chris_flyer Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 Aber es könnte auch ein April Scherz sein. 1
speedman Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 3 Minuten schrieb chris_flyer: Aber es könnte auch ein April Scherz sein. Da N-TV jetzt auch berichtet, eher unwahrscheinlich. https://www.n-tv.de/ticker/Insider-Condor-steht-wohl-vor-voruebergehender-Verstaatlichung-article21685007.html
speedman Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 https://www.airliners.de/condor-verstaatlichung/54620
Leon8499 Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 Unter Vorbehalt, dass das kein Aprilscherz ist: Gar nicht mal so schlecht, solange es wirklich nur eine temporäre Lösung ist. DE wirft seit Jahren konstant Gewinn ab (zwar geringen Gewinn, aber Gewinn) und hängt nur in dieser Schieflage, weil sie von TC ausgesaugt wurden und PGL verständlicherweise ihre Expansionspläne verwirft. Wäre außerdem auch ein beruhigender Anblick, sollten sich wenigstens mal drei eigenständige Airlines in Deutschland halten können, kleinere Länder haben teilweise fünf, die nicht andauernd mit Pleitegefahr in der Presse sind. Es ist nur wichtig, dass in einem sich beruhigenden Markt dann auch eine Exit-Strategie vorliegt, dauerhaft sollte es keinen Staatscarrier mehr geben.
ZuGast Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 32 Minuten schrieb speedman: Da N-TV jetzt auch berichtet, eher unwahrscheinlich. https://www.n-tv.de/ticker/Insider-Condor-steht-wohl-vor-voruebergehender-Verstaatlichung-article21685007.html Das heißt gar nix! Schaut nur einmal wie viele ( seriose ) Medien ein Artikel aufgegriffen haben, in dem es heißt dass Turkmenistan habe das Wort "Coronavirus" verboten. Statt 2. Minuten zu googln. 1
EDDS Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 (bearbeitet) vor 13 Minuten schrieb Leon8499: Es ist nur wichtig, dass in einem sich beruhigenden Markt dann auch eine Exit-Strategie vorliegt, dauerhaft sollte es keinen Staatscarrier mehr geben. Ist halt die Frage wie diese Exit Strategie aussehen könnte. Bis mal wieder eine Airline über den Zukauf einer anderen Airline nachdenkt, oder ein Investor zuschlägt, könnte es bei den aktuellen Erholungsprognosen des Luftfahrtmarktes mehrere Jahre dauern. Was macht der deutsche Staat in dieser Zeit mit Condor, die ja bekanntlich derzeit in einem Marktsegment mit Überkapazitäten rumfliegen. Weiterhin stehen hohe Investitionen in die Flottenerneuerung ins Haus. Dass Condor wirklich alleine Gewinn erwirtschaftet, hätte man ohne Corona in den nächsten Jahren unter PGL erstmal beweisen müssen. Ich sehe da so ein bisschen das Fass ohne Boden für den deutschen Staat, in welches man nur einbezahlt, dass nicht gleich in den ersten Wochen der Krise tausende von Arbeitsplätzen (und die 380 Mio.) verloren sind. Bearbeitet 1. April 2020 von EDDS 1
Korbi_EDDM Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 Dieser Ansatz ist durchaus nachvollziehbar. Jedoch muss zum einen die Flottenerneuerung nicht heute und auch nicht gleich morgen sein. Des weiteren denke ich nicht, dass es Jahre dauern wird, bis man einen Käufer für Condor finden wird, es würde vielleicht Jahre dauern, bis man eine passende Airline findet, die Condor übernimmt, jedoch finde ich persönlich, dass Condor bei einem Investor besser aufgehobene wäre. Hier möchte ich aber gleich noch nachschieben, dass das jetzt zum Großteil meine eigene Meinung ist. Kritik gerne, nehmt jedoch nicht jedes Wort auf die Goldwaage
