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Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)


Patrick W

Empfohlene Beiträge

vor 7 Stunden schrieb Stef1704:

Der Vollständigkeit halber mal wieder etwas Polemik von Ryanair mit einer Prognose von 90 Mio Fluggäste für Berlin in 2050, 

Also, da lese ich keine Polemik, eher Agitprop. Und das ist nicht nur zulässig sondern auch üblich bei Ryanair. Polemik findest Du lupenrein beim User Käptn_Adler. Aber das ist ja auch keine Überraschung.

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Jetzt mal ganz sachlich mit Zahlen argumentiert: es bräuchte bis 2050 nur knapp 3 % jährliches Wachstum, um bei 90 Mio. Passagieren zu landen. Findet ihr das zu optimistisch? Ich nicht.

Was der Adler geschrieben hat, ist glücklicherweise an mir vorbeigegangen, da ich ihn ja blockiert habe. Danke an der Stelle, dass so Vögel wie er (bei dem Nicknamen stufe ich das nicht als Beleidigung ein, falls die Forumspolizei wieder Tränen in den Augen hat) gefühlt nicht mehr so oft zitiert werden und somit das Blockieren seine Wirkung entfalten kann.

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Ich mache mir ja keine Hoffnung, dass in diesem Streit hier jemals ein vernünftiger Konsens erreichbar ist. Dennoch wäre es nicht verkehrt, wenn einige hier mal die rosarote Brille absetzen würden.

Ein Befürworter von TXL ist nicht automatisch ein Gegner von BER. Hätte BER vor fünf Jahren wie proklamiert auch eröffnet, gäbe es die Diskussion nicht, weil man heute bereits den zweiten Satelliten fertig gestellt hätte. Niemand würde mehr nach TXL krähen, genauso wie in München keiner mehr von Riem spricht.

In der aktuellen Gemengelage stellen aber immer mehr Teile unserer Gesellschaft fest: Sie bekommen den BER einfach nicht ans Laufen. Eine sündhaft teure Bauruine, verantwortet von Leuten die keine Ahnung davon haben, wo im Resultat keiner weiß, ob und wenn wann man tatsächlich eröffnet. Nur, dass der aktuelle Baukörper inzwischen viel zu klein ist, man ähnliche Provisorien und damit auch Zustände wie in TXL und SXF zu erwarten hat. Die Attraktivität von damals schwindet massiv.

Da ist es doch völlig legitim, Alternativen ins Gespräch zu bringen. Gerade, wenn der BER weiter nur als Nebelkerze in Erscheinung tritt und sich selbst immer mehr in die Unglaubwürdigkeit verabschiedet.

 

Bearbeitet von linie32
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vor 17 Minuten schrieb linie32:

Ein Befürworter von TXL ist nicht automatisch ein Gegner von BER. 

Korrekt! Ich freue mich auf den neuen Flughafen, bin aber Verfechter der Zwei-Flughafen-Lösung und liebe TXL.

Zitat

Hätte BER vor sechs Jahren wie proklamiert auch eröffnet, gäbe es die Diskussion nicht, weil man heute bereits den zweiten Satelliten fertig gestellt hätte.

Lol, schonmal in Berlin gewesen? Dort passiert viel, aber nie schnell und erst recht nicht rechtzeitig. Die Aussage über den zweiten Satelliten zaubert mir also maximal ein ungläubiges Schmunzeln ins Gesicht.

Bearbeitet von spandauer
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vor 38 Minuten schrieb linie32:

Ein Befürworter von TXL ist nicht automatisch ein Gegner von BER. Hätte BER vor sechs Jahren wie proklamiert auch eröffnet, gäbe es die Diskussion nicht, weil man heute bereits den zweiten Satelliten fertig gestellt hätte. Niemand würde mehr nach TXL krähen, genauso wie in München keiner mehr von Riem spricht.

Jein.
Natürlich hast du recht, dass wer für TXL ist nicht per se gegen BER ist, allerdings muss man sich eben der Konsequenzen bewusst sein.

Wie werden sich die Airlines verhalten, wenn sie die Wahl zwischen 2 Standorten haben? Ist der BER profitabel zu betreiben, wenn es einen Konkurrenten innerhalb Berlins gibt (und ich kann mir doch an einer Hand abzählen, dass sobald TXL renoviert ist die Rufe nach Privatisierung laut werden - dann wäre es tatsächlich Konkurrenz)? Mit 2 Standorten wird die Generierung von Umsteigeverkehr noch unwahrscheinlicher, etc. etc. etc. 
Nicht zu vergessen die nicht weg zu diskutierenden juristischen Risiken, die sich aus einem TXL Weiterbetrieb für BER ergeben. 

