Da es bis heute keinen Kabinettsbeschluß im Sinne der Äußerungen von Dobrindt gibt, wird sich die Bundesregierung diesem Druck auch nicht beugen müssen. Leute, es ist Wahlkampf, und diese außerordentliche AR-Sitzung (beantragt vom politischen Gegner) ist doch nur Schaumschlägerei. Wenn diese Sitzung tatsächlich noch vor dem 24. September stattfinden sollte, werden die Vertreter der Bundesregierung, die Staatssekretäre Bomba und Gatzer keine Erklärung abgeben, die Dobrindt im Regen stehen läßt, die Bundesregierung aber auch nicht weitergehend festlegt.

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