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So ist das, wenn man ohne Plan verkleinert, vergrößert, umlegt.... Es wäre so viel einfacher gewesen, wenn man sich einfach mal an einen Plan gehalten hätte, in dem alles aufeinander abgestimmt war. 

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ein paar gedanken zum thema langstrecke am BER:

 

- denkt ihr, condor könnte langstrecken ab BER anbieten? condor fliegt ja glaube ich bisher nur ab frankfurt langstrecke. in zukunft kann condor da ja wahrscheinlich die lufthansa zubringer nicht mehr gut benutzen. wenn condor sowieso ohne zubringer arbeiten muss könnten sie vielleicht auch ab berlin langstrecke fliegen.
frankfurt hat ja noch den fernbahnhof mit momentan einer deutlich besseren anbindung als der BER fernbahnhof, condor könnte trotzdem versuchen, mit der deutschen bahn zu kooperieren und z. b. zugfahrten von rostock und dresden mit den tickets ab BER zu verbinden.

 

- denkt ihr, eurowings discover könnte eine basis in berlin aufmachen? mit kleineren langstrecken-flugzeugen, vielleicht am anfang zwei, wie z. B. zwei A330 oder zwei B787.
ein vorteil könnte sein, dass man probieren könnte, touristische Ziele anzufiegen, an denen aber auch viele potenzielle Berlin-Touristen wohnen, also z. B. andere "touristische städte".
man würde also in beide richtungen touristen befördern, was aus frankfurt nicht so gut geht, da frankfurt für touristen nicht so interessant ist wie berlin.
und eurowings discover hat geringere personalkosten als die lufthansa-main-line, was eurowings discover flüge ab BER vielleicht wahrscheinlicher macht als Lufthansa Langstreckenflüge ab BER.

 

- denkt ihr, easyjet als "home carrier" am BER könnte sich a321LR oder in zukunft a321xlr bestellen und damit langstrecke ab berlin fliegen?

 

- wizz air hat ja soweit ich weiß a321xlr bestellt, haltet ihr es für wahrscheinlich, dass sie davon welche am BER stationieren und langstrecke ab BER anbieten?

 

- haltet ihr es für wahrscheinlich, dass eine neue "berlin"-airline gegründet wird, die die langstrecken-lücke ab BER schließt und mit a321xlr ab berlin langstrecken anbietet?


Edit 23.03.21:

Noch ein Gedanke zu dem Thema Langstrecke am BER:
- auch die "normale" Eurowings könnte mit a321xlr in Zukunft vielleicht Langstrecke ab Berlin anbieten. Ab April soll der BER ja offizielle Basis von Eurowings werden. Und wenn ich es richtig verstanden habe, sagt Eurowings, dass sie Wachstumspotential in Berlin sehen.

Eurowings könnte a321xlr bestellen und in Berlin stationieren.

Die a321xlr könnte man aus Berlin auch ohne großen Hub bzw. ohne viele Zubringer-Verbindungen voll bekommen.

Eurowings hat ja eine A320-Familie-Flotte, das würde also auch passen.

Eurowings hat soweit ich weiß ja geringere Personalkosten als Lufthansa, was das ganze vielleicht wahrscheinlicher macht als Lufthansa-Langstrecke in Berlin.

Es gibt ja oft Forderungen an den Lufthansa-Konzern, die beinhalten, dass der Konzern die deutsche Hauptstadt besser anbinden soll, so könnte der Konzern das machen.

Ich finde, dass das ganze auch halbwegs zu dem passen könnte, was man bisher aus der Lufthansa-Gruppe gehört hat, z. B. das hier:

https://youhavebeenupgraded.boardingarea.com/2020/10/lufthansa-vielleicht-doch-mit-langstrecke-ab-berlin/

Bearbeitet von temp
Edit: Eurowings hinzugefügt
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vor 7 Stunden schrieb temp:

ein paar gedanken zum thema langstrecke am BER:

 

- denkt ihr, condor könnte langstrecken ab BER anbieten? condor fliegt ja glaube ich bisher nur ab frankfurt langstrecke. in zukunft kann condor da ja wahrscheinlich die lufthansa zubringer nicht mehr gut benutzen. wenn condor sowieso ohne zubringer arbeiten muss könnten sie vielleicht auch ab berlin langstrecke fliegen.
frankfurt hat ja noch den fernbahnhof mit momentan einer deutlich besseren anbindung als der BER fernbahnhof, condor könnte trotzdem versuchen, mit der deutschen bahn zu kooperieren und z. b. zugfahrten von rostock und dresden mit den tickets ab BER zu verbinden.