Aero88 Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 8 Minuten schrieb EDDS: Ist halt die Frage wie diese Exit Strategie aussehen könnte. Bis mal wieder eine Airline über den Zukauf einer anderen Airline nachdenkt, oder ein Investor zuschlägt, könnte es bei den aktuellen Erholungsprognosen des Luftfahrtmarktes mehrere Jahre dauern. Was macht der deutsche Staat in dieser Zeit mit Condor, die ja bekanntlich derzeit in einem Marktsegment mit Überkapazitäten rumfliegen. Weiterhin stehen hohe Investitionen in die Flottenerneuerung ins Haus. Dass Condor wirklich alleine Gewinn erwirtschaftet, hätte man ohne Corona in den nächsten Jahren unter PGL erstmal beweisen müssen. Ich sehe da so ein bisschen das Fass ohne Boden für den deutschen Staat, in welches man nur einbezahlt, dass nicht gleich in den ersten Wochen der Krise tausende von Arbeitsplätzen (und die 380 Mio.) verloren sind. Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch sofort. Nach dieser Krise wird es auch bei einer Condor Monate/Jahre brauchen bis sie wieder mit einem positiven Geschäftsjahr glänzen können. Und dann nebenbei mal noch den Großteil der Flotte erneuern. Leicht wird das nicht. Und Interesse seitens eines anderen Unternehmen in eine Ferienfluggeselschaft zu investieren oder gar ganz zu kaufen scheint mir auch erstmal etwas in weiter Ferne.
Leon8499 Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 18 Minuten schrieb EDDS: Weiterhin stehen hohe Investitionen in die Flottenerneuerung ins Haus. Da viele Airlines jetzt Kapazitäten abbauen wollen, käme man bestimmt an 320/321 im mittleren Alter zu guten Leasingraten. Für die Lösung dieses Problems sollte Corona sich ausnahmsweise mal positiv auswirken. vor 18 Minuten schrieb EDDS: Dass Condor wirklich alleine Gewinn erwirtschaftet, hätte man ohne Corona in den nächsten Jahren unter PGL erstmal beweisen müssen. Ich sehe da so ein bisschen das Fass ohne Boden für den deutschen Staat, in welches man nur einbezahlt, dass nicht gleich in den ersten Wochen der Krise tausende von Arbeitsplätzen (und die 380 Mio.) verloren sind. Naja, der Cashflow in den letzten Jahren unter TC war ja im Regelfall Frankfurt -> London, da sollte ein Eigentümer, der das Geld im Unternehmen belässt, sich positiv auswirken. Falls du auf die TC-Gäste anspielst: Die sind ja nicht weg, sondern nur bei anderen RV, die zum größten Teil auch auf Condor buchen. Ob Pax XY jetzt von TC oder Alltours kommt, wird Condor recht egal sein.
jubo14 Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 1 Minute schrieb Leon8499: a viele Airlines jetzt Kapazitäten abbauen wollen, käme man bestimmt an 320/321 im mittleren Alter zu guten Leasingraten. Für die Lösung dieses Problems sollte Corona sich ausnahmsweise mal positiv auswirken. Nur das man eben nich diese Vögel braucht, sondern Nachfolger für die 757 und 767.
Skydiver Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 1 Minute schrieb jubo14: Nur das man eben nich diese Vögel braucht, sondern Nachfolger für die 757 und 767. American Flotten massig 767 von 2003 aus mit gleicher Türconfig wie CFG. Ist kein Problem die Flotte günstig zu verjüngen falls nötig.
Leon8499 Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 1 Minute schrieb jubo14: Nur das man eben nich diese Vögel braucht, sondern Nachfolger für die 757 und 767. Und womit sollte die 757 ersetzt werden, wenn nicht mit 321? Die werden wohl kaum 788 oder so für Mittelstrecken holen.
