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Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Minuten schrieb debonair:

Wenn man Deinen Beitrag so liest, kann DE ihre "BusinessClass" gleich einpacken... Gab es Lounge-Zugang auf den Kanaren und bevorzugtes Gepäck? Nur auf der Langstrecke scheint es ja durch die verschiedenen Sitzkonfigurationen, Reiseveranstaltern und Klassen ein extrem unterschiedliches Produkt zu geben...

Freunde sind für die aida in die Dom.Rep. in Biz geflogen und es gab kein Prio-Gepäck und den Premium-Service nur an Bord.

Am Flughafen gab es einen extra Schalter für Business Class Gäste. Eine Lounge gab es leider an dem Flughafen auf den Kanaren nicht, gab es aber auch nicht als ich von diesem mit DE in der Business Class geflogen bin. Gepäck wurde mit PRIO versehen. 

Bearbeitet von Aero88
Geschrieben

https://www.aerotelegraph.com/eurowings-discover-streicht-kuba-fluege-aus-dem-flugplan
 

Ich persönlich halte die Gründe für vorgeschoben. Kuba hat mittlerweile niedrige Inzidenzen und äußerst humane Einreiseregeln für Passagiere und Crews. Als geimpfter benötigst du nicht mal mehr ein PCR Test. 
Erst gab LH  die Strecke an EW Discover ab und nun fliegt keiner. 
Condor ist mittlerweile ausgebucht und mein Urlaub fällt ins Wasser. 
Sie hätten ruhig die Wahrheit schreiben können und die liegt meiner Meinung nach irgendwo zwischen mangelnden Personal und dem sprunghaften Anstieg der Buchungen USA. 
 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb white wings:

https://www.aerotelegraph.com/eurowings-discover-streicht-kuba-fluege-aus-dem-flugplan
 

Ich persönlich halte die Gründe für vorgeschoben. Kuba hat mittlerweile niedrige Inzidenzen und äußerst humane Einreiseregeln für Passagiere und Crews. Als geimpfter benötigst du nicht mal mehr ein PCR Test. 
Erst gab LH  die Strecke an EW Discover ab und nun fliegt keiner. 
Condor ist mittlerweile ausgebucht und mein Urlaub fällt ins Wasser. 
Sie hätten ruhig die Wahrheit schreiben können und die liegt meiner Meinung nach irgendwo zwischen mangelnden Personal und dem sprunghaften Anstieg der Buchungen USA. 
 


Wenn du nur den Flug gebucht hast, hast du Anspruch auf eine Ersatzverbindung?!

 

Sie schreiben doch, dass sie es nicht geschafft haben das operationell hinzubekommen. Sprich die Nachfrage ist nicht das Problem, sondern das Handling etc.

Geschrieben

Das sind Sachen die man vorher klärt. Bevor man offiziell die bereits geplanten Flüge der LH übernimmt. Zumal man seit Anfang November Zeit hatte und das Handling der Mutter übernimmt. 
Ersatzflüge gibt es , aber keine Direktflüge ab Deutschland und dann nur noch nach Havanna und nicht nach Varadero. 

Geschrieben

Ein Vergleich Eurowings Discover und Lufthansa hinkt leider ganz gewaltig. Discover ist und bleibt eine Billigmarke die maximal 5 Jahre Bestand hat, dann wird das Produkt wieder einen neuen Namen bekommen. 

Geschrieben

Lufthansa Italia war ein sinnloser Versuch mit Filetkosten Burger zu verkaufen. 

Jetzt ist die Lage anders - man hat in FRA und MUC eine kleine aber vorhandene Infrastruktur mit geringeren Kosten. 2022 läuft die 325 Flieger Zusage an die KTV ab, um das Schrumpfungsprozess wird da auch ein paar Effekte haben.  Dementsprechend wird Wachstum auf billigere Optionen verlagert.

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb oldblueeyes:

Lufthansa Italia war ein sinnloser Versuch mit Filetkosten Burger zu verkaufen. 