 

- denkt ihr, eurowings discover könnte eine basis in berlin aufmachen? mit kleineren langstrecken-flugzeugen, vielleicht am anfang zwei, wie z. B. zwei A330 oder zwei B787.
ein vorteil könnte sein, dass man probieren könnte, touristische Ziele anzufiegen, an denen aber auch viele potenzielle Berlin-Touristen wohnen, also z. B. andere "touristische städte".
man würde also in beide richtungen touristen befördern, was aus frankfurt nicht so gut geht, da frankfurt für touristen nicht so interessant ist wie berlin.
und eurowings discover hat geringere personalkosten als die lufthansa-main-line, was eurowings discover flüge ab BER vielleicht wahrscheinlicher macht als Lufthansa Langstreckenflüge ab BER.

 

- denkt ihr, easyjet als "home carrier" am BER könnte sich a321LR oder in zukunft a321xlr bestellen und damit langstrecke ab berlin fliegen?

 

- wizz air hat ja soweit ich weiß a321xlr bestellt, haltet ihr es für wahrscheinlich, dass sie davon welche am BER stationieren und langstrecke ab BER anbieten?

 

- haltet ihr es für wahrscheinlich, dass eine neue "berlin"-airline gegründet wird, die die langstrecken-lücke ab BER schließt und mit a321xlr ab berlin langstrecken anbietet?

 

Das ist alles nett gemeint aber wäre dennoch realitätsfern. Für den wahrscheinlichsten Fall deiner obigen Aufzählung sehe ich Condor dort aufschlagen. Diese Chance sehe ich persönlich aber bei nicht mehr als 10%. 

 

In Berlin kann man nach dem Wegfall der Langstreckenverbindungen von airberlin froh sein, wenn einige der „alteingesessenen“ zurück kommen. Natürlich erst wenn wieder einigermaßen Normalität herrscht. Dazu würde ich als allererstes und wahrscheinlich erstmal einzig allein United zählen. 

 

An eine schnelle Rückkehr von Scoot, Hainan etc. glaube ich nicht. 

Aber man muss abwarten wie sich alles entwickelt. Und da muss sich Deutschland bzw. die EU generell hinten anstellen. 

 

Fazit: Neue Langstrecken mit einer neuen Airline- nicht in naher Zukunft

 

Rückkehr einiger bereits vorhandener Airlines- eventuell. 

 

 

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Ich tippe mal auf Wizz und Ryanair, die zuerst und am stärksten wachsen werden. Es gibt sicher einen lokalen Ferienmarkt, aber das ist Mittelmeer und vielleicht noch Kanaren und sicher Türkei. Ob der eine eigene Airline trägt?

Und hinten anstellen? Wieso das denn?

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Langstrecke ex BER von LH, EW, 4Y oder DE sehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Ich glaube auch nicht dass EasyJet und Ryanair in den Langstreckenmarkt einsteigen werden. Ich gehe aber stark davon aus, dass die Verbindung nach China wiederkommen wird, allerdings frühestens im nächsten Jahr. United erwarte ich persönlich auch erst im nächsten Sommer wieder, auch Delta könnte dann wieder am BER aufschlagen. American erwarte ich erst wieder, wenn der A321XLR in Betrieb ist, dann dürfte auch JetBlue ein Kandidat am BER sein. 

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Nun Ja, ich würde auch erst einmal die Rückkehr der bisherigen Langstrecken nach Corona abwarten, es darf bezweifelt werden, dass die alle wiederkommen.

 

Condor könnte unter Umständen wirklich Langstrecke ab Berlin fliegen, ein paar lohnende Ziele gibt es auch (z.B. HKT, PUJ, VRA). Vorher sehe ich Condor allerdings noch in DUS aufschlagen. Zumindest stimmt ein wenig hoffnungsfroh in diese Richtung, das Condor mit der LH in FRA seinen (preisgünstigen) Feeder los ist und Discover ab FRA in den nächsten Jahren massiv ausgebaut werden wird.