d@ni!3l Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 (bearbeitet) Ah, weil die Polen nun doch (erstmal) nicht wollen soll der Steuerzahler den Laden am laufen halten, damit man die Corona-bedingten Verluste derzeit nicht tragen muss? Und danach will man doch wieder? So liebe ich Marktwirtschaft - wenn es läuft nimmt man alles gerne, wenn nicht windet man sich aus einem Kaufvertrag raus und lässt den (anderen) Staat haften. Sehr seriös von der PGL so ein Angebot zurückzuziehen. Ich bin ja prinzipiell nicht gegen eine staatliche Rettung - wenn es danach eine Perspektive gibt und wenn es der Firma vorher gut ging. Wenn es danach (nach Corona) keinen Käufer / Interessenten gibt (wovon ich ausgehe, alle Airlines und Reiseanbieter haben erstmal mit sich selbst zu tun) was ist der Exit Plan für den Staat? Doch eine Pleite und die Investitionen doch abschreiben (könnte man auch schon jetzt) oder an die PGL verschenken? Oder die Condor staatlich lassen und gegen die private Konkurrenz anfliegen lassen? Das wäre ja fair. Die Condor war ohne PGL Einstieg pleite - wenn man den Kauf nun als nichtig ansieht (Stand Januar) wären sie pleite. Wieso rettet man ein solches Unternehmen und schwächt damit die gesunden Unternehmen, die den Marktanteil nach der Krise brauchen könnten? Da kann der Staat bei ja gleich mit dem "Retten" weiter machen - so wird es ein Fass ohne Boden. Bearbeitet 1. April 2020 von d@ni!3l 1
XWB Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 9 Minuten schrieb d@ni!3l: Ah, weil die Polen nun doch (erstmal) nicht wollen soll der Steuerzahler den Laden am laufen halten, damit man die Corona-bedingten Verluste derzeit nicht tragen muss? Und danach will man doch wieder? So liebe ich Marktwirtschaft - wenn es läuft nimmt man alles gerne, wenn nicht windet man sich aus einem Kaufvertrag raus und lässt den (anderen) Staat haften. Sehr seriös von der PGL so ein Angebot zurückzuziehen. Ich bin ja prinzipiell nicht gegen eine staatliche Rettung - wenn es danach eine Perspektive gibt und wenn es der Firma vorher gut ging. Wenn es danach (nach Corona) keinen Käufer / Interessenten gibt (wovon ich ausgehe, alle Airlines und Reiseanbieter haben erstmal mit sich selbst zu tun) was ist der Exit Plan für den Staat? Doch eine Pleite und die Investitionen doch abschreiben (könnte man auch schon jetzt) oder an die PGL verschenken? Oder die Condor staatlich lassen und gegen die private Konkurrenz anfliegen lassen? Das wäre ja fair. Die Condor war ohne PGL Einstieg pleite - wenn man den Kauf nun als nichtig ansieht (Stand Januar) wären sie pleite. Wieso rettet man ein solches Unternehmen und schwächt damit die gesunden Unternehmen, die den Marktanteil nach der Krise brauchen könnten? Da kann der Staat bei ja gleich mit dem "Retten" weiter machen - so wird es ein Fass ohne Boden. Das ist im Grunde genommen ein „Phänomen“ im wirtschaftlichen Bereich im Zuge der Corona-Krise. Dass jetzt auch Unternehmen Hilfe bekommen oder gerettet werden, die auch ohne Krise nicht lebensfähig gewesen wären. Siehe auch in Italien mit Alitalia.
d@ni!3l Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 Ja, richtig ist das aber nicht finde ich. Und AZ ist ja ein Sonderfall, was das bzw. die angeht hält sich Italien seit Jahren nicht an Prinzipien.