Jetzt ist die Lage anders - man hat in FRA und MUC eine kleine aber vorhandene Infrastruktur mit geringeren Kosten. 2022 läuft die 325 Flieger Zusage an die KTV ab, um das Schrumpfungsprozess wird da auch ein paar Effekte haben.  Dementsprechend wird Wachstum auf billigere Optionen verlagert.

 

Magst du erläutern, was du mit kleiner Infrastruktur meinst und wo Discover, ausser beim Personal, geringere Kosten hat?

Geschrieben

Wenn die 10+11 Flieger mal da sein werden, dann wird eine Leisureknfrastruktur da sein, die man auch ausbauen kann.

 

Wenn Edelweiss 10x320 in ZRH beschäftigen kann, dann könnte Discover auch auf 20x320 wachsen, beide Hubs zusammengerechnet.

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb oldblueeyes:

Lufthansa Italia war ein sinnloser Versuch mit Filetkosten Burger zu verkaufen. 

Jetzt ist die Lage anders - man hat in FRA und MUC eine kleine aber vorhandene Infrastruktur mit geringeren Kosten. 2022 läuft die 325 Flieger Zusage an die KTV ab, um das Schrumpfungsprozess wird da auch ein paar Effekte haben.  Dementsprechend wird Wachstum auf billigere Optionen verlagert.

 

Wie so häufig, verstehe ich deinen Post leider nicht.

Ich weiß nicht was eine Leisureinfrastruktur ist, warum man diese erst mit 10+11 Flugzeugen ausbauen kann, und ebenfalls nicht warum diese in FRA und MUC dann geringere Kosten generiert als einst LH Italia in Mailand. 

 

Deshalb schreibe ich mal eben meine Gedanken zur Infrastruktur und den Kosten der Discover.

Die Infrastrukturen der 4Y und LH sind sehr ähnlich. Von den Parkplätzen am Terminal, über die Business Class Lounges, zum Vertriebsassistenten im LAC, weiter zur Technik, fuel hedging, bis hin zum LH Kurzstrecken Feed und und und.... Selbst die 4Y „Bay“(Büroflächen am FRA) ist die ehemalige Räumlichkeit des Lufthansa Hub Control Center FRA. Für ein „Start up“ traumhafte Bedingungen.

Jetzt stellt sich der aufmerksame Leser die Frage, wer zahlt denn für diese traumhaften Bedingungen und könnte sich ein Startup wie Green Airlines eine ähnliche Infrastruktur leisten, wenn sie es nur wollten?! Wohl ehr nein und nicht Discover. 

 

Das Betriebsmittel Flugzeug, gab es schon mal gratis. 11+10. Da wundert es nicht, dass man bereits in jüngster Zukunft den Break Even nahen sieht. Ebenfalls werden weder die Aufwendungen für den LH -Vertrieb noch die Terminalinfrastrukturen auf die Discover ausgelegt. Die LH Langstrecke, in der Vergangenheit sehr profitabel, wurde immer auch durch günstige Kurzstrecken Tickets subventioniert. Spielte allerdings keine große Rolle, da im Jahresabschluss das LH Airline Ergebnis unterm Strich zusammengefasst wurde. Jetzt jedoch subventioniert die LH Kurzstrecke, 4Y. 

Klar, kann die LH Airline auf Dauer nicht mit dieser „Kostenstruktur“ der 4Y mithalten, wenn die Kostenblöcke nicht anteilig auf die Nutzer verteilt werden. Kosten sind also nicht gleich Kosten. Interessant würde es, wenn 4Y diese Infrastruktur die sie derzeit nutz auch bezahlen, und Flugzeuge selber finanzieren müsste.

Erst dann macht es Sinn zu gucken wo Wachstum stattfindet. Einst sagte Spohr, das Wachstum dort stattfindet, wo die größten Erlöse erzielt werden können. Wo dies der Fall ist, kann jeder in unzähligen Geschäftsberichten der Group nachvollziehen. Ob es sinnvoll ist die Marke LH zu schwächen, um 4Y zu pushen, fraglich. 

 

Mittelfristig hat der Vorstandsvorsitzende beschlossen, dass Discover ein Erfolg wird.

