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Aktuelles zum Flughafen BER


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In dem USA sind auch viele CRJ gerade zwischen kleinen Flughäfen unterwegs, weil dort fliegen quasi zum öffentlichen Personen"nah"verkehr gehört. Während gefühlt in Europa alles unter A320 am aussterben ist. Wer betreibt denn nennenswert Kleingemüse außer Air Baltic?

Regionalverkehr in den nordischen Ländern mal ausgenommen fliegt man doch von den Hubs eher mit größerem Gerät und reduziert Frequenzen statt n Schwarm CRJ oder ATR oder Dash 8 einzusetzen. 

Ich hab auch schon seit Ewigkeiten keine Saab 340 mehr gesehen - außer in den USA.

 

Und das steigende Umweltbewusstsein wird das auch in Zukunft nicht einfacher machen.

 

Also hat man sich am BER vielleicht einfach an der Zukunftsperspektive orientiert und eben Abfertigung von Kleingemüse nicht als Priorität betrachtet.

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vor 30 Minuten schrieb abdul099:

In dem USA sind auch viele CRJ gerade zwischen kleinen Flughäfen unterwegs, weil dort fliegen quasi zum öffentlichen Personen"nah"verkehr gehört.

Deshalb gibt's dort in USA/Kanada auch oft spezielle Regio-Piers, die extra auf diese Bedürfnisse ausgelegt sind und die Brücken auch entsprechend niedriger sind.

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vor 2 Stunden schrieb Klaus:

 

Doch: https://www.rbb24.de/content/dam/rbb/rbb/rbb24/2020/2020_07/dpa-account/92014935.jpg.jpg/size=708x398.jpg

Die Frage dürfte eher sein, ob die Airlines bereit sind ihrem Bodenverkehrsdienstleister dafür einen Aufpreis zu zahlen.

@Klaus, diese Treppe hab ich nie in Funktion erlebt. Aber Danke für das Foto

Vielleicht auf der anderen Seite vom Flughafen,in "Merkels" Reich ?

Bearbeitet von EDCJ
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vor 20 Minuten schrieb Klaus:

Wenn mich meine Standortkenntnis in TXL auf Basis der Bodenmarkierungen nicht ganz täuscht, steht die fotografierte Treppe vor Terminal D, wahrscheinlich Position 15.

 

Nein nein nein, wenn er es noch nie gesehen hat, dann ist es folglich auch nie passiert.

 

@no-hoper Danke für die Bilder, veranschaulicht sehr die Beschreibung eines vorangegangen Posts. Ich bin etliche male mit einer CRJ von LCY, ZRH oder DRS geflogen und es wurde immer über den Finger geboarded, kann mir nicht vorstellen, dass am BER das nicht auch möglich ist sondern schlicht nur nicht gemacht wird, aus welchen Gründen auch immer.

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Auch wenn ich mich damit sicher zum BER-Jubler qualifiziere, sollte man dieses Thema nicht nur beim Flughafen sehen. Wie weiter oben schon kurz angeklungen, ist der Einsatz von Fluggastbrücken oder bestimmtem Equipment auch sehr stark von den Vorgaben (oder der Zahlungsbereitschaft) der Airlines abhängig. Gerade in der jetzigen Situation hat der Einsatz kleineren Geräts ja ausschließlich den Zweck, Kosten einzusparen. Und warum dann nicht konsequent sein und Brückenpositionen bewusst meiden (d.h. den Flughafen um Allokation fußläufig zu erreichender Außenpositionen bitten), um auch dort Entgelte zu minimieren?

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vor 41 Minuten schrieb Nosig:

Die BER-relevante Frage ist ja, lohnt es sich, sich stärker auf Regionalflugzeuge einzurichten? Manche Hauptstrecke dürfte durch Corona auf RJ-Nachfrage runterschmelzen. Mit kleinen Flugzeugen kann man sich strategische Routen am Laufen halten, bis es wieder besser wird.