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vor 9 Stunden schrieb Fluginfo:

- Nein

- Nein

- Nein

 

Wir sind ja selten einer Meinung, aber da würde ich sogar noch zwei weitere Neins ergänzen.

 

Wenn es nächstes Jahr Condor noch gibt, United und Qatar wieder in BER starten und landen, das wäre schon ein Erfolg.

 

Ryanair, Easy und Wizz verbrennen trotz ständigen Jubelinterviews auch zig Millionen jeden Monat, die haben keine "Kapazitäten" für neue  Langstrecke ex Berlin. Vielleicht fällt 3/7 mit Wizz Abu Dhabi ab, wenn ihnen sonst nichts mehr einfällt.

 

Und @temp: Wenn du jetzt Milliardär bist und Millionär werden willst, gründe doch die neue Airline selbst.

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Auch wenn es mit BER nicht viel zu tun hat (obwohl Ryanair ja ein gern gesehener Kunde war/ist), eine Bestellung ist noch lange kein Kauf. Selbst eine skandinavische Gesellschaft musste in besseren Zeiten für einen Verkaufsschlager eine Anzahlung leisten, die pro Stück nicht weit oberhalb eines besseren Elektrofahrrades lag....

 

 

Bearbeitet von medion
kleine Ergänzung
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vor 4 Stunden schrieb medion:

Wenn es nächstes Jahr Condor noch gibt, United und Qatar wieder in BER starten und landen, das wäre schon ein Erfolg.

Qatar fliegt übrigens auch derzeit am BER. "Wieder" ist im Zusammenhang mit Qatar also nicht passend.

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Danke, dass ihr eure Einschätzungen teilt, es ist auf jeden Fall interessant, diese zu lesen! :)

 

Zitat

Und @temp: Wenn du jetzt Milliardär bist und Millionär werden willst, gründe doch die neue Airline selbst.


Leider bin ich im Moment kein Milliardär :D
Aber hier mal ein paar Gedanken zu so einer Gründung:

Pure Langstrecken Airline mit Basis am BER mit zwei oder drei A321XLR.

Am besten Ziele, die Touristen in beide Richtungen ermöglichen (z. B. andere "Touristen-Städte") und am besten gleichzeitig auch Geschäftsreisen ermöglichen und auch Cargo (Wobei die A321XLR ja glaube ich sowieso nicht soviel Cargo-Kapazität hat) ermöglichen.
Eventuell könnte es von Vorteil sein, wenn die Zielstädte keinen großen Home-Carrier haben, der anfängt nach Berlin zu fliegen, um da weniger Konkurrenz zu haben, man könnte aber vielleicht auch mit einem solchen kooperieren.
Hier ist ein Bild mit potenziellen Zielen:
https://www.tagesspiegel.de/images/tagesspiegel/23087740/1-format43.jpg
Z. B. auch Dubai solange Emirates nicht nach Berlin fliegt.

 

Dann sowohl in Berlin/Brandenburg/Dresden/Rostock/... Werbung für Flüge in die Zielstädte machen, als auch in den "Zielstädten" Werbung für Flüge nach Berlin machen. Vielleicht in Kooperation mit "visit Berlin" ("Berlins offizielle Marketing-Organisation").

 

Gründe warum es funktionieren könnte:
- Menschen wollen Direkt-Verbindungen
- Menschen wollen nach Berlin (Berlin ist glaube ich die dritt-beliebteste Touristen-Stadt in Europa nach London und Paris)
- Menschen in Berlin und Umgebung wurden/werden durchschnittlich immer reicher (Also zahlungskräftiger um mehr Langstreckenflüge zu buchen)
- Auch mehr potenzielle Geschäftsreisen von und nach Berlin und Umgebung
- wenig direkte Konkurrenz  

 

Name:
Irgendwas wie "FlyBerlin".
Oder man kauft die "Air Berlin" Marke, so spart man sich vielleicht auf der anderen Seite etwas Marketing-Kosten, da die Marke dann schon bekannter wäre.
Oder vielleicht etwas gewagt: "Interflug"

 

Lars Windhorst hat ja soweit ich weiß in die Fußballmannschaft Hertha Berlin mit der Begründung investiert, dass er ein Fan von der Stadt Berlin ist und an das Potential von Berlin glaubt, und findet, dass zu Berlin ein großer Fußball-Verein passen würde.
Vielleicht ergibt sich ja etwas vergleichbares, dass jemand mit Geld Fan von der Stadt Berlin ist und findet, dass Berlin mehr Langstreckenverbindungen gebrauchen kann.
Vielleicht auch ein Investor aus Asien oder ein Scheich als Investor.