Leider zum wirtschaftlichen Nachteil der Group, denn auch wenn 4Y die Rechnungen nicht bezahlt, sie fallen weiterhin an. Wo außer beim Personal 4Y nun günstiger sein soll…ich sehe es nicht. 

Geschrieben

Die Hauptursache der "Schwächung" liegt in der Vereinbarung " wo Lufthansa drauf steht muss KTV drin sein". Betriebswirtschaftlich bedeutet dies dass manche Marktsegment nicht wirtschaftlich bedient werden können ( siehe Lufthansa Italia oben) oder wenn man diese bedienen will andere Lösungen suchen muss. 

Für die nächsten Jahre ist P2P und leisure anscheinend das Zugpferd, zumindest fliegen die LCC munter wieder. Dementsprechend ist es sinnvoll und nachvollziehbar dies auch an den Hubs anzubieten, 

 

Lass uns abwarten auf welche Flottengrösse für KTV man einig wird - ich wette das von den 325 Flugzeuge für 2017-22 um die 15-20% wegfallen werden.

 

 

Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb oldblueeyes:

Die Hauptursache der "Schwächung" liegt in der Vereinbarung " wo Lufthansa drauf steht muss KTV drin sein". Betriebswirtschaftlich bedeutet dies dass manche Marktsegment nicht wirtschaftlich bedient werden können ( siehe Lufthansa Italia oben) oder wenn man diese bedienen will andere Lösungen suchen muss. 

Die Schwächung einer Cash Cows ist keine Gute Idee, unabhängig davon wer vorne Sitzt. Wenn ein „Marktsegment“ nicht wirtschaftlich bedient werden kann, weil der 3-4%ige Anteil der Cockpitpersonalkosten an den Gesamtkosten die Marge zerstört, sollte man diese Strecke vielleicht gar nicht bedienen. Zu denken, dass es eine Discover dies viel Günstiger schafft, zweifelhaft. Der Erfolg einer Airline liegt nie ausschließlich am Cockpit Salär.( Wie einfach wäre sonst Airline Management)  

 

vor 20 Stunden schrieb oldblueeyes:

Für die nächsten Jahre ist P2P und leisure anscheinend das Zugpferd, zumindest fliegen die LCC munter wieder. Dementsprechend ist es sinnvoll und nachvollziehbar dies auch an den Hubs anzubieten,

Die LCCs fliegen wieder munter, weil sich zB. RyR keine Gedanken um Einreisebedingungen in China oder Südafrika machen muss. Leisure kann /macht die LHA aus den Hubs seit Ewigkeiten erfolgreich und jeder Flug zum Hub ist P2P für die Gäste die nicht umsteigen. 

 

vor 20 Stunden schrieb oldblueeyes:

Lass uns abwarten auf welche Flottengrösse für KTV man einig wird - ich wette das von den 325 Flugzeuge für 2017-22 um die 15-20% wegfallen werden.

Die Wette würdest du gewinnen, da sich die 325 durch Ausflottung MD11 und Stilllegung GWI schon lange reduziert haben. Zudem ruht derzeit die Flottenzusage Pandemie bedingt, deshalb kann man auch mal eben x Flugzeuge zu 4Y schieben.  

Geschrieben

@elmofo Nimms mir nicht übel, aber deine Posts lesen sich ein bisschen wie der Frust eines gekränkten Hanseaten, der erbost darüber ist, dass mit Discover der KTV umschifft wird.

 

Natürlich ist das im Sinne der Arbeitnehmer nicht besonders leiwand. Aber gerade die Personalkosten sind eben eine der wenigen effektiven Stellschrauben in der Luftfahrtbranche. Oder glaubst du, Airline XYZ ist besonders profitabel, weil die Manager einfach so gut im Verhandeln sind und jegliche Dienstleistungen zur Hälfte des marktüblichen Preises eingekauft werden?