 

Aber mal weiter gedacht, welche Airline sollte das sein? RJs sind in Europa nicht mehr all zu weit verbreitet. Embraers könnten an die Brücken gehen und die Bombardiers könnten nur durch die LH Group oder Iberia eingesetzt werden. LH hat ja aber anscheinend kein Verlangen die CRJs an eine Brücke zu stellen. Dashs oder ATRs, welche ja auch eher schmal verbreitet sind, können besser über eine Bodenabfertigung als über Brücken bedient werden. 

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IAG und AF KLM. Hubzubringer. Vielleicht auch LOT und Finnair. Da müsste man jeweils mehrere Wellen am Tag anbinden. Aber die Passagierzahlen reichen oft nicht mehr für A320-Flüge. CRJ, ERJ, A220 das wäre so die Größe. Eventuell sogar Q400 aber die nicht am Finger.

Bearbeitet von Nosig
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vor 32 Minuten schrieb Nosig:

IAG und AF KLM. Hubzubringer. Vielleicht auch LOT und Finnair. Da müsste man jeweils mehrere Wellen am Tag anbinden. Aber die Passagierzahlen reichen oft nicht mehr für A320-Flüge. CRJ, ERJ, A220 das wäre so die Größe. Eventuell sogar Q400 aber die nicht am Finger.

ERJs und A220 stehen - momentan - am BER übrigens an der Brücke.

Bearbeitet von Klaus
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Auch gut.

Regionalairlines sind eigentlich gerade keine Billigairlines. Eine reine Minimalstrategie ist für die deshalb nicht unbedingt das Richtige. Besonders, wenn die wichtige Hubzubringer übernehmen, wo higher yield Publikum mit fliegen soll. 

Natürlich kann man alles verrammeln und leer stehen lassen. Man könnte aber die Leere auch nutzen, um unerwartet "vollen" Komfort zu bieten. Vielleicht nur in der BER-Start- und Coronaphase. Immer nur gequält mitteilen, warum und was alles nicht geht, wird vielleicht nicht so viele neue Kunden anlocken und begeistern?

Bearbeitet von Nosig
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vor 55 Minuten schrieb Nosig:

IAG und AF KLM. Hubzubringer. Vielleicht auch LOT und Finnair. Da müsste man jeweils mehrere Wellen am Tag anbinden. Aber die Passagierzahlen reichen oft nicht mehr für A320-Flüge. CRJ, ERJ, A220 das wäre so die Größe. Eventuell sogar Q400 aber die nicht am Finger.

 

Bis auf die von mir bereits genannte Iberia sind das alles Airlines, die Embraer haben, die an eine Brücke gehen. Gesetz der Annahme, dass die Brücken keine CRJ bedienen können (hierzu fehlt noch der stichhaltige Beweis), steht es allen von dir gennanten Airlines frei, Brücken zu nutzen. Wenn sie es nicht wollen, dann ist das kein Malus des BER...

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Malus hatte auch keiner behauptet. Es ging ja eher um Verbesserungsmöglichkeiten. Hammwa nich, machen wa nich, kennwa nich, wollnwa nich. So klingt das manchmal.

Jetzt läuft der Flughafen, da kann man doch mal nachdenken, wo man noch besser werden kann? Es geht nicht mehr ums eiserne Durchbeißen bis zur Eröffnung und Verteidigung der Wagenburg vor Attacken. 

 

Das ist doch ab nun ein ständiger Prozess? Man steht im Wettbewerb, hat nun endlich moderne Infrastruktur, na da lässt man sich halt was gutes einfallen? BER ist ja viel zu gut, um nur ein Lowcost-Airline-Flughafen sein zu können. Dann kann man doch mal zaghaft "features" aufbauen oder entwickeln, die dann auch mehr einbringen? Rückzug von allem, sogar vom Nachdenken, kann ja nicht die Strategie sein.

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