 

Das ganze könnte in ca 5 Jahren starten, dann sieht die Situation wahrscheinlich so aus:
- Corona ist besiegt
- A321XLR ist verfügbar
- "Dresdner Bahn" (Bahnstrecke zwischen Hauptbahnhof Berlin und BER) ist fertig (Dadurch bessere Anbindung an den Fernverkehr am BER)
- Berlin ist wirtschaftlich weiter gewachsen (z. B. Tesla, Siemens, ...)

 

A321XLR könnte man vielleicht ohne Hub voll bekommen, man könnte aber auch diese Kooperationen probieren:
- Easyjet: Da die neue Airline selbst nur Langstrecke anbietet und Easyjet keine, ist man keine Konkurrenz und man könnte kooperieren. Easyjet könnte ein paar zusätzliche Passagiere zum BER bringen. Es gibt soweit ich weiß schon etwas mit dem Namen "worldwide by easyjet", was für solche Kooperationen gedacht ist.
- Deutsche Bahn: Man könnte mit der Deutschen Bahn kooperieren und z. B. Verbindungen aus Rostock oder Dresden zum BER mit den Flugtickets kombinieren. Mit der "Dresdner Bahn" wird es wahrscheinlich mehr Fernverkehr am BER geben.
- Dem Flughafen: Der Flughafen bietet schon etwas mit dem Namen "ViaBER" an, dabei soll es glaube ich zukünftig um Hilfe beim Gepäck-Umladen zwischen zwei verschiedenen Airlines gehen.

 

Der Flughafen hat wahrscheinlich zumindest in den nächsten Jahren genug Kapazität, 2019 gab es glaube ich ca 36 Mio Passagiere, mit der aktuellen Infrastruktur sollte der BER ca 45 Mio Passagiere abfertigen können, es sollte also kein Problem sein, an Slots zu kommen.

 

Man kann die Airline auch als umweltfreundliche Airline vermarkten, aus folgenden Gründen:
- keine Umstiege an anderen Hubs
- moderne Sprit-sparsame Flugzeuge
- Bahn auf der Langstrecke keine Alternative, und Reisen ermöglichen Kulturellen Austausch und verhindern dadurch Kriege (vielleicht etwas überspitzt)

 

Eventuelle kann man auch Förderungen vom Staat bekommen, z. B. Strukturförderung oder so.
Sitz der Airline wäre ja in Brandenburg. In die Lausitz sollen meines Wissens viele Fördergelder fließen, mehr Langstreckenverbindungen am BER wirken sich bestimmt auch positiv auf die Lausitz aus.
Förderung könnte sich für den Staat volkswirtschaftlich lohnen, weil durch mehr Langstrecken Verbindungen mehr Firmen-Ansiedlungen in die Region kommen und mehr Steuergelder kommen.

 

Man kann versuchen erfahrenes Management / Personal von Lufthansa abwerben, das könnte gut funktionieren, weil Lufthansa ja momentan Stellen abbaut. (Vergleichbar mit Personal, das von Daimler in Stuttgart zu Tesla nach Brandenburg wechselt, weil Daimler Stellen abbaut)

Link zum Beitrag

Die Grünen in Brandenburg und Berlin positionieren sich zunächst gegen weitere Staatshilfen für den Flughafen. Die SPD in beiden Ländern ist dazu bereit. Der Bund sagt, wir gehen die Entscheidung der Länder mit. 

Auch interessant, EY fordert wohl von den Gesellschaftern eine "harte" Patronatserklärung, also eine verbindliche Zusage, dass die Eigentümer zu jederzeit sicherstellen, dass fällige Kredite bedient werden können.  Das deutet auf Probleme bei der Testierung des "going concern".

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vor 25 Minuten schrieb temp:

Danke, dass ihr eure Einschätzungen teilt, es ist auf jeden Fall interessant, diese zu lesen! :)

 


Leider bin ich im Moment kein Milliardär :D
Aber hier mal ein paar Gedanken zu so einer Gründung:

Pure Langstrecken Airline mit Basis am BER mit zwei oder drei A321XLR.