Das alles ist zumindest nicht hilfreich für den BER, weshalb eben dieses Gefühl der Gegnerschaft entsteht.

 

PS: Auf einer ganz anderen Ebene wäre eine Offenhaltung von TXL auch ziemlich bitter - da hätte ich lieber THF behalten, der wäre wirklich zentral, nicht nur für die Westalgiker, hätte Tradition gehabt und nebenbei auch eine natürliche Beschränkung durch die Runwaysituation.

Bearbeitet von 8stein
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vor 14 Minuten schrieb spandauer:

(...) Lol, schonmal in Berlin gewesen? Dort passiert viel, aber nie schnell und erst recht nicht rechtzeitig. Die Aussage über den zweiten Satelliten zaubert mir also maximal ein ungläubiges Schmunzeln ins Gesicht.

Ist ja rein hypothetisch, meines Wissens nach ist der Satellit ja planfestgestellt und müsste "nur noch" gebaut werden, mit gleichen Erfolgschancen wie der Hauptteil...

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Hieß es nicht auch mal, wenn BER bis XX.XX.XXXX nicht eröffnet ist, erlischt die Betriebsgenehmigung wieder? Sich hinter von Menschen gemachten Gesetzen zu verstecken, die jederzeit von Menschen auch wieder geändert werden können, wird zunehmend albern.

Zu Captain "lahmer Vogel", den ich nicht zitieren möchte, die ach so demokratisch gewählte ROTrotgrüne Regierung könnte ja die Flughafenpolitik mal zur Chefsache machen, tut sie aber nicht. Herrn Müller kommt hier und da mal etwas zur Ohren und er tut immer so, als hätte er damit nichts zu tun...

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vor 2 Stunden schrieb medion:

die ach so demokratisch gewählte ROTrotgrüne Regierung könnte ja die Flughafenpolitik mal zur Chefsache machen

Die perverse Situation in der Berliner Gemengelage ist folgende:

Der RRG Senat wird gegenwärtig von Grünen und Linkspartei dominiert. Beide Linksaußen Parteien sind grundsätzlich gegen höherwertigen Infrastrukturausbau und lehnen Wirtschafts- und Standortpolitik ab. Müssen aber die BER-Vorhaben mitdurchziehen. Nachteil: Von dieser Koalition wird niemals ein Wort über die wirtschaftlichen Vorteile der Zusammenführung aller Flugverkehre an einem Ort (BER Single Airport) verloren werden. Der Bürgermeister von Berlin ist ein zweitklassiger Hinterbänkler und doof wie Stulle. Von dem Typen wird man nie ein sinnvolles Wort erwarten dürfen.

Die 2 klassisch wirtschaftsfreundlichen Parteien FDP und CDU sehen sich genötigt in ihrer Rolle als Opposition den BER zu bekämpfen und TXL offenzuhalten. Schlimmer noch: Die Berliner CDU, die 20 Jahre richtigerweise an allen Stellen für den BER eingestanden hat, hat sich jetzt hinreißen lassen, all ihre Argumente pro-BER seit 1997 den Lokus hinunterzuspülen.

Heißt im Klartext: Die die an der Macht sind wollen/dürfen nicht die positiven Seiten des BER benennen. Diejenigen Parteien die die negativen Seiten der TXL-Offenhaltung kennen, müssen sie aus parteitaktischen Gründen verschweigen.

Die Hauptstadtpresse ist weitgehend haltungslos und hat alle wichtigen Zielsetzungen, die der BER erfüllen sollte seit Jahren vergessen. Selbst die Infrastrukurexperten der Berliner Tageszeitungen sind planlos.

Bearbeitet von Käptn_Adler
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Oh Gott Adler, du verfliegst dich. Also die "wirtschaftsfeindliche" LINKE ist als Regierungspartei gezwungen den BER zu unterstützen und die "wirtschaftsfreundliche" FDP ist als Oppositionspartei gezwungen den BER mit TXL zu unterminieren? Es heißt doch, an ihren Taten sollt ihr sie erkennen! Geh doch einfach mal davon aus, dass jede Partei genau für das steht, was sie auch macht. Die FDP für die Partikularinteressen einiger weniger Airlines und Passagiere, denen völlig egal ist welche Kosten und rechtlichen Probleme eine Offenhaltung von Tegel der Flughafengesellschaft bereitet. Und die LINKE für das Interesse der Allgemeinheit an genau einem leistungsfähigen Flughafen ohne Rücksichtnahme auf westberliner Wünsche nach einem möglichst nahen Flughafen. Was die Parteien über sich selbst und über einander sagen, kann man getrost ignorieren.