Fly87 Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 11 Minuten schrieb d@ni!3l: Ah, weil die Polen nun doch (erstmal) nicht wollen soll der Steuerzahler den Laden am laufen halten, damit man die Corona-bedingten Verluste derzeit nicht tragen muss? Und danach will man doch wieder? So liebe ich Marktwirtschaft - wenn es läuft nimmt man alles gerne, wenn nicht windet man sich aus einem Kaufvertrag raus und lässt den (anderen) Staat haften. Sehr seriös von der PGL so ein Angebot zurückzuziehen. Ich bin ja prinzipiell nicht gegen eine staatliche Rettung - wenn es danach eine Perspektive gibt und wenn es der Firma vorher gut ging. Wenn es danach (nach Corona) keinen Käufer / Interessenten gibt (wovon ich ausgehe, alle Airlines und Reiseanbieter haben erstmal mit sich selbst zu tun) was ist der Exit Plan für den Staat? Doch eine Pleite und die Investitionen doch abschreiben (könnte man auch schon jetzt) oder an die PGL verschenken? Oder die Condor staatlich lassen und gegen die private Konkurrenz anfliegen lassen? Das wäre ja fair. Die Condor war ohne PGL Einstieg pleite - wenn man den Kauf nun als nichtig ansieht (Stand Januar) wären sie pleite. Wieso rettet man ein solches Unternehmen und schwächt damit die gesunden Unternehmen, die den Marktanteil nach der Krise brauchen könnten? Da kann der Staat bei ja gleich mit dem "Retten" weiter machen - so wird es ein Fass ohne Boden. Da stimme ich dir voll zu ! Vor allem eine Condor ist leicht ersetzbar. Der Reisemarkt wird sich auch erstmal verkleinern und was soll der Staat mit einer Touristik Airline. 2
Skydiver Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 9 Minuten schrieb d@ni!3l: Ah, weil die Polen nun doch (erstmal) nicht wollen soll der Steuerzahler den Laden am laufen halten, damit man die Corona-bedingten Verluste derzeit nicht tragen muss? Und danach will man doch wieder? So liebe ich Marktwirtschaft - wenn es läuft nimmt man alles gerne, wenn nicht windet man sich aus einem Kaufvertrag raus und lässt den (anderen) Staat haften. Sehr seriös von der PGL so ein Angebot zurückzuziehen. Ich bin ja prinzipiell nicht gegen eine staatliche Rettung - wenn es danach eine Perspektive gibt und wenn es der Firma vorher gut ging. Wenn es danach (nach Corona) keinen Käufer / Interessenten gibt (wovon ich ausgehe, alle Airlines und Reiseanbieter haben erstmal mit sich selbst zu tun) was ist der Exit Plan für den Staat? Doch eine Pleite und die Investitionen doch abschreiben (könnte man auch schon jetzt) oder an die PGL verschenken? Oder die Condor staatlich lassen und gegen die private Konkurrenz anfliegen lassen? Das wäre ja fair. Die Condor war ohne PGL Einstieg pleite - wenn man den Kauf nun als nichtig ansieht (Stand Januar) wären sie pleite. Wieso rettet man ein solches Unternehmen und schwächt damit die gesunden Unternehmen, die den Marktanteil nach der Krise brauchen könnten? Da kann der Staat bei ja gleich mit dem "Retten" weiter machen - so wird es ein Fass ohne Boden. Die Condor war 1. nicht pleite, weil es 2 weitere Angebote zur Übernahme und Rückzahlung gab. Und 2. hat sich der Staat Gedanken darüber gemacht ob Condor ein Zukunftskonzept hat und mit Ja beantwortet, sonst hätte es den Kredit nicht gegeben und man wäre jetzt nicht bereit die Condor zu verstaatlichen. Ansonsten bitte ich alle Experten hier um eine Bewerbung beim Wirtschaftsministerium oder bei LH für den Aufsichtsrat, da ja ein Wissen vorhanden ist, dass alle Entscheider nicht haben. 2
d@ni!3l Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 2 Minuten schrieb Skydiver: weil es 2 weitere Angebote zur Übernahme und Rückzahlung gab. Ja, GAB. Man hatte sich aber für andere entschieden - das nennt man "Pech gehabt / falsche Wahl". Ob diese Angebote nach Corona noch auf dem Tisch liegen? Ich Zweifel. Aber klar findet man das überragend toll wenn man selbst profitiert- fair ist es nicht!