Am besten Ziele, die Touristen in beide Richtungen ermöglichen (z. B. andere "Touristen-Städte") und am besten gleichzeitig auch Geschäftsreisen ermöglichen und auch Cargo (Wobei die A321XLR ja glaube ich sowieso nicht soviel Cargo-Kapazität hat) ermöglichen.
Eventuell könnte es von Vorteil sein, wenn die Zielstädte keinen großen Home-Carrier haben, der anfängt nach Berlin zu fliegen, um da weniger Konkurrenz zu haben, man könnte aber vielleicht auch mit einem solchen kooperieren.
Hier ist ein Bild mit potenziellen Zielen:
https://www.tagesspiegel.de/images/tagesspiegel/23087740/1-format43.jpg
Z. B. auch Dubai solange Emirates nicht nach Berlin fliegt.

 

Dann sowohl in Berlin/Brandenburg/Dresden/Rostock/... Werbung für Flüge in die Zielstädte machen, als auch in den "Zielstädten" Werbung für Flüge nach Berlin machen. Vielleicht in Kooperation mit "visit Berlin" ("Berlins offizielle Marketing-Organisation").

 

Gründe warum es funktionieren könnte:
- Menschen wollen Direkt-Verbindungen
- Menschen wollen nach Berlin (Berlin ist glaube ich die dritt-beliebteste Touristen-Stadt in Europa nach London und Paris)
- Menschen in Berlin und Umgebung wurden/werden durchschnittlich immer reicher (Also zahlungskräftiger um mehr Langstreckenflüge zu buchen)
- Auch mehr potenzielle Geschäftsreisen von und nach Berlin und Umgebung
- wenig direkte Konkurrenz  

 

Name:
Irgendwas wie "FlyBerlin".
Oder man kauft die "Air Berlin" Marke, so spart man sich vielleicht auf der anderen Seite etwas Marketing-Kosten, da die Marke dann schon bekannter wäre.
Oder vielleicht etwas gewagt: "Interflug"

 

Lars Windhorst hat ja soweit ich weiß in die Fußballmannschaft Hertha Berlin mit der Begründung investiert, dass er ein Fan von der Stadt Berlin ist und an das Potential von Berlin glaubt, und findet, dass zu Berlin ein großer Fußball-Verein passen würde.
Vielleicht ergibt sich ja etwas vergleichbares, dass jemand mit Geld Fan von der Stadt Berlin ist und findet, dass Berlin mehr Langstreckenverbindungen gebrauchen kann.
Vielleicht auch ein Investor aus Asien oder ein Scheich als Investor.

 

Das ganze könnte in ca 5 Jahren starten, dann sieht die Situation wahrscheinlich so aus:
- Corona ist besiegt
- A321XLR ist verfügbar
- "Dresdner Bahn" (Bahnstrecke zwischen Hauptbahnhof Berlin und BER) ist fertig (Dadurch bessere Anbindung an den Fernverkehr am BER)
- Berlin ist wirtschaftlich weiter gewachsen (z. B. Tesla, Siemens, ...)

 

A321XLR könnte man vielleicht ohne Hub voll bekommen, man könnte aber auch diese Kooperationen probieren:
- Easyjet: Da die neue Airline selbst nur Langstrecke anbietet und Easyjet keine, ist man keine Konkurrenz und man könnte kooperieren. Easyjet könnte ein paar zusätzliche Passagiere zum BER bringen. Es gibt soweit ich weiß schon etwas mit dem Namen "worldwide by easyjet", was für solche Kooperationen gedacht ist.
- Deutsche Bahn: Man könnte mit der Deutschen Bahn kooperieren und z. B. Verbindungen aus Rostock oder Dresden zum BER mit den Flugtickets kombinieren. Mit der "Dresdner Bahn" wird es wahrscheinlich mehr Fernverkehr am BER geben.
- Dem Flughafen: Der Flughafen bietet schon etwas mit dem Namen "ViaBER" an, dabei soll es glaube ich zukünftig um Hilfe beim Gepäck-Umladen zwischen zwei verschiedenen Airlines gehen.

 

Der Flughafen hat wahrscheinlich zumindest in den nächsten Jahren genug Kapazität, 2019 gab es glaube ich ca 36 Mio Passagiere, mit der aktuellen Infrastruktur sollte der BER ca 45 Mio Passagiere abfertigen können, es sollte also kein Problem sein, an Slots zu kommen.