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Ich bin gerade im Wikipedia-Artikel über den Flugplatz Borkum (https://de.wikipedia.org/wiki/Flugplatz_Borkum) auf diesen Satz gestoßen: "Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wurden Linienflüge auch nach Düsseldorf und Berlin angeboten."

Da würde mich mal interessieren, welche Airline das geflogen hat und mit welchem Gerät? Bei einer nur 1000m langen Bahn auf Borkum würde ich mal auf sowas wie Dornier 228 tippen.

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vor 9 Stunden schrieb comeback:

Ich bin gerade im Wikipedia-Artikel über den Flugplatz Borkum (https://de.wikipedia.org/wiki/Flugplatz_Borkum) auf diesen Satz gestoßen: "Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wurden Linienflüge auch nach Düsseldorf und Berlin angeboten."

Da würde mich mal interessieren, welche Airline das geflogen hat und mit welchem Gerät? Bei einer nur 1000m langen Bahn auf Borkum würde ich mal auf sowas wie Dornier 228 tippen.

Bin mir nicht sicher, aber das dürfte OLT mit BN-2 Islander gewesen sein ...

Zumindest an Flüge nach DUS kann ich mich dunkel erinnern.

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Ich habe mal eine Frage: Angenommen der BER sollte irgendwann mal eröffnen - wie würde der alte Flughafen Schönefeld in dieser Gesamtgemengelage bezeichnet werden? Als eigenständiger Flughafen, also weiterhin als SXF oder als Terminal innerhalb des BER (Terminal 1= Neubau, Terminal 2 = Schönefeld alt)?

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sorry für das Video , das sollte nicht an dieser Stelle stehen. Hatte es vor längerer Zeit mal eingefügt (damals nicht eingespielt) -heute will ich eine Nachricht posten-und das Video taucht auf. Bekomme es auch nicht gelöscht.

 

Meine eigentliche Frage HEUTE war: Laut Radio kam es auf Grund der Unwetter gestern Abend in SXF zu Umleitungen,wovon 5 Maschinen mit 800 Pax betroffen waren,die dann in HAJ bzw. RLG landen mußten,wegen Nachtflugverbot in SXF. Weiß jemand von euch,welche Airlines das betroffen hat,und welche Strecken ?

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LFZ - Luftfahrzeuge

BVD - Bodenverkehrsdienste

Die "Betriebsstrasse Nord" dürfte jene Strecke sein, die von Apron 1 nördlich Apron 2/2A zum heutigen SXF-Hauptterminal führt. Zwischen Apron 1 und 2/2A kann diese Strecke auch von LFZ befahren werden; für diese wird aber der Shortcut für den Taxiway Golf neu gebaut. Die Maschinen rollen dann nicht über Apron 2 zum heutigen Hauptterminal (Apron 3), sondern über Golf und Kilo 4.

Um das nachzuvollziehen, hilft ein Jeppesen Chart sowie das hier: https://ausschreibungen-deutschland.de/368146_Errichtung_Flugbetriebsflaechen_BER_Nord____________Referenznummer_der_Bekanntmachung_2017_Berlin-Schoenefeld

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Tegel-Sanierung würde eine Milliarde kosten - FAZ

Zitat

Ein dauerhafter Betrieb des Berliner Flughafens Tegel auch nach der Eröffnung des geplanten Hauptstadt-Airports BER wäre aus Sicht des Flughafenchefs wegen hoher Sanierungskosten unwirtschaftlich. „Eine dann notwendige Grundsanierung würde mehr als eine Milliarde Euro kosten“, sagte Engelbert Lütke-Daldrup während eines Rundgangs auf dem Stadt-Flughafen aus den sechziger Jahren. „Allein für die Gebäude wären 550 Millionen Euro fällig, 350 Millionen Euro für die Erneuerung der Verkehrswege und 250 Millionen Euro für die Infrastruktur.“ Außerdem fielen bei einem Doppelbetrieb in Tegel und Schönefeld jährlich 100 bis 200 Millionen Euro Betriebskosten zusätzlich an.

 

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