Fly87 Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 3 Minuten schrieb Skydiver: Die Condor war 1. nicht pleite, weil es 2 weitere Angebote zur Übernahme und Rückzahlung gab. Und 2. hat sich der Staat Gedanken darüber gemacht ob Condor ein Zukunftskonzept hat und mit Ja beantwortet, sonst hätte es den Kredit nicht gegeben und man wäre jetzt nicht bereit die Condor zu verstaatlichen. Ansonsten bitte ich alle Experten hier um eine Bewerbung beim Wirtschaftsministerium oder bei LH für den Aufsichtsrat, da ja ein Wissen vorhanden ist, dass alle Entscheider nicht haben. Das war Vlt vor der Krise so! Nun sehe ich da nix Zukunftsfähiges.
Skydiver Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 10 Minuten schrieb Fly87: Das war Vlt vor der Krise so! Nun sehe ich da nix Zukunftsfähiges. Gut, ob du da jetzt was siehst oder nicht hat null Auswirkungen auf die Zukunft von Condor.
Korbi_EDDM Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 3 Minuten schrieb Besserwisser: Da die Käufer schon vorher Schlange gestanden haben wird es nach Corona bestimmt noch besser sein. Aber mal ehrlich so muss der zukünftige Käufer wahrscheinlich den 380 Millionen Kredit nicht bezahlen und der Steuerzahler erinnert sich in 10 Jahre bestimmt auch nicht mehr daran. Win Win für fast alle nur nicht für die kleinen Airlines die dann durch solche Aktionen vom Markt gedrängt werden. Dann gehen halt anders wo 3000 bis 4000 Arbeitsplätze verloren, wird schon keinen interessieren. Ich gehe mal davon aus, dass bei dieser Aussage etwas Sarkasmus mitschwingt. Zum Thema mit den kleinen Airlines: Die hätten es wahrscheinlich auch nicht leichter, wenn Condor jetzt nicht "verstaatlicht" werden würde und verschwindet, da keine von denen (z.B. Sundair) die Mittel hat, in die Condor-Lücken zu springen. Und wer macht´s dann? Richtig: LH mit Eurowings! Da ist es meiner Meinung nach schon besser, wenn jetzt temporär (die Betonung liegt auf temporär) eher strittige Wettbewerbsbedingungen herrschen, anstatt dann später in Deutschland ein Airline-Monopol zu haben. Und ich glaube fest, dass man nach der Krise für Condor irgendeine private Lösung findet, doch jetzt muss man erstmal auf Sicht fahren. 2
d@ni!3l Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 2 Minuten schrieb Korbi_EDDM: Da ist es meiner Meinung nach schon besser, wenn jetzt temporär (die Betonung liegt auf temporär) eher strittige Wettbewerbsbedingungen herrschen, anstatt dann später in Deutschland ein Airline-Monopol zu haben. Auch ohne Condor gäbe es ganz sicher kein Monopol, dafür ist der Wettbewerb zu groß. ZU groß, das war mal die Chance auf eine Bereinigung, jetzt müssen halt alle in der Branche weiter mit der Situation klar kommen. Man hilft wenigen und schadet vielen (anderen).
Fly87 Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 4 Minuten schrieb Skydiver: Gut, ob du da jetzt was siehst oder nicht hat null Auswirkungen auf die Zukunft von Condor. Man wird es sehen
Skydiver Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 vor 13 Minuten schrieb d@ni!3l: Ja, GAB. Man hatte sich aber für andere entschieden - das nennt man "Pech gehabt / falsche Wahl". Ob diese Angebote nach Corona noch auf dem Tisch liegen? Ich Zweifel. Aber klar findet man das überragend toll wenn man selbst profitiert- fair ist es nicht! Du hast behauptet Condor wäre Ende Januar Pleite gewesen. Ja was jetzt? Da waren noch weit über 150 Mio € vom Kredit über. Und so eine Entscheidung hat mit Fakten zu tun, da gibt es keine Gefühlsempfindungen mit fair oder unfair. Das ist ganz alleine dein privates Problem, warum auch immer.
d@ni!3l Geschrieben 1. April 2020 Melden Geschrieben 1. April 2020 Ja ok, dann wäre es Februar oder März geworden. Nein, das ist nicht mein Problem, das ist das Problem von allen anderen Marktteilnehmern der Branche
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