 

Man kann die Airline auch als umweltfreundliche Airline vermarkten, aus folgenden Gründen:
- keine Umstiege an anderen Hubs
- moderne Sprit-sparsame Flugzeuge
- Bahn auf der Langstrecke keine Alternative, und Reisen ermöglichen Kulturellen Austausch und verhindern dadurch Kriege (vielleicht etwas überspitzt)

 

Eventuelle kann man auch Förderungen vom Staat bekommen, z. B. Strukturförderung oder so.
Sitz der Airline wäre ja in Brandenburg. In die Lausitz sollen meines Wissens viele Fördergelder fließen, mehr Langstreckenverbindungen am BER wirken sich bestimmt auch positiv auf die Lausitz aus.
Förderung könnte sich für den Staat volkswirtschaftlich lohnen, weil durch mehr Langstrecken Verbindungen mehr Firmen-Ansiedlungen in die Region kommen und mehr Steuergelder kommen.

 

Man kann versuchen erfahrenes Management / Personal von Lufthansa abwerben, das könnte gut funktionieren, weil Lufthansa ja momentan Stellen abbaut. (Vergleichbar mit Personal, das von Daimler in Stuttgart zu Tesla nach Brandenburg wechselt, weil Daimler Stellen abbaut)

 

Ich finde die Ausführungen (im positiven Sinne) amüsant.

 

Letztlich will eine Airline Geld verdienen und ich glaube, dass Berlin eben zu den Märkten gehört, die nicht so den gewünschten Ertrag bringen, wie andere (von der Bevölkerungsanzahl) ähnlich große Märkte. Selbst kleinere Städte haben oftmals einen größeren Bedarf. 

 

Hätte ich ausreichend Spielgeld und wäre gezwungen, in Berlin eine Airline zu etablieren, wäre ethnischer Verkehr ein sehr wichtiges Standbein. Also nicht Stockholm, - Berlin oder Tokyo-Berlin, sondern eher Berlin nach Konya, Diyarbakır, Adana etc. im Flugplan erscheinen lassen. 

Unabhängig davon würde ich es erstaunlich finden, wenn eine Großstadt wie Berlin im Luftverkehr Fördergelder benötigen würde.

 

Und letztlich wäre ich froh, wenn der BER normal ohne Kinderkrankheiten operieren würde. 

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vor 7 Stunden schrieb MD-80:

 

Ich finde die Ausführungen (im positiven Sinne) amüsant.

 

Letztlich will eine Airline Geld verdienen und ich glaube, dass Berlin eben zu den Märkten gehört, die nicht so den gewünschten Ertrag bringen, wie andere (von der Bevölkerungsanzahl) ähnlich große Märkte. Selbst kleinere Städte haben oftmals einen größeren Bedarf. 

 

Hätte ich ausreichend Spielgeld und wäre gezwungen, in Berlin eine Airline zu etablieren, wäre ethnischer Verkehr ein sehr wichtiges Standbein. Also nicht Stockholm, - Berlin oder Tokyo-Berlin, sondern eher Berlin nach Konya, Diyarbakır, Adana etc. im Flugplan erscheinen lassen. 

Unabhängig davon würde ich es erstaunlich finden, wenn eine Großstadt wie Berlin im Luftverkehr Fördergelder benötigen würde.

 

Und letztlich wäre ich froh, wenn der BER normal ohne Kinderkrankheiten operieren würde. 

Vielleicht baut man jetzt Leipzig aus, weil der BER jetzt schon eine Kostenruine ist. ^_^

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Zitat

Auch interessant, EY fordert wohl von den Gesellschaftern eine "harte" Patronatserklärung, also eine verbindliche Zusage, dass die Eigentümer zu jederzeit sicherstellen, dass fällige Kredite bedient werden können.  Das deutet auf Probleme bei der Testierung des "going concern".

Könntest Du nochmal anders sagen, was das bedeuten soll?

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vor einer Stunde schrieb Nosig:

Könntest Du nochmal anders sagen, was das bedeuten soll?