 

Auch beim Kranich wird man irgendwann die bittere Pille schlucken müssen, dass die Konditionen in der Branche momentan ein Rennen Richtung Boden sind. Persönlich gönne ich jedem Lufthansa-Pilot ein dickes Gehalt (wie auch jedem Arzt Ingenieur, usw.). Aber es lässt sich halt irgendwann nur noch schwer rechtfertigen, warum ein Kapitän bei Lufthansa doppelt so viel verdient wie ein Kapitän bei Vueling. Denn er fliegt nicht doppelt so gut. 

Geschrieben
vor 54 Minuten schrieb Lucky Luke:

Aber es lässt sich halt irgendwann nur noch schwer rechtfertigen, warum ein Kapitän bei Lufthansa doppelt so viel verdient wie ein Kapitän bei Vueling. Denn er fliegt nicht doppelt so gut. 

Welche Kapitäne verdienen bei Lufthansa denn doppelt so viel, wie bei Vueling? Nominal? Auf die Produktivität heruntergebrochen? 

 

 

Auch beim Kranich wird man irgendwann die bittere Pille schlucken müssen, dass die Konditionen in der Branche momentan ein Rennen Richtung Boden sind

Es mag Akteure geben, die in der Lage und Willens sind mit sehr viel niedrigeren Arbeitskosten zu operieren als es Lufthansa kann - und der Lufthansa-Gruppe damit das Leben schwer machen. Andererseits konkurriert Lufthansa bei den Arbeitskräften eben auch mit den Ärzten, Ingenieuren, Beratern und einer ganzen Reihe von Arbeitsplätzen, die erheblich besser bezahlt werden. Und wenn die Lufthansa-Gruppe in Deutschland Piloten einstellen will bleiben die Löhne relevant. Egal wie viel oder wenig sie mit Luftfahrt zu tun haben oder aufgrund des Preisdrucks wirtschaftlich sind.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 56 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Welche Kapitäne verdienen bei Lufthansa denn doppelt so viel, wie bei Vueling? Nominal? Auf die Produktivität heruntergebrochen? 

 

 

Das kann schon sein (und geht eher Richtung Faktor 3, im Vergleich mit Eurowings Europe Palma sogar Richtung 4) wenn man KTV Kapitäne mit Ende 50 in Endstufe mit vueling Kapitänen Mitte 20 in Stufe 1 vergleicht. Scheinen hier paar zu machen. Ist bitter aber vielleicht merken sie es ja irgendwann. Btw wird es im Sommer knallen, KTV 320er zu discover bei gleichzeitigen Stellenabbau wird man bei normaler Konjunktur, die spätestens 2023 angestrebt wird niemals akzeptieren. Das Flottenminimum für die KTV Berederung wurde übrigens mit 15% Gehaltsverzicht in Rekordjahren eingekauft. Bin mir sicher, die holt man sich zumindest als Verhandlungsmasse rein, wenn die Mindestanzahl an Flugzeugen fällt und Santa Carsten hier „Geschenke“ zu Weihnachten verteilt
 

Bearbeitet von Skydiver
Geschrieben
Am 14.12.2021 um 21:02 schrieb oldblueeyes:

Wenn die 10+11 Flieger mal da sein werden, dann wird eine Leisureknfrastruktur da sein, die man auch ausbauen kann.

 

Wenn Edelweiss 10x320 in ZRH beschäftigen kann, dann könnte Discover auch auf 20x320 wachsen, beide Hubs zusammengerechnet.


Hat man deshalb auch gleich die gleiche hohe Schweizer Kaufkraft in FRA und MUC und das gleiche Catchment?

Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Andererseits konkurriert Lufthansa bei den Arbeitskräften eben auch mit den Ärzten, Ingenieuren, Beratern und einer ganzen Reihe von Arbeitsplätzen, die erheblich besser bezahlt werden. Und wenn die Lufthansa-Gruppe in Deutschland Piloten einstellen will bleiben die Löhne relevant.

 

Der erste Teil ist ziemlich wirr: Willst du uns sagen, dass alle LH-Piloten die freie Wahl haben Arzt, Investmentbanker, Strategieberater oder LH-Pilot zu werden? Und: Warum konkurriert nur die LH um solche gottgleichen Kandidaten, die Konkurrenz aber nicht? Wenn du das aber ernsthaft glaubst: Chapeau zu so grossem Selbstbewusstsein.