Die Berliner Flughafengesellschaft ist verpflichtet, nach dem "going concern", dem Prinzip der Unternehmensfortführung zu bilanzieren. Dazu ist eine Prognose notwendig, ob die Gesellschaft für den Zeitraum, in der Regel die nächsten 12 Monate, jederzeit ausreichend liquide Mittel verfügt. Diese Prognose wird während der Jahresabschlussprüfung durch die Wirtschaftsprüfer geprüft. Fällt die Prüfung negativ auf, muss das Testat zum Jahresabschluss verweigert werden.

 

Wenn die Gesellschaft nicht ausreichend eigene Mittel hat oder unsicher ist, dass sie diese bei dritten beschaffen kann, ist ein Mittel, dass die Eigentümer über Patronatserklärungen, Bürgschaften, Kapitalerhöhungen diese zur Verfügung stellen. 

 

Eine Patronatserklärung war das, was Air Berlin lange am Leben gehalten hat. Erst als diese nicht gewürdigt wurde kam es zur Insolvenz. Vor Gericht wird gerade ausdiskutiert ob der Air Berlin Eigentümer durch die nichtwürdigung für die Insolvenzfolgen haften muss. Die "Verfügbarkeit" von ausreichend liquiden Mitteln war was den Wirecard-Betrug am Leben gelassen hat. Die Wirecard-Abschlussprüfer [EY, falls jemand fragt] haben zu lange die Bewertung von mutmasslich erfundenden Guthaben als Eigenkapital akzeptiert und damit den Fortbestand von Wirecard gesichert. 

 

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vor 19 Stunden schrieb temp:

Danke, dass ihr eure Einschätzungen teilt, es ist auf jeden Fall interessant, diese zu lesen! :)

 


Leider bin ich im Moment kein Milliardär :D
Aber hier mal ein paar Gedanken zu so einer Gründung:

Pure Langstrecken Airline mit Basis am BER mit zwei oder drei A321XLR.

Am besten Ziele, die Touristen in beide Richtungen ermöglichen (z. B. andere "Touristen-Städte") und am besten gleichzeitig auch Geschäftsreisen ermöglichen und auch Cargo (Wobei die A321XLR ja glaube ich sowieso nicht soviel Cargo-Kapazität hat) ermöglichen.
Eventuell könnte es von Vorteil sein, wenn die Zielstädte keinen großen Home-Carrier haben, der anfängt nach Berlin zu fliegen, um da weniger Konkurrenz zu haben, man könnte aber vielleicht auch mit einem solchen kooperieren.
Hier ist ein Bild mit potenziellen Zielen:
https://www.tagesspiegel.de/images/tagesspiegel/23087740/1-format43.jpg
Z. B. auch Dubai solange Emirates nicht nach Berlin fliegt.

 

Dann sowohl in Berlin/Brandenburg/Dresden/Rostock/... Werbung für Flüge in die Zielstädte machen, als auch in den "Zielstädten" Werbung für Flüge nach Berlin machen. Vielleicht in Kooperation mit "visit Berlin" ("Berlins offizielle Marketing-Organisation").

 

Gründe warum es funktionieren könnte:
- Menschen wollen Direkt-Verbindungen
- Menschen wollen nach Berlin (Berlin ist glaube ich die dritt-beliebteste Touristen-Stadt in Europa nach London und Paris)
- Menschen in Berlin und Umgebung wurden/werden durchschnittlich immer reicher (Also zahlungskräftiger um mehr Langstreckenflüge zu buchen)
- Auch mehr potenzielle Geschäftsreisen von und nach Berlin und Umgebung
- wenig direkte Konkurrenz  

 

Name:
Irgendwas wie "FlyBerlin".
Oder man kauft die "Air Berlin" Marke, so spart man sich vielleicht auf der anderen Seite etwas Marketing-Kosten, da die Marke dann schon bekannter wäre.
Oder vielleicht etwas gewagt: "Interflug"

 

Lars Windhorst hat ja soweit ich weiß in die Fußballmannschaft Hertha Berlin mit der Begründung investiert, dass er ein Fan von der Stadt Berlin ist und an das Potential von Berlin glaubt, und findet, dass zu Berlin ein großer Fußball-Verein passen würde.
Vielleicht ergibt sich ja etwas vergleichbares, dass jemand mit Geld Fan von der Stadt Berlin ist und findet, dass Berlin mehr Langstreckenverbindungen gebrauchen kann.
Vielleicht auch ein Investor aus Asien oder ein Scheich als Investor.

 

Das ganze könnte in ca 5 Jahren starten, dann sieht die Situation wahrscheinlich so aus:
- Corona ist besiegt
- A321XLR ist verfügbar
- "Dresdner Bahn" (Bahnstrecke zwischen Hauptbahnhof Berlin und BER) ist fertig (Dadurch bessere Anbindung an den Fernverkehr am BER)
- Berlin ist wirtschaftlich weiter gewachsen (z. B. Tesla, Siemens, ...)

 

A321XLR könnte man vielleicht ohne Hub voll bekommen, man könnte aber auch diese Kooperationen probieren:
- Easyjet: Da die neue Airline selbst nur Langstrecke anbietet und Easyjet keine, ist man keine Konkurrenz und man könnte kooperieren. Easyjet könnte ein paar zusätzliche Passagiere zum BER bringen. Es gibt soweit ich weiß schon etwas mit dem Namen "worldwide by easyjet", was für solche Kooperationen gedacht ist.
- Deutsche Bahn: Man könnte mit der Deutschen Bahn kooperieren und z. B. Verbindungen aus Rostock oder Dresden zum BER mit den Flugtickets kombinieren. Mit der "Dresdner Bahn" wird es wahrscheinlich mehr Fernverkehr am BER geben.
- Dem Flughafen: Der Flughafen bietet schon etwas mit dem Namen "ViaBER" an, dabei soll es glaube ich zukünftig um Hilfe beim Gepäck-Umladen zwischen zwei verschiedenen Airlines gehen.

 

Der Flughafen hat wahrscheinlich zumindest in den nächsten Jahren genug Kapazität, 2019 gab es glaube ich ca 36 Mio Passagiere, mit der aktuellen Infrastruktur sollte der BER ca 45 Mio Passagiere abfertigen können, es sollte also kein Problem sein, an Slots zu kommen.

 

Man kann die Airline auch als umweltfreundliche Airline vermarkten, aus folgenden Gründen:
- keine Umstiege an anderen Hubs
- moderne Sprit-sparsame Flugzeuge
- Bahn auf der Langstrecke keine Alternative, und Reisen ermöglichen Kulturellen Austausch und verhindern dadurch Kriege (vielleicht etwas überspitzt)

 

Eventuelle kann man auch Förderungen vom Staat bekommen, z. B. Strukturförderung oder so.
Sitz der Airline wäre ja in Brandenburg. In die Lausitz sollen meines Wissens viele Fördergelder fließen, mehr Langstreckenverbindungen am BER wirken sich bestimmt auch positiv auf die Lausitz aus.
Förderung könnte sich für den Staat volkswirtschaftlich lohnen, weil durch mehr Langstrecken Verbindungen mehr Firmen-Ansiedlungen in die Region kommen und mehr Steuergelder kommen.

 

Man kann versuchen erfahrenes Management / Personal von Lufthansa abwerben, das könnte gut funktionieren, weil Lufthansa ja momentan Stellen abbaut. (Vergleichbar mit Personal, das von Daimler in Stuttgart zu Tesla nach Brandenburg wechselt, weil Daimler Stellen abbaut)

Die Gedankengänge sind sicherlich interessant und hypothetisch denkbar, aber im Rahmen der aktuellen Randbedingungen sollten wir froh sein, wenn wir bis - ich sag mal- 2024/25 den Vor-Corona-Stand inklusive der Langstrecken erreichen können. (wobei ich neben der Doha-Route eigentlich nur an eine der NewYorker und Hainan glaube).

 

Was ich nach Corona aber am ehesten sehe ist eine Stärkung der LowCoster Ryan/Easy aufziehen.  Da ist aber die interessante Frage in wie weit der dortige Wachstumzwang im Geschäftsmodell (ganz,ganz, ganz...) langfristig den Einsatz längerer Flugrouten (und damit verbunden die entsprechenden Muster wie A321LR) herbeiführt - bis dahin gibt es aber noch viele Flughäfen in Europa anzuschließen.

 

Was JetBlue angeht - auch die sehe ich eigentlich nicht vor Jahresende wirklich über den Teich (nach London) starten, und damit müssen die erstmal Geld verdienen, bevor sie sich woanders hintrauen.

 

Auch die Flugzeug/Klimafrage wird dann wieder in den Vordergrund rücken. 

 

 

 

 

 

        

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