Den restlichen Teil gehe ich mit; wer tarifiertes Personal im Hochlohnstandort Deutschland „einkauft“ kann sich auf Lohnkostenseite nicht wirklich mit Leiharbeitnehmer-Verhleichskohorten in osteuropäischen Buden vergleichen. Was allerdings nicht unbedingt heisst, dass man Lohnkosten nicht doch drücken kann, sei es durch Verbesserung auf Produktivitätsseite oder durch Anpassung der Tarifierung. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 58 Minuten schrieb Netzplaner:

Willst du uns sagen, dass alle LH-Piloten die freie Wahl haben Arzt, Investmentbanker, Strategieberater oder LH-Pilot zu werden? Und: Warum konkurriert nur die LH um solche gottgleichen Kandidaten, die Konkurrenz aber nicht? Wenn du das aber ernsthaft glaubst: Chapeau zu so grossem Selbstbewusstsein.

Ich bin da raus - zumindest was das Selbstbewusstsein angeht, oder der Ansicht, das die genannten Berufe gottgleiche Qualifikation haben. 

 

Aber ansonsten: Ärzte, Ingenieure, Investmentbanker tragen alle dazu bei, das Deutschland ein Hochlohnstandort ist. Nicht nur der Tarifvertrag Metall Südwest oder TVöD. Daher gilt, will man Piloten, die von ihren Fähigkeiten auch in der Lage wären, ein Ingenieurs-/Informatikstudium zu bewältigen oder Arzt zu werden, dann spiel man eben in der Gehaltsliga mit. Das widerspricht natürlich dem Bild, das Piloten nur glorifizierte Bus- und LKW-Fahrer sind. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

Das gilt natürlich auch für die Konkurrenz und deren Lohnniveau.

 

Der Verbesserung der Produktivät sind Grenzen gesetzt: Röhrenwachstum kann man nur begrenzt beeinflussen. Man kann größere Flugzeuge kaufen, Flugzeuge dichter bestuhlen. Was auch negative Folgen haben kann. Jahres-, Wochen- und Tagesflugstunden sind im Rahmen der derzeitigen Gesetze ausgereizt, wenn ich mich richtig erinnere.

 

vor einer Stunde schrieb Skydiver:

Das kann schon sein (und geht eher Richtung Faktor 3, im Vergleich mit Eurowings Europe Palma sogar Richtung 4) wenn man KTV Kapitäne mit Ende 50 in Endstufe mit vueling Kapitänen Mitte 20 in Stufe 1 vergleicht.

Das ist kein seriöser Vergleich. Den kann man bringen, dann macht man sich aber des Populismus verdächtig.

Bearbeitet von OliverWendellHolmesJr
Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Der Verbesserung der Produktivät sind Grenzen gesetzt: Röhrenwachstum kann man nur begrenzt beeinflussen. Man kann größere Flugzeuge kaufen, Flugzeuge dichter bestuhlen. Was auch negative Folgen haben kann. Jahres-, Wochen- und Tagesflugstunden sind im Rahmen der derzeitigen Gesetze ausgereizt, wenn ich mich richtig erinnere.

Da wir hier über die Produktivität der Crews und nicht des Metalls sprechen, ist mir die Röhrengröße egal. Je mehr Blockstunden meine Crews buckeln, desto kleiner der benötigte Crewkörper und entsprechend geringer die Crewkosten. Die Einsparungen werden so über die Verkleinerung der Mitarbeiterzahl reingeholt.

Die EASA-Flugdienstzeitbegrenzungen, auf die du hier anspielst, sind das absolute Maximum an darstellbarer Produktivität, aber für die LH relevanter werden wohl Vereinbarungen aller Art sein, die die Produktivität innerhalb der durch die EASA vorgegebenen Grenzwerte weiter einschränken. Und die kann man verhandeln. 

Bearbeitet von Netzplaner

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